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klau|s|ens beklagt die sumpfweg-bebauung und die naturzerstörung in königswinter – www.klausens.com

klau|s|ens, was wäre deine linie? bei diesem baugebiet am rhein? dort in königswinter? „sumpfweg-süd“ genannt, höhe hauptstraße und seitlich von der johann-albers-allee?

meine linie wäre: die natur ist genug zerschandelt und zerbaut. höret auf! baut nicht mehr am rhein! haltet ein! – das ist die einzige option, die wirklich zählt. alles andere ums „hochwasser“ ist eher ein randgeplänkel.

ist das hochwasser egal?

ach nein: das hochwasser hat ja auch mit den eingriffen des menschen zu tun. also: wie sich das hochwasser auswirkt. insofern muss man dieses thema behandeln, weil es ebenso in die hybris des menschen eingreift, alle flüsse samt der vorhalteflächen und -becken zubauen zu wollen.

aber dir geht es um den kern!

der kern ist: alles ist total zersiedelt. diese zersiedelung muss gestoppt werden. sie darf nicht weiter fortgeführt werden. eher soll man zurückbauen und abreißen, als neubauen und verdichten!

eine klare haltung.

es gibt auch andere, die das so sehen. so hat manfred braun an jenem 23.8.2012 in der aula der CJD-schule in königswinter in eine ähnliche richtung gesprochen.

was nun?

man kann sich termine vomerken (und erscheinen):

Sitzung Bau- und Verkehrsausschuss, Dienstag, 04.09.2012, 17:00 Uhr, Ort: Rathaus Oberpleis. 53639 Königswinter

Montag, 24.09.2012, 17:00 Uhr, Sitzung Stadtrat, Ort: Arbeitnehmerzentrum Königswinter. 53639 Königswinter

was brauchen wir?

wir brauchen den abgesang auf die planungsfetischisten und bebauungsfetischisten in königswinter. man muss bei jeder partei abfragen, wofür sie steht. bei der CDU königswinter scheinen die dinge überdeutlich, weil sie seit jahren dieses tun mitverantwortet. es wird einem der magen hohl, wenn man das alles miterleben muss, was in königswinter passiert!

was schrieben wir?

heute schrieben wir in schlichter kindermanier dieses:

MENSCH UND WAHN

Natur soll nicht sein.
„Sumpf“ werde zu Stein!

Traurig begleitet das
Alles der Rhein.

Ja, Königswinter ist
Gedanklich so klein.

und nun?

nun noch den derzeitigen text der homepage mit den sumpfweg-gedichten: http://www.klausens.com/sumpfweg-gedichte.htm , gedichte, die sich als künstlerischer protest gegen das zielgerichtete und gewinnorientierte abschaffen der natur im rheinland verstehen.

was schrieben wir denn auf der homepage?

wir schrieben:

„Der Sumpfweg alias ‚Rheinpark‘ ist ein Bebauungsgebiet in Königswinter, in direkter Nähe zum Rhein. Ca. 170 Wohneinheiten!

Ein klassisches Groß-Zersiedelungsprojekt, aber das genau da, wo man doch gerade dort von der Schönheit des Rheines und der Natur lebt. Königswinter baut seit Jahren jede Frei-Fläche konsequent voll. Es wird zudem abgerissen und dann neu verdichtet.

Ein Orts-Schön-Imperium für Baumagnaten. Ein Oase des Steins.

Ein hilfsbereiter Stadtrat und eine großzügige Stadtverwaltung helfen bei der Zerstörung von fast allem, was überhaupt noch zu zerstören ist, da am Rhein. Da am Siebengebirge. Bebauungspläne tun das Übrige.

Nichts bleibt, nur die Wut.“

dabei ist die sumpfwegbebauung ja nur ein puzzlestein vom ganzen.

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

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klau|s|ens schreibt LIVE-gedichte zur sumpfweg-zersiedelung am rhein zu königswinter – www.klausens.com

klau|s|ens, es geht weiter.

sie werden in königswinter noch jeden halm in stein und beton umverwandeln.

sie suchen alle freiflächen.

danach bauen sie.

oder sie suchen alte häuser, reißen diese ab … und danach bauen sie mehr oder höher oder doller.

das gebiet „sumpfweg“ ist auch so eines: hauptstraße / johann-albers-allee.

da, wo das AZK der christlichen demokraten sich befindet? da in der nähe?

das arbeitnehmerzentrum mit den vielen seminaren über das gute und schlechte am menschen. sie schreiben ja:  „Das Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK) ist die Bildungsstätte und Tagungsstätte der Stiftung Christlich-Soziale Politik e.V. (CSP) in Königswinter.“

daneben also wird (ganz christlich) derzeit noch grünes nun auch noch bebaut. so nah am rhein. eigentlich direkt am rhein.

das kapital will es so … und die mehrheit im stadtrat von königswinter auch. (das AZK liegt übrigens nur zufällig daneben.)

man darf also wieder weinen?

sicher, man darf in königswinter quasi immer weinen, königswinter will seine natur immer zerstören. – aber es gibt auch den hauch von etwas „stuttgart 21“.

was meint das?

es gibt menschen, die sich gegen das projekt wehren.

was tun diese?

sie luden zum bespiel gestern in die aula der CJD-jugenddorf-christopherus-schule nach königswinter.

was geschah dann?

eine klassische informationsveranstaltung, wo beide seiten vertreten sind. (und der bürgermeister als gast im saalpublikum.)

wer lud ein?

man nehme die „IG Sumpfweg“ oder „IG gegen die Bebauung des Sumpfweggeländes“ oder wie die genau heißen.

und dann?

experten. zum beispiel den architekten, herrn karl-heinz schommer, bekannt durch den bonner bogen und das kameha grand hotel.

wen noch?

die firma BOUWFONDS, die alles abwickeln will: „immobilienentwicklung“. und genau die haben dann noch den ingenieur hier und den professor dort mitgebracht (ein expertenstadel!), während die gegner einen hochwasserschutzexperten darboten. die tischlinie an der veranstaltungsfront war kilometerlang.

das alles in königswinter.

wir dichteten LIVE dazu: http://www.klausens.com/sumpfweg-gedichte.htm

was wird sich ändern?

nichts. der rhein wird konsequent zugebaut. königswinter will wie köln werden. alle schönheit stört. das bauen und das zubauen muss siegen. die baunternehmer auch. die projektentwickler erst recht. – die natur soll verschwinden. das motto ist: der mensch hat schon so viel zerstört, da am rhein, da in königswinter … jetzt kann er sein werk auch bauend total vollenden. (lang lebe der bürgermeister!)

und das hochwasser?

hochwasser sind die tränen der natur. die natur weint über die stadtoberhäupter von königswinter, die offenbar kein gewissen kennen. (und zudem keine rückhalteflächen und wassereinlaufflächen, aber das wäre ein extra thema.)

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Zur Veranstaltung zum Nationalpark Siebengebirge schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, wird der nationalpark nun kommen?

die politik will es so.

wirklich?

ja, ja, zum beispiel der landrat des rhein-sieg-kreises, fritjof kühn. – und eigentlich die mehrheit der samstag anwesenden. man merkt es ja, wann wie geklatscht wird.

das siebengebirge wird also nationalpark?

es spricht vieles dafür.

darüber wurde informiert?

im prinzip ja – und man muss wissen, dass es ja in bad honnef am 27.9. einen bürgerentscheid gibt, um bzw. gegen diesen nationalpark. und im vorfeld müssen sich jetzt die positionen ordnen.

was ist deine position?

alles ist zerschandelt.

aber das ist doch keine position!

alles wird zugebaut und zugebaut. im siebengebirge wird noch ein baugebiet deklariert – und noch eines. das geht immer weiter. das stoppt keiner. lächerlich!

und dann wollen sie einen nationalpark machen?

das ist kurios, gewiss. es gibt flächen, die dann dazugehören, und dann die flächen außenrum, die gehören nicht dazu.

ist die abgrenzung von drinnen und draußen klar und deutlich?

natürlich ist alles relativ und von menschenhand gezogen. das gebiet ist schon so schlimm zersiedelt, dazu die autobahn A3 und die autobahn A59/verlängert als B42. dann die eisenbahnschienen und deren lauter verkehr. es ist schon alles muntere zivilisation. zu munter!

dann muss man doch retten, was noch zu retten ist.

das denke ich auch. aber wie?

durch einen nationalpark!

jetzt sagen die gegner: dann werden wir nur noch bevormundet und dürfen die geringen restflächen nicht mehr nutzen.

wieso? warum denn nicht?

weil die idee z.B. ist: wir werden wege vermindern, wege schließen – die natur braucht mehr raum. wir werden mehr autos verbannen, die parkplätze im gebiet verringern, usw.

und was fürchten die leute?

viele staus – und wenig freude. dann noch mehr touristen. zugleich behinderungen in ihrem eigenen täglichen tun. auch für ihr gewerbe. für den transport. für alles.

und was denkst du?

ich denke: wenn ich aus 3 wegen nur noch 1 weg mache, z.b. aus drei wanderwegen nur noch einen …

ja?

… dann tummeln sich auf diesem einen weg die leute, die vorher auf 3 wegen gingen.

und dann?

dann habe ich auch in meiner freizeit eine „autobahn“, nämlich eine wanderautobahn durch den vermeintlichen schönen wald und die wiesen und alles das.

so denkst du?

ich gebe nur zu denken! zugleich muss natürlich geschützt und geschützt und geschützt werden. aber wenn man nicht mehr hineindarf, dann hat der mensch natürlich für den direkten freizeitwert verloren. das fürchten auch einige leute.

du träumst von der freien wilden und dennoch begehbaren natur?

diese kennen wir ja kaum noch. überall wird die natur zivilisiert. und selbst das, was wir heute als natur ansehen, ist schon durch menschenhand über jahrhunderte „kultiviert“ worden. robinson crusoe hat über das „wilde“ leider gesiegt. der mensch hat sich selbst in neue zwänge hinein“entwickelt“.

es sieht alles nicht gut für die natur aus.

nein, nein. das wort „natur“ sagt gar nicht mehr das, was es mal sagte.

wir brauchen also neue worte?

ja, für das alte, gute, unzerstörte. für den traum vom wilden. für rousseau. für unsere sehnsucht nach dem, was nicht mehr ist. „rousseautur“ vielleicht?

aha.

und immer gibt es handfeste interessen. hotels und pensionen wollen dieses, die ganze touristenindustrie jenes, die jäger solches, die naturschutzverbände meinen dieses – das alles kristallisiert sich nun um den nationalpark siebengebirge. wie stets!

ich denke, der heißt jetzt anders.

das ist doch der trick: um den widerstand wegzupolieren, haben sie die idee vom ersten „bürgernationalpark“ erschaffen, BÜRGER, verstehst du?

ich verstehe alles. trick 17. und dein gedicht?

eines lautet so:

ARTENVIELFALT:
NATUR ODER GESETZ

Dieser Landschaftsraum
Wird unser Nachtrag als
Beitrag zum Durchschlag

Vom Vortrag über den
Entwurf des Gesetzes
Über den Verband
Bürgernationalpark
Siebengebirge aus
Naturschutzfachlicher
Sicht einer für uns
Umsichtigen Fragestellung
Als Erholungsdruck für die Dichtkunst

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als KlauBAUMsBAUMens oder Klau(s)ens oder Klau&s&ens, LIVE geschrieben, am 5.9.2009, Samstag, in Königswinter, Aula der Schule CJD, gegen 9:45 Uhr. Es spricht Dr. Alexander Schink, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucher …

und welche veranstaltung war das jetzt?

ich sage es dir ganz genau:

5. September 2009,
Ort: Aula der Jugenddorf-Christophorusschule Königswinter, Cleethorpeser Platz 12, 53639 Königswinter,
Ausrichter: NUA,
Leitung und Vorbereitung des Veranstaltungsprojektes: Peter Schütz

Teilnehmerkreis: amtlicher und ehrenamtlicher Naturschutz, Vertreter von Kommunen, Verwaltungen und Verbänden, Bevölkerung der künftigen Nationalparkgemeinden und speziell am Nationalpark Interessierte
NUA, Siemensstr. 5, 45659 Recklinghausen, Tel. 02361/3050, Fax 02361/3053340,
E-Mail: poststelle[ÄTT]nua.nrw.de, http://www.nua.nrw.de
Kontakt: Peter Schütz, Tel. 02361/ 305-3318, peter.schuetz[ÄTT]nua.nrw.de

Öffentliche Informationsveranstaltung Bürgernationalpark Siebengebirge

Die öffentliche Veranstaltung informiert über den aktuellen Stand der Diskussionen zur möglichen Einrichtung eines Nationalpark Siebengebirge. Das Siebengebirge soll neben dem Nationalpark Eifel der zweite Nationalpark von Nordrhein-Westfalen werden. Im März 2007 fiel dazu der Startschuss für den öffentlichen Meinungsbildungsprozess.
Nach einer weiteren öffentlichen Informationsveranstaltung mit fast 400 Teilnehmern am 7. Februar 2008 in Bad Honnef, intensiver Arbeit in Facharbeitsgruppen, Beratungen in den Ausschüssen, den Räten der Städte und dem Kreistag sowie weiteren Gremien informiert nun die dritte große öffentliche Informationsveranstaltung – dieses Mal in Königswinter – über entscheidende Ergebnisse der bisherigen Arbeit, nämlich über den Entwurf des Verbandsgesetzes, das die Zusammenarbeit aller Beteiligten im künftigen Bürgernationalpark regelt, den Entwurf der Rahmenvereinbarung, einem Vertrag, der für die nächsten 20 Jahre die gemeinsamen Ziele im Nationalpark und seine Finanzierung verbindlich festlegt und den Entwurf der Nationalparkverordnung nebst Zonierungskarte und Wegeplan, die den rechtlichen Rahmen für ein gedeihliches Miteinander von Mensch und Natur bildet.

Programm

9:30 Uhr

Grußwort
Peter Wirtz, Bürgermeister der Stadt Königswinter


9:40 Uhr

Eröffnung: Rückblick und Ausblick im Nationalparkprozess
Thomas Neiss, MUNLV (Moderator)

9:50 Uhr

Vorstellung des Entwurfs des Gesetzes über den Verband Bürgernationalpark Siebengebirge
Staatssekretär Dr. Alexander Schink

10:05 Uhr

Vorstellung des Entwurfs der Rahmenvereinbarung über die Ausgestaltung des Bürgernationalparks Siebengebirge
Frithjof Kühn, Landrat Rhein-Sieg-Kreis

10:20 Uhr

Vorstellung des Entwurfs der Verordnung über den Bürgernationalpark Siebengebirge mit Wegeplan
Harald Brandt, Bezirksregierung Köln

10:50 Uhr Kaffeepause

Herbert Krämer vom VVS saß auch vorne auf dem Podium, VVS (Verschönerungsverein für das Siebengebirge)

11:20 Uhr
Zeit für Nachfragen und Diskussionsbeiträge aus der Veranstaltung mit Partnern der Rahmenvereinbarung

13:00 Uhr Geplantes Ende der Veranstaltung

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