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klau|s|ens hasst die manischen dauerfensteröffner des winters – www.klausens.com

klau|s|ens, die menschen sind seltsam, gerne auch seltsam böse und seltsam egoistisch.

ach ja, in diesen tagen … in diesen kalten tagen.

dann reißen sie die fenster auf, wenn sie das haus verlassen. weil sie frischluft brauchen.

sie gehen durch das treppenhaus, ergreifen jedes fenster am riegel oder griff, welchen sie kriegen … und dann reißen sie es auf, das fenster … oder sie stellen es auf kipp.

danach verlassen sie fröhlich pfeifend das haus. (fenster offen lassend.)

und sie arbeiten und arbeiten, aber sie selber sind aus dem haus hier ja schön weg.

das haus aber ist nicht weg.

auch die offenen fenster sind nicht weg.

nun kühlt das haus aus: stein um stein.

es wird kalt und bitterkalt im haus.

zugleich laufen die heizungen auf hohen touren.

aber das haus kühlt dennoch aus und die heizungen laufen noch mehr und noch schneller.

aber alle energie ist verpufft. sinnlos verpufft. (die ökologie schreit!)

die fensteraufreißer sind derweil außer haus.

die fensteraufreißer fühlen sich ganz toll: frische luft.

denn frische luft muss sein.

sie wählen vielleicht GRÜN, also DIE GRÜNEN / BÜNDNIS 90.

denn frischluftfanatiker und GRÜN … das gehört zusammen.

dabei verplempern sie tausende von kilo-joule-oder-sonstwas-einheiten an energie.

sinnlos.

denn ein ausgekühltes haus braucht noch mehr heizenergie, um es auf eine geeignete temperatur zu bringen.

das aber ist diesen menschen ganz egal.

hauptsache, frischluft. tag für tag. stundenlang.

und so frieren diejenigen, die im haus zurückgeblieben sind … es sei denn, sie eilen zu den fenstern, sofern diese zugänglich sind, und schließen sie wieder.

denn die klugen menschen wissen: lüften muss sein, ja, ja, aber im winter macht man es kurz und heftig.

das nennt man dann stoßlüften.

aber davon haben die manischen fensteraufreißer noch nie gehört.

doch, haben sie: aber sie wollen pfeifend zur arbeit fahren, mit dem herrlichen bewusstsein: jetzt stehen schön die fenster auf. im ganzen haus.

jetzt wird es schön kalt, im ganzen haus.

alles wird frisch und gut.

und ich sitze warm an meinem schreibtisch auf der arbeit, denken sie.

so böse können die menschen sein.

man sperre diese (menschen) bitte auch mal ein! (nicht nur die fenster auf!)

klausens-collage-26-1-2015-geoeffnetes kunststofffenster fenster

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klau|s|ens erlahmt beim nix-erkennen von verifying und beim CAPTCHA – www.klausens.com

klau|s|ens, man muss immer wieder dinge tun, die einen nerven.

im internet „schützen“ sie sich und schreiben einem vor, bestimmte abfolgen von buchstaben (und/oder zahlen) einzugeben. das kann bei einem online-formular sein, das kann aber auch bei einem kommentar sein. egal wo und wie: du musst extra was tippen.

und das bieten die dir dann vorher an. (zum beispiel „CAPTCHA“, jenes lange akronym für „Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart“.)

das liest du dann oder auch nicht. („A CAPTCHA is a program that protects websites against bots by generating and grading tests that humans can pass but current computer programs cannot. For example, humans can read distorted text as the one shown below, but current computer programs can’t “ – schreibt http://www.captcha.net)

du musst es erkennen, denn nur, wenn du die richtigen buchstaben und zahlen eingibst, darfst du weitermachen bzw. wird das ding von dir versendet oder gespeichert.

wozu führt es?

manchmal sitze ich minuten daran.

weshalb denn?

ich erkenne die buchstaben einfach nicht. die sind so verzerrt, dass ich die nicht so erkenne, wie ich das soll.

und was machst du?

ich tippe etwas ein, was ich meine zu erkennen.

und was passiert dann?

es wird als „falsch“ abgewiesen und man darf sich einen neuen code generieren lassen.

den tippst du wieder ein?

ja, aber auch den kann ich so schwer lesen.

dann bist du also wie ein archäologe?

man könnte es so sagen: die welt ist hochmodern (angeblich), aber man sitzt dann wie ein archäologe am internet und versucht, dieses und jenes zu entziffern.

lächerlich!

eigentlich ja. und warum produzieren sie codes, die so verzerrt sind, dass man die gar nicht erschließen kann?

sie haben angst vor spambeiträgen.

das mag ja sein, aber das opfer bin doch ich, der entzifferer und ewige falschtipper. die dinge sind doch oft total unlesbar!

es werden stunden sein, die du dafür schon verschwendet hast.

die kommen dann noch zu den unzähligen FACEBOOK-monaten hinzu, die bei vielen leuten angesichts des 10-jahres-jubiläums von FACEBOOK das hauptleben mittlerweile ausmachen.

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Herrliche Kunstfotos macht KLAUSENS

klau|s|ens, du machst wieder werbung in eigener sache?

muss man das nicht? als künstler? als schreiber? geht es denn anders? immer werben, werben, werben?

es darf nicht so anstrengend werden. alle werben und werben und werben. ich empfinde das als anstrengend. als nervig. als lärmend.

darf ich dich denn wenigstens auf meine schachgedichte aufmerksam machen? http://www.klausens.com/schachgedichte.htm

die sind doch schon 2 jahre alt!

ja, ja, aber die weltmeisterschaft im schach wurde ja gerade erneut ausgetragen. und das war die nächste nach der, wo ich die gedichte einst schrieb. schachgedichte bleiben zudem schachgedichte. ewiglich.

und was soll das dann? deine gedichte sind doch uralt! mittlerweile ist ja schon, wie du selber sagst, eine weitere schach-WM über deine gedichte hinweggegangen. anand gewann dieser tage gegen topalow.

ich dachte. man könnte das zum anlass nehmen, einmal auf meine alten gedichte aufmerksam zu machen.

ach nee. hast du nichts neueres?

doch, doch. ich habe noch die handballgedichte: http://www.klausens.com/handballgedichte.htm

aha, aha – und was noch?

immer muss ich produzieren und produzieren – und dann fragst du: „was noch?“ das ist doch nicht fair!!!

das leben ist nie fair. vergiss das nicht.

ich habe noch ein aktuelles kunstfoto.

aha. welches?

siehe doch unten: es heißt „licht und sonne und schatten am glas“. gestern gemacht.

aha. es fehlt das plastik im namen. – und warum setzt du es zweimal ab? jenes kunstfoto?

das mache ich doch oft. alles ist doppelt oder zweifach oder gespalten. weil doch die welt so ist: doppeldeutig, schizophren, unerkennbar. so wie wir beide, als klau|s|ens und zweitklausens.

und du bist klau|s|ens?

ja, ja, wenn du zweitklausens bist.

ich weiß es doch auch nicht.

haben wir denn jetzt wenigstens mal wieder etwas werbung für uns und unser werk gemacht?

mir ist das mit der werbung viel zu viel. alle machen nur werbung für sich und ihre arbeit.

sollen wir also alles lassen? wäre „lassen“ die lösung aller probleme?

ich denke, man muss den bundeshaushalt sich mal wieder richtig „überziehen lassen“, ja, ja, manchmal ist das doch eine heilsame lösung von allem für alles. das „lassen“.

dann lass mich jetzt aber auch in ruhe. ich muss mich jetzt wieder der kunst zuwenden.

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und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
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klau|s|ens mit pink-rotem fenster – www.klausens.com

du, klau|s|ens, kommt jetzt der klassiker?

in welcher art?

nun, das fenster als symbol der offenheit. man kann hindurchsehen und hineinsehen. wenn man die gardinen zumacht, bedeutet es das gegenteil. das fenster als die durchschauung. das fenster als eckiges im runden. das fenster als brechung des lichtes. das fenster als scheinbar offenes, selbst wenn es geschlossen ist. das fenster als geöffnetes, für die luft. das fenster als schranke zwischen mensch und natur. das fenster als hoffnung auf das andere. das geöffnete fenster als idee, den anderen hineinzulassen. das puritanische als gedanke, dass man vor der welt nichts zu verstecken habe. das fenster als symbol der wahrheit. das fenster als das nichts verbergende und nichts zu verbergen habende. das fenster …

also, lieber zweitklausens: haben wir ein literaturseminar? – oder was soll das?

wieso?

all diese aufzählungen von möglichkeiten. du hast das wichtigste und profanste vergessen: das fenster als werbung. es ist ein kleines dingelschen, pinkrot, aus weicher masse, mit plastik bezogen … und soll nur auf ein produkt hinweisen. mehr ist es nicht.

dann muss ich meine weitreichende und lichtweisende gläserne kultur- und literaturtheorie über das fenster ja jetzt noch erweitern?!

tu, was du nicht lassen kannst. (es ist übrigens stickig, hier im blog(g), findest du nicht?)

soll ich die pinkroten fenster jetzt aufreißen oder nicht?

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