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klau|s|ens fordert die gesetzliche einführung einer warn- und hinweispflicht bei fernsehsendungen bezüglich tätowierungen – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird dir wohl allmählich zu viel.

das kannst du laut sagen, zweitklausens: in jeder sendung sieht man diese ölbeschmierten arme, teilweise auch noch ebensolche körper.

du meinst tätowierungen.

für mich sind es belästigungen: sie sind nicht schön, aber auf immer mehr körpern sind diese zu sehen. eine zwangsbeschau des hässlichen im öffentlichen raum.

fußballer und fußballerinnen!

da, aber auch bei unendlich vielen fernsehschauspielern und -schauspielerinnen.

auch bei B- und C-Promis, nein, auch bei A-Promis.

sie sind da und dort und hier: omnipräsent. – ich will diese tätowierungen nicht mehr sehen, schon ja nicht im fernsehen.

aber du kommst nicht daran vorbei: in einer RTL-billig-pseudo-doku sind immer tätowierte dabei. immer.

aber dann möchte ich gewarnt werden. von der sendeanstalt.

so wie vor unzüchtigen inhalten? oder „erst ab 16 jahren geeignet“?

ja, ich möchte, dass man mir vor einer sendung sagt, ob und inwiefern es tätowierte menschen darin gibt oder geben wird.

wieso?

mittlerweile zucke ich immer zusammen, bei dem anblick der ewig schlechten kritzeleien auf den so absichtlich verhässlichten körpern.

du zuckst zusammen?

ich erschrecke mich auch, weil ich denke, wieso kann man sich so einen schwarz-fleck-murks und bunt-kritzel-klump dauerhaft auf seinen körper machen lassen. dauerhaft! ewig!

was soll die warnung bringen?

sie würde meine gesundheit schonen, meine psyche, mein seelenheil!

dann könntest du noch schnell wegzappen?

ja, ja, das könnte ich. und die sendungen ohne tattoos, die könnte man auch mit einem hinweis versehen. dann kann man nämlich schön gucken, ohne dass man angst haben muss, zusammenzuzucken.

ob du damit durchkommst?

ich fordere auch in den bahnen und bussen ausgewiesene sitze: „hier dürfen menschen mit tattoos sitzen“ und „hier dürfen menschen mit tattoos leider nicht sitzen“.

apartheid?

ja, ich fordere diese bezogen auf tätowierte und nichttätowierte. es wird endlich zeit.

und warum?

weil es so schlimm und so viel und so hässlich geworden ist, alles das, dass ich es nicht mehr ertragen kann.

aber ein tattooverbot forderst du nicht?

nein, aber vielleicht setzt herr trump das ja mal durch, per weltdekret, dann wäre ich fein raus.

wie weit geht deine toleranz?

ich weiß es nicht, aber wie weit muss toleranz gehen? du würdest ja auch nicht mit einem bus fahren, wo öffentlich scheißhaufen abgedrückt werden? und wo die menschen in den bus pinkeln? oder doch?

nein, das möchte ich nicht.

dann siehst du, wie relativ alles ist. ich will nun eine barriere gegen tattoos in die gesellschaft einbringen. wer asylanten nicht haben will, sollte doch zuerst mal gegen tattoos vorgehen. – und ich bin ja ganz zahm: ich fordere ja nur warnhinweise im fernsehen und eine aufteilung der sitze im öffentlichen nahverkehr. das geht doch noch!

sicher, sicher, aber was machen wir mit den kindern, die sich rubbeltattoos auf die arme reiben? was machen wir mit denen?

und was machen wir mit denen, die sich nur deshalb tätowieren, weil sie zu schwach sind, sich gegen den gesellschaftlichen druck zu stemmen, wonach man seine haut „dreckig“ haben muss, aber diesen dreck nachher als „wundervolle bilder auf der haut“ so fälschlich dann auch noch bezeichnet?

klausens-fernseher-hinweise-und-warnungen-zu-taetowierungen-20-4-2017

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klau|s|ens schreibt gedicht für allerlei komiker und wollende anfangsliteraten – www.klausens.com

klau|s|ens, es geht immer ums „wie“, wenn ich mir so die texte anhöre.

mit dem „wie“ sollen lacher erzeugt werden, absichtlich überdrehte oder seltsame vergleiche. („der seehofer, die plappernde genkartoffel der ingolstädter voralpen.“)

und dein gedicht?

unser gedicht: das nimmt direkt dann auch noch anfangende literaten auf, die gerne bildlich schreiben wollen.

fischen, fischen, fischen und angeln, angeln, angeln.

ja, genau das. und oft stimmen die bezüge gar nicht mal, auch nicht innerhalb der grammatischen idee. das kommt ja auch noch hinzu.

schön, dass das auch mal festgehalten wurde.

die welt ist unendlich, die welt der sprache natürlich auch.

WIE
— Kleine Hilfestellung für allerlei Komiker
und wollende Anfangsliteraten —

Er schoss hinter dem Vorhang hervor
wie ein Projektil, Kaliber 7 Millimeter.
Sie kochte daraufhin erst einmal vor Wut
wie der Reis auf einem Herd in Japan.

Da kaufte er sich endlich seine Frau,
als hätte er mehr als nur einen 100-EURO-Schein dabei.
Sie nahm ihn aber daraufhin zur Brust,
als wäre er ihr einstmals wegadoptierter Heim-Säugling.

Er fischte sich nun ihren Safeschlüssel aus deren Gesäßtasche
wie ein glitschiger Hering aus der Schröder-Ostsee.
Sie aber schälte sich erst einmal aus ihrer Jacke
wie eine Apfelsorte namens „Schaler Merkel“.

Da machte er sich angstvoll in die Hose,
wie wenn es keine Windeln gäbe.
Da pinkelte sie ihm frech ans Bein,
wie wenn man keinen Urin mehr bräuchte.

Er (Atheist) pochte weiterhin auf den Ehevertrag
wie ein Specht. (Der hat doch einen Vogel!)
Doch sie machte ihn mal wieder nass
wie eine Trinkwanne auf der Heide. (Die ist doch belämmert!)

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als KlauKOMIKsERens oder Klau-s-ens oder KlauLITERATsURens, am 11.2.2015, Mittwoch, ca. zwischen 10:50 Uhr MEWZ und 11:02 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf.

klausens-k-werk-11-2-2015-mit-kunstfoto-licht-im-schwarz-5-2-2015-mit-logo

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klau|s|ens sieht verbote und hinweise in kassel und bei der documenta – www.klausens.com

klau|s|ens, die documenta, das ist doch kunst.

gewiss, aber manches ist ernst.

manches ist kunst, manches ist ernst?

bisweilen ist es der trick: du siehst das und du siehst jenes. dann denkst du: ist es wahr oder ist es kunst?

was ist es denn nun?

also, da waren viele räume, da musste man warten und warten.

warum?

zu viele personen, zu viel feuchtigkeit, zu viel hitze: arme kunst.

und dann?

dann gab es schilder, dass nur 25 oder 45 oder wie viele dahineindurften.

also: warten.

documenta heißt: warten und die schilder bewerten.

woraufhin?

sind diese ernst? oder sind diese kunst?

ein schweres geschäft.

die documenta ist ein schweres geschäft, ja, ja. meinst du nun die aufgabe der documenta oder die einnahmen der documenta, mit „geschäft“?

meinst du mit „aufgabe“ nun die „task“ oder „das aufhören“ der documenta?

mit ist die vielfalt der bedeutungen zu kompliziert.

sind die SERIELLOs von uns denn kunst? oder doch wahrheit?

sag du!

http://www.klausens.com/seriello-documenta-13-documenta-halle-teil-1.htm
http://www.klausens.com/seriello-documenta-13-documenta-halle-teil-2.htm

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