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Die Deutsche Annington verachtet KLAUSENS

klau|s|ens, es ist zeit, sich aufzuregen.

das böse in der welt lebt überall.

wer ist denn die „deutsche annington“?

das ist ein konzern, der abertausende von wohnungen innehat.

und was tun die?

ich kann nicht für „die“ sprechen — aber die zahl der fälle, wo mieter in schlimmster manier behandelt werden, häuft sich.

was machen die?

die von der annigton? ein paar beispiele:

– aufzüge tagelang stillstehen lassen, ohne abhilfe
– heizungen tagelang kalt lassen, ohne abhilfe
– warmwasser tagelang kalt sein lassen, ohne abhilfe
– tiefgaragen und flure verludern und zumüllen lassen, ohne abhilfe
– scheiben zerschlagen lassen, tagelang ohne abhilfe usw. usf.

furchtbar!

brecht sagte mal, man könne den menschen auch mit der wohnung „erschlagen“.

und das hat die deutsche annington vor?

ich weiß es nicht. aber die texte der annington-homepage sind hohn. — unendlich sind die klagen von mietern, die auf abhilfe hoffen, die briefe schreiben, die anrufen … aber nichts wird geändert. die mängel bleiben und bleiben, in sehr vielen fällen.

das kann die deutsche annigton? menschen abblitzen lassen? sie demütigen? keine mängel beseitigen?

in vielen fällen scheint es so. es ist immer das gleiche spiel in der welt. aber man sollte sich auch mal mit denen von der deutschen annington befassen.

wie meinst du das?

ich meine, es wäre doch interessant zu wissen, die die hohen herren (und damen) dieses unternehmens leben. wo sie leben. wie sie wohnen:

>>Deutsche Annington Immobilien GmbH
Philippstraße 3
44803 Bochum

Geschäftsführung: Wijnand Donkers (Vors.), Klaus Freiberg, Dr. Manfred Püschel

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Guy Hands

Sitz der Gesellschaft: Düsseldorf
Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf
Registernummer: HRB 41246

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27a Umsatzsteuergesetz: DE 197946568<<

lies, was sie schreiben, auf ihrer homepage. heute las ich:

>>Andere Wohnung? Gern bei uns!

Als führendes deutsches Wohnungsunternehmen verstehen wir etwas von unserem Geschäft. Ob Singles, Paare, Familien, das große Angebot der Deutschen Annington bietet für jeden etwas.

Wir helfen Ihnen bei der Wohnungssuche, damit Sie genau das finden, wonach Sie suchen. Schnell und unkompliziert.

Und als Kunde der Deutschen Annington profitieren Sie von einem breiten Spektrum an innovativen Dienstleistungen rund ums Wohnen.

Da kann man nur sagen „Schön, hier zu wohnen!“<< (Text abgerufen am 12.11.2010, ebenso am 12.11.2010 die Optik der Homepageseite weiter unten)

>>Die Deutsche Annington

Die Deutsche Annington Immobilien Gruppe gehört mit rund 217.000 vermieteten und verwalteten Wohnungen und mehr als 1.000 Mitarbeitern zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Wir bieten unseren Kunden deutschlandweit an rund 630 Standorten Wohnungen zur Miete und zum Kauf, ergänzt um kundenorientierte Serviceleistungen.

Die Deutsche Annington versteht sich als ein modernes Dienstleistungsunternehmen, das mit innovativen Angeboten und einem umfassenden Qualitätsmanagement seine Wettbewerbsfähigkeit im Interesse der Kunden stärkt. Deshalb sind Service- und Kundenorientierung fest in der Unternehmenskultur verankert.

Die Deutsche Annington hat die wirtschaftliche Stärke und Kompetenz, weitere Wohnungsbestände in die Unternehmensgruppe zu integrieren.<<

ich erinnere auch an die CDU-FDP-regierung in NRW. die hat wohnungen tausendfach verscherbelt. an haie und hai-innen des wohnungsgeschäftes. dafür hätte man jeden politiker, der das mitendschieden hat, einzeln mindestens 6 monate in einer schimmelwohnung leben lassen sollen.

ich denke, dass das böse und kalte und fiese und unmenschliche überaus viel herrschaft in dieser welt hat, auch in dem oft fälschlich hochgelobten land namens deutschland.

der wohnungsmarkt ist nur ein teil vom ganzen fiasko des humanen, was man tagtäglich neu erleben darf oder muss. ich zitiere den FOCUS, 25.10.2006:

>>Nordrhein-Westfalen trennt sich von seinen rund 96 000 landeseigenen Wohnungen. Sie kommen als milliardenschweres Gesamtpaket auf den Markt.
Die CDU/FDP-Regierung beschloss am Dienstag die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) mitsamt der Wohnungen zu verkaufen, wie am Mittwoch bekannt wurde. Der Verkauf soll in einem europaweiten Bieter-Wettbewerb bis zum Jahresbeginn 2008 abgewickelt werden. Er soll dem Land mehr als 2,5 Milliarden Euro in die Kassen spülen.

Ein Katalog von Vertragsklauseln soll den Schutz sowohl der 300 000 Mieter als auch der knapp 1000 LEG-Beschäftigten sicherstellen, berichteten die Minister für Bauen und Finanzen, Oliver Wittke und Helmut Linssen (beide CDU), in Düsseldorf.

Der Verkauf an einen Bieter gewährleiste für Mieter und Beschäftigte größtmögliche Sozialstandards, sagte Wittke. Dazu zählen die Begrenzung von Wohnungsverkäufen und von Mieterhöhungen sowie der Verzicht auf Luxussanierungen und betriebsbedingte Kündigungen des Personals.

Der Deutsche Mieterbund, der LEG-Gesamtbetriebsrat und auch die Opposition im Düsseldorfer Landtag befürchten indes massive Nachteile durch den Verkauf. Eine Volksinitiative macht seit Wochen gegen den Verkauf mobil und hat nach eigenen Angaben über 30 000 Protest-Unterschriften gesammelt. Die LEG zählt zu den größten Immobilienkonzernen in Deutschland.>>

und ich zitiere DER WESTEN, WAZ-portal, internet: 25.3.2009, circa zweieinhalb jahre später:

>>Sieben Monate, nachdem das Land seine LEG mit 93 000 Wohnungen an den amerikanischen Immobilienfonds Whitehall verkauft hat, sehen sich Mieterverbände in ihren Befürchtungen bestätigt. Ihre Vorwürfe: Die Mittel für Instandhaltung wurden um 20 Prozent gekürzt, Sanierungsprojekte vorerst gestoppt und zum Teil drastische Mieterhöhungen angekündigt.

„Es zählt nur noch Rendite”, sagt Helmut Lierhaus, Sprecher des Aktionsbündnisses „Zukunft der LEG”. Kritik kommt auch von Mirco Theiner, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes NRW. „Die Landesregierung hatte argumentiert, dass privates Kapital erforderlich ist, um Wohnungen zukunftsfähig zu machen. Jetzt sehen wir, dass genau das Gegenteil eintritt.” So sehe kein zukunftsweisender Umbau des Wohnungsbestandes aus.<<

das ist ja grauslich.

mir fällt gerade auf, jener oliver wittke ist der neue generalsekretär der CDU nordrhein-westfalen.

wo sollte der denn mal wohnen?

ich denke, dass das „kotwohnen“ bislang noch unerforscht ist. da könnten sich einige der verantwortlichen mal mit befassen. ganz praktisch.

ich werde demnächst genau aufpassen: wenn jemand bei der deutschen annington arbeitet, werde ich ihn oder sie zur rede stellen.

das ist eine gute idee. man sollte sich schämen (müssen), zur deutschen annington zu gehören. wie es aus dem wald herausschallt, wollen wir in den wohnungsbeton nun hineinrufen.

oder man tut innerhalb der deutschen annington nun alles, damit das inhumane tun in den besagten fällen sofort abgestellt wird. in allen fällen! alles inhumane! schluss damit!

und das für alle zeit!

aber es heißt doch bei denen: „deutsche annington. schön, hier zu wohnen“.

mit sprache kann man alles verkleistern. auch den kot, in den wir morgen wieder hineintreten werden.

bitte nicht in diesem blog(g).

und vor deiner wohnungstür? wäre es dir da lieber, du neu-abgesandter des „kotwohnens“?

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Künstler Jasper Johns wird zum 80. Geburtstag mit einem Kunstwerk von KLAUSENS geehrt

klau|s|ens, jasper johns wird heute 80.

ja, wer hätte das gedacht?! manchmal überlegt man ja: leben die noch? waren die schon gestorben? man weiß ja nie, was alle bekannten und weniger bekannten menschen so treiben.

du ehrst jasper johns mit einem kunstwerk?

ja, ich habe es heute morgen erstellt … „GERMAN FLAG FOR JASPER JOHNS“.

großartig!

danke.

was hast du dazu benutzt?

das schwarz wurde das braun – mit schokocreme. NUTELLA.

weiter!

das rot kommt aus einer marmelade. himbeermarmelade. REWE EXTRA HIMBEERE.

weiter!

das gelb kommt aus einem honig. GOLDLAND BIENENHONIG AUSLESE.

das finde ich einfach nur tollprima und primatoll.

ich weiß ich weiß. das bild steckt voller energie, voller konnotationen … und es passt auch gut zu den logos auf den nationalmannschaften, mit denen wir uns gestern beim thema eishockey beschäftigt haben.

jasper johns wird es freuen.

jasper johns muss es freuen. er arbeitete mit der technik des „enkausting“ für seine berühmten flaggen.

was ist das?

eine sehr altertümliche (ursprüngliche) methode, das malen durchzuführen. das hat mit wachs zu tun. und dass dieses dann mit den pigmenten der farbe eine neue bindung eingeht.

und bei dir?

meine hommage? für jasper johns?

ja.

das siehst du doch: ich habe mir die konsistenz von süßen,
verführerischen lebensmitteln zueigen gemacht, damit die DEUTSCHE FLAGGE
halbwegs genießbar wird. für uns alle.

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Die erste türkischstämmige deutsche Ministerin in Deutschland, Aygül Özkan, grüßt KLAUSENS

hurra, klau|s|ens, welche stunde?!

das ist so ähnlich, wie wenn in den USA ein schwarzer präsident wird.

der obama-effekt!

genau: und nun hat wulff in niedersachsen sich diesen effekt gesichert, indem er aygül özkan zur ministerin macht. heute wird sie vereidigt.

wulff spielt spiele.

wulff spielt gegen frau merkel. er baut sich im hintergrund auf. als kanzler der zukunft. deshalb hat er sich bundespolitisch zurückgezogen, aus dem merkelmilieu … und dafür benutzt er im niedersächsischen untergrund nun eine türkin für seine kanzleranwartschaft der zukunft nach merkel.

er hat also absichten.

das leben ist voller absichten – in diesem fall müssen wir jubeln.

er will rüttgers die show stehlen.

vielleicht auch das. zugleich will er später sagen können: „meine neubesetzung im ministeramt hat herrn rüttgers zu wichtigen stimmen am 9. mai verholfen.“

wulff spielt spiele.

aber wir haben endlich eine türkischstämmige ministerin. genauer: eine ministerin mit „migrationshintergund“.

aber dennoch passdeutsch.

passdeutsch ist das gebot der stunde.

und du, klau|s|ens?

ich fand auch ihren vorstoß zum rausschmiss der kreuze aus den schulen toll.

aber der kam zu früh.

viel zu früh. ein schnelles interview. noch vor der wahl, ein falscher satz. bumms … ist es passiert. ein taktischer fehler. zudem hat sie hannover atmosphärisch wohl sehr naiv mit hamburg gleichgesetzt. aber hannover ist nicht hamburg. niedersachsen erst recht nicht.

die dame war zu vorschnell.

ja, aber sie hat das christentum in dem moment beschossen, wo es durch die verfehlung katholischer priester oder religionswahrer besonders angegriffen ist.

die lage ist wie immer seltsam verdreht.

dennoch haben wir eine ministerin mit migrationshintergund. zudem denke ich: wenn schon jugendliche in katholischen einrichtungen missbraucht werden, dann muss das nicht auch noch im angesicht de kreuzes des herrn geschehen. also runter mit den kreuzen aus allen schulen !!!

sie sprach aber nur von den staatlichen schulen.

oh, dann habe ich ja alles falsch verstanden.

dein kunstwerk ist auch falsch … und richtig zugleich. ich vemute, es fußt auf der türkischen flagge.

das christentum war mir immer schon suspekt. aber eigentlich geht es mir so mit allen religionen. übrigens auch mit der religion des nationalismus.

deshalb ja: migrationshintergund. nimm die worte immer genau. und grüße die neue ministerin nicht mit falschen bildern.

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Das Deutsch-Unverständnis der Justiz und KLAUSENS

klau|s|ens, du beklagst das unrecht der deutschen sprache?

die welt ist mit unrecht gepflastert. das ist das wesen der welt. „kein unrecht“ ist eine fiktion des menschen. das leben kennt die kategorie recht und unrecht nicht. das leben kennt die willkür. und die organisierte willkür.

du redest wieder so unverständlich!

ich bin schriftsteller … und auch philosoph,

das behaupten doch alle. was hast du denn dieses mal?

ich las von einem urteil.

justiz?

amtsgericht münchen. aktenzeichen 264C32516/07.

und? worum ging es?

ich sage es dir! kernthema ist folgendes: ein vertragsabschluss ist auch bei sprachmangel des einen vertragsabschließenden gültig.

bei „sprachmangel“? also für „nixdeutsche“?

du hast wohl auch einen sprachmangeL. „nixdeutsche“! – nun ja, die welt ist komisch. und die worte der welt auch. die der justiz erst recht.

erläutere!

das wird mir zu lang. lies selber das urteil bzw. die presseerklärung des amtsgerichtes, die ich hier weiter unten abdrucke.

was ist denn deine meinung?

ich denke, die deutsche sprache ist schwer genug. aber die deutsche sprache der verträge und der justiz … das ist die schwerste überhaupt. die verstehen bisweilen die juristen selber nicht, akademiker nicht, politiker nicht, schriftsteller nicht. gebildete nicht. studierte nicht. alle nicht.

sie alle verstehen kein deutsch? alle verstehen nur „nixdeutsch“?

bei diesem (nix)deutsch sind solche gruppen oft überfordert, von den normalen leuten gar nicht erst zu reden!!!

dann ist deutsch eine fremdsprache?

als „fachsprache recht und verträge“ ganz bestimmt.

und nun?

nun müssen auch noch arme ausländer büßen, die noch weniger als „bahnhof“ verstehen, als unsereins. und dennoch ist das ganze „recht“.

nicht „recht und billig“?

vielleicht auch das – auf jeden fall: das unrecht schreit in allen gassen!!!

darf man ein amtsgericht denn so vorschnell verurteilen?

1.9.2008

Pressemitteilung

Abgemacht ist abgemacht

Die Vereinbarung eines pauschalierten Schadenersatzes bei Stornierung eines Kaufvertrages in Höhe von 25 Prozent des Kaufpreises stellt keine unangemessene Benachteiligung des Käufers dar. Schließt jemand einen Kaufvertrag, kann er später dem Verkäufer nicht entgegenhalten, er habe mangels Deutschkenntnissen die allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht verstanden

Ende Juni 2007 kaufte der spätere Beklagte bei der Klägerin eine Küche zu einem Gesamtpreis von 6800 Euro. Bereits 3 Tage darauf stornierte er den Kaufvertrag, weil sein Vermieter nicht einverstanden war, dass er die alte, sich in der Wohnung befindliche Küche ausbaute und seine eigene einbaute.

Das Möbelhaus nahm die Stornierung an, verlangte aber – wie in den allgemeinen Geschäftsbedingungen vereinbart – 25 Prozent des Kaufpreises als Schadenersatz.

Der Kunde weigerte sich zu bezahlen. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen benachteiligten ihn unangemessen und seien daher unwirksam. Er sei sich bei Vertragsabschluss nicht bewusst gewesen, dass er sich einer derartigen verbraucherfeindlichen und sittenwidrigen Knebelung unterwerfen würde. Mangels ausreichender Kenntnisse der deutschen Sprache hätte er den Inhalt des Vertrages und dessen Tragweite nicht wahrgenommen. Hätte er vom Inhalt gewusst, hätte er diesen niemals unterschrieben. Außerdem habe er sich besonders redlich verhalten, weil er bereits nach 3 Tagen storniert habe.

Das Möbelhaus verklagte den Kunden darauf hin vor dem Amtsgericht München auf Zahlung von 1700 Euro und bekam von der zuständigen Richterin Recht:

Die Vereinbarung eines pauschalierten Schadenersatzes in den allgemeinen Geschäftsbedingungen sei grundsätzlich möglich und wirksam, vorausgesetzt, dass dem Käufer – wie hier geschehen – die Möglichkeit des Nachweises eingeräumt wird, dass im Einzelfall ein geringerer Schaden entstanden sei. Diese Vereinbarung benachteilige den Kunden nicht unangemessen. Schließlich habe dieser einen Vertrag geschlossen, an den er sich grundsätzlich auch zu halten habe. Wenn nun überhaupt ein Stornierungsrecht eingeräumt werde, stelle dies bereits ein Entgegenkommen des Möbelhauses dar. Dieses hätte auch auf der Abnahme der Küche bestehen können, was dem Kunden mit Sicherheit nicht Recht gewesen wäre. Bei der Beurteilung der Gesamtumstände sei auch zu berücksichtigen, dass die Klägerin bei jedem Verkauf einer Küche auch Gewinn erzielt. Storniert der Kunde nun aus Gründen, die er zu vertreten habe, den Vertrag, sei es nur billig zur Kompensation des entgangenen Gewinns und sonstiger Unannehmlichkeiten einen pauschalierten Schadenersatz zu vereinbaren. Auch die Höhe von 25 Prozent sei vor diesem Hintergrund nicht zu beanstanden.

Die Behauptung des Kunden, dass er der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig sei und er bei Kenntnis der allgemeinen Geschäftsbedingungen den Vertrag nicht geschlossen hätte, sei unerheblich. Schließlich habe der Beklagte diese unterschrieben. Verstehe er sie nicht und schließe trotzdem den Vertrag, habe er sich das selbst zu zuschreiben und könne dies der Klägerin nicht entgegenhalten.

Das Urteil ist rechtskräftig.

Urteil des AG München vom 14.2.08, AZ 264 C 32516/07 (Verfasserin der Pressemitteilung: Richterin am Amtsgericht als weitere aufsichtführende Richterin Ingrid Kaps – Pressesprecherin -) Amtsgericht München Telefon: (089) 55 97 – 32 81 – Pressesprecherin – Pacellistraße 5, Telefax: (089) 55 97 – 17 00, 80315 München

Direkt-Link zur Presseerklärung – hier klicken!
http://www.ag-m.bayern.de/Pressemitteilu…

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