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klau|s|ens schreibt text zu den gern bizarren füll-informationen von fußballkommentatoren … wie bei béla réthy – www.klausens.com

klau|s|ens, sie reden gerne.

und sie reden gerne viel.

man müsste bei jedem kommentator die durchschnittliche redezeit bezogen auf die spielminuten abgleichen.

das wären schlimme ergebnisse. in den sendern lässt man alles geschehen! die dürfen reden, bis die spucke an den wolken klebt.

niemand tut etwas dagegen: es gibt kommentatoren, die quatschen das ganze spiel zu.

fußball geht regelrecht unter, weil nur noch rumgequatscht wird. die stimme quatscht die spannung weg. (man nehme den herrn bartels von der ARD, man nehme mal den! dessen redeanteil bezogen auf die spielzeit dürfte schon bei 90 % liegen.)

und dann gibt es kommentatoren, die sind immer top vorbereitet.

die wissen alles, kennen jeden grashalm, jedes atom … aus der geschichte der fußballer.

das nimmt dann bizarre züge an. übertopp! – béla réthy vom ZDF ist so einer.

deshalb schrieben wir gestern spontan diesen kurzen text:

FUSSBALLKOMMENTARUNG UND INORMATIONSBEMÜHUNG
– Hymnus Rethy Belaruss –

Binebo
(Sein Vater war mit, so meldete die Zeitung „Nuit“, 17 jüngster belgischer Meisterschüler im Metzgerhandwerk.)

Zerba
(Dessen Schwester ja in München wohnt, aber in Augsburg als Shopkeeperin arbeitet.)

Ginsling
(Mit 4 hat er sein erstes Tor geschossen, damals in der H-Jugend von Bluthorst Rosenheim.)

Spenckzoz
(Der immer wieder mit Jonny Cash verwechselt wird und auch schon ein Playback eingesungen hat.)

Rilolin
(Ihm sagt man nach, dass er nur in Bettwäsche schläft, die mit Papst-Konterfei bedruckt ist.)

Schräsiner
(Seine Mutter soll mit Woody Allen vor der Kamera gestanden haben. Sie spielte eine Eisverkäuferin, 1993 war das, allerdings nur 10 Sekunden der Szene kamen in den Film.)

Arkez
(Dessen Sohn mittlerweile eine Trainerlizenz im Bosseln erworben hat.)

Tschechmanz
(Seine Vision ist eine Welt ohne Autos; er soll ein Motorrad auf dem Hinterteil als Tattoo mit sich tragen, wollen Eingeweihte wissen.)

Bretsch
(Er soll seinen Opa geohrfeigt haben, als der ihn in einer Handballmannschaft anmeldete. Es hat offenbar genützt. Im Fußball wurde er bekanntlich Vizeweltmeister.)

Jaden-Smith
(Ihm geht bei 2 Sprints schon mal die Luft aus. Vielleicht ist das der Grund, dass er vor 8 Jahren eine Fahrradschlauchfabrik gekauft hat.)

Akabia
(Nimmt die Dinge gern in die Hand, sagt er. Wochenends soll man ihn oft auf dem Fischmarkt von Bordeaux finden, als Verkäufer selbst geräucherter Aale.)

Franzaise-Dumand
(Gibt alles, auch sein letztes Hemd, behaupten die Mannschaftskollegen. Laut Legende fährt er immer wieder nach Lourdes und verteilt Adidas-T-Shirts an die Pilger.)

Brillar
(Seine Großtante betreibt im Tschechischen Skirrz ein Eiscafé. Erfolgreich, wie er noch stolz vor einer Woche erzählte.)

Zellst
(Dessen Tochter mittlerweile als Model arbeitet. Sie soll im letzten VW-Spot nicht auf, sondern unter der Motorhaube gelegen haben. Das Auto hat sich schon 2 Millionen mal verkauft.)

Bülan
(Zusammen mit dem Bruder Ogdan organisiert er Segeltouren in der Ägäis. Nach einem missglückten Wendemanöver 2016 fiel er allerdings ins Wasser und wäre fast ertrunken.)

Wilich
(Übrigens: Der Spieler mit den meisten Titeln heute auf dem Platz. Allein 5 x Karnevalsprinz in Bitburg. „Titelsucht“ hat ihm noch Müller-Hofart diagnostiziert.)

Selchur
(Einer der Gläubigsten auf dem Feld. Seine immer wieder auftretenden Rückenbeschwerden sollen vom Beten kommen, behaupten seine Bosse.)

Hillbar
(Brach sich 2016 das Bein, aber 2017 den Arm. Zeitgleich hat sich seine Ehefrau, auch 2017, den Daumen ausgerenkt. Ein Knochentyp, eine Knochenfamilie.)

Beb Bab Po
(Rannte mal 1 Woche durch den Senegal. Das alles im Wahlkampf von Ze-Bu, der dann als Linienrichter bei der WM 2008 das Tor von Burney im Spiel Island gegen Shanghai nicht gegeben hatte.)

Fohlmann
(Seine Schwiegermutter soll bei jedem Spiel dabei sein, mit selbst gehäkeltem Rostockschal.)

Klausens, genannt Gugu
(Wusste nicht mehr weiter, stand vor dem leeren Blatt Tor. Wurde dann als Fußballtexter direkt nach Spielschluss abberufen, vom DFZeh-Präsidenten Nagel.)

Copyright Klausens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u. a. als Klau/s/ens oder KlauFUSSsBALLens oder KlauZDFsZDFens, LIVE am 11.4.2018, zum Spiel Bayern München gegen Sevilla, Champions League, Kommentator des Spiels: Béla Réthy. Zwischen 21:10 Uhr und 21:30 Uhr MESZ zügig niedergeschrieben.)

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klau|s|ens hat clevere ideen zur abwehr von jedweder ausspionage von den eigenen suchbegriffen in den suchmaschinen – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird ja alles erfasst.

sicher: mir wird es jeden tag deutlicher und dann noch deutlicher. ich traue mich immer weniger ans internet und an meinen computer.

wenn du also bei GOOGLE nach herrn brandt suchst, den von der SPD, damals, dann denken die suchmaschinen: „wow, der ist für die SPD oder gegen die SPD. aber der hat probleme um die SPD. oder der hat was zu schaffen mit der SPD.“

und wenn ich dann noch „gabriel“ eingebe, und sei meine idee auch nur der erzengel, dann weiß die suchmaschine: „2 namen aus der SPD. der hat was mit der SPD am laufen. aber was?“

so werden die suchmaschinen erst richtig interessiert an uns, und schon gehen erste lampen im überseekabel an. – auch in deutschland tanzt der BND.

dann gebe ich noch „schwesig“ ein, dann wird es denen aber zu viel SPD.

würde ich noch „künast, renate“ eingeben, würde sich alles noch mehr zu einer nun rot-grünen soße vermengen.

man könnte das auch mit CDU-namen machen. und dann noch AfD-namen. (schade, dass sich für die FDP keiner mehr interessiert. selbst am übserseekabel sitzt keiner, der bei FDP noch aufhorcht.)

du kannst es ja auch mit fußballern machen. bei deiner internet-suche.

jede information verschränkt sich mit jeder information und ergibt ein bild.

du brauchst dann nur noch leute, die das bewerten. denn vielleicht hatte ich mit „künast“ auch einen heizungsmonteur gesucht.

sicher: aber die haben doch diese algorithmen, die bewerten alle deine suchworte über alle deine jahre.

bei YAHOO und BING und GOOGLE?

überall, aber bei den großen klappt’s wahrscheinlich am besten.

und da hängen dauernd leute am überseekabel?

ja, sicher, die lachen sich dann kaputt, wenn nach brandt und gabriel und schwesig und künast dann plötzlich der „otto rehagel“ gesucht wird.

aber das ist doch mein neuer trick.

welcher?

was immer ich suche, ich gebe danach etwas anderes zu verwirrung ein.

wie geht das?

wenn ich „gauck“ suche, tippe ich nachher auch noch „gaube“ ein.

wieso denn?

damit ich deren suchalgorithmen störe oder verwirre. capito?

das ist also ausgeklügelter widerstand?

so kann man es sagen, ja, ja: ich tippe ein wort ein, welches ich suche, und dann eines, welches ich nicht suche. einfach so.

dann musst du immer doppelt was tippen?

leider: wenn ich nach „udo lindenberg“ suche, muss ich danach noch „wieselflink“ eingeben.

ist der lindenberg auf der bühne denn nicht wieselflink?

oho: daran habe ich noch gar nicht gedacht!

siehst du: selbst wenn man extra noch was falsches suchen will, oder was „vermeintliches“, um die geheimdienste und internetanbieter zu verwirren … man muss dann auch verdammt lange überlegen. sonst läuft es aus dem ruder. falsch wird zu richtig, ohne dass man es wollte. denn vieles bedeutet vieles. konnotationen sind unendlich.

dann wäre also erst „beckenbauer“ und hernach „klempner“ zur verwirrung keine gute idee?

in diesem fall vielleicht gerade: man müsste mal mit sprachforschern über all das diskutieren.

aber meine methode hast du kapiert?

ja, ich weiß jetzt, wie clever du die welt aussspielst. tolle sache!

ich schreibe ja auch immer „klau|s|ens“ in die suchmaske, und dann, um die zu verwirren, suche ich danach noch nach „zweitklausens“.

das macht alles seinen sinn! hauptsache, das überseekabel erzittert.

vom lachen der überwacher? oder weil die nix kapieren und nun schlottern vor angst, der vorgesetzte würde sie gleich ohrfeigen?

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klau|s|ens denkt über die vielen informationen in den computer-telefon-internet-geräten nach – www.klausens.com

klau|s|ens, mir wird jeden tag, jede stunde, jede sekunde deutlicher und dann noch deutlicher, wie viel wir hinterlassen … an spuren und an informationen.

es ist unendlich, zweitklausens, unendlich: denn mittlerweile bewegt sich fast alles über internet und dann in den medien drin. bis hin zur fernsteuerkamera, die den menschen die garage überwacht.

jeder link, jede mail, jedes husten … alles wird da und dort abgespeichert und ist recherierbar.

da braucht man gar keine NSA.

nein, schon ein normaler mensch mit normalem hirn, der kann sich dann A und B und C zusammenreimen: dort ein hotelzimmer gebucht, da an hildegard geschrieben, jenes foto, die stromrechnung, dann das jahresabo … und der FACEBOOK-eintrag zum aufstieg der borussia, die todesanzeige vom herbst (auch online samt aller familienangehörigen). und … und … und …

und diese daten werden mehr und mehr und mehr.

jedes schulkind ab 6 hat ja fast schon ein smartphone und alina schreibt brav an mama, wo sie ist und was sie tut.

das alles nimmt ausmaße an, die unglaublich sind.

im internet sind dann diese berühmten „spuren“.

unternehmen wie „people check“ und andere saugen diese informationen zusammen und bieten diese im internet als eigene neu-informationen: da ist die auswertung schon begonnen, und die aufbereitung ist kostenlos für jedermann. („123people“ ist übrigens seit frühjahr 2014 vom netz. da sind mir die hintergründe aber nicht ganz klar.) anbei ein text zu dem, was 123people so machte: >>123people durchsucht das Internet in Echtzeit und greift dabei nicht nur auf Internetseiten zu, sondern durchsucht auch explizit die verschiedenen Communities und sozialen Netzwerke nach passenden Ergebnissen. Nach der Eingabe des Vor- und Nachnamens werden Ergebnisse ausgegeben, die übersichtlich nach relevanten E-Mail-Adressen, Telefonbuch-Einträgen, Bildern, sowie Einträgen bei Amazon oder in Branchenbüchern und vielen weiteren Kriterien gegliedert sind.<<

auch „yasni“ ist noch so ein unternehmen. die sind zudem auch weiterhin aktiv. „personensuchmaschinen“ nennen diese „angebote“ sich allesamt.

was diese „peoplecheck“- und „yasni“-unternehmen und andere weitere machen, ist nur die erste, leichte, „harmlose“ vorstufe der datenaufbereitung. hier ein zitat von der homepage von peoplecheck. heute abgerufen:

>>Was ist PeopleCheck?

Peoplecheck bietet die Möglichkeit, eine Suche mit Namen-/Ortkombination durchzuführen, bei der allgemein öffentliche aus dem Internet zugängliche Informationen komprimiert dargestellt werden. Alle Informationen stammen aus allgemein zugänglichen Quellen (gesetzliche Grundlage §28 BDSG Satz 1 Nr.3), bei denen der Verantwortliche die Daten bewusst in Kenntnis der Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit bekannt gegeben hat. Peoplecheck erhebt, speichert, verarbeitet und nutzt für die Suche keine personenbezogenen Daten aus anderen als allgemein zugänglichen Quellen. Peoplecheck legt keine Personenprofile zu realen Personen an. Peoplecheck arbeitet nur mit Vornamen-/Nachnamenskombinationen und kann diese keinen realen Personen zuordnen. Insbesondere aggregiert Peoplecheck nicht mehrere Informationen zu identischen Personen. Sämtliche Inhalte werden in unterschiedlichen Datenbanken gespeichert und nicht über feste IDs verknüpft. Aus allen Datenbanken werden die gefundenen Suchtreffer zur eingegebenen Namenskombination auf einer Suchergebnisseite dynamisch ausgespielt. Die Zusammenführung der Suchergebnisse aus den einzelnen Datenbanken geschieht bei jedem Abruf neu. Peoplecheck erzeugt somit keine „neuen“ Profile und hat keinen Einfluss auf die Richtigkeit der Daten von externen Seiten. Der Algorithmus unserer Suchmaschine verfügt nicht über die Intelligenz verschiedene Informationen einer konkreten Person zuzuordnen. Die Verarbeitung und Nutzung der Daten erfolgt nur im Rahmen des Webportals.

Selbstverständlich können Sie über den Button „Inhalte entfernen“ versehentlich ins Internet gelangte Informationen bei Peoplecheck kostenfrei löschen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir korrekte amtliche Veröffentlichungen nicht löschen werden und unbegründete Zensur zurückweisen. Selbstverständlich halten wir jedoch die Löschungsfristen nach dem Bundesdatenschutzgesetz ein und entfernen Falschmeldungen. Bitte verzichten Sie auf Anfragen gemäß § 34 BDSG, wenn die Quelle der Herkunft (zum Beispiel Amtsgericht) durch uns veröffentlich wird, oder Ihnen bekannt ist. Wir machen teilweise vom Auskunftsverweigerungsrecht nach §34 BDSG Abs. 7 Gebrauch. Im Falle einer schriftlichen Anfrage auf Auskunftsersuchen bitten wir einen ausreichenden Identitätsnachweis beizufügen, da sonst Anfragen eventuell vorhandenen Daten nichtt zugeordnet werden können und wir aus Sicherheitsgründen keine Auskunft erteilen dürfen. Geeignet sind Kopie amtlicher Lichtbildausweise.<<

was NSA und company (auch deutsche geheimdienste natürlich!) in den hinterzimmern machen, ist dann die höchststufe.

ich sage also: man darf einfach keine spuren hinterlassen.

ach, ein wie kluger gedanke: jedes foto über die party weniger ist ein sieg für dich! wie toll! wie groß! (das höre ich doch jeden tag in jeder sendung. bullshit!)

und was denkst du?

ich denke, dass die menschen, die gar keine spuren hinterlassen, die gar keine geräte haben, gar keine mails nutzen, sich der technik ganz verschließen, die klügsten sind.

… weil diese keiner kennt!

genau das: ohne spuren gibt es dich nicht.

jetzt aber sage ich dir einen wichtigen gegengedanken.

welchen?

wenn alle menschen spuren hinterlassen und da sind 100 oder 2.000 oder 30.000, die das nicht tun – dann sind genau diese hochverdächtig.

meinst du?

aber ja: ich würde überlegen, wieso die gänzlich ohne spuren im netz sind. dann würde ich sagen und denken: „die haben was böses vor! das ist absicht und plan. und weil es von diesen gar keine spuren gibt, werden wir diese nun doppelt und zehnfach LIVE und vor ort und in persona durchleuchten.“

daran habe ich ja noch gar nicht gedacht!

unser system ist also so perfide, dass sich diejenigen verdächtig machen, die spuren hinterlassen, aber auch diejenigen, die keine spuren hinterlassen.

man kann dem also nicht entrinnen?

so sieht es derzeit aus. traurig, aber dennoch knallharte wirklichkeit.

dann beruhigt es mich geradezu, dass wir mit diesem blog-eintrag auch wieder eine spur hinterlassen haben. (scheint ja besser als keine zu hinterlassen!)

aber welche?! wie schätzt man die nun ein?

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klau|s|ens haut ein kunstfoto in den blog – www.klausens.com

klau|s|ens, heute wohl nicht viel lust?

dieses schreiben ist mal schön, mal weniger schön.

was versaut dir die laune?

diese ganzen apps, das ganze internet, diese ganze spionage: je mehr einem das klar wird, desto mehr verliert man die laune.

alles ist bekannt.

gewiss, alles ist bekannt … oder man schließt sich von allem aus. früher hat man seine adresse ins telefonbuch gestellt, heute fragt man sich: wieso?

wieso?

man will wohl belästigt werden: alles öffentliche führt zu belästigungen aller art. – aber das ist ja nur der kleine teil, wenn telefone klingeln und böse oder schmierige menschen dir etwas andrehen wollen.

der große teil?

jeder kann sich muster deiner person zusammenbauen. nicht nur die blogeinträge, sondern alles wird erfasst, alles: jedes bank-aufrufen, jedes film-suchen, jede namens-eingabe. alles wird erfasst, überwacht und die daten werden zugeordnet.

wenn man ein smartphone mit betriebssystem android = google hat, und dann auch noch vie GOOGLE im internet surft: dann ist es besonders schlimm und besonders klar. GOOGLE ist der absolute datenprofiteur, weil sie über 2 wege an dich rankönnen. (und MICROSOFT nun ja auch; die haben auch ein betriebssystem für handys und die suchmaschine BING … und dann auch noch die betriebssysteme für die normalen computer.)

dieter bohlen würde sagen: „ich habe ja nichts zu befürchten.“

gewiss, die menschen in ihrer so großen naivität sehen nicht, wozu und wohin das alles führt …

es wird sekündlich schrecklich und schrecklicher.

selbst wenn du via fern-app deinen kühlschrank per internet und smartphone oder so kontrollierst: alles ist allen denen bekannt, die meinen „alle“ zu sein.

großunternehmen wie GOOGLE, geheimdienste, verbrecher. alle wissen alles von dir und deinem leben.

überall daten und sensoren, überall informationen.

alle infos laufen in schaltzentralen zusammen.

und schon kannst du dieses oder jenes tun: jeder mensch, der elektronisch kommuniziert, ist erfasst. eine STASI-NEO entsteht an allen ecken und kanten, von unterschiedlichen gruppen jeweils einzeln betrieben. (und eines tages tun sich alle „datengrapscher“ – wie unlängst die hooligans in köln – zu einer besonders schlimmen rotte zusammen, aber sie zeigen sich nicht, auf keiner straße. sie bleiben im dunkeln.)

und die, die nicht elektronisch kommunizieren, sind auch erfasst, weil die krankenkassen und ämter und banken und et cetera ja daten über dich und von dir auf ihren anlagen sowieso „verwalten“.

diese welt bedroht uns, aber wir können nicht immer daran denken.

wir können auch nicht tag für tag die apps und ihre zugriffe dokumentieren … für die geschichtsbücher der welt.

nein, wir wollen auch einfach mal ruhe und freude haben.

deshalb hauen wir heute eines unserer kunstfotos in den blog. jawohl!

moment mal, erkenne ich da nicht den …? müsste man nicht jetzt per gesichtsdatenerfassung …? wäre das nicht machbar, rauszukriegen, wer …? – also, hör doch mal!

klausens-kunstwerk-kunst-foto-blau-und-licht-und-menschen-12-10-2014-mit-1000-pix

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GOOGLE ändert dauernd sein Angebot, merkt KLAUSENS (Realgedicht)

klau|s|ens, du schreibst schon den dritten eintrag hintereinander über GOOGLE.

man muss das abarbeiten, was einem auffällt. GOOGLE wird noch oft die beiträge hier prägen. je mehr GOOGLE die weltregierung anstrebt, desto mehr beiträge müssen wir schreiben.

und wenn GOOGLE deine beiträge zu unterbinden weiß?

dann müssen wir auch damit leben. – wen GOOGLE aus seinen suchergebnissen schmeißt, der hat es sowieso schwer. er oder sie ist quasi nicht existent.

ohne GOOGLE ist man nicht existent?

virtuell ließe sich das sagen. das virtuelle färbt dann auch auf die reale welt ab.

was passiert?

man wird uns schneiden. und zwar so: „was, ist seid nicht bei GOOGLE? GOOGLE hat euch entfernt? nein, da können wir leider nicht mehr mit euch reden!“

wer ist „euch“?

in diesem falle wir, klau|s|ens und zweitklausens.

wie schlimm! uns gäbe es nicht mehr!

ja, die welt ist schlimm.

und was hast du bei GOOGLE beobachtet?

es macht schon sinn, nur die kleine schwarze leiste im auge zu halten.

über dem suchfeld?

ja, oben links die.

und was ist da?

da ändern sich die dinge.

wie?

„+Ich“ kam hinzu. (man kennt es als „GOOGLE PLUS“.) statt „Video“ (wie es früher war) sucht man jetzt nur noch auf „YouTube“ (ein wort!), die plattform, die ja auch zu GOOGLE gehört.

auf diese kleinen dinge achtest du?

man muss es. außerdem gibt es jetzt „Play“.

was meint das?

spiele? ich lese:

„Jetzt neu: Google Play

Entdecken, kaufen und nutzen Sie Apps und Spiele auf Ihrem Android-Gerät oder im Web, überall und jederzeit. In Google Play stehen Ihnen Hundertausende Apps zur Verfügung.“

wie wird es weitergehen?

GOOGLE will ja auch bücher verkaufen … wie AMAZON. auch das muss kommen. die frage ist immer, was sich oben in dieser zentralen welt-zeile abbildet.

und du vergisst jenes wörtchen „Mehr“. sieben neue Kategorien tun sich dann auf.

eben! wenn man das anklickt, dann wird einem das universum von GOOGLE noch mehr deutlich. – ach ja: dann kommt ja auch „Und noch mehr“. da findest du dann:

Suche

Alerts

Empfangen Sie Nachrichten und Suchergebnisse per E-Mail
Bilder

Suchen Sie im Internet nach Bildern
Blog-Suche

Machen Sie Blogs zu Ihren Lieblingsthemen ausfindig
Bücher

Volltextsuche in Büchern durchführen
Google Chrome

Ein schneller, einfacher und sicherer Browser
Earth

Ihr 3D-Blick auf die Erde
Maps

Lokale Adressen, Geschäfte und Unternehmen finden
News

Durchsuchen Sie Tausende von Artikeln
Produktsuche

Produkte online finden
Scholar

Suchen Sie nach wissenschaftlichen Dokumenten
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Machen Sie mehr aus Ihrer Suche

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Der schnelle Email-Service von Google – mit Suchfunktion und weniger Spam
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Organisieren und bearbeiten Sie Ihre Fotos ganz einfach
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Erstellen Sie Websites und sichere Gruppen-Wikis
SketchUp

Entwickeln Sie schnell und einfach 3D-Modelle
Talk

Über den Computer telefonieren und Instant Messages senden
Text & Tabellen

Dokumente und Tabellen online erstellen und zeitgleich mit anderen bearbeiten – überall, jederzeit
YouTube

Videos ansehen, hochladen und empfehlen
Übersetzer

Übersetzen Sie Text, Webseiten und Dateien sofort in über 50 Sprachen.

Für Handys

Mobile

Nutzen Sie Google auf Ihrem Mobiltelefon
Maps für Handys

Karten und Wegbeschreibungen direkt auf Ihrem Handy

diese fülle! dann lass uns doch ein REALGEDICHT machen.

gerne. wir nehmen aber nur die kernzeile, wie sie heute ist:

WAS GOOGLE WILL
– Realgedicht –

+Ich
Suche
Bilder
Maps
Play
YouTube
News
Mail
Docs
Kalender
Mehr

Copyright für das Realgedicht: Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder KlauGOOGLEsGOOGLEens oder Klau(s)ens, am 20.4.2012, Freitag, gegen 9:43 MESZ.

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GOOGLE will die Suche und so die Freiheit beschränken, merkt KLAUSENS

klau|s|ens, was ist denn schon wieder mit GOOGLE?

ich schaue mir alles auf der welt an – und dann denke ich über dieses und jenes nach.

wobei dachtest du nun wieder? GOOGLE-bezogen?

mir ging es ums suchen. früher, das suchte ich auch anders … als als deutscher.

wie meinst du das?

früher habe ich bewusst englische dinge gesucht – und bin dazu auf das englische bzw. englischsprachige google gegangen.

das konnte man?

ja: statt google.de dann z.b. google.com … und du warst in einem anderen sprachraum.

das fandest du gut?

ja, denn ich konnte in diesem anderen sprachraum suchen, als wäre ich ein mitglied dieses sprachraumes.

und nun?

nun kann ich das nicht mehr, denn GOOGLE will das nicht.

GOOGLE will nicht, das du auf diese ressourcen zurückgreifst?

GOOGLE will mich identifizieren. ich soll und muss deutscher sein. und ich soll und muss mich als deutscher verhalten. das will GOOGLE. ich darf auch nur deutsch suchen.

wie kommst du darauf?

weil ich immer wieder im gooogle.de-bereich lande. ich gab sogar ein, mein standort wäre new york.

wozu?

damit ich wie ein amerikaner in amerikanischen ressourcenraum suchen könnte. und auf englisch! ich wollte ganz offen das system ausloten, was GOOGLE betreibt.

aber …

GOOGLE erkannte mich als aus dem raum bonn (siehe unten das abbild) … und schickte mich wieder in diesen ressourcenbreich zurück. (man merkt es ja auch an den ergebnissen, die einem präsentiert werden.)

das ist ja wahnsinn! GOOGLE identifiziert alle menschen, wo sie wohnen, von wo sie surfen … und dann weist GOOGLE ihnen diesen sprachraum und ressourcenraum dauerhaft zu.

das große internet, die große freiheit? – pah! – wir werden gegängelt und kontrolliert. wir werden ausspioniert und auch elektronisch verfolgt.

wie gut, dass jemand das beobachtet.

wofür? doch nur für die annalen des internets! GOOGLE wird uns alle überrollen. diese kleinen beobachtungen sind nur spielereien eines naiven.

wer ist der naive?

wir beide, zweitklausens, wir beide. wir sind zusammen ein einziger, ärmlicher naiver.

warum hat george orwell seinen roman eigentlich nicht GOOGLE genannt? (diesen berühmten!)

weil ihm schon bei eingabe des namens klar geworden wäre, dass …

eingabe? internet? orwell?

… auch ein dickes schrifsteller-notizbuch nicht die ganze welt erfassen kann. (und beim weltverändern war herr orwell letztlich ja wohl auch nicht so erfolgreich. leider!)

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klau|s|ens merkt: GOOGLE will von uns allen die handynummer – www.klausens.com

klau|s|ens, GOOGLE will alles von uns.

GOOGLE wächst und wächst und wächst … und dringt in alle bereiche vor.

jetzt wollen sie schon unsere telefonnummer!

ja, sie wollen uns ganz.

wie geht das?

GOOGLE betreibt diverse andere dienste und plattformen. hier ist es blogger.com – nicht zu verwechseln mit blogger.de!

ich weiß: blogger.com gehört zu GOOGLE wie YOUTUBE auch.

und wenn du dich einloggst, kommt immer öfter die aufforderung nach deiner mobiltelefonnummer = handynummer. diese sollst du denen geben.

wieso denn?

es ist aus gründen der „sicherheit“, behaupten sie.

inwiefern?

wenn jemand sich in deinen account einloggt und böses tut, dann kann GOOGLE immer noch mit der telefonnummer mit dir in kontakt treten und so die dinge klären und den hacker wieder vertreiben, weil deine daten ja nun per mobilphone abgeglichen oder verifiziert werden können. – so in etwa argumentiert man. lies doch selbst!

du hast das feld kopiert, was bei blogger.com immer wieder mal erscheint? sehr klein! die schrift.

ja, ich kenne nur nicht den rhythmus, in dem die nutzer damit malträtiert werden. es scheint mir immer öfter und immer drängender.

GOOGLE bedrängt dich?

auf dieser plattform blogger.com ist das mein eindruck: ja.

kannst du den NEIN sagen?

du kennst doch die spiele: das „nein“ ist ganz klein, versteckt, man findet es kaum. und der druck aufs scheinbar unvermeidliche „ja“ ist extra groß.

und vielleicht schalten sie bald die ab, die ihre mobilnummer nicht eingeben wollen!

man muss mit allem rechnen: im internet gibt es so viele seltsame und so viele angst-bei-mir-erregende erscheinungen.

und GOOGLE macht so viele dinge zugleich, die einen sorgen.

GOOGLE wird total unterschätzt.

GOOGLE will uns ganz und gar.

GOOGLE wird schleichend zur weltregierung.

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