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klau|s|ens mit grünem licht und kaum neuer erkenntnis zum afghanistan-im-stich-lass-desaster – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist alles schon geschrieben. wir wissen auch nicht mehr. wir sind empört, erzürnt. und voller mitleid für die menschen, die fliehen wollen.

es geht darum: wem kannst du vertrauen? dem westen ja offenbar schon gar nicht!

egal, was die leute so reden, staatsmänner, privatpersonen. egal: nachher ist alles anders! es sind versagende menschen, klägliche geschöpfe, versagende institutionen. was immer sie erzählen: glaube ihnen nicht. glaube niemandem!

eben: es gibt ja auch ein versagen aus vollkommener unfähigkeit heraus. aber was hilft es den opfern? unfähig sein … oder bösartiges versagen? egal: was hilft es denen, die nun am flughafen kabul sind, vor dem flughafen sind, gar nicht zum flughafen kommen. was hilft es denen?

sie haben an „die westlichen werte“ geglaubt. aber diese gibt es gar nicht. es sind „scheinwerte“, in die welt geplappert, gern dahingesagt, aber gar nicht „wahr“ gemeint. (und wir erinnern uns immer an die westlichen verbrechen damals in vietnam. wo gerade die USA so böse führend waren.)

es mag gewiss sein, dass „die taliban“ (man erfährt nichts zu denen, zu derem aufbau, zu deren ganzer konstruktion: so unwissend ist man da! in der politik, im journalismus, hoffentlich nicht auch bei den geheimdiensten!) … dass die taliban menschenverachtend, brutal und gefährlich sind, zumindest mal viele aus dem „fußvolk“ – aber dadurch werden die westlichen staaten nicht per se schon mal „gut“.

die US-soldaten und deutschen soldaten foltern eher nicht (passiert aber da und dort auch dann doch einmal! achtung, achtung! „das vermeintlich gute“ ist oft gar nicht gut), aber die führungskräfte der ausländischen mächte in afghanistan verraten das afghanische volk. zumindest schon mal alle „ortskräfte“, also helferlein im land und deren familien. da gibt es fremd-pass-ortskräfte (z. B. mit deutschem pass) und es gibt afghanische ortskräfte. sie bekommen ja nicht mal die fremd-pass-ortskräfte heraus! auch wenn sie nun noch neue hubschrauber beibringen wollen.

du brauchst mächte, die a) einen moralischen kompass haben und b) auch die kompetenz und die „fachkraft“, diesen kompass auch einzusetzen, im dienst der mehrheit der menschen. im dienst der humanität.

es ist übrigens auch inhuman, a) menschen ein system aufzupropfen und b) dabei auch noch auf korrupte eliten des landes zu bauen.

das ganze afghanistan-problem hat so viele facetten. es setzt so vieles im hirn in bewegung. bei mir. bei uns. traue niemandem!

wir haben nur ein grünes licht in diesem blogbeitrag. hier unten. unser kunstfoto. wir beten für alle menschen in afghanistan, auch wenn wir an keinen gott glauben. es gibt eine art von „gebet für die menschlichkeit“, dazu sind götter oft nur hinderlich. religionen machen den ganzen menschenmurks nur noch komplizierter! (aber die schafft ja keiner ab! die religionen!)

traue auch keinem gott! niemandem! götter haben so viel blut an ihren „händen“ (wenn sie denn hände haben), schrecklich!

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Die Vielfalt der Ampel-Männlein und KLAUSENS

klau|s|ens, was soll das? zu viele ampelmännlein beherrschen die welt. zu viele versionen.

ich dachte immer, vielfalt sei schön, zweitklausens.

vielfalt ist bisweilen zu viel.

ist das bei dir so?

ich denke, bisweilen: ja.

auch an der ampel?

an der ampel sehe ich immer nur auf die farbe.

du siehst immer nur auf grün und rot?

als fußgänger? ja, das tue ich.

du siehst dir gar nicht die figuren an?

nein. sollte ich das?

die figuren sind doch wunderschön. es ist eine weltgalerie der figuren,was da an den ampeln passiert.

ich kenne das „ampelmännchen“ aus dem osten.

es gibt aber noch andere ampelmännchen und ampelmännlein. du solltest alle kennen.

und dann?

dann erfreust du dich an der vielfalt der welt. das leben ist eine einzige kunst.

auch an der ampel?

gerade an der ampel. ich möchte alle ampelmännlein dieser welt in einem museum der weltampelmännlein versammeln.

mir wäre es lieber, es wären frauen.

vielleicht kommen die noch. vielleicht sitzt irgendwo ein mensch und befasst sich mit nichts anderem als der entwicklung von weltampelfrauen.

und dann?

dann fährt dieser mensch durch die welt und beackert die stadtverwaltungen von nizza bis new york: wollen sie nicht mein ampelfräulein haben? ich habe da das modell „evgenia“ und das modell „liselotte“ im angebot.

was soll das dann werden?

noch mehr vielfalt.

aber was ist die idee von vielfalt?

ich denke, die einzige idee von vielfalt ist abwechslung.

und für die abwechslung lebst du?

ich befürchte: ja. weil das gegenteil von abwechslung mir weniger attraktiv erscheint.

und ich bin so froh, dass wir in deutschland mit 2 versionen von ampelmännchen ganz gut über die runden kommen.

warum sind die menschen immer so anders: der eine will das, der andere dieses? was soll das?

ich dachte, das hätte wieder mit der idee von vielfalt zu tun, der du doch so hartnäckig anhängst.

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