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klau|s|ens lauscht den EURO-tönen und EURO-aggressionen – www.klausens.com

klau|s|ens, es geht ja tag um tag.

mal die eine meinung, dann die andere. deutschland zahlt zu viel, deutschland zahlt zu wenig. deutschland zahlt alles. deutschland zahlt nichts.

es geht nur noch um gefühle einerseits und politische absichten andererseits.

mit wahrheit hat es wenig zu tun, denn die wahre lage interessiert kaum. die meinungen sind dagegen wohlfeil.

wir feilen wohlfeil am euro.

wir haben doch gestern gedichtet:

EURO FREMDER DU DA

Ach Münzeklein die
Du für viele Länder
Äußerungen tust
Dass wir nichts
Sind als Armut
Versteht die Welt
Nicht mal sich selbst
Oder dich als mich
Als Finanz oder wie
Geht das mit Schulden
Ohne Rollbestuhlung?

ich verstehe: der rubel soll rollen, aber er rollt nicht. – und was haben wir damit erreicht?

willst du die welt heilen? die bomben entschärfen, die jetzt gerade da und dort (nehmen wir aleppo) fallen? willst du das?

es sollen doch nur allen gut gehen.

auch eine absicht! es gibt keine absichtsfreien menschen. (oder wenn es diese gibt, dann sind sie nicht menschlich, sondern falsch. falsche menschen, falsche charaktere, verbogene geister.)

was hat denn monti gesagt? was denn? – alle regen sich so auf!

er fürchtet den zerfall der EU. und deshalb sollen die regierungen unabhängiger von den parlamenten entscheiden. so in etwa muss es sein.

reaktion A:
### Der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok pflichtet ihm bei: „Mario Monti hat vollkommen recht. Regierungen brauchen Verhandlungsspielräume, wenn sie Einfluss haben wollen“, sagte Brok der „Welt“. Wenn die Regierungen nur den Maßgaben ihrer Parlamente folgten, wären Kompromisse im Rat unmöglich und die EU handlungsunfähig. ###

reaktion B:
### In Deutschland löste Monti mit seinen Äußerungen Empörung aus. „Die Gier nach deutschen Steuergeldern treibt bei Herrn Monti undemokratische Blüten“, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt der „Welt“. ###

man sieht also, wer wie was kocht.

sie kochen am und um den EURO ihre eigene welt der absichten.

aber niemand weiß, wie viel geld da und dort gebraucht wird … und wie viel geld da und dort noch da ist.

meine frage: sind „schulden“ vielleicht auch „geld“? könnte das eine ökonomische lösung sein? wir setzen „schulden“ als betrag, wie wir das von der mathematik kennen, und machen diese so zu geld. dann hätte sich der reichtum europas auf einen schlag mehr als verdoppelt. schulden = geld = kapital.

das ist sehr klug gedacht. das wäre eigentlich schon einen platz bei den großen wirtschaftsweisen wert.

eben: einen platz … wert. es geht immer nur um die ökonomie. bei der menschheit.

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klau|s|ens und das geschwanke der meinungen um den EURO herum – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist unfassbar. aber auch unfasslich!

keiner weiß, was zu tun ist. alles ist nebulös. alle reden und sprechen dieses oder jenes. alle kochen ihre polit-ziel- suppen.

griechenland raus, griechenland rein. die einen so, die anderen so.

mal mehr die einen, dann mehr die anderen. (was steht denn heute in der BILD? also der BamS. na, herr söder?)

es ist tag um tag anders. der eine horror und der andere. wem soll man glauben? wem kann man glauben? alle sprechen aus dem bauch der absichten, kenntnis ist kaum vorhanden.

da ist die eine meldung.

dann kommt aber die andere.

dann kommt zwei tage nichts.

dann fehlen plötzlich X-millionen milliarden.

dann muss da umgeschuldet werden, oder aber auch dort.

dann hören wir nichts.

dann kommt dort ein interview: deutschland profitiert vom euro. griechenland muss im euro bleiben.

dann kommt es plötzlich hier zu einer konferenz, dort zu einer besprechung.

dann schafft es griechenland doch.

dann schafft es griechenland doch nicht.

alle reden mit, alles ist nebel.

nichts stimmt.

nichts ist wahr.

niemand weiß wirklich bescheid, wie die lage da und dort ist.

wir lesen und bekommen nicht ein einziges mal eine echte darstellung der ganzen komplexen lage samt aller verschuldungen samt aller töpfe und nichtttöpfe.

aber alle schreiben mit.

auch wir.

griechenland rein, griechenland raus … aus dem euro. oder aus der welt?

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klau|s|ens schreibt EZB-gedicht – www.klausens.com

klau|s|ens, was hast du mit der EZB zu schaffen?

ich habe mit der welt zu schaffen. als autor und künstler und lächelnder.

aber die EZB?

muss man sich nicht mit allem befassen, weil einem alles immer entgegenfliegt? gestern war man ganz aufgeregt, was herr mario draghi denn nun in frankfurt sagt. der DAX war hochgeschnellt. in aller welt wurde geschaut, was es aus der EZB denn nun gibt? wird man in die märkte eingreifen und staatsanleihen aufkaufen? die vorfreude der geldhaie und geldwale war groß.

das war also gestern.

und als ich diese aufregung um die EZB mitbekam, war ich selber ganz aufgeregt.

und dann?

dann schrieb ich ein gedicht, welches ich im internet absetzte: vor der pressekonferenz, während der pressekonferenz und nach der pressekonferenz. (die konferenz war so kurz!)

EZB – Am ohne e ruckelnden Herd Europas

Bklagt ihr die Lage?
Bginnt wieder Schrecken?
Bgrüßt man jede Idee?
Bsorgt man sich denn Know How?
Ach ja!
Wir sind allzeit breit!
Der EZB breist alle Länder
Und brät nun die Zukunft.
Bäugt das Recht und die Sprache!

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u. a. als Klausens oder Klau€s€ens oder Klau$s$ens, am 2.8.2012, geschrieben circa 13:45 Uhr bis 13:50 Uhr MESZ, Donnerstag, Königswinter-Oberdollendorf. Siehe z.B.: http://dichtersblog.blogspot.de/2012/08/ezb-am-ohne-e-ruckelnden-herd-europas.html

wann war die? die pressekonferenz?

gestern, donnerstag, gegen 14:30 unserer zeit. MESZ.

aha: und dann?

dann waren die äußerungen des herrn draghi so ganz andere als die, die sich die finanz erhofft hatte. nur noch vage kam es da rüber: das eingreifen und aufkaufen. ganz vage.

resultat?

der DAX fiel wieder, zack, zack.

und nun?

nun drehen und winden sich die ansichten zum EURO, zur KRISE, zu GRIECHENLAND und zu ALLEM wieder mal so, und dann wieder mal so.

es ist köstlich!

ja, ja, aber leider kein spielfilm, sondern der ernst unser aller dasein. unsere existenz. ich würde ansonsten gerne lachen. ansonsten.

ansonsten? oder: umsonsten?

„umsonsten“? schön, ein neues wort von klau|s|ens und zweitklausens. also gibt es doch noch erfolg: sprachlichen.

sollen wir nicht die EZB mal runterstufen, just for fun? was moody’s und andere tun, das können wir doch auch.

ja, wenn es „umsonsten“ nun gibt, dann können wir „das runterstufen“ doch auch. wenn hat es gerade noch getroffen? gestern? heute? die slowaken? die slowenen? 3 stufen?