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klau|s|ens schaut mal bei der evangelischen landessynode zu bad neuenahr rein – www.klausens.com

klau|s|ens, du bist nach bad neuenahr gefahren?

nein, das habe ich vor jahren mal gemacht. zur landessynode.

und heute?

… sitzt man gut geheizt zuhause am LIVE-stream, den die kirche uns zur verfügung stellt. (alle machen ja propaganda für ihre sachen. LIVE-stream ist heute gute christen-pflicht.)

und dann guckt man synode=parlament?

ja, zumindest, was öffentlich ist: das plenum.

am 8.1.2017 haben sie begonnen.

ich sah den superintendenten, das ganze gremium am quertisch, ich sah fast den ganzen saal, und ich sah später auch die ministerpräsidentin.

die kam? aus NRW?

ja, die aus NRW kam und sprach. hannelore kraft.

grußworte?

es gab diverse grußworte, denn auch hessen und saarland und rheinland-pfalz haben teile dieses kirchengebietes der rheinischen/rheinländischen kirche.

die kirche hat also eine andere einteilung als die bundesländer.

oh ja, denn alles ist ja mal gewachsen, die bundesländer sind relativ zu luther ja recht frisch.

war es denn schön, da reinzuhören?

ich hörte 2 x mal rein, am 8.1. und am 9.1.2017. (jetzt gerade ist auch, aber es geht um wahlen: nicht so prickelnd wahrscheinlich.)

was fiel dir auf?

man sagt „brüder und schwestern“.

und noch?

man spricht sehr pfleglich, sehr freundlich, sehr differenziert. auch in der diskussion: höchste harmonie, selbst bei anderer meinung. fast schon überdämpft.

behutsam?

auch das. das evangelische ist gar nicht wie „religion“, sondern eher wie eine bewegung.

wofür?

dass die menschen nett zueinander sind, dass man sich umeinander kümmert, dass man alle mitnimmt, dass man für die schwächsten da ist, usw.

das hört sich alles gut an.

gewiss, und dann singt man auch auf der synode im diskutiersaal mal zwischendurch ein kirchenlied, um eine pause zu überbrücken.

ich möchte auch evangelisch sein!

wirklich? denn man muss sich auch zugehörig fühlen, zu alledem. das ist ja eine kultur für sich. das evangelische. sehr oft fehlt der „saft“, der dann durch worte beschworen worden sein will. ein spagat.

die ziehst du dir nun am internet rein, diese religionskultur?

je, ja. also: die evangelen sind immer mutig in der flüchtlingsfrage … und jetzt knabbern sie an der AfD-frage.

aha: wenn 1 evangele für die AfD kandidiert oder so.

ja, das soll es geben. obwohl man sich die evangelische kirche als „non-Afd“ vorstellen muss, als non-rassistisch, so kann es dennoch sein, dass dort mal ein küster meint, er müsse für die ausgrenzende AfD im kreistag auflaufen, was der kirche dann nicht gefällt. und dann setzt sich ein mechanismus in gang. zuerst das gespräch.

mit solchen fragen ringt die kirche? (ich dachte es geht immerzu um „begegnung“, das dürfte doch das unwort der kirche sein: begegnung.)

aber ja doch: sie ringt mit den zeitläuften. und dann haben sie noch die ökumene, unheimlich langweilig, weil sich 2 kirchen quälen, wie sie gemeinsam sind, wie nicht. und das geht jahrhunderte. irgendwie lächerlich, diese ökumene. aber der essener bischof overbeck durfte für die katholen auch ein grußwort in bad neuenahr sprechen, in persona, am 8.1. … und am 9.1. sollte er sogar die andacht halten. gelebte ökumene. (ich fiel fast vom stuhl, wie wundervoll das alles ist. ökumene! wow!)

aber verdammt ernst, das auch! (du machst es dir mit deinen witzen verdammt leicht.)

ich sagte ja: man muss dazugehören. die evangelen sind nett, lieb, hilfsbereit, aber gern auch verdammt langweilig.

und die katholiken?

haben schöne kostüme und viele nette heilige, sind aber auch verdammt langweilig. ich bewundere die menschen, die sich da und dort ununterbrochen die messen, gottesdienste und andachten „reinziehen“. da muss man viel sitz- und stehfleisch haben.

aber diese religionen machen deutschland ja auch aus, sind teil der kultur.

deshalb möchte man sie auch nicht wegspülen: lieber langweilig als hetzerisch, um es mal so zu sagen. außerdem sind die kichen oft die „kümmerer“, z. b. in den unzähligen heimen, wo sie sich engagieren. ohne die kirchen wäre es nicht besser, eher noch schlimmer, alles.

das hört sich „alles“ aber nicht super überzeugend an. in deinen worten.

ich bin ja auch kein mitglied der kirche. ich bin beobachter der kirche. jetzt bei der landessynode in bad neuenahr kann man in den „geist“ der kirche (nicht in den „heiligen geist“!) etwas reinschnuppern. http://www.ekir.de/www/ueber-uns/live-stream-27045.php – mittlerweile zeigt man über 18.000 „total views“ an, für diesen stream: 18753 viewer gab es also soeben addiert und addiert und addiert seit dem 8.1.2017, als man den ersten stream freigab.

und frau kraft braucht diese kirche immer wieder, weil man in vielen fragen desselben geistes ist. vor den wahlen sowieso.

ich verstehe. sie kommt mir bald auch schon heilig vor, aber da war ja luther ja gegen. es ist alles so kompliziert. mit dem glauben.

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klau|s|ens erlebt das neue bloggen der evangelischen kirche im rheinland – www.klausens.com

klau|s|ens, die evangelischen (= „evangelen“) reagieren auf den neuen volkspapst der katholiken, diesen flotten bergoglio, der so viel aufsehen erregt.

es sind die evangelischen im rheinland, also der präses, der neue, herr manfred rekowski … und dessen kirchenleitung: die bloggen nun.

wie wollen die das (auch noch) schaffen?

alle kämpfen an allen fronten.

aber die „workload“ wird immer mehr.

eben, das ist die welt: man schreibt heute das zehnfache von gestern, und hat doch immer weniger „nachfolger“ auf erden. die kirche in deutschland hat es extra schwer.

warum tun sie sich das an?

sie wollen alle kanäle bespielen, so wie jeder gewerbetreibende und oberschüler auch.

alle, die früher sprachen und dann eine rede verfassten, die sind heute auch am twittern und facebooken und bloggen und youtuben, und was nicht alles gibt.

die welt ist voller geworden, aber nichts besser.

die buchstaben und informationen fallen über uns her …

… wie der teufel. (ach, arme kirche! unser mildtätig atheistisches herz bedauert selbst euch!)

anbei der blog des präses am 2-4-2013 (bild siehe unten), der am 28.3.2013 schon offiziell begonnen wurde. (niemand kommt mehr an nichts vorbei. alle machen alles mit. )

die kirche schrieb dazu eine solche pressemeldung:

>>EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 69/2013
Düsseldorf, 2. April 2013

Premiere: Präses Rekowski
startet seinen Blog

http://www.praesesblog.ekir.de ist jetzt online

Als erster Leitender Geistlicher einer EKD-Gliedkirche hat Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, einen Blog begonnen. In diesem Online-Tagebuch teilen der rheinische Präses und Mitglieder der Kirchenleitung ihre Einschätzungen mit und berichten persönlich über Ereignisse aus der rheinischen Landeskirche. Wie bei Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken bietet auch der Blog die Möglichkeit zum Dialog.

Präses Manfred Rekowski (55), der seit Anfang März an der Spitze der mit mehr als 2,7 Millionen Mitgliedern im Gebiet zwischen Emmerich und Saarbrücken zweitgrößten EKD-Gliedkirche steht, nutzte den neu eingerichteten Blog, um von seinen Eindrücken vom Karfreitagsgottesdienst in der Justizvollzugsanstalt in Koblenz zu berichten. Zu Ostern rief Kirchenleitungsmitglied Monika Lengelsen über den Blog zur Fürbitte für bedrohte Christinnen und Christen in Indonesien auf, deren Kirche niedergerissen wurde.

Die Reaktionen der Internetnutzer auf die ersten Blogbeiträge unter http://www.praesesblog.ekir.de zeigen, dass gerade Gemeindemitglieder die Möglichkeit schätzen, über den Blog Eindrücke der Kirchenleitung aus erster Hand zu erhalten und auch Rückfragen stellen zu können. „Ich finde es ganz gut, wenn man schnell, unkompliziert und persönlich sich als aktives Mitglied der Kirche mit der Kirchenleitung austauschen kann“, kommentiert eine Internetuserin das neue Online-Angebot. „Social Media stellen daher Kontaktpunkte her, die es ohne das Internet so nicht gäbe. In diesem Sinne unterstützen sie persönliche Kommunikation, sie eröffnen auch neue Kommunikationskanäle und -formen. Sie sind eine große Chance, unseren Verkündigungsauftrag wahrzunehmen. Diese möchte ich gerne nutzen“, so Präses Manfred Rekowski.<<

die ganze welt schreibt der ganzen welt hinterher. (und kommentare werden zensiert, bevor sie freigegeben werden. vieles wird also gar nicht freigegeben.)

auch wir schreiben. (zensieren wir auch?)

ja auch wir. – wir schreiben. jedoch: schreiben verändert so wenig, kostet aber an zeit so viel.

aber die bibel hat doch auch die welt verändert. das kann man wohl kaum leugnen. schreiben verändert am ende dann doch. vielleicht erst hunderte jahre später.

dann machen unsere vielen, vielen zeilen ja doch sinn. (und die vom präses rekowski ganz vielleicht und ganz eventuell ja auch. aber welchen?)

klausens-zeigt-praesesblog-ekir-hardcopy-am-2-4-2013

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Vom FACEBOOKEN der Evangelen erfährt KLAUSENS

klau|s|ens, auch die evangelen machen mit.

hier ist es die evangelische kirche des rheinlandes bzw. im rheinland.

die FACEBOOK-seuche erfasst alle.

man muss sich die begründung (siehe weiter unten) durchlesen. dafür braucht man gar kein FACEBOOK.

es stimmt. ich kann auch unter einen normalen blog-beitrag in der kommentarfunktion meine meinung äußern.

ich brauche für den dialog mit dem leser kein FACEBOOK.

aber die massen wollen es.

das ist der grund: es ist „hipp“. die massen wollen es. deshalb machen alle bei FACEBOOK mit.

auch die kirche. auch die evangelische kirche. auch die evangelische kirche des rheinlandes. hipp, hipp, hipp!

da fällt jedes gottvertrauen ab. die kirche schwimmt im massenmarkt wie ein plattenlabel oder oder ein szeneclub. alle buhlen auf und um FACEBOOK.

in gewisser weise ist es schon peinlich.

gottes botschaft braucht alle wege, selbst die, die datenrechtlich unser herz bluten lassen.

ich zitiere eine meldung der pressestelle der evangelen:

EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 95/2012
Düsseldorf, 28. Juni 2012

Teilen und kommentieren: Evangelische
Kirche im Rheinland „Gefällt mir“

Rheinische Kirche startet heute ihre eigene Facebook-Seite

„Als Kirche müssen wir da sein, wo die Menschen sind. Rund 24 Millionen Deutsche sind bei Facebook, deshalb wollen wir sie auch in diesem sozialen Netzwerk mit der Guten Botschaft erreichen“, sagt Präses Nikolaus Schneider zum Start der Facebook-Seite der Evangelischen Kirche im Rheinland: http://www.facebook.com/ekir.de. Jeden Morgen stellt die Facebook-Redaktion um 6.30 Uhr einen geistlichen Impuls zum Tagesbeginn ein. Den Tag über gibt es zweimal Nachrichten aus der Kirche, um 22 Uhr verabschiedet sich die Redaktion dann mit einem Segenswort.

„Facebook ist ein Rückkanal, Menschen können uns Fragen stellen, unsere Nachrichten kommentieren oder einfach an ihre Freunde weitergeben. Das ist der Vorteil gegenüber einer reinen Internetseite“, erläutert Pastor Ralf Peter Reimann, der als Internetbeauftragter das Projekt koordiniert. Die Facebook-Seite wird von einem Team betreut, nur so ist es möglich, schnell und kompetent auf Anfragen zu reagieren und die Vielfalt der Rheinischen Kirche auch auf Facebook zu zeigen. Zur Facebook-Redaktion gehören Anna Neumann als Online-Redakteurin, Manfred Rütten als Rundfunkbeauftragter, die Redakteurin Christina Schramm vom Medienverband und der Meckenheimer Gemeindepfarrer Knut Dahl.

Die Facebook-Seite der Rheinischen Kirche bietet eine eigene Diskussionsgruppe und eine Karte mit Links zu den Facebook-Seiten der Kirchenkreise und Gemeinden. Gemeindebezug stellt auch Knut Dahl her, jeden Dienstag lädt der Gemeindepfarrer ein, sich auf den Predigttext des kommenden Sonntags vorzubereiten. Für viele Menschen sind soziale Netzwerke mittlerweile so selbstverständliche Kommunikationsmittel wie E-Mail und Telefon. „Wenn Menschen bei einer unser Nachrichten ‚Gefällt mir’ klicken, dies ihre Freunde sehen und darüber ins Gespräch kommen oder wenn sie einen Segensspruch von uns teilen, dann sind wir auch in sozialen Netzwerken missionarische Volkskirche“, sagt Internetkoordinator Reimann.

Kritik gegenüber sozialen Netzwerken gibt es auch, deshalb müssen sie verantwortlich genutzt werden. „Wir verkennen dabei nicht die Risiken und Nebenwirkungen, die mit der Nutzung von Social Media verbunden sind, z.B. die Gefahren für den Datenschutz oder die Veränderung des Kommunikationsverhaltens“, so Kirchenrat Kai Krischnak: „Wir arbeiten deshalb gleichzeitig an konkreten Empfehlungen – Social Media Guidelines – für einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Netzwerken.“

sie hatten soeben schon 130 „gefällt-mir“-klicks.

GOTT jauchzt! (die bibel würde heutzutage als FACEBOOK erscheinen.)

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