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Ein SERIELLO zum Tuch der Beate Klarsfeld in Köln macht KLAUSENS

klau|s|ens, du hast nun noch ein SERIELLO zu beate und serge klarsfeld am 28.5.2010 in Köln erstellt?

ich habe ein SERIELLO zu den beiden erstellt, aber zuvor habe ich ein SERIELLO zu dem tuch erstellt, welches benutzt wurde, um die gedenktafel im gericht am kölner appellhofplatz zu verhüllen … hernach dann zu enthüllen.

du hast das tuch in den vordergrund gerückt?

auch. ich habe das tuch, welches achtlos dalag, zum kunstwerk erhoben, indem ich es abfotografierte und in ein SERIELLO erhob.

wann war das?

das war, als das schild oder die gedenktafel enthüllt war und dann alle in den gerichtssaal selbst gingen, um den noch mal in augenschein zu nehmen und erinnerungen sprudeln zu lassen.

in dieser zeit warst du beim tuch?

nicht nur: ich war erst auch im gerichtssaal, ging aber hernach zum tuch.

dann hast du es fotografiert?

ja, das einsame tuch, das doch vorher die verhüllung und die enthüllung zu bewältigen hatte.

das tuch ist nun kunst?

ja, und der ganze vorgang der enthüllung durch frau klarsfeld dann auch.

wie heißen die SERIELLOs?

http://www.klausens.com/seriello-kunst-enthuellung-tuch-klarsfeld.htm und das personenseriello: http://www.klausens.com/seriello-beate-und-serge-klarsfeld.htm

da hst du ja einiges geleistet, klau|s|ens!

wenn schon, dann wir, zweitklausens. wir beide. aber noch mehr eben die klarsfelds. beate klarsfeld, serge klarsfeld. die haben verdammt viel geleistet. und wir tragen (mit) dazu bei, dass es nicht vergessen wird. genauso wenig, wie alle verbrechen der menschheitsgeschichte. denn gegen das vergessen dieser verbrechen, speziell der NS-verbrechen, und gegen das unbeschwerte leben schlimmster mordtäter kämpft(e) das ehepaar klarsfeld an. — bis heute. tolles ehepaar! mutig! entschlossen! durchsetzungsstark! hartnäckig!

die live-gedichte? von der enthüllung? und dem symposium dazu? wo sind die?

hier: http://www.klausens.com/klausens-und-beate-und-serge-klarsfeld.htm

und die zu dem NS-prozess? zu diesem heinrich boere? in aachen? die sache, die jetzt zum BGH geht oder schon ist?

hier: http://www.klausens.com/klausens-beim-boere-ns-kriegsverbrecherprozess-in-aachen.htm

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LIVE-Gedichte zu Beate und Serge Klarsfeld in Köln schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, du bringst uns nun noch das genau programm jenes denkwürdigen tages in köln? jenes 28.5.2010, als die klarsfelds (beate klarsfeld, serge klarsfeld) offiziell hier waren … wegen der gedenktafel zum lischkaprozess? im gericht am appellhofplatz?

ja: siehe hier:

Anbringung einer Gedenktafel
zur Erinnerung an den Lischka-Prozess
im Appellhof am 28. Mai 2010
—Begrüßung: Dr. Joachim Arntz
Präsident des Verwaltungsgerichts
—Grußworte: Roswitha Müller-Piepenkötter
Justizministerin des Landes NRW
—Jürgen Roters
Oberbürgermeister der Stadt Köln
—Beate Klarsfeld
LES FILS ET FILLES DES DÉPORTÉS
JUIFS DE FRANCE
—Ansprache: Dr. Heinz H. Faßbender
Präsident des Landgerichts Bonn a. D.
„Der Lischka Prozess“
—anschließend: Enthüllung der Gedenktafel vor dem Sitzungssaal
101

JUSTIZ IM KRIEG
4. Symposion des Kuratoriums „Kölner Justiz in der NS-Zeit“
und des Forschungsverbundes „Justiz im Krieg – Der Oberlandesgerichtsbezirk
Köln von 1939 bis 1945“
Ergebnisse des Forschungsprojekts
28. Mai 2010
Gerichtsgebäude Appellhof, Köln

was war mit „justiz im krieg“?

man hatte dann auch noch ein symposium herumgruppiert, an dem die klarsfelds allerdings nicht teilnahmen.

aber die ministerin doch!

sie kam nach der enthüllung noch ins symposium.  (sie stieß also hinzu). aber sie wird wissen, dass a) nicht klar ist, ob die CDU in der neuen regierung NRW drin ist und b) falls ja, dass alles andere als gewiss ist, dass sie dann wieder justizministerin ist.

sie muss sich also deshalb viel zeigen, denn es könnte der abschied für immer sein … vom ministerinnensein.

das kann man so denken und wohl auch so sagen.

die gedichte?

die wären hier: http://www.klausens.com/klausens-und-beate-und-serge-klarsfeld.htm

und die gedichte von dem symposium?

die tue ich dann dazu. hier noch das programm vom symposium:

Begrüßung
—9.45 Uhr
„Aufrechterhaltung der Heimatfront“ – Strafrechtliche Verfolgung
von Frauen und Jugendlichen
Michael Löffelsender
10.15 Uhr
Organisationen im Krieg. Die Justizverwaltung des Oberlandesgerichtsbezirks
Köln 1939-1945
Matthias Herbers
—10.45 Uhr
Richter in der nationalsozialistischen Kriegsgesellschaft,
1939-1945
Barbara Manthe
—11.15 Uhr
Kaffeepause
—11.45 Uhr
Der Krieg als Schaden: Haftpflichtprozesse und deutsches
„Kriegszivilrecht“
Dominik Thompson
—12.15 Uhr
Wehrmachtjustiz im „Heimatkriegsgebiet“
Kerstin Theis
—12.45 Uhr
Mittagspause
—14.00 Uhr – 15.00 Uhr Enthüllung einer Gedenktafel zur
Erinnerung an den Lischka-Prozess
—15.15 Uhr
Rechtsanwaltschaft und Nationalsozialismus – Strafverteidigung
vor dem Sondergericht Köln
Alexandra Kelter
—15.45 Uhr
Die Staatsanwaltschaft als rechts- und kriminalpolitische
Steuerungsinstanz im NS-Regime. Ermittlungs-, Anklageund
Gnadenpraxis im Raum Köln 1933/39-45
Thomas Bichat
—16.15 Uhr
Kaffeepause
—16.45 Uhr
Vorstellung des Projektes „Geschichte des Kölner Oberlandesgerichtsbezirks
zwischen Zweitem Weltkrieg und Wiederaufbau“
—17.30 Uhr
Schlusswort
Ende der Veranstaltung: —17.45 Uhr

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klau|s|ens sah berührt beate und serge klarsfeld, die eine gedenktafel in köln im gericht am appellhofplatz enthüllten – www.klausens.com

klau|s|ens, beate klarsfeld und serge klarsfeld waren in köln? und du warst dabei?

es war mir ehrvoll, dieses furchtlose ehepaar zu sehen, was so viel dafür tat, dass man diese ganzen NS-untaten nicht immer und ewig verschweigen konnte. und noch mehr: dass viele der täter und täterinnen dann endlich noch (halbwegs gerechten) strafen zugeführt wurden – so alt sie auch waren.

es geht in diesem fall um den „lischka-prozess“.

dieser war in köln, fand aber gegen 3 männer statt, und ohne beate und serge klarsfeld hätte es diesen prozess nie gegeben.

WIKIPEDIA: „Vor dem Landgericht Köln begann am 23. Oktober 1979 ein Prozess, in dem ihm und seinen Mitangeklagten erstmals persönliche Kenntnis vom Ziel und Zweck der französischen Judendeportation nachgewiesen werden konnte, der am 11. Februar 1980 mit Lischkas Verurteilung zu zehn Jahren Haft endete. Seine Mitangeklagten Herbert M. Hagen, Stellvertreter des Militärbefehlshabers in Frankreich, und Ernst Heinrichsohn, Mitarbeiter im Judenreferat von Paris, wurden zu zwölf und sechs Jahren verurteilt. Lischka und Hagen verbüßten zwei Drittel ihrer Haftstrafe und wurden 1985 entlassen.“

gestern waren sie dann wieder da? die klarsfelds? mann und frau? in köln?

sie waren in eben diesem gericht, und sie waren dann auch in dem gerichtssaal von einst, der heute „101“ heißt und im ersten stock des (heutigen) verwaltungsgerichtes (und finanzgerichtes) köln liegt, welches wiederum am appellhofplatz liegt.

und warum kamen sie gestern?

weil man eine gedenktafel enthüllte – allerdings nicht draußen, sondern drinnen, am saal. diese tafel wird mehr die beschäftigten im gerichtswesen mahnen als das gesamte volk. aber wie wichtig ist eine justiz, die sich nicht korrumpieren und vereinnahmen lässt! und wie sehr muss man immer wieder darüber berichten!

dafür kamen die klarsfelds?

nicht nur die! auch eine große abordnung von FFDJF (Fils et Filles de Déportés Juifs de France): söhne und töchter der deportierten juden von frankreich. serge klarsfeld ist deren präsident. alle haben dicke gelbe buttons. siehe deren homepage: FFDJF. und beate klarsfeld sprach dann auch … und das in der so hellen lichthalle des gerichtes, wo früher der haupteingang des gerichtes war, der aber jetzt leider verschlossen ist, dauerhaft (warum nur?) … klarsfeld meinte u.a., dieser prozess, dieser lischka-prozess, sei für sie (beide klarsfelds) der „bedeutendste aller prozesse, die wir erlebt haben“, gewesen.

wirklich?

ich hoffe, ich habe sie richtig zitiert. morgen mehr. der richter von einst, der als weise und besonnen galt, wie er den prozess führte, also als vorbild einer demokratisch gesinnten justiz, faßbender, war auch dabei. er sprach ebenfalls. ich schrieb gedichte, die ich unter www.klausens.com/klausens-und-beate-und-serge-klarsfeld.htm ablegen werde. anbei noch der vorankündigende text der justizverwaltung:

„Um 14.00 Uhr wird im Rahmen der Veranstaltung im Gerichtsgebäude am Appellhofplatz zur Erinnerung an den dort vor dreißig Jahren abgeschlossenen Lischka-Prozess eine Gedenktafel enthüllt. Zu der Feierstunde (von 14.00 – 15.00 Uhr) werden die Justizministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Roswitha Müller-Piepenkötter, der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Jürgen Roters, sowie aus Frankreich Beate Klarsfeld und zahlreiche Nachkommen bzw. Verwandte der jüdischen Opfer erwartet. Der damalige Vorsitzende des Schwurgerichts des Landgerichts Köln und spätere Präsident des Landgerichts Bonn, Dr. Heinz H. Faßbender, wird eine Ansprache halten.

Kurt Lischka, im besetzten Frankreich u.a. Polizeichef von Paris, war an den Deportationen von Juden aus Frankreich in die Konzentrationslager des Ostens beteiligt. Nach dem Krieg lebte er zunächst unbehelligt in Köln. Am 11. Februar 1980 verurteilte ihn das Schwurgericht des Landgerichts Köln wegen Beihilfe zum Mord zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren.“

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