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Live-GEDICHTE zu HANNS-JOSEF ORTHEIL und TANJA LANGER und CHRISTINE WESTERMANN und BETTINA HESSE

klau|s|ens bedichtet obsessionen und hanns-josef ortheil und andere – http://www.klausens.com

klau|s|ens, du hast obsessionen LIVE erlebt?

sie trafen sich gestern im rheinischen landesmuseum und machten ganz auf literatur.

wer denn?

na, die christine westermann, dann der hanns-josef ortheil, die tanja langer und bettina hesse.

und wie war es?

eine journalistin gegen drei schriftsteller bzw. -innen.

wer war die journalistin?

die christine westermann. sie fragt dann so, als sei sie eine femme fatale … und zugleich wirkt alles doch sehr bemüht „fatale“.

so ist die westermann?

für mich ist sie eher verklemmt und brav, aber sie wäre gerne ganz, ganz anders … und so fragte sie dann auch den (armen) mann. sie spielte damit. sie tat auf „offen“ und „anzüglich“ und „direkt“: motto: ich bin die tolle frau … und du, herr ortheil, du bist ja nur ein eher biederer, braver mann. aber ich locke dich aus der reserve.

war das der sinn der veranstaltung?

ich weiß es nicht recht. „obessionen“ kamen eher gedämpft zur sprache. bettina hesse wirkte kühl, ortheil spielt den eher bedächtigen romantischen herrn und musikus … und am obsessionellsten kam mir doch tanja langer vor.

du meinst den ortheil von dem roman „DIE GROSSE LIEBE“? – und du: du hast viel geschrieben?

ja, ja, ich schreibe ja immer LIVE mit, d.h. ich dichte etwas zusammen und bilde so situationen, orte, momente, stimmungen, usw. ab:
http://www.klausens.com/klausens_und_christine_westermann_und_hanns_josef_ortheil.htm

du meinst, es sei wenig obsessionell gewesen – das gestern?

ich fürchte das. das rheinische landesmuseum bietet einen hellen, sauberen lichthof, das publikum bietet das feinbürgerliche des bonner publikums samt schälchen und brillchen (dazu: scheinbar ohne jeglichen kontakt zu den studenten: wo sind die nur immer bloß?). – also: das ambiente war: gepflegt, vorsichtig „schick“ … und eigentlich doch eher leidenschaftslos.

es war alles geordnet und fein?

ist bonn nicht eher so? verschlafen? gedämpft? hochanständig? ministerialdirektoriell? also: die westermann sprach dann auch noch vom essen und trinken, was sie nach dieser radioaufzeichnung wohl auch getan haben werden. es ist dann immer dieser klischeerotwein mit einer klischeepasta … so ist deren leben. oder: so kommt es einem vor.

sie schreiben aus einer geordneten welt?

man muss es vermuten und befürchten … es kann ja auch niemandem zugemutet werden, sich künstlich als bukowski zu gerieren … aber diese welt von genügend geld und gepflegter kleidung und gutem essen und bravfeinem jäckchen … die kann man sich nach diesem abend auch nicht als sehr „obsessionell“ vorstellen.

bist du enttäuscht?

nein, nein, ich beobachte die welt, ich konstatiere … und ich schreibe. alles ist so, wie es ist.

BEINLEBENSWEISE

Man lief
Vor allem
Immer Wieder weg

Es ging ja irgendwie
Alles immer
Weiter

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder Klau.s.ens oder Klau=s=ens, 3.7.2008, Donnerstag, Bonn, Rheinisches Landesmuseum, Radio-LIVE-Sendung des WDR, ausgestrahlt auf WDR 5, 1. Abend der Sendereihe Obsessionen (9 Sendungen) von WDR 5 – ACHTUNG: Dieses Gedicht ist ein Zitatgedicht. Es betrifft ein Zitat von Tanja Langer. Zu den Zitatgedichten siehe: http://www.klausens.com/zitatgedichte.htm

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
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http://klausens.blogg.de

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