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Von 15 Millionen für Dr. Gerhard Eick von ARCANDOR hört KLAUSENS

klau|s|ens, man liest wieder von dr. gerhard eick.

ich weiß, ich weiß: er ist der vorstandsvorsitzende von ARCANDOR, und genau das wird ab morgen in die insolvenz geführt.

aber dr. eick bekommt viel geld.

ja, sicher, er ist ja offenbar verdammt gut bekannt mit herrn janssen von der bank SAL. OPPENHEIM … die ja wiederum so viele anteile an ARCANDOR haben. und dieser janssen (aufsichtsratsvorsitzender von ARCANDOR) hatte doch den dr. eick von der TELEKOM rübergelockt … nach ARCANDOR.

und der dr. eick kam dann nur, weil er so einen schönen vertrag bekam.

offensichtlich. der vertrag ist so schön, dass er 5 jahre geld bekommt, offenbar dann direkt von SAL. OPPENHEIM, falls ARCANDOR den bach hinuntergeht.

und jetzt ist es so weit.

ja, die menschen bei KARSTADT oder QUELLE müssen bluten, viele werden gekündigt, aber der boss von denen (ARCANDOR ist der mutterkonzern, ein veschachteltes etwas!) bekommt 5 jahre lang 3 millionen garantiert, was dann 15 millionen ausmacht.

ist das fair?

nein – aber war die welt jemals fair?

und ARCANDOR ist doch konkurs.

sicher, ab morgen dann offiziell – aber das ist ihm nicht anzukreiden. er sollte ja versuchen, den scherbenhaufen noch ganz schnell vor dem konkurs zu retten. aber hat schnell einsehen müssen, dass alles auf „fast nichts“ gebaut war. dr. eick ist ja nur wenigste monate im amt.

erinnerst du dich noch an die ankündigungen von eick auf der aktionärsversammlung von ARCANDOR? – und zudem: der jetzige insolvenzverwalter spricht davon, dass bei ARCANDOR eigentlich keinerlei substanz mehr gewesen sei.

die hatten mehrere hundert firmen und unterfirmen, ein gewimmel von GmbHs und GmbH & Co KGs … und der sinn war nur die verschachtelung der verschachtelung, um steuern und so zu sparen.

die manager haben alles an die wand gefahren. darunter dieser middelhoff.

das ist mir jetzt zu einfach. ich hätte doch gerne, dass alles mal untersucht und aufgerollt wird.

kommt es dazu?

wohl leider nicht. höchstens wenn es zu strafverfahren kommt, in deren rahmen dann dieses oder jenes auch vor gericht bearbeitet wird.

und die mitarbeiter und mitarbeiterinnen?

ich musste immer daran denken, wie dann dr. eick auf der leiter stand. als man noch kämpfte, mit aktionen bei KARSTADT, um die kunden zu mobilisieren. im hemd auf der leiter. „der mann des volkes“. klassische inszenierung! – aber er bekommt 15 millionen. wahnsinn!

klau|s|ens, wir haben auch mitgemacht. bei den aktionen.

ich weiß, ich weiß. als anwälte des kleinen mannes! – wir haben die ARCANDOR-gedichte http://www.klausens.com/aktionaersgedichte-arcandor.htm geschrieben, von der aktionärsversammlung, wohl der einzigen mit dr. eick. und wir haben KARSTADT unterstützt, also die einfachen beschäftigten, nur die. http://www.klausens.com/kunstaktion-klau…

und alles hat nichts genützt!

das kann man so nicht sagen: immerhin erhält dr. eick seine 15 millionen. sage keiner, das hätte alles nichts genützt.

und wem nützt dein zynismus?

der weiteren verrohung aller sitten, die wir jemals gekannt haben!

15 MILLE, HAND IN HAND
– Dr.-Eick-Gedicht –

Man bietet ihm die gold’ne Hand.
In jenem ach so hoch verschuld’tem Land
Ist nichts zu wenig und alles noch zu teuer. DU!
Und vor allen Dingen: ALLES UNGEHEUER!
An so ’nem wunderbaren Vor-der-Insolvenz-noch-Tag. SCHLAG ZU!

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klausens oder Klau/s/ens oder Klau-s-ens, am 31.8.2009, Montag, in Königswinter-Oberdollendorf. Die ARCANDOR-Insolvenzeröffnung wird für den 1.9.2009 erwartet.

arcandor-konkurs-dr-eick-15-millionen-von-klausens-31-8-2009

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Innenminister Wolfgang Schäuble und KLAUSENS

oho, klau|s|ens, was willst du heute mit wolfgang schäuble, obwohl der schon am 9.6.2009 in bonn war?

ich weiß, ich weiß: es scheint alles etwas „vorbei“, aber heutzutage passiert so viel, dass man das alles gar nicht bewältigen kann.

das heißt die zeit ist schneller als die zeit?

die zeit überflügelt die zeit – so würde ich es anders sagen.

wie kommt das bloß?

die dinge passieren – und während sie noch passieren, sind sie schon getwittert. selbst bei künstlern mit ihren gedichten http://twitter.com/klausens – und 1 tag verzögert wird ja auch noch getwittert, mit den blog-einträgen: http://twitter.com/KlausKlausens – ein einziger irrsinn. spielereien. quatsch. zeitbewältigung.

das hieße?

ein flugzeug stürzt ab, und schon im absturz wird vom handy ins twitternetz vom absturz berichtet, von den abstürzenden selbst – und noch bevor diese unten zerschellt sind, weiß es die ganze welt. die existenz löst sich auf und wird in einem twitter-tweed neu erfasst. als textbotschaft jagt die person, die gerade stirbt, um die ganze welt. eine seltsame wiedergeburt.

tragisch! – heute haben sie wieder über einen absturz berichtet!

ja, es ist eigentlich nur schrecklich – und doch sehnen wir uns weiter nach news, und news, und news. news sind unsere drogen.

ja, ja.

welches kleid trägt denn uschi glas, wenn sie frau ohoven gegenübertritt? welche frisur hat boris becker, wenn er franz beckenbauer die hand gibt? welches auto fährt pamela anderson, bevor sie einem paparazzi barbusig die nächste ohrfeige verpasst? in welcher entzugsklinik dürstet amy winehouse heute nach menschlichkeit und zuneigung?

siehst du, siehst du: genauso ist es doch: belanglosigekeiten überspülen uns, noch vor sie passieren. zugleich sind überall auch tragische menschliche schicksale verborgen.

das wollte ich meinen!

und weil sich alle belanglosigkeiten in der beliebigkeit der schnelligkeit des unsrigen wissens darüber auflösen, verändern und wieder die medien-eile befliegen … weil das so ist … können wir unsere LIVE-gedichte zu wolfgang schäuble auch einige viele tage später ins netz stellen.

meinst du?

ja, ja, das meine ich.

schön, schön.

http://www.klausens.com/klausens-und-wol…

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Wegen der Buchtage Berlin 2009 befragt KLAUSENS Gottfried Honnefelder zum Urheberrecht

mensch, klau|s|ens, was hast du nur mit herrn honnefelder vor?

nichts: ich dachte nur, wo jetzt die buchtage 2009 lange zuende sind, könnte ich ihn etwas fragen.

was willst du ihn fragen?

mir geht es um das urheberrecht: das ist ja immer so ein problem.

im internet!

überhaupt: man weiß nicht, was man darf und was man nicht darf.

man darf nicht von anderen leuten klauen!

sei doch nicht so naiv, zweitklausens. die ideen schwirren durch die luft … und keiner weiß, ob er sie selber erdachte oder ob sie ihm zugeflogen kamen. du brauchst nur einem gespräch in der bahn zu lauschen, und dann …

aber es muss doch klare regeln geben!

das ist ja der haken: alle diskutieren über das urheberrecht, auch im zusammenhang mit dem bücher-einscannen durch google … aber nichts ist klar.

wirst du es klarer machen?

ich klaue nicht! – aber manche sachen, die muss man auch klauen.

wie meinst du das?

hätte john heartfield jemals seine berühmten collagen machen können, wenn er dazu nicht die zeitschriften um ihre artikel und bilder und so beklaut hätte?!

das ist doch ein alter hut. darüber streiten sie sich doch ewig, auch in der musik: wo fängt der diebstahl an? – und wann ist die künstlerische eigenleistung so bedeutsam, dass sie das geklaute vergessen lässt?

eben, eben. sieh mal: ich habe nun ein kunst-objekt für ein mögliches urheberechtsseminar vorbereitet.

wieso?

ich nahm eine figur!

den grünen teufel? den darfst du nicht einfach nehmen, der ist doch bestimmt von einem künstler.

sicher, sicher, es ist aber ein millionenfaches massenprodukt. es ist aus der packung „BUMIX“ von HARIBO. man kann ihn essen. zuckersüß.

aha: ein lebensmittel.

eben. wie bei einem spekulatius oder einem schokoladenhasen: es gibt eine form und dann das lebensmittel. (irgendeiner hat die form gemacht! eine art künstler!)

und du hast dieses lebensmittel jetzt abgebildet, in unserem blog(g).

genau, genau: aber darf ich das?

ich dachte immer, „kunst im öffentlichen raum“ dürfte man fotografieren.

ach so: weil ich das jetzt hier ausstellte, ist es kunst im öffentlichen raum, wodurch dann wieder das fotografieren oder scannen im nachhinein erlaubt ist.

ja, ja, so in etwa. ist doch geschickt von mir. es erinnert an münchhausen, der sich an den eigenen haaren …

aber ist es nicht per se erlaubt, massendinge wie lebensmittel zu fotografieren? und abzubilden? kann man so etwas schützen?

ich weiß es alles nicht. vielleicht weiß es herr honnefelder.

der muss immer alles wissen, der arme mann.

aber prof. dr. gottfried honnefelder hat schon so viel gelesen, leitet einen verlag und ist vorsteher des börsenvereins für den deutschen buchhandel.

und?

er muss so etwas wissen!

aber hier geht es um kunst, nicht um buchstaben. vielleicht kennt er viel von den buchstaben, aber wenig von der kunst.

aber er muss doch auf seine bücher titel drucken.

sicher, sicher, aber die sind bei der berlin university press nicht so wild und künstlerisch. die machen ja mehr auf geisteswissenschaften. ich denke, honnefelder hat diese probleme kaum.

aber wir und andere haben diese.

genau: was dürfen wir, was dürfen wir nicht?

was darf GOOGLE, was darf es nicht?

und deshalb habe ich ja auch den grünen teufel von BUMIX noch ein zweites mal abgebildet.

ich sehe: du hast ihn optisch verfremdet, aber man kann den grünen teufel noch erkennen.

eben! meine zweite frage wäre: wenn man den grünen teufel nicht abdrucken darf, darf man ihn denn verfremdet abdrucken, so wie es rechts geschehen ist, in meinem „kunstwerk zum urheberrecht“?

ich weiß nicht, ich weiß nicht.

fragen wir doch herrn honnefelder!

der ist jetzt von den buchtagen 2009 in berlin erschöpft. der hat für deine fragen keine zeit.

schade!

sicher, sicher: aber die fragen werden ja immer komplexer.

wieso?

du hast doch auch LIVE-gedichte geschrieben, als honnefelder in bonn war, in der universität. http://www.klausens.com/klausens-und-got…

ja, das stimmt. wieso?

die frage wäre, ob das überhaupt erlaubt ist: du benutzt die worte und das dasein von honnefelder als anregung und inspiration, um selber dann LIVE-gedichte zu schreiben, bisweilen sogar ZITATGEDICHTE. http://www.klausens.com/zitatgedichte.ht… – geht das?

ich weiß es doch nicht, ich weiß es doch nicht.

aber wofür ist dein ganzer blog(g) dann überhaupt da?

vielleicht um fragen zu stellen? nur dafür?

und die unterliegen nicht dem urheberrecht?

wer bist du eigentlich, zweitklausens? – du unterliegst auf jeden fall!

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Dieser KLAUSENS zeigt Gottfried Honnefelder etwas für die Buchtage berlin 2009

du, klau|s|ens, was hast du nur mit professor dr. gottfried honnefelder?

er ist jetzt in berlin! der börsenverein schrieb gestern: „Buchtage Berlin 2009, 184. Hauptversammlung tagt, Vorsteher Gottfried Honnefelder hat um 9.40 Uhr die Hauptversammlung des Börsenvereins im Berliner Congress Center eröffnet – vor 170 stimmberechtigten Mitgliedern. Erste Tagesordnungspunkte: Der Bericht des Vorstands und der Geschäftsführung.“

na und!

er ist doch vorsteher vom börsenverein für den deutschen buchhandel … und in berlin ist dieses große treffen.

du meinst die „buchhändlertage“?

eben nicht, eben nicht: die „buchtage“.

was ist das denn nun?

eine umbenennung – das ist die moderne. früher buchhändlertage … und heute buchtage.

dann ist also der börsenverein modern?

er macht sich zumindest seine gedanken.

war die POPKOMM nicht auch modern?

du meinst diese musikmesse?

ja, ja, die sind von köln nach berlin gezogen, wegen dem „markt“ und dem „umfeld“.

und nun?

nun? sie haben erklärt, dass dieses jahr die messe ausfallen muss, in berlin.

warum nur?

weil alle klauen und stehlen. man stiehlt der muskindustrie die titel. die messe hat nicht mehr genug aussteller. no money any more!

man stiehlt übers geschäft? also im geschäft?

nein, nein, vor allem übers internet.

und die bücher?

das ist es doch gerade, also die frage: werden die auch geklaut? – die werden ja gerade alle elektronisch. die bücher.

nun ja, als e-book. ich weiß, ich weiß.

und nun könnten die ja geklaut werden!

sicher, sicher: und dafür treffen die sich jetzt in berlin, wo doch die POPKOMM gerade abgesagt wurde?

du verstehst die dinge nicht wirklich.

aber du, zweitklausens! und herr honnefelder! ihr beide!

ich wollte dir nur sagen, dass geklaut wird, alles und jedes.

du klaust mir immer meine texte!

ich dachte, klau|s|ens und zweitklausens sei ein und dieselbe person!

ach was, ach was! das wird überall behauptet. aber du glaubst es doch nicht wirklich! – übrigens: die unsrige textklauhomepage lautet http://www.klausens.com/klausens-und-got… .

ich dachte, du wolltest herrn honnefelder etwas zeigen? für die buchtage?

ja, ja, ich habe nun in einem neuen kleidungsstück diesen erkennungs-chip („erkennungschip“ liest sich so komisch!) gefunden. wie findest du das?

gefunden? findest? in zweierlei bedeutung? was machst du nur mit der sprache?

manchmal ist die so. – also: was sagst du?

die machen das nun alles überall rein, ja, dann ist die ware elektronisch gesichert.

aber dieses teil ist vernäht und getarnt.

und?

früher gab es sicht- und fühlbare elektronikklauschutzteile – und jetzt ist alles geheim.

toll!

ja, ja, und ich habe das aufgeschnitten und dann kam der gute alte barcode zum vorschein.

die bücher haben den doch auch!

genau, aber noch nicht als stäbchen. und ich wollte das herrn honnefelder einfach mal zeigen. vielleicht bekommen die bücher ja demnächst auch noch ein „anti-klau-stäbchen“ eingenäht.

wie soll das geh’n? wie soll das geh’n?

ist das mein problem? ich wollte es einfach nur mal zeigen, damit der börsenverein weiß, was alles möglich ist.

der börsenverein? die reden doch gerade über die e-books!

meinst du nicht, man sollte die stäbchen in e-books einnähen?

jetzt verstehe ich, warum der gute, alte börsenverein dich nicht versteht.

aber herr honnefelder, der wohl!

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Dieser KLAUSENS unterrichtet Herrn Prof. Dr. Gottfried Honnefelder

also, klau|s|ens, du unterrichtest herrn honnefelder?

ja, ja, über das leben und so. also: unterrichten im sinne von unterrichten, nicht im sinne von unterrichten.

welches „unterrichten“ meinst du denn jetzt?

ist das noch nicht klar geworden?

nein, mit der sprache wird bisweilen überhaupt nichts klar.

aber wir verlieren doch beständig viele worte über die sprache.

eben! sie kommen uns abhanden: so verlieren wir die worte.

anders nicht?

vielleicht auch – mir ist die sprache zu kompliziert!

eben: alles hat doppelten klang und abersinn.

ich will nicht immer sprechen und schreiben und lesen.

was willst du denn?

ich will leben!

dann tue es doch!

aber dazu müsste ich mich vom schreibtisch entfernen und mich dann in das leben stürzen, wobei ich mich verletzen könnte.

ist das denn von der welt intendiert?

wie meinst du das?

ich denke, die welt hat sich für jeden einen platz zurechtgelegt.

und?

dein platz ist nicht in der welt. kein stürzen!

nein? wo denn?

dein platz ist am computer, wo diese worte verlierst und sie dann wieder zusammenkehrst. oder jenseits vom blatt papier.

oho!

und das wilde leben?

das existiert dir bei mir und dir nur in der kunst. nur da!

und darüber wollte ich herrn honnefelder unterrichten.

ich dachte „darin“.

das kommt, weil alles doppelt deutlich ist.

wolltest du honnefelder und die welt nicht zum hundertsten male über deine … also: unsere LIVE-gedichte über honnefelder unterrichten?

ach ja, auch das noch: die homepage lautet http://www.klausens.com/klausens-und-got… .

na also: es geht doch. schöner unterricht! – du hättest doch besser lehrer werden sollen, und nicht künstler und literat und weltenstürzer und „wildes leben“-maler. (das käme auch beim börsenverein besser an!)

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Herr KLAUSENS informiert Gottfried Honnefelder über das Gegenteil

klau|s|ens, was willst du denn den herrn honnefelder belehren? der mann ist vorsteher des börsenvereins des deutschen buchhandels und leitet einen verlag!

ja, ja, du hast recht. mir ging es nur um das gegenteil.

und?

ich habe von dem bild von gestern, „junifron“, die farben einfach umgekehrt. also immer das gegenüberliegende auf dem farbkreis genommen.

und nun?

nun könnte man sagen, das bild sei das gegenteil.

aber?

es ist nicht das gegenteil, denn es sind noch dieselben formen, nur die farben sind immer zu ihrer kontrastfarbe geworden.

und weiter?

darüber könnte man jetzt lange nachdenken: es hat alles etwas philosophisches.

und das willst du herrn professor dr. honnefelder nun allemal erklären?

soll ich nicht?

nein, nein, der mann hat schon so viel gelesen!

aber er soll nicht nur lesen, er soll auch sehen. und dann verstehen.

hast du nicht auch etwas zum lesen? es gibt leute, die leben mehr vom text als vom bild.

ich habe (also: wir haben) heute ein gedicht erdacht.

welches?

dieses:

VERWIRRENDE SPRACHUMSTÄNDEHALBER

Auf deinem süßen Fenstersturz
Befühlte ich meinen Popo und
Sah dabei ganz den Flug ergründend
Doch noch per Standleitung
Die alles bewegenden Bilder
Eines Filmes über den Stillstand

Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder KlauFLUGsFLUGens oder Klau(s)ens, am 18.6.2009, Donnerstag, Königswinter-Oberdollendorf und Niederdollendorf.

siehe auch die homepage http://www.klausens.com/klausens-und-got…

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KLAUSENS lässt den Gottfried Honnefelder etwas wissen

hey, klau|s|ens, was wolltest du herrn honnefelder denn sagen? du hast ihm doch schon so viel gesagt.

ja, das stimmt. ich habe die homepage http://www.klausens.com/klausens-und-got… erstellt. ich wollte ihm heute nur sagen, dass es leidenschaftliche leserinnen gibt, z.b. von literatur.

na und?

und diese gibt es. meist lesen ja die frauen mehr als wir klobigen männer. (zumindest die gute, alte literatur. im wissenschaftsbetrieb ist das lesen ein extra thema.)

das wissen wir doch alle, auch prof. dr. gottfried honnefelder weiß das.

na also!

und? was noch?

ich habe ein bild gemalt.

und dann?

dann habe ich es der dame geschenkt, die so gerne liest.

und dann?

dann habe ich das bild fotografiert, um es herrn honnefelder als vorsteher vom börsenverein des deutschen buchhandels hier im blog(g) zu zeigen.

aha. das also geschieht nun. (du hattest ja gestern als vielleicht erster mensch der welt überhaupt die internetadresse des börsenvereins in eine „tiny url“ verwandelt. http://www.boersenverein.de wurde eingegeben und dann zu http://tinyurl.com/len75c)

eben, bei mir ist immer etwas neu. das leben ist ein experiment des wunderns. also: das mit dem bild geschieht nun.

du möchtest also, dass nicht nur die buchstaben die welt regieren … auch die bilder.

das stimmt, das stimmt – ich hasse alle ausschließlichkeiten. die welt der künste ist so vielfältig. und so soll es sein.

du weißt aber, klau|s|ens, dass ich als zweitklausens ausschließlich mit dir als „weltkünstler und dorfschreiber aller zeit“ auftrete.

herrjeh, ja, ja! leider! – ich nannte das bild übrigens „junifron“.

warum?

… weil ich es fronleichnam überreichte. einfach deshalb.

und ich dachte schon, „fron“ hätte etwas mit „arbeit“ zu tun.

kunst ist immer auch arbeit, zweitklausens. das sollte man nicht unterschätzen … auch unsere texte, so spielerisch sie sein mögen. aber herr honnefelder wird das alles sowieso schon wissen.

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