Schlagwort-Archive: erklaerung

klau|s|ens erlebt GOOGLE in der anderen i-net-such-mahnung (auch da: alles datennehmende wird erschreckend offen gesagt) – www.klausens.com

klau|s|ens, hattest du nicht schon über GOOGLE geschrieben? „Google will’s wissen“ – oder so? mit diesem tenor?

ja, das war am 15.7.2105, da ging es um die radikale offenheit von GOOGLE bezogen auf die daten bei GMAIL=GOOGLEMAIL, der mail-plattform.  >>klau|s|ens druckt google-will-s-wissen-text (alles datennehmende wird erschreckend offen gesagt) – http://www.klausens.com<&lt;

und heute?

heute geht es um die radikal-erschreckende offenheit, wenn man die GOOGLE-suche im i-net = internet benutzt.

auch da kommen texte?

aber ja doch. seit neuerem. – du sollst sagen „ich stimme zu“. du sollst es anklicken und so zustimmen. (du sollst deine seele verkaufen.)

>> Hinweise zum Datenschutz bei Google

Den geltenden Datenschutzgesetzen entsprechend möchten wir Sie bitten, sich kurz Zeit zu nehmen und die wichtigsten Punkte der Google-Datenschutzerklärung durchzulesen. Dabei geht es nicht um von uns vorgenommene Änderungen. Wir möchten Sie dennoch bitten, sich mit den unten stehenden wichtigen Punkten vertraut zu machen. Klicken Sie auf „Ich stimme zu“, wenn Sie mit den unten genannten Bedingungen einverstanden sind. Anschließend werden Sie zur Suche weitergeleitet. Sie haben alternativ die Möglichkeit, sich die weiteren Optionen auf dieser Seite anzusehen. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Nutzungsdaten, die wir verarbeiten, wenn Sie Google-Dienste nutzen
Wenn Sie zum Beispiel auf Google Maps nach einem Restaurant suchen oder sich ein Video auf YouTube ansehen, verarbeiten wir Informationen zu diesen Aktivitäten, wie das angesehene Video, Geräte-IDs, IP-Adressen, Cookie-Daten und Standortinformationen.

In unserer Datenschutzerklärung finden Sie weitere Erläuterungen zu den von uns verarbeiteten Daten.

Wir verarbeiten derartige Informationen auch, wenn Sie Apps oder Websites nutzen, die Google-Dienste wie Werbeanzeigen, Analytics oder den YouTube-Videoplayer verwenden.
Zwecke der Datenverarbeitung

Wir verarbeiten diese Daten zu den Zwecken, die in unserer Datenschutzerklärung aufgeführt sind, beispielsweise um:

anhand Ihrer aus diesen Daten ermittelten Interessen nützlichere und personalisierte Inhalte in unseren Diensten bereitzustellen, wie z. B. relevantere Suchergebnisse,

die Qualität unserer Dienste zu verbessern und neue Dienste zu entwickeln,
Ihnen Werbung auf der Grundlage Ihrer Interessen zu zeigen, die wir anhand dieser Daten ermitteln können, wie z. B. anhand Ihrer Suchanfragen oder Videos, die Sie auf YouTube angesehen haben,

die Sicherheit und den Schutz vor Betrug und Missbrauch zu verbessern sowie
Analysen und Messungen durchzuführen, um besser zu verstehen, wie unsere Dienste genutzt werden.

Zusammenführung von Daten

Wir führen die Daten zu diesen Zwecken auch dienst- und geräteübergreifend zusammen. Beispielsweise entwickeln wir mithilfe von Daten aus Billionen von Suchanfragen Modelle zur Rechtschreibkorrektur, die in allen unseren Diensten zum Einsatz kommen. Außerdem können wir Sie und andere Nutzer mithilfe kombinierter Daten vor potenziellen Sicherheitsrisiken warnen.

Tipp: Wenn Sie sich mit einem Google-Konto anmelden, bevor Sie zustimmen, wird Ihre Auswahl auf allen Geräten und in allen Browsern gespeichert, bei denen Sie angemeldet sind. <<

und warum druckst du das ab, klau|s|ens?

damit es alle welt auch wahrnimmt, wie es gedacht ist, zweitklausens.

wie siehst du das?

ich locke menschen in einen keller und sage: „wenn du diesen keller betrittst, wirst du erst mit wasser übergossen und anschließend dann fein geröstet!“

das machst du? menschen rösten?

nein, es ist ein beispiel.

und wenn die leute dann erst nass und danach geröstet sind, was ist dann?

dann sage ich: „ich habe es doch vorher gesagt. also: was beschwert ihr euch?!“

ein schönes bild.

ja, so ist GOOGLE. – „GOOGLE WILL’S WISSEN!“ … das bleibt unsere warnende parole.

und alle haben es gewusst, alle haben es getan … und GOOGLE ist fein raus.

eben, eben, eben. man kann nur den kopf schütteln! (und auch das interessiert niemanden. GOOGLE aber interessiert ALLES! ALLES! ALLES!)

ist ja wie ein echo: … ALLES! … ALLES! … ALLES!

klausens-collage-hinweise-INHALT-zum-datenschutz-bei-google-suche-hier-am-5-8-und-6-8-2015

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens ist wegen der an-das-kanzleramt-überreichung der zur-NSA-von-juli-zeh-et-al-schriftsteller-resolution beruhigt – www.klausens.com

klau|s|ens, wie fühlst du dich?

supergut, supergut.

weshalb?

dieser brief der schriftsteller/-innen, diese aufforderung an die kanzlerin: der und das wurde gestern überreicht.

oh, das ist schön.

ja, man fühlt sich viel besser, weil etwas getan ist.

also ist die NSA nun weniger schlimm?

gefühlt ist das problem nun leicht gelindert.

ist das toll? wird es einfluss auf die wahlen haben? auf die CDU? auf die lage deutschlands? nie wieder NSA? amis weg aus jedem land? geheimdienste, löst euch auf! so! löst euch auf! ja! puh!

man hofft es ja immer. man hofft zu allem und jedem.

und das jeden tag!

ja, jeden tag. und es gibt so viele erklärungen und briefe. aber man hofft dann immer, dass diese eine sache dann den großen durchbruch schafft.

die schriftsteller also!

ja, die können doch nur schreiben.

offenbar können die auch zum kanzleramt gehen.

„Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

seit Edward Snowden die Existenz des PRISM-Programms öffentlich gemacht hat, beschäftigen sich die Medien mit dem größten Abhörskandal in der Geschichte der Bundesrepublik. Wir Bürger erfahren aus der Berichterstattung, dass ausländische Nachrichtendienste ohne konkrete Verdachtsmomente unsere Telefonate und elektronische Kommunikation abschöpfen. Über die Speicherung und Auswertung von Meta-Daten werden unsere Kontakte, Freundschaften und Beziehungen erfasst. Unsere politischen Einstellungen, unsere Bewegungsprofile, ja, selbst unsere alltäglichen Stimmungslagen sind für die Sicherheitsbehörden transparent.

Damit ist der „gläserne Mensch“ endgültig Wirklichkeit geworden.

Wir können uns nicht wehren. Es gibt keine Klagemöglichkeiten, keine Akteneinsicht. Während unser Privatleben transparent gemacht wird, behaupten die Geheimdienste ein Recht auf maximale Intransparenz ihrer Methoden. Mit anderen Worten: Wir erleben einen historischen Angriff auf unseren demokratischen Rechtsstaat, nämlich die Umkehrung des Prinzips der Unschuldsvermutung hin zu einem millionenfachen Generalverdacht.

Frau Bundeskanzlerin, in Ihrer Sommer-Pressekonferenz haben Sie gesagt, Deutschland sei „kein Überwachungsstaat“. Seit den Enthüllungen von Snowden müssen wir sagen: Leider doch. Im gleichen Zusammenhang fassten Sie Ihr Vorgehen bei Aufklärung der PRISM-Affäre in einem treffenden Satz zusammen: „Ich warte da lieber.“

Aber wir wollen nicht warten. Es wächst der Eindruck, dass das Vorgehen der amerikanischen und britischen Behörden von der deutschen Regierung billigend in Kauf genommen wird. Deshalb fragen wir Sie: Ist es politisch gewollt, dass die NSA deutsche Bundesbürger in einer Weise überwacht, die den deutschen Behörden durch Grundgesetz und Bundesverfassungsgericht verboten sind? Profitieren die deutschen Dienste von den Informationen der US-Behörden, und liegt darin der Grund für Ihre zögerliche Reaktion? Wie kommt es, dass BND und Verfassungsschutz das NSA-Spähprogramm XKeyScore zur Überwachung von Suchmaschinen einsetzen, wofür es keine gesetzliche Grundlage gibt? Ist die Bundesregierung dabei, den Rechtsstaat zu umgehen, statt ihn zu verteidigen?

Wir fordern Sie auf, den Menschen im Land die volle Wahrheit über die Spähangriffe zu sagen. Und wir wollen wissen, was die Bundesregierung dagegen zu unternehmen gedenkt. Das Grundgesetz verpflichtet Sie, Schaden von deutschen Bundesbürgern abzuwenden. Frau Bundeskanzlerin, wie sieht Ihre Strategie aus?“

http://www.change.org/nsa Da kann man unterschreiben.

wie schön, wie schön. ich liebe das leben.

und die NSA gab mir und meinem nichtsein wieder mehr sinn. sie nimmt mich wahr. danke NSA. danke.

hier siehe du diejenigen, welche stellvertretend für uns 67.000 loszogen: http://www.tagesschau.de/inland/marschaufskanzleramt100.html

klasse, und die filmaufnahmen? sind die wirklich von der tagesschau? wurden die direkt an die NSA weitergeleitet? oder wie geht das in der praxis?

klausens-kunstwerk-k-werk-NSA-wir-suchen-dich-20-9-2013

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens schämt sich so sehr für den offenbar völlig verlorenen nur-teilchen-gesteher jan ullrich – www.klausens.com

klau|s|ens, jan ullrich hat gedopt.

holla, holla, das ist doch lange bekannt. ich bitte dich!

aber er hat es selber jetzt zugegeben, vor ein paar tagen, im FOCUS.

ach, hat er das?

ja, er ist ein echter mann. toller kerl! großartiger mensch! welcher charakter!

ja, er hat etwas zugegeben, was alle wussten, nach jahren, und nachdem er auch schon wegen doping gesperrt wurde. was für ein großartiger mann!

und selbst jetzt gesteht er nur das blutdoping bzw. gibt es zu, bei jenem herrn fuentes.

ach so: nur das, nur das. wenn’s weiter nichts ist!

und das schönste ist, wie er das begründet.

wie denn?

er wollte für chancengleichheit sorgen!

wie edel!

ja, jan ullrich ist ein ritter des rades – in und mit jeder pore. das deutsche aushängeschild schlechthin. – steuern zahlt er wohl in der schweiz.

ich verstehe nicht, dass so jemand wie dieser „herr ullrich von ritterdingen“ überhaupt noch irgendwo empfangen, begrüßt … und auch noch bezahlt wird! ich verstehe das nicht!

jan ullrich sollte für immer von allen öffentlichen veranstaltungen verschwinden: selbst nach jahren hat er noch nicht den mumm für ein echtes geständnis. wieder nur scheibchen und teilchen. und dann noch diese argumentation!

das hatte der früher ja immer wieder so penetrant gesagt: er habe nie jemanden betrogen! und dieses seltsame sprach- und gedankenkonstrukt zieht er immer weiter. (seine anwälte und berater werden ihm natürlich dazu auch raten.)

dass doping per se ein betrug an allen zuschauern ist, das wird vollkommen zur seite gedrückt.

und jetzt müssen wir uns anstelle von jan ullrich schämen. (er scheint „scham“ nicht zu kennen. möge er die idee von „schmach“ aber noch vor dem ende seiner tage aufs tiefste kennenlernen.)

ja, wir schämen uns so sehr, dass die scham schon aus der unsrigen blase herauskommt. literweise.

was für ein mensch!

was für ein charakter!

welch ein vorbild!

der „große jan ullrich“ ist eine der jämmerlichsten erscheinungen, die mir in den medien begegneten. (ich schäme mich für jeden freudenjauchzer, den wir ihm bei seinen siegen jemals zugedachten.)

und doch wird es ihm finanziell gut gehen.

und seine seele?

er dürfte einen charakter haben, der alle solche dinge einfach negiert. oder er hat die seele direkt komplett abgeschafft.

sollten wir das jetzt nicht auch? unsere seele abschaffen? auch das gewissen? wegen der chancengleichheit?

ja, klau|s|ens und zweitklausens als überaus skrupelloses gespann, aber überaus gefeiert in aller welt. – das wäre mal was! (man kommt ja damit anscheinend ganz gut voran. und mit dem gutmenschentum wird man ja nichts.)

klausens-kunstwerk-k-werk-die-scham-ullrich-23-6-2013-1000-pix

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens erlebt fernseh-LIVE die königin-beatrix-erklärung zur abdankung – www.klausens.com

klau|s|ens, jetzt ist es endlich raus: sie dankt ab!

gestern um 19:00 uhr MEWZ, man konnte es lediglich LIVE auf n-tv im deutschen fernsehen sehen.

aber auch da war nach 2, 3 minuten schluss mit der übertragung.

seltsam, es ist doch unser nachbar.

die niederlande?

ja, die niederlande.

und königin beatrix war in ihrer amtsführung fast schon deutsch.

sie hatte das pflichtbewusste, das regelorientierte, das zuverlässige, das straffe, ja … fast schon preußische attitüden.

ach ja: hatte sie das? oder die?

hat sie wohl immer noch, aber sie geht ja. am 30.4.2013 geht sie in die rente. (oder wird sie ihren sohn von hinten steuern und lenken wollen?)

sie hatte keinerlei hut auf, gestern, aber immer wieder diese volle haarpracht. durchgesprayt bis an die grenzen des machbaren. so kennen wir sie, so kannten wir: haare als haarmantelgestelle, hüte als schachteln.

OHNHELMIA

Ich danke ab
Ich alte Schachtel

In mooie Zeit die
Königin zum

Abzuckrücken ist
Nun gewandesbereit

Coypright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klausens oder KlauNIEDERsLANDEens oder Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am 28.1.2013, Montag, LIVE zur Erklärung der Königin, auf n-tv anfangs LIVE übertragen, 19:02 Uhr MEWZ und 19:04 Uhr MEWZ, in Königswinter-Niederdollendorf. – „Ohnhelmia“ und „abzuckrücken“ sind Kunstworte von Klausens. – „mooi“ ist niederländisch und bedeutet etwas wie
– schön
– angenehm
– erfreulich
– gut
– attraktiv
– hübsch
– prächtig
– elegant
– gut aussehend
… je nachdem, ob es sich auf Wetter, Lage, Person, Situation, etc. bezieht.

klausens-k-werk-foto-koenigin-beatrix-gibt-abdankung-zum-30-4-bekannt-28-1-2013

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Das CAS-Urteil zum uns erschütternden Jan Ullrich kenntkannte KLAUSENS

klau|s|ens, das, was wir (alle und immer) schon wussten, das hat nun CAS bestätigt. das sportgericht. anbei die drei letzten pressemeldungen des CAS in der schlagzeile:

COURT OF ARBITRATION FÜR SPORT. 09.02.2012
JAN ULLRICH FOUND GUILTY OF AN ANTI-DOPING RULE VIOLATION BY THE CAS

07.02.2012
CYCLING – case UCI v/ Jan Ullrich & Swiss Olympic: decision on 9 February 2012

06.02.2012
ALBERTO CONTADOR FOUND GUILTY OF AN ANTI-DOPING RULE VIOLATION BY THE CAS -SUSPENSION OF TWO YEARS

jan ullrich hat gedopt.

sag es nochmals!

jan ullrich hat gedopt!

werden wir jetzt verklagt?

wieso, wieso?

ach, der herr ullrich hat doch nie etwas zugegeben.

doch, jetzt. NACH dem urteil. das urteil stammt von gestern. und ullrich schreibt nun auf seiner homepage etwas. aber nur etwas. er habe „kontakt mit fuentes“ gehabt:

ERKLÄRUNG VON JAN ULLRICH ZUM CAS-URTEIL – SCHLUSSSTRICH UNTER DIE VERGANGENHEIT

Scherzingen (Schweiz) – Das Sportschiedsgericht hat mich nun für zwei Jahre gesperrt. Dieser Schiedsspruch bringt ein Disziplinarverfahren zu Ende, das beinahe drei Jahre gedauert hat. Dieses sportrechtliche Tauziehen war für alle Beteiligten unbefriedigend, für mich selbst wie für die Öffentlichkeit. Es ist für mich unverständlich, warum wir alle so lange auf dieses Urteil warten mussten.

Ich nehme den Schiedsspruch hin und werde ihn nicht anfechten. Nicht, weil ich mit allen Punkten in der Urteilsbegründung übereinstimme, sondern, weil ich das Thema endgültig beenden möchte. Persönliche Konsequenzen habe ich ja bereits 2007 mit dem Rücktritt vom Profiradsport gezogen. Ich bestätige, dass ich Kontakt zu Fuentes hatte. Ich weiß, dass das ein großer Fehler war, den ich sehr bereue. Für dieses Verhalten möchte ich mich aufrichtig bei allen entschuldigen – es tut mir sehr leid. Rückblickend würde ich in einigen Situationen während meiner Karriere anders handeln.

Ich wollte für die Tour 2006 nochmal alles rausholen. Nach meinem Toursieg 1997 und fünf zweiten Plätzen war der Druck der Öffentlichkeit, der Sponsoren und auch mein Eigendruck immens groß. Alle wollten einen zweiten Toursieg, besonders nach dem Rücktritt von Lance Armstrong.

Kurz vor der Tour 2006 macht es dann einen großen Schlag: Suspendierung, Schlagzeilen, Ächtung, Hausdurchsuchungen, Strafverfahren, Klagen. Ich fühlte mich alleingelassen, wie durch einen Sieb gefallen. Die ganze Welt wollte mich an die Mauer stellen und dann bin ich instinktiv in Deckung gegangen, habe mich erst mal zurückgezogen. Wie gesagt: Ich will mich nicht beklagen, dass alles kam nicht ohne Grund. Ich wollte schon damals, kurz nach meiner Suspendierung, den Fehler, den ich gemacht habe, öffentlich eingestehen, aber mir waren die Hände gebunden. Auf Anraten meiner Anwälte und wie es in solchen Fällen üblich ist, habe ich zu den Vorwürfen geschwiegen. Letztendlich hat mich dieses Thema über Jahre so sehr belastet, dass ich krank wurde und irgendwann zusammengebrochen bin.

Ich bin froh, dass endlich ein Urteil gefällt wurde. Für mich ist damit das Kapital meiner aktiven Radsportkarriere endgültig abgeschlossen und ganz persönlich ist es für mich und meine Familie das Ende einer über Jahre hinweg schwierigen Zeit. Der heutige Schiedsspruch kann für mich und meine Zukunftspläne nichts mehr ändern. Ich habe nie daran gedacht, in irgendeiner Funktion wieder in den aktiven Profiradsport zurückzukehren. Mit dieser Erklärung ist von meiner Seite alles gesagt und zu diesem Thema möchte ich keine weiteren Statements, Stellungnahmen oder Interviews in der Öffentlichkeit abgeben. Dafür bitte ich um Verständnis. Ich ziehe hiermit einen Schlussstrich.

Ich habe dem Radsport viel zu verdanken und werde auch weiterhin meine Freude und Leidenschaft für diesen Sport an andere weitervermitteln. In Zukunft werde ich deshalb auch in verschiedenen Funktionen und Bereichen im Jedermann-Radsport tätig sein. Ich blicke auf meine Radsport-Karriere und Erfolge mit Stolz zurück und freue mich auf mein neues Berufsleben.

Jan Ullrich
Quelle: http://www.janullrich.de/news/18/erkl%C3%84rung-von-jan-ullrich-zum-cas-urteil-%E2%80%93-schlussstrich-unter-die-vergangenheit abgerufen am 10.2.2012.

na also. na also nein. er gibt nichts zu. immer noch nicht. er räumt etwas ein. aber er macht immer noch keinen reinen tisch der straße des lebens auf zwei rädern.

das urteil bezieht sich zurück auf 2005.

aber?

wir wissen nicht, was vorher war. ich denke, dass alles um jan ullrich beschädigt ist.

ein großes theater: wir wurden belogen und betrogen, er aber bekam siegprämien und werbeeinnahmen und andere gelder.

und vieles davon wird er noch haben.

mit falschen scheinsiegen und -erfolgen und -plätzen wurden wir belogen und betrogen. und wir wissen nicht, wann es wirklich angefangen hat, jenes dopen.

eben: es kann auch schon vor 2005, vor 2004, sogar ohne fuentes der fall gewesen sein. sogar schon beim toursieg 1997. oder 1996: hinter seinem dänischen teamkollegen bjarne riis war er zweiter. so überraschend. jener riis, der im mai 2007 bekanntgab „mit unerlaubten Mitteln zum Toursieg 1996“ gelangt zu sein.

parallel hatten wir ja die sache mit contador.

auch der schuldig gesprochen. es lebe der CAS! also: COURT OF ARBITRATION FOR SPORT!

CAS 2010/A/2083 UCI v/Jan Ullrich & Swiss Olympic
FINAL AWARD
rendered by
COURT OF ARBITRATION FOR SPORT
sitting in the following composition:
President: Mr. Romano Subiotto QC, Solicitor-Advocate, London, United
Kingdom, and Brussels, Belgium
Arbitrators: Mr. Ulrich Haas, Professor, Zurich, Switzerland
Mr. Hans Nater, Attorney-at-law, Zurich, Switzerland
Ad hoc Clerk: Mr. David Rosner, Attorney-at-law, Toronto, Canada
in the arbitration between
INTERNATIONAL CYCLING UNION, Aigle, Switzerland
Represented by Mr. Jean-Pierre Morand, Attorney-at-law, Lausanne, Switzerland
– Appellant –
MR. JAN ULLRICH, Scherzingen, Switzerland
Represented by Mr. Eugene Ibig and Ms. Marjolaine Viret, Attorneys-at-law, Geneva,
Switzerland
– First Respondent –
SWISS OLYMPIC, Bern, Switzerland
Represented by Mr. Hans Babst, Bern, Switzerland
– Second Respondent – hier das urteil als PDF:
http://www.tas-cas.org/d2wfiles/document/5691/5048/0/Award20FINAL202083202012.02.09.pdf

ach ja, das urteil im wortlaut. uns geht es doch um jan ullrich … und wie man durch täuschung reich werden kann.

das haben wir in der ganzen gesellschaft: politik, banker, wirtschaftsbosse, sportler … schauspieler. überall hast du diese menschen.

sie leben davon ganz gut.

das ist das ungerechte. sie haben nach den täuschungen noch genug geld über. und jan ullrich hat wohl immer noch werbeauftritte für firmen und logos und labels. die schlechten leben meistens besser als die guten.

es ist unglaublich. vielleicht sind die schlechten die wahren guten, weil sie uns alle den spiegel vorhalten, der dann besagt, dass auch wir schlechte sind, wodurch diese am ende die wahren guten sind.

gutes neues klausens-zitat! dabei hat er nie richtig bekannt. so ganz richtig. die erklärung seiner homepage ist doch nur das nun halb nachgeschoben, was als urteil seit gestern feststeht.

wenn der dieb verurteilt wurde, sagt er: nun gut ich habe etwas gesehen, was ich eventuell weggenommen haben könnte.

aber vorher nicht. und nachher nicht mal das geständnis.

vorher nie. nachher fast nix.

ullrich hatte eben angst um sein geld und dass er alles zurückzahlen musste. deshalb hat er nie seine schuld eingestanden.

wie gemein!

das leben ist gemein und ungerecht. leute wie jan ullrich laufen munter durch die welt …

… während unsereiner solche blogeinträge schreiben muss. (und was bekommen wir?)

komm wir fahren mal ’ne runde.

auf dem fahrrad?

wieso nicht? es bringt doch was ein … am ende. (ich möchte richtig schlecht sein!)

zitat ullrich von oben: „In Zukunft werde ich deshalb auch in verschiedenen Funktionen und Bereichen im Jedermann-Radsport tätig sein. Ich blicke auf meine Radsport-Karriere und Erfolge mit Stolz zurück und freue mich auf mein neues Berufsleben.“

wie kann und darf so jemand noch irgendwo im radsport aktiv sein? a) er hat gedopt b) er hat nie reinen tisch gemacht – diese welt kann man in scheiben sägen! in scheiben mit speichen!

… bis jan ullrich da und dort bei radrennen auftaucht und autogramme schreibt, als wäre nichts gewesen.

und er wird ja dann auch noch eingeladen! und geld dann auch!

er will einen schlussstrich ziehen.

lass jedes autogramm ein schlussstrich sein. ewiglich. der dauerschlussstrich als strafe für einen sysiphos jan ullrich. (wir wenden uns ab.)

du, was ist eigentlich mit dem bürgermeister von duisburg. dem sauerland? ist da nicht am sonntag dieser volksentscheid zur abwahl?

noch ein radfahrer?

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Pro Michael Ballack und gegen den DFB ist KLAUSENS bei all den Wahrheiten

du glaubst ballack?

ja.

woher?

einfach vom gefühl.

und das soll gut sein, das gefühl?

manchmal spürt man etwas hinter den wahrheiten als wahre (natürlich auch wieder falsche) wahrheit.

man kann sich aber auch verdammt täuschen (lassen).

auch das weiß ich.

du magst den DFB nicht.

den habe ich noch nie gemocht. aber ich dachte: langsam ändern die sich.

das dachtest du.

es hatte alles den anschein, als wolle der DFB offen und demokratisch werden. und menschlich. und herzlich. alles das.

was lässt dich zweifeln.

u.a. das verhältnis des DFB zu sepp blatter.

und was noch?

die dinge um michael ballack.

du glaubst dem DFB nicht?

nein, ich glaube dem DFB nicht. sie spielen auf menschlich und sozial und sauber und frauenfördernd und homsexuellenfreundlich … aber es ist alles nur spiel und masche und medienzauber.

das siehst du jetzt wieder?

in der „affaire ballack“ sehe ich das wieder. da gibt es gespräche, die waren offenbar nur zu zweit, und herr niersbach vom DFB gibt statements ab, als wäre er dabeigewesen.

niersbach glaubt alles, was jogi löw ihm erzählt.

und ich glaube jogi löw gar nichts mehr.

aha.

deshalb drucke ich hier die neueste erklärung von michael ballack ab, die von gestern:

„Ich finde es schade, jetzt erneut Aussagen lesen zu müssen, die nicht der Wahrheit entsprechen und auf die ich reagieren muss. Ich kann nachvollziehen, dass Wolfgang Niersbach versucht, für Joachim Löw Partei zu ergreifen. Ich halte es sogar in seiner Position als Generalsekretär des DFB für seine Pflicht. Fakt ist jedoch, dass niemand, auch nicht Wolfgang Niersbach, auch nur bei einem einzigen der Gespräche dabei war, die der Bundestrainer und ich geführt haben.

Wenn der Bundestrainer Wolfgang Niersbach erzählt haben sollte, er habe bei unserem Gespräch am 30. März zu mir gesagt: ’Micha, das war’s für dich und lass das jetzt mal sacken’, oder ’Ich plane nicht mehr mit dir’, dann ist das schlichtweg nicht wahr. Das genaue Gegenteil war der Fall.

Ich wollte seinerzeit vom Bundestrainer wissen, wie er in Zukunft mit mir plant. In diesem Gespräch vermittelte er mir, dass er mich nach meinen Verletzungen wieder auf einem guten Weg sieht und durchaus daran glaubt, dass ich es in jedem Fall noch einmal schaffen kann, in die Nationalmannschaft zurückzukehren; dass ich ein Kämpfertyp sei. Er hat mich motiviert und aufgefordert, nicht hinzuschmeißen.

Demgegenüber passte die seit letztem Sommer andauernde Hinhaltetaktik des Bundestrainers überhaupt nicht zu den Aussagen, die er mir gegenüber und auch in der Öffentlichkeit gemacht hat. Bezeichnend dafür und unwiderlegbar ist eine Aussage eines seiner engsten Mitarbeiter, des DFB-Teammanagers Oliver Bierhoff, im Frühjahr in der Sendung ’Doppelpass’ von Sport1 in Reaktion auf die Forderung eines Journalisten, Michael Ballack doch endlich zu sagen, dass man nicht mehr mit ihm plane. Oliver Bierhoff antwortete sinngemäß, dass man sich nicht alle Türen zuschlagen wolle und Michael Ballack noch sehr wichtig werden könne.

Im Mai reifte bei mir endgültig der Entschluss, zurückzutreten. Diese Überlegung teilte ich dann dem Bundestrainer und auch Wolfgang Niersbach mit. Ich hielt einen Zeitpunkt im Sommer für angemessen. Wir vereinbarten, dass ich in der Sommerpause meinen Rücktritt selbst bekannt geben dürfe. Ein genaues Datum, geschweige denn eine Frist, stand dabei nie zur Debatte. Als Joachim Löw mich im Urlaub letzte Woche nicht erreichte, musste ich plötzlich von Wolfgang Niersbach eine Stunde vor Veröffentlichung der Pressemitteilung des DFB per SMS erfahren, dass der Bundestrainer ’nicht mehr mit mir plant’.

Drei Tage vor meinem Urlaubsende, wissend, dass ich danach wieder uneingeschränkt erreichbar bin und man genügend Zeit hat, bis die Bundesliga-Saison wieder beginnt, hat man konträr zu unserer Absprache diese Pressemitteilung verfasst.

Noch einmal: Es war klar und unmissverständlich von beiden Seiten vereinbart, dass ich meine Entscheidung, zurückzutreten, in Ruhe in der Sommerpause selbst verkünden darf. Mit dieser Erklärung möchte ich das Thema jetzt abschließen und mich voll und ganz auf meine Ziele mit Bayer 04 Leverkusen konzentrieren.“

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Dass Michael Ballack genauso über den DFB denkt wie KLAUSENS, lernt KLAUSENS

klau|s|ens, ballack denkt offenbar wie du.

wozu?

zum DFB und jogi löw und theo zwanziger und wie sie alle heißen. auch der CDU-liebling bierhoff. über alle diese menschen.

ballack ist also genauso wütend wie klau|s|ens alias zweitklausens?

ja, so scheint es.

wieso „scheint es“?

die erklärung kam von einem rechtsanwalt …

und?

… da weiß man ja nie, was der rechtsanwalt schrieb oder ballack. manchmal werden dem einen ja von dem anderen die worte in den mund gelegt.

es kann auch sein, dass ballack fürchterlich geflucht hat … und dann hat der anwalt noch das beste daraus gemacht.

es kann so oder so sein. der DFB ist bei mir aber nun in der untersten schublade. so etwas perfides und gemeines, was die mit ballack gemacht haben. ein falsches spiel der schlimmsten sorte.

ja, ja, du hast so recht. wir stehen hinter ballack … und der DFB wird von uns negiert. hören wir, was ballack sagte oder sagen ließ oder sagen zu lassen meinte zu müssen. die von ballacks berater michael becker über eine hamburger kanzlei verbreitete erklärung vom 17.6.2011 lautet:

„Ich habe gestern im Urlaub durch eine Pressemitteilung des DFB erfahren, dass der Bundestrainer nicht mehr mit mir plant.

Form und Inhalt der Nachricht überraschen und enttäuschen mich zugleich, weil sie die vom Bundestrainer mir gegenüber gemachten Aussagen in keinster Weise widerspiegeln.

Form und Inhalt der Mitteilung sind leider bezeichnend dafür, wie sich der Bundestrainer mir gegenüber seit meiner schweren Verletzung im Sommer letzten Jahres verhalten hat. Wenn jetzt so getan wird, als sei man mit mir und meiner Rolle als Kapitän der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft jederzeit offen und ehrlich umgegangen, ist das an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten.

Und ein längst vereinbartes Freundschaftsspiel jetzt als Abschied zu deklarieren, ist aus meiner Sicht eine Farce. Ich weiß, dass ich meinen Fans dieses Spiel eigentlich schuldig bin, aber ich kann dieses ‚Angebot‘ nicht annehmen.“

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Nach dem 77-Millionen-Daten-bei-SONY-Klau sieht KLAUSENS die andere Welt

klau|s|ens, bist du überrascht?

nein – wieso?! haben wir uns nicht oft gegen diese welt gewandt? wussten wir nicht schon spätestens seit den skandalen der TELEKOM, dass alle daten in der hand bestimmter firmen und instanzen und mächte eine gefahr sind?!

du hattest so etwas erwartet? 77 millionen datensätze? sie schreiben am 26.4.2011 diese erklärung, die wir jetzt hier in unserem blog(g) abdrucken. (SONY kommt damit völlig verspätet. unglaublich, aber das wurde ja genug thematisiert, denn es geht a) um den umgang mit den daten und b) auch um den umgang mit dem verlust der daten … überhaupt der 1000-fach verspäteten bekanntgabe des verlustes. niemandem darf man trauen.)

QUELLE: http://de.playstation.com/home/news/articles/detail/item369681/Update-zum-Ausfall-des-PSN/
Datum: 26/04/11

— abgerufen am 28.4.2011 —

„Kategorie: News
Hier erfahren Sie aktuelle Neuigkeiten zum derzeitigen Ausfall des PlayStation Networks.
Geschätzte PlayStation Network und Qriocity Kunden,
wir mussten feststellen, dass in der Zeit vom 17. April bis zum 19. April 2011 bestimmte Services des PlayStation Network sowie Qriocity mittels illegalen und unberechtigten Eingreifens in das Netzwerk angegriffen wurden. Als Folge dieser Eingriffe haben wir:
1.    vorübergehend sämtliche PlayStation Network und Qriocity Services ausgeschaltet;
2.    eine außenstehende, anerkannte Sicherheitsfirma damit beauftragt, eine vollständige und lückenlose Untersuchung zu den Geschehnissen durchzuführen;
3.    zügig alle notwendigen Schritte unternommen, um die Sicherheit zu verbessern sowie um die Struktur des Netzwerkes zu stärken, indem das gesamte System umgebaut wurde, um eine optimale Sicherung Ihrer persönlichen Daten zu gewährleisten.
Wir schätzen aufs Äußerste Ihre Geduld, Ihr Verständnis sowie Ihre Kulanz, während wir alles nur mögliche tun, um diese Angelegenheit schnellst- und bestmöglich aufzuklären und zu bearbeiten.
Auch wenn wir derzeit noch bei der Untersuchung aller relevanten Details zu dem Vorfall sind, meinen wir, dass sich eine unbefugte Person Zugriff zu folgenden persönlichen Daten verschaffen konnte: Name, Adresse (Stadt, Bundesland, Postleitzahl), Land, E-Mail Adresse, Geburtsdatum, PlayStation Network/ Qriocity Passwort und Login sowie PSN Online ID. Es kann darüber hinaus möglich sein, dass auch Ihre Profilangaben inklusive Ihrer Kaufhistorie und Ihrer Rechnungsanschrift (Stadt, Bundesland, Postleitzahl) sowie die Sicherheitsfragen zu Ihrem Passwort widerrechtlich abgerufen wurden. Falls Sie einem zweiten Konto für einen Unterhaltsberechtigten zugestimmt haben, kann es sein, dass oben genannte Angaben Ihres Unterhaltsberechtigten ebenfalls angeeignet wurden. Obwohl es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass auf Kreditkarteninformationen widerrechtlich zugegriffen wurden, können wir diese Möglichkeit nicht gänzlich außer Betracht lassen. Falls Sie Ihre Kreditkarteninformationen im PlayStation Network oder Qriocity angegeben haben, möchten wir Sie sicherheitshalber darüber benachrichtigen, dass auf Ihre Kreditkartennummer (exklusive Ihres Sicherheitscodes) sowie auf die Gültigkeitsdauer zugegriffen werden konnte.
Für Ihre eigene Sicherheit möchten wir Sie inständig bitten, besonders wachsam vor potenziellen Gaunereien via E-Mail, Telefon und Post zu sein, in denen persönliche, private Informationen ausgehorcht werden. Sony wird Sie in keiner Form kontaktieren – auch nicht per E-Mail –, um Kreditkarten-, Sozialversicherungs-, Steueridentifikationsnummern oder andere Informationen zur Person zu erfragen. Sollten Sie danach gefragt werden, können Sie sich sicher sein, dass Sony nicht der Adressat der Anfrage ist. Sobald das PlayStation Network und alle Qriocity Services vollständig wieder hergestellt sind, empfehlen wir Ihnen eindringlich, nach dem Einloggen Ihr Passwort zu ändern. Sollten Sie darüber hinaus den Benutzernamen oder das Passwort, welchen/-s Sie im PlayStation Network oder Qriocity nutzen, auch für andere unabhängige Dienste oder Konten verwenden, empfehlen wir Ihnen eindringlich, auch diese zu ändern.
Um sich vor möglichem Identitätsdiebstahl oder finanziellem Verlust zu wappnen, bestärken wir Sie, Ihre Kontoaktivitäten wachsam zu überprüfen und sämtliche Kontoauszüge zu überwachen.
Wir bedanken uns für Ihre Geduld, während wir unsere Ermittlungen abschließen und bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten. Unsere Mitarbeiter arbeiten ununterbrochen daran, unsere Services schnellstmöglich wieder zu Verfügung zu stellen. Sony nimmt die Wahrung persönlicher Daten äußerst ernst und wird daher weiter unablässig daran arbeiten, zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, damit die sensiblen persönlichen Daten gesichert sind. Unsere höchste Priorität ist, Ihnen als Kunden Qualität und sichere Unterhaltungsservices zu bieten. Kontaktieren Sie uns bitte unter de.playstation.com/psnoutage sollten Sie irgendwelche zusätzlichen Fragen haben.
Mit freundlichen Grüßen,
Sony Network Entertainment und die Sony Computer Entertainment Teams
Sony Network Entertainment Europe Limited (vormals bekannt als PlayStation Network Europe Limited) ist eine Tochtergesellschaft von Sony Computer Entertainment Europe Limited, der Datenkontroller der persönlichen Angaben von PlayStation Network/Qriocity.“

erwarten wir es nicht jeden tag? dauernd und überall? daten sind macht und geld. also will jeder die daten haben. (was man damit macht, wäre die zweite frage.)

was folgerst du?

sagte ich doch: man darf nichts und niemandem trauen! aber auch das ist ein alter hut. wir schreiben es immer wieder: „hütet euch vor den menschen! überall!“

und warum siehst du nun „die andere welt“?

zweitklausens, weil ich nie wusste, wer und was dieses SONY PLAYSTATION NETWORK ist. und ich habe mich auch nie damit befasst. PSN wäre die offizielle abkürzung! und Qriocity kannte ich schon gar nicht, noch nicht einmal den namen. der soll wohl „curiosity“ umwandeln, sprachlich: neugier.

und nun?

nun erkenne ich, dass es 77 millionen menschen gibt, die sich irgendwie damit beschäftigen. zumindest haben die sich registriert. es sind also da auf dieser welt 77 millionen menschen, die irgendwie mit ONLINE spielen via internet zu tun haben, allein bei SONY … oder zu tun haben wollen. denn darum scheint es bei diesen plattformen doch zu gehen.

es sind menschen, die dann gegen andere online spielen. am ende.

eben. – nicht alle 77 millionen, aber es ist intendiert.

dabei könnten sie doch mit hermann und annemieke skat spielen.

tun sie aber nicht, weil sie lieber mit jim und hashimoto in der welt woanders PLAYSTATION-spiele online gegeneinander spielen. vielleicht auch mit hermann, aber einem hermann, denn sie so nicht kannten.

und das ist neu für mich?

nichts ist wirklich „neu“, aber es fällt einem immer etwas auf.

was fällt dir auf?

es geschehen dinge, von denen ich nichts richtig weiß. die ich nicht wahrnehme. nicht wirklich. die fern von mir sind. das läuft an mir vorbei, weil ich es selber nicht betreibe.

aha.

und diese dinge geschehen dauernd und ständig und haben so gigantische formen und ausmaße angenommen, dass 77 millionen menschen darin involviert sind, irgendwie.

und dieses SONY PLAYSTATION NETWORK spielt in in deinem leben keine rolle?

nicht einmal die PLAYSTATION. ich habe noch nie im leben mit einer solchen gespielt.

und SONY?

SONY ist ein japanisches unternehmen, und nach fukushima beachtet man alles japanische ja doppelt und dreifach.

du siehst also nun einen bezug von der katastrophe um ein AKW zu dem datengau?

gewiss, denke alleine an die informationspolitik nach dem gau! aber man sollte diesen bezug genauer gedanklich herstellen und überlegen, wie das eine und das andere zusammenhängen könnte. es geht um technik, es geht um menschen, es geht um menschen, die der natur mehr und mehr entfremdet sind, es geht um systeme, systeme, die einem über den kopf wachsen, es geht um deformierte seelen und atome … und spielsüchtige, es geht um ….

ja, hör schon auf.

sorry, ich meinte ja nur.

du meinst, es sind die japaner?

nein, nein, mir geht es um das beispiel der japaner, die ja als besonders affin für allerlei chipgeglitzer gelten. die japaner repräsentieren uns alle. und bezüglich der daten denke ich tag für tag immer auch an die TELEKOM. die deutsche TELEKOM. und deren vorstände und macher und tuer. ich fürchte um sie. ich warte auf den nächsten TELEKOM-datenskandal. tag und nacht. es ist grausam.

ich denke bei daten, dass jeder datensatz, den man irgendwo ablegt, potentiell eine gefahr ist.

gewiss, aber was soll man tun? die welt ist nun so aufgebaut.

man kann die menschen ja auch ohne daten überwachen.

findest du das besser?

nein, aber das geht auch, das ging schon vor 100.000 jahren.

und philip marlowe (der privatdetektiv von chandler) lässt grüßen. einer aus fleisch und blut! der guckt dann, was ich mache. – wie schön! wenn schon datenklau, dann bitte durch jemand aus fleisch und blut! und nicht schnöder diebstahl aus meinem computer.

ich habe mir überlegt, ob unsere LIVE-gedichte nicht auch eine form von überwachung sind.

LIVE-gedichte?

wir schreiben doch LIVE z.b. von veranstaltungen, wenn leute auftreten.

hast du ein beispiel?

da waren doch axel hacke und giovanni di lorenzo in köln, in der messe, zusammen mit frau böttinger, und dann haben sie gelesen und gesprochen.

worüber?

über ihr buch: „wofür stehst du?“

und dann?

dann haben wir beide LIVE-gedichte geschrieben.

wie viele?

über 70 – wieso? 74 waren es wohl am ende.

ich denke, das ist ein skandal! ein noch größerer skandal als diese 77 millionen geklauten SONY-datensätze. erschütternd. 74 LIVE-gedichte von einer öffentlichen veranstaltung!

… wozu die menschen fähig sind!

… und wofür sie dann, wenn es geschehen ist, alles (nicht ein)stehen!

http://www.klausens.com/klausens-und-giovanni-di-lorenzo-und-axel-hacke.htm

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Von der mahnenden Erklärung der 22 Europaabgeordneten zur Bank-Lobby-Macht-Gefahr hört KLAUSENS

klau|s|ens, in deinem letzten beitrag hier hattest du dich noch über die commerzbank aufgeregt, aber du darfst dich über alle banken aufregen.

das habe ich immer schon getan.

aber jetzt hast du einen noch dickeren grund.

welchen denn?

da haben sich diese 22 europaabgeordneten an die öffentlichkeit gewandt und so wie nie zuvor vor den banken, ihrer macht, ihrem machtwillen, ihrem lobbyismus und ihrem direkten und unverhüllten einfluss auf die politik gewarnt.

das ist einzigartig?

ja, das ist bislang einzigartig. sie wollen, dass noch mehr abgeordnete unterschreiben. hier lies:

„Wir, die für die Regulierung der Finanzmärkte und des Bankgewerbes zuständigen europäischen Abgeordneten, stehen täglich unter dem Druck des Finanz- und Banksektors, um den für die Branche geltenden Rechtsrahmen stärker zu beeinflussen.
Es ist durchaus korrekt, dass die Unternehmen dieser Branche ihre Standpunkte bekannt machen und regelmäßig mit dem Gesetzgeber Gespräche führen. Aber das Ungleichgewicht zwischen diesem Lobby und der mangel an Gegen-Expertise erscheint uns eine Gefahr für die Demokratie. Die Lobbyarbeit einer Interessensgruppe muss in der Tat durch Stellungnahmen anderer ausgeglichen werden. Zum Thema Umwelt und öffentliches Gesundheitswesen haben die Nichtregierungsorganisationen (NRO) der von der Industrie vertretenen Auffassung eine echtee Gegenexpertise entwickelt. Das Gleiche gilt im sozialen Bereich für Arbeitgeber- und Gewerkschaften. Diese Gegenüberstellung ermöglicht Abgeordneten, widerstreitende Argumente anzuhören. Für den Finanzsektor trifft das nicht zu. Weder die Gewerkschaften noch die NRO haben eine Expertise entwickelt, die derjenigender Industrie Stand halten.

Es gibt in der heutigen Zivilgesellschaft keine ausreichende Gegenmacht.
Dieser Mangel hindert uns nicht an der Formulierung unserer eigenen, von der Branche unabhängigen Standpunkte und hält uns auch nicht von unserer Arbeit ab.

Dennoch bedeutet das Ungleichgewicht aus unserer Sicht eine Gefahr für die Demokratie, denn es findet in einem Kontext statt, in dem die politische und Finanzelite sich sehr nahe stehen. Die enge Verbindung zwischen Goldman Sachs und der Bundesverwaltung in den USA ist kein Geheimnis. In Europa ist diese Verflechtung genauso hoch. Es wäre jedoch ein Trugschluss daraus zu folgern, dass die Ziele der politischen Elite nie von den Interessen der Führungsspitze des Finanzsektors abweichen. Diese Nähe trägt indessen zu einer stärkeren und einseitigen Berücksichtigung der Belange des Finanzsektors bei und schränkt mit Sicherheit die Fähigkeit der politischen Verantwortlichen ein, unabhängige Entscheidungen zu treffen. Ohne angemessene politische Antwort auf die Finanzkrise erhalten hingegen alle möglichen Formen des Populismus Nährstoff, die mehr auf Emotionen als auf Vernunft basieren.

Wir, die für die Regulierung des Finanz- und Bankensektors verantwortlichen Abgeordneten, rufen daher die Zivilgesellschaft (NRO, Gewerkschaften, Akademiker, Think-tanks…) auf, eine oder mehrere Nichtregierungsorganisationen zu bilden, um eine Gegenexpertise zu den auf den Finanzmärkten durch die wichtigsten Marktteilnehmer ausgelösten Vorgänge zu entwickeln (Banken, Versicherungsgesellschaften, Hedge Funds,…) und diese Erkenntnisse effizient über die Medien zu verbreiten.
Als Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher politischer Familien können wir durchaus unterschiedlicher Meinung sein, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.
Wir sind uns jedoch über die Notwendigkeit einig, die Öffentlichkeit auf die Gefahren für die Demokratie aufmerksam zu machen.

Wir laden alle Mitglieder des Europäischen Parlaments und der nationalen und regionalen Parlamente ein, sich dem Aufruf anzuschliessen .“

wo hast du das her? (sie schreiben „diesem lobby“ in der deutschen übersetzung. ist es „der lobby“ oder „die lobby“ oder „das lobby“?)

es ist meines wissens „die lobby“. übrigens: die seite heißt: http://www.finance-watch.org

wer hat unterzeichnet?

gegen 9:11 uhr MEZ lese ich heute auf der besagten homepage unter „unterstützer“ diese namen. es sind also schon mehr geworden.:

Sophie Auconie (France, Group of the European People’s Party, Substitute in the Committee on Economic and Monetary Affairs), Burkhard Balz (Germany, Group of the European People’s Party, Member in the Committee on Economic and Monetary Affairs), Pervenche Berès (France, Group of Socialists and Democrats, Rapporteur in the Committee on Financial, Economic and Social Crisis, Substitute in the Committee on Economic and Monetary Affairs, Chair of the Committee on Employment and Social Affairs), Udo Bullman (Germany, Group of Socialists and Democrats, Coordinator for S&D in the Committee on Economic and Monetary Affairs), Leonardo Domenici (Italy, Group of Socialists and Democrats, Member in the Committee on Economic and Monetary Affairs), Pascal Canfin (France, Group of the Greens, Vice-Chair in the Committee on Financial, Economic and social Crisis), Sergio Gaetano Cofferati (Italy, Group of Socialists and Democrats, Coordinator in the Committee on Financial, Economic and social Crisis), Elisa Ferreira (Portugal, Group of Socialists and Democrats, Member in the Committee on Economic and Monetary Affairs), Jean-Paul Gauzès (France, Group of the European People’s Party, Coordinator for EPP in the Committee on Economic and Monetary Affairs , Rapporteur for the directive Alternative investment fund manager), Sven Giegold (Germany, Group of the Greens, Coordinator for the Greens in the Committee on Economic and Monetary Affairs, Rapporteur for the directive European Securities and Markets Authority), Robert Goebbels (Luxembourg, Group of Socialists and Democrats, Substitute in the Committee on Economic and Monetary Affairs), Charles Goerens (Luxembourg, Group of Alliance of Liberals and Democrats, Substitute in the Committee on Financial, Economic and social Crisis), Thomas Händel (Germany, Group of the European United Left – Nordic Green Left, Substitute in the Committee on Economic and Monetary Affairs), Eva Joly (France, Group of the Greens, Chair of the Committee on Development), Jürgen Klute (Germany, Group of the European United Left – Nordic Green Left, Coordinator for GUE/NGL in the Committee on Economic and Monetary Affairs), Philippe Lamberts (Belgium, Group of the Greens, Substitute in the Committee on Economic and Monetary Affairs), Arlene McCarthy (United-Kingdom, Group of Socialists and Democrats, Member in the Committee on Economic and Monetary Affairs , Rapporteur for the directive Capital requirements for the trading book and for re-securitisations, and the supervisory review of remuneration policies), Sirpa Pietikäinen (Finland, Group of the European People’s Party, Member in the Committee on Economic and Monetary Affairs), Anni Podimata (Greece, Group of Socialists and Democrats), Miguel Portas (Portugal, Group of the European United Left – Nordic Green Left, V ice-Chair in the Committee on Financial, Economic and social Crisis), Peter Simon (Germany , Group of Socialists and Democrats, Substitute in the Committee on Economic and Monetary Affairs), Dirk Sterckx (Belgium, Group of Alliance of Liberals and Democrats, Substitute in the Committee on Economic and Monetary Affairs)…
Françoise Castex (France, socialiste, députée européenne, membre de la commission des affaires juridiques, Jean Desassard (France, Verts, Sénateur de Paris, Verts), Yves Cochet (France, Verts, député de Paris, Verts), François de Rugy (France, député, Verts), Noël Mamère (France, Verts, député de Gironde), Philippe Meirieu (France, Europe Ecologie, Conseiller régional PACA), Sandrine Bélier (France, groupe des Verts, député européenne), Hélène Flautre (France, groupe des Verts, député européenne), Jean-Paul Besset (France, groupe des Verts, député européen), Yannick Jadot (France, groupe des Verts, député européen), Karima Delli (France, groupe des Verts, députée européenne), Daniel Cohn-Bendit (France, groupe des Verts, député européen), Catherine Grèze (France, groupe des Verts, députée européenne), Michèle Rivasi (France, groupe des Verts, députée européenne), Nicole Kill-Nielsen (France, groupe des Verts, députée européenne), Malika Benarab-Attou (France, groupe des Verts, députée européenne), Junqueras Oriol (Spain, Member of the European Parliament, Greens/ALE), Bart Staes (Belgique , Member of the European Parliament, vice-chair of Committee Budgetary Control, Greens/EFA)…

wahnsinn. es passiert jeden tag, es passiert unter unser aller augen … und doch nennt man unser system immer noch „demokratie“.

ich weiß: „lobbydiktaturokratie“ wäre deutlicher und ehrlicher. – aber solange sich noch jemand gegen all das wehrt … heißen wir euch hoffen.

wie viel hat man dir für den letzten satz gerade eigentlich bezahlt? der dient doch in seiner versöhnlerischen art nur einem zweck! haben dich die banken nun auch übernommen?

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Die „Leipziger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums“ bei ver.di bzw. beim VS unterschreibt KLAUSENS

klau|s|ens, gestern hast du noch geklagt, was du alles unt

copy, kopie, abschreiben, axolotl-roadkill, christa-wolf, copyright, erklaerung, guenter-grass, helene-hegemann, klausens, kopieren, leipzig, leipziger, maerz-2010, urheberrecht, Claire-Bayer, Hans-Peter-Bleuel, Horst-Bosetzky, Anna-Duennebier, Uwe-Friesel, Guenter-Kunert, Dieter-Lattmann, Sybille-Lewitscharoff, Juergen-Lodemann, Erich-Loest, Regine-Moebius, Gerlinde-Schermer-Rauwolf, Hinrich-Schmidt-Henkel, Friedrich-Schorlemmer, Christa-Schuenke, Imre-Toeroek,

erzeichnen müsstest, für eine vermeintlich bessere welt … und jetzt hast du aber doch zeit gefunden, für diese leipziger erklärung.

das tat ich schon vor ein paar tagen: die „leipziger erklärung“ unterschreiben.

na und?

manche sachen sind eben wichtig.

das urheberrecht?

ja, aber auch irgendwie nein. (versteh‘ mich nicht falsch!)

wieso nein?

weil alle gedanken sich gegenseitig befruchten. alles denken ist die copy der copy der copy, davon wieder ausschnitte, dann puzzle, und wiederum neueinfügungen, neuverknüpfungen, usw. usf. – das ist der lauf der dinge. mensch zu mensch zu mensch, hirn zu hirn zu hirn, geist zu geist zu geist, und dass jetzt hyperglobal und ultraschnell.

alles denken ist nicht „ego“?

niemals: das ego schwebt in einem raum der communitas, und beides ist in einem prozess des gebens und nehmens verbunden. das ego des künstlers ist eben in der lage, diese strömungen besonders aktiv und darstellend aufzunehmen. das ist der kern. auch schriftsteller und musiker und filmemacher … und schauspieler … und wie sie alle heißen. sie bringen das eher besser nach vorn, was anderen leuten vielleicht genauso im kopf herumgeistert, oder aber ähnlich.

und das alles geht nur mit kopieren?

das kopieren und klauen der gedanken ist unvermeidlich: wenn du hundert mal eine margarine-werbung gesehen hast, wirst du automatisch bilder dieser werbung mit dir und deinem leben und deiner kunst herumtragen.

dann ist also alles an der kunst lug und betrug?

nein, denn nicht alle menschen bringen das auch in einer künstlerischen form hervor, die anspricht. diese besonderheit des künstlers ist seine „leistung“. er formt, das was er (er)lebt, besonders aus. nicht mehr, nicht weniger. und der künstler lebt von den einflüssen, denen er sich aussetzt oder denen er ausgesetzt ist.

dann kann man das urheberrecht doch aufheben. lasst alle diese mädchen wie die hegemann doch weiter diese plagiatsromane mit axolotl und co. dahinschreiben!

das ist nun das andere problem: sobald ich die grenzen ganz und gar aufhebe, entwerte ich das „ich“ noch mehr, als es schon entwertet ist, durch die moderne. deshalb brauche ich schutzwälle, bis dann (sehr bald?) die sturmflut doch noch alles überschwemmt.

du kämpfst also um das „ich“ von autoren/-innen, künstlern/-innen, musiker-/innen und allen diesen leuten? zugleich siehst du das unmögliche?

in gewisser weise ja: es ist der schrei, dass man nicht alles über bord werfen darf, weil sich dann alles noch schneller auflöst. ein hilfeschrei ist diese „leipziger erklärung“.

aber?

es löst sich alles schneller auf: nie waren die möglichkeiten des kopierens und übernehmens und vermischens so gut wie heute. ich erinnere nur an den aktuellen prozess gegen bushido, der in gleich mehreren fällen wohl nachweislich von einer französischen band geklaut hat.

ist klauen denn nicht gleich klauen?

wenn ich künstlerisch etwas nehme, um es zu verfremden, um es neu zu verarbeiten, um dann daraus etwas wirklich neues zu machen, ist es etwas anderes, als … wenn ich etwas 1 zu 1 von einer anderen person stehlend übernehme, weil die welt hernach denken soll, es sei von mir.

das mit dem urheberrecht ist also sehr komplex?

überaus. wie sollte john heartfield seine berühmten collagen gemacht haben, aus zeitungen, wenn er nicht das material anderer übernommen hätte?! bei einfachen papier-collagen fangen die probleme des urheberrechts doch schon an.

und dennoch hast du die „leipziger erklärung“ unterschrieben?

ja, denn ich muss ja auch mich und meine (auch finanzielle) existenz schützen. einerseits sage ich „KLAU SENSE!“ (mein also auch dein name lautet ja: klau|s|ens alias klausens alias zweitklausens alias noch x andere variationen), andererseits aber sage ich aber nicht: klaut künstlerische werke! denn: das eine ist nicht das andere.

du weißt aber, dass alles wissen kreist und kreist und kreist (und kreißt mit „ß“!) — so auch die kreativität.

eben: und mit den neuen medien kreist und kreißt ja noch mehr. radio und fernsehen waren ja ein scherz gegen das internet samt der mobilen geräte. alle gedanken gehen blitzschnell über die gesamte welt hinweg. unser beitrag hier wird auch in kurzfom per TWITTER erscheinen. das geht RUCK ZUCK, BUMM BOMM.

dann hast du die „leipziger erklärung“ unterschrieben, als konservativer, bist aber zugleich ein neuerer?

genau: zwischen diesen beiden bewegungen bin ich hin und hergerissen. zwischen der wahrhaftigkeit und der ehrlichkeit. denn: klauen ist ja unvermeidlich! gedanken, wissen, ideen: sie schwirren durch die welt. und so soll es auch sein! – aber wenn alles samt kompletter texte geklaut werden DARF, und das auch GUT IST, und man es nicht einmal vermerkt, dann löst sich jedes künstlerische ICH auf, und der künstler kann nicht mehr leben. (auch finanziell nicht.) man müsste dann also ganz neu denken. ich rufe trotz meines (konservativen) unterzeichens also dazu auf, alles mal ganz neu und revolutionär zu denken.

wer hat denn nun die leipziger erklärung unterzeichnet?

also auf der homepage-seite von VER.DI, genauer dem verband deutscher schriftsteller (VS) in VER.DI, gab es bis heute (soeben) diese nun folgenden eintragungen und unterzeichner: 351 stück – wohl zusätzlich zu den erstunterzeichnern.

„Leipziger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums
Schriftstellerinnen und Schriftsteller
fordern uneingeschränkte Beachtung des Urheberrechts

Leipzig, 15. März 2010: Wenn ein Plagiat als preiswürdig erachtet wird, wenn geistiger Diebstahl und Verfälschungen als Kunst hingenommen werden, demonstriert diese Einstellung eine fahrlässige Akzeptanz von Rechtsverstößen im etablierten Literaturbetrieb.

Jedes literarische Werk ist ein originäres Kunstwerk. Das gilt für alle Arten von Techniken der Texterstellung, auch für literarische Collagen. Die Möglichkeiten neuer Medien, auch die des Internets, ändern nichts an der Tatsache, dass der Schutz geistigen Eigentums, die Wahrung der Rechte von Urheberinnen und Urhebern, nach wie vor uneingeschränkt Geltung und Priorität genießen.

Künstlerische Kreativität kann langfristig in einer Gesellschaft nur gedeihen, wenn Übersetzerinnen, Schriftsteller, wenn alle künstlerischen Wortschöpfer sich grundsätzlich und gänzlich darauf verlassen können, dass ihr Urheberrecht an ihren Werken geachtet wird.

Missachtung, Aushöhlung und sträfliche Verletzung des Urheberrechts führt zur Entwertung, Aufgabe und schließlich zum Verlust jedweder eigenständigen intellektuellen und künstlerischen Leistung.

Kopieren ohne Einwilligung und Nennung des geistigen Schöpfers wird in der jüngeren Generation, auch auf Grund von Unkenntnis über den Wert kreativer Leistungen, gelegentlich als Kavaliersdelikt angesehen. Es ist aber eindeutig sträflich – ebenso wie die Unterstützung eines solchen »Kunstverständnisses«. Wer die Verletzung der Urheberrechte, u. a. in Form von Plagiaten, als Originalität begreift, gefährdet letztendlich die geistige und materielle Basis allen kreativen Schaffens.

Der Verband deutscher Schriftsteller fordert alle Beteiligten im Literaturbetrieb – insbesondere Verlage, Lektoren, Literaturkritiker, Juroren – auf, geistigen Diebstahl eindeutig zu verurteilen.

Nur so schützen wir den Wert der Wortkunst und die künstlerische Freiheit aller Autorinnen und Autoren.“

Erstunterzeichnerinnen
Erstunterzeichner

Claire Bayer
Hans Peter Bleuel
Horst Bosetzky
Anna Dünnebier
Uwe Friesel
Günter Grass
Günter Kunert
Dieter Lattmann
Sybille Lewitscharoff
Jürgen Lodemann
Erich Loest
Regine Möbius
Gerlinde Schermer-Rauwolf
Hinrich Schmidt-Henkel
Friedrich Schorlemmer
Christa Schuenke
Imre Török
Christa Wolf

Weitere 351 Unterzeichnerinnen/Unterzeichner …

… aus Deutschland, Österreich, Schweden, der Schweiz und den USA:

Jörg Aberger, Barbara Ahrens, Susanne Alge, Barbara Arndt, Sabina Altermatt, Thekla Altmann, Andrea Alvermann, Jutta Arzdorf, Vougar Aslanov, Mischa Bach, Andrea Bakovic, Tilo Ballien, Burkhard Baltzer, Evelyn Barenbrügge, Eva Baronsky, Andrea Bartel, Kaya Batz, Petra A. Bauer, Beate Baum, Margot S. Baumann, Günter Baumer, Elisabeth Baumhöfer, Stephan R. Bellem, Klaus Behringer, Katryn Berlinger, Sandra Beyer, Burkhard P. Bierschenck, Raoul Biltgen, Fiolka Birgit, Steffen Birnbaum, Verena Blecher, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Ariane Blessing, Ulrike Bliefert, Susanne Bloos, Hans-Ulrich Brandt, Gabriele Brang, Jörg Braunsdorf, Charlotte Brinkmann, Dr. Petra Busch, Miriam Buschatz, Oliver Buslau, Monika Buttler, Yvonne Orrego Cárdenas, Anne Chaplet, Manfred Chobot, F. M. Christians, Dietmar Damwerth, Giuseppe de Siati, Volker W. Degener, Antje Dertinger, Monika Detering, Michaela Didyk, Christiane Dieckerhoff, Petra Dohle, Hans-Jörg Dost, Dr. Barbara Draxler, Erwin Draxler, Klaus Ebner, Ann Eckert, Ann Eckert, Angela Egli, Jan Eik, Elisabeth Eril, Tomas Escher, Angela Eßer, Daniel Eßer, Birgit Fabich, Sabine Faltmann, Wolfgang Fehse, Anja Feldhorst, Michael Fischer, Elke Fleing, Gabriele Flessenkemper, Romy Fölck, Ekkes Frank, Margarete Franz, Dr. Jörg Friedrich, Anja Frisch, Ulrich Frohriep, Ruth Fruchtman, Lucas Fuhr, Rebecca Gablé, Petra Gabriel, Anne Gallinat, Petra Ganglbauer, Sigrid Gauch, Ines Geipel, Heike Gellert, Indes Gerstmann, Silvia Gillardon, Susanne Giristmann, Brigitte Glaser, Annegret Glock, Alexander Goeb, Peter H. Gogolin, Christian Gomille, Franziska Götsch, Andreas Götz, Jan Groh, Ester Grund, Nora Günther, Gabriele Haas-Rupp, Gisbert Haefs, Thomas J. Hauck, Lutz O. Heinrich, Stefan Helbig, Sonja Helm, Manfred Helmecke, Monika Helmecke, Barbara Henkel, Bettina Hennig, Peter Henri, Fran Henz, Jutta Herrmann, Gabriele Hesse, Sandra Hesse, Tobias Hierl, Almuth Heuner, Martin Höfer, Michael Höfler, Sabine Höhn, Hannes Hofbauer, Nikki G. House, Adi Hübel, Sigrid Hunold-Reime, Dorothea Iser, Andreas Izquierdo, Astrid Ann Jabusch, Jürgen Jankofsky, Micaela Jary, Nils Jensen, Constanze John, Michael Jordan, Christoph Jung, Reinhard Junge, Wolf Käfer, Iris Kammerer, Andrea Karimé, Dr. Eva Karnofsky, Thomas Kastura, Sabine Kebir, Ruth Keen, Jürgen Kehrer, Simone Keil, Stefanie Kemper, Donata Kinzelbach, Hannes Kirmse, Tobias Kiwitt, Thomas Klaus, Klaus Klausens, Stefanie Klawitter, Katrin Kleemann, Klarissa Klein, Dr. Anette Kleszcz-Wagner, Sabine Klewe, Gisa Klönne, Peter Klusen, Maria Knissel, Daniela Knor, Regine Kölpin, Johann-Günther König, Johanna König, Roman Konzack, Anja Kootz, Anne-Kathrin Koppetsch, Hermann-Anders Korte, Claudia Kramatschek, Ralf Kramp, Peter J. Kraus, Angela Kreuz, Manfred Kriegel, Jeanine Krock, Alexander Kröger, Barbara Krohn, Erika Kronabitter, Julia Krumme, Ulrike A. Kucera, Christoph Kuhn, Gunnar Kunz, Ulrich L., Ludwig Laher, April Elizabeth Lamm, Ralf G. Landmesser, Siegfried Langer, Gundula Lasch, Mara Laue, Ulla Lessmann, Alf Leue, Fritz Leverenz, Tom Liehr, Mila Lippke, Eva Lirot, Monika Littau, Sandra Lüpkes, Heinz Lunzer, Eva Maaser, Matthias Mala, Wolfram Männel, Christian Noel Marin, Mike Markart, Gabriele Matzantke, Martin Meißner, Andreas Menzel, Detlef Michelers, Edda Minck, Anna Mitgutsch, Uli Moll, Julia Möbius, G. Mohr, Peter Mosler, Ingeborg Mues, Hilke Müller, Roland Müller, Hans Müncheberg, Olav Münzberg, Sabina Naber, Norbert Niemann, Heinrich-Stefan Noelke, Regina Nössler, Gisela Notz, Gregor Nowak, Sibylle Nowak, Doris Nußbaumer, Karina Odenthal, Bärbel Oftring, Birgit Ohlsen, Dr. Thomas Orthmann, Irmgard Maria Ostermann, Ronya Othmann, Mirko Perschke, Barbara Peters, Annette Petersen, Alexander Pfeiffer, Dietger Pforte, Karin Pickl, Evelyn Pilz-Günther, Jonas Plöttner, Dieter Polz, Traian Pop, H. Poppe, Ursula Posse-Kleimann, Uwe Post, Günther H. W. Preuße, Sabine Prilop, Claudia Puhlfürst, Horst-Dieter Radke, Heidi Ramlow, Lutz Rathenow, Jacqueline Raussetz, Petra Reategui, Heidi Rehn, Peter Reuter, Werner Richter, Traudel Ridder, Hartmut Rißmann, Simon Ritzkowsky, Jutta Rosenkranz, Claudia Rossbacher, Uli Rothfuss, Petra Rudolf, Ulrike Rudolph, Eugen Ruge, Gerhard Ruiss, Hans-Jürgen Rusch, Can Safiye, Till Sailer, Waltraud Schade, Sabine Schäfers, Erich Schanda, Regina Scheer, Annette Schelb, Dr. Dagmar Scherf, Dieter Scherr, Petra Schier, Ulf Schiewe, Wolfgang Schimmel, André Schinkel, Regina Schleheck, Marion Schmid, Barbara Schmidt, Ute Schmidt, Ursula Schmiedgen, Ronya Schmidt, Gerald Schmitt, Karl-Hermann Schneider, Rainer Schneider, Martina K. Schneiders, Wilfried F. Schöller, Helmuth Schönauer, Sylvia Schopf, Karl-Heinz Schreiber, Peer Schröder, Gesine Schulz, Christiane Schwarze, Leonhard Michael Seidl, Katja Selig, Gerda Sengstbratl, Shirley Michaela Seul, Heide Simon, Hermann Spix, Klaus Staeck, Robert Stauffer, Franziska Steinhauer, Elisabeth Steinweg-Fleckner, Ursula Sternberg, Friedeborg Stisser, Armin Strohmeyr, Sigrid Strohschneider-Laue, Volly Tanner, Heiko Tessmann, Helga Thiel-Ballien, Thomas Thiemeyer, Axel Thormählen, Sylvia Treudl, Franziska van Haaren, Benedikt Viertelhaus, Birte Vogel, Sabine Völkel, Dirk von Kügelgen, Johann Voß, Corinna Waffender, Netka Wakounig, Markus Walther, Michael Weber, Rainer Wedler, Renate Welsh, Ellen Widmaier, Johannes Wiegel, Jutta Wilke, Brigitta Willer, Stefan Winges, Maria Winkler, Carmen Winter, Christa Winter, Otto Winzen, Elvira Wischniewski, Prof. Dr. Gerald Wolf, Bernd Wolff, Susanne Wolff, Jens Wonneberger, Charlotte Worgitzky, Heike Wulf, Günther Zäuner, Anne Zeisig, Barbara Zeizinger, O. P. Zier, Peter Zingler, Alfred Zirwes, Katja Zucchetti, Jan Zweyer

du unterschreibst (als klaus klausens), weisst aber dennoch, dass etwas doch hakt?
an der sache?

ja, man müsste das alles viel offener und freier diskutieren. die „leipziger erklärung“ ist im kern konservativ, weil sie die veränderung von medien, hirn und welt und mensch nicht wirklich aufgreift, sondern weil sie verhindern möchte, dass die dampfwebstühle in manchester siegen. eine echte auseinandersetzung mit der revolution der medien ist nicht vorgesehen.

oho! du neudenker. du aber willst diese echte auseinandersetzung nun? da bin ich ja mal gespannt. und das bild unten? was sollen diese violetten dinger darauf?

das ist ein kunstwerk von mir: es heißt „leipziger erklärung“.

aha, aber im kern wolltest du nur vermeiden, dass der VS dich wegen verletzung des urheberrechtes verklagt, wenn du seine homepage-seite am 29.3.2010 aus dem internet klaust – und deshalb hast du es künstlerisch ein bisschen verfremdet. ich verstehe dich sehr wohl! eigentlich verstehe ich die welt!

hier klicken für die homepage leipziger erklärung des VS

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com