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klau|s|ens hasst das windhund-prinzip-system der borussia-dortmund-platzvergabe – www.klausens.com

klau|s|ens, man muss nicht nur über das OLG in münchen klagen.

nein, nein, die menschen ticken überall so: gedankenlos, kalt, voller konkurrenzgelüste sind sie. und man will offenbar auch gerne mal die menschen demütigen und schikanieren. 

in dortmund kam es ja zu schlägereien.

da haben sich leute teils sogar 40 stunden lang angestellt, wenn ich das richtig las: nur um an eine champions-league-karte für das spiel gegen real madrid zu kommen.

wieder dieses böse windhund-system.

es geht immer um die schnellsten. aber in dortmund ist selbst dieses prinzip dann noch außer kraft gesetzt worden.

wie?

man hat regelrechte banden beobachtet, die dann später anbrausten, aus den autos stürmten und die wartenden durcheinanderrührten, um sich selber nach vorne zu drängeln. chaos kam auf!

da wurde also selbst das windhundmäßige alles noch auf den kopf gestellt!

nachher war da nur noch die nackte masse eines bösartigen menschen, der sein ticket haben will. reihen gab es keine, warten gab es keines, sondern fast schon das reine faustrecht. hätten die menschen pistolen gehabt, hätten die sich wie im „wilden westen“ erschossen.

aber borussia dortmund will es so.

offenbar: der nackte kampf jeder gegen jeden um ein paar tickets: das gefällt denen da. sonst würden sie es ja nicht machen.

sie wollen nun was ändern, heißt es.

die leute ändern immer etwas, wenn es zum eklat kommt. vorher quälen die die menschen jahrelang mit schlangen und stundenlangem warten.

der mensch ist da gedankenlos und kalt.

das gilt auch für den „aufgeklärten menschen“ europas. er hat immer noch kein gerechtes system entwickelt, wie menschen an eintrittskarten kommen.

es bleibt nur das hauen und stechen.

in die nächste schlange werden sie dann direkt mit den autos hineinfahren, um diese systematik auszuhebeln: die kartenschleuser und schwarzverkäufer.

es soll ja auch bezahlte schlangensteher gegeben haben. nachher tauchen solche tickets dann für 300, 400, 500 euro und mehr im internet auf.

es ist alles von A bis Z ungerecht, schlecht durchdacht und menschenfeindlich.

so tickt der kapitalismus der moderne, aber auch der „sozialismus“ der moderne.

du kannst dir jetzt aussuchen, in welchem system du mehr unmenschlich behandelt werden willst.

das windhund-prinzip ist symbol der ewig egoistischen welt.

nur wer sich durchzuboxen weiß, kann etwas erreichen. darwinismus lässt sich leider allzu sehr auf die menschen übertragen.

und selbst auf diesen ach-so-tollen verein! borussia dortmund!

alles propaganda. borussia dortmund ist der größte windhund an sich … und für sich.

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klau|s|ens zeigt neue spieloptionen für die neue OLG-münchen-platzvergabe – www.klausens.com

klau|s|ens, alles neu macht der mai.

nun also der 6. mai. und zuvor ist alles nun doch anders.

jetzt bekommen die, die einen platz schon hatten, vielleicht keinen mehr. (andere aber dann doch. nur wie? wie?)

und die, die ein hotelzimmer anmieteten, brauchen vielleicht keines mehr.

aber die angehörigen, die ihre urlaube und anreisen planten, die haben nun probleme sehr.

wir harren der dinge: man befürchtet ja immer, dass da in münchen alles mehr und mehr verschlimmbessert wird.

ich habe mal die sitze anders positioniert.

wieso?

ich denke man muss alles ausloten, alle möglichkeiten, den gerichtssaal mit sitzen „zu bespielen“.

am ende müssen sie die sitzung alle 10 minuten unterbrechen, weil so viele menschen in dem saal sind, dass man die leistungsfähigkeit der lüftung nicht bedachte. (da müssen die menschen atem holen gehen.)

auch, weil die atmosphäre so vergiftet ist.

klausens-zeigt-neue-sitzverteilung-im-gerichtssaal-olg-muenchen-16-4-2013

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klau|s|ens hasst das windhund-prinzip-system der OLG-münchen-platzvergabe – www.klausens.com

klau|s|ens, ist nicht alles gesagt?

doch, fast alles.

und hat nicht das bundesverfassungsgericht eingegriffen? durch sein urteil? ich zitiere:

# Das Oberlandesgericht München muss beim NSU-Prozess eine angemessene Zahl von Sitzplätzen an türkische und griechische Journalisten vergeben. Das entschied das Bundesverfassungsgericht am 12. April 2013. Damit hatte ein Eilantrag der türkischen Tageszeitung „Sabah“ Erfolg. Gerade die Vertreter türkischer Medien hätten ein besonderes Interesse an einer eigenständigen Berichterstattung über den Prozess, „da zahlreiche Opfer der angeklagten Taten türkischer Herkunft sind“, hieß es zur Begründung des Beschlusses (Az. 1 BvR 990/13). # (zitiert nach 3sat/dpa)

# Wie die Platzvergabe im einzelnen geschehen soll, ließen die Verfassungsrichter allerdings offen. Sie weisen den Vorsitzenden Richter an, „nach einem von ihm (…) festzulegenden Verfahren eine angemessene Zahl von Sitzplätzen an Vertreter von ausländischen Medien mit besonderem Bezug zu den Opfern der angeklagten Straftaten zu vergeben.“ Möglich wäre, ein Zusatzkontingent von nicht weniger als drei Plätzen zu eröffnen, in dem nach dem Prioritätsprinzip oder etwa nach dem Losverfahren Plätze vergeben werden. „Es bleibt dem Vorsitzenden aber auch unbenommen, anstelle dessen die Sitzplatzvergabe oder die Akkreditierung insgesamt nach anderen Regeln zu gestalten“, heißt es in dem Beschluss. # (zitiert nach 3sat/dpa)

ja, ja, aber das ist ja nach-schadensregulierung. der schaden ist ja schon da.

so ist das eben in münchen. da ist der schaden schnell da, bei der seltsamen oberstaatlichkeits-frei-justiz sehr gerne.

ich erinnere an unseren blog-eintrag: klau|s|ens zur „sammelzone“ beim john-demjanjuk-prozess in münchen, das war am 3.12.2009. die hatten damals doch tatsächlich ein schild aufgestellt: „Demjanjuk Sammelzone“.

ach ja, münchen. ach ja, die justiz in münchen.

es ist in den vergangenen tagen alles gesagt worden. zu der platzvergabe zum NSU-prozess. alles.

ich wollte aber zu der windhundsache noch was sagen.

der erste kommt (dran). so funktioniert es.

ich finde das prinzip ganz schrecklich. es wird ja oft angewandt, beim ticketverkauf ist es üblich. es ist ein ganz schreckliches prinzip. nicht nur in münchen, sondern immer, wenn es um „plätze“ geht.

gewiss, es fördert die konkurrenz. das hauen und stechen: alle eilen, und manchmal sitzen die leute stundenlang vor einer kasse, sie schlafen sogar vor einer kasse, um an die karten zu kommen.

dann stellen sie fest, dass bestimmte leute solche karten auch ohne warten bekamen. leute vom schlage eines boris becker. die brauchen keinen schlafsack. das ungerechte system der schnelligkeit wird immer auch noch konterkariert durch das geld-prinzip und durch das „ich-bin-wer“-prinzip.

es ist alles furchtbar ungerecht … und furchtbar anstrengend. (die armen windhunde!)

in zeiten des internets sogar doppelt ungerecht.

wieso?

weil schnelligkeit nicht vom eigenen tun abhängt, sondern vom netz.

was meint das?

habe ich eine langsame internetverbindung, ist mein wunsch nach einem platz viel später erst da … als wenn ich eine schnellere hätte. man sagt also: alle haben die gleichen chancen. – durch die ungleichheit des internets ist aber alles von vorneherein obsolet. das scheingleiche ist schon per se ungleich.

aber in münchen war das doch nicht das thema.

das wäre zu überprüfen. ein kern des versagens war, dass man die infomail seitens des gerichtes in unterschiedlichen zeitabständen rausschickte, sodass nicht einmal alle medienvertreter zeitgleich informiert waren. gewiss. das war menschliches versagen. (aber das war nur ein teil der wahrheit.)

eben. aber selbst, wenn das gericht da keinen zeitfehler selber gemacht hätte: das „system internet“ ist bezogen auf das windhund-prinzip per se total ungerecht.

das leben ist per se auch total ungerecht.

ja, ja, aber man sollte die dinge doch abfedern, wann immer es möglich ist. es kann nicht sein, dass leute mit einer langsamen internetverbindung (wofür sie meist nichts können!) nun bestraft werden, indem ihre mails per se überall später eintreffen.

in münchen ist auch das möglich. ach ja: münchen und seine justiz!

ja, die justiz in münchen, die scheint etwas „ganz besonderes“ zu sein. außerdem schwimmt sie im formalismus, im unflexiblen und in der nichtvorhersehung von möglichen problemen. urdeutsch geradezu. 

sie sollten das schild „sammelzone“ auch dieses mal wieder aufstellen, die tollen justizleute aus münchen. „sammelzone für ausländer“, na, wie fändest du das?!

rassistisch fände ich das. aber münchen ist alles zuzutrauen. – ich hasse das windhundprinzip. hatte ich das schon gesagt?

unabhängig vom NSU-prozess. das windhund-prinzip-system ist im kern schon ungerecht und gemein und durch und durch kapitalistisch.

wer zuerst kommt, … (und sich durchboxt). das ist durch und durch unmenschlich. (aber so tickt die welt!)

klausens-zeigt-3-sitze-im-gerichtssaal-OLG-muenchen-13-4-2013

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