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klau|s|ens erlebt immerzu neu erzürnt, was die medien von uns alles ausspitzeln wollen – www.klausens.com

klau|s|ens, GOOGLE und alle diese apps und all diese dienste und alle anderen internetbetriebe: sie wollen wissen, wissen, wissen. über uns.

ich finde das alles mehr als bedenklich, ich finde das furchtbar schlimm.

dieser tage berichteten sie, dass WhatsApp nun einen ortungs-dienst einbauen will, wo man immer weiß, wo die anderen aus dem WhatsApp-freundeskreis, -gruppenkreis, -bekanntenkreis, -familienkreis immer gerade sind.

ja, das ist schon ein dickes ding, weil das so noch schlimmer und noch schlimmer und noch schlimmer wird.

als ich mich im oktober auf einem tablet einloggte, da wollte GOOGLE PLAY mal wieder alles von mir wissen.

es ist ja immer wieder so, bei unendlich vielen apps und diensten: die wollen immer „zugriff“ haben.

die wollen auch zugriff auf meine kontakte!

unter anderem, ja, ja.

und wenn man den „standort“ abschaltet, dann drohen die systeme immer, sie könnten den dienst nicht ausführen, man solle doch den standort einschalten. die medien setzen einen richtig unter druck, mit warnmeldungen und anweisungen.

wenn man die cookies abschaltet, kann man viele webpages gar nicht mehr nutzen oder benutzen.

es ist eine gigantische datenschnüffelei.

ich benutze deshalb viele dinge nicht.

es kann aber nicht die lösung sein, gar nix zu benutzen, denn dann bist du aus der gesellschaft ausgestoßen.

ich benutze WhatsApp schon mal gar nicht, weil mir der dienst viel, viel, viel zu weit geht. (gehört der nicht zu FACEBOOK?)

aber fast alle apps, die man sich downlädt/-loadet, wollen so viel (wenn nicht alles) von dir wissen.

ich benutze nur ganz wenige apps und gucke mir immer zuvor in ruhe an, was die app alles ausspitzeln will. (siehe auch die unsrige homepage-seite: http://www.klausens.com/apps-sind-boese.htm )

aber du vergisst es andersherum.

wie?

alle menschen, die deine handynummer in ihrem smartphone haben und diese spitzeldienste benutzen … die lassen zu, dass deine nummer an fremde mächte ausgeliefert wird. du als „kontakt“ wirst fremdbestimmt.

dann müsste ich allen leuten, die böse apps und dienste benutzen, verbieten, dass sie meine handynummer überhaupt auf ihrem ding haben.

wie willst du das real durchsetzen?

ich weiß es nicht!

siehste! du bist also immer, so vorsichtig du selber auch bist, immer mit drin, in diesem gigantischen spionagesystem der heutigen medien.

und keiner tut etwas dagegen.

eben: wird mal im fernseher oder in der zeitung oder im internet über neue schnüffelvarianten von diversen programmen und apps berichtet, laden die meisten leute sich den ganzen mist ja extra noch auf ihre geräte.

die menschen sind „besoffen“, sie kapieren nicht, wie sie sich an GOOGLE, FACEBOOK und company ausliefern.

man wird richtig gereizt und wütend, wenn man sich alles das klarmacht.

aber man ändert selber auch nix, man ist nur noch opfer.

oder man schaltet sich ganz aus allem raus: dann ist man ein geächteter.

was tun? bundestag, was tun? wozu seid ihr denn da, ihr abgeordneten? wozu? wenn ihr das alles nicht konterkariert, was die bösen medien mit uns vorhaben?

[ein neues auto kann man sich ja gar nicht mehr kaufen. das ist datenmäßig heute so sehr verwanzt … da könntest du gar nicht mehr autofahren. die autofirmen wissen ja genau, an welcher raststätte du pippi gemacht hast.]

klausens-5-2-2017-was-google_play-dienste-an-daten-alles-haben-will-oktober-2016-tablet

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klau|s|ens erlebt GOOGLE in der anderen i-net-such-mahnung (auch da: alles datennehmende wird erschreckend offen gesagt) – www.klausens.com

klau|s|ens, hattest du nicht schon über GOOGLE geschrieben? „Google will’s wissen“ – oder so? mit diesem tenor?

ja, das war am 15.7.2105, da ging es um die radikale offenheit von GOOGLE bezogen auf die daten bei GMAIL=GOOGLEMAIL, der mail-plattform.  >>klau|s|ens druckt google-will-s-wissen-text (alles datennehmende wird erschreckend offen gesagt) – http://www.klausens.com<&lt;

und heute?

heute geht es um die radikal-erschreckende offenheit, wenn man die GOOGLE-suche im i-net = internet benutzt.

auch da kommen texte?

aber ja doch. seit neuerem. – du sollst sagen „ich stimme zu“. du sollst es anklicken und so zustimmen. (du sollst deine seele verkaufen.)

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und warum druckst du das ab, klau|s|ens?

damit es alle welt auch wahrnimmt, wie es gedacht ist, zweitklausens.

wie siehst du das?

ich locke menschen in einen keller und sage: „wenn du diesen keller betrittst, wirst du erst mit wasser übergossen und anschließend dann fein geröstet!“

das machst du? menschen rösten?

nein, es ist ein beispiel.

und wenn die leute dann erst nass und danach geröstet sind, was ist dann?

dann sage ich: „ich habe es doch vorher gesagt. also: was beschwert ihr euch?!“

ein schönes bild.

ja, so ist GOOGLE. – „GOOGLE WILL’S WISSEN!“ … das bleibt unsere warnende parole.

und alle haben es gewusst, alle haben es getan … und GOOGLE ist fein raus.

eben, eben, eben. man kann nur den kopf schütteln! (und auch das interessiert niemanden. GOOGLE aber interessiert ALLES! ALLES! ALLES!)

ist ja wie ein echo: … ALLES! … ALLES! … ALLES!

klausens-collage-hinweise-INHALT-zum-datenschutz-bei-google-suche-hier-am-5-8-und-6-8-2015

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klau|s|ens dankt der SPD für den beschluss zur datenvorratsspeicherung (sauber gemacht!) – www.klausens.com

klau|s|ens, wir danken mal wieder der SPD.

wie schon so oft: ordnung muss sein.

ja, das finde ich auch: nicht nur die hacker, die kriminellen und die geheimdienste wollen geordneten zugriff auf unser aller leben … auch normale bedienstete an allen ecken und kanten des staatswesens wollen und sollen dieses oder jenes mal nachgucken.

warum die daten dann nicht auch pfleglich sammeln und schön präsentieren? – dann der zugriff!

ich hasse die nörgler.

ich auch: aber die findest du mit der datenvorratsspeicherung auch noch schnell raus.

klau|s|ens, wir stehen auch dabei! wir sind da mit drin!

das hätten wir ohne die SPD nicht gewusst, also, nochmals: danke SPD! (man verdrängt ja auch so viel!)

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>> 130/15
20. Juni 2015

Beschluss des SPD-Parteikonvents: Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten im Einklang mit Datenschutz und Grundrechten

Auf seiner heutigen Sitzung hat der SPD-Parteikonvent folgenden Beschluss gefasst:

Freiheit ist einer der Grundwerte der Sozialdemokratie. Freiheit bedeutet die Möglichkeit, selbstbestimmt zu leben, sich nach seinen Fähigkeiten zu entfalten und gleichberechtigt an Gesellschaft und Politik teilzuhaben. Jeder Mensch muss deshalb frei sein von entwürdigenden Abhängigkeiten und er muss frei sein von Not und Furcht. Freiheit verlangt daher auch immer schwierige Abwägungsentscheidungen – gerade dann, wenn es darum geht, die Rechte von Opfern schwerer Straftaten zu schützen und die Abwehr von Gefahren für Leib, Leben, Freiheit und sexuelle Selbstbestimmung in Einklang zu bringen mit den Persönlichkeitsrechten und dem Datenschutz.

Der SPD-Konvent spricht sich gegen eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung (VDS, auch: Mindestspeicherung) in der bisherigen Form aus. Die ursprüngliche anlasslose und alles umfassende Speicherung ohne eine angemessene Sicherung der Persönlichkeitsrechte und des Datenschutzes ist mit den verfassungs- und europarechtlichen Vorgaben nicht vereinbar – und wirft Fragen mit Blick auf die Grundwerte der Sozialdemokratie auf.

Die SPD hat auf ihrem Bundesparteitag 2011 in ihrem Beschluss „Datenschutz und Grundrechte stärken – Datenspeicherung begrenzen!“ klare und restriktive Voraussetzungen für die Mindestspeicherung formuliert. Wir sind überzeugt, dass es im digitalen Zeitalter einen strengen und rechtstaatlich einwandfreien Rahmen für den notwendigen Einsatz von Instrumenten zur digitalen Strafverfolgung von Schwerstkriminellen braucht. Der Beschluss des Parteitages im Dezember 2011 ist nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes nur insoweit gegenstandslos, als dieser vor dem Hintergrund der damals gültigen EU-Richtlinie, die Deutschland zu einer Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung verpflichtete, entstanden ist. Das politische Ziel, die Rechte von Opfern schwerster Straftaten und die Abwehr von dringenden Gefahren für Leib, Leben, Gesundheit und Menschenwürde in Einklang zu bringen mit den Persönlichkeitsrechten und dem Datenschutz, bleibt aber nach wie vor aktuell.

Im Folgenden werden die verschiedenen Anforderungen aus dem Bundesparteitagsbeschluss und den Urteilen des Bundesverfassungsgerichts sowie des Europäischen Gerichtshofs dargestellt und der Gesetzentwurf zur Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten erläutert. In der Gesamtschau ist es gelungen, mit dem Gesetzentwurf und der darin festgeschriebenen (daten-)differenzierten Herangehensweise, den äußerst kurzen Höchstspeicherpflichten, den vorgeschriebenen Restriktionen und Verpflichtungen für Ermittlungsbehörden und Justiz und den klaren Vorgaben für verpflichtende Maßnahmen zur Gewährleistung höchster Datensicherheit bei den Telekommunikationsunternehmen, das legitime Sicherheitsinteresse der Bürgerinnen und Bürger mit den gewichtigen Anforderungen eines modernen Datenschutzes und dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung in Einklang zu bringen. Die weiterhin bestehenden Sorgen nehmen wir sehr ernst.

1. Der Parteitagsbeschluss 2011

Der Parteitag hat sich am 6. Dezember 2011 für die Einführung einer Vorratsdatenspeicherung unter engen rechtsstaatlichen Voraussetzungen ausgesprochen. Vorausgegangen war die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, in der das Gericht das alte Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig erklärt hatte.

Nach Beschlusslage sind bei der Einführung einer Speicherpflicht für Provider der Datenschutz und die Grundrechte zu achten, d.h.:

– Speicherfristen von deutlich unter sechs Monaten (drei Monate in aller Regel ausreichend), zudem eine Differenzierung der Speicherfristen und Zugriffsvoraussetzungen anhand der zu speichernden Datenarten hinsichtlich der Eingriffsintensität
– Richterliche Entscheidung vor Abruf gespeicherten Daten (qualifizierter Richtervorbehalt)
– Abruf der gespeicherten Daten nur bei schwersten Straftaten gegen Leib, Leben oder sexuelle Selbstbestimmung, insbesondere kein Zugriff für zivilrechtliche Zwecke (z.B. für Urheberrechts –und Copyright-Fragen)
– Kein Abruf der gespeicherten Daten zur Erstellung eines Bewegungsprofils
– Bei Abruf Protokollierung und nach Abruf Benachrichtigung des Betroffenen
– Absolutes Verwertungsverbot für Daten eines Berufsgeheimnisträgers
– Einhaltung der vom Bundesverfassungsgericht festgelegten Datenschutzstandards
– Strenge Sanktionen bei Verstoß gegen die Regelungen und Standards Darüber hinaus hat sich der Parteitag dafür ausgesprochen, klare Rahmen zu setzen für Datensammlungen, die die Provider ohne gesetzliche Verpflichtungen speichern.

2. Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs

Im März 2010 hat das Bundesverfassungsgericht das damalige deutsche Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung für nichtig erklärt, die Vorratsdatenspeicherung als solche unter bestimmten Voraussetzungen aber weiter für zulässig erachtet. Erforderlich seien hinreichend anspruchsvolle und normenklare Regelungen hinsichtlich der Datensicherheit, der Datenverwendung, der Transparenz und des Rechtsschutzes, Richtervorbehalt und Schutz der Berufsgeheimnisträger. Der Abruf und die unmittelbare Nutzung der Daten seien nur verhältnismäßig, wenn sie überragend wichtigen Aufgaben des Rechtsgüterschutzes dienen.

Im April 2014 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die bis dahin geltende EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung wegen Verstoßes gegen die EU-Grundrechtscharta für nichtig erklärt. Festgestellt wurden Verstöße gegen die Grundrechte auf Achtung des Privatlebens und auf Schutz personenbezogener Daten. Auch der EuGH hat die Vorratsdatenspeicherung nicht generell für unzulässig erachtet, sondern rechtsstaatliche Vorgaben gefordert, die dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit hinreichend Rechnung tragen. So darf die elektronische Kommunikation nicht umfassend einer anlasslosen Speicherpflicht unterworfen werden. Wie dieses Ziel erreicht wird, bleibt dem Gesetzgeber überlassen. Auch der EuGH legt Wert auf den Schutz von Berufsgeheimnisträgern. Die Daten dürfen nur zur Verhütung, Feststellung und Verfolgung schwerer Straftaten gespeichert werden und müssen vor unberechtigter Nutzung geschützt werden. Speicherung und Abruf der Daten sind klar und präzise zu regeln.

3. Der Gesetzentwurf zur Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten
Mit dem Gesetzentwurf zur Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten hat die Bundesregierung am 27. Mai 2015 einen Gesetzentwurf beschlossen, der deutlich restriktiver ist als alles, was früher als Vorratsdatenspeicherung bezeichnet wurde. Die strengen Maßstäbe des Parteitagsbeschlusses vom Dezember 2011 sind umgesetzt und zum Teil sogar übertroffen. Zudem sind die verfassungs- und europarechtlichen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs eingehalten.

Der Gesetzentwurf sieht Folgendes vor:
– Provider müssen bestimmte Verkehrsdaten speichern, insbesondere die Rufnummer der beteiligten Telefonanschlüsse, Zeitpunkt und Dauer eines Anrufs, bei Mobilfunk die Standortdaten sowie wann und wie lange eine IP-Adresse einem bestimmten Computer, Smartphone o.ä. zugeordnet war, d.h. wann von diesem Gerät das Internet benutzt wurde.
– Nicht gespeichert werden dürfen jegliche Inhalte von Kommunikation, auch nicht der Inhalt von Telefongesprächen und welche Internetseiten aufgerufen wurden. E-Mails sind generell und komplett von der Speicherpflicht ausgenommen.
– Die Speicherfrist ist differenziert und bestimmt sich nach der Eingriffsintensität der Datenart: Die Daten werden grundsätzlich zehn Wochen gespeichert; die besonders sensiblen und eingriffsintensiven Standortdaten lediglich vier Wochen. Nach Ablauf der Fristen sind die Unternehmen verpflichtet, die Daten binnen einer Woche zu löschen.
– Die Daten werden bei den Telekommunikationsunternehmen gespeichert. Die Strafverfolgungsbehörden können nur dann einzelne Daten abrufen, wenn ein Richter oder eine Richterin dies für den konkreten Einzelfall nach Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen und Verhältnismäßigkeitsprüfung erlaubt. Die Datennutzung unterliegt also ausnahmslos einem umfassenden Richtervorbehalt. Eine Eilkompetenz der Staatsanwaltschaft existiert nicht.
– Abgerufen werden dürfen die Daten von der Staatsanwaltschaft zur Verfolgung einzeln aufgeführter besonders schwerer Straftaten, insbesondere bei terroristischen Taten und anderen Delikten gegen Leib, Leben, Freiheit und sexuelle Selbstbestimmung, also etwa bei Mord, Totschlag oder schwerem sexuellen Missbrauch von Kindern. Ein Abruf für zivilrechtliche Zwecke ist ausgeschlossen.
– Die Erstellung von Bewegungs- und Persönlichkeitsprofilen soll durch die verkürzte Speicherfrist und hohe Hürden für den Abruf von Standortdaten Daten verhindert werden.
– Transparenz: Der Abruf der Daten ist keine verdeckte Maßnahme. Die betroffenen Personen sind grundsätzlich vor dem Abruf der Daten zu benachrichtigen, im Übrigen werden die Betroffenen nachträglich benachrichtigt. Der Abruf ist zu protokollieren.
– Zum Schutz der Berufsgeheimnisträger sind von der Speicherpflicht ausgenommen Daten, die etwa bei der Kontaktaufnahme zu Telefonseelsorge-Hotlines anfallen. Daten, die bei der Kommunikation mit Personen anfallen, denen die Strafprozessordnung ein Zeugnisverweigerungsrecht einräumt (etwa Geistliche, Rechtsanwälte, Ärzte, Apotheker, Journalisten, Volksvertreter) dürfen von den Strafverfolgungsbehörden nicht abgerufen werden. Zufallsfunde unterliegen einem Verwertungsverbot, d.h. sie dürfen in keinem Fall genutzt werden.
– Für die Speicherung gelten die hohen Datenschutzstandards des Bundesverfassungsgerichts.
– Strenge Sanktionen: Bei Verstößen drohen den Unternehmen Geldbußen von 100.000 bis 500.000 Euro

Dieser Gesetzentwurf ist deutlich restriktiver als das, was früher als Vorratsdatenspeicherung bezeichnet wurde, denn:
– Es wird sehr viel kürzer gespeichert; die alte EU-Richtlinie sah eine Speicherung bis zu zwei Jahren vor, das verfassungswidrige deutsche Gesetz eine Speicherung von sechs Monaten. Der Gesetzentwurf liegt mit zehn bzw. vier Wochen sogar deutlich unter der im Beschluss des Parteitags angestrebten Speicherfrist („deutlich unter sechs Monaten“)
– Es werden weniger Daten gespeichert als zuvor; so sind etwa E-Mail-Daten jetzt komplett ausgenommen.
– Die Voraussetzungen für den Abruf auf die Daten sind strenger; der Kreis der Taten, für deren Aufklärung die Daten genutzt werden dürfen, ist enger.
– Der Abruf von Standortdaten wurde generell verschärft. Zu geschäftlichen Zwecken gespeicherte Standortdaten dürfen nicht mehr abgerufen werden. Abgerufen werden dürfen nur noch die verpflichtend gespeicherten Standortdaten unter den oben genannten strengen Voraussetzungen.
– Die Erstellung von Bewegungs- und Persönlichkeitsprofilen soll durch die verkürzte Speicherfrist und hohe Hürden für den Abruf von Standortdaten verhindert werden.
– Erstmals gibt es ein klares Verwertungsverbot von Daten von Berufsgeheimnisträgern. Eine „Whitelist“ mit von allen Berufsgeheimnisträgern in Deutschland, mit all ihren Telefonnummern, IP-Adresse etc., die für ein Erhebungsverbot erforderlich wären, ist bei genauer Betrachtung kein Gewinn an Datenschutz, sondern angesichts der Brisanz einer solchen umfassenden Liste das Gegenteil.
– Eine Eilkompetenz der Staatsanwaltschaft gibt es nicht. Nur ein Gericht darf den Zugriff der Ermittlungsbehörden auf die Kundendaten bei den Unternehmen erlauben – ausdrücklich ohne die sonst vielfach übliche Eilkompetenz des Staatsanwalts, die letztendlich dem Richter nur noch nachträglich die Entscheidung überlässt, ob er eine bereits erfolgte Abfrage genehmigt oder andernfalls für rechtswidrig erklärt.
– Erstmals werden enorm hohe Datenschutzstandards bei den Providern gesetzlich verpflichtend vorgeschrieben. Bisher gibt es hier keine einheitlichen Schutzstandards. Das Gesetz wird zum ersten Mal bestimmen, welche Anonymisierungs-, Kryptorisierungs-Standards, etc. von den Telekommunikationsunternehmen verpflichtend eingehalten werden müssen – mit massiven Geldbußandrohungen, falls ein Unternehmen dem nicht nachkommt.

Der Gesetzentwurf sieht zugleich vor, den neuen Straftatbestand der „Datenhehlerei“ zu schaffen. Damit wird sichergestellt, dass Daten nicht nur vor Ausspähung geschützt sind, sondern auch der Handel mit ausgespähten Daten unter Strafe steht.

4. Zusammenfassung

Der vorgelegte Gesetzentwurf erfüllt die Vorgaben aus den Urteilen des BVerfG und des EuGH. Vor allem hat er aber noch einmal die Anforderungen in erheblichem Maße verschärft, die wir auf dem Parteitag 2011 an ein solches Ermittlungsinstrument geknüpft haben:
– Speicherfrist unter 3 Monaten mit 4 Wochen bzw. 10 Wochen.
– Für die sensiblen Daten wird eine Löschverpflichtung eingeführt.
– Eine wichtige Datenart (Email) wird komplett ausgenommen.
– Der Abruf der besonders sensiblen Standortdaten wurde nochmals verschärft: Abgerufen werden dürfen nur noch die verpflichtend gespeicherten Standortdaten innerhalb von vier Wochen und nur bei Verdacht auf eine Straftat aus dem eng umrissenen Straftatenkatalog. Dies ist auch eine klare Verbesserung zum Status Quo. Die zurzeit in großem Umfang stattfindende Abfrage bei Providern (Stichwort Funkzellenabfrage bspw. bei Demonstrationen) wird durch die neue Regelung präzisiert und verschärft, damit unverhältnismäßige Abfragen zukünftig unterbleiben.

In dem Gesetzgebungsverfahren soll eine Evaluierung der Gesetzespraxis festgelegt werden.

5. Speicherung, Verknüpfung und Auswertung von Daten durch private Anbieter

Der Staat erreicht mit seinem Gesetz ein Datenschutzniveau, das ansonsten bei privaten Anbietern bei Weitem nicht erreicht wird. Unabhängig von dem staatlichen Zugriff auf Verkehrsdaten im Einzelfall zur Strafverfolgung, speichern private Anbieter in umfangreichster Weise Daten von Kunden und Nutzern.
Die technologische Entwicklung erlaubt heute erstmals eine umfassende Verknüpfung von Informationen aus verschiedenen Quellen sowie deren detaillierte Auswertung (Big Data). In der Verarbeitung, Aggregierung und Verknüpfung unterschiedlichster Datenarten und Datenmengen in Echtzeit liegt großes gesellschaftliches und wirtschaftliches Potenzial. So können z.B. mittelständige Unternehmen durch individualisierte Kundenlösungen Wettbewerbsvorteile erlangen. In diesen Entwicklungen liegt aber auch ein erhebliches Risiko für die informationelle Selbstbestimmung.
Der SPD-Parteikonvent fordert, dass für die Erhebung, Verarbeitung, Speicherung und Weitergabe sowie für einen Zugriff durch Dritte auf die von privaten Anbietern gespeicherten Daten ein klarer gesetzlicher Rahmen gesetzt wird. Da unterschiedliche Datenarten verschiedene Gefährdungspotentiale aufweisen, ist dabei nach Datenarten zu differenzieren.
Unternehmen, die eine marktbeherrschende Position innehaben, können sich dem Wunsch der Nutzer nach mehr Datenschutz durch ihre Monopolstellung entziehen. Je mehr Mitglieder sich in sozialen Netzwerken vernetzen, desto attraktiver wird die Plattform für neue Mitglieder. Denn die meisten Nutzer werden dorthin gehen, wo die größte Anzahl von Freunden angemeldet ist. Auch Suchmaschinen werden immer besser, je mehr Nutzer ihre Suchanfragen stellen. Insofern ist ein Abmelden der Nutzer von diesen Anbietern nur mit hohen Kosten, wie eine schlechtere Vernetzung mit Gleichgesinnten, ein Vorbehalten von Informationen oder ungenaueren Suchergebnissen verbunden. Im Alltag nehmen Menschen aufgrund der gefühlten Alternativlosigkeit zur angebotenen Dienstleistung mit den gegebenen Geschäftsbedingungen daher häufig Einschränkungen ihres Datenschutzes notgedrungen in Kauf. Deswegen unterstützen wir die Bemühungen zum Abschluss einer Datenschutzgrundverordnung in der EU und fordern die Bundesregierung auf, sich vehement für eine schnellstmögliche Verabschiedung der Datenschutzgrundverordnung einzusetzen, mit der europaweit ein hohes Datenschutzniveau erreicht werden muss. Mit einer Datenschutzgrundverordnung würden erstmals klare und einheitliche Regelungen in der EU gelten. Dadurch könnte das momentan betriebene „forum shopping“ von global agierenden Unternehmen erschwert werden. Die Unternehmen nutzen aktuell die Vorteile des einheitlichen europäischen Marktes, suchen sich jedoch die Mitgliedstaaten als Niederlassungsorte aus, in denen die Verbraucher- und Datenschutzanforderungen nicht an den europäischen Mindeststandard heranreichen oder eine Umgehung sich wegen unzureichender Kontrollen einfach bewerkstelligen lässt. Mit einem europaweit einheitlichen und hohen Datenschutzniveau kann auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Fähigkeit des Staates, Datenschutz gegenüber privaten Anbietern durchzusetzen, verbessert werden.
Staat wie Wirtschaft sind zur Beachtung des Datenschutzes und der Datensicherheit nicht allein rechtlich passiv verpflichtet. Vielmehr müssen sie aktiv handeln. Wir fordern, dass diese Vorgaben bei der Planung von betrieblichen, technischen und organisatorischen Prozessen und Geschäftsmodellen aktiv beachtet, proaktiv implementiert und auf Organisationsebene weiter entwickelt werden. Datenschutz und Datensicherheit müssen von vornherein in die Prozesse und Abläufe integriert sein (privacy by design und privacy by default). Wir fordern die Bundestagsfraktion auf, entsprechende Vorschläge zu erarbeiten und sich für ein hohes Datenschutzniveau, Datenportabilität, offene Standards und gegen proprietäre System einzusetzen.<< Quelle: 130/15, SPD, 20.6.2015

klausens-datenvorratsspeicherung-21.6.2015

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klau|s|ens sieht alle unsere aktivitäten als erfasst an – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird dauernd schlimmer.

auf allen websites, auf allen. FACEBOOK ist die speerspitze, aber eigentlich ist es überall so. auch bei den apps. (apps und webseiten sind ja nicht das gleiche, wenngleich das prinzip letztlich dann doch gleich ist.)

vielleicht sind die APPs per smartphone noch schlimmer als das internet per www.

bei FACEBOOK wohl, weil es wohl überwiegend per APP nun gebraucht wird. (aber da alle alle kanäle bespielen, nimmt es sich nichts.)

dann haben wir seitenumleitungen, werbungen, pop-up-fenster, cookies (zudem die besonders schlimmen LSO-cookies), dann diverse spionage- und tastatursoftwares, die uns und unseren geräten dann zugefügt werden.

die „guten“ im netz wollen alles von uns wissen, und „die bösen“ im netz erst recht.

wenn es nur das netz wäre! es ist doch alles!

was meinst du noch?

alle geräte, die es gibt, werden online, fernline, mobileline angesprochen, überall fließen und daten und bahnen, überall sirrt was durch die luft: alle wollen da rein, wollen was haben, wollen was kontrollieren.

mir wird angst!

dann höre mal schnell eine der vielen meldungen zu der ganzen problematik: >>Ein Sicherheitsexperte im Auftrag des ADAC ist eher zufällig auf eine empfindliche Sicherheitslücke gestoßen, die weltweit etwa 2,2 Millionen BMW-Fahrzeuge betrifft. Über eine Schwachstelle im System ConnectedDrive ließen sich die Türen fremder Fahrzeuge per Mobilfunk öffnen. BMW will das Leck bis zum 31. Januar beheben.<<

mir wird noch mehr angst, täglich!

das soll es ja auch: alles wird von fremden bestimmt und beguckt. du bist nie allein. nie!

aber im dorf war man auch nie allein.

gewiss: dann zogen die menschen raus in die metropolen, um dann anonym und deshalb unbeoachtet zu sein.

und nun?

nun ist das netz die weltmetropole – und da ist und wird alles erfasst, begleitet und kontrolliert. du bist nie allein.

und meine küche?

wenn es eine moderne ist, wird auch diese nicht mehr allein bleiben. auch deine waschmaschine nicht. auch deine rollladen nicht. aber das sind ja nur mini-mini-teilaspekte des großen und ganzen.

ich hasse FACEBOOK.

das ist schön, gewiss. aber es bringt uns nicht weiter.

was würde uns denn weiterbringen?

also, das ist so, das weiß ja keiner, also so recht, so ganz richtig, was man da tun muss, ich denke, also, wer will es sagen?

aber wir gehören dazu: das können wir unseren urenkeln erzählen. wir gehören zu dieser herrlichen und aufregend beängstigenden zeit dazu.

das brauchst du nicht mehr deinen urenkeln zu erzählen, weil die es ja alles auch wissen werden, vielleicht schon mit dem wissensbändchen, was bei der geburt (besser: noch vorher!) implantiert wird.

dann hat es ja doch etwas gutes. all das.

klausens-kunstwerk-alles-ist-erfasst-alles-im-netz-alles-in-der-welt-01-02-2015-mit-logo

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klau|s|ens gluckst glücklich bei immer mehr COOKIES und fordert dennoch ein COOKIE-verbot – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird täglich schöner, mit dem internet, mit den smartphones, mit WiFi, mit FACEBOOK, mit alledem.

ja, ich fühle mich auch pudelwohl.

schön, finde ich die COOKIES, das schreiben die jetzt bei mehr und mehr homepages, dass man die bei uns (ab)setzen muss, um uns zu helfen oder damit alles besser funktioniert. es dient alles nur uns, dem kunden. serviceorientiert. COOKIES COOKIES COOKIES.

und dann fressen sich COOKIES auf unseren webpages ein und gucken, wie wir weitersurfen.

jetzt macht es auch die NORISBANK, zack, nun haben die auch COOKIES. über nacht. alle haben COOKIES.

alle haben COOKIES, alle wollen COOKIES: das ist, als hättest du eine schleifspur an dich dranoperiert … und so eilst du schleifend durchs netz.

ich werde noch verrückt!

musst du nicht, musst du nicht: alle wollen dir doch nur helfen und dir dienen. auch FACEBOOK will dir noch mehr dienen.

wie denn?

sie wollen eben wissen, wo du bist und was du machst. was ist schon dabei?! (weißt du, wie viele leser der taz auch bei FACEBOOK und bei den COOKIES sind? weißt du das?)

wie denn? wie machen die das? wie geht das alles?

du läufst durch mainz, oder durch dinslaken, oder durch emden … mit deinem smartphone, mit deinem FACEBOOK-app-account, und dann wissen die, wo du gerade bist. (GPS-erkennung ist „an“.)

und wenn ich vor einem kaffeegeschäft bin? oder einem café?

dann wird man dir vielleicht eine kaffeemaschine anbieten, im werbeblock, oder direkt der NSA melden, dass du so verdammt oft in und vor cafés bist. (aber es dient doch nur deinem besten, vergiss es nie!)

ich fühle mich dann geborgen? so?

ja, du wirst glücklich sein und geborgen: viele dienste helfen dir … und sie setzen auch COOKIES. (du brauchst keine scientologen und deren kirche mehr, COOKIES sind viel viel viel besser.)

schön, diese COOKIES, sie sind echte freunde, sie sind immer bei mir … und ich bin bei ihnen.

na also: COOKIES und du und das internet und alles gesurfe und die ganzen phones und tablets und alle diese signale und botschaften und statusmeldungen und ortsangaben … das ist eine große familie.

… in der bin ich geborgen, ich weiß, ich weiß.

schön, dann haben wir das geklärt.

ich fordere dennoch ein verbot der COOKIES, sofort, VERBOT ALLER COOKIES.

aber wieso denn: du weißt doch gar nicht, was das wirklich ist … so ein COOKIE.

du denn? – das alles, was wir hier sprachen, reicht doch schon, um diese dinger zu verbieten, von denen ich nichts weiß, außer dass sie da sind. – miniprogramme, die mich ausspionieren, wenn ich mich im netz bewege. im fangnetz.

nun aber mal halblang … so geht es schon gar nicht.

wie geht es denn?

logge dich weiter schön ein, akzeptiere weiter alle AGBs und lasse dich treiben treiben treiben.

ich will aber nicht!

dann geht es dir noch nicht schlecht genug. warte ab, du wirst dich nach der allumfassenden COOKIE-geborgenheit noch sehnen.

und? was noch?

logge dich auch schön morgen bei FACEBOOK ein, vergiss auch das nie nie nie! da gelten dann die neuen und noch besseren AGB. morgen! (man will dir doch nur helfen, sträub dich doch nicht so! und lege mal diesen ollen roman von orwell weg. das lenkt dich alles nur sinnlos ab.)

… und ich shoppe doch so gern.

na also, da haben wir doch mal wieder einen anknüpfungspunkt: wir könnten morgen noch ein paar mehr COOKIES shoppen. das wär doch was. (und FACEBOOK ist einfach so dabei … wie ein guter freund. die NORISBANK auch … und alle anderen, die nun COOKIES setzen und setzen und setzen … GOOGLE ja sowieso.)

… danke für dein COOKIE-verständnis.

bitte, bitte, irgendwovon muss man ja leben.

ZWEITKLAUSENS DENKT NACH: könnte man nicht von einem COOKIE-verbot auch irgendwie ganz gut leben? als COOKIE-VERBOTS-lobbyist vielleicht?

klausens-k-werk-cookies-29-1-2015-mit-schneefoto-oberdollendorf-24-1-2015-1000-pix-mit-logo

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klau|s|ens freut sich ach-so-sehr auf die neuen FACEBOOK-datenschutzbestimmungen – www.klausens.com

klau|s|ens, es geht jetzt los, bei FACEBOOK: wieder mal.

ich finde es schön, dass es neue datenschutzbestimmungen gibt. oder -richtlinien. ich finde es schön.

auch ich fühle mich bei FACEBOOK so wohl. FACEBOOK ist der lehnstuhl meines lebens … noch mehr als ein freund oder eine partnerin oder eine geliebte oder die familie als solche.

FACEBOOK ist meine heimat, mein ein, mein lebenssinn … und dann auch noch mein alles.

FACEBOOK soll alles von mir wissen.

von mir aber auch: bitte von mir auch! (zweitklausens, nicht nur von dir!)

… und eben nicht nur meine postings samt texten, fotos, videos, bildern kennen … nein, nein, FACEBOOK soll möglichst alles wissen.

erst dann kann FACEBOOK mich „führen“.

FACEBOOK soll mich so führen wie es schon GOOGLE tut. (und die NSA.)

sie sollen mich als kollektiv und auch kollektiv in der praxis führen.

sie sollen alle meine daten erfassen.

auch die, wohin ich surfe, wenn ich meinen stündlichen FACEBOOK-post getan habe.

sie sollen alle internetseiten, die ich besuche, erfassen und auswerten. dauerhaft.

und ich werde es ihnen erlauben! gerne! glückvoll!

dafür ist der datenschutz da: man gibt den schutz auf, erlaubt das … und so pflegt man den datenschutz erst richtig.

ende januar 2015 wird FACEBOOK da mal wieder einen neuen schritt tun.

und alle werden mitmachen, alle user, alle nutzer. (man loggt sich ein und hat so schon mitgemacht. genial!)

alle machen alles von FACEBOOK mit.

wir brauchen keine gebetsbücher mehr.

nein, wir beten die wundervollen DATENSCHUTZBESTIMMUNGEN von FACEBOOK, die zudem immer besser werden, indem sie für uns schlechter werden. (schöner, aber gelungener widerspruch. danke, FACEBOOK!)

dafür lieben wir auch den lieben gott.

und wir preisen FACEBOOK: es lebe die achse FACEBOOK, GOOGLE, NSA und GOTT.

es wird herrlich sein: das datenparadies. (jesus, wer wird dich demnächst ans iPhone nageln? sprich!)

komm, lass uns schnell online schnell mal was shoppen. das wird den herrgott auch noch freuen … aber nur, wenn auch FACEBOOK davon weiß.

klausens-k-werk-ich-und-facebook-28-1-2015

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens hat clevere ideen zur abwehr von jedweder ausspionage von den eigenen suchbegriffen in den suchmaschinen – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird ja alles erfasst.

sicher: mir wird es jeden tag deutlicher und dann noch deutlicher. ich traue mich immer weniger ans internet und an meinen computer.

wenn du also bei GOOGLE nach herrn brandt suchst, den von der SPD, damals, dann denken die suchmaschinen: „wow, der ist für die SPD oder gegen die SPD. aber der hat probleme um die SPD. oder der hat was zu schaffen mit der SPD.“

und wenn ich dann noch „gabriel“ eingebe, und sei meine idee auch nur der erzengel, dann weiß die suchmaschine: „2 namen aus der SPD. der hat was mit der SPD am laufen. aber was?“

so werden die suchmaschinen erst richtig interessiert an uns, und schon gehen erste lampen im überseekabel an. – auch in deutschland tanzt der BND.

dann gebe ich noch „schwesig“ ein, dann wird es denen aber zu viel SPD.

würde ich noch „künast, renate“ eingeben, würde sich alles noch mehr zu einer nun rot-grünen soße vermengen.

man könnte das auch mit CDU-namen machen. und dann noch AfD-namen. (schade, dass sich für die FDP keiner mehr interessiert. selbst am übserseekabel sitzt keiner, der bei FDP noch aufhorcht.)

du kannst es ja auch mit fußballern machen. bei deiner internet-suche.

jede information verschränkt sich mit jeder information und ergibt ein bild.

du brauchst dann nur noch leute, die das bewerten. denn vielleicht hatte ich mit „künast“ auch einen heizungsmonteur gesucht.

sicher: aber die haben doch diese algorithmen, die bewerten alle deine suchworte über alle deine jahre.

bei YAHOO und BING und GOOGLE?

überall, aber bei den großen klappt’s wahrscheinlich am besten.

und da hängen dauernd leute am überseekabel?

ja, sicher, die lachen sich dann kaputt, wenn nach brandt und gabriel und schwesig und künast dann plötzlich der „otto rehagel“ gesucht wird.

aber das ist doch mein neuer trick.

welcher?

was immer ich suche, ich gebe danach etwas anderes zu verwirrung ein.

wie geht das?

wenn ich „gauck“ suche, tippe ich nachher auch noch „gaube“ ein.

wieso denn?

damit ich deren suchalgorithmen störe oder verwirre. capito?

das ist also ausgeklügelter widerstand?

so kann man es sagen, ja, ja: ich tippe ein wort ein, welches ich suche, und dann eines, welches ich nicht suche. einfach so.

dann musst du immer doppelt was tippen?

leider: wenn ich nach „udo lindenberg“ suche, muss ich danach noch „wieselflink“ eingeben.

ist der lindenberg auf der bühne denn nicht wieselflink?

oho: daran habe ich noch gar nicht gedacht!

siehst du: selbst wenn man extra noch was falsches suchen will, oder was „vermeintliches“, um die geheimdienste und internetanbieter zu verwirren … man muss dann auch verdammt lange überlegen. sonst läuft es aus dem ruder. falsch wird zu richtig, ohne dass man es wollte. denn vieles bedeutet vieles. konnotationen sind unendlich.

dann wäre also erst „beckenbauer“ und hernach „klempner“ zur verwirrung keine gute idee?

in diesem fall vielleicht gerade: man müsste mal mit sprachforschern über all das diskutieren.

aber meine methode hast du kapiert?

ja, ich weiß jetzt, wie clever du die welt aussspielst. tolle sache!

ich schreibe ja auch immer „klau|s|ens“ in die suchmaske, und dann, um die zu verwirren, suche ich danach noch nach „zweitklausens“.

das macht alles seinen sinn! hauptsache, das überseekabel erzittert.

vom lachen der überwacher? oder weil die nix kapieren und nun schlottern vor angst, der vorgesetzte würde sie gleich ohrfeigen?

klausens-kunstfoto-3-10-2014-und-google-such-fenster-27-11-2014-1000-pix-mit-logo

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