Schlagwort-Archive: fruehling

Sonne und Strommasten sieht KLAUSENS als eines

klau|s|ens, ist die sonne heute nicht herrlich?

doch, doch: wundervoll. dieser frühling.

na also: dann hinaus.

wohin hinaus?

in die natur?

welche natur meinst du?

gibt es keine natur mehr?

es sind nur noch reste vorhanden. oft liegen da die felder und darauf stehen die strommasten.

warum strommasten?

wir brauchen energie, weil wir einen tollen lebenstil haben.

was ist toll an dem lebensstil?

wir haben viele maschinen, die strom verbrauchen. geräte. schnickschnack.

dazu dann die masten?

ja, die masten.

ich dachte, sie schalten alle AKWs ab.

du dachtest, dass wir dann keinen strom mehr haben?

haben wir denn dann noch strom?

ich höre, man braucht viel mehr leitungen, damit der strom von jedem windrad und jedem kollektor auch an jeden ort der bundesrepublik deutschland gelangen kann.

also kabel, leitungen und masten?

das ist unsere natur heutzutage: kabel, masten und leitungen.

und an sonnentagen? wenn die kollektoren nur so brummen?

dann gehen wir spazieren, durch die natur. die natur von kabeln, masten, leitungen … und sehr viel spannung, die da in der luft liegt und sich wie ein watteameisenbett auf unseren körper legt.

wie schön ist diese natur.

unsere bäume sind aus stahl und unsere herzen aus kilowatt. wir sind moderne menschen.

auf jedem feld 100 eiffeltürme. nur so soll und kann es sein.

ich warte auf die plastikmasten. die werden noch schöner sein.

… aber in der sonne nicht so fein reflektieren.

aber sie passen dann besser zu den plastiktaschen, die der moderne konsument von morgens bis abends durch die welt trägt.

auch beim spazierengehen?

ich denke, wer in der restnatur als neuer natur spazierengeht, der sollte immer eine plastik- oder kunststofftasche dabeihaben.

wie schön die sonne heute ist. und wie schön die strommasten! die alte normale natur ist spießig.

restnatur aber ist von einer besonderen ästhetischen kraft. schade, dass da noch echte vögel fliegen.

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Als Deutscher zeichnet KLAUSENS zum Frühling

klau|s|ens, gestern war ein schöner tag?

im rheinland? wunderschön! man dürstet ja nach sonne und wärme.

und was soll die zeichnung?

sie heißt „TIKADOLEI“. ach nein, falsch: „TIKALODEI“!

was soll sie?

nichts! sie ist funktionsfrei. sie feiert den frühling in einer gewissen weichen verspieltheit.

verspieltheit? können wir uns das leisten?

wir müssen. das allgemein menschliche erfordert auch die verspieltheit, vielleicht gar die befreiung von jedwedem sinn. blumen tauchen auch gar nicht erst auf.

das wird uns deutschen aber schwer fallen: die von dir gewünschte verspieltheit!

da leiden wir ja drunter: diese ewige effektiv-funktionalität, zugleich aber das totale ende aller freien gedankenlosigkeit. — den abschied vom kindisch-unbeschwerten haben wir deutschen schon immer zu gern vollzogen.

der eine preis bringt den anderen mit sich, den man zahlen muss.

eben. aber gestern hatten wir richtigen frühling. und da dachte ich: komm, lass‘ uns etwas spielerisch sein … und uns an der welt erfreu’n.

du weißt aber, dass ein psychologe etwas ganz anderes aus deiner zeichnung lesen würde.

was denn?

das will ich lieber für mich behalten.

jetzt hast du schon wieder alles spielerische an und um und über den frühling zerstört. ich hasse dieses „deutsche“ und ewig rationale. ich hasse dich, zweitklausens.

dann vergiss doch endlich mal, wo du her kommst.

wenn es nur so einfach wäre!

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Um das Recht auf ein Weidenkätzchen weiß KLAUSENS

klau|s|ens, jeder mensch hat das recht auf ein weidenkätzchen?

ja, ich denke, das müsste zu den grundrechten gehören.

also nicht nur essen, freiheit und auskommen? auch weidenkätzchen?

eine humane welt gewährt den freien zugang zu weidenkätzchen.

was muss man dazu tun?

man muss an eine weide gelangen und sich dann dieses kätzchen abzupfen.

du willst also letztendlich die zerstörung aller weiden?

wieso denn?

du willst doch, dass alle menschen sich die weidenkätzchen von den weiden zupfen. das wird ja wie ein massaker.

das tut mir leid.

du solltest erst einmal nachdenken, bevor du bestimmte dinge in die welt setzt.

es tut mir so leid. aber die weidenkätzchen sind wirklich so schön weich.

ich weiß. und die giftschlangen sind so schön ästhetisch. welche welt soll das werden, wenn sich jeder nimmt, was er schön findet?

das wäre die welt der entführer und räuber und diebe und unterschlager und alles dieses.

also die welt, die wir sowieso schon haben. dein weidenkätzchen ist nämlich kein einzelfall!

und welche welt forderst du?

ich fordere die welt der radikalen kontrolle, die welt der unfreiheit, die welt ohne freude, die welt der überwachung, die welt der regeln.

aber diese welt haben wir doch auch schon.

siehst’e – und niemandem hat all das bislang genutzt.

die weidenkätzchenabnahme oder die überregulierung? was denn nun?

ich weiß es doch auch nicht. – nichts weiß man. nichts!

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Mit noch mehr Frühlingsgedichten und dem Stau kommt KLAUSENS daher

klau|s|ens, du dichtest weiter?

wir, zweitklausens – wir!

was denn?

noch ein paar frühlingsgedichte: siehe auch hier: http://www.klausens.com/fruehlingsgedich…

welche?

nun ja:

AUFBLÜHUNGSERSCHEINUNG

Ein Blütenkranz im Maien
Man mag es mir verzeihen
Dass ich ihn binde im April
Weil ein gar so ungeduld’ger
Dichter es aberherzend will

Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau=s=ens oder Klau?s?ens oder KlauBLÜTEsBLÜTEens, am 3.4.2009, Freitag, in Bonn-Beuel, draußen, vor dem Waschsalon am Konrad-Adenauer-Platz, in der heißen Sonne.

und:

SOLANGE DER TAG DIE NACHT BESINGT

Oh liebste Blüte mein
Ich küsse deine Knospen
Als könnt‘ ich schneller sein
Um noch von dir zu kosten
Bevor die Nacht nimmt wohlig ein
Wovor Gefühle ängstlich tosten / … (alternativ: toasten)

Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau=s=ens oder Klau?s?ens oder KlauBLÜTEsBLÜTEens, am 3.4.2009, Freitag, in Bonn-Beuel, draußen, vor dem Waschsalon am Konrad-Adenauer-Platz, in der heißen Sonne. „Tosten“ käme von „tosen“ und „toasten“ von „toasten“, also abgeleitet vom Toast.

nun noch eins:

LINDENGÄNGER

Ach Bäumlein süß
Ich küsse deine Rinde
Bis bald die miese
Laune fies aus dieser
Welt verschwinde
Weil ich die eine dero grüß‘
(Ach, wär’s doch Heidelinde!)

Copyright Klau|s|ens in allen Schraib- und Schreibweisen, u.a. als Klau=s=ens oder Klau?s?ens oder KlauBLÜTEsBLÜTEens, am 3.4.2009, Freitag, in Bonn-Beuel, draußen, vor dem Waschsalon am Konrad-Adenauer-Platz, in der heißen Sonne.

schön. und was hat es mit dem stau auf sich?

es gibt doch bestimmt stau, weil die ferien in NRW beginnen, und da fahren viele in die autobahnen, um sich dort genüsslich am asphalt und am blech zu quälen.

und das bedeutet?

ich habe diesen menschen nicht nur meine frühlingsgedichte geschenkt, sondern auch eine collage: autobahn samt blühendem weidenbaum.

du bist sehr nett. es ist wie eine fata morgana.

ich habe einfach die weide da reingehängt. ins bild.

kurios, aber nett!

du bist doch auch so , zweitklausens. hattest du nicht dereinst unser SERIELLO angeregt?!

welches?

das SERIELLO frühling.

ja, die zeit geht schnell vorbei. damals fotografierten wir noch mit unserem handy.

das holde handy alter tage?

ja, der frühling macht das alles kaum wett.

du meinst die „guten, alten tage“?

ja, als es noch die reinste liebe gab, ohne stau, ohne technik, ohne autos, und ohne blog(g)s.

ja: „Dereinst war alles besser!“

ein neues klausensiches zitat! in anlehnung an valentin! herrlich!

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Den Frühling grüßt KLAUSENS

klau|s|ens, du bist spät!

ich weiß, ich weiß: aber ich habe schon am 31.3. den frühling angedichtet.

am 31.3.? war es dann so schon schön?

das war der tag, wo der frühling begann. die sonne erhob sich zögernd, bis dann am 1.4. der frühling voll und ganztägig da war.

ach, wie genau du alles siehst.

ja, ich dichtete also schon am 31.3.2009:

DICHTFRÜHLING AM RHEIN

Ich genoss von der Sonne
Die die Fähre vorantrieb
Bis der Schwan gänsflatternd
Durch die Lüfte sich hebte
Den Frühling im Winde zu
Loben wir doch auch mal den
Herrn der solches erschreibt

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klausens oder KlauFRÜHLINGsFRÜHLINGens oder Klau°s°ens, geschrieben am 31.3.2009, Dienstag, in Rolandseck (Remagen) am Rhein, auf der Wiese, mit Blick auf die Rheinfähre.

schön, schön. du bist wirklich ein „rheindichter paar-echse-lenz“.

danke! du kennst meinen wahren namen, zweitklausens!

unseren! – aber muss es nicht „hob“ heißen statt „hebte“?

hast du noch nie von der dichterischen freiheit gehört? muss sich nicht der frühling in einem beschwingten „hebte“ äußern, statt in einem trüben „hob“?

wie recht du hast. mir gefällt auch die weide von niederdollendorf so gut.

mir auch: sie geht gerade auf und ist deshalb so frühlingszart. bald wird man die struktur des baumes kaum noch erkennen können, die innere. aber derzeit ist die weide besonders wunderschön. ein hauch von einem baum. frühlingsgoldenhold.

der frühling: wirklich erhebend!

es gibt ja auch schon unsere homepage-site:
http://www.klausens.com/fruehlingsgedich…

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Gestrige Frühlingsfotos und KLAUSENS

klau|s|ens, es ist schön, dass du dich wieder dem leben zuwendest.

wie meinst du das?

gestern und vorgestern hattest du dich der literatur zugewendet oder zugewandt. (wie heißt es denn bloß?)

ist das kein leben?

doch, doch, aber doch anders!

zweitklausens, bei uns sind literatur und leben immer verknüpft.

ist das so?

ja, wusstest du das nicht?

nein, ich dachte immer, du bist mehr für das schreiben zuständig, klau|s|ens, und ich für das leben.

da hast du dich aber sehr getäuscht.

inwiefern?

… weil ich heute mit den frühlingsfotos daherkomme.

aber ich dachte, der blog(g) ist von uns beiden?! also: „klau|s|ens = zweitklausens = ein schriftsteller und blumenweltkünstler“.

nun gut – auf jeden fall habe ich die pflanze fotografiert, die auf meinem balkon steht, und die schon grüne blätter hat.

name?

weiß ich nicht mehr – du?

nein, das ist aber auch egal. mich stört etwas anderes.

was denn?

das foto ist nicht von heute.

von wann denn?

vom 1. märz.

na und?

ich finde es nicht gut, dass du mit „alten kamellen“ ankommst.

aber gestern und vorgestern schrieben wir doch über uwe timm.

sicher – aber das ist kein grund, heute gestriges zu bringen.

aber gestern haben wir uns doch schon mit dem problem „gestern = vorgestern“ befasst.

du mit deiner art, alles zu relativieren.

was hast du denn?

mich stört, dass du alte fotos bringst.

in einen hochaktuellen blog(g)? siehst du es so? alte fotos – brandaktueller blog(g)?

ja, so sehe ich es.

und die blume? die ist nicht aktuell?

ich sehe keine blume, ich sehe nur eine pflanze!

und? gibt es die nicht mehr?

doch, aber sie sieht heute anders aus als gestern bzw. am 1. märz.

zeit ist relativ!

das weiß ich!

es musste aber auch mal aufgeschrieben werden – außerdem ist es so mit dem frühling ja auch.

wie denn?

für die metereologen beginnt er am 1. märz, für den kalender aber am 20. märz.

dann gibt es keinerlei ordnung? in der ganzen welt nicht?

nein, alles ist nur gedacht und konstruiert, um dir etwas halt zu geben, zweitklausens.

dann erwarte ich in zukunft tagesaktuelle fotos.

aber ich erwarte eher gedankliche weite statt provinzieller enge.

ach! deshalb hast du deine hand auch schützend um die pflanze gehalten, als wärest du irgendwo in afrika. hauptsache: keine enge!

wenn man dich so hört, dürfte man nichts fotografieren und schon gar nichts veröffentlichen.

das stimmt – aber ich dachte dennoch, das hier ist unser blog(g).

dann solltest DU wenigstens den namen der pflanze kennen, wenn ich sie schon gnädig – als heilmittel gegen den heutigen regen und deine nervtötigkeit – in den blog(g) gesetzt habe.

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