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klau|s|ens unterstützt die ANTI-MONSANTO-AKTION 24.5. durch etwas mutierte publizität – www.klausens.com

klau|s|ens, morgen laufen sie auf. unter anderem in düsseldorf. die, die protestieren.

ich weiß: die welt ist voller schrecken und man hat ein schlechtes gewissen, dass man nicht 24 stunden gegen jeden schrecken des modernen menschen protestiert.

aber wieso nun gegen MONSANTO?

ach, ich wurde darauf hingewiesen. man muss ja überall aktiv und firm und informiert sein. es ist so anstrengend. wie soll ich alles übel der welt von alleine kennen? man muss ja auch noch arbeiten und leben und schreiben!

aber diese genmutierten samen, dazu patentiert: das ist doch wirklich schlimm. dazu bauern und bäuerinnen, die unter diesem giganten leiden. die ganze welt liegt und ächzt unter der monsanto-decke.

und alles wird mutiert und durchmutiert und noch mehr durchdurchmutiert, bis keine raupe mehr „pups“ sagen kann.

mir tun die raupen leid.

und alle anderen tiere: vom insekt bis zum menschentier! – ach, monsanto: warum gibt es dich? warum gehst du nicht? warum löst du dich nicht auf? pflanz doch den profit in den boden und mutiere die samen so, dass aus dem geld neues geld wächst. dann müsstest du doch zufrieden sein. (wir geben dir auch 10 hektar dafür!) warum aber soll die ganze welt überspannt und durchpflanzt werden? mit designerfoodsamenstoffpflanzgengetüm? warum?

und dieser aktionstag?

der soll morgen sein. in vielen städten. eben auch in düsseldorf: >>Das Tagesprogramm in Kurzform:
Sammeln zur Demo ab 13:00 Uhr auf der Friedrich-Ebert-Straße 34 -38 vor dem DGB Haus
Start ab 14:00 Uhr mit Zug durch die Stadt zum Graf-Adolf-Platz
Ab 11:00 am Graf-Adolf-Platz: Start der Gemüse-Schnippel-Aktion für die „Demo-Suppe“
Von 12 bis ca. 20 Uhr: Markt der Vielfalt mit Infoständen, Mitmach-Aktionen, Pflanzen- und Saatgut-Tauschbörse,
Ab ca. 16 Uhr, nach Eintreffen der Demo: Redebeiträge, Musik und Offene Bühne für Session und Spontan-Einlagen.<<

und du machst heute darauf aufmerksam?

ich will doch etwas dazu tun, dass das gute siegt und das böse verschwindet.

ist das denn so einfach? gut, böse, gen? so?

nein. und man muss sich ja auch zu der kultur der gegner hingezogen fühlen, um dann wirklich teil des protestes zu sein.

bist du teil der gegnerkultur?

eher nein. aber MONSANTO ist dennoch hundertfach „nein“ bei mir!

bist du dann aber am ende doch einer der gegner?

ja, von solchen deformierungen nach der marke MONSANTO: oh ja!

dann ist es doch schön, dass du hier nochmals den stadtplan abdruckst, der anzeigt, wann und wo man am 24.5.2014 in düsseldorf sein kann. das ist humanität höchster sorte! das ist publizität! und das ist gut!

meinst du nicht, ich müsste mich da irgendwo „durchschnibbeln“? LIVE in düsseldorf? irgendwo? meinst du nicht?

ich sagte doch schon: MONSANTO ist nicht unser freund. aber wie MONSANTO untergehen kann, das weiß nur die geschichte. wir haben außerdem einen schönen vorschlag gemacht: pflanzt geld, ihr von MONSANTO!

ach, wenn doch alles die kunst regeln würde und könnte. ach: das wäre so schön!

dann pflanze du doch noch schnell ein paar weitere künstler in den acker. MONSANTO hat bestimmt die samen dazu längst entwickelt. die werden von denen vormutiert, die künstler … als samen zum gen via güllekloake.

„vormutiert“ — welch schönes wort! ach, zweitklausens!

24-5-2014-demonstration-aktionstag karte zu monsanto protest in duesseldorf

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klau|s|ens wünscht der annette schavan nach der heutigen hochoffiziellen entlassung bald das neue FAKE-ministerium – www.klausens.com

klau|s|ens, heute bekommt sie die entlassungsurkunde.

wer?

die frau schavan, die annette schavan.

sie ist doch selber gegangen.

aber man bekommt dennoch diese urkunde. vom bundespräsidenten.

aber dann ist frau schavan ja ohne job.

jetzt kann sie endlich das neue, von uns geforderte FAKE-ministerium übernehmen.

die sache mit dem pferdefleisch in der lasagne kocht ja immer noch hoch.

pferd statt kuh, alles ist falsch, alles ist fake.

ich denke immer, dass alle gesichter fake sind. jedes foto kann manipuliert sein. bei wahlplakaten hat man eine 100-prozent-garantie, dass da alles falsch ist, verschönt also. verändert.

und genau deshalb muss frau schavan nun endlich ran.

und frau merkel muss endlich einen mutigen schritt wagen und das neue ministerium gründen.

man weiß gar nicht, mehr was stimmt.

das geht mir mit der kommunistischen partei frankreichs so.

wieso?

die haben 2 logos: eines ist das linke, das andere ist das rechte.

und welches stimmt?

das ist doch gerade mein problem: beide!

inwiefern?

das eine ist alt (rechts) und das andere ist ganz, ganz neu (links).

aber links fehlen ja hammer und sichel.

das ist es ja: das neue logo verfälscht den kommunismus, den ich mir nur mit hammer und sichel (oder bisweilen auch hammer und zirkel) als herrlichste vision des herrlichsten paradieses der tollsten freundschaft von arbeitern und bauern und intellektuellen vorstellen kann.

warum tut frau schavan da nichts! da wird doch der kommunismus im nachhinein noch verfälscht! ohne hammer und sichel!

… weil sie immer noch nicht FAKE-ministerin ist, nur deshalb. (angie, tu doch was! gründe für annette das neue ministerium. bitte!)

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klau|s|ens wünscht sich annette schavan nach dem rücktritt im neuen FAKE-ministerium – www.klausens.com

klau|s|ens, jetzt ist sie ja zurückgetreten.

das war gestern.

jetzt sind unsere wünsche ja erfüllt.

teilweise: der rücktritt war wunsch eins.

und wunsch zwei?

frau schavan möge nun ein ministerium übernehmen, welches dringend einzurichten und zu gründen wäre.

welches wäre das?

das FAKE-ministerium: diese welt ist voller täuschung und voller halbwahrheiten. die menschen kommen damit nicht mehr zurecht.

durch das internet ist die möglichkeit des täuschens und vortäuschens und so-tun-als-ob noch viel größer geworden.

ja, es sind welten vorhanden, die man nicht überprüfen kann.

lieferanten, die so nicht existieren. adressen, die sich in tuvalu verlieren.

existenzen, die sich ins fäustchen lachen, weil sie andere sind, als sie vorgeben.

gestern hörte ich mal wieder von 100 % rindfleisch, das aber 100 % pferdefleisch war.

wie schrecklich! und das wird sogar ganz ohne internet an irgendwelchen theken verkauft.

oder denke an den 7-maligen TOUR-DE-FRANCE-sieger, der kein realer sieger war, weil das doping gesiegt hat, aber nicht der mensch.

wir brauchen also dringend so ein FAKE-ministerium.

ganz dringend.

frau schavan könnte es sehr gut leiten.

ja, sehr gut.

schön. – ob frau merkel das nun umsetzt? das wäre wirklich ein beitrag zur erkenntnis der moderne und ein beweis, dass eine kanzlerin weit vorausdenkt.

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klau|s|ens wünscht sich annette schavan im neu einzurichtenden FAKE-ministerium – www.klausens.com

klau|s|ens, sie soll gehen als ministerin?

ich denke als bildungs- und forschungsministerin und wie das alles genau heißt.

aber sie soll dennoch bleiben?

im kabinett? gewiss, aber nur unter einer voraussetzung.

welcher?

frau merkel schafft ein neues ministerium für die frau schavan.

welches?

das FAKE-ministerium.

wozu ist das gut?

alles aufklären, alles benennen, alles labeln, alles erfassen, alles anklagen, auf alles hinweisen, was mit FAKE und FAICKHE und LUG und TÄUSCHUNG und VORTÄUSCHUNG und ANGEBLICHKEIT zu tun hat.

ein extra ministerium?

ja, denn die welt besteht fast nur (noch) aus wahrfalschem. man weiß nicht mehr, wo man ist und was man ist.

man verliert den boden unter den füßen?

ja, da gibt es videos im netz, wo menschen wie jesus über das wasser gehen.

und?

diese filme sind gefaked, also nur so gemacht, dass wir denken, dass … (die bauen dann eine rampe direkt unter der wasseroberfläche.)

aber so funktionieren spielfilme auch. mit vortäuschung von wahrheit.

gewiss, hier aber tat man extra so als sei es wirklich echt. bei filmen gehen wir schon mit der idee ins kino, dass das alles „nur gefilmt“ ist.

wo wird noch getäuscht und angetäuscht und abgetäuscht?

überall: das internet ist voller existenzen, die es so nicht gibt.

falsche namen? tarnnamen? kunstnamen? scheinnamen?

ja, alles das. da schreiben sich männer und frauen mit einem umgekehrten geschlecht. rentner schreiben als jünglinge und jungfrauen. kinder werden zu erwachsenen. im internet ist so vieles falsch, falsch, falsch. alle verarschen sich, alle spielen spiele, viele begehen gar verbrechen.

du meinst produkte, die es nicht gibt.

genau: dann bekommst du nur den karton. via ebay oder so.

autos, die nie geliefert werden.

eben, aber andere zahlen schon tausende euro an, in ihrer dummheit. (das geld ist dann weg.)

fliesenleger, die ihre dienste anbieten, …

… aber dann keine sind. nachher ist der boden so schlecht verlegt, dass er wieder herausgerissen werden muss.

polizisten, die keine sind, aber deinen ausweis fordern. und dann ein protokoll abkassieren.

die welt dieser tage ist voller FAKE, voller PLAGIATE, voller NACHMACHUNGEN. fast alles ist FALSCH. 

plagiate sind aber etwas anderes als FAKE.

gewiss, aber sie gehören in dieselbe schublade: du nimmst etwas von einer anderen person, du verdoppelst es … und dann sagst du, es wäre deines. es wäre von dir. es käme von dir. es wäre deine idee. (nimm schon die falschen rolex-uhren.)

und das sagt du? mit der schavan? sie hat da was übernommen?

wieso ich? andere! der fakultätsrat! vorher die von „vroniplag“. frau schavan hat auf langen strecken texte in ihre arbeit übernommen, aber nie gesagt, von wem das wirklich ist.

man sollte denken, die sätze kämen von ihr.

genau so. und das ist ja dann auch eine klare fälschung oder vortäuschung.

so ist die ganze welt voller inszenierungen.

ja, aber heutzutage blickt man nicht mehr durch. man verliert den überblick.

inwiefern?

weil heute die medien mit den bewegten bildern bis ins smartphone vorgedrungen sind. man wird bombadiert mit bildern und filmen und meldungen.

und dann?

dann weiß man nicht mehr weiter. dieses kann falsch sein, jenes. man denkt nach. aber man weiß es nicht. keiner kann es einem sagen. man verzweifelt an falschwahrheiten.

daran gehen wir noch alle kaputt.

und genau deshalb fordern klau|s|ens und zweitklausens endlich die einrichtung eines FAKE-ministeriums.

und das soll frau schavan leiten! ab bald! am liebsten ab morgen!

eben: aber zuerst muss sie mal als forschungs-hulla-hulla-ministerin zurücktreten. in dem job ist sie mit ihren täuschungen nicht haltbar, aber in dem neuen ministerium eine ideale besetzung.

sag mal: ist klau|s|ens und zweitklausens nicht auch ein FAKE?

das wird dir frau schavan bald beantworten können, wenn sie jene herbeigesehnte FAKE-ministerin endlich ist. (da wird sie vorzügliche arbeit leisten.)

klausens-k-werk-erso-nd-ewissen-6-2-2012-und-8-2-2013-zu-annette-schavan

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klau|s|ens bietet die presseerklärung des fakultätrats der uni düsseldorf zur doktor-aberkennung annette schavan im wortlaut – www.klausens.com

klau|s|ens, warum tust du das?

für die wahrheit – in den nachrichten senden sie doch nur wenige sätze.

bei PHOENIX haben sie alles gesendet, abends, in der sendung DER TAG ab 23:00 uhr.

dann gebührt PHOENIX ehre, wir drucken die presseerklärung von gestern hier nochmals ab.

warum?

es stehen auch sehr deutliche und sehr harte worte drin, gegen die doktorarbeit von frau schavan.

und?

man soll diese wissen und kennen, bevor sie dann bald zurücktritt, denn daran wird sie nicht vorbeikommen.

nein?

nein. am anfang windet man sich, aber es geht kein weg dran vorbei. rücktritt.

und angela?

die will erst, dass die freundin aus südafrika zurück ist. solange will sie alles schieben, um des anstandes zur freundin willen. außerdem will sie zeit gewinnen … zur umgestaltung des kabinetts.

alle schieben die dinge.

ja, aber der rücktritt ist unausweichlich.

danke, klau|s|ens, für deine weisheit.

bitte, zweitklausens, da gehört nicht viel weisheit zu. nun der text der uni von deren homepage. abgerufen soeben:

05.02.13 20:35

Aktuelle Sitzung des Fakultätsrats der Philosophischen Fakultät und Presseerklärung vom 05.02.2013

Von: J.K. / D.J.

05.02.2013 – Presseerklärung des Dekans der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Prof. Dr. B. Bleckmann, zur 236. Sitzung des Fakultätsrats der Philosophischen Fakultät vom 05.02.2013 (Sondersitzung):

„Ich möchte Sie über die heutige Sitzung des Fakultätsrates der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf informieren. Ich beginne mit einer Zusammenfassung der heute getroffenen Entscheidung und werde diese Entscheidung Ihnen danach ausführlich erläutern.

Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat heute die Entscheidung getroffen, die schriftliche Promotionsleistung von Frau Schavan für ungültig zu erklären und ihr den Doktorgrad zu entziehen.

Ich erläutere nun im Einzelnen: Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät hat in der heutigen Sitzung seine Beratungen zu den Plagiatsvorwürfen gegen Frau Prof. Dr. A. Schavan fortgeführt. Grundlagen der Beratungen waren der Vorbericht des Promotionsausschusses sowie die von der Betroffenen eingereichte Stellungnahme, zu der auch zwei von der Betroffenen beigefügte erziehungswissenschaftliche Stellungnahmen gehören. Dieses Material ist in den vergangenen zwei Wochen den Mitgliedern des Fakultätsrats zugänglich gewesen und wurde von ihnen eingehend geprüft. Der Fakultätsrat hat dieses Material für ausreichend gehalten, um seine Beratungen fortzuführen und heute zu einer Entscheidung zu gelangen. Die Frage, ob abweichend von vergleichbaren Plagiatsuntersuchungsverfahren an anderen Fakultäten und Universitäten, ein zusätzliches auswärtiges Gutachten notwendig ist, wurde vom Fakultätsrat verneint.

In den von der Betroffenen beigefügten Stellungnahmen wird eine Besonderheit erziehungswissenschaftlicher Promotionskultur in den frühen 80er Jahren angenommen, auf die sich auch die anwaltliche Vertretung von Frau Schavan beruft. Inwiefern dies aber Besonderheiten beim Zitieren begründet, konnte vom Fakultätsrat nicht nachvollzogen werden. Selbstkritisch konstatiert zwar die Fakultät, dass es in ihrer Geschichte immer wieder in einzelnen Bereichen oder bei einzelnen Personen Defizite in der Betreuung oder in der Prüfung von Dissertationen gegeben haben kann. Gleichwohl ist aber ohne Zweifel festzuhalten, dass die Zitierstandards der Erziehungswissenschaft zum Entstehungszeitpunkt der Arbeit die gleichen waren wie die in der übrigen  philosophischen Fakultät. In einschlägigen Leitfäden und Handreichungen wurde deutlich gemacht, dass nicht gekennzeichnete wörtliche Übernahmen fremder Texte als Textplagiate zu werten sind und Sanktionen nach sich ziehen müssen, wenn sie entdeckt werden.

Von diesem Verständnis von Plagiaten als nichtgekennzeichnete und dadurch irreführende Übernahme fremder Texte konnte daher auch der Fakultätsrat bei der Beurteilung der schriftlichen Promotionsleistung von Frau Schavan ausgehen, ohne der Gefahr einer Rückprojektion heutiger Standards in die damalige Zeit zu erliegen. Der Fakultätsrat lehnt es ab, für diese spezielle Dissertation ein Plagiatsverständnis anzuwenden, das von der allgemeinen, auch Anfang der 1980er Jahre gültigen Meinung abweicht. Dies schien ihm auch vor dem Hintergrund einschlägiger Erfahrungen aus dem alltäglichen akademischen Prüfungsbetrieb nicht verantwortet werden zu können.

Der Fakultätsrat hat sich nach dieser grundsätzlichen Klärung in seinen Beratungen nach gründlicher Prüfung und Diskussion abschließend die Bewertung des Promotionsausschusses zu eigen gemacht, dass in der Dissertation von Frau Schavan in bedeutendem Umfang nicht gekennzeichnete wörtliche Übernahmen fremder Texte zu finden sind. Die Häufung und Konstruktion dieser wörtlichen Übernahmen, auch die Nichterwähnung von Literaturtiteln in Fußnoten oder sogar im Literaturverzeichnis ergeben der Überzeugung des Fakultätsrats nach das Gesamtbild, dass die damalige Doktorandin systematisch und vorsätzlich über die gesamte Dissertation verteilt gedankliche Leistungen vorgab, die sie in Wirklichkeit nicht selbst erbracht hatte. Die Entgegnungen von Frau Schavan konnten dieses Bild nicht entkräften. Daher hat der Fakultätsrat Tatbestand einer vorsätzlichen Täuschung durch Plagiat festgestellt. Diese Entscheidung wurde mit 13 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen gefällt.

Anschließend hat der Fakultätsrat alle Argumente gründlich gewürdigt, die zugunsten der Betroffenen anzuführen sind. Insbesondere gehören hierzu der langen Zeitabstand, der seit der Anfertigung der Arbeit verstrichen ist, sowie der Umstand, dass die Betroffene neben ihrer Promotion über keinen anderen Studienabschluss verfügt.

Auf der Gegenseite waren dagegen insbesondere festzuhalten, die Qualität sowie der Umfang der festgestellten Plagiatsstellen und
das öffentliche Interesse am Schutz der Redlichkeit wissenschaftlichen Qualifikationserwerbs.

Unter pflichtgemäßer Ausübung seines durch Promotionsordnung eingeräumten Ermessens hat der Fakultätsrat mit 12 Ja-Stimmen zu 2 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung in geheimer Abstimmung abschließend entschieden, die schriftliche Promotionsleistung von Frau Schavan für ungültig zu erklären und ihr den Doktorgrad zu entziehen.

In den folgenden Tagen werde ich als Dekan die Entscheidungsgründe des Fakultätsrats zusammenfassen und der Betroffenen zustellen lassen. Gegen diese Entscheidung kann innerhalb von vier Wochen Klage erhoben werden. Die Philosophische Fakultät ist bereit, in den nächsten Tagen und Wochen ihre Entscheidung transparent zu machen, sofern nicht Gründe des Persönlichkeitsschutzes der Betroffenen dagegen sprechen.“

Univ.-Prof. Dr. Bruno Bleckmann

klausens-k-werk-erso-nd-ewissen-6-2-2012-zu-annette-schavan

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klau|s|ens traf auf herta müller – www.klausens.com

klau|s|ens, herta müller im savoy theater?

sie kommt sehr oft nach düsseldorf, so scheint es. düsseldorf berauscht sich daran, dass sie 2009 den preis der heinrich-heine-gesellschaft bekam und wenige tage später der nobelpreis an sie verkündet wurde.

also so, als gäbe es da etwas.

wer möchte nicht eine/n nobelpreisträger/-trägerin beanspruchen. düsseldorf hat dazu den „link“ gefunden: 2009. erst der eine preis, dann der andere. kann das eine ohne das andere? kann das sein?

diesmal?

Montag, 20. Juni, 20.00 Uhr

ABSCHLUSSVERANSTALTUNG

MIT LITERATURNOBELPREISTRÄGERIN
HERTA MÜLLER

Savoy-Theater, Graf-Adolf-Str. 47, 40210 Düsseldorf

„Literatur kann das alles nicht ändern. Aber sie kann – und sei es im Nachhinein – durch Sprache eine Wahrheit erfinden, die zeigt, was in und um uns herum passiert, wenn die Werte entgleisen. Literatur spricht mit jedem Menschen einzeln – sie ist Privateigentum, das im Kopf bleibt. Nichts sonst spricht so eindringlich mit uns selbst wie ein Buch. Und erwartet nichts dafür, außer dass wir denken und fühlen.“ (Herta Müller, Tischrede zur Nobelpreisverleihung in Stockholm)

Im Düsseldorfer Savoy-Theater spricht die Literaturnobelpreisträgerin mit Ernest Wichner (Leiter des Literaturhauses in Berlin) über wichtige biografische und literarische Stationen, über das Dorfleben im schwäbischen Banat, über die Intoleranz des politischen Systems und über Macht und Ohnmacht der Sprache. Dazu liest sie Passagen aus ihren Büchern, von den „Niederungen“ bis zur „Atemschaukel“ und zu eigenen Collagen.

Herta Müller wurde vielfach ausgezeichnet und erhielt schon im September 2009 in Düsseldorf die Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft.

In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Gesellschaft.

Die Düsseldorfer Literaturtage sind eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit von:

Bücherbummel auf der KÖ
Geschäftsstelle: Buchhandlung Gossens GmbH
Luegallee 109, 40545 Düsseldorf
Telefon: 0211-575950
Email: info ÄTT gossens-buecher.de

Heinrich-Heine-Institut
Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Dr. Karin Füllner, Dr. Enno Stahl
Bilker Str. 12-14, 40213 Düsseldorf
Telefon: 0211-8992902
Email: heineinstitut ÄTT duesseldorf.de

Literaturbüro NRW e.v. (Koordination)
Michael Serrer, Maren Jungclaus, Heike Funcke
Bilker Str. 5, 40213 Düsseldorf
Telefon: 0211-8284590
Email: mail ÄTT literaturbuero-nrw.de

zakk – Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation
Christine Brinkmann
Fichtenstraße 40, 40233 Düsseldorf
Telefon: 0211-9730010
Email: christine.brinkmann ÄTT zakk.de

wer sprach?

der herr kulturdezernent der stadt düsseldorf, hans-georg lohe, dann prof. joseph a. kruse von der heinrich-heine-gesellschaft … und dann ernest wichner (leiter des literaturhauses berlin) mit herta müller, die antwortete und auch las. eine mischung also.

live-gedichte?

von uns?

ja, von uns.

also, zweitklausens: http://www.klausens.com/klausens-und-herta-mueller.htm

wie war sie?

bescheiden und nett, teils sogar mädchenhaft und zärtlich.

wann besonders?

als sie ihre gedichte auf den OHP auflegte, die aus worten entstehen, die sie aus zeitungen und zeitschriften ausschneidet.

collagen also.

ja, oder klebegedichte – wie immer man es nennen will.

du hast auch LIVE gezeichnet?

ja, ja, aber nur bis sie kam. also nicht, während sie da war. nur, während ich wartete, dass sie kam.

es bleibt dennoch eine LIVE-zeichnung. http://www.klausens.com/live-zeichnungen.htm

ihre texte handeln viel von schändungen und kränkungen und verletzungen und von bösen menschen, die anderen menschen das leben zur hölle machen.

ich verstehe. deshalb zeichnetest du so.

sie war aber noch gar nicht da.

 

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Gedanken um Aserbaidschan nach dem ESC-Höchstevent in Düsseldorf macht sich KLAUSENS

klau|s|ens, sie singen nicht mehr.

der ESC ist vorbei.

aber aserbaidschan hat gewonnen.

das ist gut und schlecht.

was ist schlecht?

sie müssen nun mit düsseldorf konkurrieren.

ach … deshalb. sind die deutschen denn besser als aserbaidschan?

als menschen nicht. aber es ist verdammt mehr geld da.

wozu führt das?

die größte halle, die beste technik, die teuersten kameras, das kostbarste licht, die bestausgebildeten kameraleute und toningenieure und fernsehprofis, die dicksten boxen, das grandioseste marketing, die buntesten prospekte, das dickste zusatzprogramm … beste journalistenverpflegung … alles das.

deutschland hat also alles getoppt.

das hätte eine andere westliche nation wohl auch gemacht. es ist der hype des immer größer und toller und besser … und deutschland hat jetzt in dieser steilen aufahrt die bislang letzte wegstrecke bewältigt. der gipfel ist nah. wie soll aserbaidschan da nochmals besser sein und demnach wahrhaft konkurrieren?

du meinst, weil das land nicht so reich ist? und von allem nicht so viel hat, was du eben aufzähltest?

genau das ist es: nun werden die schwächeren nationen von den größeren auch in der austragung von kulturereignissen unterdrückt. eine gewichtheberweltmeisterschaft ist leichter zu bewältigen als der ESC. ein ringerturnier ist einfacher als die ganze OLYMPIADE. die reichen bzw. geschickt verschuldeten nationen führen die ärmeren vor.

solche sorgen machst du dir?

ich denke an aserbaidschan. und ich überlege, was dieses land in dieser bredouille tun kann. die menschen wissen gar nicht, dass sie andere in verlegenheit bringen, wenn sie eigene feste „zu toll“ ausrichten.

du siehst das als prinzipielles problem?

gewiss. schon bei der ausrichtung eines geburtstages fängt das an. wenn du groß feierst, zwingst du mich fast, danach auch so groß zu feiern. eine schraube des besser und mehr und immer anstrengender seienden feiercontests.

deshalb ist maßhalten auch sinnvoll?

ja, das denke ich. wäre der deutsche ESC etwas bescheidener ausgefallen (zudem nicht der stefan-raab-EGO-hybris verfallen), dann hätte es aserbaidschan jetzt leichter.

was sollen die nun tun?

ich denke, sie müssen alles runterfahren. wieder radikal runterfahren. das wäre die beste lösung: 2.000 zuschauer, eine kleine halle, kaum tralala … und den charme von clubkonzerten samt „unplugged“.

wie du an die anderen denkst! ich bezweifele, ob aserbaidschan sich an deine vorschläge halten wird.

am ende werden sie ein stadion nehmen, welches sie mit 200.000 menschen bestücken … und boxen bauen lassen, die größer als der kölner dom sind.

auch das ist möglich. wie waren denn überhaupt die ergebnisse der 25 rivalisierenden nationen an jenem 14.5.2011 in der ESPRIT-arena zu düsseldorf?

weißt du das denn nicht? (am ende sind jeweils die erzielten punkte)

1 Aserbaidschan Ell + Nikki Running Scared 221
2 Italien Raphael Gualazzi Follia d’amore 189
3 Schweden Eric Saade Popular 185
4 Ukraine Mika Newton Angel 159
5 Dänemark A Friend In London New Tomorrow 134
6 Bosnien-Herzegowina Dino Merlin Love In Rewind 125
7 Griechenland Loucas Yiorkas feat. Stereo Mike Watch My Dance 120
8 Irland Jedward Lipstick 119
9 Georgien Eldrine One More Day 110
10 Deutschland Lena Taken By A Stranger 107
11 Grossbritannien Blue I Can 100
12 Moldawien Zdob si Zdub So Lucky 97
13 Slowenien Maja Keuc No One 96
14 Serbien Nina Caroban 85
15 Frankreich Amaury Vassili Sognu 82
16 Russland Aleksey Vorobyov Get You 77
17 Rumänien Hotel FM Change 77
18 Österreich Nadine Beiler The Secret Is Love 64
19 Litauen Evelina Sašenko C’est ma vie 63
20 Island Sjonni’s Friends Coming Home 61
21 Finnland Paradise Oskar Da da dam 57
22 Ungarn Kati Wolf What About My Dreams 53
23 Spanien Lucía Pérez Que me quiten lo bailao 50
24 Estland Getter Jaani Rockefeller Street 44
25 Schweiz Anna Rossinelli In Love For A While 19

und diese kleine person in violetter zauberwelt? wer ist das?

lena, die gerade die bühne verlässt, nach ihrem „taken by a stranger“.

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Den Hybris-Stefan-Raab-deutschen ESC (European Song Contest) in der Esprit-Arena sieht KLAUSENS

klau|s|ens, du warst in düsseldorf?

gewiss, du doch auch, zweitklausens.

in der halle?

ja, in der ESPRIT-arena, die früher mal LTU-arena hieß. (je nachdem, wer gerade zahlt.)

dort also bei den 35.000 oder 36.000 zuschauern vor ort.

ja, genau da.

wie war diese veranstaltung?

sie war auf eine runde und harmonische art schön. eigentlich war fast alles zum besten.

was störte?

es störte die deutsche hybris (das deutsche wesen!) in person von stefan raab.

wie kam es dazu?

stefan raab hat diesen contest praktisch an sich gerissen, um sich selber zu produzieren und nochmals zu produzieren … im sinne von „selbstdarstellen“.

das gefiel dir nicht?

das gefiel uns beiden nicht, zweitklausens.

stefan raab bestritt schon das erste lied.

nein, er war ja auch zudem/zuvor/zugleich moderator an allen 3 tagen (es gab ja noch 2 halbfinals!), und das, obwohl er a) keine gute stimme hat und b) kein guter moderator ist und c) kein angemessenes englisch spricht. aber er wollte noch mehr.

und man ließ ihn.

der NDR hat alles zugelassen, alles. und ich denke, man hat deutschland so geschadet.

inwiefern?

es war zuviel an selbstinszenierung. stefan raab bestritt dann den ersten song, mit der these, lena könne diesen nicht singen, weil sie ja nochmals antrete. (normalerweise wird am anfang immer der siegertitel des letzten jahres nochmals gespielt.)

wozu führte das?

…, dass er selber sich echauffierte. er spielte nicht nur den siegertitel, sondern kotzte sich voll aus, bis hin zu der tatsache, dass er wie ein derwisch durch die halle lief, sogar selber noch schlagzeug spielte, wie ein psuedosuperentertainer, der gerade aus den USA entlaufen ist. völlig überdreht, völlig ichbezogen. von „bescheidener gastgeber“ keine spur.

aber lena kam dann doch am anfang dann doch auch noch.

gewiss, ein netter gag, sie sang ganz zum schluss noch den refrain mit, erschien also wie ein deus ex machina auf der bühne. aber eigentlich ging es um die ewige und andauernde selbstinszenierung jenes stefan raab. (deshalb durfte lena ja nur kurz. der scheinbare gag diente eigentlich nur der EGO-kiste des stefan raab.)

und die beiden anderen moderatorinnen, die frau engelke und die frau rakers?

beide gingen da natürlich dabei unter. frau rakers ist in principo eher blass und lieb, während anke engelke natürlich viele talente hat. aber raab riss vor diesen 120 millionen zuschauern an den fernsehern alles an sich.

das störte dich?

ich fand es völlig überzogen und übertrieben. das hat nichts mit „nettem gastgeber“ zu tun, sondern das ist eine ausgeburt deutscher hybris, hier in person von stefan raab, der sich produzieren und nochmals produzieren will. widerlich. dabei drückte er die eigentlich zentralen 25 gesangsbeiträge des abends in den hintergrund, weil er als erster auftretender der „große knaller“ sein wollte.

hat er nachher nich nochmals einen act gehabt?

gewiss, zusätzlich zu moderation mit den beiden frauen: später spielte er noch die europäische eurovisions-hymne (jene melodie aus dem präludium des te deum von marc-antoine charpentie) im stile von jimi hendrix jaulend auf der gitarre. lächerlich, abgegessen, tausendfach kopiert. dennoch: raab fand sich toll! herr raab wollte und wollte sich einfach produzieren. er will sich zu dem star/der ikone des ESC für alle zeiten machen: als sänger aufgetreten, als komponist, als macher, als moderator und als superact. so würde er sich gerne sehen.

dann hat dir die veranstaltung gefallen, aber nur dieser herr raab nicht?

so kann man es sagen, ja, ja: es wurde auch brav für alle geklatscht. und jeder gönnt aserbaidschan den sieg. gewiss. völkerfreundschaft in und durch europa. schöne idee, schöne sache. unpolitische politik!  toleranz, akzeptanz, den anderen was gönnen können! super!

wie war die atmosphäre ansonsten?

etwas kommerz, etwas völkerfreundschaft, und nicht so wild und ausgelassen, wie man sich das am fernseher denkt.

dann ist vieles auch fürs fernsehen inszeniert?

das ist ja oft so: die fans sind eher ruhig, machen fotos, aber dann kommt einer mit dem megaphon und ruft: „wir brauchen jetzt ganz viele von euch!“ dann sammelt man sich und das megaphon peitscht die leute hoch, weil gleich ein fernsehsender LIVE berichtet, dann „brandet jubel auf“, und die leute zuhause denken: superstimmung da vor ort!

aber vor ort war es nicht so.

doch, aber nur in dem einen moment, wo der jubel fürs fernsehen per megaphon inszeniert wurde. und die leute lassen sich ja gerne fremdbestimmen.

dann ist vieles wahr, aber doch nicht wahr.

so kann man es sagen. aber der kult lebt ja davon, dass es leute gibt, die den kult immer wieder neu herbeibeschwören. das ist der trick.

und stefan raab. ist der kult oder kultur?

ich würde sagen: raab ist banause, ein deutscher unangenehmer banause, der die welt (gegen den deren willen) „beglücken“ will und antideutschenklischees so noch mehr befestigt. raab schadet uns allen.

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Den Ostersonntag erlebt KLAUSENS in einer evangelischen Johanneskirche zu Düsseldorf

klau|s|ens, ostern! der herr ist auferstanden, freue dich.

ach, wenn es so einfach wäre.

was ist daran schwer?

die christen schaffen es nicht. zumindest die hier in deutschland.

sie freuen sich nicht?

nein, wenn man ihren gottesdienst anschaut.

du meinst den papst?

der war in rom. auch da: sehr verhalten. kaum freude.

was sahst du?

ich sah LIVE den gottesdienst in der johanneskirche in düsseldorf. vor ort.

diese stadtkirche? in der woche immer geöffnet? mit dem café vorne dran? martin-luther-platz?

ja, genau die. und heute sprach dort nikolaus schneider.

der präses?

genau der. chef der rheinischen landeskirche (also: „der evangelischen kirche im rheinland“). chef für die evangelen im rheinland und darüberhinaus, weil der „herrschafts“-bezirk doch groß ist. und auch chef der/des EKD: „vorsitzender des rates der evangelischen kirche in deutschland“. der höchste evangelist in deutschland. der nach-käßmann. also der, der nach margot kam.

der sprach?

der hielt die predigt. die lithurgie hielt pfarrer hans lücke.

aber diese stadtkirche da, in düsseldorf, am martin-luther-platz, das ist doch eine der großen wichtigen kirchen.

das kann man so sagen. für evangelen eine der bekannteren. gewiss.

und keine freude?

ich erlebte keine freude. nichts. in den worten wurde davon geredet, auch vom sieg über den tod, und abendmahl feierten sie auch. aber von freude sah und merkte ich nichts. die ausgewählten kirchenlieder zum mitsingen klangen auch nicht freudvoll.

so ist die evangelische kirche?

man muss es annehmen, weil ja der präses dort sprach. wo der präses spricht, „ist kirche“.

dann weiß diese kirche nicht, wofür sie da ist?

sie werden es wissen, gewiss. aber zum freuen sind sie offenbar nicht da.

gut, dass du es jetzt weißt.

ich wusste es immer schon, ich wollte es aber nochmals von höchster stelle bestätigt bekommen.

vom chef des rates der EKD, der evangelischen kirchen in deutschland? von nikolaus schneider?

das schlimme ist: sie merken es gar nicht. es fällt ihnen nicht auf, dass sie sich nicht freuen können. dabei war sonne genug da, die kirche ist von innen sehr weiß und sehr hell, der organist, herr abendroth, spielte sehr gut auf, da war auch eine liebliche sängerin. es war also alles bereitet … für die freude. (es fehlte allerdings der posaunenchor. der fehlte. und alles andere. das fehlte auch.)

die evangelen schaffen es nicht. in deutschland zumindest.

ich denke in nord- und westeuropa. und die wenigen im süden … die schaffen es wohl auch nicht. aber die katholiken, die auch nicht. es ist ein jammer. keine freude!

dafür ist der jesus gestorben!

eben. und nachher freut sich keiner, dass er wiederauferstanden ist.

aber es wird doch immer gesagt.

eben: es wird nur gesagt. mehr ist es nicht. das wort gottes. nur das.

### Osterbotschaft 2011 des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Präses Nikolaus Schneider

„Zusage für ein anderes Leben“

24. April 2011

Logo der EKD Ostern ist das Fest der Freude und des Jubels. Aus Dunkel wird Licht – das ist die alte Erfahrung der Christenheit. Sie steht am Anfang des christlichen Glaubens. Gott hat seinen Sohn Jesus Christus von den Toten aufgeweckt. Das ist der Grund unserer Hoffnung und unserer Freude: Eine Macht, die Licht bringt in das Leben und die Hoffnung auf die Durchsetzung dieser Zusage Gottes am Ende aller Zeiten.
Wenn wir uns also heute an das Vergangene erinnern, dann so, dass Gottes Zusage jetzt gegenwärtig wird. Wie sehr wir der Zusage Gottes bedürfen, haben wir in den letzten Wochen erlebt. Die Erdbeben-, Tsunami- und Nuklearkatastrophe in Japan hat uns vor Augen geführt, wie sehr unsere Welt von Todesmächten bedroht ist.

Die Osterbotschaft besagt aber auch, dass die Auferstehung Jesu Macht haben kann für jedes Christenleben. Gottes Zusage will Menschen auch anstiften, in dieser Welt für ein nachhaltiges Leben einzutreten. Daher begrüße ich es sehr, dass auch in unserem Land nun umgedacht wird in Sachen Zukunft der Energieversorgung. Gottes Zusage ermutigt Menschen, ein anderes Leben zu führen. Und das müssen wir auch, wenn wir es mit dem Ausstieg aus der Atomtechnologie ernst meinen. Eine spürbare Änderung des Lebensstils besonders in unseren reichen Ländern ist unvermeidbar, denn die Ressourcen der Erde sind begrenzt. Wer sich der Befreiung zum Leben durch Jesus anvertraut, der muss sich für ein nachhaltiges Leben auf Gottes Welt einsetzen!

Wie soll das gehen? Über die konkreten politischen Maßnahmen, die anstehen, gibt es verschiedene Auffassungen. Entscheidend aber ist, dass sich die Bereitschaft, ja der Geist eines ehrlichen Wandels Bahn bricht. Die Kraft des Osterglaubens, der von der Überwindung der Todesmächte zeugt, kann Stärke, Mut und Ausdauer verleihen, konkrete Wege zur Umkehr zu finden. Denn wo die Osterbotschaft gehört wird ist die Lebenshoffnung größer als die Todesangst. Wo die Osterbotschaft angenommen wird, hat der Tod keine letzte Macht mehr.
Die Kraft des Osterglaubens, der von der Überwindung der Todesmächte durch Gott zeugt, möge uns Stärke, Mut und Ausdauer verleihen, konkrete Wege zur Umkehr zu finden, die nötig sind. Denn seit Ostern haben sich Vorzeichen der Welt geändert. Für immer. Gott sei Dank dafür!

Für die Richtigkeit:
Pressestelle der EKD,
Silke Römhild

Hannover, 22. April 2011 ###

QUELLE http://www.ekd.de/presse/pm91_2011_osterbotschaft_rv.html

http://www.klausens.com/klausens-und-praeses-nikolaus-schneider.htm

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Dirk Luckow, den hört KLAUSENS beim Beuys-Symposium in Düsseldorf

klau|s|ens, du sahst beuys?

nein, der ist doch tot. ich sah dirk luckow.

wer ist dirk luckow?

er ist der intendant der deichtorhallen in hamburg. eine wichtige adresse für und um kunst in deutschland.

luckow war bei beuys?

luckow war beim symposium zu beuys. zu joseph beuys. also zu dieser ausstellung namens …

Joseph Beuys. Parallelprozesse
11.09.2010 – 16.01.2011
K20 GRABBEPLATZ und SCHMELA HAUS

und weiter?

also: es gab zu dieser ausstellung auch ein mehrtägiges symposium. da sprach neben vielen anderen dirk luckow.

und weiter?

ich begleitete seinen vortrag, indem ich LIVE dichtete.

ich dachte, wir machen alles zusammen.

also gut, zweitklausens, wir beide waren in düsseldorf und wir beide dichteten LIVE zu luckow.

was ergab das?

lies doch selbst:
http://www.klausens.com/klausens-und-dirk-luckow.htm

und warum ist das foto unten so unscharf?

das „foto“ ist ein kunstwerk, von uns beiden, wobei wir die unschärfe absichtlich hergestellt haben. es ist ja eine unschärfe der besonderen dimension.

was sehen wir?

wir blicken in das HAUS SCHMELA bzw. SCHMELA HAUS hinein, mutter-ey-straße 3, wo das symposium meistenteils stattfand … und sehen, wie sich die gäste erheben oder schon erhoben haben, um am 8.1.2011 die mittagspause anzutreten.

das sieht beunruhigend aus.

dann werf lieber nochmals einen blick auf das programm des symposium:

PROGRAMM

Donnerstag, 6. Januar 2011
K20 GRABBEPLATZ (Trinkaus Auditorium)

18.00 Uhr Eröffnung, Begrüßung, Einführung
19.00 Uhr Prof. Dr. Horst Bredekamp, Beuys als Mitstreiter der Form

Freitag, 7. Januar 2011
SCHMELA HAUS

10.00 Uhr Prof. Dr. Hans Dickel, Joseph und seine Söhne. Beuys-Rezeptionen in der zeitgenössischen Kunst
11.00 Uhr Prof. Dr. Antje von Graevenitz, Im Namen der Freiheit – und des Mitleids. Schelling als Inspirationsquelle für Beuys
12.00 Uhr Dr. Barbara Gronau, „man muss eine Art ständiges Theater spielen“. Performativität und Aufführung bei Joseph Beuys
15.00 Uhr Prof. Dr. Wolfram Hogrebe, Beuysianismus. Monopolprozesse und Parallelprozesse
16.00 Uhr Dr. Magdalena Holzhey, „Ich durchsuche Feldcharakter“. Zur Analogie zwischen chemischen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen
17.00 Uhr Dr. Melitta Kliege, Vom Prinzip Plastik zur Sozialen Plastik. Immaterielle Formfindungsprozesse als Sinnbild der Kunst

Samstag, 8. Januar 2011
SCHMELA HAUS

10.00 Uhr Dr. Dirk Luckow, Unerwartete Parallelen: Joseph Beuys und die amerikanische Anti-Form-Kunst
11.00 Uhr Dr. Isabelle Malz, Das unbestimmte Etwas zwischen den Dingen. Die Staubbilder von Joseph Beuys
12.00 Uhr PD Dr. Ulrich Müller, Ungleichzeitige Parallelprozesse. Joseph Beuys und Frank Lloyd Wright
15.00 Uhr PD Dr. Antje Quast, Am Nullpunkt der Katastrophe: Terremoto
16.00 Uhr Johannes Stüttgen, Die soziale Plastik und der ökologische Geldkreislauf
17.00 Uhr Dr. Kirsten Claudia Voigt, Gib mir Honig. Beuys liest Nietzsche

Sonntag, 9. Januar 2011
SCHMELA HAUS
Matinee Junger Beuys-Forscher

10.00 Uhr Dr. des Christine Demele, Das Bild und das Blatt. Zum Bildbegriff von Joseph Beuys und den Formprinzipien“ in Kunst und Natur
11.00 Uhr Benjamin Dodenhoff M.A., Schichtung als evolutionäres Entwicklungsmodell im Werk von Joseph Beuys
12.00 Uhr Ulf Jensen M.A., Aktion als Parallelprozess. Die bewegte Gestalt in der Kunst von Joseph Beuys

und die ausstellung?

zu beuys, in düsseldorf. in der kunstsammlung NRW? am grabbeplatz? im K 20? die läuft noch bis zum 16.1.2011. die letzten tage sind bezogen auf den eintritt nun sogar kostenlos.

hatten wir nicht auch ein SERIELLO erstellt?

gewiss, ja: http://www.klausens.com/seriello-beuys-und-das-foyer-der-kunstsammlung-nrw.htm

und nun?

geht das leben weiter … und die kunst auch. nächste retrospektiven sind uns gewiss.

DÜDÜSSELDORFDORF

Da wo sie sich
Trafen begegneten
Auch wir der Idee
Einer Zusammenkunft

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8.1.2011. LIVE GESCHRIEBEN. Beuys-Symposium. Düsseldorf. Schmela Haus. Mutter-Ey-Straße 3. Es spricht Dr. Dirk Luckow über „Unerwartete Parallelen. Joseph Beuys und die amerikanische Anti Form-Kunst“. Es ist circa 10:15 Uhr. – Luckow über das Zusammentreffen von Joseph Beuys und Robert Morris.

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