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klau|s|ens dokumentiert die ärgerliche analog-abschaltung 20-6-2017 südliches NRW durch unitymedia – www.klausens.com

klau|s|ens, nun ist es geschehen: gestern!

oh ja, morgens war das bild noch da, das fernsehen, das gute alte fernsehen … und mittags dann nicht mehr. dann kam ein INFO-standbild von unitymedia.

mittags war diese epoche vorbei. (wir haben es jedenfalls mittags festgestellt und fotografiert.)

der gute, alte, klobige fernseher ist nutzlos, weil nix mehr kommt.

du brauchst doch nur dieses zusatzdings. receiver oder so.

ja, ja, aber dann ist alles so kompliziert: gerät 1 anschalten, fernseher als gerät 2 anschalten, das dauert, und das umschalten zwischen den programmen, das ist alles ganz anders nun, umständlicher, blöder. 2 fernbedienungen auch noch.

aber das bild ist besser.

auf dem alten fernseher? mit digital-zufluss per receiver?

weiß ich nicht, vielleicht, vielleicht.

das analoge fernsehen war doch so einfach, zipp, zapp, zipp. schon war das programm und das bild da. millisekunde! (ich bin doch bekennender zapper!)

das neue?

alles anders, umständlich, blöde, ärgerlich.

am 20.6.2017 war tatsächlich der abschalttag für das südliche NRW.

ich hatte immer gehofft, dass es nicht eintritt. man hofft ja: es trifft nicht ein.

und dann kommt es doch.

das leben kann so gemein sein, auch in den kleinen dingen.

eigentlich will man (die industrie) immer mehr und immer mehr neue technik, um mehr geld zu verdienen.

klar: neue technik, neuer standard, du brauchst neue geräte, die industrie freut sich.

das ist eine ewige schleife: neu, kaufen, neu, kaufen, neu, kaufen.

in der medizin ist es so: neue technik, neues gerät, mehr operieren (auch wenn operationen nicht nötig sind), neue technik, neues gerät, mehr operieren.

wir sind dem dauernd ausgeliefert.

das schlimme ist ja: es passiert dauernd, an allen ecken und kanten unseres lebens. heizkörper und ablesegeräte, elektronisch gesteuerte rauchmelder, ein neues smartphone quasi alle 2 wochen schon, denkende geräte, sprechende computer, die alles von uns zudem aufzeichnen, was wir antworten, es speichern und für die geheimdienste bereithalten. autos, die nur noch aus software bestehen und zusammengemogelt sind.

warum musst du immer den großen bogen schließen oder ziehen?

ich weiß auch nicht: aber so ist die welt, man ärgert sich jeden tag, und kann nichts dafür. man ist opfer.

worüber hast du dich heute geärgert?

ab 7:30 uhr ein laubbläsermann auf der straße. das geht jetzt schon jahre so, und hört nicht auf. laubblasen, ein ärgernis für eine epoche! sinnlos, bescheuert, laut, stinkend. den körper und dessen bewegungen beim und durchs arbeiten zudem nicht mehr fördernd.

und gestern?

darüber schreiben wir hier gerade doch: man hat uns das analoge fernsehen abgeschaltet (20.6.2017) und zwingt uns in die flachbildära. (oder zu zukäufen von zusatzgeräteboxen, die alles so umständlich machen.)

moderne flachbildgeräte passen doch viel schöner zur wohnungseinrichtung.

wenn du meinst. – beim umschalten gibt es auch da eine verzögerung. außerdem wollen diese geräte ins W-LAN eingebunden sein, erneuern dauernd die software und geben X daten an die betreiber der fernseher weiter. es geht doch immer um kontrolle und „abschöpfen“ von informationen.

und der mensch?

der mensch ist denen egal. der mensch ist nur wichtig, weil er immer neues kaufen soll, neu, neu, neu, kaufen, kaufen, kaufen. (das thema ressourcen und ökologie lasse ich heute mal weg, es ist ja alles unendlich … unser dasein ist totale vergeudung von „welt“ und dem sowieso nicht ewigen leben des planeten.)

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klau|s|ens fordert die gesetzliche einführung einer warn- und hinweispflicht bei fernsehsendungen bezüglich tätowierungen – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird dir wohl allmählich zu viel.

das kannst du laut sagen, zweitklausens: in jeder sendung sieht man diese ölbeschmierten arme, teilweise auch noch ebensolche körper.

du meinst tätowierungen.

für mich sind es belästigungen: sie sind nicht schön, aber auf immer mehr körpern sind diese zu sehen. eine zwangsbeschau des hässlichen im öffentlichen raum.

fußballer und fußballerinnen!

da, aber auch bei unendlich vielen fernsehschauspielern und -schauspielerinnen.

auch bei B- und C-Promis, nein, auch bei A-Promis.

sie sind da und dort und hier: omnipräsent. – ich will diese tätowierungen nicht mehr sehen, schon ja nicht im fernsehen.

aber du kommst nicht daran vorbei: in einer RTL-billig-pseudo-doku sind immer tätowierte dabei. immer.

aber dann möchte ich gewarnt werden. von der sendeanstalt.

so wie vor unzüchtigen inhalten? oder „erst ab 16 jahren geeignet“?

ja, ich möchte, dass man mir vor einer sendung sagt, ob und inwiefern es tätowierte menschen darin gibt oder geben wird.

wieso?

mittlerweile zucke ich immer zusammen, bei dem anblick der ewig schlechten kritzeleien auf den so absichtlich verhässlichten körpern.

du zuckst zusammen?

ich erschrecke mich auch, weil ich denke, wieso kann man sich so einen schwarz-fleck-murks und bunt-kritzel-klump dauerhaft auf seinen körper machen lassen. dauerhaft! ewig!

was soll die warnung bringen?

sie würde meine gesundheit schonen, meine psyche, mein seelenheil!

dann könntest du noch schnell wegzappen?

ja, ja, das könnte ich. und die sendungen ohne tattoos, die könnte man auch mit einem hinweis versehen. dann kann man nämlich schön gucken, ohne dass man angst haben muss, zusammenzuzucken.

ob du damit durchkommst?

ich fordere auch in den bahnen und bussen ausgewiesene sitze: „hier dürfen menschen mit tattoos sitzen“ und „hier dürfen menschen mit tattoos leider nicht sitzen“.

apartheid?

ja, ich fordere diese bezogen auf tätowierte und nichttätowierte. es wird endlich zeit.

und warum?

weil es so schlimm und so viel und so hässlich geworden ist, alles das, dass ich es nicht mehr ertragen kann.

aber ein tattooverbot forderst du nicht?

nein, aber vielleicht setzt herr trump das ja mal durch, per weltdekret, dann wäre ich fein raus.

wie weit geht deine toleranz?

ich weiß es nicht, aber wie weit muss toleranz gehen? du würdest ja auch nicht mit einem bus fahren, wo öffentlich scheißhaufen abgedrückt werden? und wo die menschen in den bus pinkeln? oder doch?

nein, das möchte ich nicht.

dann siehst du, wie relativ alles ist. ich will nun eine barriere gegen tattoos in die gesellschaft einbringen. wer asylanten nicht haben will, sollte doch zuerst mal gegen tattoos vorgehen. – und ich bin ja ganz zahm: ich fordere ja nur warnhinweise im fernsehen und eine aufteilung der sitze im öffentlichen nahverkehr. das geht doch noch!

sicher, sicher, aber was machen wir mit den kindern, die sich rubbeltattoos auf die arme reiben? was machen wir mit denen?

und was machen wir mit denen, die sich nur deshalb tätowieren, weil sie zu schwach sind, sich gegen den gesellschaftlichen druck zu stemmen, wonach man seine haut „dreckig“ haben muss, aber diesen dreck nachher als „wundervolle bilder auf der haut“ so fälschlich dann auch noch bezeichnet?

klausens-fernseher-hinweise-und-warnungen-zu-taetowierungen-20-4-2017

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klau|s|ens ängstigt der kein-establishment-und-doch-establishment volks-nur-ausnutz-präsident donald trump – www.klausens.com

klau|s|ens, wie fandest du den doppel-bibel-clou?

geschickt, der nächste muss schon 3 bibeln stapeln, um dergestalt unvergesslich zu werden.

und die rede? wie fandest du die?

erschreckend: dieses „volk“! alle demagogen benutzen „das volk“, ohne zu sagen, was oder wen sie meinen.

die vergessenen!

ich bitte dich: wie viele latinos sind, als ein beispiel, vergessen … in den USA? – du glaubst doch nicht, dass er diese meint.

er ist so voller widersprüche, immer: nichts passt, nichts stimmt.

aber er hat hohle und hehre worte von diesem tollen amerika/america.

das ist die vision: alle politiker hauen so eine vision durch die landschaft.

im amerika musst du das haben: also nun „america first“ versus „yes we can“.

und dann hat obama zum schluss seiner amtszeit noch gesagt: „yes we did!“ (das müssen dann die historiker klären, in jahren, die noch kommen. mit viel zeitlichem abstand. sofern noch jahre kommen. – jetzt weiß man nicht so recht.)

aber trump hat sein (bald wieder ach so) tolles amerika verdammt runtergeredet.

es war beschämend, für alle, die auf der tribüne und sonstwo zugucken mussten.

„das establishment“ kann einen gewiss verdammt nerven.

gewiss, aber trump ist ja nicht gegen das establishment, sondern nur gegen DAS establishment der politikerkaste, die ihm immer suspekt ist.

und nun kommt das kaufmanns-, shopping-, kapital-, deal-establishment neu an die macht.

es sind die einen, und nun die anderen. die einen hatten etwas mehr ahnung als die anderen. aber alle sind vom volk weit weg. in den USA ist das volk immer nutzmasse.

nur wenige politiker sind redlich … und für das volk.

viele sind teil der amerikanischen politikmaschine, die ihre eigenen gesetze (und zwänge) mitbringt.

aber trump beruft sich nun auf das volk. er gibt dem volk seine herrschaft zurück! so sagt er. (also hatte es, das ominöse „volk“, vorher keine herrschaft … nun aber kommt der egomane, und so hat das volk „herrschaft“, wie kurios und absurd dahingedacht!)

das ist wieder dieser pathos. du kannst ja mal „das volk“ in den ganzen firmen, hotels und immobilienblasen des herrn trump fragen, welchen status „das volk“ bei den geschäften dieses kapitalisten hat: keinen! – das volk ist nur masse zur kapitalvermehrung. und als präsident wird er es kaum anders sehen, der herr trump. (aber anders sagen wird er es, sagen!)

wir haben viel schlimmes hören müssen. nationalismus, abschottung, und dieses ewige berufen auf „das volk“.

„das volk“ ist der ur-slogan jedes guten populisten, und das schöne oder auch dumme ist: „das volk“ findet solche lügereien zu einigen teilen dann auch noch „gut“ … und wählt (vom charme des populisten betört) so einen menschen, der ja in unserer sicht so verdammt unberechenbar ist.

da sind mir politiker aus der klassischen „kaste“ lieber, wenn sie zumindest mal berechenbar sind, als solche, die nicht berechenbar sind, wenngleich „das volk“ bei beiden varianten eigentlich keine echte bedeutung findet.

vielleicht redet herr trump nur für die proleten ohne job, die in detroit wohnen, solange sie nicht „fremden rassen“ angehören.

aber die ganze USA ist doch voller rassen. das ist doch ein (schöner) baustein dieses landes. wer keine anderen nationalitäten als „amerikanisch“ (was ist das denn? die indianer auch?) haben will, muss die kinoindustrie, die sportindustrie, die musikindustrie etc. … alles solches … direkt mal schließen. und wir können ja auch mal genau hingucken, wer alles in new york die gelben taxis fährt.

trump ist unausgereift, voller widersprüche, hat keine tiefe, bleibt bei seinen schönen ober-flach-sprüchen hängen … und grenzt dauernd aus, selbst noch alle präsidenten vor ihm grenzt er aus.

und er präsentiert sich nun als der neue „deus ex machina“. wir denken an berlusconi, wir denken an den herrscher von nordkorea, wir denken an die führer von gambia (ex-führer!), von ungarn, von der türkei … und … und … es ist immer wieder daselbe muster.

viele worte: aber der kern ist nur, dass man macht haben und macht ausüben will, so unabhängig und so ungestört wie möglich. ein spiel für das EGO.

… und narzissmus und eitelkeit und allerlei sonstige psychische beladungen kommen hinzu.

wir schrieben gestern LIVE am fernseher ein gedicht, parallel zu eben jener beängstigenden inauguration-rede von trump (red ist die partei-farbe der republikaner, und: seine krawatte war ja gestern auch höchst aggressiv-rot):

BUILT UP IN RULES, AMERICAN NATIONAL BLUES AND REDS

America first
You blessy blures

Our borders are us
And we keep the

Hour as ours for
The never lets you

Down on the winner
Side its all to

Bring back dreams
To the roads of

New miracledaddyclaim

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als KlauDONALDsTRUMPens oder KlauAMERICAsAMERICAens oder KlauFIRSTsFIRSTens, LIVE zur Inauguration-Rede des Donald Trump am 20.1.2017, Freitag, 18:11 Uhr bis 18:13 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf. („new miracledaddyclaim“ ist ein Kunstwort von Klausens. Siehe zu solchen Wortschöpfungen auch: LINK. )

danke, klau|s|ens, für den „new miracledaddyclaim“, das trifft es, was trump uns vorspielt. schauspieler sind in den USA ja auch in der politik hoch angesehen.

aber das gedicht ist doch von uns beiden, zweitklausens. bedanke dich lieber bei herrn trump, dem unberechenbaren mann mit den vielen gesichtern.

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klau|s|ens sieht immerzu die bildreich zeigenden und sich stets verratenden hände des herrn donald trump – www.klausens.com

klau|s|ens, bei donald trump geht etwas ab. (aber nicht die post!)

„trump als mekka der körpersprachenanalysten“, das wäre mal eine schlagzeile.

wieso „mekka“?

sorry, das ist unreflektierter sprachgebrauch.

bei RTL passiert immer alles vor dem „kadi“, dabei sind es deutsche gerichte, über die da berichtet wird.

aber trump ist in seiner sprache ja auch ungezügelt, oder: ungezüngelt.

„ungezüngelt“, ja, ja. er sprach von der NATO als obsolet.

sicher, aber da war es das amerikanisch-englische wort … und das kann in deutsch auch als „altbacken“ übersetzt werden.

dann ist A nicht gleich B?

leider nein! darunter leidet auch herr trump, wenn er droht und zeigt und bisweilen wirres zeug von sich gibt.

ich habe bisweilen angst, ja „GERMAN ANGST“ habe ich vor und bei diesem mann.

vielleicht stürzt er vorzeitig, weil er vieles verhüllt …. und nicht enthüllt. wir nehmen mal seine steuersache.

gewiss: und von obama verlangte er einst die totale offenheit. der sollte seinen pass der öffentlichkeit vorlegen, um zu beweisen, dass er (obama) amerikaner sei.

der populist redet dies, der populist redet das. das eine darf nicht, das andere muss, beides widerspricht sich: egal!

und dann wirst du gewählt!

die idee ist: lüge, bis sich die balken biegen, aber zeige es nicht. das lügen muss seriös geschehen … und fortwährend.

trump macht immer weiter.

das ist sein haupttrick: einfach weitermachen, an keinem vorwurf sich aufhalten. immer das gegenteil behaupten und dann selber angriffe führen. eine methode, die bei ihm wundervoll funktioniert hat.

die europäischen populisten schauen sich alles um trump an, um es nun nachzumachen, bei den nächsten wahlen.

aber diese körpersprache, diese hände, die musst du erst mal hinkriegen: diese ewig zeigenden hände. das erinnert an 3-flächen-klapp-altäre aus den zeiten, als die kirche anfing, die ganzen heiligen auf bilder malend aufzuziehen. die hatten ja musterbücher für die handstellungen.

oh, lochner, oh, lochner.

trump hat ja gerne mit der rechten rand dieses „loch“, also diesen kreis, einer seiner gesten, die er mag.

und der böse zeigefinger, mit dem er zeigt … und so leute unter druck setzt. („you are fake-news!“)

bei trump gibt es viel „zu sehen“ – nicht nur seltsames zu hören. er ist showman und popstar.

und schlimmes zu erleben, wenn alles schief geht, das gibt es bei ihm auch.

ich denke, man müsste für ihn, die worte „regieren“ und „reagieren“ gleichsetzen: das wäre gut. zumindest treffend.

wie?

„ich reagiere auf eine situation“ = „ich regiere auf eine situation“. so würde man herrn trump und der neuen politik-sprache der USA „gerecht“.

„ich reagiere mich ab“ = „ich regiere mich ab“.

schön. ja, du hast meinen vorschlag kapiert.

bei trump ist „reagieren“ und „regieren“ ein wort, also: genau dasselbe.

und deshalb habe ich ja diese GERMAN ANGST. und ich starrre immerzu auf seine hände, von denen so vieles ausgeht. so viel. er wird regieren und reagieren als eines.

[mir fällt auf: es ginge auch umgekehrt: von regieren zu reagieren. bei trump wird „durchregieren“ zu konsequent „durchreagieren“!]

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klau|s|ens erwartet gar nichts vom heute beginnenden köln.tv – www.klausens.com

klau|s|ens, wieder wird mal alles ganz neu und ganz großartig. groooooooooooßaaaaaaaaaaaaartig!!!

ach ja: köln.tv, ich weiß. start heute 18:00 uhr. ich zittere vor aufregung und vorfreude.

center.tv hat man abgewickelt. nun beginnt auf diesem kanal köln.tv.

ach ja: und nun wird alles ganz anders.

DuMont Schauberg holt sich nun das fernsehen in seine medienzentrale fett hinein … und in das so große pressehaus an der amsterdamer straße.

wow: ins zentrum des großen löwen. wo der puls der zeit schlägt: kölner stadt-anzeiger, express. wow!

man will nun alles mit allem verbinden.

wen und was?

na: berichte, fernsehen, internet, facebook, soziales, unsoziales, ticker, aktualität, presse, agenturen, herumlaufende journalisten, verkehrsunfälle: alles.

also alles von allem zu allem?

gewiss: die medien sind eine einzige suppe, und diese suppe wird aus einem großen pressehaus gesteuert. und da läuft alles zusammen und wird dann auf die bespielbaren „kanäle“ verteilt. das fernsehstudio ist ein teil von allem und sitzt nun auch da. (früher war man ja mit dem sender center-tv in köln-ossendorf.)

das kommt ins internet, jenes kommt ins fernsehen, ach nee: internet ist ja zugleich auch fernsehen, alles sind nur ströme von medialen ergüssen … das aber kommt dann noch traditionell in den papier-EXPRESS, und dann da noch was auf die homepage als textnachricht.

genau: du hast einen ständigen strom von berichten und nachrichten und sendest diesen in allen möglichen formen: content eben. bilder, texte, videos, moderationen. alles x-fach verknüpft.

das hört sich brandaktuell und verdammt wichtig an.

gewiss, gewiss, man hat die zeichen der zeit erkannt, beim mediengiganten aus köln.

und alle dürfen sich sozial beteiligen und unendliche stimmen und news in den sender schießen: soziales netzwerken kann und soll ja auch passieren. (zweitklausens, auch deine twitterbotschaften könnten dann mal bei gesendet werden, LIVE, ganz spontan. „podolski ist ein erstklassiger spieler. sein wechsel nach mailand ist nur konsequent“. solch ein brisant wichtiges statement käme dann auch irgendwie da hinein, vielleicht.)

eine vision von zukunft. CNN marke köln.

du glaubst dem nicht?

wer den Kölner Stadt-Anzeiger schon länger beobachtet (diese kurz-artikel-seicht-welt) und allein mal überlegt, wie die so verdammt unprofessionell und kleingeistig und zensurbesessen mit ihrer schreib- und blogplattform „stadtmenschen“ verfahren sind, der weiß: das kann so nicht werden, wie es verkündet wurde.

„stadtmenschen“ wurde doch eingestellt!

eben, das kommt noch hinzu! — nein, der geist dieses hauses entspricht nicht dem, was man immer verkündet.

du glaubst also nicht an die moderne?

doch, doch: es wird die content-idee weiter ausgespreizt und alles wird noch mehr miteinander verwoben, gewiss. allüberall.

nur?

das ergebnis aus diesem kölner medienhaus wird uns nie und nimmer überzeugen.

man muss eben auch wissen, wie man es richtig macht und schafft.

genau das. deshalb sehe ich köln.tv eher amüsiert entgegen … und weine zugleich allen sendungen des fast schon familären und damit liebgewordenen center-tv-fernsehens hinterher.

aus deinem meer der adieu-center-tv-tränen wird köln.tv bestimmt einen aufmacher herauszaubern, für alle medienkanäle, auf denen man in ewigkeit noch zu surfen gedenkt.

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klau|s|ens hört beständig „wir fragen nach“ – www.klausens.com

klau|s|ens, alle „fragen nach“.

du meinst im fernsehen … die reporter und reporterinnen.

es ist unendlich.

die machen da einen beitrag, dort eine recherche: dann kommt immer ein funktionsträger oder ein böses unternehmen. ein sprecher oder eine sprecherin. auch von einer behörde.

und schon heißt es seitens des journalismus im fernsehen, also so auch in den beitrag gesprochen: „wir fragen nach“. meist kurz bevor man dann an das gesicht im bild auch gerät.

dann rennen die mit dem mikrophon irgendwo hin …

… oder sind schon da.

schon kommen diese unbequemen fragen.

oder es kommt nur das firmenschild, die tür bleibt verschlossen: nachfrage unerwünscht.

noch nie wurde so viel „nachgefragt“ wie heute.

es gibt auch immer mehr sendungen.

früher überließ man das „report“ und „monitor“.

heute kann auch die „servicezeit“ nachfragen oder RTL WEST oder „stern.tv“ oder „kaffee um fünf“ (gibt’s die?) oder ein mittagsmagazin. und mehr und mehr und mehr.

auch sendungen am nachmittag und am vormittag „fragen nach“.

man fühlt sich dann sicher und geborgen. als mensch. als bürger.

tausende von journalistinnen und journalisten „fragen nach“, und das ununterbrochen.

dann muss diese welt ja endlich stimmen!

wo so viel gefragt wird, muss alles mal im lot sein, denke ich auch.

dann wäre deutschland eigentlich jetzt schon ein paradies.

wir fragen nach!

aber wen denn, klau|s|ens, also: bei wem denn?

bei gott vielleicht: wieso eigentlich nicht! für den deutschen journalismus scheint in diesen fraglichen tagen nichts unmöglich.

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klau|s|ens liebt die immer neuen bahn- und flugstreiks wegen der stets fast genau gleich erwartbaren medienbegleitung – www.klausens.com

klau|s|ens, es geht wieder los! man streikt!

wieso? schon wieder?

hier: >>Bahnreisende müssen sich wegen eines Lokführerstreiks am Wochenende auf große Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr einstellen. Die Gewerkschaft GDL rief ihre Mitglieder zu einem Ausstand aus, der von Samstagmorgen (02.00 Uhr) bis Montagmorgen (04.00 Uhr) dauern soll. Im Güterverkehr der Deutschen Bahn soll der Streik bereits am Freitagnachmittag (15.00 Uhr) beginnen.<<

herrjeh, herrjeh, wo doch die schulferien zuende gehen.

das ist ziemlich gemein, würde ich sagen.

ich denke auch: leute, die so an den schaltstellen sitzen, wie diese eisenbahner … die müssen anders agieren. denn theoretisch könnten die den zehnfachen stundenlohn von einem chemiefacharbeiter durchsetzen, für alle.

eben: nur weil die so sensibel im netzwerk von deutschland drinhängen … und macht haben, viel macht.

das geht ja eigentlich nicht.

nein, bei aller liebe für die kleinen leute und die arbeitsmenschen … irgendwie ist es gemein, dass jetzt so viele andere wieder und wieder drunter leiden sollen. (vom wirtschaftlichen schaden wollen wir jetzt mal nicht reden: der wäre gesamtaddiert durch alle menschen und dinge, die nicht an den ort kommen, wohl in milliardenhöhe.)

ja, aber noch schöner sind die berichte, die ewig gleichen berichte.

welche?

im fernsehen: immer wenn gestreikt wird, stehen die reporterinnen und reporter im bahnhof oder in der eingangshalle oder neben dem gleis. – und im flughafen wissen sie es auch, wo man steht, zum beispiel vor den check-in-schaltern. die sind dann gerne leer. oder auch voll, weil menschen nicht weiterkommen. beides ist üblich.

ja, man kann es alles vorher schon wissen.

man kennt den bericht. man kennt die eingespielten interviews. (man braucht gar nicht mehr gucken.) man kennt auch manche gesichter, die gerne für diese berichte „vor ort“ dann eingesetzt werden.

es ist immer das gleiche. A) streik B) medienberichte.

eigentlich ja: dann werden reisende befragt. gern welche, die nicht weiterkommen.

auch das immer das gleiche. die LIVE-schalte, die anmoderation, der kamerablick. alles gleich.

aber ja, aber ja! alles vorhersehbar, man braucht sich gar nicht mehr zu informieren.

die können sich schon auf dem bahnsteig ein kreuzlein kleben, damit sie wissen, wo sie das nächste mal genau wieder stehen werden, diese reporterinnen und reporter.

und die könnten auch wiederholungen von vor 2 jahren senden. ich würde es nicht merken.

ich höre gar nicht mehr hin.

ich auch nicht, diese berichte sind alle so gleich und so austauschbar, und der informationsnutzen ist so gering … also …

hoffentlich sind unsere blog-einträge nicht immer gleich?! das wäre ja auch schrecklich!

die medien sind sowieso schrecklich, die medienmenschen auch … und streiks dann erst recht. (moment, wir kommen gleich! wo doch eh alles gleich ist!)

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