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Von 15 Millionen für Dr. Gerhard Eick von ARCANDOR hört KLAUSENS

klau|s|ens, man liest wieder von dr. gerhard eick.

ich weiß, ich weiß: er ist der vorstandsvorsitzende von ARCANDOR, und genau das wird ab morgen in die insolvenz geführt.

aber dr. eick bekommt viel geld.

ja, sicher, er ist ja offenbar verdammt gut bekannt mit herrn janssen von der bank SAL. OPPENHEIM … die ja wiederum so viele anteile an ARCANDOR haben. und dieser janssen (aufsichtsratsvorsitzender von ARCANDOR) hatte doch den dr. eick von der TELEKOM rübergelockt … nach ARCANDOR.

und der dr. eick kam dann nur, weil er so einen schönen vertrag bekam.

offensichtlich. der vertrag ist so schön, dass er 5 jahre geld bekommt, offenbar dann direkt von SAL. OPPENHEIM, falls ARCANDOR den bach hinuntergeht.

und jetzt ist es so weit.

ja, die menschen bei KARSTADT oder QUELLE müssen bluten, viele werden gekündigt, aber der boss von denen (ARCANDOR ist der mutterkonzern, ein veschachteltes etwas!) bekommt 5 jahre lang 3 millionen garantiert, was dann 15 millionen ausmacht.

ist das fair?

nein – aber war die welt jemals fair?

und ARCANDOR ist doch konkurs.

sicher, ab morgen dann offiziell – aber das ist ihm nicht anzukreiden. er sollte ja versuchen, den scherbenhaufen noch ganz schnell vor dem konkurs zu retten. aber hat schnell einsehen müssen, dass alles auf „fast nichts“ gebaut war. dr. eick ist ja nur wenigste monate im amt.

erinnerst du dich noch an die ankündigungen von eick auf der aktionärsversammlung von ARCANDOR? – und zudem: der jetzige insolvenzverwalter spricht davon, dass bei ARCANDOR eigentlich keinerlei substanz mehr gewesen sei.

die hatten mehrere hundert firmen und unterfirmen, ein gewimmel von GmbHs und GmbH & Co KGs … und der sinn war nur die verschachtelung der verschachtelung, um steuern und so zu sparen.

die manager haben alles an die wand gefahren. darunter dieser middelhoff.

das ist mir jetzt zu einfach. ich hätte doch gerne, dass alles mal untersucht und aufgerollt wird.

kommt es dazu?

wohl leider nicht. höchstens wenn es zu strafverfahren kommt, in deren rahmen dann dieses oder jenes auch vor gericht bearbeitet wird.

und die mitarbeiter und mitarbeiterinnen?

ich musste immer daran denken, wie dann dr. eick auf der leiter stand. als man noch kämpfte, mit aktionen bei KARSTADT, um die kunden zu mobilisieren. im hemd auf der leiter. „der mann des volkes“. klassische inszenierung! – aber er bekommt 15 millionen. wahnsinn!

klau|s|ens, wir haben auch mitgemacht. bei den aktionen.

ich weiß, ich weiß. als anwälte des kleinen mannes! – wir haben die ARCANDOR-gedichte http://www.klausens.com/aktionaersgedichte-arcandor.htm geschrieben, von der aktionärsversammlung, wohl der einzigen mit dr. eick. und wir haben KARSTADT unterstützt, also die einfachen beschäftigten, nur die. http://www.klausens.com/kunstaktion-klau…

und alles hat nichts genützt!

das kann man so nicht sagen: immerhin erhält dr. eick seine 15 millionen. sage keiner, das hätte alles nichts genützt.

und wem nützt dein zynismus?

der weiteren verrohung aller sitten, die wir jemals gekannt haben!

15 MILLE, HAND IN HAND
– Dr.-Eick-Gedicht –

Man bietet ihm die gold’ne Hand.
In jenem ach so hoch verschuld’tem Land
Ist nichts zu wenig und alles noch zu teuer. DU!
Und vor allen Dingen: ALLES UNGEHEUER!
An so ’nem wunderbaren Vor-der-Insolvenz-noch-Tag. SCHLAG ZU!

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klausens oder Klau/s/ens oder Klau-s-ens, am 31.8.2009, Montag, in Königswinter-Oberdollendorf. Die ARCANDOR-Insolvenzeröffnung wird für den 1.9.2009 erwartet.

arcandor-konkurs-dr-eick-15-millionen-von-klausens-31-8-2009

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Innenminister Wolfgang Schäuble und KLAUSENS

oho, klau|s|ens, was willst du heute mit wolfgang schäuble, obwohl der schon am 9.6.2009 in bonn war?

ich weiß, ich weiß: es scheint alles etwas „vorbei“, aber heutzutage passiert so viel, dass man das alles gar nicht bewältigen kann.

das heißt die zeit ist schneller als die zeit?

die zeit überflügelt die zeit – so würde ich es anders sagen.

wie kommt das bloß?

die dinge passieren – und während sie noch passieren, sind sie schon getwittert. selbst bei künstlern mit ihren gedichten http://twitter.com/klausens – und 1 tag verzögert wird ja auch noch getwittert, mit den blog-einträgen: http://twitter.com/KlausKlausens – ein einziger irrsinn. spielereien. quatsch. zeitbewältigung.

das hieße?

ein flugzeug stürzt ab, und schon im absturz wird vom handy ins twitternetz vom absturz berichtet, von den abstürzenden selbst – und noch bevor diese unten zerschellt sind, weiß es die ganze welt. die existenz löst sich auf und wird in einem twitter-tweed neu erfasst. als textbotschaft jagt die person, die gerade stirbt, um die ganze welt. eine seltsame wiedergeburt.

tragisch! – heute haben sie wieder über einen absturz berichtet!

ja, es ist eigentlich nur schrecklich – und doch sehnen wir uns weiter nach news, und news, und news. news sind unsere drogen.

ja, ja.

welches kleid trägt denn uschi glas, wenn sie frau ohoven gegenübertritt? welche frisur hat boris becker, wenn er franz beckenbauer die hand gibt? welches auto fährt pamela anderson, bevor sie einem paparazzi barbusig die nächste ohrfeige verpasst? in welcher entzugsklinik dürstet amy winehouse heute nach menschlichkeit und zuneigung?

siehst du, siehst du: genauso ist es doch: belanglosigekeiten überspülen uns, noch vor sie passieren. zugleich sind überall auch tragische menschliche schicksale verborgen.

das wollte ich meinen!

und weil sich alle belanglosigkeiten in der beliebigkeit der schnelligkeit des unsrigen wissens darüber auflösen, verändern und wieder die medien-eile befliegen … weil das so ist … können wir unsere LIVE-gedichte zu wolfgang schäuble auch einige viele tage später ins netz stellen.

meinst du?

ja, ja, das meine ich.

schön, schön.

http://www.klausens.com/klausens-und-wol…

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Wegen der Buchtage Berlin 2009 befragt KLAUSENS Gottfried Honnefelder zum Urheberrecht

mensch, klau|s|ens, was hast du nur mit herrn honnefelder vor?

nichts: ich dachte nur, wo jetzt die buchtage 2009 lange zuende sind, könnte ich ihn etwas fragen.

was willst du ihn fragen?

mir geht es um das urheberrecht: das ist ja immer so ein problem.

im internet!

überhaupt: man weiß nicht, was man darf und was man nicht darf.

man darf nicht von anderen leuten klauen!

sei doch nicht so naiv, zweitklausens. die ideen schwirren durch die luft … und keiner weiß, ob er sie selber erdachte oder ob sie ihm zugeflogen kamen. du brauchst nur einem gespräch in der bahn zu lauschen, und dann …

aber es muss doch klare regeln geben!

das ist ja der haken: alle diskutieren über das urheberrecht, auch im zusammenhang mit dem bücher-einscannen durch google … aber nichts ist klar.

wirst du es klarer machen?

ich klaue nicht! – aber manche sachen, die muss man auch klauen.

wie meinst du das?

hätte john heartfield jemals seine berühmten collagen machen können, wenn er dazu nicht die zeitschriften um ihre artikel und bilder und so beklaut hätte?!

das ist doch ein alter hut. darüber streiten sie sich doch ewig, auch in der musik: wo fängt der diebstahl an? – und wann ist die künstlerische eigenleistung so bedeutsam, dass sie das geklaute vergessen lässt?

eben, eben. sieh mal: ich habe nun ein kunst-objekt für ein mögliches urheberechtsseminar vorbereitet.

wieso?

ich nahm eine figur!

den grünen teufel? den darfst du nicht einfach nehmen, der ist doch bestimmt von einem künstler.

sicher, sicher, es ist aber ein millionenfaches massenprodukt. es ist aus der packung „BUMIX“ von HARIBO. man kann ihn essen. zuckersüß.

aha: ein lebensmittel.

eben. wie bei einem spekulatius oder einem schokoladenhasen: es gibt eine form und dann das lebensmittel. (irgendeiner hat die form gemacht! eine art künstler!)

und du hast dieses lebensmittel jetzt abgebildet, in unserem blog(g).

genau, genau: aber darf ich das?

ich dachte immer, „kunst im öffentlichen raum“ dürfte man fotografieren.

ach so: weil ich das jetzt hier ausstellte, ist es kunst im öffentlichen raum, wodurch dann wieder das fotografieren oder scannen im nachhinein erlaubt ist.

ja, ja, so in etwa. ist doch geschickt von mir. es erinnert an münchhausen, der sich an den eigenen haaren …

aber ist es nicht per se erlaubt, massendinge wie lebensmittel zu fotografieren? und abzubilden? kann man so etwas schützen?

ich weiß es alles nicht. vielleicht weiß es herr honnefelder.

der muss immer alles wissen, der arme mann.

aber prof. dr. gottfried honnefelder hat schon so viel gelesen, leitet einen verlag und ist vorsteher des börsenvereins für den deutschen buchhandel.

und?

er muss so etwas wissen!

aber hier geht es um kunst, nicht um buchstaben. vielleicht kennt er viel von den buchstaben, aber wenig von der kunst.

aber er muss doch auf seine bücher titel drucken.

sicher, sicher, aber die sind bei der berlin university press nicht so wild und künstlerisch. die machen ja mehr auf geisteswissenschaften. ich denke, honnefelder hat diese probleme kaum.

aber wir und andere haben diese.

genau: was dürfen wir, was dürfen wir nicht?

was darf GOOGLE, was darf es nicht?

und deshalb habe ich ja auch den grünen teufel von BUMIX noch ein zweites mal abgebildet.

ich sehe: du hast ihn optisch verfremdet, aber man kann den grünen teufel noch erkennen.

eben! meine zweite frage wäre: wenn man den grünen teufel nicht abdrucken darf, darf man ihn denn verfremdet abdrucken, so wie es rechts geschehen ist, in meinem „kunstwerk zum urheberrecht“?

ich weiß nicht, ich weiß nicht.

fragen wir doch herrn honnefelder!

der ist jetzt von den buchtagen 2009 in berlin erschöpft. der hat für deine fragen keine zeit.

schade!

sicher, sicher: aber die fragen werden ja immer komplexer.

wieso?

du hast doch auch LIVE-gedichte geschrieben, als honnefelder in bonn war, in der universität. http://www.klausens.com/klausens-und-got…

ja, das stimmt. wieso?

die frage wäre, ob das überhaupt erlaubt ist: du benutzt die worte und das dasein von honnefelder als anregung und inspiration, um selber dann LIVE-gedichte zu schreiben, bisweilen sogar ZITATGEDICHTE. http://www.klausens.com/zitatgedichte.ht… – geht das?

ich weiß es doch nicht, ich weiß es doch nicht.

aber wofür ist dein ganzer blog(g) dann überhaupt da?

vielleicht um fragen zu stellen? nur dafür?

und die unterliegen nicht dem urheberrecht?

wer bist du eigentlich, zweitklausens? – du unterliegst auf jeden fall!

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Dieser KLAUSENS zeigt Gottfried Honnefelder etwas für die Buchtage berlin 2009

du, klau|s|ens, was hast du nur mit professor dr. gottfried honnefelder?

er ist jetzt in berlin! der börsenverein schrieb gestern: „Buchtage Berlin 2009, 184. Hauptversammlung tagt, Vorsteher Gottfried Honnefelder hat um 9.40 Uhr die Hauptversammlung des Börsenvereins im Berliner Congress Center eröffnet – vor 170 stimmberechtigten Mitgliedern. Erste Tagesordnungspunkte: Der Bericht des Vorstands und der Geschäftsführung.“

na und!

er ist doch vorsteher vom börsenverein für den deutschen buchhandel … und in berlin ist dieses große treffen.

du meinst die „buchhändlertage“?

eben nicht, eben nicht: die „buchtage“.

was ist das denn nun?

eine umbenennung – das ist die moderne. früher buchhändlertage … und heute buchtage.

dann ist also der börsenverein modern?

er macht sich zumindest seine gedanken.

war die POPKOMM nicht auch modern?

du meinst diese musikmesse?

ja, ja, die sind von köln nach berlin gezogen, wegen dem „markt“ und dem „umfeld“.

und nun?

nun? sie haben erklärt, dass dieses jahr die messe ausfallen muss, in berlin.

warum nur?

weil alle klauen und stehlen. man stiehlt der muskindustrie die titel. die messe hat nicht mehr genug aussteller. no money any more!

man stiehlt übers geschäft? also im geschäft?

nein, nein, vor allem übers internet.

und die bücher?

das ist es doch gerade, also die frage: werden die auch geklaut? – die werden ja gerade alle elektronisch. die bücher.

nun ja, als e-book. ich weiß, ich weiß.

und nun könnten die ja geklaut werden!

sicher, sicher: und dafür treffen die sich jetzt in berlin, wo doch die POPKOMM gerade abgesagt wurde?

du verstehst die dinge nicht wirklich.

aber du, zweitklausens! und herr honnefelder! ihr beide!

ich wollte dir nur sagen, dass geklaut wird, alles und jedes.

du klaust mir immer meine texte!

ich dachte, klau|s|ens und zweitklausens sei ein und dieselbe person!

ach was, ach was! das wird überall behauptet. aber du glaubst es doch nicht wirklich! – übrigens: die unsrige textklauhomepage lautet http://www.klausens.com/klausens-und-got… .

ich dachte, du wolltest herrn honnefelder etwas zeigen? für die buchtage?

ja, ja, ich habe nun in einem neuen kleidungsstück diesen erkennungs-chip („erkennungschip“ liest sich so komisch!) gefunden. wie findest du das?

gefunden? findest? in zweierlei bedeutung? was machst du nur mit der sprache?

manchmal ist die so. – also: was sagst du?

die machen das nun alles überall rein, ja, dann ist die ware elektronisch gesichert.

aber dieses teil ist vernäht und getarnt.

und?

früher gab es sicht- und fühlbare elektronikklauschutzteile – und jetzt ist alles geheim.

toll!

ja, ja, und ich habe das aufgeschnitten und dann kam der gute alte barcode zum vorschein.

die bücher haben den doch auch!

genau, aber noch nicht als stäbchen. und ich wollte das herrn honnefelder einfach mal zeigen. vielleicht bekommen die bücher ja demnächst auch noch ein „anti-klau-stäbchen“ eingenäht.

wie soll das geh’n? wie soll das geh’n?

ist das mein problem? ich wollte es einfach nur mal zeigen, damit der börsenverein weiß, was alles möglich ist.

der börsenverein? die reden doch gerade über die e-books!

meinst du nicht, man sollte die stäbchen in e-books einnähen?

jetzt verstehe ich, warum der gute, alte börsenverein dich nicht versteht.

aber herr honnefelder, der wohl!

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Dieser KLAUSENS unterrichtet Herrn Prof. Dr. Gottfried Honnefelder

also, klau|s|ens, du unterrichtest herrn honnefelder?

ja, ja, über das leben und so. also: unterrichten im sinne von unterrichten, nicht im sinne von unterrichten.

welches „unterrichten“ meinst du denn jetzt?

ist das noch nicht klar geworden?

nein, mit der sprache wird bisweilen überhaupt nichts klar.

aber wir verlieren doch beständig viele worte über die sprache.

eben! sie kommen uns abhanden: so verlieren wir die worte.

anders nicht?

vielleicht auch – mir ist die sprache zu kompliziert!

eben: alles hat doppelten klang und abersinn.

ich will nicht immer sprechen und schreiben und lesen.

was willst du denn?

ich will leben!

dann tue es doch!

aber dazu müsste ich mich vom schreibtisch entfernen und mich dann in das leben stürzen, wobei ich mich verletzen könnte.

ist das denn von der welt intendiert?

wie meinst du das?

ich denke, die welt hat sich für jeden einen platz zurechtgelegt.

und?

dein platz ist nicht in der welt. kein stürzen!

nein? wo denn?

dein platz ist am computer, wo diese worte verlierst und sie dann wieder zusammenkehrst. oder jenseits vom blatt papier.

oho!

und das wilde leben?

das existiert dir bei mir und dir nur in der kunst. nur da!

und darüber wollte ich herrn honnefelder unterrichten.

ich dachte „darin“.

das kommt, weil alles doppelt deutlich ist.

wolltest du honnefelder und die welt nicht zum hundertsten male über deine … also: unsere LIVE-gedichte über honnefelder unterrichten?

ach ja, auch das noch: die homepage lautet http://www.klausens.com/klausens-und-got… .

na also: es geht doch. schöner unterricht! – du hättest doch besser lehrer werden sollen, und nicht künstler und literat und weltenstürzer und „wildes leben“-maler. (das käme auch beim börsenverein besser an!)

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Herr KLAUSENS informiert Gottfried Honnefelder über das Gegenteil

klau|s|ens, was willst du denn den herrn honnefelder belehren? der mann ist vorsteher des börsenvereins des deutschen buchhandels und leitet einen verlag!

ja, ja, du hast recht. mir ging es nur um das gegenteil.

und?

ich habe von dem bild von gestern, „junifron“, die farben einfach umgekehrt. also immer das gegenüberliegende auf dem farbkreis genommen.

und nun?

nun könnte man sagen, das bild sei das gegenteil.

aber?

es ist nicht das gegenteil, denn es sind noch dieselben formen, nur die farben sind immer zu ihrer kontrastfarbe geworden.

und weiter?

darüber könnte man jetzt lange nachdenken: es hat alles etwas philosophisches.

und das willst du herrn professor dr. honnefelder nun allemal erklären?

soll ich nicht?

nein, nein, der mann hat schon so viel gelesen!

aber er soll nicht nur lesen, er soll auch sehen. und dann verstehen.

hast du nicht auch etwas zum lesen? es gibt leute, die leben mehr vom text als vom bild.

ich habe (also: wir haben) heute ein gedicht erdacht.

welches?

dieses:

VERWIRRENDE SPRACHUMSTÄNDEHALBER

Auf deinem süßen Fenstersturz
Befühlte ich meinen Popo und
Sah dabei ganz den Flug ergründend
Doch noch per Standleitung
Die alles bewegenden Bilder
Eines Filmes über den Stillstand

Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder KlauFLUGsFLUGens oder Klau(s)ens, am 18.6.2009, Donnerstag, Königswinter-Oberdollendorf und Niederdollendorf.

siehe auch die homepage http://www.klausens.com/klausens-und-got…

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KLAUSENS lässt den Gottfried Honnefelder etwas wissen

hey, klau|s|ens, was wolltest du herrn honnefelder denn sagen? du hast ihm doch schon so viel gesagt.

ja, das stimmt. ich habe die homepage http://www.klausens.com/klausens-und-got… erstellt. ich wollte ihm heute nur sagen, dass es leidenschaftliche leserinnen gibt, z.b. von literatur.

na und?

und diese gibt es. meist lesen ja die frauen mehr als wir klobigen männer. (zumindest die gute, alte literatur. im wissenschaftsbetrieb ist das lesen ein extra thema.)

das wissen wir doch alle, auch prof. dr. gottfried honnefelder weiß das.

na also!

und? was noch?

ich habe ein bild gemalt.

und dann?

dann habe ich es der dame geschenkt, die so gerne liest.

und dann?

dann habe ich das bild fotografiert, um es herrn honnefelder als vorsteher vom börsenverein des deutschen buchhandels hier im blog(g) zu zeigen.

aha. das also geschieht nun. (du hattest ja gestern als vielleicht erster mensch der welt überhaupt die internetadresse des börsenvereins in eine „tiny url“ verwandelt. http://www.boersenverein.de wurde eingegeben und dann zu http://tinyurl.com/len75c)

eben, bei mir ist immer etwas neu. das leben ist ein experiment des wunderns. also: das mit dem bild geschieht nun.

du möchtest also, dass nicht nur die buchstaben die welt regieren … auch die bilder.

das stimmt, das stimmt – ich hasse alle ausschließlichkeiten. die welt der künste ist so vielfältig. und so soll es sein.

du weißt aber, klau|s|ens, dass ich als zweitklausens ausschließlich mit dir als „weltkünstler und dorfschreiber aller zeit“ auftrete.

herrjeh, ja, ja! leider! – ich nannte das bild übrigens „junifron“.

warum?

… weil ich es fronleichnam überreichte. einfach deshalb.

und ich dachte schon, „fron“ hätte etwas mit „arbeit“ zu tun.

kunst ist immer auch arbeit, zweitklausens. das sollte man nicht unterschätzen … auch unsere texte, so spielerisch sie sein mögen. aber herr honnefelder wird das alles sowieso schon wissen.

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Gottfried Honnefelder und KLAUSENS

holla, klau|s|ens, hattest du nicht gestern schon über professor dr. gottfried honnefelder geschrieben?

nein, nein, ich glaube vorgestern.

und heute?

heute schreibe ich wieder.

und warum?

warum? weil er doch den börsenverein des deutschen buchhandels leitet.

und das ist wichtig?

das ist hochwichtig – und dann muss man wissen, wie diese menschen so sind.

wie sind sie denn?

er kam ja selber aus dem lektorat, bevor er seinen eigenen verlag dann begann zu betreiben, in berlin, „berlin university press“. autoren sind z.B.:
Rüdiger Görner
Ludger Honnefelder
Simon Conway Morris
Lee Alan Dugatkin
Klaus-Dieter Lehmann
Wolf Lepenies
Wolfgang Frühwald
Jean Carroll
Pia Reinacher
Jose Casanova
Wolfgang Huber
Georg Schütte
Christoph Markschies
Jürgen Wilhelm
Gabriele Werner-Felmayer
Christine Kolbe
Karl Lehmann
Michael J. Sandel
Owen Gingerich
Wilhelm Vosskamp
Norbert Lammert
Werner Spies
Ludwig Schmugge
Rolf Schieder
Marcia Pally
Jürgen Lodemann
Dr. Wolfgang Schäuble
Marcus Beiner
Hartmut Ihne
Udo Di Fabio
Frank Gonzalez-Crussi
Gottfried Boehm
Andrei Plesu

und vorher?

da war er z.B. lange jahre lektor bei suhrkamp.

und nun?

nun hörte ich ihn mir an und ich spürte die schwere des wortes in der einsamkeit des raumes.

einsamkeit? war denn keiner da? bei dem vortrag? in bonn?

doch, doch, der saal war voller studenten und studentinnen – aber man spürte an honnefelder dennoch die einsamkeit des raumes.

wieso?

er sprach davon, dass man sich vorstellen können müsse, über stunden alleine in einem raum zu sein, nur mit dem manuskript, um als lektor oder lektorin arbeiten zu können.

aha.

und dann sah ich ihn, hörte ihn – und er zitierte enzensberger … und dann merkte man, dass genau dieser mann jahre … wenn nicht jahrzehnte … mit solchen manuskripten zugange war: geisteswissenschaftlich anspruchsvolle schreibe … und er saß dann da und las und las und merkte an und merkte an und bemerkte und bemerkte und äußerte sich und äußerte sich und dachte und bedachte und dachte an.

wozu führt das?

es führt zu seiner großen ruhe, um nicht „bedächtigkeit“ sagen zu müssen … und das merkt man auch, wenn er auf einfache fragen antwortet.

wieso?

dann wiegt er seine worte schwer und manövriert sich zu einer aussage, die auch wieder mit bedacht verstanden sein will. (das war für die jungen leute nicht immer leicht.)

was bedeutet das?

dieser mann wird sich keine schnellschüsse leisten. seine worte kommen wie walzmaschinen und queren dann die straßen des lebens. (und den klausensischen neoexpressionensensualismus kann er wohl kaum verstehen!)

aha – und deshalb ist er vorsteher des börsenvereins geworden?

vielleicht, vielleicht: die buchmesse, die der börsenverein z.b. verantwortet, ist ja ein „riesending“. und die ganzen deutschen verlage, die sich im börsenverein zusammenschließen, sind ja auch ein „riesending“. da dürfen keine fehler gemacht werden.

und so hast du nun honnefelder erlebt?

aber ja – und dann noch die meinigen LIVE-gedichte dazu. und noch das kunstwerk unten.

wie heißt das?

LAUFMASCHENBUCHSEITEN. es ist vom 13.6.2009, der vortrag war ja am 12.6.2009.

ich verstehe! alles ist mit bedacht … – aber doch auch gegen das allzu bedächtige gemacht.

zweitklausens, du bist so hell und flink, dass ich wohl gleich noch link‘, bevor ich im eigenlob dann versink‘, weil ich stets mit meinem portfolio wink‘:
http://www.klausens.com/klausens-und-got…

blöder reim! blöder dichter! blöde schreibe! blöde kunst!

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Weiter von der SolarWorld AG berichten – das tut KLAUSENS

klau|s|ens, deine berichte gehen weiter? zur solarworld AG? und zu deren hauptversammlung?

sicher, denn dieser konzern ist doch besonders. er wächst so verdammt schnell, dass man angst bekommt.

aber die macher wohl nicht?

nein, alle scheinen glücklich und zufrieden: der vorstand, der mini-aufsichtsrat, asbeck selbst, die aktionärsvereinigungen – niemand klagt. alles geht voran: umsatz, ebit, mitarbeiter, dependancen, weltverbreitung – der totale wachstumskonzern.

und? ist das nicht schön?

ich denke: nein. wenn es so schnell geht, sind allerlei gefahren da.

was denn?

das betriebsklima der einst kleinen sonnenfamilie verwandelt sich in einen globalkonzern, der schon über 1800 mitarbeiter hatte (zumindest ende 2008) – und mittlerweile aktuell wohl schon fast die zahl 2500 erreicht hat! (und davon offenbar nur rund 20 % frauen – grauslich wenig. eine männer-ingenieursgesellschaft. puh! wie soll das alles gehen?).

das sorgt dich?

es sind so viele groß geworden, um dann klein zu werden: porsche und schaeffler sind aktuelle beispiele. im wachstum entsteht höhenrausch, der zu gigantischen plänen führt, die dann wieder zu gigantischen bankkonstrukten und hochverschuldungen führen, was wiederum zu großen risiken führt, bis dann das schöne kartenhaus wieder zusammenbricht. so sieht die zukunft der gigantomanie meist aus.

aber SOLARWORLD ist doch noch recht klein.

eben! aber wie groß sind sie schon geworden, verglichen mit ihren anfängen. wieviele standorte haben sie schon. und das alles bei einer aktuellen „marktbereinigung“ auf dem photovoltaik-markt. alles das ist doch zu bedenken!

gönnst du ihnen nicht die fabriken in hillsboro, oregon, USA? oder die neue in korea?

was hat das mit „gönnen“ zu tun, wo ich als beobachter aller welt aus der sicht des künstlers und schreibers meine sicht der dinge benenne.

und du warnst jetzt? hier? an dieser stelle? für alle welt? du warnst solarworld?

einer muss es ja tun! jetzt wirken sie noch nett und lieb und voller werte. das ist schon süß, wie der aufsichtsratsvorsitzende den professor lutter einführte, als ersten redner, nach dem vorstand, auf der hauptversammlung. wie ein guest-star, der die deckelung auf ein 20-faches gehalt vom durchschnittsgehalt (derzeit circa 54000 EURO) der mitarbeiter für die obermanager vorschlug. das alles wirkte wie in einer glaubensgemeinde der wohlanständigen.

und nun?

nun muss man das begrüßen, weil es als haltung noch einzigartig scheint, diese selbstbeschränkung der gier (obwohl asbeck selber ja 25 % der aktien an seinem unternehmen hat … und durch dividenden ja extra verdient). zugleich muss man warnen, wie schnell solche kulturen der glaubwürdigkeit durch das rasante wachstum zerstört werden. die hauptversammlung selbst soll um die 1000 besucher gehabt haben, eine neue rekordzahlen für solarworld. aber was bringen die rekorde, wenn alles genau dadurch kaputtgeht???!!!

was geht denn kaputt?

noch wirken sie alle nett und lieb und ehrlich besorgt, diese menschen vom vorstand und aufsichstrat. und 4 mann vorstand und 3 mann aufsichtsrat ist ja eine zurechtgeschneiderte mini-AG. wirklich süß! aber das alles wächst so rasant, dass nichts und niemand damit mithalten kann. keine firmenkultur nichts.

nein?

nein – dazu die interkulturellen probleme, mit ländern wie USA und korea und spanien … und wo die alle sind. das ist alles sehr sehr komplex. und von der besonderen gefahr einer „männergesellschaft“ hatte ich auch schon geredet. wer möchte da auf lange sicht arbeiten? 80 % männer? da kann man doch direkt zur bundeswehr gehen!

aber ingenieure sind nun mal in der masse männer – und die photovoltaik hat davon offenbar viel nötig!

ich kann nicht mehr tun, als beobachten … und warnend mahnen, um dann mahnend zu warnen. mehr kann ich nicht tun!

doch, doch: du schreibst doch auch deine live-gedichte: http://www.klausens.com/aktionaersgedich…

ja, ja, und das seriello: http://www.klausens.com/seriello-frank-h…

na also! dann wird ja doch noch etwas geschaffen, für die nachwelt zumindest. auch wenn die SOLARWORLD an ihrem wachstum noch zugrunde gehen sollte.

rom war ja auch mal ein weltreich. und die ägyptische sonnenschöpfungsgöttin NUT ist lange im pyramidenstaub versunken.

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Teil der SolarWorld AG wird KLAUSENS

du, klau|s|ens, was wird das heute werden?

ich berichte über die solarworld AG. (offiziell SolarWorld geschrieben! der große buchstabe direkt am kleinen, ohne lücke! wie die einstige DaimlerChrysler! oder auch ThyssenKrupp derzeit!)

was denn? solar? world? ag? wieso?

sie hatten doch ihr hauptversammlung, in bonn, im ehemaligen parlament, diesem herrlichen gebäude, „bundeshaus“ geheißen, welches nun teil des WCCB ist. (architekt günther behnisch! großartiges gebäude!)

WCCB?

world congress center bonn, zweitklausens!

also dieses ding, was jeden tag immer mehr kostet, und wo die stadt bonn schon gar nicht mehr weiß, wer – aktuell – der investor ist, für den sie dann mit hunderten millionen bürgt? bzw. die sparkasse KölnBonn (schreibt sich ja wie SolarWorld!)? diese skandal-sache, die jetzt die kommunalwahl überschatten wird.

du bist informiert?

aber ja doch: alles von hawaii bis halali ist bei diesem projekt möglich.

das hat aber nichts mit der solarworld AG zu tun.

nein? wollte nicht der bruder des vorsitzenden der solarworld AG (frank h. asbeck), also ein marc asbeck, der immobilienmann von der MAG grundbesitz, nicht das WCCB übernehmen? bot er das nicht an?

die brüder asbeck bieten jeweils getrennt voneinander beide viel an, weil sie so auch politik machen und in die presse kommen.

wie kommst du darauf?

gestern auf der hauptversammlung wurde stolz von über 12.000 pressemeldungen im jahr 2008 berichtet. (wie ein eigener devisenkurs!)

wieso? was soll das?

… weil jede pressemeldung werbung auch ist, zumindest eine namensnennung – und das ganz kostenlos.

so also funktioniert die welt!

was meinst du, warum frank h. asbeck vorgeschlagen hatte, er könnte doch OPEL übernehmen?!

ich verstehe – alles für den strom! alles für die photovoltaik (kurz: PV). alles für die sonne. alles für die totale expansion einer schönen idee.

ja, ja, so ist es nun mal. aber sie sind erfolgreich und ungewöhnlich und wirken auch noch richtig „nett“. auch die vom vorstand. das ist schon seltsam, das alles. – sie haben wohl auch noch ein paar maßstäbe und ein paar kriterien – auch das ist seltsam. werte! wo gibt’s das noch?! – und die wollen die vorstandsgehälter deckeln, auf das zwanzigfache des durchschnitts! cap! schluss! aus! grenze! finito!

das ist schon viel genug!

ja, ja, aber es ist eben das wenigste und radikalste, was es bislang in deutschland gibt. solche selbstbeschränkungen sind absolut einzigartig. das sagte auch prof. lutter, der gestern …

jetzt rede mich doch nicht voll! das reicht doch für erste! morgen kannst du ja weitererzählen. ich freue mich schon auf deine homepage: http://www.klausens.com/aktionaersgedichte-solarworld.htm und http://www.klausens.com/seriello-frank-h…

wird es die wieder geben?

wir kennen dich doch.

kennst du denn auch die solarworld?

wieso?

schau doch, wie die einfach den deutschen adler, das nationale symbol von regierung und demokratie und herrschaft einfach solargelborange von unten angestrahlt haben.

wieso?

… weil sie vor nichts halt machen. alles soll solar nun sein. alles soll solarworld sein: SUN AT WORK. alles wird inkorporiert.

und was sollen die beiden blumen?

das ist ein wilder busch, den ich an der haltestelle fotografierte, als ich demonstrativ mit der straßenbahn zu eben jener hauptversammlung anreiste. (ich ging zu fuß gar zurück!)

und wieso?

ich wollte „sun at work“ schon vorwegnehmen, als lobpreisung der natur und der schöpfung und der schönheit und das alles.

und das am heutigen tage!

du siehst, wie vielfältig ich dinge im schilde führe … und du weißt, wie clever meine fotomontagen sein können, zweitklausens!

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