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klau|s|ens berichtet über die scheinbar ölverschmierten mechatroniker-arme der unzähligen tattoo-fußballer – www.klausens.com

klau|s|ens, das tattoo ist die neue geißel der menschheit.

man hat es oder man hat es nicht. ersteres scheint aber mehr und mehr und mehr und mehr die welt des westens zu überrollen: „man hat es!“

man sieht es schön oder eher hässlich bei fußballspielen.

es ist gerne ein arm noch weiß, der andere ist dann voller tattoos.

wir aber sehen als zuschauer aber nur dreck und öl, es ist etwas dunkles da am arm.

und das scheint der reiz zu sein.

inwiefern?

die fußballer wollen von der welt anders gesehen werden.

wie denn?

sie möchten als arbeiter gelten, zum beispiel als automechaniker, die heute automechatroniker sind.

glaubst du?

aber ja, denn diese arme sehen immer aus, als wären sie voller dreckigem öl.

das stimmt: ich sehe immer einen sauberen und einen dreckigen arm bei solchen fußballern, die sich tätowieren ließen. und der dreckige arm sieht nur dreckig aus, mehr nicht.

mir scheint es so, dass man uns denken lassen will, der arm sei von der arbeit beschmutzt.

der arm sei ölverschmiert, wie wenn man unter die motorhaube eines alten, klapprigen gebrauchtwagens gegangen sei?

ja, denn anders kann man sich das alles nicht erklären. man erkennt nichts außer dreck und öl und schwärze auf solchen armen: es kann nicht der sinn zur kunst sein, der die fußballer zu den tätowierungen treibt.

aber immer mehr dieser arme sind so dreckig anzusehen. auch bei den fußballfrauen!

sie alle leiden darunter, dass sie verdammt viel geld mit verdammt wenig arbeit verdienen.

und nun?

nun zeigen sie dem gemeinen volk. „seht her! wir haben zumindest einen dreckigen arm! wir können uns also auch schmutzig machen! das haben wir nicht verlernt! liebes zuschauervolk, wir denken an euch! proleten, wir halten zu euch!“

so interpretierst du das?

aber ja: ich verstehe nur nicht, warum nicht endlich komplette sätze von zahnrädern und getriebeteilen auf den armen drauf sind.

das verstehe ich auch nicht. – die arbeiter von OPEL bochum (geschlossen nun) hätten sich früher so darüber gefreut. die fans von bochum auch.

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klau|s|ens hat für HSV und FIFA nur ein „vielleicht“ – www.klausens.com

klau|s|ens, alle reden von der FIFA und alle reden vom HSV, der heute übrigens ein erstes relegationsspiel hat.

ich weiß, ich weiß: diese welt versinkt irgendwo im schlamm.

der fußball ist schlamm.

vielleicht auch das. geldschlamm ja auch.

und nun?

da war dieses gedicht, das heute zu uns kam.

wie?

der moderator sprach von ruhe, in der vielleicht die kraft liegt. (weil der HSV doch in der so ruhigen sportschule malente ist.)

und dann?

dann kam es in uns drin zu unserem klausens-gedicht, und es gilt ja auch für die wundervolle FIFA.

eigentlich gilt ein vielleicht für alles und jeden.

sicher: aber wir haben aktuell gefallen am fußballsumpf, wenngleich dieser mit der politik ja oft einen doppelsumpf bildet, was nun auch angesichts der FIFA wieder in den medien erwähnt wird.

BEDEUTSAME VIELLEICHTERUNG

Vielleicht liegt in der Ruhe die Kraft
Vielleicht auch in der Kraft die Ehre

Vielleicht auch in der Ehre der Hass
Vielleicht auch im Hass die Sahne
Also im Vielleicht des Kuchens sein Häubchen

Vielleicht ist Vielleicht der Kern
Aller Weisheiten von Kopfbedeckungen

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, Donnerstag, 28.5.2015, Königswinter-Oberdollendorf, gegen 6:30 bis 6:35 Uhr MESZ (unter Bezug auf eine Moderation von Peter Großmann im ARD-Morgenmagazin zum HSV)

fußballsumpf? wieso endet das gedicht mit kopfbedeckungen?

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klau|s|ens begleitet die scheinbar harmlose fußballbundesliga und dann diese schlimmsten fan-eskalationen – www.klausens.com

klau|s|ens, die tabelle sieht so harmlos aus.

ja, und so einfach: das kleine paderborn, neuling, erstmals in der bundesliga, aber schon auf platz 1. und damit: tabellenführer.

wie lieb doch alles ist. wie süß! wie putzig!

oh ja, fast kein geld und doch als verein mal ganz oben. herrlich!

diese tabelle verspricht geborgenheit.

deshalb habe ich sie auch extra abgeknipst, vom videotext. die bundesliga gibt uns wärme und geborgenheit. und liebe. herrlich!

aber da ist noch etwas.

ja, ja, sicher: da stehen in der mitte einer solchen lieben tabelle der große 1. FC KÖLN und die große BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH.

auch so harmlos, das alles.

oh ja, oh ja: da ruhen zwei vereine unter-/nebeneinander wie gute freunde in der mitte der tabelle.

dabei war die wirklichkeit so anders.

sicher: am wochenende gab es in köln die schlimmsten kampf- und laufszenen. echte fan-schlachten. im schlimmsten sinne.

man sah all die bilder in den fernsehberichten.

man sah, wie normale fußballfans und (teil)familien inmitten dieses chaos waren und um ihre gesundheit fürchteten.

es waren eigentlich schreckliche szenen.

es war sinnlose gewalt, aber das kennen wir ja. das ist ja schon immer so.

es scheint aber mehr und mehr zu eskalieren. die gesellschaft taumelt zur gewalt, wann immer es geht. (es werden ja auch menschen auf den straßen zu boden getreten, bis sie sterben.)

alles wird schlimmer? – ja, auch das würde ich bejahen, ja, ja. die polizei probiert dieses und jenes, scheint aber ziemlich machtlos.

in köln ist man ja einiges gewohnt: die bewerfen des gegners fanbusse mit steinen, die machen gefährliches pyrofeuer(werk) im stadion.

und diese aktuellen auseinandersetzungen mit MG-fans? – da werden wohl beide seiten voll aggressiv gewesen sein. da sind alle böse und brutal.

ach, würden die sich doch auf einem feld jenseits von kerpen in der restnatur treffen und dann schlammkämpfe austragen. faire schlammkämpfe, vielleicht in den riesigen gruben des braunkohletagebaus.

ja, das wär schön. die aggressiven können sich schön austoben, ohne waffen, ohne stöcke, nur mit schlamm und fäusten, wie es früher in den 50er jahren vielleicht noch war. (damals war alle besser! die 50er! ach ja! damals!)

und die familien mit kindern könnten ungestört das stadion besuchen und müssten nicht angst, angst, angst haben.

es ist wirklich unglaublich und zudem unglaublich unangenehm, was so alles um den fußball passiert.

aber die tabelle sagt es nicht.

nein, diese tabelle aus dem videotext verschleiert die nackte, brutale wahrheit eines zu-köln-wochenendes.

dann müsste man tabellen eigentlich verbieten.

in gewisser weise ja, denn sie zeigen nur einen derzeit charmanten teil der paderborn-ist-oben-wahrheit, aber sie verschleiern das brutale andere, was eine tabelle eben nicht erfasst.

dann sollten wir eigentlich eine petition in den bundestag einbringen, dass man die fußballtabellen aus obengenannten gründen verbieten sollte.

eigentlich ja: wir fordern ein fußballtabellenverbot! (vielleicht bringt das die brutalos dann auch etwas zur raison!)

du träumer. (eigentlich träumt man 90 % des lebens vom guten, aber so vieles im leben wird andauernd von schlimmsten und zudem ewig wahren auswüchsen des bösartigen und gemeinen begleitet.)

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klau|s|ens erfindet für den fußball endlich den einzig wahren umschaltspieler – www.klausens.com

klau|s|ens, jetzt reden sie wieder.

ja, vom „verschieben“.

aber auch vom „umschalten“.

das „umschaltspiel“ wird gerne gesagt, sehr gerne.

früher hörte man immer wieder vom „pressing“.

jedoch: „von den räumen“, die sich „auftun“ oder die man „eng machen“ müsse, hört man jetzt sehr gerne.

am meisten aber vom „umschaltspiel“.

ja, das umschaltspiel ist der große knüller des jahres 2014 und der WM 2014.

wer nicht „umschaltet“ … und zwar „schnell umschaltet“, gehört im jahr 2014 nicht zum fußball dazu.

tausende sportschulen hämmern es ein und ein: umschaltspiel.

auch mehmet scholl hat es bei seinem DFB-trainerlehrgang gelernt.

dabei wissen wir die noch bessere lösung!

eben! wieso „umschalten“, wenn man noch nicht den spieler dazu hat?

also: man sollte „umschalten“, aber dazu auch von vorneherein den „umschaltspieler“ aufs spielfeld bringen.

deshalb haben wir für deutschland und die ganze welt den „umschaltspieler“ erfunden.

nun wird alles gut.

die taktik stimmt!

die siege müssen demnach kommen und kommen.

bei bedarf machen wir auch noch den pressingspieler.

aber der ist ja aktuell etwas out.

nun ja, wir erschaffen das, was gerade so gebraucht wird, für den titel! wir beginnen mit dem umschaltspieler.

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klau|s|ens erblickt die neuen, stets gestylten schicki-fußballer – www.klausens.com

klau|s|ens, sie sehen jetzt alle gleich aus.

sie haben alle die ohren frei und auf dem kopf super gestylte haare. es ist wie eine ganz bestimmte kopfform.

so muss man nun als fußballer sein: man nähert sich dem typus „männliches model“.

nach ronaldo und beckham scheint dieser trend unaufhaltbar. narzistische männer! überkandidelt! 

früher: da waren fußballer echte arbeiter, die sich nach der schicht noch ins trikot pressten.

die kamen dann mit dem moped zum training!

da war es die ästhetik: du musst schwielen an den händen haben, junge, dann bist du auch erst ein guter fußballer.

du musst verschwitzt sein und proletarisch daherkommen, junge, dann bist du ein echter fußballer.

aber heute?

heute gehen sie scheinbar jeden tag zum friseur, tragen sich 400 deos und 300 gels auf … und posieren da und dort, gerne auch auf dem platz selbst.

zwischendrin und hernach zeigen die sich dann mit schauspielerinnen und models.

das sind dann auch ihre freundinnen, sagt man.

bisweilen denkt man, die werden zusammengeführt.

ja, das denkt man: kürzlich würde über sila sahin und ilkay gündogan berichtet: ein paar.

da hatte man auch den eindruck: die eine agentur ruft die andere an.

„wir bringen die schauspielerin und ihr den fußballer. dann lassen wir die ein paar sein.“ so vielleicht.

denn das dient dem ruhm und der wahrnehmung und der anerkennung … und so steigert es deinen marktwert.

und siehe: gündogan hat jetzt verlängert, seinen vertrag.

man denkt immer, dass alles im zusammenhang steht.

vielleicht gibt es tausende von paaren mit fußballern, die es so gar nicht gibt.

ja, das könnte gut sein: aber da die fußballer nun immer so schickimicki daherkommen …

… muss an deren arm eine person sein, die auch zu dieser (vermeintlichen!) glamourwelt (vermeintlich!) passt.

so ändern sich die zeiten. früher waren fußballer proleten.

heute gehen sie als „model“ daher, gestylt, gebohnert und poliert.

aber dass die jetzt auch noch alle dieselbe einheitsfrisur haben müssen, das geht dann doch zu weit!

ich finde auch: ein topfschnitt würde auch reichen. und dann würde auch mehr an die form des fußballes (also der „kugel“) erinnert … als derzeit.

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klau|s|ens beweint den geplanten und schon im tuend seienden abriss der alten haupttribüne zu essen (georg-melches-stadion) – www.klausens.com

klau|s|ens, man möchte weinen.

gewiss, jenseits von borussia-dortmund-götze und fc-bayern-hoeneß gibt es andere baustellen.

in essen: da wird geschichte zerstört.

nicht einmal die haupttribüne werden sie stehenlassen, da in essen. (alles andere haben sie schon weg!)

warum nur? warum wird alles plattgemacht? warum lassen sie nicht diese eine tribüne stehen? dieses baudenkmal einer eigenen zeit? diese verkörperung des uralten fußballgefühls der echten arbeiter und einiger besserverdiener?

weil die in essen keinen verstand an und um geschichte haben. den wahn nach „dem neuen“ findet man in essen immer wieder. dazu wird altes plattgemacht.

aber sie hätten doch wenigstens die haupttribüne stehenlassen können.

hätten: aber da kommt nun ein parkplatz hin.

sie haben das ganze georg-melches-stadion in essen (rot-weiß essen) an der hafenstraße abgerissen. (ich weine!)

und daneben steht das neue: „stadion essen“.

aber das dampft nicht diese geschichte.

es ist wie in aachen: da wollten sie auch das neue stadion … und denke mal an den guten alten tivoli.

und nun?

aachen steigt ab, und aachen ist finanziell platt. das hat der abschied vom tivoli und die „erneuerung“ erbracht.

schöne welt!

die schöne welt versteht nicht, wie wichtig diese bezugspunkte des alten sind.

in essen?

da erst recht nicht: wer mit offenen augen durch diese stadt fährt, der sieht, dass alles übermodernisiert wurde und wird. die stadt hat kein gesicht, die stadt hat breite, verkehrsgerechte (und deshalb unschöne) trassen, aber die stadt kann mit der geschichte nicht umgehen.

sie legen vieles sinnlos platt, aber tun dann mit der „zeche zollverein“ so, als wären sie die großen kulturbewahrer.

es ist wie, wie so oft, vieles nur lug und trug. das geld regiert. interessen, absichten, ziele, egoismen.

und das stadion?

das wird ganz (und gar) abgerissen. wir durften am 4.5.2013 zumindest noch einmal die alte haupttribüne sehen, die sie aber schon abrisstechnisch „angefressen“ hatten. das war’s.

und niemand, der es erhalten wollte, hatte erfolg?

nein, die GMS-iniative (grüße!) hat es leider nicht geschafft: http://initiative-gms.jimdo.com/

essen zerstört sich selbst!

ja, sie meinen, sie machen alles schön – aber essen ist eine neo-urbane landschaft, wo man vergeblich nach haltepunkten sucht.

da bleiben allein die guten alten arbeitersiedlungen.

ja, wenn man die nicht eines tages auch noch durchplaniert und dann aus geldkohlegründen den denkmalschutz verrät.

in essen ist alles möglich!

was für eine stadt! (du, was wurde eigentlich aus den alten bauten der stahlfirma krupp?)

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klau|s|ens begreift klaus allofs, die welt und die managerlöhne und alles nicht mehr – www.klausens.com

klau|s|ens, der wechsel ist perfekt.

der „kicker“ schreibt, klaus allofs solle nun bei wolfsburg zwischen 3 bis 5 millionen euro verdienen. zumindest spricht man davon. bei bremen soll es die circa hälfte gewesen sein.

von 3 oder von 5? – diese welt ist irre!

aber sicher: in portugal gibt’s generalstreik, in spanien auch. zudem in griechenland, italien, belgien diese arbeitsniederlegungen. alles heute.

und dann verdient ein fußballmanager 3 bis 5 millionen euro. ich bitte! alles heute oder heutzutage.

ich danke!

ich bitte!

ich danke!

bislang haben wir uns über ackermann und obermann und co. aufgeregt. zudem über die löhne und ablösen von podolski und gomez bis hin zu martínez.

und nun?

nun regen wir uns auch über die löhne für fußballmanager auf.

diese welt gerät aus den fugen.

sozialdemokraten leben fürstlich von honoraren für reden, bisweilen bezahlt von stadtwerken, die unter sozialdemokratischer kontrolle stehen.

und dann gibt es minimallöhne, drückerlöhne, armutslöhne, zeitarbeitslöhne, gemeine löhne allerorten.

und in china verhöhnt die kommunistische partei weiterhin das volk.

es sind immer dieselben geschichten, aber neu gerührt.

die höhe der spitzenlöhne ist „neu gerührt“. das hat sich in deutschland nach und nach entwickelt, unter anderem brav nickend, wenn nicht gar freudig lächelnd begleitet von einer schröder-SPD.

du gönnst es dem allofs nicht!

ich bitte dich: schau dir doch mal die tariflöhne an! für normale menschen. für friseusen, für erzieherinnen. für sozialarbeiter, für maurer, für krankenschwestern, ja, selbst für ärztinnen im kommunalen krankenhaus.

und dann?

dann schaue mal auf 3 bis 5 millionen! ich bitte dich! alles und jedes ist aus dem lot.

was forderst du?

enteignung aller großverdiener. und jener steuersünder a la düsseldorf-mettmann sowieso. ich werde wieder kommunist!

du vergisst den kommunismus in china, den muss man doch auch abschaffen.

man müsste so vieles zur gleichen zeit abschaffen …

… und dann noch eine bessere welt bauen. das schaffen wir nicht mehr … in diesem leben.

dann möge der weltuntergang die reichen eines tages bestrafen. die gierigen. die unersättlichen.

wie findest du eigentlich den lohn für herrn winterkorn, den vorstandsboss von VW, und damit auch einer der allergrößten groß-geldgeber vom VfL wolfsburg, der nun jenen klaus allofs holt? na, wie findest du?

wie findest du den „VfL Werder Wolfsburg Bremen“? mal als idee?

mit einem etat von 2 billionen euro? mal als idee?

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KLAUSENS sieht Japan WM-siegen

klau|s|ens, so ist doch gut.

ja, so ist gut: die FUKUSHIMA-geschundene seele des japanischen volkes wird etwas balsamiert.

durch die WM.

eben, durch die WM, also den titel.

die japanerinnen waren kleiner und zarter als die robusten amerikanerinnen.

und dennoch haben sie gewonnen.

es hatte etwas von david gegen goliath.

ja, etwas. der kleine david (= japan) aber rannte und rannte und rannte – und wurde nie müde. auch mental nicht.

es hat doch so vieles mit der mentalität zu tun. welche mentalität haben denn theo zwanziger und silvia neid?

sie ärgern sich, weil deutschland so früh raus ist; später (gestern) freuten sie sich, dass die mannschaft letztlich gewann, die auch die deutschen zum ausscheiden brachte. die deutschen spielerinnen, die auf der tribüne saßen, die haben ja offenbar zu japan gehalten.

sind die bilder von gestern?

nur die beiden oberen von den japanerinnen, die beiden unteren sind von dem spiel japan gegen schweden, welches ja das halbfinale war. da saßen theo und silvia nebeneiander und hatten sorgenvolle gesichter.

was lehrt uns das alles?

es gibt so viele wahrheiten. allein schon, dass das doping von einigen nordkoreanerinnen nur ein altes aisatisches heilmittel gewesen sein soll, dass wegen/gegen einen blitzschlag eingenommen wurde – allein das zeigt doch, wie brisant der frauenfußball sein kann.

und nun?

… kommen wieder andere sportliche ereignisse, damit wir immer schön beschäftigt sind. hat nicht im fußball schon wieder die zweite liga begonnen?

also kein stillstand?

niemals. ich spüre die atome schon wieder kribbeln.

MÖGLICHKEITEREI

Hier passte noch
Ein Fußballgedicht

Nur kriegten wir die Flanke _________ nicht

©  Klau|s|ensĦķΩ7Klau’s’ens=Klausens=Klau(s)ens=Klau|s|ens
Copyright Klau|s|ens am 18.7.2011, Montag, in Königswinter-Oberdollendorf

Siehe auch: http://www.klausens.com/fussballgedicht.htm

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Vom Fußball der TuS Koblenz berichtet KLAUSENS

klau|s|ens, was soll das?

mit dem fußball?

ja.

ein schriftsteller geht immer wieder mal zum fußball,da und dort.

warum?

allein schon aus imagegründen.

aha.

ja, und man muss wissen, was in der welt passiert.

was passiert in der welt?

fußball, und da ändert sich auch alles.

spielen die nicht mehr mit dem ball?

doch, doch, aber da drumherum.

was ist den drumherum?

bei pokalspielen ist überall dieselbe werbung, selbst nachher bei den interviews auf diesen glasplatten, die sie dann hinter die interviewer stellen.

das hast du beobachtet?

aber ja, es gibt noch mehr. sky. fernsehen. alles voll kameras. und überall scheinwerfer, für interviews. fußball als rundumvermarktungstotalprodukt.

was denn noch?

in koblenz schwenken sie fahnen, auf dem rasen, vor beginn des spiels. das sieht schön aus. ein rasenevent!

dann ist das fahnenschwenken jetzt von den schützenbruderschaften und junggesellenverbünden nun auf den fußball übergegangen?

offenbar ja. und sie haben neue musik im stadion, beschwingte hymnen, ohne text, wahrscheinlich auch vom DFB vorgeschrieben … und beide vereine haben jämmerliche vereinshymnen, bei denen niemand mitsingt, weil sie schlecht sind. aber alle vereine haben eben vereinshymnen, das gehört zum guten ton: da kommt es oft zu „schnellschüssen“.

schön. bzw. unschön!

ja, man sieht so viel. in koblenz haben sie provisorische oder endgültige tribünen als stahlgerüste, die auch etwas an zirkus erinnern. und ich finde diese auch schön.

schön?

ja, weil sie atmosphäre vermitteln. man ist doch dieser neuen plastikarenen überdrüssig. die sind ohne atmosphäre.

und koblenz hat atmosphäre?

aber ja, selbst bei nur 5000 oder 5500 zuschauern.

dann bist du nun fan von koblenz?

warum nicht? ein wahrer weltschriftsteller fühlt sich überall und nirgends zuhause.

dann bist du nun ein teil von koblenz und koblenz ein teil von dir?

fast könnte man es so sagen. es gab nur ein problem.

welches?

zuerst: überall polizei. man rechnete wohl mit den schlimmsten fan-horden. alles war abgesperrt. ganze wohngebiete. das war schon auffällig. fußball ist ein kleiner krieg.

und dann?

koblenz ist eine garnisonsstadt und heute eine stadt der bundeswehr.

und?

sie konnten sich nicht entblöden, einen soldaten zu verabschieden, der nun nach afghanistan ging.

im fußballstadion?

ja, sogar mitten drin. über lautsprecher. und fernseh-bild. alles. da geht ein soldat nach afghanistan, jenen sinnlosen krieg – und koblenz feiert solcherlei „heldentum“, zumal der mann ein TuS-fan war.

das fandest du unschön?

das hat mich angewidert. das ist für mich der höhepunkt eines miesen wahlkampfes: soldaten auf dem fußballfeld verabschieden. für so etwas sind die rheinland-pfälzer gut. wenige tage vor der bundestagswahl.

warum?

sie haben keine metropole. ihre größten städte sind nicht „großstädte“ zu nennen. und dann lebt ein dumpfer provinzialismus. dafür war koblenz immer schon berüchtigt.

du hast aber viel gesehen, beide diesem spiel.

sage ich ja: die welt ist voller beobachtungen. und deshalb muss man auch imme wieder zu fußballspielen.

wer gewann?

koblenz, gegen cottbus.

pokal?

ja, pokal. 4:2 nach verlängerung für die TuS.

„die TuS“?

ja, sie ist eine frau, diese „TuS“, diese turn- und spielvereinigung.

und dein gedicht?

es gab mehrere. ich konnte sogar nicht umhin, ein gedicht via handy zu twittern. http://twitter.com/klausens

toll!

ja, aber ich habe auch schon ein paar fußballgedichte geschrieben, und man muss ja seine hobbies pflegen.

du hast doch schon gedichte zu fast jedem thema geschrieben.

du magst recht haben. also:

STUSS

Ich sah von Cottbus
Heut‘ den Bus

Ein Witz der einfach
Sein doch muss

Denn:
Ich bin ja schließlich bei der TuS

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. las Klau(s)ens oder Klau&s&ens oder Klau$s$ens, LIVE geschrieben am 22.9.2009, Dienstag, im Stadion Oberwerth zu Koblenz, gegen 20:11 Uhr bzw. auch noch um 20:45 Uhr und kl. Änderung noch am 24.9.2009 in Königswinter-Oberdollendorf. Der Bus der Cottbusser war u.a. mit „Leo Reisen“ beschriftet.

TOR

Wer noch nie in
Koblenz war verpasst
Vom Spiel ’ne Menge
Weshalb ich immer
Früher fahr für das
Geschrei der Ränge

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, LIVE geschrieben, am 22.9.2009, Dienstag, gegen 20:44 Uhr. Es fällt gerade das 1:1 in der 14. Spielminute. Die TuS schreibt hernach auf ihrer Homepage:“Nach einer Forkel-Vorlage verlängert Shefki Kuqi das Leder auf Zoltan Stieber, der Energie-Keeper Tremmel mit seinem linken Gewaltschuss keine Chance lässt.“ http://www.klausens.com/fussballgedicht.htm

TuS-Koblenz-Klaus-Foto-22-9-2009-- (18) [Desktop Auflösung]

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Dokugedicht zu Manni Breuckmann von KLAUSENS

mensch, klau|s|ens, musste das denn sein?

was habe ich denn getan, zweitklausens?

du hattest gestern zwei einträge in deinem blog(g), sonst hast du immer höchstens einen pro tag.

das stimmt. aber ich habe immer wieder gesagt: „dogmen befolge ich grundsätzlich nicht!“

und das bedeutet?

manchmal mache ich auch zwei einträge an einem tag.

wieso gestern?

gestern hatte doch manfred breuckmann = manni breuckmann seine letzte offizielle radioreportage vom fußball, bevor er dann in rente geht, genauer: altersteilzeit.

niemals mehr manni?

offenbar nicht in der sendung „LIGA LIVE“ vom WDR 2 radio, wo es dann immer die berühmte schaltkonfernz gibt, besonders zum ende der spiele hin.

was wird da geschaltet?

da sind alle moderatoren untereinander verbunden und geben dann immer hupp und hopp von einem stadion zum anderen, bis überall der schlusspfiff getan ist.

und was hast du gestern gemacht?

wir, zweitklausens, wir!

was haben wir gemacht?

wir haben LIVE ein dokugedicht http://www.klausens.com/dokugedichte.htm geschrieben, am radio sitzend, von dieser letzten reportage von manni breuckmann.

deine DOKUGEDICHTE! http://www.klausens.com/dokugedichte.htm deine LIVEGEDICHTE! http://www.klausens.com/klausens_live_di…

die sind doch weltberühmt, mittlerweile.

was bezweckst du mit denen?

es sind doch wir, zweitklausens, wir!!!

also gut, was soll das alles?

mein gott, wie kannst du nur fragen? die doku-gedichte sind eine ausprägung unserer kunst, die sich in tausenden formen über die menschheit ergießt.

was war denn das erste doku-gedicht?

das war auch vom fußball, ein spiel des fc spich in der bezirksliga, als guido cantz, der komiker und moderator, noch aktiv mitspielte.

und nun?

nun sind schon ein paar dieser doku-gedichte entstanden.

und was war gestern?

das habe ich doch schon erklärt: die kultfigur manni breuckmann „gab“ ihre letzte reportage, und zwar vom spiel VfL BOCHUM gegen den 1. FC KÖLN.

und weiter?

nichts weiter … er hatte glück, dass zum ende ein tor fiel, und dass köln zum schluss mit 9 gegen 11 spielte, weil zwei vom platz gestellt worden waren. (köln gewann dann in bochum 2:1.)

wieso glück?

… weil er so doch ein spiel hat, wo er immer sagen kann: das letzte spiel, das ich für den WDR kommentierte oder „reportierte“ …

schön, schön, du hast wieder ein neues wort erfunden: „reportieren“!!!

… spiel, das ich reportierte, war wenigstens brisant und wild und hatte noch etwas pfeffer.

so, so, und nun ist er weg vom fenster.

nein, nein, so leute kommen ja überall wieder: sie schreiben hier ein buch, geben dort ein interview, moderieren da etwas soziales, – also: weg sind die nicht.

dann gibt es keinen grund zum weinen?

nein, aber wehmut muss man doch feiern.

und dazu braucht man weltdichter wie dich?

wie uns, zweitklausens, wie uns!

ist das so?

ja, wir bilden den orkus des unsterblichen in aller vergänglichkeit des ewigen nichtseins als dasein aller kosmotischen kontinente.

wenn du wenigstens immer so deutlich reportieren würdest, klau|s|ens – dann wäre mir um die zeit nach manfred breuckmann nicht bang.

aber wir haben doch das „doku-gedicht abschied manfred breuckmann“ für alle welt und alle zeit. http://www.klausens.com/dokugedicht-absc…

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