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klau|s|ens beobachtet: die masse tut, was die masse tut – www.klausens.com

klau|s|ens, die masse und die masse?

man schwimmt in der masse … und dann tut man dieses oder jenes.

ohne nachzudenken?

auch die klügsten köpfe. (vielleicht auch wir. vielleicht auch wir.)

wirklich?

zweitklausens, stell dich doch nicht so an!

ich meine ja nur.

die tätowierungen nehmen überhand. man kann diese beschmierten körper gar nicht mehr ansehen.

ja, das ist schlimm. und nicht schön.

aber die massenbewegung ist unaufhaltsam.

alle kommen morgens mit einem tattoo zur arbeit … dann meint man plötzlich, man braucht auch eines.

eben! man denkt, dass tattoos nun normal seien … und dass jeder oder jede ohne tattoo nicht mehr normal ist.

dann wächst der irre wunsch: auch ich brauche ein tattoo.

so ist das: die masse tut, was die masse tut. es geschieht teilweise ohne eigenes zutun. ganz von hinten und unten. – aber eines tages hat man auch mich „umgedreht“ und manipuliert.

es steckt kein böser geist dahinter?

oft nicht. die dinge verselbstständigen sich.

wo noch?

wenn alle nur noch ökobrot und ökotüten kaufen … dann muss man es selber auch mal tun.

wieso?

weil die masse dich umgibt.

dann geh doch woanders hin! zu einer anderen masse!

ginge ich in andere soziale kreise oder wohngebiete oder vereine oder gruppen, dann würden mich andere massen mit ihren massensehnsüchten prägen.

wer?

die ganze body-szene mit körper und muskeln und …

… tattoos!

ja, die findet man da auch. aber es geht mehr um den körper.

dann gehe doch ins fitnessstudio und mache mit.

es ist nicht meine welt.

es könnte aber deine welt werden!

ja, denn überall wird so viel körperkult betrieben und getrieben, dass auch ich denke: ohne muskeln geht es ja gar nicht.

da ist wieder die masse.

die masse fährt dicke, klobige autos names SUV.

und jetzt willst du auch eines?

noch nicht – aber wie lange kann ich mich wehren?

ich dachte immer, wir sind anders als die masse!

das ist doch schon der denkfehler. (auch „anders sein als die masse“ ist ja eine massenbewegung!)

dann entkomme ich also gar nicht? und nirgends?

so ist es! – du kannst nur versuchen, stark zu bleiben.

ganz stark?

ja, ganz stark!

dann muss ich also doch ins fitnesstudio?

klausens-k-werk-alle-tun-alles-9-8-2013-mit-logo

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klau|s|ens stößt überall auf hype-wörter wie zum beispiel „inklusion“ – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist eine überschwemmung.

man weiß nicht, wie einem geschieht: plötzlich ist da ein wort und dann ist es überall.

man kann dem wort nicht mehr entrinnen.

nein, man benutzt es irgendwann selber.

aus welchem grund?

es geschieht unbewusst. man ist so mit dem wort zugetrommelt worden, dass man meint, man müsse es 1 x am tag selber aussprechen.

dann erst ist man teil der gesellschaft!

nur dann! wenn du „inklusion“ nicht kennst und nicht benutzt, dann hast du dich aus dieser gesllschaft ausgeschlossen.

das wort wandert dann in private e-mails und private gespräche, bei mancher party wird damit jongliert.

es ist ein prozess, dem man sich nicht entziehen kann – es sei denn, man lebte wie ein eremit im wald. (eigentlich ist es wie eine gehirnwäsche, aber es gibt keinen echten täter.)

selbst da könnte einer, das wort singend, vorbeimarschieren.

jetzt weiß man, wie es der DUDEN-redaktion ergeht.

die muss alle paar jahre aus den behämmerungen der gesellschaft dann die worte herbeizaubern, die in den DUDEN neu aufgenommen werden.

ich hoffe mal, dass „inklusion“ im neuen DUDEN dabei ist. denn an diesem wort kommt man ja nicht vorbei.

mir ist es auch so ergangen bei „couchsurfing“, auch dieses wort ist derzeit omnipotent.

man schämt sich, wenn man noch nie auf einer fremden couch in einem fremden land geschlafen hat.

man gehört dann nicht mehr zu einer massenbewegung bzw. einer anscheinenden massenbewegung dazu.

man muss „inklusion“ aktiv betreiben und „couchsurfing“ aktiv begehen. (früher war es die „mülltrennung“.)

da fällt mir noch etwas ein. ein wort, dass sich langsam zu einem hype aufbaut.

welches?

„regenbogenfamilie“.

ich kannte immer „patchworkfamilie“.

ja, jetzt aber ist es die regenbogenfamilie … wie du siehst. die ist ganz neu, ganz en vogue … und deshalb solltest auch du sie nennen, schreiben, singen: die regenbogenfamilie.

wie diese dinge einen einnehmen.

man lebt nur munter vor sich hin … aber an diesen worten kommt man einfach nicht vorbei.

an den themen denn? schafft man es, den themen zu entkommen?

klausens-k-werk-sprache-mauer-streifensteine-9-7-2013

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