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Die Olympia-ARMBAND-Frage und KLAUSENS

du, klau|s|ens, es geht ja immer noch weiter.

was?

das mit der zensur!

es geht hin und her. und keiner weiß genaues.

der vester vom DOSB war doch im „weltspiegel“.

eben! und der hat die zensur der chinesen verharmlost. er meinte, überall würde das internet zensiert.

stimmt das nicht?

doch, doch, es ist eine fließende grenze. und es gibt künstler, die fliegen einfach aus bestimmten homepages raus, weil bestimmte zensoren der privaten kapitalwirtschaft sagen: „nein, das muss raus!“

es gibt kunstwerke, wo kinder drauf sind.

und dann sagen zensoren: das muss raus. – die gehen formal vor, rein formal.

aber es ist kunst!

eben! zensur ist das alte, neue problem aller tage, aller gesellschaften. auch die „freie marktwirtschaft“ zensiert, z.b. kunst.

sind nicht unsere eigenen videos schon abgelehnt worden, klau|s

ja, auf clipfish.de meistens! es gibt dann keine begründung, nur eine standardisierte mail: und dann heißt es: „… entspricht nicht unseren richtlinien …“ oder so.

china ist also überall.

sicher, sicher, aber das ausmaß von zensur kann doch sehr unterschiedlich sein. in china wurde die DEUTSCHE WELLE gesperrt, und AMNESTY INTERNATIONAL.

„wurde“ oder „ist“?

das ändert sich doch dauernd. aber es ist typisch, dass ein funktionär wie herr michael vesper (früher mal grüner minister!) alles verharmlost.

du würdest also wollen, dass DOSB und IOC und die VOLKSREPUBLIK CHINA fusionieren?

ich denke, ja! die welt der moderne will den funktionär, und der muss funktionieren. und da wachsen der gute, alte „kommunismus“ und der „sportfunktionarismus“ schön zusammen. man könnte noch die „sparkasse“ hinzutun. und „siemens“. alles das gleiche prinzip. – oder eine bundestagsfraktion. einen verein. die kirche.

du beschwerst dich immer wieder über dasselbe.

na und? – die bändchen werden ja nicht getragen.

es soll aber schwarze bändchen von der kirche geben, mit einer bibellosung drauf.

„Die Debatte um Internet-Zensur und Meinungsfreiheit bei den Olympischen Spielen heizte derweil den Run auf die schwarzen Protestarmbänder der Hannoverschen Landeskirche für die Verbesserung der Menschenrechtslage in China weiter an. 217.500 der Armbänder mit dem Bibelvers «…dass Gerechtigkeit und Friede sich küssen – Olympia 2008» seien bisher verteilt worden, sagte Kirchensprecher Christian Weisker in der in Hannover erscheinenden «Neue Presse». . Ursprünglich hatten nur 2.000 Stück hergestellt werden sollen. Allein 200 Stück haben der Zeitung zufolge Pastoren der Evangelischen Kirche in Deutschland im Gepäck, die die Olympiamannschaft begleiten. Das Zeigen der Bänder in den Stadien oder im olympischen Dorf ist untersagt.“

(aus einer meldung von AP)

die dürfen doch in den sportstätten auch nicht getragen werden!

wer sagt das?

das IOC.

was sagt das IOC?

es sagt das ewig gleiche:

„Michael Vesper, das Internationale Olympische Komitee hat die NOK über die Richtlinien zur Meinungsäußerung bei Olympischen Spielen informiert. Was beinhalten diese?“

VESPER: „Es werden vor allem zwei Punkte geregelt: Was ist eine ‚olympische Stätte‘? Und wo dürfen die Athleten ihre politischen Meinungen – etwa zur Menschenrechtslage in China – äußern?

Die Antwort des IOC: Olympische Stätten sind grundsätzlich alle Orte, für die eine offizielle Akkreditierung erforderlich ist, also die Wettkampfstätten einschließlich der Aufwärmbereiche und Mixed Zones, aber auch das Olympische Dorf und die Medienzentren. Hier gilt die Regel 51.3 der Charta, derzufolge keine Form politischer Demonstration oder Propaganda erlaubt ist. Das IOC interpretiert dies so, dass Zeichen, Banner, Poster und auch Bändchen zu vermeiden sind – wie gesagt: an diesen Orten.“

Quelle: DOSB. Mai 2008.

und nun?

nun? setze ich mal das chinesische zeichen HO in unseren blog(g) – unser blog(g) wird im pressezentrum in peking-china 2008 sowieso zensiert sein.

was soll das? ein zeichen?

ist die welt nicht voller zeichen? ist nicht jedes zeichen auch ein protest? jedes !!!

wirst du nun mit bändchen oder ohne auflaufen? in peking?

in welcher funktion, zweitklausens?

ich dachte, als „stets unfreier schriftsteller der ewigen freiheit des zeichens HO“?

meinst du HAH!!! … wäre besser?

gibt es ein solches denn?

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

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Neues zur Auslegung von REGEL 51 / RULE 51 des IOC

klau|s|ens gründet die „aktion pusteblume china tibet etc.“ – http://www.klausens.com

klau|s|ens, das IOC hat gesprochen. sie haben regel 51 diskutiert.

ich weiß. es heißt (so z.b. die FAZ im FAZ-Net am 6.5.2008):

Der Meinungsfreiheit der Athleten ist bei den Olympischen Spielen in Peking nur in den Wettkampfstätten, im olympischen Dorf und in den ausschließlich mit Olympia- Akkreditierungen zugänglichen Bereichen Grenzen gesetzt. Dies teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) den Nationalen Olympischen Komitees (NOK) in einer sechs Punkte umfassenden Interpretation der Regel 51,3 der olympischen Charta mit. Allerdings vermied es das IOC, einen detaillierten Verhaltenskodex herauszugeben. „Diese Richtlinien gehen nicht auf Einzelfälle ein, weil die Variationsbreite zu groß ist“, sagte Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Der IOC-Brief wurde bereits mit den Mannschaftsleitern der olympischen Fachverbände diskutiert und soll in der kommenden Woche dem Beirat der Aktiven des DOSB vorgelegt werden. UND In den Richtlinien wurde das Verbot jeder Art von „Abzeichen, Bändern, Postern oder Kleidungsstücken bestätigt, die als Demonstration oder Propaganda zu verstehen sein könnten. Auch Armreifen mit Aufschriften wie „Freies Tibet“ oder „Olympia für Menschenrechte“ sind damit innerhalb der olympischen Stätten nicht erlaubt.


damit sind alle bändchen obsolet.

wir beide hatten doch schon im vorfeld dieser „auslegung“ unsere vorschläge entwickelt, wie sich sportler und sportlerinnen in china / peking 2008 würden protestierend verhalten können, ohne vom IOC mit blick auf
die olympische charta ausgeschlossen zu werden.

ich weiß.

wir nannten diese dinge
„FREE-TIBET-accessoires“.

siehe dazu auch.:

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=760

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=761

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=762

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=763

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=764

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=765

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=766

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=767

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=768

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=769

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=770


und nun?

nun müssen die sportler ohne armbändchen auflaufen. wenn sie nicht unsere FREE-TIBET-ACCESSOIRES nehmen wollen, dann bleibt ihnen nur die pusteblume.

was ist damit.

sie ist völlig unverfänglich, bislang.

und was ist deine idee?

meine idee, das ist alles unverfängliche in china sofort verfänglich wird. und damit ist es ein protest für FREE TIBET.

tolle haltung!

ja, anders geht es nicht. die mächtigen der welt müssen bekämpft, aber auch überlistet werden – egal ob es das zentralkomitee der kommunistischen partei ist … oder das zentralkomitee des IOC.

hattest du nicht den text der olympischen charta (olympic charter) abgedruckt, irgendwo?

doch, doch: z.b. hier:
http://www.klausens.com/klausens_kuenstlermail_free_tibet.htm
und hier bei WORDPRESS.

also keine bändchen?

nein, pusteblumen !!! etwas wird sich schon finden lassen, für FREE TIBET.

ORIGINALVERSION bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
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oder KLAUSENS BLOG (mit 1 G !!!)

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HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

KLAUSENS quotes OLYMPIC CHARTER, Chapter 5, Rule 51

In order to cope with the original sources, the artist KLAUSENS = KLAU-S-ENS republishes the widely discussed „RULE 51“ from the olympic charter. (Um sich mit den Originalquellen auseinanderzusetzen, re-publiziert Klausens = Klau-s-ens die breite diskutierte Regel 51 der Olympischen Charta) This is taken from the original source: IOC (Dieses längere Zitat stammt von der Originalquelle, vom IOC)

OLYMPIC CHARTER = Olympische Charta

version (in force) 7th july 2007 = version (in kraft) vom 7. Juli 2007

here/hier: beginning with page 98 (to 101) / Beginnend mit Seite 98 (bis 101)

taken from „Chapter 5 The Olympic Games“, (Begin of Chapter 5 is already on page 71 / Das Kapitel 5 beginnt schon auf Seite 71)

(incl. the important Bye-Laws !!! – Die wichtigen Bye-Laws werden hier auch zitiert!)

page 98 ff / Seite 98 ff. :

51 Advertising, Demonstrations, Propaganda*

1. The IOC Executive Board determines the principles and conditions under which any form of advertising or other publicity may be authorised.

2. No form of advertising or other publicity shall be allowed in and above the stadia, venues and other competition areas which are considered as part of the Olympic sites. Commercial installations and advertising signs shall not be allowed in the stadia, venues or other sports grounds.

3. No kind of demonstration or political, religious or racial propaganda is permitted in any Olympic sites, venues or other areas.

Bye-law to Rule 51

1. No form of publicity or propaganda, commercial or otherwise, may appear on persons, on sportswear, accessories or, more generally, on any article of clothing or equipment whatsoever worn or used by the athletes or other participants in the Olympic Games, except for the identification – as defined in paragraph 8 below – of the manufacturer of the article or equipment concerned, provided that such identification shall not be marked conspicuously for advertising purposes.

1.1 The identification of the manufacturer shall not appear more than once per item of clothing and equipment.

1.2 Equipment: any manufacturer’s identification that is greater than 10% of the surface area of the equipment that is exposed during competition shall be deemed to be marked conspicuously. However, there shall be no manufacturer’s identification greater than 60 cm2.

1.3 Headgear (e.g. hats, helmets, sunglasses, goggles) and gloves: any manufacturer’s identificationover 6 cm2 shall be deemed to be marked conspicuously.

1.4 Clothing (e.g. T-shirts, shorts, sweat tops and sweat pants): any manufacturer’s identification which is greater than 20 cm2 shall be deemed to be marked conspicuously.

1.5 Shoes: it is acceptable that there appear the normal distinctive design pattern of the manufacturer. The manufacturer’s name and/or logo may also appear, up to a maximum of 6 cm2, either as part of the normal distinctive design pattern or independent of the normal distinctive design pattern.

1.6 In case of special rules adopted by an International Sports Federation, exceptions
to the rules mentioned above may be approved by the IOC Executive Board.

Any violation of the provisions of the present clause may result in disqualification or withdrawal of the accreditation of the person concerned. The decisions of the IOC Executive Board regarding this matter shall be final.

The numbers worn by competitors may not display publicity of any kind and must bear the Olympic emblem of the OCOG.

2. To be valid, all contracts of the OCOG containing any element whatsoever of advertising, including the right or licence to use the emblem or the mascot of the Olympic Games, must be in conformity with the Olympic Charter and must comply with the instructions given by the IOC Executive Board. The same shall apply to contracts relating to the timing equipment, the scoreboards, and to the injection of any identification signal in television programmes. Breaches of these regulations come under the authority of theIOC Executive Board.

3. Any mascot created for the Olympic Games shall be considered to be an Olympic emblem, the design of which must be submitted by the OCOG to the IOC Executive Board for its approval. Such mascot may not be used for commercial purposes in the country of an NOC without the latter’s prior written approval.

4. The OCOG shall ensure the protection of the property of the emblem and the mascot ofthe Olympic Games for the benefit of the IOC, both nationally and internationally. However, the OCOG alone and, after the OCOG has been wound up, the NOC of the host country, may exploit such emblem and mascot, as well as other marks, designs, badges,posters, objects and documents connected with the Olympic Games during their preparation, during their holding and during a period terminating not later than the end of the calendar year during which such Olympic Games are held. Upon the expiry of this period, all rights in or relating to such emblem, mascot and other marks, designs, badges, posters, objects and documents shall thereafter belong entirely to the IOC. The OCOG and/or the NOC, as the case may be and to the extent necessary, shall act as trustees (in a fiduciary capacity) for the sole benefit of the IOC in this respect.

5. The provisions of this bye-law also apply, mutatis mutandis, to all contracts signed by the organising committee of a Session or an Olympic Congress.

6. The uniforms of the competitors and of all persons holding an official position may include the flag or Olympic emblem of their NOC or, with the consent of the OCOG, the OCOG Olympic emblem. The IF officials may wear the uniform and the emblem of their federations.

7. The identification on all technical gear, installations and other apparatus, which are neither worn nor used by athletes or other participants at the Olympic Games, including timing equipment and scoreboards, may on no account be larger than 1/10th of the height of the equipment, installation or apparatus in question, and shall not be greater than 10 centimetres high.

8. The word “identification” means the normal display of the name, designation, trademark, logo or any other distinctive sign of the manufacturer of the item, appearing not more than once per item.

9. The OCOG, all participants and all other persons accredited at the Olympic Games and all other persons or parties concerned shall comply with the manuals, guides, or guidelines, and all other instructions of the IOC Executive Board, in respect of all matters subject to Rule 51 and this Bye-law.”

END OF QUOTE page 101/ Ende des Zitats Seite 101

taken from here (IOC-site) / von hier genommen (IOC-seite):

http://multimedia.olympic.org/pdf/en_report_122.pdf

IOC-Startsite / IOC-Startseite: http://www.olympic.org/uk/index_uk.asp

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http://www.klausens.com/klausens_kuenstlermail_free_tibet.htm

KLAUSENS GILT seit dem 5.4.2008 ALS BEGRÜNDER DER FOLGENDEN KUNSTRICHTUNG:

“ NEO-MODERNER AKTIONISMUS c/t „

u.a. entwickelte er Vorschläge, wie sich Sportler und Sportlerinnen in China 2008 würden protestierend verhalten können, ohne vom IOC mit Blick auf die Olympische Charta ausgeschlossen zu werden. Er nannte diese Dinge „FREE-TIBET-Accessoires“.

siehe dazu auch.:

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=760

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=761

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=762

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=763

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=764

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=765

http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=766