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klau|s|ens liebt den plätzchenstreit der katholiken – www.klausens.com

klau|s|ens, man kann sich jahrzehnte und jahrhunderte über die kleinen „dingelchen“ streiten.

in der katholischen kirche ist es so schön: es geht um die runde oblate, das plätzchen, den leib christi, die „speise“ bei der eucharistie …

… und wer mitessen darf.

dabei sollen doch alle mitessen, die kirche ist doch angeblich „christlich“. brot für millionen und so.

aber beim leib christi dann doch nicht. (symbol! symbol! symbol!)

der evangele darf nicht den leib christi in der katholischen kirche aufessen.

darüber streitet man sich.

erbittert.

denn das ist theologie.

in der theologie werden die dinge alle aufgeladen … mit höchster bedeutung.

so schafft sich jede kirche das eigene mysterium. trick 17 alias trick 49.

… auch wenn man an denselben jesus glaubt.

oblate ist nicht oblate, oh nein, oh nein.

und das geht dann jahrzehnte und jahrhunderte und jahrtausende so.

die welt ist voller dringlichster probleme, aber die kirche verwendet tonnen von gedanken, skripten und resolutionen zu diesem thema. ökumene ist eine einzige lächerlichkeit, aber man redet von morgens bis abends darüber, u. a. am beispiel des essen dürfens und nicht essen dürfens der plätzlein. (armer evangele! armer kathole! müsset ihr also dero arg hungern?)

besonders die katholische kirche ist beim thema oblate wie besessen … und besonders aktiv-reaktionär-beharrend-konservativ  derzeit der erzbischof von köln … und seine mannen.

und als ungläubiger versteht man es nicht, wie man sich so viel hirnschmalz damit „versäuern“ kann, wer wo wie und wie nicht das plätzchen isst, dieses heilige plätzchen. dabei müssten doch alle purzeln vor freude, wenn sie den leib christi überhaupt zu sich nehmen können. (wieso das verbieten? mit angst vor kannibalismus hat es ja nix zu tun!)

und deshalb dürfen die evangelen bei den katholiken nicht „mitessen“. wegen des „richtigen“ und „einzig wahren“ glaubens!

dabei sind die „mitesser“ (im sinne der pickel) der welt doch genau alle diese kirchen, die definieren, dass es gott gibt, was gott ist und wie man diesen gott nun verehren darf oder muss.

ein festival der lächerlichkeiten und der eitelkeiten.

und jesus gab das brot, lächerlich, brotabgabe an evangelen ist bei den katholiken aber verboten, zumindest diese plätzchen, das nicht!

mich wundert, das man diese plätzchen nicht sowieso im gottesdienst LIVE in der kirche backen tut, um den heiligkeitsstatuts besonders zu betonen.

auf diese idee ist bislang niemand gekommen.

mir doch egal! ich habe eh ein problem mit weizen. rein vom magen her. (von anderen zusatzstoffen in der weltoblatenproduktion mal ganz zu schweigen.)

oblatus hostiensis plätzchenius: gelobet sei der bäcker!

gott wird sowieso immer „frohlocken“, wenn er diese kaum leckeren und arg faden dingelchen sieht. (wer hat sich das alles überhaupt ausgedacht? dieses ungenießbare zeugs?)

klausens-oblatus-hostiensis-plaetzchenius-10-6-2018

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klau|s|ens zur UNLOGIK der EIN-UND-ÜBERHAUPT-GOTT-KIRCHEN [egal welcher konfession] – www.klausens.com

klau|s|ens, was hat dir der der kurzbesuch bei der evangelischen synode der EKD am 13.11.2017 eingebracht, da in bonn, da im MARITIM?

man schaut sich diese verteter und *innen da an, man hört ihnen zu, man lauscht dem singen (was ja immer dazugehört, auch zu den sitzungen: singen und musik), man beobachtet das präsidium, man vernimmt die redebeiträge … am pult und später aus dem „feld“ der abgesandten heraus, alles wirkt (auf mich ein). auch die kleidung, die gestik, das gehen und stehen, das umdrehen.

und wie?

das EVANGELISCHE wirkt immer nett, hilflos, bemüht, freundlich, fade, leblos, anständig, langweilig, wenig göttlich inspiriert, adrett, sauber, ordentlich, redlich, ohne feuer, bürgerlich, angepasst, nicht bedrohlich, gütig … und so weiter und so fort.

ach so: gospelsongs sind ja ganz schön.

oh ja, gospelsongs singe ich auch gerne mit, ohne an GOTT zu glauben. in gospelsongs entsteht etwas, ein bestimmtes gefühl, was man als HOLYNESS bezeichnen könnte … aber man muss da(zu) an keinen gott glauben. (und viele der alten orgelgesangsbuchlieder sind so fade, dass man diese endlich ins archiv räumen wollte, aber der zähe und leidend wirkende notenmist alter tage wird sonntag für sonntag noch abgesungen, in den gottesdiensten. dabei bleiben nur wenige lieder übrig, die es auch heute noch schaffen, etwa wie GEH AUS MEIN HERZ UND SUCHE …)

an was glaubst du eigentlich, du gottloser?

ich glaube (oder denke?) an das UNVERSTEHBARE. nur daran kann ich glauben, wenn es überhaupt GLAUBEN ist … dafür kann ich auch schön singen, aber mit GOTT hat alles nichts zu tun. nur wenn GOTT = DAS UNVERSTEHBARE wäre, aber dann muss man es/ihn weder preisen noch anbeten.

eben. DAS UNVERSTEHBARE entzieht sich jeder kategorie.

da brauche ich weder brav noch rebellisch zu sein: egal, was ich tue. es bleibt DAS UNVERSTEHBARE. so oder so oder so. (und die CALVINISTEN haben dann eh nix zu melden, wenn es nur noch um das UNVERSTEHBARE geht. die mit ihren prädestinationsspinnereien. prädestination macht eher soziologisch sinn: reich reproduziert reich, arm dann arm. nicht immer, aber verdammt oft.)

dann glaubst du also eigentlich nicht, klau|s|ens.

zweitklausens, ich kann diesen ganzen mist auch so nicht unterstützen.

welchen denn?

die menschen der diversen kirchen laufen immer durch die welt und behaupten folgendes:

GOTT SAGT
GOTT WILL
GOTT MEINT
AUS GOTTES SICHT
GOTT SPRICHT
GOTTES WORT
GOTT ABER DENKT
GOTT HAT
GOTT MÖCHTE
GOTT HAT VOR
GOTT VERFOLGT DIE ABSICHT
GOTT ERKLÄRT
GOTT ÄUSSERT
IN GOTTES NAMEN
GOTT IST
GOTT VERBIETET
GOTT FORDERT
GOTTES SEGEN
GOTT JEDOCH HAT
GOTT PLANT
GOTT ERWARTET

allein diese millionen von behauptungen über gott … und was er denkt und tut, in allen kirchen, so unterschiedlich sie auch seien, dieses ewige erklären und behaupten des menschen, was gott (angeblich) will und meint …. allein das beweist ja, zumal diese äußerungen so überaus vielzählig und so überaus widersprüchlich sind, dass es diesen GOTT so genau ganz und gar nicht geben kann. (ein anti-gottes-beweis per se! aus sich selbst heraus!)

sondern? was stimmt dann?

… dass dieser GOTT (oder in manchen religionen auch DIESE GÖTTER) von den MENSCHEN gemacht worden sein muss!

aber keiner will’s wahrhaben.

man müsste es mal so sagen, um die menschen noch mehr in die IRRE zuführen: „GOTT HAT GESAGT, DASS ER NIEMALS WAS GESAGT HAT!“ (zudem: allein die kategorie des „sagens“ ist ja schon menschlich.)

auch dieser satz wird demnächst auch noch in eine der milliarden religionswahnsinnsinnigkeiten noch eingehen. auch dieser satz.

klau|s|ens und zweitklausens jedenfalls sagen, dass GOTT immer nur von den menschen gemacht und erzeugt wird. danach wird er noch schön instrumentalisiert, für sitte, moral, unmoral, kleinbürgertum, unterdrückung, kerkerhaft, morde und allerlei attentate … und was es noch so alles an schlimmen gibt. auch (leider) für die zucht! züchtigung! zwangsanpassung!

… und die synode der EKD, die auch darüber diskutiert, was GOTT alles wirklich meint. und dass die kirche an verschiedenen orten nun der große „bringer“ sei. oder die sozialen medien. oder die vielfalt. – die gibt es dann auch noch.

selbst die schlimme der idee der „mission“ taucht immer wieder auf! die perversion des ganzen: mission! behämmern! gefügig machen! umpolen!

96-dpi-1000-pix-mal-1000-pix-klausen foto 13-11-2017 bonn MARITIM saal der EKD synode noch fast leer

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klau|s|ens bemerkt, dass auch die angeblich guten wie die EKD (= evangelische kirche deutschlands) das COOKIE-schnüffeln betreiben (oh, synode!) – www.klausens.com

klau|s|ens, die evangelische kirche tagt in bonn, synode.

man will den schwung des lutherjahres mitnehmen. (sagt man.)

wohin?

in die moderne! man muss was ändern, die gläubigen laufen davon.

und was?

vielfalt ist ein stichwort, kirche an neuen orten … und eben auch mehr internet und soziale medien. (einer forderte auch kürzere gottesdienste.)

und internetgottesdienste?

auch das, auch das.

wird es was erbringen?

den „sozialen medien“ laufen ja alle hinterher, und dann suhlen sie auch da wieder in der eigenen suppe. – man kann die millionen facebook-seiten doch gar nicht verfolgen, am ende sind die leute mit 200 km/h ihre 8 millionen „freunde“ und „like-verbündeten“ am dauer-höchstgeschwindigkeits-scrollen.

ja, das scrollen wird mehr und mehr, und schneller und schneller, je öfter ich mich wo eingeklickt habe. stress, kein spirit, hetze, sinnlose informationen.

also: damit wird/würde die kirche (auch die katholische übigens) kaum neue blumentöpfe gewinnen.

aber mitmachen muss man ja dennoch.

ich weiß, ich weiß: keiner will sich aus der welt ausklinken, so verrückt sie auch ist. – aber hoffnungen sollte man nicht daran knüpfen, dass vom scrollen und runterziehen von beiträgen und bildern eine neue gläubigkeit oder gar heiligkeit entsteht.

wenn es keinen gott gibt, oder man nicht an den gott gaubt, dann wird alles schwer, für die kirchen.

ich sehe mir diese hilflosigkeit in betulichkeit an … und lächele.

ja, du glaubst nicht – aber die bibeljugend hat bei einem tag der synode (montag) alle mitglieder (120 sind es formell) auf QR-codes geführt, wo die dann was eintragen mussten. etwas, was man ausmisten wollte. nicht mehr als 40 zeichen.

das ist dann die „kirche von unten“: alle reden mit und dürfen etwas zum ausmisten vorschlagen, die synode macht diese moderne via handy oder tablet oder laptop dann schon mal vor. wow! der große aufbruch? (den will die SPD ja auch so hinbekommen. die piratenpartei ist mit dem internet-medien-dings-konzept schon mal dick gescheitert.)

und das soll nun „aufbruch“ sein? chance? impuls? (man redet ja so gerne vom „impuls“ bei den evangelen.)

also: ich denke, was immer die kirche macht oder tut, es geht gar nicht, dass man selber im internet den leuten nun hinterherspitzelt.

die meinst die cookie-sache?

ja, es ist ganz schlimm geworden. fast alle seiten nutzen cookies, schicken dann die gesetzlich verpflichtenden texte vor. man kann es nicht mehr ertragen. auch die angeblich „guten“ nutzen cookies und spitzeln mit.

auch die kirche? also die EKD?

auch die, auch die!

was müssen die uns im internet bespitzeln, wo deren gott doch sowieso alles sieht? (ich darf auch nicht mal das EKD-video gucken, wenn ich die cookies auf meinem browser nicht erlaube!)

das kapiere ich auch nicht. aber gott als ein spitzelnder kann wohl kaum ein gutes konzept für die zukunft sein. (da gott alles weiß, wird er wissen, dass in seinem namen gespitzelt wird… lässt es aber auch zu! wieso soll man an so jemand glauben?)

1000-pix-96-dpi-klausens-hat-die-cookies-der-EKD-homepage-am-14-11-2017-abgerufen

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klau|s|ens schaut mal bei der evangelischen landessynode zu bad neuenahr rein – www.klausens.com

klau|s|ens, du bist nach bad neuenahr gefahren?

nein, das habe ich vor jahren mal gemacht. zur landessynode.

und heute?

… sitzt man gut geheizt zuhause am LIVE-stream, den die kirche uns zur verfügung stellt. (alle machen ja propaganda für ihre sachen. LIVE-stream ist heute gute christen-pflicht.)

und dann guckt man synode=parlament?

ja, zumindest, was öffentlich ist: das plenum.

am 8.1.2017 haben sie begonnen.

ich sah den superintendenten, das ganze gremium am quertisch, ich sah fast den ganzen saal, und ich sah später auch die ministerpräsidentin.

die kam? aus NRW?

ja, die aus NRW kam und sprach. hannelore kraft.

grußworte?

es gab diverse grußworte, denn auch hessen und saarland und rheinland-pfalz haben teile dieses kirchengebietes der rheinischen/rheinländischen kirche.

die kirche hat also eine andere einteilung als die bundesländer.

oh ja, denn alles ist ja mal gewachsen, die bundesländer sind relativ zu luther ja recht frisch.

war es denn schön, da reinzuhören?

ich hörte 2 x mal rein, am 8.1. und am 9.1.2017. (jetzt gerade ist auch, aber es geht um wahlen: nicht so prickelnd wahrscheinlich.)

was fiel dir auf?

man sagt „brüder und schwestern“.

und noch?

man spricht sehr pfleglich, sehr freundlich, sehr differenziert. auch in der diskussion: höchste harmonie, selbst bei anderer meinung. fast schon überdämpft.

behutsam?

auch das. das evangelische ist gar nicht wie „religion“, sondern eher wie eine bewegung.

wofür?

dass die menschen nett zueinander sind, dass man sich umeinander kümmert, dass man alle mitnimmt, dass man für die schwächsten da ist, usw.

das hört sich alles gut an.

gewiss, und dann singt man auch auf der synode im diskutiersaal mal zwischendurch ein kirchenlied, um eine pause zu überbrücken.

ich möchte auch evangelisch sein!

wirklich? denn man muss sich auch zugehörig fühlen, zu alledem. das ist ja eine kultur für sich. das evangelische. sehr oft fehlt der „saft“, der dann durch worte beschworen worden sein will. ein spagat.

die ziehst du dir nun am internet rein, diese religionskultur?

je, ja. also: die evangelen sind immer mutig in der flüchtlingsfrage … und jetzt knabbern sie an der AfD-frage.

aha: wenn 1 evangele für die AfD kandidiert oder so.

ja, das soll es geben. obwohl man sich die evangelische kirche als „non-Afd“ vorstellen muss, als non-rassistisch, so kann es dennoch sein, dass dort mal ein küster meint, er müsse für die ausgrenzende AfD im kreistag auflaufen, was der kirche dann nicht gefällt. und dann setzt sich ein mechanismus in gang. zuerst das gespräch.

mit solchen fragen ringt die kirche? (ich dachte es geht immerzu um „begegnung“, das dürfte doch das unwort der kirche sein: begegnung.)

aber ja doch: sie ringt mit den zeitläuften. und dann haben sie noch die ökumene, unheimlich langweilig, weil sich 2 kirchen quälen, wie sie gemeinsam sind, wie nicht. und das geht jahrhunderte. irgendwie lächerlich, diese ökumene. aber der essener bischof overbeck durfte für die katholen auch ein grußwort in bad neuenahr sprechen, in persona, am 8.1. … und am 9.1. sollte er sogar die andacht halten. gelebte ökumene. (ich fiel fast vom stuhl, wie wundervoll das alles ist. ökumene! wow!)

aber verdammt ernst, das auch! (du machst es dir mit deinen witzen verdammt leicht.)

ich sagte ja: man muss dazugehören. die evangelen sind nett, lieb, hilfsbereit, aber gern auch verdammt langweilig.

und die katholiken?

haben schöne kostüme und viele nette heilige, sind aber auch verdammt langweilig. ich bewundere die menschen, die sich da und dort ununterbrochen die messen, gottesdienste und andachten „reinziehen“. da muss man viel sitz- und stehfleisch haben.

aber diese religionen machen deutschland ja auch aus, sind teil der kultur.

deshalb möchte man sie auch nicht wegspülen: lieber langweilig als hetzerisch, um es mal so zu sagen. außerdem sind die kichen oft die „kümmerer“, z. b. in den unzähligen heimen, wo sie sich engagieren. ohne die kirchen wäre es nicht besser, eher noch schlimmer, alles.

das hört sich „alles“ aber nicht super überzeugend an. in deinen worten.

ich bin ja auch kein mitglied der kirche. ich bin beobachter der kirche. jetzt bei der landessynode in bad neuenahr kann man in den „geist“ der kirche (nicht in den „heiligen geist“!) etwas reinschnuppern. http://www.ekir.de/www/ueber-uns/live-stream-27045.php – mittlerweile zeigt man über 18.000 „total views“ an, für diesen stream: 18753 viewer gab es also soeben addiert und addiert und addiert seit dem 8.1.2017, als man den ersten stream freigab.

und frau kraft braucht diese kirche immer wieder, weil man in vielen fragen desselben geistes ist. vor den wahlen sowieso.

ich verstehe. sie kommt mir bald auch schon heilig vor, aber da war ja luther ja gegen. es ist alles so kompliziert. mit dem glauben.

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klau|s|ens bemerkt diese ewigen wie-zu-leben-man-habe-worte der kirche – www.klausens.com

klau|s|ens, der papst war in brasilien.

gewiss, er hatte wieder „botschaften“.

die leute von der kirche haben immer neue botschaften.

ständig wird gesagt, was man darf und was man nicht darf. eigentlich bei jeder predigt.

denen reicht die bibel nicht.

nein, es muss noch dieses und jenes gesagt werden, immer wieder. tue so und tue so nicht!

und immer wieder anders!

jeder legt alles so aus, wie er es gut findet.

… und übt so druck aus.

ein papst kann natürlich druck ausüben, sehr viel.

da gibt es aber den apparat, der auch immer alles auslegt und deutet und bewertet.

vergiss nicht die ganzen professoren für theologie, vergiss die nicht.

und alle verkünden kein wort gottes, sondern jeden tag erneut und erneut lebensregeln.

darum geht es: man will die menschen beeinflussen und lenken.

dazu benutzen sie den ganzen gedanklichen aufbau um die bibel und das um gottes existenz herum.

und dann legen sie los!

der eine so, der andere so.

aber es geht nicht um gott, sondern es geht um lebensregeln, bisweilen um nunancen.

diese werden dann eingehämmert und eingehämmert.

so wieder mal in brasilien.

da rief der mann die junggefolgschaft sogar zur revolution auf.

die sollen nun alle gegen das establishment rebellieren. revolutionieren. alles soll von innen und von unten neu.

wie mutig!

ja, aber auch hier geht es wieder mal um regeln, auch wenn diese nun etwas volksnaher wirken als die früheren.

du sollst so und so handeln! (millionen von enzykliken!)

gottestdienste dienen keinem gott, sondern der kern sind immer die botschaften, was man als christ zu tun und zu lassen hat.

funktionieren nicht so alle religionen?

sie sind eigentlich träger eines kodex, wie die gesellschaft zu funktionieren habe. regelanstalten.

um gott geht es denen nur am rande.

und dir?

für mich ist gott anlass zu solchen reflektionen. das ist doch auch ganz schön.

gott, welche regeln soll ich heute noch alle befolgen? (… außer im blog zu schreiben?)

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Von weiterer medialer Aufrüstung der Katholischen Kirche berichtet KLAUSENS

klau|s|ens, auch die katholischen menschen und ämter gehen weiter, in der medienoffensive.

heute ist ein wichtiger tag, zumindest im bistum köln.

was tun sie?

LIVE, alles LIVE!

du meinst die messe?

ja.

aber das hatten sie vorher auch schon. ein paar jahre schon.

aber immer nur die großen messen, sonntags, feiertags.

und nun?

nun kommen sie jeden tag.

aus dem dom?

gewiss, aus dem dom! die acht-uhr-messe kannst du live sehen. tag für tag.

im fernsehen?

ja, bei center.tv. und dann im netz natürlich. im internet. (und beim domradio hören.)

dann kommt gott nun täglich in unser haus.

das wäre die idee des medialen: wenn die leute nicht mehr zu GOTT gehen wollen, dann kommt GOTT nun zu ihnen.

jeden tag.

von der idee kann alles nun „jeden tag“ gesendet werden, nicht nur GOTT.

jede sitzung, jedes treffen, jede demo, jede pressekonferenz.

gewiss, wer soll jemanden daran hindern? im netz gibt es immer ein plätzchen, was dafür frei ist.

wir könnten senden, wie wir diese texte schreiben?

könnten wir, gewiss. (wir brauchen nur eine kamera. und dann den ton.)

wir könnten senden, wie wir die blumen gießen.

auch das! – alles könnte von jedem gesendet werden. du kannst dann nicht nur LIVE deine nachbarn von hinter der scheibe und hinter der gardine beobachten …,

… sondern jeden menschen, der irgendetwas in netz stellt. ob er nun in köln wohnt … oder in rio. (hinzu kommen die vielen cams, die es schon seit jahren gibt, wo man gucken kann, wer gerade auf der zugspitze sitzt … also nah bei GOTT.)

das ist die stets anwachsende und sich ausbreitende welt des medialen!

und GOTT ist nun einer von vielen, der sich dort ausbreiten möchte. im netz, im fernsehen, in den medien. (zu schauen dann auch auf dem smartphone an der bushaltestelle: die acht-uhr-messe aus dem dom.)

GOTT buhlt mit um die „empfänger“. ohne empfänger macht alles keinen rechten spaß, denke ich mal.

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Auf der Autobahn sah KLAUSENS den verweltlichten Gott

klau|s|ens, es war auf der autobahn.

wann?

schon im mai.

was sahst du?

„Ich halte dich – Gott.“ (Gott ist dabei kursiv geschrieben.)

von wem?

von http://www.gott.net — herausgeber: gott.net e. V., am denkmal 2, 48249 dülmen, also nicht der papst. sondern andere menschenfänger.

an der autobahn, im vorbeifahren, auf werbeschildern?

gewiss. höhe magdeburg.

und das ist die verweltlichung von gott?

wenn der papst die entweltlichung anmahnt, hat er vielleicht solche schilder im sinn. gotteswerbung der profanen art.

aber doch intelligent.

aber doch verweltlicht.

was wäre entweltlicht?

ein kloster mit dickem kreuz, welches zufällig neben der autobahn steht. das wäre entweltlicht.

und was sagen die, die an der autobahn in der nähe der gotteswerbung oder in der nähe des gotteskreuzes verunglücken?

… vielleicht nichts mehr.

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