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klau|s|ens benennt bitterklarsichtig für 2021 ff. die nun tägliche drohnenangst aller politiker auf offener straße – www.klausens.com

klau|s|ens, die diskutieren, ob auch die deutschen bewaffnete drohnen haben und bekommen sollen.

die drohnen sind ja schon da. sie töten schon. man nimmt einen politiker „aufs korn“ und schießt ihn ab. wusch, wisch, weg! so ist die realität! 2021 wird das weitergehen.

das bedeutet, sobald jemand auf die straße tritt, muss er in den himmel gucken. voller angst!

aber ja, nicht nur im jemen oder einer anderen wüste. überall!

auch in berlin?

auch da! sobald ein politiker / eine politikerin das auto verlässt, muss sie in den himmel schauen, weil eine drohne kämen kommen können könnte … und schössen schießen täten tute.

so schlimm ist das? deine sprache gerät ja schon durcheinander.

bewaffnete drohnen machen den alltag eines jeden zur hölle, der irgendwie mit politik zu tun hat, und sei es nur die vorsitzende eines bürgervereins. sie können nie mehr auf die straße treten, in den garten gehen, im wald spazieren.

bewaffnete drohnen machen allen das leben zur hölle: ich verstehe!

beleidigt worden zu sein und bedroht werden … ist eine sache. schlimm genug. aber dann noch dauernd gebückt durch die offene stadt zu laufen, laufen zu müssen, weil eine drohne jemanden abschießen könnte, jederzeit, das ist noch eine ganz andere sache.

… und wir leben eh schon im hass! im andauernden hass!

auf 2021 kann sich insofern niemand freuen. (also auch jenseits der großthematik corona.) wir werden auf ewig im innern der häuser leben müssen, wegen diesen blöden schießdrohnen.

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klau|s|ens gönnt einem jeden und einer jeden bürger/in seine/ihre eigene drohne – www.klausens.com

klau|s|ens, durch die drohnen ändert sich alles.

etwas kommt durch die luft und macht dich tot.

es können die tollen vereinigten staaten sein, die dich da umbringen.

es können aber auch andere, nämlich privatleute sein, die dich per drohne umbringen.

es ist die revolution der waffentechnik.

die ritterrüstung wird durch die drohne abgelöst.

du hast einige zwischenschritte vergessen. ich nenne nur mal das  schwarzpulver.

du weißt doch, was ich meine: ein jeder mensch kann nun bald dinger durch die luft fliegen lassen.

was macht er damit?

gucken, spionieren … oder auch attackieren und töten.

es ist eine wundervolle vision.

alle menschen stehen auf der erde und gucken in die luft.

so wie bei hitchcocks film „die vögel“ (= „the birds“).

jederzeit kannst du attackiert werden.

aber nicht von einem schwarm, es kann auch eine süße drohne sein: ganz allein.

jeder mensch wird seine drohne haben.

und dann?

dann gucken alle nur noch in die luft und überlegen, wen sie mit ihrer drohne attackieren.

aber die drohnen könnten sich doch gegenseitig attackieren?

das auch, aber der reiz scheint doch darin zu liegen, gezielt menschen auszulöschen.

wie es die amerikaner nun so gut beherrschen: man muss sich die technik ja auch erst erarbeiten.

unsere forderung ist aber eine darüber hinausgehende.

wie?

jeder soll seine oder jede ihre drohne haben.

was machen die leute dann?

sie gehen auf die straße, bedienen ihre drohne mit dem handy oder was sie gerade haben, einem smartphone, oder einem pad. oder auch einem extra bedienungskasten. und dann wird munter geflogen, spioniert … und eben auch getötet.

uns so verbringen wir unser leben.

genau das: bis wir selber auch getroffen wurden … und auch tot sind.

was ist der reiz?

wenn jeder und jede eine drohne hat, dann muss man erst das rätsel lösen.

welches?

wurde ich von einem anderen menschen just for fun getötet … oder von den amerikanern, weil ich vielleicht „böse“ bin? fragen über fragen.

bist du denn „böse“?

warte es doch ab. erst muss auch ich meine eigene drohne haben.

wünsche sie dir doch zu weihnachten.

das ist eine gute idee: dann könnte ich das abschießen der spitze des weihnachtsbaumes als übungsphase ansehen … und am nächsten tag schon würde ich mitmischen, im kampf der drohnen, jeder gegen jeden, alle gegen alle.

warum bewirft sich die menschheit nicht mit uran? wäre doch auch schön!

aber drohnen befriedigen mehr den technischen spieltrieb. sie sind mehr männer-affin – es wird natürlich auch genug frauen geben, die sich der technik ebenfalls bemächtigen. drohnen-fliegen-um-zu-töten macht wohl mehr spaß als das uranwerfen.

und kein mensch traut sich mehr, auf die straße zu gehen! tolle sache! man bleibt zuhause und bedient aus dem geöffneten fenster seine drohne.

aber wenn dein fenster offen ist, kann auch bei dir eine drohne reinfliegen. da gibt es noch viel zu bedenken. (ist alles noch nicht ausgereift!)

aber die kernidee ist doch gut: jeder kann jeden mal so eben töten. einfach so. wenn einem langweilig ist, am späten nachmittag: einfach so.

klausens-kunstwerk-jedem-seine-drohne-24-5-2013