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klau|s|ens hört von den gebühren der post für das überweisen per papier = der onlinezwang – www.klausens.com

klau|s|ens, die leute regen sich über gebühren auf. bei der post nun 99 cent, wenn du dahingehst und noch (altmodisch) ein papierdings ausfüllst.

gewiss, gebühren: eigentlich eine art strafe.

du ärgerst dich nicht über die gebühren?

oh doch, oh doch: andere banken machen es ja auch. man kitzelt alles heraus. aus den konsumschweinchen, die man auch mal bürger nennt. – HOLLA: 99 cent dafür, dass man ein stück papier entgegennimmt. andere verlangen bis zu 2,50 EURO und noch teurer.

dann soll ich der post danken?

nein, aber du musst die bewegung sehen.

die geldmachbewegung für nichts?

die auch, die auch: aber da ist noch eine bewegung dahinter.

welche denn?

man drängt uns ins „online“ hinein. denn „online“ macht der kunde die arbeit und der anbieter braucht nur ein paar gute programmierer, damit auch alles schön klappt.

und was noch?

wir müssen „online“ gehen und „online“ sein, de facto. wer nicht „online“ sein und nicht dauerüberwacht sein will, der gerät ins „aus“.

das gesellschaftliche?

ja, eben dieses … AUS; RAUS; WEG; HAU AB! … und über die finanzen setzt man uns unter druck.

jeder hund wird noch online sein, jeder spatz, jeder regenwurm.

alles und alle werden immer und dauernd online sein … und dann jubeln alle diejenigen, die nun diese daten beherrschen und jene plattformen … und alle die, die diese plattformen „absaugen“ und sich der daten bedienen … bis hin zu den geheimen diensten.

und dann immer die besonders fiesen LSO-cookies, die uns von homepage zu homepage verfolgen, neben allem anderen, was uns immer verfolgt.

der moderne mensch wird in das „online“-system reingepresst … und wer nicht hören will, der muss bluten.

ja, es gibt auch leute, die über nacht von ELSTER abgemeldet wurden, dieses ONLINE-system für steuern. auch da passieren seltsame dinge.

ich denke, auch die vielen „zertifikate“, die mit mails und programmen verknüpft werden, machen die welt nicht besser … und auch nicht sicherer.

unseren reifendruck wollen die ja auch haben: elektronisch abzufragen … das ist doch bei neuen autos bald … oder jetzt schon pflicht.

man überblickt es nicht mehr, weil es dauernd und an allen ecken und enden passiert. die dinge ergreifen uns, nicht wir sie.

wir werden von technischen errungenschaften ausgepresst und eingepresst … in einem.

eben: wenn die post also (wie andere banken zuvor) nun „strafgebühren“ für das ausfüllen von papier verlangt …

… dann sagt das eine ganze menge, herr gutenberg, eine ganze menge.

man muss die zeichen sehen, notieren und deuten.

eines tages wird man darüber berichten, wie alles anfing … und die geschichtsbücher, die dann mal auch halbwegs gut sind, werden auch den angriff auf das kleine, zarte papierformular bei den banken und bei der postbank erwähnen.

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HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens erlahmt beim nix-erkennen von verifying und beim CAPTCHA – www.klausens.com

klau|s|ens, man muss immer wieder dinge tun, die einen nerven.

im internet „schützen“ sie sich und schreiben einem vor, bestimmte abfolgen von buchstaben (und/oder zahlen) einzugeben. das kann bei einem online-formular sein, das kann aber auch bei einem kommentar sein. egal wo und wie: du musst extra was tippen.

und das bieten die dir dann vorher an. (zum beispiel „CAPTCHA“, jenes lange akronym für „Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart“.)

das liest du dann oder auch nicht. („A CAPTCHA is a program that protects websites against bots by generating and grading tests that humans can pass but current computer programs cannot. For example, humans can read distorted text as the one shown below, but current computer programs can’t “ – schreibt http://www.captcha.net)

du musst es erkennen, denn nur, wenn du die richtigen buchstaben und zahlen eingibst, darfst du weitermachen bzw. wird das ding von dir versendet oder gespeichert.

wozu führt es?

manchmal sitze ich minuten daran.

weshalb denn?

ich erkenne die buchstaben einfach nicht. die sind so verzerrt, dass ich die nicht so erkenne, wie ich das soll.

und was machst du?

ich tippe etwas ein, was ich meine zu erkennen.

und was passiert dann?

es wird als „falsch“ abgewiesen und man darf sich einen neuen code generieren lassen.

den tippst du wieder ein?

ja, aber auch den kann ich so schwer lesen.

dann bist du also wie ein archäologe?

man könnte es so sagen: die welt ist hochmodern (angeblich), aber man sitzt dann wie ein archäologe am internet und versucht, dieses und jenes zu entziffern.

lächerlich!

eigentlich ja. und warum produzieren sie codes, die so verzerrt sind, dass man die gar nicht erschließen kann?

sie haben angst vor spambeiträgen.

das mag ja sein, aber das opfer bin doch ich, der entzifferer und ewige falschtipper. die dinge sind doch oft total unlesbar!

es werden stunden sein, die du dafür schon verschwendet hast.

die kommen dann noch zu den unzähligen FACEBOOK-monaten hinzu, die bei vielen leuten angesichts des 10-jahres-jubiläums von FACEBOOK das hauptleben mittlerweile ausmachen.

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Kunstaktion: KLAUSENS tütet GOOGLE (nicht nur wegen STREETVIEW) ein

klau|s|ens, dein kampf gegen GOOGLE geht weiter?

aber ja. heute habe ich GOOGLE eingetütet.

echt?

ich nahm das logo von GOOGLE, druckte es aus, und tat diesen ausdruck in eine folie, die ich dann einschweißte. so habe ich GOOGLE eingetütet. eine kunstaktion.

aber wieso?

als protest. künstler und künstlerinnen wehren sich nun gegen GOOGLE, unter anderem durch solche kunstwerke. klau|s|ens und zweitklausens sind dabei, also wir beide. wir haben diese proteste begonnen.

du hast ja auch andere vorschläge gemacht.

gewiss: ich hatte auch gesagt, man soll GOOGLE auffordern, die häuser aller GOOGLE-mitarbeiter binnen 7 tagen farblich zu markieren, damit man im realen straßenbild weiß, wo GOOGLE-mitarbeiter wohnen. (anderenfalls müssten wir es wohl machen. dieses markieren.)

du willst GOOGLE mit den eigenen waffen schlagen. — und du hattest die BELAUSCHTEN GEDICHTE erfunden: http://www.klausens.com/belauschte-gedichte.htm

und du siehst ja, dass diese aktionen bereits erfolg hatten.

inwiefern?

GOOGLE hat gestern erklärt, dass die einspruchsfrist bezüglich der platzierung eines hauses in deutschland bei STREETVIEW von 4 auf 8 wochen verlängert wird, bevor die ganze chose ans netz geht.

aha – so klein ist GOOGEL schon!

ich sehe es anders: sie hatten das von vorneherein so geplant.

echt?

sicher: jetzt gelten sie als milde und weich. sie gehen von 4 auf 8 wochen. es ändert aber gar nichts an den tatsachen. es wird STREETVIEW geben, so oder so. und darum ging es GOOGLE. das also wird wahr werden. es sind schon kleine cleverles, die für GOOGLE arbeiten. sie geben sich milde und hatten diesen rückzug immer schon eingeplant, um ihre ziele durchsetzen zu können.

warum lässt du dich nicht von GOOGLE kaufen?

stimmt: das werden sie sich auch schon überlegt haben. dann geht sogar der widerstand als konzept in die GOOGLE-philosophie mit ein. sie haben dann immer YING und YANG als eine einheit.

sie können dann auch den widerstand gegen die eigenen projekte steuern, wodurch die eigenen projekte noch glaubwürdiger werden.

stimmt: es wäre ja verwunderlich, wenn nicht da und hier ein künstler seine proteste zeigen würde.

vielleicht haben sie dich schon längst gekauft, klau|s|ens?!

oder dich, zweitklausens. wen denn nun? oder uns beide?

am ende siegt GOOGLE immer, so oder so.

aber unsere eintütungsaktion … die war so nicht von GOOGLE geplant. das ist bestimmt ein ganz schwerer schlag für die.

psst, die durchsuchen gerade unseren computer … durch und durch, online, aus der ferne. sie wollen wissen, was der künstler noch so alles auf seiner festplatte hat.

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
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Mit den „Belauschten Gedichten“ bietet KLAUSENS GOOGLE STREETVIEW Paroli

klau|s|ens, google dominiert die welt.

das wissen wir doch! kalter kaffee!

aber sie tun es wirklich. sie können alle informationen zusammenfügen. das ist doch kern: viele kleine dinge wie STREETVIEW, aber im ganzen dann ein großes bild von dir, von uns … und von der ganzen welt.

ich weiß: sie haben da die MAP und dort das STREETVIEW und da GOOGLE EARTH; hier die MAIL, dann noch den BLOG … und meine bilder bei PICASA usw. usf. – und sie können alle diese informationen zusammensetzen. ganz abgesehen von meinen suchbegriffen. nicht eine information macht es, sondern die kombi.

aber so machen wir es doch auch!

eben: wir wissen, wie GOOGLE tickt, weil wir diese strukturen begreifen und ergreifen. jeder / jede ist ein kleiner / eine kleine sherlock homes. man muss mur puzzeln und kombinieren.

aber du willst nicht mehr?! du verweigerst dich nun! endlich!

ja, genau! ich lasse mich nicht mehr einmachen. ich protestiere laut gegen GOOGLE. ich hatte ja schon gestern vorgeschlagen, dass wir nun den mitarbeitern von GOOGLE selber fristen setzen, z.b. 7 tage, in welchen sie ihr haus markieren können, damit wir wissen, wo GOOGLE-mitarbeiter und -mitarbeiterinnen wohnen.

eine tolle idee.

und ich gehe noch weiter: ich setze mein eigenes projekt in die welt.

welches ist das?

das sind die „belauschten gedichte“: http://www.klausens.com/belauschte-gedichte.htm

was soll das sein?

überall wo ich bin, kann ich aufschnappen, was menschen sagen. dialoge. kurze dialoge.

und?

diese werde ich ich nun als reale texte des wahren lebens ins netz stellen. diese kurzen knappen texte beleuchten die welt neu als BELAUSCHTE GEDICHTE.

das hat GOOGLE noch nicht.

ich glaube nicht. wir rufen also die ganze welt zur spionage auf … und nennen es aber kunst.

jeder belauscht jeden, jeder beobachtet jeden.

alles und jedes wird nun ins netz gestellt: der klogang am 7.8. oder die fahrt zum meer am 9.8., das gespräch mit tante berta am 12.8. und der beischlaf mit hanni und nanni am 14.8. — nichts soll dem netz verborgen bleiben.

dann sind deine BELAUSCHTEN GEDICHTE erst der anfang?

die revolution geht immer weiter und weiter. aber wir werden uns einen teil von diesem markt holen. wir werden GOOGLE endlich paroli bieten.

und der anfang sind deine belauschten gedichte.

und kunstwerke wie „streetview“(siehe unten), entstanden heute. mit allem werden wir GOOGLE in die knie zwingen, bis niemand mehr weiß, wer was gedacht oder nicht gedacht hat. bis alles öffentlich und wahr ist, oder auch halböffentlich und unwahr. ein großes projekt. wir zerschlagen die menschheit, indem wir sie, die GOOGLER und die menschheit, mit den eigenen waffen schlagen.

toll. ich schreib jetzt mal, dass du eben einen gelben becher voller kaffee getrunken hast, handaufguss.

danke für deine radikale ehrlichkeit. GOOGLE wird das zu schätzen wissen. und die nachwelt erst recht.

und soben hast du noch laut gepupst.

das stimmt gar nicht. das war in der wohnung über uns. so geht der ganze mist doch los. wenn du schon was preisgibst, dann muss es doch halbwegs stimmen.

wieso denn? — na gut: du bist ein weltgroßer dichter und autor, zudem ein wahnsinniger künstler, gerühmt, berühmt, und immer wieder für den nobelpreis nominiert.

na also: das hört sich doch schon viel besser an. man sollte es GOOGLE mal in einem extra schreiben so klar und deutlich mitteilen. man sollte GOOGLE eine frist setzen, diese dinge dann auch schnellbaldigst weltweit und nachdrücklich über uns beide (klau|s|ens und zweitklausens) zu veröffentlichen. was hältst du von drei tagen?

du bist immer so anständig. viel zu anständig!

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Die Unkenntlichmachung als Antrag bei Google Streetview schaut sich KLAUSENS an

klau|s|ens, du hast dir das geklicke angeguckt?

vier wochen zeit: klick, klick, klick, klick, klick, füll-aus, füll-aus, füll-aus.

und?

ich kam nur bis schritt drei, dann hätte ich etwas konkret eingeben müssen.

warum hast du das nicht?

weil ich nicht zu den 20 städten gehöre, um die es derzeit geht. außerdem schicken die noch einen brief mit einem code, wenn man alles eingegeben hat. der brief muss ja auch ankommen. alles sei erfasst. alles! alles sei „stimmig“!

aha – und sonst?

hätte ich es ausfüllen sollen? es dauert lange – und ich mache mich ja als „stänkerer“ bekannt.

wer ausfüllt, ist ein stänkerer?

oh ja! und google kann nun eine weitere datenbank beginnen: stänkerer. mit allen, die sich eintragen, für die unkenntlichmachung.

google hat viele daten.

eben: sie machen dies und jenes, machen einfach – und wir dürfen uns dann unter druck anmelden, damit wir von diesen orwell-spielchen ausgenommen werden. entweder wir sind dumm … oder wir sind erfasst. das ist die absurde google-logik.

was wäre deine idee?

man könnte ankündigen, dass man ab morgen alle häuser von google-mitarbeitern farblich markieren wird.

aha.

aber die mitarbeiter können der aktionen entgehen, indem sie dann selber ihre häuser farblich markieren. dafür haben sie dann 7 tage zeit. – wir sind ja fair!

das ist wirklich fair.

eben: und ob ich rote farbe an die haustüre der google-mitarbeiter pinsele … oder ob es die mitarbeiter/-innen selbst tun:  das ist doch dann wieder eine andere sache.

deine ideen sind groß und genial.

ich könnte mich als „google-welt-künstler klau|s|ens alias zweitklausens“ neu positionieren … und mich selber unkenntlich machen.

und wenn du endlich einmal in einer der besagten städte bist, dann können wir auch noch dein haus farblich markieren: „da wohnt der fiese künstler-kerl!“

die welt ist schön.

wo ist denn der zugang zu diesem google-scherz-einspruchs-murks-getue-hohn?

http://www.google.de/streetview … und dann wird sofort auf eine maps-seite weitergeleitet. unten (!) ist dann der button für „Unkenntlichmachung beantragen“. 3 schritte machte ich. 3 von noch wie vielen? wie soll unser leben eigentlich werden?

1)

2)

3)

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