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klau|s|ens „freut“ sich mit CONRAD so sehr aufs weihnachts-„fest“ der elektronik-gefühle – www.klausens.com

klau|s|ens, das unternehmen CONRAD, also das mit „electronic“ oder „Elektronik“, hat auf einer aktuellen katalog-broschüre zu stehen: „Unsere Technik. Dein Fest!“

und vorher steht da noch: „Mission Technik“ – bitte diese zwei worte nicht vergessen.

für mich ist es so: technik wird unser weihnachtsfest sein. technik wird alle unsere feste bestimmen. technik ist nunmehr ALLES!!!

ja, technik ist einfach alles heutzutage: statt blumen schenken wir eine kleine, süße pixelkamera. statt pralinen die videoüberwachung für vor der haustüre … und am gartenzaun. nicht zu vergessen: statt glückwunschkarten schicken wir lärmkarten, die melodien von chips abspielen. technik ist einfach alles.

technik ist „das fest“ und „ein fest“ und „jedes fest“.

menschen drücken sich in technik aus. sie werden weihnachten wieder durch die elektro- und elektronik- und computerläden hetzen und dann dieses oder jenes „schöne“ kaufen: hauptsache technik.

mixer, toaster, staubsauger. auch solche sachen.

am wichtigsten aber: smartphones, laptops, tablets, computer, fotoapparate, videokameras … und … und … in allen größen und formen.

wir stellen uns eine vierköpfige familie vor: 1 vater, 1 mutter, 1 tochter, 1 sohn.

die tochter bekommt zu weihnachten ein smartphone und guckt ab dem entpacken des geschenkes nur noch nach unten.

der sohn bekommt ein tablet und guckt ab dem entpacken des geschenkes nur noch nach unten.

der vater bekommt einen ganz dünnen (slimmen) laptop und guckt ab dem entpacken des geschenkes nur noch nach unten.

die mutter bekommt einen e-book-reader und guckt ab dem entpacken des geschenkes nur noch nach unten.

plötzlich kommt die oma. was nun?

die bekommt noch schnell einen digitalbilderrahmen mit fotos von dem letzten weihnachts“fest“ und guckt ab dem entpacken nur noch nach unten.

ja, auch die oma guckt nach unten und sieht dann fotos vom letzten weihnachten 2013, wo tochter, schwiegersohn und 2 enkel alle jeweils auch schon nach unten guckten.

so guckt alle welt nur noch unten: weihnachten 2013 war es so, 2014 wird es so … und es wird immer weitergehen. 2015, 2016, 2017, ff. (und davor war es auch schon so: 2012 rückwärts ff.)

der „segen“ der technik lässt uns alle nach unten gucken, ganz für uns allein. (eine gemeinschaft der allein nach unten guckenden: ein fest! was für ein fest!)

das ist der „segen der technik“. oh ja!

das ist das schöne am menschsein.

technik ist unser fest.

aber ja, aber ja: „Unsere Technik. Dein Fest!“ … und die kassen der shops und „elektronik-fachmärkte“ klingeln und klingeln.

… und die ärzte kümmern sich später a) um unsere hals-, rücken- sowie guckbeschwerden … und auch b) um unsere gestörten psychen.

denn wenn man nur noch nach unten, auf die technik guckt, dann kann es für die gesellschaft und das zusammenleben und das feste feiern kaum förderlich sein.

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Den Ostersonntag erlebt KLAUSENS in einer evangelischen Johanneskirche zu Düsseldorf

klau|s|ens, ostern! der herr ist auferstanden, freue dich.

ach, wenn es so einfach wäre.

was ist daran schwer?

die christen schaffen es nicht. zumindest die hier in deutschland.

sie freuen sich nicht?

nein, wenn man ihren gottesdienst anschaut.

du meinst den papst?

der war in rom. auch da: sehr verhalten. kaum freude.

was sahst du?

ich sah LIVE den gottesdienst in der johanneskirche in düsseldorf. vor ort.

diese stadtkirche? in der woche immer geöffnet? mit dem café vorne dran? martin-luther-platz?

ja, genau die. und heute sprach dort nikolaus schneider.

der präses?

genau der. chef der rheinischen landeskirche (also: „der evangelischen kirche im rheinland“). chef für die evangelen im rheinland und darüberhinaus, weil der „herrschafts“-bezirk doch groß ist. und auch chef der/des EKD: „vorsitzender des rates der evangelischen kirche in deutschland“. der höchste evangelist in deutschland. der nach-käßmann. also der, der nach margot kam.

der sprach?

der hielt die predigt. die lithurgie hielt pfarrer hans lücke.

aber diese stadtkirche da, in düsseldorf, am martin-luther-platz, das ist doch eine der großen wichtigen kirchen.

das kann man so sagen. für evangelen eine der bekannteren. gewiss.

und keine freude?

ich erlebte keine freude. nichts. in den worten wurde davon geredet, auch vom sieg über den tod, und abendmahl feierten sie auch. aber von freude sah und merkte ich nichts. die ausgewählten kirchenlieder zum mitsingen klangen auch nicht freudvoll.

so ist die evangelische kirche?

man muss es annehmen, weil ja der präses dort sprach. wo der präses spricht, „ist kirche“.

dann weiß diese kirche nicht, wofür sie da ist?

sie werden es wissen, gewiss. aber zum freuen sind sie offenbar nicht da.

gut, dass du es jetzt weißt.

ich wusste es immer schon, ich wollte es aber nochmals von höchster stelle bestätigt bekommen.

vom chef des rates der EKD, der evangelischen kirchen in deutschland? von nikolaus schneider?

das schlimme ist: sie merken es gar nicht. es fällt ihnen nicht auf, dass sie sich nicht freuen können. dabei war sonne genug da, die kirche ist von innen sehr weiß und sehr hell, der organist, herr abendroth, spielte sehr gut auf, da war auch eine liebliche sängerin. es war also alles bereitet … für die freude. (es fehlte allerdings der posaunenchor. der fehlte. und alles andere. das fehlte auch.)

die evangelen schaffen es nicht. in deutschland zumindest.

ich denke in nord- und westeuropa. und die wenigen im süden … die schaffen es wohl auch nicht. aber die katholiken, die auch nicht. es ist ein jammer. keine freude!

dafür ist der jesus gestorben!

eben. und nachher freut sich keiner, dass er wiederauferstanden ist.

aber es wird doch immer gesagt.

eben: es wird nur gesagt. mehr ist es nicht. das wort gottes. nur das.

### Osterbotschaft 2011 des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Präses Nikolaus Schneider

„Zusage für ein anderes Leben“

24. April 2011

Logo der EKD Ostern ist das Fest der Freude und des Jubels. Aus Dunkel wird Licht – das ist die alte Erfahrung der Christenheit. Sie steht am Anfang des christlichen Glaubens. Gott hat seinen Sohn Jesus Christus von den Toten aufgeweckt. Das ist der Grund unserer Hoffnung und unserer Freude: Eine Macht, die Licht bringt in das Leben und die Hoffnung auf die Durchsetzung dieser Zusage Gottes am Ende aller Zeiten.
Wenn wir uns also heute an das Vergangene erinnern, dann so, dass Gottes Zusage jetzt gegenwärtig wird. Wie sehr wir der Zusage Gottes bedürfen, haben wir in den letzten Wochen erlebt. Die Erdbeben-, Tsunami- und Nuklearkatastrophe in Japan hat uns vor Augen geführt, wie sehr unsere Welt von Todesmächten bedroht ist.

Die Osterbotschaft besagt aber auch, dass die Auferstehung Jesu Macht haben kann für jedes Christenleben. Gottes Zusage will Menschen auch anstiften, in dieser Welt für ein nachhaltiges Leben einzutreten. Daher begrüße ich es sehr, dass auch in unserem Land nun umgedacht wird in Sachen Zukunft der Energieversorgung. Gottes Zusage ermutigt Menschen, ein anderes Leben zu führen. Und das müssen wir auch, wenn wir es mit dem Ausstieg aus der Atomtechnologie ernst meinen. Eine spürbare Änderung des Lebensstils besonders in unseren reichen Ländern ist unvermeidbar, denn die Ressourcen der Erde sind begrenzt. Wer sich der Befreiung zum Leben durch Jesus anvertraut, der muss sich für ein nachhaltiges Leben auf Gottes Welt einsetzen!

Wie soll das gehen? Über die konkreten politischen Maßnahmen, die anstehen, gibt es verschiedene Auffassungen. Entscheidend aber ist, dass sich die Bereitschaft, ja der Geist eines ehrlichen Wandels Bahn bricht. Die Kraft des Osterglaubens, der von der Überwindung der Todesmächte zeugt, kann Stärke, Mut und Ausdauer verleihen, konkrete Wege zur Umkehr zu finden. Denn wo die Osterbotschaft gehört wird ist die Lebenshoffnung größer als die Todesangst. Wo die Osterbotschaft angenommen wird, hat der Tod keine letzte Macht mehr.
Die Kraft des Osterglaubens, der von der Überwindung der Todesmächte durch Gott zeugt, möge uns Stärke, Mut und Ausdauer verleihen, konkrete Wege zur Umkehr zu finden, die nötig sind. Denn seit Ostern haben sich Vorzeichen der Welt geändert. Für immer. Gott sei Dank dafür!

Für die Richtigkeit:
Pressestelle der EKD,
Silke Römhild

Hannover, 22. April 2011 ###

QUELLE http://www.ekd.de/presse/pm91_2011_osterbotschaft_rv.html

http://www.klausens.com/klausens-und-praeses-nikolaus-schneider.htm

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Klammheimliche Freude über den Druck auf Berlusconi empfindet KLAUSENS

klau|s|ens, „klammheimliche freude“ ist in deutschland ein problematischer begriff.

oh ja. du hast recht! terrorismus, göttingen, mescalero: alles das.

also: ein großer schriftsteller sein wollen, aber dann in jedes fettnäpfchen treten?!?!?! du lächerling !!!

dann freue ich mich eben öffentlich.

worüber?

dass dieser berlusconi nun in schwierigkeiten gerät.

aber das war er schon oft.

nun aber ist es sehr eng geworden.

ach wo: seine immunität mag aufgehoben sein, dafür werden die prozesse auf monate und jahre und jahrzehnte verschleppt werden.

du hast nicht viel vertrauen in die demokratie?

weißt du: demokratien sind schöne gebilde – aber nur wenn sie von der mehrheit des volkes ergriffen werden … und dann auch so begenutzt oder gebenutzt zu sein scheinen.

ist das nicht so? hat nicht das verfassungsgericht in italien ein gesetz kassiert, weil es gegen diese verfassung spricht?

sicher, sicher, aber was ist vorher alles passiert?! wie konnte es überhaupt zu so einem gesetz kommen? wie konnte es überhaupt sein, dass berlusconi an die macht kommt? mehrmals!

du zweifelst an italien?

ehrlich gesagt: ja. ich zweifle an teilen der italienischen bevölkerung.

an teilen?

ja, an teilen. aber das tue ich in deutschland auch. in anderen ländern übrigens auch.

du zweifelst an allen bevölkerungen?

ja, ehrlich gesagt ja.

als schriftsteller?

gerade deshalb: wer die welt beobachtet, stellt fest, wie schwach der mensch ist, und wie lückenhaft seine systeme auch sind, die er beständig hervorzubringen versucht.

und das soll ich jetzt unterschreiben?

ja, ich möchte, dass du jetzt das gesetzt unterschreibst, wonach schriftsteller auf alle zeit feststellen müssen, dass der mensch schwach ist, und willenlos, und manipulierbar.

soll ich das wirklich tun?

unterschreib jetzt endlich – oder soll ich dir noch mein schmiergeld auf die brust setzen?

KLAU|S|ENS DENKT: sprachlich kommen die schriftsteller auf ihre alten tage auch immer mehr aus dem gleis: „schmiergeld auf die brust setzen“? der spinnt doch!

ABER ER UNTERSCHRIEB DANN DOCH, JENER KLAU|S|ENS ALS ZWEITKLAUSENS, DER ZUDEM EINE WINSELNDE KOPIE EINES ALLSEITS BESTOCHENEN ERSTKLAUSENS NUR WAR.

—KLUGER NACHTRAG:

du züchtest bienen?

wieso?

weil auch du so – wie anscheinend der berlusconi – offensichtlich sowohl bestechlich als auch bestochen bist.

du meinst „bestechend“! ich bin bestechend! in allem, was ich tue!

klausens-k-werk-kunstwerk-berlusconi-8-10-2009

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