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Schlimme Gewitter und schlimmen Regen in Oberdollendorf erlebt KLAUSENS

klau|s|ens, war es so schlimm?

ja, am sonntag, da war es sehr schlimm. ein gewitter, das nicht gehen wollte. es blieb einfach da. zog nicht ab! dazu sehr viel wind, verdammt viel regen. also doch sehr extrem. straßen ganz schnell wie bäche. überall wasser. umgestürzte bauzäune.

in oberdollendorf? genau da?

da war es sehr, sehr extrem. die stunden der feuerwehr. dann liebt jeder die feuerwehr, die man sonst gern etwas missachtet.

was dann?

keller sind auszupumpen, kanaldeckel werden abgehoben, damit die laubfänger entfernt werden können, weil die an solchen tagen alles verstopfen. äste stören allerorten.

und noch?

überall sind kleine seen, lachen, pfützen … und überschwemmungen. unterführungen sind zu befreien oder zu sperren, weil dort das wasser steht wie ein see, der das auto nicht durchlässt.

es ist auch ein junger mensch ums leben gekommen.

das ist besonders tragisch: ein mädchen, dass von einer mauer aus diesen runden pflanzkübeln erschlagen wurde. in oberdollendorf. am schleifenweg. wie schlimm!

alles vom wasser?

wasser und wind. man ist immer wieder über die natur überrascht, die man so sehr doch beherrschen will. man hat alles zersiedelt, bebaut, kanalisiert, und doch stürzen bäume und mauern noch um.

und dann?

dann räumen die menschen auf, machen trocken, pumpen leer und gehen wieder ihrem tagewerk nach. so sind die dinge, wenn die dinge sind. viele sachen stehen am straßenrand, die in den kellern nass geworden sind.

und die menschen?

stehen und reden. solche schäden bringt die menschen am straßenrand zusammen. nachbarschaft wird wieder neu erfahren … im klagen über jenes so starke gewitter am 5.6.2011. im bewerten. im rückerinnern an das letzte so schlimme gewitter, also unwetter.

aber:  ein junger mensch hat sein leben verloren. in oberdollendorf.

gewiss, das macht einen doppelt und dreifach betroffen. die nassen kellerdinge am straßenrand wirken da wie eine seltsame beigabe. trauerflor aus verbrauchtem material. die straßen sind in trauer gewandet, durch diese von nässe zerstörten teile.

und wenn all das nur all das anzeigt, was den wetterwechsel meint? das chaos? den untergang?

… dann rate ich jedem nun immer bei solch einem gewitter schutz aufzusuchen. ein blitz war so nah und so laut … WOW! da erschrak man noch in der sicheren wohnung. ein knall wenige meter von einem entfernt … und einige alarmanlagen heulten, vom blitz getroffen, auf.

in der moderne heulen nicht mehr die tiere, sondern die alarmanlagen.

es sollen aber auch viele rehe vom blitz getroffen worden sein. aber können rehe heulen?

die menschen denn? können die noch heulen?

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Die gesetzesverbindliche klare Auszeichnung aller Schutzhütten mit Blitzableiter-Informationen fordert KLAUSENS

klau|s|ens, was denkst du?

wir brauchen gesetzliche regulierungen.

wozu? die brauchen wir doch immer und überall.

zu den schutzhütten.

was willst du?

ich möchte, dass die schutzhütten nun klar ausgewiesen und beschriftet werden.

inwiefern?

man muss sofort erkennen können, ob diese hütte, die ich vor mir im wald oder am waldesrand sehe, mit einem blitzableiter ausgewiesen ist.

warum?

damit ich mich sicherer fühle.

hast du angst?

wenn ein gewitter kommt, habe ich angst.

und was machst du?

ich suche unterschlupf.

und dann?

dann suche ich eine hütte und renne in diese hinein.

das ist doch gut so.

das ist nur gut, wenn die hütte sicher ist.

ist die hütte nicht sicher?

nein. im fernsehen sah ich menschen, die vom blitz getroffen wurden, weil sie in einer unsicheren hütte waren.

das ist ja gefährlich.

eben. ich denke, das muss geregelt werden.

warum?

alles muss geregelt werden. und auch deshalb, weil die dichter ein recht haben, für ihre arbeit wieder und wieder durch die natur zu marschieren und sich inspirieren zu lassen. zu so etwas:

NATURKUNSTBETRACHTUNG

Er sah den Habicht kreisen
In seinen viel zu leisen
Gedankensommerblitzen
Die sich doch stets als gut erweisen

Copyright Klau|s|ens in allen Schreib- und Schraibwaisen, 1.8.2010, Sonntag, Königswinter-Oberdollendorf, am Schreibtisch.

und was brauchen sie dann?

sie brauchen totale sicherheit.

wie sieht diese aus?

das sagte ich doch: wir brauchen ein gesetz, welches vorschreibt, dass an jeder schutzhütte ein riesiges schild angebracht ist, an welchem ich erkennen kann, ob diese hütte gegen das gewitter mit einem blitzableiter ausgerüstet ist.

wir brauchen dazu ein gesetz?

wir brauchen ein schutzhüttenblitzableiterausweisungsgesetz und eine schutzhüttenblitzableiterausweisungskontrollbehörde.

diese kontrolliert alle schutzhütten in deutschland?

noch besser: in ganz europa. afrika wäre auch ganz gut.

und du weißt dann, wenn das gewitter kommt, ob du in diese oder jene schutzhütte gehen kannst?

genau! noch besser wäre es, die schutzhütten per gesetz zu einem blitzableiter zu verpflichten.

du möchtest also ein blitzableiterinstallationsverpflichtungsgesetz für alle schutzhütten.

ja, und auch dazu eine weitere kontrollbehörde.

aber es können auch bäume umfallen, bei einem gewitter oder einem sturm.

das stimmt. ich denke, wir müssen auch an jeden baum nun ein schild machen.

an jeden baum?

ja, an jedem baum sollte nun ein schild hängen: „ACHTUNG: Dieser Baum kann umfallen.“

das ist ja eine gigantische beschaffungsmaßnahme.

genau das. das brächte arbeitsplätze in dieses land.

dann würdest du noch gerühmt und gelobt.

und ich könnte bundeskanzler werden.

dann ist deine idee doch sehr gut.

ich weiß. es gibt nur ein problem.

welches?

ich bin selten draußen, wenn ein gewitter kommt. zu selten.

aber das dient doch deinem persönlichen schutz.

gewiss. aber wenn ich draußen wäre, dann könnte ich selber kontrollieren, ob auch wirklich alle schutzhütten und bäume mit allen schildern der zuständigen behörde ausgestattet sind.

ja, ja, aber könnten nicht die naturdichter diese rolle mitübernehmen. sie wären dann qua amt „kontrollkontrolleure“.

dichter als „kontrollkontrolleure“?

ja, man bräuchte dazu nur eine kleine weisung des bundespräsidenten. das würde auch den berufsstand der dichter aufwerten.

das ist klug gedacht. vieles ist klug gedacht …

.. wird aber leider nie umgesetzt.

sobald es aber zu einem unglück kommt …

… beginnt das große klagen.

deshalb sollte es gesetzlich verpflichtend sein, deine/meine/unsere blogeinträge regelmäßig zu lesen, zweitklausens.

gewiss: endlich einmal die beste der bestmöglichen welten! davon träume ich schon lange!

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Das Unwetter in Bad Honnef erlebt KLAUSENS

klau|s|ens, du hast das gewitter gestern erlebt?

es war ja kein gewitter, sondern mehr: da gab es hagel und wind, und überall knickten die äste ab, bisweilen auch die bäume. es war ein unwetter.

du wolltest das spiel sehen?

deutschland – argentinien, ja, ja.

und dann?

dann stand ich auf einem parkplatz, und konnte circa 15 bis 20 minuten das auto nicht verlassen. alles war wasser. der wind war heftig. und die straße schien zu einem bach zu werden, einem reißenden.

also richtig doll.

sicher! man zählte zwischen blitz und donner: mal war es eine sekunde, dann wieder drei sekunden, dann zwei sekunden – das gewitter zog einfach nicht weg.

aber dann war es doch vorbei.

irgendwann ist es vorbei, ja, aber dann sind schon die sirenen da.

welche sirenen?

von der feuerwehr und dem THW. die rücken dann aus und sägen und pumpen und machen und tun. wie die heinzelmännchen.

was hast du gesehen?

ein totes eichhörnchen auf der alexander-von-humboldtstraße.

oho.

es kann sein, dass es schon länger tot war. aber es gab viele viele bäume, die ab waren. also „abbe“ bäume. und äste. und ich sah ein kaputtes auto und noch ein kaputtes auto.

wo war das „noch-kaputte“ auto?

das war auf dem parkplatz zur straßenbahnlinie 66, endhaltestelle grafenwerth. da war das.

der baum ist einfach umgefallen.

eben, da machst du nichts. und ich hatte zuvor ebenfalls dort in naher nähe gestanden. der baum hätte auch mich treffen können.

man soll bei unwetter nie an oder unter bäumen parken.

man lernt immer aus solchen erfahrungen heraus.

und das spiel!

das wurde dann eine fußballerische sensation. 4:0 für deutschland gegen agentinien. nur in dem biergarten auf grafenwerth nicht, denn dort hatte man das public viewing nicht umsetzen können, wegen der zweige und baumteile, die sich über tische und stühle ergossen hatten.

das public viewing ist an diesem tag im gewitterunwetter untergegangen?

man kann es so sagen. daraus wurde dann die sternstunde der geschlossenenen gaststätten und lokale. dahin strömten nun die massen.

es bleibt des einen leid allzuoft des anderen freud.

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