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klau|s|ens erfindet einen witz zum ausgehen … und noch einen zum ausmachen – www.klausens.com

klau|s|ens, karneval ist doch vorbei!

du meinst, weil da viele auf der bühne einfach nur witze erzählen.

ja, sicher: und … hast du das denn nötig?

witze? – aber ja doch: zur vielfalt der welt gehört der witz, und da fällt einem manchmal ja auch mal was ein … zwischen tür und angel.

nun gut, bringen wir es hinter uns.

ich erzähle.

ja, bitte, mach nur.

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WITZ VOM AUSGEHEN

„Sollen wir ausgehen?“, fragte die eine Kerze die andere.

„Aber wohin denn?“, erwiderte die.

„Ich dachte, vielleicht mal wieder ins Gasthaus ‚Zum verlöschenden Docht'“, meinte daraufhin die erste.

Die andere brannte plötzlich nicht mehr. Darauf.

Copyright Klausens in allen Schraibwiasen und Schreibweisen am 8.3.2017, Mittwoch, gegen 20:35/36 Uhr MEWZ sowie kleine Korrektur am 9.3.2017 gegen 9:00 Uhr MEWZ.

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WITZ VOM AUSMACHEN

Treffen sich ein Feuerwehrmann und eine Feuerwehrfrau.

Sagt er: „Sollen wir nicht mal was ausmachen?“

Er schreibt ihr demonstrativ seine Telefonnummer auf ein Stück Papier.

Sie aber zieht sich Jacke, Pullover, ja sogar das T-Shirt aus … und sagt: „Ja, die Heizung!“

Sagt er: „Was für’n Burner!“ (Man sieht ihn nun schon am Lichtschalter.)

Copyright Klausens in allen Schraibwiasen und Schreibweisen am 8.3.2017, Mittwoch, gegen 21:36 Uhr MEWZ sowie Korrektur am 9.3.2017 gegen 9:05-9:08 Uhr MEWZ.

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Die Straße voller Halteverbote in Oberdollendorfund KLAUSENS

klau|s|ens, du beschwerst dich über halteverbote?

das tun alle. – nein, nein, hier ist es extrem.

wo?

da gibt es eine straße in oberdollendorf, da ist es nun echt hyperextrem.

alles voll?

man hat das gefühl, dass alle 5 meter ein schild steht. das ist das gefühl.

die schilder stehen da wie kanonen?

so ungefähr. eine straße, ein bataillon, ein schlachtfeld. der krieg gegen den kleinen und bescheidenen autofahrer.

das machen sie?

ja, es gibt eine straße in oberdollendorf, in der sie das machen.

das ist ja schrecklich.

du fühlst dich total ausgegrenzt. deine ganze existenz wird bedroht. es kommen mehr und mehr schilder … und dann ist die ganze straße ein einziges halteverbot. – ja, du darfst nicht mehr sein.

warum nur?

es wird wegen der feuerwehr sein.

die feuerwehr?

ja, die feuerwehr.

ich weiß: die hat ein neues gebäude (gerätehaus) in einer anderen straße, in der cäsariusstraße … und nun werden die anwohner so richtig bestraft. (der umzug der feuerwehr ins neue haus muss aber wohl noch erfolgen.)

aber die feuerwehr tut doch gutes!

gewiss, aber die anwohner müssen nun doppelt leiden. denn a) haben die den lärm der ausrückenden feuerwehr und b) haben sie das totale halteverbot auf der gesamten straße.

man fühlt sich unerwünscht.

genau das! so sehr wir die feuerwehr schätzen und lieben … niemand hat irgendetwas kommunziert, insofern sich das leben der anwohner nun radikal verändert. eines tages war die post in dieser straße, auch dort neu zuzugezogen, die jeden tag unzählige neue autos erbringt, die dann alle auf der straße halten und parken, wie es genehm ist. dann bauen sie noch die feuerwehr. dann kommen noch mehr dieser halteverbotsschilder … von denen es zuvor schon einige gab …

… und dann hat man – ZACK! – das gefühl, man soll entmietet werden. man soll abhauen.

irgendwie schon. es ist ja oft so im leben: für die eine „große“ maßnahme, muss der kleine mensch weichen. nimm die unzähligen staudämme. nimm die braunkohle. nimm die kernenergie … aber es kann auch die feuerwehr sein.

und immer zählt der mensch als mensch in seiner individualität nichts.

doch, die feuerwehr besteht ja auch aus menschen. und diese tun gutes, wenn sie feuer löschen. aber niemand versucht alles zusammen zu denken. niemand denkt die anderen menschen, die opfer der baumaßnahmen. die opfer der schilder. die opfer des lärms. es gibt immer beschlüsse, es gibt immer eine bürokratie, immer den gang der dinge … und dann gibt es eben automatisch die opfermenschen. die fallen allem zum opfer, mal mehr, mal weniger.

… und dann wird das leben anderer leute nachhaltig negativ beeinflusst.

die idee des „opfermenschen“ (neues wort) ist: du tust nichts böses, du machst keinen lärm, du schlägst niemanden, du machst nichts kaputt … du bist einfach nur da. still und leise und brav.

einfach so.

du bist ein bescheidener mensch, der niemanden stören will … und bist einfach nur da.

aber?

dennoch können über nacht diese schilder kommen, diese halteverbotsschilder … und dein ganzes gewohntes leben ist quasi über nacht verändert.

du weißt nicht mehr, wohin mit dem auto.

auch die besucher wissen nicht mehr, wohin mit dem auto.

niemand weiß mehr, wohin mit dem auto.

aber das ist allen anderen egal, es wird gemacht … und dann ist gut.

und so geht alles weiter.

es fährt die feuerwehr, es gilt das halteverbot, die poststelle ist auch noch da … und so ändert sich vieles in deinem leben und in deiner straße, obwohl du es weder gewollt hast, noch etwas dafür kannst. es ist schrecklich.

und niemand hat es im vorfeld berichtet oder „kommuniziert“.

das kommt noch hinzu. man könnte verzweifeln. nun fahren die anwohner abends um die blöcke und suchen irgendwo eine möglichkeit, wo es noch kein schild gibt.

der ausgelieferte mensch, der gestrafte mensch.

ich stelle mir immer vor, wenn du ein kleines häuschen hast, irgendwo in der welt, am rande der natur und bist froh.

… und dann bauen sie plötzlich die autobahn!

genau so. alles wird entwertet, dein leben ist kaputt … und du vom lärm terrorisiert. so ist diese welt der moderne. man will nichts böses, man tut nichts böses … aber es geschieht dir immer etwas böses. oder sie ändern die flugrouten. und – WUMMS! – ist alles laut und unwohnlich.

aber es sind immer menschen, die das alles aushecken und dann auch ausüben. die menschen, die selber am fluglärm leiden, bauen vielleicht in ihrer beruflichen tagesfunktion anderen diese halteverbotschilder vor die nase.

gewiss: wenn man dann dagegen protestiert, kommt schnell etwas vom „sankt-florians-prinzip“, so wird dann alle kritik abgetötet. und alle machen sich gegenseitig das lebensumfeld betont anstrengend.

aber findest du nicht auch, dass es immer mehr autos gibt?

das fällt einem erst dann auf, wenn überall halteverbote sind und dennoch überall autos falsch parken, ja, falsch parken müssen.

dann dient diese schilderei am ende nur als vehikel, um den kampf gegen das auto zu intensivieren? ein kluger subversiver akt?

da überschätzt du die klugheit der dumpfen bürokratie, die nur regeln will und vom menschen als solchen keine eigentliche ahnung hat.

es sind aber menschen, die alles das dann tun.

das ist der widerspruch in allem.

so kommt man also von der flut der halteverbotsschilder in der cäsariusstraße zu einer idee vom unsinn des menschen an sich.

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Schlimme Gewitter und schlimmen Regen in Oberdollendorf erlebt KLAUSENS

klau|s|ens, war es so schlimm?

ja, am sonntag, da war es sehr schlimm. ein gewitter, das nicht gehen wollte. es blieb einfach da. zog nicht ab! dazu sehr viel wind, verdammt viel regen. also doch sehr extrem. straßen ganz schnell wie bäche. überall wasser. umgestürzte bauzäune.

in oberdollendorf? genau da?

da war es sehr, sehr extrem. die stunden der feuerwehr. dann liebt jeder die feuerwehr, die man sonst gern etwas missachtet.

was dann?

keller sind auszupumpen, kanaldeckel werden abgehoben, damit die laubfänger entfernt werden können, weil die an solchen tagen alles verstopfen. äste stören allerorten.

und noch?

überall sind kleine seen, lachen, pfützen … und überschwemmungen. unterführungen sind zu befreien oder zu sperren, weil dort das wasser steht wie ein see, der das auto nicht durchlässt.

es ist auch ein junger mensch ums leben gekommen.

das ist besonders tragisch: ein mädchen, dass von einer mauer aus diesen runden pflanzkübeln erschlagen wurde. in oberdollendorf. am schleifenweg. wie schlimm!

alles vom wasser?

wasser und wind. man ist immer wieder über die natur überrascht, die man so sehr doch beherrschen will. man hat alles zersiedelt, bebaut, kanalisiert, und doch stürzen bäume und mauern noch um.

und dann?

dann räumen die menschen auf, machen trocken, pumpen leer und gehen wieder ihrem tagewerk nach. so sind die dinge, wenn die dinge sind. viele sachen stehen am straßenrand, die in den kellern nass geworden sind.

und die menschen?

stehen und reden. solche schäden bringt die menschen am straßenrand zusammen. nachbarschaft wird wieder neu erfahren … im klagen über jenes so starke gewitter am 5.6.2011. im bewerten. im rückerinnern an das letzte so schlimme gewitter, also unwetter.

aber:  ein junger mensch hat sein leben verloren. in oberdollendorf.

gewiss, das macht einen doppelt und dreifach betroffen. die nassen kellerdinge am straßenrand wirken da wie eine seltsame beigabe. trauerflor aus verbrauchtem material. die straßen sind in trauer gewandet, durch diese von nässe zerstörten teile.

und wenn all das nur all das anzeigt, was den wetterwechsel meint? das chaos? den untergang?

… dann rate ich jedem nun immer bei solch einem gewitter schutz aufzusuchen. ein blitz war so nah und so laut … WOW! da erschrak man noch in der sicheren wohnung. ein knall wenige meter von einem entfernt … und einige alarmanlagen heulten, vom blitz getroffen, auf.

in der moderne heulen nicht mehr die tiere, sondern die alarmanlagen.

es sollen aber auch viele rehe vom blitz getroffen worden sein. aber können rehe heulen?

die menschen denn? können die noch heulen?

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