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klau|s|ens inszeniert den alkohol als hort der ruhe und entspannung – www.klausens.com

klau|s|ens, wie man doch alles inszenieren kann.

man nehme ein bierglas und setze es optisch in ein angenehmes umfeld.

man muss sich die dinge schönmachen oder auch schönfotografieren.

und schon wird das bier zum sehnsuchtsort.

dabei ist es alkohol. und alkohol kann böse enden.

ja, kann. muss aber nicht.

das foto aber verspricht uns das bier als ende unserer sorgen.

das stimmt: und dann wird man eher nun bier kaufen oder eher nun bier trinken oder eher nun bier bestellen … nach so einem foto.

so funktioniert die werbung.

und der mensch ja auch.

man kann den menschen umgarnen, becircen und betrügen.

dafür ist der mensch da.

ich kann dem menschen den alkohol „schönmachen“.

dafür sind unter anderen die fotografen da.

würde man diese verschönerungskette des alkohols durchbrechen, würde weniger bier getrunken.

das wäre der untergang der menschheit, hunderttausende von arbeitsplätzen wären futsch. (allein schon die in den suchtkliniken.)

das darf nicht passieren.

aber bei den zigaretten ist es ja passiert. schau dir heute die packungen von zigaretten an: da will man doch nicht mehr ran!

so ist also alles relativ!

aber sicher doch: ich könnte mir eine gesellschaft vorstellen, wo alles ums bier und um den alkohol mit hässlichen bildern „belegt“ wäre, aber die zigaretten in schönster bildherrlichkeit daherkämen.

deshalb schaue ich so gerne ältere spielfilme. nur wegen des ästhetisierten qualms.

aber die machen doch auch whiskeys immer so schön, in den amifilmen. – du widersprichst dir ja andauernd, fälllt mir nun auf. ein grund, sich mal so richtig zu betrinken: zweitklausens und seine unzähligen widersprüche.

96-dpi-klausens-kunstfoto-bier-und-bierglas-29-11-2016-und-9-12-2016

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens bemerkt: die BILD-zeitung zwingt und presst uns trickreich-gemein in ihre erschreckende cookie-verfolgung und generalüberwachung – www.klausens.com

klau|s|ens, man „packt“ es nicht mehr, was da alles im internet so orwellmäßig läuft.

dieses nachverfolgen von jedem und jeder durch alle ist schrecklich.

es machen ja auch alle mit. auch die angesehensten zeitungen verfolgen dich und weisen (oh wie anständig!) auf die cookies hin … in kleinen dürren zeilen.

die BILD geht aber noch einen schritt weiter. es wird immer extremer.

findest du?

man traut sich gar nicht mehr, ans internet zu gehen – und die BILD-zeitung setzt einen/uns ja nun regelrecht unter druck.

man zwingt uns, die cookies anzustellen, weil man uns sonst ausschließt, von der „information“. (tja, information und BILD ist ein extra thema.)

die BILD sagt: entweder du lässt dich von uns überwachen … oder du darfst unsere texte nicht lesen, zumindest nicht die kostenlosen. (die texte kann man nämlich gar nicht mehr lesen, wenn man die cookies abschaltet, in seinem browser.)

gib uns deine daten per cookie an … wenn du uns frei zugänglich lesen willst. so sagt die BILD.

mein hinweis, zweitklausens: das wäre beim e-paper nicht anders, denn dann hätten die unsere daten hochoffiziell, weil wir das e-paper der BILD ja bezahlen müssten. (insofern müssen bzw. sollen wir bei lesevariante A oder B uns als person der BILD ausliefern, mit alledem, was wir so tun, im netz.)

ich finde das, was im INTERNET so läuft, höchst bedenklich. die BILD treibt es auf die spitze. („spitze“ und „spitzeln“ liegt ja auch nah beinander!)

jetzt wünscht man sich wieder ein bisschen DIE PIRATEN mit über 5 % zurück.

aber die richten doch gegen alles das auch nichts aus! (und deren idee von „totaler netzfreiheit“ konterkariert alles auf eine ganz andere, aber auch schlimme weise.)

die BILD macht mir angst, SPRINGER macht mir angst, KAI DIEKMANN macht mir angst.

ja, das alles: ganz, ganz schlimm.

wir dokumentieren den orwell’schen text der bild.de, wie wir ihn gestern (18-12-2015) per zufall vorfanden. (wie lange steht das eigentlich so schon da? bei bild.de?)

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bildteil-1-u-2-klausens kann bild.de-nicht mehr lesen - ein schlechter aber wahrer scherz 18-12-2015

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klau|s|ens erfasst an diversen stellen die zunehmende internetüberwachung – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird mehr und mehr.

gewiss, man verunsichert: überall diese kleinen hinweise. über die ewigen COOKIE-hinweise der homepages haben wir ja schon geschrieben.

gewiss, was kommt weiter? welche infos? was willst du sagen?

also noch was: GOOGLE meldet einem selber nun dauernd, wenn man sich selber eingeloggt hat, und auf welchem gerät. da fühlt man sich von sich selber verfolgt. wieder und wieder bekomme ich solche meldungen. GOOGLE erfasst es verdammt genau. und all die anderen ja auch.

>>
Neue Anmeldung in Firefox auf „Windows“

Hallo Ernst,
Ihr Google-Konto ernstbloesheim@googlemail.com wurde soeben zur Anmeldung in Firefox auf einem Windows-Gerät verwendet.

Ernst Bloesheim
ernstbloesheim@googlemail.com

Windows
Samstag, 31. Oktober 2015 11:34 (Mitteleuropäische Normalzeit)
Nordrhein-Westfalen, Deutschland*
Firefox
Diese Aktivität ist Ihnen nicht bekannt?
Sehen Sie sich jetzt die kürzlich von Ihnen genutzten Geräte an.

Warum erhalten Sie diese Nachricht? Die Sicherheit Ihres Kontos ist uns sehr wichtig. Deshalb möchten wir Sie über wichtige Vorgänge in Ihrem Konto auf dem Laufenden halten.
Wir konnten nicht feststellen, ob Sie diesen Browser oder dieses Gerät schon einmal mit Ihrem Konto verwendet haben. Dieser Fall kann eintreten, wenn Sie sich zum ersten Mal auf einem neuen Computer, Smartphone oder in einem neuen Browser anmelden, den Inkognitomodus oder den Modus für privates Surfen in Ihrem Browser aktiviert haben, Ihre Cookies gelöscht haben oder wenn jemand anderes auf Ihr Konto zugreift.<<

da wird einem mulmig. und dauernd geht es wohl so.

auf einem smartphone darf man sich aber nur in seinen GMAIL-account einloggen, wenn man die COOKIEs erlaubt. gmail erlaubt es gar nicht mehr anders. ohne COOKIE-JA darfst du deine mails nicht auf dem smartphone lesen. (siehe dazu das bild in unserem blog-beitrag.)

bei WINDOWS-mail alias LIVE oder HOTMAIL muss man seine handynummer hergeben oder eine zweite mailadresse, um überhaupt noch die mail öffnen zu können. man MUSS. (eine sicherheit des müssens, die zu der person eine zweite wesentliche information für den internetgiganten einfängt.) lies mal, was dann zudem passiert.

>>Sie können Ihr Konto wie gewohnt verwenden.

Aus Sicherheitsgründen dauert das Ersetzen Ihrer Sicherheitsinfos 30 Tage. Während dieses Zeitraums gilt Folgendes:
Sie können wie gehabt auf E-Mails, Skype, OneDrive und Geräte zugreifen.
Nur Aktionen, für die Sicherheitsinfos erforderlich sind (z. B. Überprüfen der Abrechnungsinfos), sind nicht verfügbar.
Wir fordern Sie ggf. gelegentlich dazu auf, die Anforderung dieser Änderungen zu bestätigen.
Ihre bisherigen Sicherheitsinfos werden am 17.12.2015 durch 1894659320648 ersetzt. Die Wartezeit erschwert es anderen Personen, Ihr Konto zu übernehmen.<<

die nummer oben im zitattext wäre dann die besagte handynummer, die wurde von uns für den blog hier geändert. –  also: die reden immer von sicherheit, aber es ist ganz anders, nämlich ein gigantisches ausspitzeln, schon lange bevor BND, NSA und alle anderen geheimdienste das zeugs auswerten.

eine anderes beispiel: myvideo, welches irgendwann von prosiebensateinssonstwas übernommen wurde.

wenn man sich mal wieder einloggt, heißt es:

Zustimmung zur Datenübermittlung
>>Hiermit stimme ich zu, dass meine bei 7Pass gespeicherten Daten (E-Mail-Adresse, Passwort, Stammdaten) von MyVideo Broadband S.R.L. an ProSiebenSat.1 Digital & Adjacent GmbH unter Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Vorgaben weitergegeben werden.<<

das sind nur 3 bzw. 4 schnelle beispiele, wovon man ganz kirre und nervös wirrt.

alle wollen daten, alle wollen zustimmung zur datenfreigabe, alle wollen zusatzinformationen über die person. es ist ganz, ganz schrecklich. (und dann die vielen informationen, die man dazu extra noch bekommt. von den internet-service-anbietern.)

von FACEBOOK und WhatsApp reden wir hier erst gar nicht. da sind die scheunentore ja auch sehr meilenweit offen.

ich finde die vernetzung so schrecklich: GOOGLE weiß von allen unterschiedlichen plattformen, welche du mit 1 x einloggen benutzten darfst, so vieles, so vieles, so vieles.

irgendwie befällt einen eine stetige unruhe, wo immer und wie immer man sich im internet oder per apps oder via mail oder sonstwie netzmäßig bewegt.

ich lächele dabei nicht mehr: das alles ist verdammt ernst! [nein, ich orwellisiere auch nicht!]

GOOGLE verlangt cookies erlauben zum einloggen auf dem smartphone in e-mail-account 31-10-2015 - 96 dpi

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens erlebt GOOGLE in der anderen i-net-such-mahnung (auch da: alles datennehmende wird erschreckend offen gesagt) – www.klausens.com

klau|s|ens, hattest du nicht schon über GOOGLE geschrieben? „Google will’s wissen“ – oder so? mit diesem tenor?

ja, das war am 15.7.2105, da ging es um die radikale offenheit von GOOGLE bezogen auf die daten bei GMAIL=GOOGLEMAIL, der mail-plattform.  >>klau|s|ens druckt google-will-s-wissen-text (alles datennehmende wird erschreckend offen gesagt) – http://www.klausens.com<&lt;

und heute?

heute geht es um die radikal-erschreckende offenheit, wenn man die GOOGLE-suche im i-net = internet benutzt.

auch da kommen texte?

aber ja doch. seit neuerem. – du sollst sagen „ich stimme zu“. du sollst es anklicken und so zustimmen. (du sollst deine seele verkaufen.)

>> Hinweise zum Datenschutz bei Google

Den geltenden Datenschutzgesetzen entsprechend möchten wir Sie bitten, sich kurz Zeit zu nehmen und die wichtigsten Punkte der Google-Datenschutzerklärung durchzulesen. Dabei geht es nicht um von uns vorgenommene Änderungen. Wir möchten Sie dennoch bitten, sich mit den unten stehenden wichtigen Punkten vertraut zu machen. Klicken Sie auf „Ich stimme zu“, wenn Sie mit den unten genannten Bedingungen einverstanden sind. Anschließend werden Sie zur Suche weitergeleitet. Sie haben alternativ die Möglichkeit, sich die weiteren Optionen auf dieser Seite anzusehen. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

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Tipp: Wenn Sie sich mit einem Google-Konto anmelden, bevor Sie zustimmen, wird Ihre Auswahl auf allen Geräten und in allen Browsern gespeichert, bei denen Sie angemeldet sind. <<

und warum druckst du das ab, klau|s|ens?

damit es alle welt auch wahrnimmt, wie es gedacht ist, zweitklausens.

wie siehst du das?

ich locke menschen in einen keller und sage: „wenn du diesen keller betrittst, wirst du erst mit wasser übergossen und anschließend dann fein geröstet!“

das machst du? menschen rösten?

nein, es ist ein beispiel.

und wenn die leute dann erst nass und danach geröstet sind, was ist dann?

dann sage ich: „ich habe es doch vorher gesagt. also: was beschwert ihr euch?!“

ein schönes bild.

ja, so ist GOOGLE. – „GOOGLE WILL’S WISSEN!“ … das bleibt unsere warnende parole.

und alle haben es gewusst, alle haben es getan … und GOOGLE ist fein raus.

eben, eben, eben. man kann nur den kopf schütteln! (und auch das interessiert niemanden. GOOGLE aber interessiert ALLES! ALLES! ALLES!)

ist ja wie ein echo: … ALLES! … ALLES! … ALLES!

klausens-collage-hinweise-INHALT-zum-datenschutz-bei-google-suche-hier-am-5-8-und-6-8-2015

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klau|s|ens und die millionen-milliarden selfies – www.klausens.com

klau|s|ens, die fotos von sich selbst oder man selbst oder uns selbst … diese werden ja auch unendlich getätigt.

das kommt, weil alle ein smartphone haben … und da immer eine kamera eingebaut ist.

das kommt auch, weil man aus dem smartphone heraus das weiterleiten kann, auf plattformen wie FACEBOOK und INSTAGRAM. ach ja: INSTAGRAM:

>>Fang den Augenblick ein und teile ihn mit anderen auf der ganzen Welt

Instagram ist eine schnelle, schöne und spannende Möglichkeit, dein Leben mit Freunden und Familie zu teilen.

Nimm ein Foto oder Video auf, wähle einen Filter, um das Aussehen und die Stimmung zu verändern und poste es auf Instragram – so einfach ist das. Du kannst es auch auf Facebook, Twitter, Tumblr und mehr teilen. Es ist ein neuer Blick auf die Welt.

Ach ja – haben wir eigentlich erwähnt, dass es kostenlos ist?<<, so stand es in texto eben auf der homepage von INSTAGRAM zu lesen.

wie schön, wie schön.

du musst jeden augenblick teilen, weil das leben so kurz ist, verstehst du?!

teilen, teilen, teilen?

ja, mit anderen menschen in der weiten, fernen und doch so nahen welt.

dafür muss ich mich knipsen?

ja, überall und immer … und sofort „teilen“.

das haben die auch beim OSCAR, dieser verleihung, gemacht, prominente: unendlich viele fotos, die diese selber machten, von sich und mit sich, unendlich oft geteilt … und die fernsehberichte haben mit diesen fotos dann ihre beiträge gefüllt.

na also, dann weißt du doch, wie es geht!

ja, man muss gewonnen haben, im fußball, dann halbnackt oder ganz nackt sein, etwas angetrunken … dann ein selfie machen … und das dann teilen.

schön: so funktioniert das leben!

es hat schon fast etwas christliches, dieses ewige „teilen“.

ja, sicher: gäbe es einen gott, würde der uns immer selfies schicken.

sieh es doch mal anders: alle kreuzdarstellungen von jesus, das waren die vorläufer der selfies von heute.

nur dass jesus die kaum selber gemacht haben wird. da stimmt das wort „selfie“ nicht ganz.

da will ich mit dir nicht diskutieren. wenn gott die gemacht hätte, dann wären es ja selfies. – komm, jetzt stellen wir uns in den schnee, und dann machen wir auch mal ein selfie.

gern. eine frage noch: wer guckt sich die millionen und milliarden fotos eigentlich an? sie werden millionenmilliardenfach gepostet, ja, ja, aber wer guckt sie dann an?

deshalb zeichnen wir ja selfies. das ist hyperhyperhypermodern.

klausens-kunstwerk-zeichnung-selfie-im-schnee-24-2-2015-mit-logo

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klau|s|ens überlegt erneut: es sind im internetzeitalter immer millionen oder milliarden menschen – www.klausens.com

klau|s|ens, immer mehr passiert über und im internet (bzw. mit APPs und dann auch via kommunikation über diverse sendekanäle und funkverbindungen).

ja, jeden tag neu: da klicken, da liken, da followen.

deutsch: liken? von „to like“?

ja.

deutsch: followen? von „to follow“?

ja, sicher, es entstehen auch neue zw. erneuerte worte, weil neue aktionen stattfinden.

„followen“ konnte man immer schon.

gewiss, du konntest jemandem auf der straße nachgehen, aber nun tust du das im internet. einer quakt und du folgst ihm: klick!

eine andere muht und ich mag das und ich „like“ dann.

wir reden viel zu viel von „ich“. das ist die alt-idee, wo man in einer gemeinde von 2000 menschen den sheriff noch wählen darf.

und das neue „ich“.

das neue „ich“ geriert sich millionenfach im netz, manchmal auch milliardenfach: ein schwarm, eine blase, eine überflutung.

aber wann?

eben, wenn da ein kurioses video irgendwo ist und es tausende „teilen“, bis dann millionen dieses video angeklickt haben. das geht ja zack-zack.

ich erinnere mich an diesen einen twitter-tweet der schülerin aus köln.

ebenso: zack-wumms-ping, und schon sind es tausende, zehntausende, die einen tweet weiterreichen. ein paar schäbige worte … die können sich durchaus auch millionenfach ausbreiten.

und das binnen sekunden, wenn man es ganz streng sieht.

und das schöne ist: etwas später ist es dann wieder vorbei.

wieso?

weil etwas anderes geklickt, geliket, gefollowet werden wird. eine zu klickende und zu likende sau ersetzt die andere.

und es können videos sein? texte? bilder? alles?

aber sicher! auch mal schnell mobben! du kannst ganz schnell mal eine person mobben. und wenn tausende oder millionen mitmachen, dann ist die person ganz schnell erledigt. und das alles, ohne jemanden je persönlich gesehen oder gesprochen zu haben.

… bis eine neue person gemobbt wird.

eben: aber es gibt auch das gegenteilige. das ist ein schlechtes produkt auf dem markt … und durch schnelle, böse kommentierung im netz kann man ein schlechtes produkt auch schnell zugrunde richten. die demokratie (?) der vielen, die abstimmung per klick und drück.

im fernsehen heißt es dann immer „die netzgemeinde hat …“ und dann wird so etwas zur nachricht.

und alles schnell, schnell … aber alles auch schnell wieder vergessen.

manche videos werden dann in einer jahresbestenliste der klicks noch einmal erwähnt.

… und manche bilder nie und nimmer.

dabei haben wir uns so viel mühe mit der deutschlandfahne (hier im blog) gegeben.

es kann sein, dass sie millionenfach geteilt wird … es kann aber auch sein, dass sie von vorneherein dem vergessen überantwortet wird.

die netzgemeinde spürt wahrscheinlich, das wir alles andere als nationalisten sind und deshalb nationalismus nicht zu uns passt.

die netzgemeinde will lieber ein schönes katzenvideo. (mach da doch mal was!) oder lass dich nackig in den schnee plumpsen. (mach da doch mal was!) oder ertrinke in deinem auto in einem fluss: fast. (mach da doch mal was!)

aber ich will doch gar nicht „millionen“ werden – wir, klau|s|ens und zweitklausens, haben als zwei schon genug ärger miteinander. wieso dann immer diese millionen?

klausens-kunstfoto-deutschlandfahne-19-2-2015-mit-logo

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klau|s|ens sieht alle unsere aktivitäten als erfasst an – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird dauernd schlimmer.

auf allen websites, auf allen. FACEBOOK ist die speerspitze, aber eigentlich ist es überall so. auch bei den apps. (apps und webseiten sind ja nicht das gleiche, wenngleich das prinzip letztlich dann doch gleich ist.)

vielleicht sind die APPs per smartphone noch schlimmer als das internet per www.

bei FACEBOOK wohl, weil es wohl überwiegend per APP nun gebraucht wird. (aber da alle alle kanäle bespielen, nimmt es sich nichts.)

dann haben wir seitenumleitungen, werbungen, pop-up-fenster, cookies (zudem die besonders schlimmen LSO-cookies), dann diverse spionage- und tastatursoftwares, die uns und unseren geräten dann zugefügt werden.

die „guten“ im netz wollen alles von uns wissen, und „die bösen“ im netz erst recht.

wenn es nur das netz wäre! es ist doch alles!

was meinst du noch?

alle geräte, die es gibt, werden online, fernline, mobileline angesprochen, überall fließen und daten und bahnen, überall sirrt was durch die luft: alle wollen da rein, wollen was haben, wollen was kontrollieren.

mir wird angst!

dann höre mal schnell eine der vielen meldungen zu der ganzen problematik: >>Ein Sicherheitsexperte im Auftrag des ADAC ist eher zufällig auf eine empfindliche Sicherheitslücke gestoßen, die weltweit etwa 2,2 Millionen BMW-Fahrzeuge betrifft. Über eine Schwachstelle im System ConnectedDrive ließen sich die Türen fremder Fahrzeuge per Mobilfunk öffnen. BMW will das Leck bis zum 31. Januar beheben.<<

mir wird noch mehr angst, täglich!

das soll es ja auch: alles wird von fremden bestimmt und beguckt. du bist nie allein. nie!

aber im dorf war man auch nie allein.

gewiss: dann zogen die menschen raus in die metropolen, um dann anonym und deshalb unbeoachtet zu sein.

und nun?

nun ist das netz die weltmetropole – und da ist und wird alles erfasst, begleitet und kontrolliert. du bist nie allein.

und meine küche?

wenn es eine moderne ist, wird auch diese nicht mehr allein bleiben. auch deine waschmaschine nicht. auch deine rollladen nicht. aber das sind ja nur mini-mini-teilaspekte des großen und ganzen.

ich hasse FACEBOOK.

das ist schön, gewiss. aber es bringt uns nicht weiter.

was würde uns denn weiterbringen?

also, das ist so, das weiß ja keiner, also so recht, so ganz richtig, was man da tun muss, ich denke, also, wer will es sagen?

aber wir gehören dazu: das können wir unseren urenkeln erzählen. wir gehören zu dieser herrlichen und aufregend beängstigenden zeit dazu.

das brauchst du nicht mehr deinen urenkeln zu erzählen, weil die es ja alles auch wissen werden, vielleicht schon mit dem wissensbändchen, was bei der geburt (besser: noch vorher!) implantiert wird.

dann hat es ja doch etwas gutes. all das.

klausens-kunstwerk-alles-ist-erfasst-alles-im-netz-alles-in-der-welt-01-02-2015-mit-logo

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