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klau|s|ens beklagt, fürchtet und verachtet den brandschatzungswahn – www.klausens.com

klau|s|ens, sie zündeln.

sie legen brände – „zündeln“ verharmlost diese verbrechen.

sie gefährden menschen, sie wollen menschen töten.

brände legen ist das gemeinste und schlimmste, was man sich vorstellen kann … (neben sachen wie napalm, chemiewaffen, atombomben, biologischen kampfstoffen … und solchen schauerlichkeiten.)

in deutschland legen sie brände.

es sind hunderte schon, wir hörten gestern davon in den nachrichten, wie hoch die zahl ist und wie sehr sie angestiegen ist … in den letzten monaten.

wir hören ewig davon: da und dort brennt eine unterkunft. (man fragt sich sowieso, warum nicht jede unterkunft bewacht ist, auch die noch leeren.)

wenn die unterkünfte vermeintlich „noch leer“ sind, ist es vielleicht scheinbar weniger schlimm. denken manche. vielleicht. scheinbar. – was für eine logik!

aber die brände ergänzen sich ja. leere unterkünfte und bewohnte unterkünfte: ein brand steht für den anderen. alles ist ein großes verbrechen.

und dann sterben leute.

leute, die nicht sterben, werden grausam verletzt. brandschatzung gehört mit dem zu dem bösesten, was es gibt.

deutschland zeigt wieder seine böse fratze.

in jedem land lauern die bösen fratzen und warten auf eine situation, um sich herauszutrauen und um dann gemein und widerwärtig zu handeln.

die anderen deutschen müssen sich wehren. das andere deutschland muss das gemeine deutschland niederringen. das „andere deutschland“ muss auch aus den löchern heraus, aber in einem anderen sinne: um sich in humanität, aber zugleich demonstrativ zu zeigen.

wir rufen das andere deutschland.

der brandschatzerwahn muss ein ende haben. (wie bösartig so etwas doch ist.)

und es müssen die „biedermänner“ konterkariert werden, die die brandschatzer in ihrer brandstiftung decken, ja, beflügeln und anspornen.

„biedermann und die brandstifter“ von max frisch.

das theaterstück könnte man jetzt 360 tage lang rund um die uhr in jedem ort deutschlands aufführen. (wie sich da jemand die attentäter ins eigene haus holt, die ihm dann dieses haus abbrennen.)

da steht so vieles schon drin, ja, ja. aber das stück gibt es schon seit 1958, das hörspiel schon seit 1953. (herr biedermann trifft da übrigens auf die herren schmitz und eisenring.)

was willst du damit sagen?

es gibt so viel richtiges und kluges auf der welt, max frisch wird an den deutschen, vielleicht auch den schweizer, schulen rauf- und runterbearbeitet … aber es hat die bosheit, die gemeinheit und die dummheit nimmer nie nicht abschaffen können, dieses stück.

über 50 jahre nach der premiere ist das theaterstück von frisch „brandaktuell“.

schön gekalauert, mir bleibt aber das lachen im halse stecken, wenn ich auf deutschland sehe.

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Zwei aktuelle Fotos aus seinem Fotoalbum zeigt KLAUSENS

klau|s|ens, wir dürfen in dein privates fotoalbum schauen? hier im blog(g)?

aber ja.

was sehen wir auf den brandaktuellen fotos?

ich habe sie schon entwickelt und auch schon in das album getan: also, links ist moskau … und rechts opa willi in der sauna.

hochinteressant!

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Nur an die Katastrophen denkt KLAUSENS

klau|s|ens, es ist der sommer der katastrophen.

so kommt es einem zumindest vor.

gewiss, du hast völlig recht. man sieht dieses und hört jenes … und dann kommt einem solches so vor.

uns kommt der sommer katastrophal vor.

jetzt ja auch wegen dem wetter. aber eigentlich sind es die katastrophen.

es sind die katastrophen, von denen man uns berichtet.

vieles wird nicht berichtet.

genau das. aber das ganz schlimme, das außergewöhnliche … das wird dann berichtet.

wie haiti.

… und verschwindet dann wieder. haiti kommt (in den medien) praktisch nicht mehr vor.

aber das leid ist immer noch da, die lage ist immer noch katastrophal.

aber wir wenden uns den neuen katastropen zu, geführt … von den glorreichen medien und den großartigen bloggern.

wir sehen das grauen der loveparade vom 24.7.2010, die überflutung in china, die hochwassermassen in pakistan, die feuer um moskau, das öl im golf von mexiko … und aktuell das schnelle hochwasser an der neiße.

alles fließt und brennt und wird überschwemmt und eingeraucht … und man sitzt nur da und denkt: dieser sommer ist ein katastrophensommer.

das sagt uns doch alles, wie der mensch funktioniert.

würde nur doch ein staatsmann diese schlimmen berichte von uns fernhalten!

… dann würde sich für die betroffenen kaum was ändern. es ist so oder so … gehupft wie gesprungen: die katastrophe bleibt.

aber kann es nicht sein, dass die katastrophen zunehmen …

… weil die polarkappen schmelzen? das ist der klassisch gewollte zusammenhang, den jeder herstellen möchte. allein: wir sind gar nicht in der lage zu sagen, ob es in diesem sommer mehr katastrophen gibt. dazu fehlt uns jede informationsgrundlage.

aber die bilder im fernsehen?

genau die sagen doch alles und nichts. genauso wie mein kunstwerk von heute. das hat mit information nichts zu tun.

„katastrophen sommer“. ja: es sagt alles und nichts.

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