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klau|s|ens sieht mehr und mehr von-oben- und aus-der-luft-bilder – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist die zeit der drohnen.

aber auch vieler anderer fluggeräte.

und die zeit der kameras an den fluggeräten.

auch die kameras aus dem all: satellitenbilder. (selbst die am helm der fallschirmspringer.)

es ist alles von oben und von oben und von oben.

ein neuer blick auf die welt.

früher gab es solche fotos, aber eher selten.

die mussten auch immer komplexe freigabeprozeduren durch-, wenn nicht gar: unterlaufen: vom regierungspräsidenten und wer da so mittut.

heute scheint alles anders.

jeder bringt sein fluggerät in die luft, macht eine kamera dran und fotografiert dinge, die wir nicht sehen können.

entlegene täler und wilde hausdächer. hilflose nachbarn.

das alles können wir nun sehen: überall, viel nun im internet.

… auch nachts auf diversen sendern: luftaufnahmen.

drohnen und luftschifflein und hubschrauber aller art, dazu modellflugzeuge und ein paar ufos pendeln durch die lüfte. knips, knips, knips. film, film, film.

es ist eine neue wahrnehmung der welt.

der mensch erhöht sich über sich selbst. per kamera.

dann sieht er sein ebenbild durch einen kurpark laufen.

aber der mensch schaut von oben, als wäre er gott. dazu muss er gar nicht mehr selber wo einsteigen. man kann sich im wohnzimmer wie gott fühlen.

alles wird ihm geliefert. dem menschen! – die aufnahmen aus der luft gehören zum modernen menschen und dessen blick „auf die welt“.

wir blicken auf uns selbst herab. als eigengott.

von oben herab!

neue erkenntnisse wird es bringen. die philosophie wird sich weiterdrehen.

geglaubt an götter wird immer noch.

aber tendenziell doch weniger.

sehr langsam tendenziell, ja, ja. sehr langsam tendenziell.

wenn du dich wiederholst, muss man meinen, dass du keinen erkenntniszugewinn durch solche aufnahmen hast.

ich denke doch: tief im innern verändert sich da was, die ganze menschheit verändert sich. zumindest alle die, die irgendwann solche luftaufnahmen von kleinkleckersdorf und großkleckersdorf sehen.

also am ende doch jeder: es wird auch handys im regenwald geben.

auch die empfangsantenne dazu?

braucht man denn heute noch antennen? ist nicht alles digital?

du stellst immer wieder neue und noch kompliziertere fragen als die alten. geht digital ohne antennen?

eben waren wir aber noch bei der vielfältigen vogelperspektive. nicht bei „digital“.

gibt es denn noch vögel? wenn ich das mal fragen darf? (wenn ja: wie lange noch? wer filmt diese dann noch von unten?)

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klau|s|ens gönnt einem jeden und einer jeden bürger/in seine/ihre eigene drohne – www.klausens.com

klau|s|ens, durch die drohnen ändert sich alles.

etwas kommt durch die luft und macht dich tot.

es können die tollen vereinigten staaten sein, die dich da umbringen.

es können aber auch andere, nämlich privatleute sein, die dich per drohne umbringen.

es ist die revolution der waffentechnik.

die ritterrüstung wird durch die drohne abgelöst.

du hast einige zwischenschritte vergessen. ich nenne nur mal das  schwarzpulver.

du weißt doch, was ich meine: ein jeder mensch kann nun bald dinger durch die luft fliegen lassen.

was macht er damit?

gucken, spionieren … oder auch attackieren und töten.

es ist eine wundervolle vision.

alle menschen stehen auf der erde und gucken in die luft.

so wie bei hitchcocks film „die vögel“ (= „the birds“).

jederzeit kannst du attackiert werden.

aber nicht von einem schwarm, es kann auch eine süße drohne sein: ganz allein.

jeder mensch wird seine drohne haben.

und dann?

dann gucken alle nur noch in die luft und überlegen, wen sie mit ihrer drohne attackieren.

aber die drohnen könnten sich doch gegenseitig attackieren?

das auch, aber der reiz scheint doch darin zu liegen, gezielt menschen auszulöschen.

wie es die amerikaner nun so gut beherrschen: man muss sich die technik ja auch erst erarbeiten.

unsere forderung ist aber eine darüber hinausgehende.

wie?

jeder soll seine oder jede ihre drohne haben.

was machen die leute dann?

sie gehen auf die straße, bedienen ihre drohne mit dem handy oder was sie gerade haben, einem smartphone, oder einem pad. oder auch einem extra bedienungskasten. und dann wird munter geflogen, spioniert … und eben auch getötet.

uns so verbringen wir unser leben.

genau das: bis wir selber auch getroffen wurden … und auch tot sind.

was ist der reiz?

wenn jeder und jede eine drohne hat, dann muss man erst das rätsel lösen.

welches?

wurde ich von einem anderen menschen just for fun getötet … oder von den amerikanern, weil ich vielleicht „böse“ bin? fragen über fragen.

bist du denn „böse“?

warte es doch ab. erst muss auch ich meine eigene drohne haben.

wünsche sie dir doch zu weihnachten.

das ist eine gute idee: dann könnte ich das abschießen der spitze des weihnachtsbaumes als übungsphase ansehen … und am nächsten tag schon würde ich mitmischen, im kampf der drohnen, jeder gegen jeden, alle gegen alle.

warum bewirft sich die menschheit nicht mit uran? wäre doch auch schön!

aber drohnen befriedigen mehr den technischen spieltrieb. sie sind mehr männer-affin – es wird natürlich auch genug frauen geben, die sich der technik ebenfalls bemächtigen. drohnen-fliegen-um-zu-töten macht wohl mehr spaß als das uranwerfen.

und kein mensch traut sich mehr, auf die straße zu gehen! tolle sache! man bleibt zuhause und bedient aus dem geöffneten fenster seine drohne.

aber wenn dein fenster offen ist, kann auch bei dir eine drohne reinfliegen. da gibt es noch viel zu bedenken. (ist alles noch nicht ausgereift!)

aber die kernidee ist doch gut: jeder kann jeden mal so eben töten. einfach so. wenn einem langweilig ist, am späten nachmittag: einfach so.

klausens-kunstwerk-jedem-seine-drohne-24-5-2013