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klau|s|ens knipst die schlimmen und noch mehr die natur verschandelnden pflanzringe – www.klausens.com

klau|s|ens, vorgestern den schönen, alten obstbaum, heute aber diese pflanzringe in unserem blog. was soll das?

das eine war schön, das andere ist weniger schön. (also: hässlich.)

weniger schön? diese pflanzringe sind doch ein teil der massenbewegung, wie eigenheimbesitzer die dinge noch mehr verschandeln.

man könnte diese pflanzringe dafür als symbol betrachten, gewiss.

da könnten die vielleicht im westerwald eine schöne, alte obstbaumwiese noch haben, irgendwo. dann aber holen die sich pflanzringe und machen sich ihr haus vermeintlich anders dann schön.

es sind nicht nur die im westerwald, auch nicht nur die in der eifel. städter und gr0ßstädter setzen an ihre häuser auch gern diese pflanzringe.

die sind so hässlich, und so unnatürlich!

aber doch viel gesehen und viel genutzt.

gerne auch bei gefälle, damit die wiese nicht abrutscht.

gerne auch als einfassung, damit kein auto über den rasen fahren kann.

pflanzringe werden viel zu wenig besprochen und diskutiert.

ich habe noch nie eine talkshow über pflanzringe und die ästhetik des deutschen „gartens“ gesehen. (eigentlich ist der „garten“ ja oft nur noch eine ansammlung von baumaterialien. das grün steckt in den resten dazwischen.)

pflanzringe sind für mich typisch deutsch.

da müsste man mal drauf achten, ob es die in nordfrankreich oder südfrankreich weniger gibt. ich weiß es nicht. für südfrankreich würde ich aber vermuten, dass es sie weniger gibt.

die leute verbieten alles mögliche: betrügereien, verbrechen, untaten, rauchen, … aber die pflanzringe bislang noch nicht.

ich denke auch: die pflanzringe gehören dringend verboten. (das aber wäre eine einschränkung der freiheit: auch das sei zu bedenken.)

hinweg mit allen bedenken! abschaffung der pflanzringe. und eine mindeststrafe für jeden pflanzringanbieter von 1 jahr, für jeden pflanzringkäufer von 2 jahren und für jeden pflanzringhinstellenden von 3 jahren.

nur so hätte man eine chance, die welt irgendwann in 10.000 jahren mal wieder schön hinzubekommen. eine ganz kleine und theoretische restchance. (außerdem sind gar nicht alle pflanzringe rund: noch ein zusätzlicher skandal!)

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Stahl-verschandelte Weinberge in Oberdollendorf entdeckt KLAUSENS

klau|s|ens, hässlich macht sich der mensch die welt und die natur.

er ist kaum zu bremsen.

er hat keinen respekt vor nichts.

er macht sich sogar eigene kulturlandschaften kaputt.

wo denn? wie denn?

da gibt es noch diese weinberge in oberdollendorf / königswinter / siebengebirge.

sicher, aber da ist doch alles vollgebaut.

gewiss, aber diese paar weinberge gibt es noch. man hat sogar einen weinwanderweg dort gemacht.

und der rheinsteig läuft dort vorbei.

also: es gibt nicht viel, aber es gibt immerhin noch etwas.

der berg heißt „oberdollendorfer hardt“.

das mag alles sein. und viele dieser weinreben sind auf schöne, natürliche holzstöcke und holzpflöcke gezogen.

so muss es doch auch sein!

eben: der mensch hat diese weinkulturlandschaft über jahrhunderte geschaffen. und oft denken wir: das ist doch irgendwie schön.

und was stellst du fest?

es gibt menschen, die haben weder sinn für natur noch für die etwas künstliche natur der kulturlandschaft. sie halten auch nichts von kulturellen traditionen.

gewiss, alles wird dem nutzen untergeordnet.

genau so: die welt muss funktionieren. alles wird rational kühl durchdacht. es gibt keine hinwendung zum natürlichen. es gibt keinerlei liebe zur schöpfung. auch keine reste mehr. keinen sinn für schönheit und anmut.

und das hast du in oberdollendorf im weinberg entdeckt?

wohlgemerkt: ein kleiner teil vom weinberg. ich vermute, es ist ein spezieller winzer, der so geldkühl und deshalb stahlgetränkt die welt sieht.

was hat der mann denn gemacht? oder ist es eine frau?

die haben keine weinstöcke mehr aus holz.

was?

ja, die haben alles nun durch stahl ersetzt, oder eine legierung, oder aluminium, oder was es auch sei.

kein holz mehr?

nein, sie haben den weinberg in ein stahlwerk verwandelt.

das ist doch hässlich!

eben, es ist sehr hässlich. und irgendwie grausam.

und man kann nichts machen?

offenbar nicht. es dei denn man erfindet irgendeine satzung, die so etwas verbietet.

das aber würde die freiheit einschränken.

wir haben so viele verordnungen, dass von freiheit sowieso keine rede sein kann.

bist du nun für die freiheit oder gegen hässliche weinberge?

ich bin für/gegen beides.

aber es ist so hässlich.

eben. es geht mir doch darum: die leute klagen über fukushima. plötzlich wollen alle keine AKWs mehr , die vorher noch so laut dafür waren. das ist ja schon ein thema für sich: der unbelehrbare mensch, der nach der katastrophe etwas erwacht, bis er dann wieder einschläft und die welt danach weiter zerstört.

widersprüchlich und dumm sei der mensch.

ja, ja, aber diese weinberge in oberdollendorf, die werden durch dieses stahlaluminiumzeugs doch auch geschändet.

und? was nun?

keiner schreit auf. dabei gibt es kleine und große verbrechen.

dann schrei doch!

ich schreie jeden tag, aber keiner hört mich.

sei froh, dass es überhaupt noch pflanzen gibt. sieh‘ es doch mal so!

aber in der bibel war auch nicht die rede davon, dass „der weinberg des herrn“ aussehen solle wie ein stahlwerk.

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