Schlagwort-Archive: DUDEN

klau|s|ens stößt überall auf hype-wörter wie zum beispiel „inklusion“ – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist eine überschwemmung.

man weiß nicht, wie einem geschieht: plötzlich ist da ein wort und dann ist es überall.

man kann dem wort nicht mehr entrinnen.

nein, man benutzt es irgendwann selber.

aus welchem grund?

es geschieht unbewusst. man ist so mit dem wort zugetrommelt worden, dass man meint, man müsse es 1 x am tag selber aussprechen.

dann erst ist man teil der gesellschaft!

nur dann! wenn du „inklusion“ nicht kennst und nicht benutzt, dann hast du dich aus dieser gesllschaft ausgeschlossen.

das wort wandert dann in private e-mails und private gespräche, bei mancher party wird damit jongliert.

es ist ein prozess, dem man sich nicht entziehen kann – es sei denn, man lebte wie ein eremit im wald. (eigentlich ist es wie eine gehirnwäsche, aber es gibt keinen echten täter.)

selbst da könnte einer, das wort singend, vorbeimarschieren.

jetzt weiß man, wie es der DUDEN-redaktion ergeht.

die muss alle paar jahre aus den behämmerungen der gesellschaft dann die worte herbeizaubern, die in den DUDEN neu aufgenommen werden.

ich hoffe mal, dass „inklusion“ im neuen DUDEN dabei ist. denn an diesem wort kommt man ja nicht vorbei.

mir ist es auch so ergangen bei „couchsurfing“, auch dieses wort ist derzeit omnipotent.

man schämt sich, wenn man noch nie auf einer fremden couch in einem fremden land geschlafen hat.

man gehört dann nicht mehr zu einer massenbewegung bzw. einer anscheinenden massenbewegung dazu.

man muss „inklusion“ aktiv betreiben und „couchsurfing“ aktiv begehen. (früher war es die „mülltrennung“.)

da fällt mir noch etwas ein. ein wort, dass sich langsam zu einem hype aufbaut.

welches?

„regenbogenfamilie“.

ich kannte immer „patchworkfamilie“.

ja, jetzt aber ist es die regenbogenfamilie … wie du siehst. die ist ganz neu, ganz en vogue … und deshalb solltest auch du sie nennen, schreiben, singen: die regenbogenfamilie.

wie diese dinge einen einnehmen.

man lebt nur munter vor sich hin … aber an diesen worten kommt man einfach nicht vorbei.

an den themen denn? schafft man es, den themen zu entkommen?

klausens-k-werk-sprache-mauer-streifensteine-9-7-2013

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Advertisements

Die Einfallslosigkeit als Einfalllosigkeit feiert KLAUSENS

klau|s|ens, du siehst etwas betrübt aus.

wir fällt nichts rechtes ein, um es zu schreiben.

dir?

aber ja, zweitklausens, mir!!!

bist du von der der …losigkeit geplagt?

welcher? der einfalllosigkeit?

heißt es nicht einfallslosigkeit?

du meinst mit „s“?

aber ja, ich meine mit „s“, mit diesem beliebten „s“, was mal kommt, und mal nicht.

du meinst das fugen-s?

heißt es so?

ich weiß es auch nicht. deutsch ist furchtbar.

der DUDEN sagt mit s: einfall-s-losigkeit.

also mit den bindestrichen?

nein, ohne, die habe ich nur gemacht, damit es optisch sichtbarer wird.

glaubst du dem DUDEN?

nein, aber ich brauche gewissheit, ich brauche eine norm, ich brauche ein ende aller rätsel.

wieso denn?

weil es so ist! aus!

du willst keine diskussion?

nein!

dann schau mal hier! im DUDEN steht: „einfallsarm“, mit s, „einfallslos“, mit s, „einfallslosigkeit“, mit s.

ja, ja, wir hatten es doch geklärt.

aber bei „einfall(s)reich“ und „einfall(s)reichtum“ setzen die das „s“ in eckige klammern.

es kann da also bei bedarf auch mal wegfallen? das „s“?

offenbar, ja – bei „-los“ muss ein „s“ stehen und bei „-reich“ nicht.

das ist ja herrlich!

wieso? deutsch ist doch grausam!

vielleicht, aber jetzt kann keiner mehr sagen, ich würde unter einfalllosigkeit leiden!

wieso?

weil dieses wort unbedingt ein „s“ braucht. herrlich!

aber hattest du dich nicht selber der einfalllosigkeit geziehen? und hatte ich nicht darauf hingewiesen, dass es mit „s“ geschrieben wird?

eben, weil dir nichts einfällt. du kannst nur andere korrigieren, klau|s|ens, mehr ideen hast du nicht, du einfallspinsel.

muss es nicht „einfaltspinsel“ heißen? (außerdem wer hat denn jetzt eigentlich jenes „einfalllosigkeit“ ohne „s“ gesagt. du oder ich? ich blicke gar nicht mehr durch. mein kopf ist endlich voller herrlich-sinnloser gedanken!)

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Dieser KLAUSENS will immer nur Gutes GUTTUN

oh, klau|s|ens, du willst gutes tun? weihnachten? macht man das nicht so?

ja, sicherlich, warum sollte ich mich dieser tradition verschließen?

worüber beschwerst du dich dann?

habe ich mich denn beschwert?

aber ja doch – das hast du!

ich habe doch gar nichts gesagt.

aber du redest davon, gutes zu tun.

ich habe noch gar nichts gesagt – ich wollte von etwas anderem reden.

wovon denn?

von der sprache.

was ist denn mit der sprache?

sie ist einem bisweilen fremd.

wieso?

ich lese „guttun“.

na und?

ich dachte an kattun – oder so. das gewebe.

du kennst „guttun“ nicht?

du denn? ist es auch ein gewebe?

ich weiß nicht.

na also, ich dachte, „guttun“ könnte auch ein türkisches wort sein, wovon ich die bedeutung nicht kenne.

ich kenne die bedeutung auch auch nicht. „guttun“ klingt doch komisch.

„guttun“ ist nicht komisch – „guttun“ ist wahr.

was meint es denn?

„guttun“ meint „gut tun“.

das verstehe ich nicht.

ich bisweilen auch nicht. es ist deutsch, aber es klingt so fremd. man muss es als „guttun“ sagen und schreiben, als „gut tun“ darf es nicht sein.

… weil es zusammen geschrieben wird.

genau das.

wer aber schreibt es zusammen?

der DUDEN.

der DUDEN?

ja, ich würde es nicht zusammen schreiben (zusammenschreiben?), und dann habe ich geschaut „weh tun“ oder „wehtun“ – beides ist erlaubt.

die sprachwächter erlauben beides?

bei „wehtun“.

und bei „guttun“?

das ist es doch: man soll es zusammenschreiben, als sei es ein fremdes wort aus einer fremden welt.

lies doch mal.

„guttun; die Kur hat ihm gut getan; aber wir werden gut daran tun“.

so steht es da?

na ja (naja?), die haben noch striche für die betonung und so. aber im prinzip steht es so da.

dann ist „guttun“ amtlich?

offenbar, kein stoff, kein gewürz, kein nichts, sondern einfach nur gutes tun. das ungefähr ist „guttun“. oder doch nicht?

nein, anders: etwas soll dir „guttun“. für dich gut sein, also. – na, was sagt uns das?

ich werde mit „guttun“ nicht mein sofa beziehen können, wie mit kattun, aber meine seele wird gut daran tun, am mir „guttun“.

… was wiederum dann doch zu weihnachten passt. es tut mir gut.

„weihnachten“ oder „weih nachten“ – 1 wort oder 2?- was sagt denn der eigentlich DUDEN dazu?

was willst du mir denn nun noch antun? – eine debatte über die schreibweise (schraibwaise?) von weihnachten wird mir nicht „guttun“, klau|s|ens. (war das jetzt wenigstens richtig geschrieben? es klingt auch so fremd, dieses klau|s|ens! – was sagt denn der DUDEN dazu?)

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Der ABBE Baum von Königswinter und KLAUSENS neues Adjektiv


hey, klau|s|ens, heute also doch der schrecken?

ja, ja, ich konnte nicht anders.

gestern der brutal von dir gerupfte hopfen (oder was das war) … und heute der umgestürzte baum von königswinter.

beim sturm.

ja, ja, der sturm war am 5.9.2008, deine fotos stammen vom 6.9.2008 … und deine montage hier stammt vom 7.9.2008.

schön!

gar nicht schön. da kommen einem die tränen! baum um baum fällt am rheinufer. die natur kann nicht so schnell nachwachsen, wie die natur die bäume fällt.

es ist traurig.

es ist ein jammer. diese herrliche weide, eigentlich sogar zwei, nebeneinander … und kaputt.

ja, aber das klagen nützt nichts.

und wenn das rheinufer bald wie der tiergarten zu kriegsende ausschaut bzw. danach?

du meinst, als die menschen in berlin holz brauchten? und dann haben sie alles kleingehackt?

das meine ich!

so kann das rheinufer auch werden … durch den bösen sturm, das garstige gewitter, den fürchterlichen orkan.

und was soll dein wort“abbe“?

es ist meine ableitung von „ab“. ich habe daraus ein adjektiv gemacht. also:

der abbe baum
des abben baumes
dem abben baum
den abben baum

und was sagt der DUDEN dazu?

der DUDEN? ich stehe über diesem schreckenserregenden sprachtyrann!

oho!

außerdem kennt der DUDEN nur „ab“ in zusammenhang mit verben.

und du machst nun ein adjektiv daraus?

das habe ich dir doch bewiesen. es klappt vorzüglich!

und was sagt der deutsche physiker abbe dazu? ein mann des gleichen namens wie dein neues adjektiv!

das weiß ich nicht – ist der nicht schon lange tot? ich kann nicht auf alles und jedes rücksicht nehmen.

und oben dein logo, welches sonst immer doppelt den blog beginnt?

das habe ich heute nur halb abgedruckt, um das ABBE des baumes optisch zu unterstützen. als mahnung an alle welt des sturmes und des untergangs.

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com