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klau|s|ens hat angst vor dem supermarkt wegen des kassentisches mit den rollbändern – www.klausens.com

klau|s|ens, früher, ja früher …

… da konnte man noch in ruhe einkaufen und bezahlen, zweitklausens.

früher da gab es an der kasse ein flaches laufband … und dann eine leichte schräge (ein brett) … und dann 3 fächer, für 3 kunden.

… und dann konnte man in ruhe bezahlen und noch mehr in ruhe einpacken.

heute aber gibt es, wenn überhaupt, nur noch 2 fächer, eines davon ist immer voll mit prospekten und anderem abgestelltem zeugs (extra wohl), sodass nur ein fach bleibt.

und dieses eine fach liegt nicht nur in leichter schräge, nein, sondern nun gibt es ja immer diese rollbänder.

und dann liegen die waren auf dem band, laufen ruhig … bis zur kasse, dann werden diese von der kassenperson erfasst (heute ja meist per barcode) … und dann werden diese von der person an der kasse weitergeschoben …

ja, ja, aber nun kommt das rollband, das band mit rollen, dann kommen also die rollen …

… und was passiert? schwupp, schwipp, zong!!! … die dinge beschleunigen sich und eilen mit formel-1-geschwindigkeit dem endstück des faches entgegen.

nun kommt das besondere: man muss ganz schnell die dinge da wegholen, weil ja sofort neues hinunterläuft und dann hinunterpurzelt. alles läuft und purzelt und bedrängt sich … und auch dich. (den kunden!)

alles zerbrechliche würde zerstört: ein baguette oder die negerküsse (halt: mohrenköpfe! halt! schokoküsse!) … oder eine pralinenschachtel oder sowas: alles würde sich gegenseitig zerdrücken, aneinanderpressen und dabei letztlich beschädigen.

also muss man schnell, schnell, schnell sein zeug da rausholen … aus dem fach.

und das alles nur wegen dieser laufrollen.

und dann fühlt man sich wie in einer fabrik und wie auf akkord.

anstatt dass der supermarkt sich über den kunden freut und diesen pfleglich und angenehm behandelt …

… wird dieser kunde gequält und unter druck gesetzt und in eine stresssituation getan.

das haben sich natürlich alles supermarkt-bezahlte psychologen der erhöhung der geschwindigkeit ausgedacht.

eine einzige sauerei.

einkaufen ist stress … und man hat schon angst davor, die waren an der kasse auf das laufband zu tun.

denn etwas später kommt ja der sturz der waren, von rollen schrecklichst beschleunigt … in das ende des fachs … und man selber zittert und bibbert in angst und unruhe.

auch der schweiß bricht aus! (nicht aus dem knast! nein, nein! aus dem körper!)

so ist das einkaufen ein kleiner täglicher untergang.

die welt soll angeblich imer leichter und besser werden.

aber man macht sie uns immer schwerer … und immer mehr zum horror.

das alles, weil geld regiert.

das hast du schön gesagt, zumal der spruch so neu ist.

ach so, zu der etwas anderes gelagerten kassensituation bei ALDI oder LIDL müssten wir auch noch kommen.

aber bitte nicht jetzt! (ich bin so froh, dass ich den einkauf für heute hinter mir habe.)

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Seine DSL-Verbindung testet KLAUSENS

klau|s|ens, wie schnell sind wir?

wir sind eher nicht so schnell. wir haben nur DSL 6000. es gibt ja mehr DSL. höheres DSL. tolleres DSL.

nur 6000 haben wir?

ja, ja, nur. wir können nur haben, was wir auch bestellen und bezahlen. wir haben nur DSL 6000. aber dieses DSL läuft dann „im grünen bereich“. es ist „perfekt“, sagt der test, wobei DSL-upload und DSL-download nicht das gleiche sind.

nein?

nein. einmal ist es, was du rausschickst aus deinem computer. und das andere mal, wie schnell es reinkommt, in deinen computer, z.b. wenn du dir ein video aus dem internet in deinen computer reinladen willst.

up and down?

ja, und beides ist „perfekt“ bei uns, allerdings nur im bereich DSL 6000. da ist der upload nur 10 x so schnell wie der download. das ist leider so. leider, leider. aber in diesem „leider“ sind wir dennoch „perfekt“.

ach, das lässt mich besser fühlen.

ja, mich auch. die daten, die wir jetzt schreiben, die gehen dann angemessen und ordentlich hinaus in die welt. auch wenn wir nur DSL 6000 haben.

wovon berichten wir heute?

wie schnell unsere daten in die welt gehen.

wie schnell ist das?

siehe doch selbst. wir haben es mit dem programm einer großen computerzeitschrift getestet. wir sind „gut aufgestellt“.

ach, das beruhigt mich.

mich auch. früher fragte man immer: „wie viel PS hat dein auto?“

und heute?

„wie viel DSL hast du? und kommen die auch wirklich durch das kabel?  bekommst du also auch das, was angeblich von deinem INTERNET-anbieter bzw. -provider geliefert wird?

bekommen die menschen denn eigentlich auch ihre worte angemessen von uns? halten denn auch wir als wort-provider, was wir versprechen?

oh ja, wir liefern! – sie, die menschen,  müssen dann nur noch austesten, wie sinnhaft das ist, was wir schreiben. und wie wichtig.

MEIN DSL

Huuuuuuuuuuiiiiiiiiiiiiii!

Die Daten gehen hier rein
Und kommen da auch raus

So lebt der schnelle Mensch

Mit Internet  fast wie ’ne
Flasche im Saus‘ und Braus‘

Berauscht von der Geschwindigkeit

Sich jeder Sinn im Un verbreit‘ [RÜLPS]

Pfuuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!

Das macht uns gar nichts aus.

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klausens oder Klau&s&ens oder Klau“s“ens, geschrieben am 30.7.2011, Samstag, in Königswinter-Oberdollendorf

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