Schlagwort-Archive: GDL

klau|s|ens bietet zum tagelang-streik der GDL nur noch badezimmer-ironie – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist wieder so weit: wieder diese bilder und szenen, über die wir schon schrieben.

jetzt mehrere tage lang. bahnhöfe über bahnhöfe. reporter über reporter. gestrandete reisende über gestrandete reisende.

man fühlt sich vollkommen auf den arm des hirnes genommen.

wenn dein hirn arme hat, wird man dich dort auf „den arm genommen“ haben.

ich stelle mir das im bad vor.

was?

streik! – dass etwas nicht mehr da ist, und dann bricht alles zusammen.

nimm alleine die seife, wenn sie fehlt. oder shampoo.

dann kann ich mich aber dennoch duschen.

schön, dann nimm es krasser: es gibt kein wasser!!!

das ist natürlich hart: dann kann mich auch nicht mehr duschen.

na also: und jetzt stell dir alle wasserwerke deutschlands vor, wie da vielleicht 500 oder 800 „wassermarsch-absteller“ ganz deutschland in den untergang treiben könnten.

die stellen einfach das wasser ab und sagen: „streik!“

und 80 millionen in deutschland können sich nicht mehr duschen.

weil 800 es so wollen.

aber alle stinken am ende. (so ungeduscht!)

ja, das ist ein schönes bild. bei aller liebe für die lokführer … so viel ärger muss doch nicht sein. das hat ja nichts mehr mit der „arbeiterklasse“ zu tun, die sich gegen ihre ausbeuter erhebt. (oder doch? oder doch?)

ich denke, die pobacken sollten streiken.

wie meinst du das?

hättest du zwei pobacken und eine würde streiken …

was wäre dann?

du könntest nicht mehr unter der dusche beide pobacken einseifen. wäre das nicht schrecklich?!

ich könnte bei einer pobacke auch nicht mehr von „po“ reden, das wäre noch viel schrecklicher.

deshalb sage ich ja: was soll das alles?

aber wenn die seife streikt und dann schon das wasser im bad abgestellt wurde, dann macht die eine pobacke, die da streikt, auch keinen großen unterschied mehr.

ich würde trotzdem sagen: „iss‘ doch alles für’n arsch!“

sicher, aber wenn die eine pobacke wegen streiks fehlt, würde auch diese schimpfartige und beleidigende aussage des zornes und frustes nicht mehr möglich sein.

also hat sich die GDL das gut überlegt!

wieso GDL? es müsste die GDP sein: die „gewerkschaft der pobacken“.

ach, leck mich doch!

kunstwerk-collage-badezimmer-po-szene-klausens-4-11-2014-mit-logo-96-dpi

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Werbeanzeigen

klau|s|ens liebt die immer neuen bahn- und flugstreiks wegen der stets fast genau gleich erwartbaren medienbegleitung – www.klausens.com

klau|s|ens, es geht wieder los! man streikt!

wieso? schon wieder?

hier: >>Bahnreisende müssen sich wegen eines Lokführerstreiks am Wochenende auf große Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr einstellen. Die Gewerkschaft GDL rief ihre Mitglieder zu einem Ausstand aus, der von Samstagmorgen (02.00 Uhr) bis Montagmorgen (04.00 Uhr) dauern soll. Im Güterverkehr der Deutschen Bahn soll der Streik bereits am Freitagnachmittag (15.00 Uhr) beginnen.<<

herrjeh, herrjeh, wo doch die schulferien zuende gehen.

das ist ziemlich gemein, würde ich sagen.

ich denke auch: leute, die so an den schaltstellen sitzen, wie diese eisenbahner … die müssen anders agieren. denn theoretisch könnten die den zehnfachen stundenlohn von einem chemiefacharbeiter durchsetzen, für alle.

eben: nur weil die so sensibel im netzwerk von deutschland drinhängen … und macht haben, viel macht.

das geht ja eigentlich nicht.

nein, bei aller liebe für die kleinen leute und die arbeitsmenschen … irgendwie ist es gemein, dass jetzt so viele andere wieder und wieder drunter leiden sollen. (vom wirtschaftlichen schaden wollen wir jetzt mal nicht reden: der wäre gesamtaddiert durch alle menschen und dinge, die nicht an den ort kommen, wohl in milliardenhöhe.)

ja, aber noch schöner sind die berichte, die ewig gleichen berichte.

welche?

im fernsehen: immer wenn gestreikt wird, stehen die reporterinnen und reporter im bahnhof oder in der eingangshalle oder neben dem gleis. – und im flughafen wissen sie es auch, wo man steht, zum beispiel vor den check-in-schaltern. die sind dann gerne leer. oder auch voll, weil menschen nicht weiterkommen. beides ist üblich.

ja, man kann es alles vorher schon wissen.

man kennt den bericht. man kennt die eingespielten interviews. (man braucht gar nicht mehr gucken.) man kennt auch manche gesichter, die gerne für diese berichte „vor ort“ dann eingesetzt werden.

es ist immer das gleiche. A) streik B) medienberichte.

eigentlich ja: dann werden reisende befragt. gern welche, die nicht weiterkommen.

auch das immer das gleiche. die LIVE-schalte, die anmoderation, der kamerablick. alles gleich.

aber ja, aber ja! alles vorhersehbar, man braucht sich gar nicht mehr zu informieren.

die können sich schon auf dem bahnsteig ein kreuzlein kleben, damit sie wissen, wo sie das nächste mal genau wieder stehen werden, diese reporterinnen und reporter.

und die könnten auch wiederholungen von vor 2 jahren senden. ich würde es nicht merken.

ich höre gar nicht mehr hin.

ich auch nicht, diese berichte sind alle so gleich und so austauschbar, und der informationsnutzen ist so gering … also …

hoffentlich sind unsere blog-einträge nicht immer gleich?! das wäre ja auch schrecklich!

die medien sind sowieso schrecklich, die medienmenschen auch … und streiks dann erst recht. (moment, wir kommen gleich! wo doch eh alles gleich ist!)

999-pix-foto-bericht-WDR-fernsehen-lokalzeit-bonn-streik-flughafen-koeln-bonn-16-10-2014

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com