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klau|s|ens erschafft kunst aus dem ärger über die zeller-hamm-bebauung – www.klausens.com

klau|s|ens, am ende hat der ganze ärger über die, die unsere welt nachhaltig zerschandeln und verschandeln wollen und werden, doch noch etwas gutes.

was soll das sein?

die kunst!

ich sehe keine kunst.

man könnte den verbauten zeller hamm eines tages als kunstwerk auffassen.

aha, ein kunstwerk in der natur also.

„landscape art“, ja, ja, ja.

das muss wunderschön sein!

das ergebnis zuerst einmal nicht, was die da bauen. aber als philosophisches gedachtes … wunderschön.

du meinst: kunst darf nicht nur schön sein, sie muss auch anklagen?

genau das! dann wäre ein zerstörter zeller hamm eine kunst als anklage an den bauwahn.

und dann wären die leute von zell und umgebung helden der kunst!

ja, sicher: es ist eine großartige idee.

dann werden die von bernkastel-kues aber auch so ein kunstwerk haben wollen!

sicher: sollen sie doch. wir reißen die ganze natur hinweg, bauen alles zu und hinüber … und es sind immer kunstwerke, die ganze mosel lang. (auch trier wird für das neue seine römerbauten hergeben und opfern! gern sogar!)

dann ist die mosel nichts mehr für weinliebhaber?

ab sofort eher weniger. die mosel wandelt sich zur „kultur- und kunstmetropole mosel“. (denk auch an die hochautobahnbrücke, die sie ja auch schon bauen! herrlich! alles „landscape art“ vom feinsten!)

und die kunstwerke? wo sind die?

das sind jeweils die total verbauten städte und dörfer und gemeinden. die sind die kunst! und: kein weinberg soll übrigbleiben.

das nenne ich wirklich „kulturwandel“.

man muss sich nur mal „ganz neu aufstellen“.

und die bauherren vom zeller hamm samt gefolgschaft sind da die pioniere?!

genauso ist es!

hurra, hurra, es lebe die kunst! zeller hamm, du meine liebste kunst! beton und zement, wir lieben euch, weinreben, wir hassen euch!

und, klau|s|ens, wir haben auch selber profitiert … von all dem ärger.

wie denn?

wir haben unser kunstwerk geschaffen … eine ganz neue idee von „haus“. (siehe unten!) das ist ja alles durch das alles wegen zell und dem hamm da gekommen!

wir werden den bausündern aller länder ewig dankbar sein. es lebe die kunst! nieder mit der natur! zeller hamm = zeller baukörper! alles ist kunst! natur ist nichts! erst der zement macht den menschen zum menschen!

so höre ich das gerne. schön! (ein weiser mann, dieser künstler klau|s|ens!)

 

klausens-in-gross-kunstwerk-kloetzchen-haus-4-10-2014-mit-logo

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klau|s|ens ärgert sich maßlos über die sinnlose und wohl kurz-geld-interessensorientiert dahergeplante bebauung vom zeller hamm (mosel) – www.klausens.com

klau|s|ens, man begreift die welt nicht und schon lange nicht mehr.

da zappt man munter auf den sender SWR, sieht fröhlich die landesschau rheinland-pfalz – und muss dann voller graus hören, wie dümmliche provinzpolitiker einen weinberg zubauen wollen.

die wollen dann, dass der zeller hamm (so der name des weinbergs), der noch so schön in der moselschleife liegt, später aussieht wie ein stadtteil von köln.

die denken dann: wenn es hier aussieht wie in köln, dann kommen mehr städter.

wie blöde ist das denn?!

denn die kölner kommen ja (in der masse der klugen), weil etwas NICHT so verbaut aussieht wie köln … und die wenigen kölner, die tatsächlich überall köln und seine bausünden woanders kopiert (auf)suchen, sind im suff und der entfremdung verlorene proleten, die dem tourismus eh nix nützen!

du kannst aber davon ausgehen, dass es um schnelles geld geht, und dann wird irgendein schmarrn erzählt.

so ist es immer: ein paar leute profitieren, die stimmen dann dafür und ziehen andere mit.

die dümmlichen provinzpolitiker sind dann schon um den finger gewickelt und plappern alles brav nach, an blöden argumenten, die man eh nicht glauben mag.

arbeitsplätze! pah! ich zerstöre den rest von kulturlandschaft, den ich (überhaupt) noch habe und schaffe so arbeitsplätze, weil hochgradig verelendete und umgepolte kölner kommen, die möchten, dass es auch an der mosel wie in köln aussieht. (und dann noch diejenigen der niederländer, die ähnlich denken. )

quatsch! – die arbeitsplätze werden immer beim bauen geschaffen, anfangs.

deshalb kann und soll man alles zubauen!

ja, nach dieser logik ist zubauen eine wundervolle arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

wenn der eine hamm zugebaut ist, muss aber dann noch ein zweiter daher. zum zubauen. mehr, mehr, mehr zubauen! und noch mehr!

entlang der mosel gibt es so viele und so hässliche „neubaugebiete“, dass man daraus ableiten kann, wie oft dieses prinzip an der mosel schon befolgt wurde.

nun aber möchte man auch die allerschönsten stellen noch bebauen: die letzten weinberge.

ja, und fast alle rufen noch: „toll!“ – hirnlose provinzpolitiker ziehen da mit (… und so mancher wird natürlich auch ganz direkt profitieren. aber das dürfen wir aus rechtlichen günden nicht weiter ausführen.)

in allen gemeinden der welt lassen sich handlanger finden.

zum glück gibt es eine bürgeriniative gegen diesen bauschwachsinn. http://www.bi-zellerhamm.de

und zum glück gibt es eine online-petition gegen diesen schwachsinn:
https://www.openpetition.de/petition/online/keine-zerstoerung-der-kulturlandschaft-mosel-durch-grossferienpark

aber wehe: wenn der ganze widerstand den murks nicht zu stoppen vermag!

sie bauen ja auch brücken über die mosel, um alles schön weiter zu zerstören. dann könnte man am zeller hamm doch auch noch zwei brücken als eine neue bauen?! oder? (eine brücke, die als strich direkt 2 x mal den hamm quert! na?!)

deine ideen sind wundervoll, klau|s|ens. hat man dich schon angerufen? seitens der projektplaner der klötzchenhäuser für den zeller hamm?

nein, aber ich warte sekündlich darauf.

erst wenn alle welt voller klötzchen ist, sind wir wirklich froh.

ich finde hausklötzchen prinzipiell auch viel schöner als diese langweiligen reben. sie (die häuser) sind sauberer, sind zuverlässiger. sind nicht so welk im herbst, die häuser.

die reben ändern ja auch noch ihre farben, im herbst. (wie fies!)

das kann einem bei häusern nicht passieren: die bleiben immer gleich, ob frühling, ob herbst.

ich finde, man sollte auch teilabdeckungen wie in idar-oberstein überlegen – jetzt an der mosel. das ganze flussbett abdecken, mit straßen!

ja sicher, die menschheit lernt ja nicht und nie und lernt auch immer gar nichts. (lang lebe idar-oberstein!)

kein beton ist denen genug!

man sollte auch einen brotaufstrich erfinden, aus beton, damit die kinder schon beim frühstück auf zukünftige bauverschandelungen als vermeintliche verschönerungen geprägt werden.

>>gönn dir eine schnitte mit „betonella“ … zum frühstück … in dem herrlichen ferienpark am und im zeller hamm. die aussicht auf die nächste wand wird wundervoll sein! (baulich alles bestens erschlossen!)<<

„betonella“ muss ich sofort haben! – würde man diesen brotaufstrich in zell an der mosel produzieren, gäbe es auch endlich neue arbeitsplätze!

klausens-kunstwerk-96-dpi-elendige-verbauung-vom-zeller-hamm-und-der-gesamten-mosel-4-10-2014

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Wieder über Königswinter und die Zerbauung davon schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, das ist heute dein vierter beitrag zur zerstörung in königswinter in einer reihe. (zerbauung als erbauung!)

ich weiß: und ich schreibe nur über die rheinallee. allein damit könnte man sich wochen beschäftigen.

und alles andere lässt du aus. alle diese baugebiete, diese gewerbegebiete, immer diese fläche, die bebaut wird?

königswinter wird eine einzige betonplatte werden. so wünschen es sich böse bauhaie. es werden auch noch leute vorschlagen, alle hügel des siebengebirges zu schleifen. und dann bebauen! alles wird eine welt aus stein und beton und asphalt. dazwischen drei bäume, einfach so. für das gute gewissen! aber in der masse: bauen, bauen, bauen.

bauen heizt die wirtschaft an.

siehst du: wie du schon selber diesen undurchdachten quatsch nachplapperst: alles heizt die wirtschaft an, übrigens auch kunst. du musst nur schaffen, dass es gekauft wird.

man kann auch luft verkaufen!

es gibt tatsächlich „berliner luft“ in dosen. diesen gag haben dir schon andere weggenommen.

aber was ist denn nun an der rheinallee?

das ist noch ein haus geschliffen worden, ecke rheinallee, dechant-ibach-straße.

ach ja?

und ich fürchte, da kommt nun auch ein klötzchen hin, mit mehr wohnungen und mehr fläche und mehr menschen und mehr autos.

du meinst wie im lemmerzpark, wo sie aus einer villa nun 4 klötzchen mit 64 wohnungen machen?

ich weiß es ja nicht. aber man muss es doch vermuten. das haus war schön und nett und freizügig und hell. und zwei junge und eher zarte boxer bellten immer so süß.

und das haus ist schon platt?

ja, ich habe nur noch die leere fotografieren können. am 16.5.2010. und von google earth holte ich mir am 20.5.2010 das (alte) aussehen aus der luft.

dann ist an der rheinallee aber verdammt viel los!

sicher: die rheinallee in königswinter wird verbaut und zugebaut und umgebaut und dichtgebaut.

hauptsache: bebaut.

ja, und ich habe es bemerkt und aufgeschrieben. aber keine partei und kein heimatverein tut/tun irgendetwas.

das kommt, weil königswinter allüberall gleichzeitig zubetoniert wird.

wahrscheinlich. man wird müde. man stumpft ab.

so wie roland koch: man wird müde und man stumpft ab.

das wäre ein extra thema: warum geht dieser fiese mensch, der sich nicht für rassismus und ausländerhetze zu schade war, und nicht für geldtrickslügen aller art? und für absprachen in hinter- und vorderzimmern …? da gibt es handfeste gründe, die wir nicht kennen. taktische viellleicht. vielleicht gibt es auch neue dokumente zu seinen (un)taten, die ihn eh‘ hätten stürzen lassen. und er wollte dem zuvorkommen.

lassen wir koch … und ärgern wir uns lieber über königswinter.

ärgern ist das schönste am leben. einfach nur volles und frisches ärgern!

das ist noch schöner als alles zuzubauen!

SIEHE AUCH: 3 andere königswinter-beiträge von KLAUSENS aus den letzten 3 tagen:

klau|s|ens schreibt unermüdlich über die „verdichtung“ von königswinter – http://www.klausens.com
klau|s|ens, du schreibst schon wieder über die verdichtung und zersiedelung und zubebauung von königswinter? gestern und vorgestern doch auch: klau|s|ens schreibt weiter zum bauen im lemmerz-park oder lemmerzpark in königswinter – http://www.klausens.com…ne lemmerz-villa. dazu hattest du gestern geschrieben: klau|s|ens beklagt die zersiedelung am rhein in königswinter z.B. wie im lemmerzpark -…
25.05.2010 Zum Eintrag

klau|s|ens schreibt weiter zum bauen im lemmerz-park oder lemmerzpark in königswinter – http://www.klausens.com…ne lemmerz-villa.dazu hattest du gestern geschrieben:klau|s|ens beklagt die zersiedelung am rhein in königswinter z.B. wie im lemmerzpark – http://www.klausens.com
klau|s|ens, die abrissbagger sind da oder waren schon da. und dann wird neu gebaut. aber dichter. (also dichter im sinne von enge, nicht dichter im sinne von poet.) und zudem zersiedelter. das passiert jetzt in königswinter. es pass…
24.05.2010 Zum Eintrag

klau|s|ens beklagt die zersiedelung am rhein in königswinter z.B. wie im lemmerzpark – http://www.klausens.com…ter im sinne von enge, nicht dichter im sinne von poet.)und zudem zersiedelter.das passiert jetzt in königswinter.es passiert am rhein (rheinallee) auf dem gelände des lemmerzparkes.aber man liest nichts davon.es geht um geld. dazu haben sie die ältere villa, die dort stand, zertrümmert.und dann?dann werden viele wohnungen statt der einen villa entstehen. und das bringt geld.so tickt die…
23.05.2010 Zum Eintrag

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Unermüdlich schreibt KLAUSENS über die „Verdichtung“ von Königswinter

klau|s|ens, du schreibst schon wieder über die verdichtung und zersiedelung und zube

bauung von königswinter? gestern und vorgestern doch auch:

klau|s|ens schreibt weiter zum bauen im lemmerz-park oder lemmerzpark in königswinter – http://www.klausens.com

…ne lemmerz-villa. dazu hattest du gestern geschrieben: klau|s|ens beklagt die zersiedelung am rhein in königswinter z.B. wie im lemmerzpark – http://www.klausens.com
klau|s|ens, die abrissbagger sind da oder waren schon da. und dann wird neu gebaut. aber dichter. (also dichter im sinne von enge, nicht dichter im sinne von poet.) und zudem zersiedelter. das passiert jetzt in königswinter. es pass… 24.05.2010 Zum Eintrag

klau|s|ens beklagt die zersiedelung am rhein in königswinter z.B. wie im lemmerzpark – http://www.klausens.com

…ter im sinne von enge, nicht dichter im sinne von poet.) und zudem zersiedelter. das passiert jetzt in königswinter.es passiert am rhein (rheinallee) auf dem gelände des lemmerzparkes.aber man liest nichts davon.es geht um geld. dazu haben sie die ältere villa, die dort stand, zertrümmert.und dann? dann werden viele wohnungen statt der einen villa entstehen. und das bringt geld. so tickt die … 23.05.2010 Zum Eintrag

ich schreibe nur darüber, weil es mir jetzt auffiel. es ist ja nicht nur die bebauung des lemmerzparkes und der abriss der villa dort …

sondern?

… direkt daneben steht nun auch eine villa zum verkauf (rheinallee, ecke friedrichsallee: das frontfoto unten ist von mir, das luftfoto von google earth, heute abgerufen)  … und vielleicht wird die dann auch aufgekauft, abgerissen … und mit appartement-klötzchen dann neu „verdichtet“.

so funktioniert das kapital?

das kapital möchte alle grundstücke zerschneiden, eng bebauen und möglichst viel an gewinn „generieren“.

und du fürchtest, dass es auch mit dem haus ecke rheinallee / friedrichsallee in königswinter am rhein der fall sein wird?

darf man das nicht? etwas befürchten? darf man nicht warnen und mahnen? sind dafür die autoren und schreiber und künstler nicht letztendlich da?

aber sie sollen das durch ihre kunst tun.

ist dieser blog(g)-eintrag etwas keine kunst? willst du das behaupten, zweitklausens?

ja!

gut, dann schreibe ich noch schnell ein gedicht:

ENTHAUSUNG
– Königswinter-Gedicht –

Wo gestern noch eines stand
Stehen morgen schon drei
Oder vier – zur Plaisier! –

Denn wieder weniger Wiese
Macht uns ganz ungezieferfrei
Und dafür sind wir Menschen ja hier

Auf des Globus‘ Kante vom Rand
In schönster Dauerzivilisiererei
Man sich alles kaputtdezimier‘

Copyright Klau|s|ens in allen Schreibweisen und Schraibwaisen, unter anderem als Klau/s/ens oder Klau(s)ens oder Klau$s$ens, am 25.5.2010, Dienstag, gegen 10:25 bzw. 10:34 bzw. 10:38 Uhr, Sommerzeit, aus Protest gegen die Zersiedelung und Verdichtung der Welt geschrieben, am Beispiel von Königswinter, hier: Rheinallee.

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Weiter zum Bauen im Lemmerz-Park oder Lemmerzpark in Königswinter schreibt KLAUSENS

du, klau|s|ens, im lemmerzpark an der rheinallee liegt nun ein haufen schutt.

sie haben etwas zertrümmert, was wohl vorher ein haus war. eine villa war. eine villa von reichen leuten. wahrscheinlich doch eine lemmerz-villa.

dazu hattest du gestern geschrieben:

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klau|s|ens, die abrissbagger sind da oder waren schon da. und dann wird neu gebaut. aber dichter. (also dichter im sinne von enge, nicht dichter im sinne von poet.) und zudem zersiedelter. das passiert jetzt in königswinter. es passiert am rhein (rheinallee) auf dem gelände des lemmerzparkes. aber man liest nichts davon. es geht um geld. dazu haben sie die ältere villa, die dort stand, zertrümmert….
23.05.2010 Zum Eintrag

eben. so schrieb ich gestern. – und heute bringe ich mal ein foto von GOOGLE EARTH, welches ich am 20.5.2010 abgerufen habe. GOOGLE EARTH bietet oft nämlich alte oder gar uralte versionen aus der luft an. das foto unten kann auch schon jahre alt sein.

aber das foto dokumentiert die vergangene zeit. was hast du denn gefunden?

ich glaube, ich habe den lemmerzpark gefunden. und was da früher stand … bzw. noch vor wenigen tagen.

aha! ich sehe! und das (die villa mit pool) wird jetzt durch 64 wohneinheiten der KSK ersetzt.

es ist die KSK immobiliengruppe. also: „KSK Immobilien GmbH“.

aber doch KREISSPARKASSE KÖLN?

KSK steht für kreissparkasse köln. die sparkassen sind gerne beteiligt, wenn die zersiedelung deutschlands geld in die kassen spült. es ist das menschliche prinzip: wenn wir es nicht machen, macht es jemand anders. folgende sind derzeit offenbar aktiv am projekt lemmerzpark beteiligt:

Beratung und Verkauf
KSK-Immobilien GmbH
Neumarkt 18-24 – 50667 Köln
Telefon: 0221 227-2216
Telefax: 0221 227-3780
Internet: http://www.ksk-immobilien.de

Bauträger
Wohn-Kreativ und maXimmo GmbH Theo Bröhl
Am Saynschen Hof 6
53604 Bad Honnef
Telefon: 02224 902627

Planung
raum-conzept
Arch. Jochen Schütz
Am Saynschen Hof 6
53604 Bad Honnef

Kontakt bei der KSK für alles
Herr Rolf Wohlfahrt
Tel.: 02241 100-1855
Mobil: 0170 2947425

aha: und dann wird gebaut! mehr, mehr, mehr! höher, höher, höher! weiter, weiter, weiter!

es werden ja keine bösen hochhäuser, sondern „lediglich“ angepasste appartmentblocks. die welt ist ja nie eindimensional zu betrachten. dennoch: aus einer villa 64 werden wohneinheiten und es erfolgt eine weitere verschandelung der bauflucht rheinallee durch noch mehr dichte und voluminöse baukörper.

sie machen nun aus dem rhein in königswinter das „königswinterer westend“?

so kann man es nennen: die bautätigkeit ist rege, der abriss schreitet voran, die zersiedelung geht weiter. man erinnert sich an das „frankfurter westend“ und die damaligen proteste gegen die stadtzerstörung. joschka fischer wüsste uns etwas darüber zu erzählen. er hat sich aber auch auf die seite des kapitals nun geschlagen.

und du schreibst dagegen an!

ich denke, dass die schlechtigkeit der welt so unendlich ist, dass man nicht dagegen anschreiben kann. auch beten nützt nichts. man kann es nur noch „benennen“, für die analen. und das tue ich. ich arbeite für die analen.

analen sind genauso sinnlos wie bauprojekte, die alles weiter zerschandeln und verschundeln.

wohl wahr! wohl wahr! – aber was soll man tun? das leben muss ja weitergehen.

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Die Zersiedelung am Rhein in Königswinter z.B. wie im Lemmerzpark beklagt KLAUSENS

klau|s|ens, die abrissbagger sind da oder waren schon da.

und dann wird neu gebaut.

aber dichter. (also dichter im sinne von enge, nicht dichter im sinne von poet.)

und zudem zersiedelter.

das passiert jetzt in königswinter.

es passiert am rhein (rheinallee) auf dem gelände des lemmerzparkes.

aber man liest nichts davon.

es geht um geld. dazu haben sie die ältere villa, die dort stand, zertrümmert.

und dann?

dann werden viele wohnungen statt der einen villa entstehen. und das bringt geld.

so tickt die welt.

die welt baut sich zu, um des geldes willen.

das gefällt dir nicht.

nein. zumal: „lemmerz“ ist für königswinter ein historisch bedeutsamer name. das war der große, bekannte unternehmername von königswinter. mit solchen historischen nachlassenschaften muss man sehr vorsichtig umgehen.

du meinst „hayes lemmerz„?

so ist der name des amerikanisch ein- oder aufgekauften unternehmens heute. („we keep the world rolling.“)

auf der website von HAYES LEMMERZ steht zur geschichte:
### HISTORY
1919 Start of wheel production in KON
1924 First serial production for Opel
1946 Foundation of „Südrad“ by Paul Lemmerz/ Louis Schuler
1960 Foundation of the Spanish subsidiary „Lemmerz Espanola S.A.“
1968 Foundation of the Brazilian subsidiary „Borlem S.A.“
1978 Start of alloy wheel production in Belgium and Netherlands
1991 Joint Venture in Thailand
1992 Joint Venture in Turkey
1997 Fusion with the North American Hayes Group
„Hayes Lemmerz International“
„Hayes Lemmerz Werke GmbH“ located in Königswinter (including Holding, Sales&Marketing, Project Development + Test Center, Tool Design) ###

was du alles liest!

eigentlich waren es mal 3 brüder namens johann, franz und simon lemmerz. und die begannen mit der produktion von autofelgen. (das lemmerz freibad in königswinter ist ja auch eine stiftung von lemmerz. hier von paul lemmerz. 1953. das war der sohn von johann lemmerz, nach welchem die grundschule benannt ist. du siehst: eine kleine unternehmerdynastie im kleinen königswinter.)

Zu Johann Lemmerz ein NDB-Artikel = „Neue Deutsche Biographie“ – (im internet: „deutsche biographie“ [Onlinefassung]) – abgerufen heute, 23.5.2010:

Lemmerz, Johann
Kaufmann, * 10.1.1878 Königswinter, † 2.8.1952 Königswinter.

Genealogie

V Peter (1841–92), seit 1870 Fabr. feuerfester Steine in K., S d. Backofenbauers Joh. Adam in K. u. d. Christine Giering; M Gertrud (1854–1925), Fahrradhändlerin in K., T d. Daniel Wäscher u. d. Sibylle Stockhausen; B Simon (1885–1967), Medianiker u. Automatenbauer; – # Königswinter 1904 Katharine (1878–1976), T d. Kaufm. Jacob Herkenrath in K. u. d. Anna-Maria Herfeld; 1 S, 1 T , u. a. Paul (s. 2).

Leben

Angeregt durch die Kleinwagenbauer Max Cudell in Aachen und Albert Falke in Mönchen-Gladbach, die beide 1899 begonnen hatten, baute L. 1904 zusammen mit seinen beiden Brüdern in Königswinter ein zweisitziges Automobil mit De Dion-Motor. Dieses Automobil war 1905 in der ersten Zuverlässigkeitsfahrt durch die Eifel erfolgreich. Die Brüder bauten danach noch etwa 20 Wagen, die L. verkaufte. Als aber 1906 eine vorübergehende Flaute im Absatz leichter Wagen einsetzte, sahen sich L. und seine Brüder gegenüber den größeren Automobilherstellern überfordert. Sie wandten sich dem Bootsbau zu und gründeten 1907 die „Bootswerft Oberkassel Lemmerz & Co“. Hier bauten sie Personenfähren, Ausflugsboote und private Motoryachten, die letzten 1914. Während des 1. Weltkriegs lieferte L. bereits Produkte der allgemeinen Metallindustrie und benannte die Firma in „Rhein. Metall und Motorboot-Industrie Lemmerz & Cie KG“ um. In ihr waren seine Brüder die Techniker, L. der kaufmännische Prokurist. Als 1919 in Deutschland großer Mangel an Autoreifen herrschte, stellte L. die ersten Felgen für amerikan. Reifengrößen her. Bald mußte er zehn Hilfskräfte einstellen. 1920 konstruierten L.s Brüder eine Walzmaschine und eine Presse, um Radfelgen und -schüsseln selbst fertigen zu können.

Das Geburtsjahr des Lemmerz-Rades war 1921, als L. auf der ersten deutschen Automobilausstellung nach dem 1. Weltkrieg in Berlin ein ganzes Programm genormter Felgen in abnehmbarer oder geteilter Ausführung, dazu schon Scheibenräder für Kleinautomobile vorstellte (statt der bisherigen Drahtspeichenräder). Er setzte damit auf formgepreßte Blechfelgen und Blechräder, denn diese versprachen, ein billiger, pflegeleichter Massenartikel für viele Arten von Motorwagen zu werden. L. rechnete sieh in diesem Geschäft Lieferchancen aus, da 46 Pkw- und 21 Lkw-Firmen auf dem Markt waren, die keine eigenen Räderfabriken hatten. Am Güterbahnhof von Königswinter errichtete er 1921 seine erste Werkshalle. Während sich seine Brüder 1923 selbständig machten, erhielt L. den ersten Großauftrag; er sollte die Einscheibenräder für den Opel „Laubfrosch“ liefern. Seitdem blieb er Hauptlieferant von Opel und nannte seine Firma „Autofeigen-Walzwerk und Räderfabrik Lemmerz & Cie.“ Als die Continental-Gummiwerke 1923 den Riesenluftreifen einführten, begann L. 1925 mit der Fertigung von Stahlblech-Felgen für Lkw und Omnibusse. Den Rückschlag für die deutsche Automobilindustrie 1926 überstand er mit 15 Arbeitskräften. Inzwischen überwog die formgepreßte Stahlblechscheibe als Automobilrad mit Anteilen von 52 % bei Pkw und 42 % bei Lkw.

L. war maßgeblich daran beteiligt, daß 1928 der deutsche Lkw auf Luftreifen umgestellt war. Als sich 1929 die Drahtseilreifen an Stelle von Wulstreifen durchsetzten, antwortete L. 1931 auf die Sicherheitsfelge der Firma Kronprinz mit dem sehr einfachen, zweiteiligen Scheibenrad seines Sohnes Paul (DRP 573 263). 1929 begannen die Auslandsaufträge, die den Durchbruch für L.s Firma auf dem internationalen Rädermarkt und den Aufstieg vom Handwerks zum Industriebetrieb bedeuteten. Er wandelte sie in eine GmbH um und errichtete ein größeres Gebäude, in dem er Räder für amerikan. Wagen produzierte. 1931 lieferte er eine größere Menge Lkw-Räder in die Sowjetunion. Aufgrund der internationalen Aufträge konnte er trotz der Weltwirtschaftskrise Ende 1933 180 Personen beschäftigen. Als dann ein allgemeiner Aufschwung im Automobilbau begann, hatte L. vorgesorgt und sein Werk weiter vergrößert. 1934 unternahm er zusammen mit seinem Sohn die erste Reise nach den USA zum Studium der dortigen Räderfabriken. 1935 war L. bereits bedeutendster deutscher Räderhersteller nach Kronprinz in Solingen und Hering in Ronneburg (Thüringen). Er nahm die Fertigung von Rädern mit Tiefbettfelgen für Traktoren auf und rundete damit sein Räderprogramm ab.

Im 2. Weltkrieg erweiterte er sein Programm auf Rollen und Räder für Kettenlaufwerke. 1944 mußte er die Fabrikation nach Ingelbach im Westerwald und Wunsiedel im Fichtelgebirge verlagern, während das Stammwerk
durch Fliegerbomben und Artilleriefeuer beschädigt wurde und mit nur noch 100 Mann arbeiten konnte. Nach Kriegsende übergab er die Firma seinem Sohne Paul;
der Stadt Königswinter, deren Stadtrat er seit 1930 angehörte, schenkte L. ein Grundstück zur Errichtung einer neuen Volksschule. – Ehrenbürger v. Königswinter (1950).

Literatur

Echo d. Siebengebirges 86, 1952, Nr. 32 (P); G. Jülich, Die Gebr. L., ebd. 1969 v. 13.9. S. 3-5; H. Woltereck, Von 4-12 Zoll, in: Motor-Revue 1956, H. 20, S. 75-80 u.
96; Mitt, v. Dr.-Ing. Hans Falkenreck.

Portraits

Gem. v. W. Stucke, 1950 (im Bes. d. Firma).

Autor Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß

Empfohlene Zitierweise
Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß, „ Lemmerz, Johann“, in: Neue Deutsche Biographie 14 (1985), S. 188-189 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/artikelNDB_pnd136612040.html
23. Mai 2010 um 11:02:31 Uhr CEST
© Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

aber seit wann liebst du die unternehmer und deren schamlose bereicherung an gelände und grundstücken und parks? das versucht der asbeck von solarworld doch derzeit auch: überall land unter den nagel reißen … und es dann privatgierig der gemeinschaft entziehen. (zum glück ist er gerade in remagen gescheitert.)

ich weiß, was du meinst. andererseits sind heute viele dieser historischen parks von industriellen und kapitalisten gigantische naturschutzgebiete im kleinen. man muss die geschichte immer dialektisch sehen. außerdem ist ja die frage, wie man mit diesen parks umgeht. ich erinnere an die „villa carstanjen“ auf der anderen rheinseite, wo derzeit die UN drinsitzt.

und was meint das?

wut im falle königswinter. warum reißt man nun in königswinter die lemmerz-villa ab und bebaut alles dicht? wollten die nachgeborenen ihr erbe versilbern? ohne rücksicht auf die gemeinschaft? was sagt überhaupt das baurecht zu so einer umwidmung? – und natürlich hängt die sparkasse da drin: diesmal die kreissparkasse köln. die KSK. („wohnen im lemmerzpark“)

die wollen eben geld machen.

alle wollen geld machen. aber welche regeln gelten? was ist noch schützenswert? wieviel welt bleibt uns? wann ist noch nicht alles zubetoniert?

du klagst, als sei königswinter die herrlichkeit der reinen natur. und du redest wie dieser bekannte indianeraufkleber, wonach man geld nicht fressen kann.

herrlich unberührt? das ist königswinter lange nicht mehr. aber königswinter ist (noch) nicht köln. will sagen: der grad der besiedlung ist noch ein ganz anderer. und es gibt viele stellen noch, wo man die idee des wortes „natur“ noch nacherahnen kann. aber königswinter wird dennoch hemmungslos zersiedelt. auch in den berggebieten mit ewig neuen sinnlosen eigenheimen, die keiner will … außer denen, die dort einziehen, nachdem noch mehr natur entwidmet wurde.

niemand protestiert!

ich las im konkreten fall lemmerzpark nichts dazu. es ist schrecklich, dass jetzt aus der einen und einzigen lemmerzvilla im lemmerzpark 64 wohneinheiten entstehen sollen.

und das sind ja auch 64 miet- oder kaufparteien mit eventuell 64 autos. oder bei zweitwagen gar 128 autos.

das ist dann noch ein zusätzlicher gedanke: das rheinufer wird weiter verbaut und zersiedelt und zerstört – und zusätzlich wird noch mehr verkehr abgewickelt, in diesem einst mal beschaulichen königswinter.

da steckt doch bestimmt die CDU-mehrheit hinter!

ich mache das alles nicht so einfältig an den parteien fest. aber es gibt gewiss eine beziehung von kreissparkasse und bauwelt und CDU. das ist gewiss. die wollen ja auch ein neues rathaus durchpeitschen. eine ganz seltsame clique, die CDU-clique von königswinter.

erinnere dich an die bebauung der sumpfwiesen!

auch das – und dann war noch dieser TANDEM-verlag, der auch am rhein bauen sollte, neben dem straßenbahnbogen. der aber hat sich jetzt (zum glück? für die rest-natur?) nach potsdam verzogen.

überall lauern interessen. und das kapital!

ja: aber ich finde es zudem skandalös, dass ich auch keinerlei proteste höre oder sehe oder vernehme. vielleicht bekomme ich nicht genug mit, von der welt.

wo bleibt der heimatverein von königswinter?

ja, genau der: HEIMATVEREIN SIEBENGEBIRGE e.V. KÖNIGSWINTER mit heinrich blumenthal als vorsitzendem.

den sehe ich so oft in der zeitung, mit fotos, und ehrungen, und präsentationen.

warum sagt der heimatverein nichts zu alledem?

und das, wo man mal im siebengebirge einen „nationalpark siebengebirge“ haben wollte, der dann auch an „interessen“ gescheitert ist.

dennoch wird rund um die einst geplante nationalparksgrenze hemmungslos alles dichtgebaut und dichtgebaut und dichtgebaut.

zum glück gibt es autoren, dichter und künstler …

… die ihren klagenden zeigefinger in jede bauwunde und jeden zersiedelungsanschlag von königswinter legen …

… damit später, wenn ganz königswinter eine betonplatte geworden ist, die historiker von diesen kühnen warnern noch berichten können.

vielleicht benennen sie auch mal eine grundschule nach uns. die „klau|s|ens-zweitklausens-natur-gedenk-grundschule“.

mensch, denk doch mal nach: die würde aber dann auch extra für uns ganz neu gebaut!

umso besser: „natur“ ist und bleibt sowieso in zukunft ein ewigliches gerücht.

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