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klau|s|ens grüßt silvester, aber nicht HARTZ IV – www.klausens.com

klau|s|ens, heute ist es wieder so weit.

du vergisst, dass sie jetzt 10 jahre hartz IV feiern.

wer?

na die, die das alles gemacht haben: schröder, müntefering, sozialdemokraten, rechte gewerkschaftler.

das versaut einem ja jedes silvester.

HARTZ IV war (und ist) böse, böse, böse.

und es kam von der SPD.

das macht dann auch die SPD böse, böse, böse.

und die arbeitslosenzahlen?

denen glaube ich schon lange nicht mehr. arbeitslose zaubert man weg, indem man sie aus der statistik entlässt.

durch arbeit?

nein, gerne durch arbeitslos-sein-entlassung ins alter (der unvermittelbarkeit) und die unvermittelbarkeit als solche. — hauptsache: aus der statistik verschwunden.

dann auch in existenzgründungen und unendliche kurse.

hauptsache: weg aus der statistik.

dann in hilfsjobs und zu hungerlöhnen, hundertausendfach, millionenfach.

dafür danken wir der SPD.

und alle verweisen nun auf die niedrige arbeitslosigkeit in deutschland.

es ist ein gigantischer schummelscherz, der da mit uns getrieben und betrieben wird.

dennoch grüßen wir silvester!

wir haben keine andere wahl: die SPD wird bleiben … und alle anderen schrecklichen parteien ja auch. (AfD — ach nee!)

hetzer mit und ohne PEGIDA wird es auch weiterhin geben.

leider: rassenhass ist das schlimmste, was es so gibt. so entstehen progromstimmungen: schrecklich, das alles.

dennoch grüßen wir silvester.

wir haben keine andere wahl: das menschsein und den menschen an sich werden wir nie (für sich) abschaffen können.

leider. (grüßen wir das neue jahr eigentlich auch? also: nur für uns?)

klausens-k-werk-stern-muster-silvester-blumen-31-12-2014-mit-logo

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klau|s|ens dichtet an … gegen die verrinnende zeit im stau – www.klausens.com

klau|s|ens, du mal wieder im stau?

man sollte nicht nach köln fahren, schon gar nicht zur rush-hour.

und du tatest deshalb was?

ich hörte radio. da kam der verkehrsfunk.

sie sagen jetzt immer, wie viel zeit man verliert, im stau.

genau das: seit einigen wochen schon. erst hört man nur so halb hin, wenn man nicht auf der entsprechenden autobahn ist.

und dann?

dann sagte mir ein ehemaliger klassenkamerad das wort „zeitverlust“.

was geschah nun?

ich hörte ab sofort nicht mehr die gesamte meldung, sondern ausschließlich das wort „zeitverlust“, wannimmer ich WDR-radio hörte. ich war auf dieses neue wort wie fokussiert.

wie gehst du damit um?

ich denke von morgen bis abends über die idee von „zeitverlust“ nach.

was erbringt das?

gestern im stau kam ich dann auf dieses schlichte, aber überaus durchtriebene gedicht – es ist also ein LIVE-gedicht, ein live reagieren auf die ewigen „zeitverlust“-durchgaben des WDR. es heißt „je öfter man es nennt“.

JE ÖFTER MAN ES NENNT

Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust
Zeitverlust

DESTO MEHR HAT MAN (DAVON)

Copyright: Klausens am 24.11.2014, Montag, Autobahn A 555, gegen 8:35 Uhr MEWZ, Bonn Richtung Köln, Höhe Abfahrt Köln-Rodenkirchen, BEZUG: Die Verkehrsdurchsagen im WDR, die neuerdings seit ein paar Wochen auch Angaben zum „Zeitverlust“ durch Staus machen.

schön, ich aber überlege gerade, wie ich die zeit wieder reinhole, die ich mit diesem blogeintrag verbracht habe.

kunstfoto-k-werk-zeit-und-zahlen-klausens-10-11-2014-und-25-11-2014

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klau|s|ens denkt über die vielen informationen in den computer-telefon-internet-geräten nach – www.klausens.com

klau|s|ens, mir wird jeden tag, jede stunde, jede sekunde deutlicher und dann noch deutlicher, wie viel wir hinterlassen … an spuren und an informationen.

es ist unendlich, zweitklausens, unendlich: denn mittlerweile bewegt sich fast alles über internet und dann in den medien drin. bis hin zur fernsteuerkamera, die den menschen die garage überwacht.

jeder link, jede mail, jedes husten … alles wird da und dort abgespeichert und ist recherierbar.

da braucht man gar keine NSA.

nein, schon ein normaler mensch mit normalem hirn, der kann sich dann A und B und C zusammenreimen: dort ein hotelzimmer gebucht, da an hildegard geschrieben, jenes foto, die stromrechnung, dann das jahresabo … und der FACEBOOK-eintrag zum aufstieg der borussia, die todesanzeige vom herbst (auch online samt aller familienangehörigen). und … und … und …

und diese daten werden mehr und mehr und mehr.

jedes schulkind ab 6 hat ja fast schon ein smartphone und alina schreibt brav an mama, wo sie ist und was sie tut.

das alles nimmt ausmaße an, die unglaublich sind.

im internet sind dann diese berühmten „spuren“.

unternehmen wie „people check“ und andere saugen diese informationen zusammen und bieten diese im internet als eigene neu-informationen: da ist die auswertung schon begonnen, und die aufbereitung ist kostenlos für jedermann. („123people“ ist übrigens seit frühjahr 2014 vom netz. da sind mir die hintergründe aber nicht ganz klar.) anbei ein text zu dem, was 123people so machte: >>123people durchsucht das Internet in Echtzeit und greift dabei nicht nur auf Internetseiten zu, sondern durchsucht auch explizit die verschiedenen Communities und sozialen Netzwerke nach passenden Ergebnissen. Nach der Eingabe des Vor- und Nachnamens werden Ergebnisse ausgegeben, die übersichtlich nach relevanten E-Mail-Adressen, Telefonbuch-Einträgen, Bildern, sowie Einträgen bei Amazon oder in Branchenbüchern und vielen weiteren Kriterien gegliedert sind.<<

auch „yasni“ ist noch so ein unternehmen. die sind zudem auch weiterhin aktiv. „personensuchmaschinen“ nennen diese „angebote“ sich allesamt.

was diese „peoplecheck“- und „yasni“-unternehmen und andere weitere machen, ist nur die erste, leichte, „harmlose“ vorstufe der datenaufbereitung. hier ein zitat von der homepage von peoplecheck. heute abgerufen:

>>Was ist PeopleCheck?

Peoplecheck bietet die Möglichkeit, eine Suche mit Namen-/Ortkombination durchzuführen, bei der allgemein öffentliche aus dem Internet zugängliche Informationen komprimiert dargestellt werden. Alle Informationen stammen aus allgemein zugänglichen Quellen (gesetzliche Grundlage §28 BDSG Satz 1 Nr.3), bei denen der Verantwortliche die Daten bewusst in Kenntnis der Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit bekannt gegeben hat. Peoplecheck erhebt, speichert, verarbeitet und nutzt für die Suche keine personenbezogenen Daten aus anderen als allgemein zugänglichen Quellen. Peoplecheck legt keine Personenprofile zu realen Personen an. Peoplecheck arbeitet nur mit Vornamen-/Nachnamenskombinationen und kann diese keinen realen Personen zuordnen. Insbesondere aggregiert Peoplecheck nicht mehrere Informationen zu identischen Personen. Sämtliche Inhalte werden in unterschiedlichen Datenbanken gespeichert und nicht über feste IDs verknüpft. Aus allen Datenbanken werden die gefundenen Suchtreffer zur eingegebenen Namenskombination auf einer Suchergebnisseite dynamisch ausgespielt. Die Zusammenführung der Suchergebnisse aus den einzelnen Datenbanken geschieht bei jedem Abruf neu. Peoplecheck erzeugt somit keine „neuen“ Profile und hat keinen Einfluss auf die Richtigkeit der Daten von externen Seiten. Der Algorithmus unserer Suchmaschine verfügt nicht über die Intelligenz verschiedene Informationen einer konkreten Person zuzuordnen. Die Verarbeitung und Nutzung der Daten erfolgt nur im Rahmen des Webportals.

Selbstverständlich können Sie über den Button „Inhalte entfernen“ versehentlich ins Internet gelangte Informationen bei Peoplecheck kostenfrei löschen.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir korrekte amtliche Veröffentlichungen nicht löschen werden und unbegründete Zensur zurückweisen. Selbstverständlich halten wir jedoch die Löschungsfristen nach dem Bundesdatenschutzgesetz ein und entfernen Falschmeldungen. Bitte verzichten Sie auf Anfragen gemäß § 34 BDSG, wenn die Quelle der Herkunft (zum Beispiel Amtsgericht) durch uns veröffentlich wird, oder Ihnen bekannt ist. Wir machen teilweise vom Auskunftsverweigerungsrecht nach §34 BDSG Abs. 7 Gebrauch. Im Falle einer schriftlichen Anfrage auf Auskunftsersuchen bitten wir einen ausreichenden Identitätsnachweis beizufügen, da sonst Anfragen eventuell vorhandenen Daten nichtt zugeordnet werden können und wir aus Sicherheitsgründen keine Auskunft erteilen dürfen. Geeignet sind Kopie amtlicher Lichtbildausweise.<<

was NSA und company (auch deutsche geheimdienste natürlich!) in den hinterzimmern machen, ist dann die höchststufe.

ich sage also: man darf einfach keine spuren hinterlassen.

ach, ein wie kluger gedanke: jedes foto über die party weniger ist ein sieg für dich! wie toll! wie groß! (das höre ich doch jeden tag in jeder sendung. bullshit!)

und was denkst du?

ich denke, dass die menschen, die gar keine spuren hinterlassen, die gar keine geräte haben, gar keine mails nutzen, sich der technik ganz verschließen, die klügsten sind.

… weil diese keiner kennt!

genau das: ohne spuren gibt es dich nicht.

jetzt aber sage ich dir einen wichtigen gegengedanken.

welchen?

wenn alle menschen spuren hinterlassen und da sind 100 oder 2.000 oder 30.000, die das nicht tun – dann sind genau diese hochverdächtig.

meinst du?

aber ja: ich würde überlegen, wieso die gänzlich ohne spuren im netz sind. dann würde ich sagen und denken: „die haben was böses vor! das ist absicht und plan. und weil es von diesen gar keine spuren gibt, werden wir diese nun doppelt und zehnfach LIVE und vor ort und in persona durchleuchten.“

daran habe ich ja noch gar nicht gedacht!

unser system ist also so perfide, dass sich diejenigen verdächtig machen, die spuren hinterlassen, aber auch diejenigen, die keine spuren hinterlassen.

man kann dem also nicht entrinnen?

so sieht es derzeit aus. traurig, aber dennoch knallharte wirklichkeit.

dann beruhigt es mich geradezu, dass wir mit diesem blog-eintrag auch wieder eine spur hinterlassen haben. (scheint ja besser als keine zu hinterlassen!)

aber welche?! wie schätzt man die nun ein?

klausens-k-werk-kunstwerk-kernnotal-10-11-2014-und-21-11-2014

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klau|s|ens sieht noch vieles als manches im papier – www.klausens.com

klau|s|ens, bald ist es ja nicht mehr da.

was?

das papier.

wieso denn?

weil die leute doch heute alles mit diesen elektrisch-computerisierten geräten machen. nimm allein das e-book.

und dann geht das papier weg?

die leute kaufen keine fernsehprogrammzeitschrift, sondern holen sich das aus einer app.

der wetterbericht kam irgendwann mal im fernsehen, trotzdem haben wir weiter die tageszeitung gelesen, wo der wetterbericht dann auch noch mal drin war – allerdings etwas veraltet dann schon.

damals war’s, ja damals.

und heute?

hol dir doch deine BILD übers tablet! warum noch diese riesigen blattseiten wälzen?

warum? warum? ich liebe das papier. (und die BILD eigentlich gar nicht.)

das sagen doch alle: „das papier stirbt niemals aus.“ oder: „was gibt es schöneres, als ein buch aus papier in der hand zu halten.“

glaubst du es nicht?

nein, ich glaube nichts mehr.

das ist aber dein problem! wie hältst du es auf der toilette? mit dem papier?

das ist eine gemeine frage.

wohinein wickelst du frischen fisch?

ich esse keinen frischen fisch.

wie schreibst du?

siehst du doch: im computer … hinein ins internet.

wie lebst du?

in einer welt, die sich mit dem verschwinden des papieres auseinandersetzen muss.

ich sage dir eines: viele der billigen bücher aus papier werden in ländern gedruckt, die dann papier aus abgeholzten bäumen gewinnen, die man nie abholzen dürfte.

papier = baumsterben?

vielleicht, vielleicht.

und durch diese computer stirbt nichts?

so habe ich das nicht gemeint. ich sehe es alles nicht so einfach.

hauptsache kompliziert: ich weiß. diese schönen notizzettel von leuten wie einstein. die kommen dann jahrzehnte später in die ausstellungen über das leben von genies.

na also: allein deshalb kann papier nicht aussterben. allein deshalb.

und wenn es mal keine genies mehr gibt?

dann zwingen wir diese hochbegabten computer auch noch aufzeichnungen auf papier zu machen: für spätere ausstellungen … und damit es nicht ausstirbt.

klausens-kunstwerk-k-werk-it-is-all-about-paper-21-11-2014

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klau|s|ens bietet zum tagelang-streik der GDL nur noch badezimmer-ironie – www.klausens.com

klau|s|ens, es ist wieder so weit: wieder diese bilder und szenen, über die wir schon schrieben.

jetzt mehrere tage lang. bahnhöfe über bahnhöfe. reporter über reporter. gestrandete reisende über gestrandete reisende.

man fühlt sich vollkommen auf den arm des hirnes genommen.

wenn dein hirn arme hat, wird man dich dort auf „den arm genommen“ haben.

ich stelle mir das im bad vor.

was?

streik! – dass etwas nicht mehr da ist, und dann bricht alles zusammen.

nimm alleine die seife, wenn sie fehlt. oder shampoo.

dann kann ich mich aber dennoch duschen.

schön, dann nimm es krasser: es gibt kein wasser!!!

das ist natürlich hart: dann kann mich auch nicht mehr duschen.

na also: und jetzt stell dir alle wasserwerke deutschlands vor, wie da vielleicht 500 oder 800 „wassermarsch-absteller“ ganz deutschland in den untergang treiben könnten.

die stellen einfach das wasser ab und sagen: „streik!“

und 80 millionen in deutschland können sich nicht mehr duschen.

weil 800 es so wollen.

aber alle stinken am ende. (so ungeduscht!)

ja, das ist ein schönes bild. bei aller liebe für die lokführer … so viel ärger muss doch nicht sein. das hat ja nichts mehr mit der „arbeiterklasse“ zu tun, die sich gegen ihre ausbeuter erhebt. (oder doch? oder doch?)

ich denke, die pobacken sollten streiken.

wie meinst du das?

hättest du zwei pobacken und eine würde streiken …

was wäre dann?

du könntest nicht mehr unter der dusche beide pobacken einseifen. wäre das nicht schrecklich?!

ich könnte bei einer pobacke auch nicht mehr von „po“ reden, das wäre noch viel schrecklicher.

deshalb sage ich ja: was soll das alles?

aber wenn die seife streikt und dann schon das wasser im bad abgestellt wurde, dann macht die eine pobacke, die da streikt, auch keinen großen unterschied mehr.

ich würde trotzdem sagen: „iss‘ doch alles für’n arsch!“

sicher, aber wenn die eine pobacke wegen streiks fehlt, würde auch diese schimpfartige und beleidigende aussage des zornes und frustes nicht mehr möglich sein.

also hat sich die GDL das gut überlegt!

wieso GDL? es müsste die GDP sein: die „gewerkschaft der pobacken“.

ach, leck mich doch!

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klau|s|ens in fragender ehrfurcht angesichts der großmenge veganer kochbücher – www.klausens.com

klau|s|ens, du hast mal wieder geblättert.

ja, in einem fachmagazin über bücher, also über kochbücher.

was stelltest du fest?

es scheint unendlich viele bücher und neue bücher zum thema „vegan“ und „vegan kochen“ zu geben.

ist doch schön, wenn man die schweine und hühner und kühe nicht mehr quält und quält und quält und …

aber das ist doch nur ein segment der kochbücher: die fleischkochbücher sind ja schon unendlich.

und dann die kochbücher, wo gegrillt wird. iiih!

da hört man die tiere aus dem kochbuch schon schreien.

die tiere, die durch gaskammern laufen, um betäubt zu werden, dann durch kopf-ab-maschinen … es ist schrecklich, was der „aufgeklärte“ mensch so tut.

und das schöne (?) ist: da haben sie tierfabriken, die an KZs erinnern, in schlimmster und schändlichster art … und dort haben sie tausende von veganen kochbüchern. sie haben beides, diese menschen.

die menschheit hat immer beides, oder auch vieles: also viele facetten zugleich. (in einem menschen drin findest du ja auch alles von gut bis böse bis bescheuert!)

ich hatte aber nun beim begucken des fachmagazins noch eine befürchtung über diese bekloppte menschheit.

welche könnte das sein? es gibt mehr veganer als vegetarier? ist es schon so?

nein, nein, ich meinte etwas anderes: es gibt vielleicht nun schon mehr vegane kochbücher als tatsächlich aktive veganer.

die menschheit ist also bescheuert und bekloppt zugleich.

… und rate mal, wer die veganen kochbücher wohl am meisten kauft?! na?!

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klau|s|ens haut ein kunstfoto in den blog – www.klausens.com

klau|s|ens, heute wohl nicht viel lust?

dieses schreiben ist mal schön, mal weniger schön.

was versaut dir die laune?

diese ganzen apps, das ganze internet, diese ganze spionage: je mehr einem das klar wird, desto mehr verliert man die laune.

alles ist bekannt.

gewiss, alles ist bekannt … oder man schließt sich von allem aus. früher hat man seine adresse ins telefonbuch gestellt, heute fragt man sich: wieso?

wieso?

man will wohl belästigt werden: alles öffentliche führt zu belästigungen aller art. – aber das ist ja nur der kleine teil, wenn telefone klingeln und böse oder schmierige menschen dir etwas andrehen wollen.

der große teil?

jeder kann sich muster deiner person zusammenbauen. nicht nur die blogeinträge, sondern alles wird erfasst, alles: jedes bank-aufrufen, jedes film-suchen, jede namens-eingabe. alles wird erfasst, überwacht und die daten werden zugeordnet.

wenn man ein smartphone mit betriebssystem android = google hat, und dann auch noch vie GOOGLE im internet surft: dann ist es besonders schlimm und besonders klar. GOOGLE ist der absolute datenprofiteur, weil sie über 2 wege an dich rankönnen. (und MICROSOFT nun ja auch; die haben auch ein betriebssystem für handys und die suchmaschine BING … und dann auch noch die betriebssysteme für die normalen computer.)

dieter bohlen würde sagen: „ich habe ja nichts zu befürchten.“

gewiss, die menschen in ihrer so großen naivität sehen nicht, wozu und wohin das alles führt …

es wird sekündlich schrecklich und schrecklicher.

selbst wenn du via fern-app deinen kühlschrank per internet und smartphone oder so kontrollierst: alles ist allen denen bekannt, die meinen „alle“ zu sein.

großunternehmen wie GOOGLE, geheimdienste, verbrecher. alle wissen alles von dir und deinem leben.

überall daten und sensoren, überall informationen.

alle infos laufen in schaltzentralen zusammen.

und schon kannst du dieses oder jenes tun: jeder mensch, der elektronisch kommuniziert, ist erfasst. eine STASI-NEO entsteht an allen ecken und kanten, von unterschiedlichen gruppen jeweils einzeln betrieben. (und eines tages tun sich alle „datengrapscher“ – wie unlängst die hooligans in köln – zu einer besonders schlimmen rotte zusammen, aber sie zeigen sich nicht, auf keiner straße. sie bleiben im dunkeln.)

und die, die nicht elektronisch kommunizieren, sind auch erfasst, weil die krankenkassen und ämter und banken und et cetera ja daten über dich und von dir auf ihren anlagen sowieso „verwalten“.

diese welt bedroht uns, aber wir können nicht immer daran denken.

wir können auch nicht tag für tag die apps und ihre zugriffe dokumentieren … für die geschichtsbücher der welt.

nein, wir wollen auch einfach mal ruhe und freude haben.

deshalb hauen wir heute eines unserer kunstfotos in den blog. jawohl!

moment mal, erkenne ich da nicht den …? müsste man nicht jetzt per gesichtsdatenerfassung …? wäre das nicht machbar, rauszukriegen, wer …? – also, hör doch mal!

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klau|s|ens zeichnet was zu ehren (von dem festakt) für 25 jahre montagsdemo leipzig – www.klausens.com

klau|s|ens, 70.000 waren das. 70.000 tausend.

eben: und schon war’s geschehen. heute vor 25 jahren. 70.000 tausend sagten letztlich eher „nein“ als „ja“.

du meinst, dann kam auch dieser mauerfall?!

der kam ja, der kam ja. aber im november 1989.

alles lief so ungedacht und verdammt gewaltlos ab.

vielleicht sollte man deshalb den festakt und alle historischen bilder heute mal kostenlos nach china senden.

und nach hongkong.

an alle beide. (aber hongkong gehört ja formal nun auch zu china.)

aber die wollen nicht zurücktreten.

wollten denn honecker und co. zurücktreten?

wir denken auch an den großen pfarrer christian führer.

ja, leider ist er mittlerweile verstorben. aber (an) solche personen denkt man immer mit, wenn es um die großen demonstrationen von 1989 geht.

denn immer war ja etwas davor, zeitlich gesehen.

und oft dauert es jahre und jahre an beharrung … bis dann alles  (endlich! endlich!) mal zusammenbricht.

das denkt sich die krankheit ebola vielleicht auch.

an die wollen aber heute nicht erinnern. die sitzt ja aktuell auch in leipzig. jeder und jede bekommt ihren eigenen festakt. oder schreikrampf. je nachdem, wie es ausgeht.

und heute bekommt die demo vom 9.10.1989 mal eine zeichnung von uns. (das könnte der entwurf für ein denkmal sein.)

„MONTAG UND DIENSTAG FEIERN DIE EINHEIT DER DEMO“.

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klau|s|ens erschafft kunst aus dem ärger über die zeller-hamm-bebauung – www.klausens.com

klau|s|ens, am ende hat der ganze ärger über die, die unsere welt nachhaltig zerschandeln und verschandeln wollen und werden, doch noch etwas gutes.

was soll das sein?

die kunst!

ich sehe keine kunst.

man könnte den verbauten zeller hamm eines tages als kunstwerk auffassen.

aha, ein kunstwerk in der natur also.

„landscape art“, ja, ja, ja.

das muss wunderschön sein!

das ergebnis zuerst einmal nicht, was die da bauen. aber als philosophisches gedachtes … wunderschön.

du meinst: kunst darf nicht nur schön sein, sie muss auch anklagen?

genau das! dann wäre ein zerstörter zeller hamm eine kunst als anklage an den bauwahn.

und dann wären die leute von zell und umgebung helden der kunst!

ja, sicher: es ist eine großartige idee.

dann werden die von bernkastel-kues aber auch so ein kunstwerk haben wollen!

sicher: sollen sie doch. wir reißen die ganze natur hinweg, bauen alles zu und hinüber … und es sind immer kunstwerke, die ganze mosel lang. (auch trier wird für das neue seine römerbauten hergeben und opfern! gern sogar!)

dann ist die mosel nichts mehr für weinliebhaber?

ab sofort eher weniger. die mosel wandelt sich zur „kultur- und kunstmetropole mosel“. (denk auch an die hochautobahnbrücke, die sie ja auch schon bauen! herrlich! alles „landscape art“ vom feinsten!)

und die kunstwerke? wo sind die?

das sind jeweils die total verbauten städte und dörfer und gemeinden. die sind die kunst! und: kein weinberg soll übrigbleiben.

das nenne ich wirklich „kulturwandel“.

man muss sich nur mal „ganz neu aufstellen“.

und die bauherren vom zeller hamm samt gefolgschaft sind da die pioniere?!

genauso ist es!

hurra, hurra, es lebe die kunst! zeller hamm, du meine liebste kunst! beton und zement, wir lieben euch, weinreben, wir hassen euch!

und, klau|s|ens, wir haben auch selber profitiert … von all dem ärger.

wie denn?

wir haben unser kunstwerk geschaffen … eine ganz neue idee von „haus“. (siehe unten!) das ist ja alles durch das alles wegen zell und dem hamm da gekommen!

wir werden den bausündern aller länder ewig dankbar sein. es lebe die kunst! nieder mit der natur! zeller hamm = zeller baukörper! alles ist kunst! natur ist nichts! erst der zement macht den menschen zum menschen!

so höre ich das gerne. schön! (ein weiser mann, dieser künstler klau|s|ens!)

 

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klau|s|ens erwartet die militärische reaktion chinas in hongkong – www.klausens.com

klau|s|ens, es sind die straßen und plätze der welt.

da ist dann plötzlich was los, dann werden die kameras angeschaltet … und wir sind tagelang LIVE dabei.

kairo ist vorbei, kiew ist vorbei, stuttgart 21 ist vorbei, gezi-park in istanbul vorbei … auch thailand vorbei. aber es kommt ja immer wieder etwas neues.

die unruhen vergehen, werden eingestampft, aktivisten kriminalisiert … oder (leider nur bisweilen) das volk kann diese oder jene bösen da oben wegbekommen und abservieren. (die herrscher! immer diese herrscher!)

und nun guckt das große china ins stets anders sich gebärdende hongkong, welches es ja von den briten zurückforderte und dann zurücknahm. (dabei musste hongkong einiges an status und freiheit einbüßen. seit 1. Juli 1997. dennoch: hongkong blieb immerhin eine sonderverwaltungszone.)

aber hongkong spielt nicht so mit wie der kommunismus als diktatur.

der kommunismus von oben sollte sich sowieso mit dem papsttum zusammentun: da kommt auch alles von oben.

es ist die idee des „demokratischen zentralismus“, dass es ein paar pseudoscheinreste von demokratie gibt, aber letztlich die de-facto-diktatur von oben (aber alles passiert nur für das volk und im namen des volkes! hoho!)

ja, wir lieben china für sein so tolles system, welches die menschen so frei und unfrei in einem sein lässt.

und drei kandidaten, die china für hongkong dann als führer zur „wahl“ vorgibt … auch das erinnert an die bischofswahlen bei den katholiken.

man versteht gar nicht, was die kommunisten in china mit den katholischen christen für probleme haben?! vieles ist doch ähnlich gedacht!

und dann ist da wieder jene klobige und klebrige masse namens „volk“, die immer wieder für überraschungen gut ist.

erst hat man die proteste noch belächelt, gerade in china, und nun haben sie nach 1, 2, 3 jahren eine solche masse und größe und ein solches ausmaß erreicht, dass die herrscher von china nicht recht weiter wissen.

am ende kommen dann immer die panzer: >> Tian’anmen, Tian’anmen, Tian’anmen !!! <<

so rufst du?

aus schrecken! aber nach innen. – innerlich, ja, innerlich: ich erwarte wieder die panzer, die doch china in aller welt nur geschadet haben. dann diese sinnlosen toten, die china damals hervorbrachte. aber ich rechne dennoch damit. erst kommen wasserwerfer, aber dann die panzer.

du meinst, die führung ist nicht dumm, aber auch nicht verdammt klug?

das klügste wäre die demokratische öffnung: aber dann müssen immer die meisten von denen weg, die jetzt herrschen.

das wollen die nicht?

nee, niemand will freiwillig weg. an der macht lebt es sich (scheinbar) immer am besten.

aber das ist nur äußerlich.

eben: status, geld, macht, einfluss, herrschaft.

das glück des menschen macht sich aber gar nicht daran fest, denkt der weltphilosoph.

sicher, aber an der armut und der unterdrückung ja auch nicht. wer die wahl hat, zwischen zwei übeln, wählt immer das angenehmere übel.

und das könnten eventuell panzer sein?

bei dieser staatsführung in der volksrepublik china (VOLKS…republik!!!) muss man mit allem rechnen.

es lebe das volk! das wahre volk! das echte volk! das demokratische volk! (und nur das!)

klausens-k-werk-kunst-foto-live-aus-fernsehen-hongkong-proteste-wegen-scheinwahlen-1-10-2014-1000-pix

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