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klau|s|ens verweist auf verzweifelt gegen die verkehrsbehörden NRW (beispiel grüner weg / hauptstraße oberdollendorf) sich abmühende radfahrer – www.klausens.com

klau|s|ens, als fußgänger oder radfahrer kommt man da kaum noch an den rhein, zumindest geht es nicht ohne große gefahren und gefährdung.

ja, die ampel ist zwar da, aber dennoch ist es gefährlich, da drüberzugehen … oder drüberzufahren, mit dem rad dann.

die autos haben vorrang. immer und immer wieder: AUTOS.

oh ja, oh ja, und wenn du die ampel nutzen willst, drückst du dein knöpfchen und wartest dann endlos.

und wenn du dann gehst?

dann musst du dauernd angst haben, dass die tausenden von autos, die nach links und wieder links dann abbiegen, zur tankstelle ARAL hin, zu OBI, zu REWE, zu ALDI, zu LIDL, und was es noch alles da gibt, in dem gewerbegebiet, dass die dich an der kreuzung grüner weg / hauptstraße erwischen.

nun aber scheinen menschen die dinge selber in die hand genommen zu haben.

ja, und das sehr klug: mit einem kabelbinder machen sie kleine eigene schilder fest, die die autofahrer warnen sollen, dass sie beim abbiegen nicht die menschheit einfach mal gefährden.

natürlich hilft es kaum.

natürlich nicht, die biegen da auch ab wie die wahnsinnigen, schnell, schnell, schnell, stress, stress, stress, diese autos … aber es ist eine art von gegenwehr gegen diese schrecklichen behörden, die alle unfallschwerpunkte und gefahrstellen gerne „so laufen“ lassen. da geht es dann auch um das thema bundesstraßen, landesstraßen, kreisstraßen. und was wie wo darf. und angeblich muss!

eigentlich geht es aber um den vorrang des autos!

gewiss: die autos brausen gefährlich und halsbrecherisch um die ampel, aber fußgänger und radfahrer sind freiwild, die gar nicht wissen, wie sie zum rhein kommen sollen, ohne sich selber in gefahr zu bringen.

„straßen.NRW“ hat ja auch nicht den besten ruf.

die machen vieles so umständlich und agieren gerne langsam, mit jahren verzug: man versteht die welt nicht. staus produzieren die auch gern, weil sie diverse baustellen gleichzeitig betreiben, ohne über die konsequenzen richtig nachzudenken. dann berufen die sich auf „verträge“, es müsse unbnedingt gebaut werden.

nun also die radguerilla! eine antwort!

oh ja, oh ja: ich begrüße das. ich sah auch an anderen stellen noch solch ein warnschild. man nimmt nun die dinge selbst in die hand.

das auto darf nicht siegen!

es geht gar nicht um das auto allein, sondern darum, dass man voller angst sein muss, um zum rhein zu gelangen. das ist doch ein schlechter witz! (eltern können ihre kinder da sowieso nicht alleine gehen lassen!)

die ganze verkehrssituation an der ecke GRÜNER WEG und HAUPTSTRASSE ist so ein schlechter witz.

im moment ist da ja auch eine baustelle in der nähe, cäsariusstraße, aber das wäre ein weiteres kapitel der großthematik: verkehr und autos. verkehr und fußgänger, verkehr und radfahrer … und ZUGEBAUTE und totalaspaltierte WELT. (und dazu dann die haltung der politik und ihrer behörden.)

klau|s|ens, was ist denn überhaupt auf dem schild?

ganz reduziert, ganz dezent: „ACHTUNG Gegenverkehr“ und dann ein fahrrad – den roten rahmen habe ich nachgezeichnet, weil ich mein foto im fahren geknipst hatte. also keine so gute bildqualität.

bearbeitetes klausens foto das eigen angebrachte zusatzschild von radfahrern gruener weg hauotstrasse oberdollendorf feb 2018

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klau|s|ens dankt bürgermeister peter wirtz zu königswinter für die zersiedelung – www.klausens.com

klau|s|ens, es wird gebaut?

ja, in königswinter wird gebaut und verdichtet: das ist schön so. (es kann nie genug sein! nie!)

wieso?

dann findet das immer wenigere grün noch mehr beachtung! (man muss mal gegen den strich denken!)

wie denn?

du musst die dinge knapp machen! in königswinter will man alles an grün noch knapper machen, und so den tourismus noch mehr ankurbeln. tolle sache!

das ist schön.

ja, das zugebaute königswinter wird jeden tag schön und schöner. parks und gartenanlagen werden zu wohnkomplexen. baukörper um baukörper entsteht. (häuser werden abgerissen und durch komplexbebauungen ersetzt.)

auf dem trillhaase-park-gelände sieht man ja jetzt auch auch schon die rohbauten. wo früher grün und gebäum war, wächst nun bauvolumen. schön!

man kann nur sagen: das ist wirklich „gestaltung“. so soll kommunalpolitik sein: mehr verdichten, mehr bebauen, mehr anwohner, mehr autos, mehr verkehr. und ständig neue baugebiete „erschließen“. so soll es sein! so wird die welt richtig schön!

und das wolltest du bürgermeister peter wirtz von königswinter mal sagen!

eben, jetzt vor der kommunalwahl muss man auch mal „danke“ sagen. (herr wirtz will ja zum 4. mal bürgermeister werden.)

„danke“ für jeden weiteren baukörper!

jawohl. danke! und schön sind auch straßen und stichstraßen und pflasterstraßen und pflastergarageneinfahrten. davon kann es auch nie genug geben!

weil dann ganz in der gedachten mitte von königswinter (und bad honnef et al.) der letzte rest eines zipfels namens „naturschutzgebiet“ noch mehr strahlkraft bekommt. (das nutzt dann allen!)

sehr richtig. und diese gedankenwelt mögen wir. das nenne ich „entwicklung“ einer stadt und seines umfeldes. und das wollten wir herrn wirtz hier im blog auch mal schreiben.

die bauweltindustrie weiß alles das sowieso zu schätzen.

königswinter genießt einen hervorragenden ruf, bei denen, die bauen und bauen lassen wollen. königswinter ist ein paradies … für zersiedeler. das mögen wir.

wer baut … hat einfach mehr vom leben.

collage-klausens-fotos-klausens-neubauten-park-trillhaase-koenigswinter-19-5-2014

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klau|s|ens kann die REWE-öffnung bis 24 uhr kaum glauben – www.klausens.com

klau|s|ens, weißt du noch? damals? als wir von den öffnungszeiten in anderen ländern hörten?

damals dachten wir: was muss new york nur für eine stadt sein. da kann man bis 24 uhr einkaufen. oder hongkong. oder wo sonst. überall waren die geschäfte so lange auf.

und wir deutschen dachten: oh, da haben wir was verpasst.

über die jahre haben sich die dinge schleichend geändert.

nun sind die geschäfte auch bei uns lange auf, immer länger.

erst war es immer halb sieben, abends. samstags sogar nur bis 14 uhr. damals.

nun kam es aber bis 8 uhr abends, bis 9 uhr abends, aber nun sogar bis 24 uhr abends.

REWE macht bis 24 uhr abends auf, und zwar zum beispiel in koenigswinter-oberdollendorf. ab bzw. seit 1.4.2014.

man kann sich das gar nicht vorstellen, man kann sich auch nicht vorstellen, dass es auf dauer bleibt.

LIDL hat nur bis 21 uhr.

REWE hatte bis dahin bis 22 uhr und legt nun noch 2 stunden drauf.

das ganze passiert nicht in new york, auch nicht in taiwan.

nein, diese 24-uhr-öffnungszeiten sind „bei bonn“, in königswinter-oberdollendorf.

wir können und wollen es nicht glauben.

aber es ist so.

wir brauchen niemals mehr nach new york zu fahren oder fliegen!

niemals mehr, denn durch die langen öffnungszeiten ist new york nun auch in deutschland, selbst in halb-städtischen regionen. selbst da.

alles ist new york: das shoppen hat uns die welt erschlossen.

wir preisen die öffnungszeiten und bücken uns demütig vor den regalen.

wir werden in tiefster dunkelheit kaufen, allein schon aus dank und zum dank.

nie war das leben intensiver!

shoppen bis 24 uhr, irgendwo in deutschland.

die freizeit ist nun ausgefüllt, der zufriedensheitfaktor wächst … parallel zum ausbluten des kontostandes.

REWE ist unser hero. und dann mick jagger. beide haben mit echtem und direktem und unverblümten kommerz zu tun.

diese echtheit kommt bei uns gut an.

1000-pix-klausens-collage-und- foto-REWE-oeffnet-bis-24-uhr-10-4-2014

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klau|s|ens entdeckt die vision vom neuen stein-bau-nix-grün-königswinter – www.klausens.com

klau|s|ens, und wie wird das „neue“ königswinter?

das königswinter des verdichtens, des zubauens, des kaputtmachens, der restnaturzerstörung?

ja, das!

da gibt es minigärten, wenn überhaupt, und alles und jedes wird gepflastert. um die baukörper herum.

und grün? natur? gebäum?

du kannst doch hoch zum petersberg gucken und da die bäume sehen (neben dem baukörper hotel)!

schön.

ja, diese alte-neue und neuneue welt ist schön: es ist die plattierte baukörperwelt, eine welt ohne sinn und verstand.

und die pflanzen?

die bekommen noch kleine restvierecke oder -rechtecke im gestein, um dann als kümmerlinge noch etwas herauszulugen.

herrlich!

ja, dieses neue königswinter ist wunderbar. alles wird stadt, alles wird stein. die ganze welt wird so. in china tun sie’s im großen, oder in den emiraten, und in königswinter im kleinen.

schön auch dein illustrierendes foto!

ja, aufgenommen am 20.10.2013 in königswinter: ich habe nur die autokennzeichen gelöscht, weil die bewohner ja bisweilen nicht dafür können, wie „entmenscht“ die welt geworden ist, in der sie nun „neu“ wohnen.

ja, die ähnlichkeit mit satten rheinauen ist frappierend. ein schönes foto!

klausens-foto-und-dezente-korrektur-das-neue-koenigswinter-19-10-2013--1000-pix

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klau|s|ens sieht den abgeholzten trillhaase-park als totale leerfläche in königswinter – www.klausens.com

klau|s|ens, ganz königswinter werde zu stein!

so haben es einige vor, ja!

es wird gebaut und bebaut und verdichtet, bis dass nichts mehr bleibt.

untem am rhein wird ein einziges band von bau und beton entstehen, ein „ruhrgebiet am rheinbande“, wie ich es nennen möchte.

eine bande scheint am werk!

es ist schrecklich!

gewiss, und eines tages werden sich alle die verantworten müssen, die weiter und weiter verbauen und abholzen und planieren und asphaltieren.

in königswinter ist man da sehr aktiv.

alles machen sie nieder: man müsste jedes einzelne mitglied des stadtrates und jedes mitglied der stadtverwaltung befragen, wo und wie sie dafür verantwortung tragen. durch welche beschlüsse und taten sie mitmachen, dulden, fördern … das wäre zu fragen. (von uns und allen nächsten generationen.)

der park trillhaase ist aktuell ein „park“ mit anführungszeichen geworden.

wo sind die bäume? wo der park?

sie haben alles abgeholzt. kein park mehr da. (der war mal gegenüber der jugenddorf-christopherus-schule (CJD) in königswinter. an der hauptstraße. nahe zur (u-)bahn-haltestelle „longenburg“ der linie 66.

noch drei oder vier bäume sind vielleicht über.

alles andere ist weg.

es werden wieder diese „klötzchen“ des wohnens für besserverdienende kommen.

es kommen bauten, menschen, autos, verkehr, stau, ärger … und jedes stück grün am rhein verschwindet.

es sind dann da nur noch „wohnanlagen“. wer am rhein langgeht, geht durch baugebiet. alles baugebiet. der rhein ist „verwohnt“.

mit natur hat es nichts zu tun.

wo ist die natur geblieben? am rhein?

dann gehe doch ins siebengebirge!

das ist ja auch durchbaut. oberpleis, unterpleis, nebenpleis, beipleis, vorpleis, hinterpleis … heisterbach, ägidienberg, thomasberg und wie sie alle heißen, die ortsteile jenseits des rheins, hin zur autobahn, hin zur A3: alles wird durchbaut. sie wollen auch die hügel zupflastern mit baugebiet um baugebiet.

erst dann sind sie glücklich.

dafür holzen sie zuvor alles ab, was noch die idee von natur beinhaltete. keine fläche darf übrigbleiben, und dann gibt es ein paar reste, die man dann unter der bezeichnung „tourismus siebengebirge“ an die öffentlichkeit als „erholungsgebiet“ verkauft.

es ist erschütternd.

ja.

gewiss, denn es geht weiter und weiter: immer geht es um geld.

wann werden die kapieren, dass man beton und stein nicht fressen kann?

ja, wann? und wann werden die verantwortlichen entscheidungsträger auf dem scheiterhaufen des christentums verglühen?

wann wird der bischof von limburg die patenschaft über die bautwutzerstörung in königswinter übernehmen? wann? (dieser tapfere mann des bauens!)

wer grüßt noch den bürgermeister von königswinter? und alle, die ihm zuarbeiten? wer?

wer liest eigentlich solche texte, wie den nun folgenden? und wer schreibt diese?

„In bester Rheinlage und in unmittelbarer Nähe des Siebengebirges entsteht in Königswinter ein neues Wohnprojekt in Königswinter durch die PARETO, die wohn-kreativ und die ProBonnum. Auf ca. 10.400 qm neu erworbenem Grundstück werden derzeit ca. 6.000 qm hochwertige Wohnbebauung geplant. Entworfen werden die Häuser von dem bekannten Bonner Architekten Karl-Heinz Schommer, nach dessen Plänen die 5 Häuser über eine zusammenhängende private Tiefgarage erschlossen werden. Zudem sollen die großzügigen Außenanlagen im Parkcharakter der exklusiven Lage gerecht werden. 

Großzügige Terrassen, Balkone und Gärten, hochwertige bodentiefe Holzfenster, keramische Bodenfliesen, Videogegensprechanlage, Parkett und eine Fußbodenheizung, welche über eine Wärmepumpe betrieben wird, garantieren den neuen Eigentümern eine außergewöhnliche Wohnqualität.“

ORIGINALTON PARETO, von deren Homepage abgerufen am 20.10.2013.

welcher bausünder geht überhaupt noch zur beichte? nicht einmal dafür haben sie noch zeit! so viele untaten sind es geworden! zu viele!

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klau|s|ens sieht trotz X-mal-hochwasser nur noch zersiedelung wie z.B. in königswinter – www.klausens.com

klau|s|ens, immer mehr hochwasser, immer mehr LIVE-berichte. wir kennen nun alle sandsäcke bis ins einzelne.

gewiss: wir werden bald auch deichbau-experten, so sehr „kümmern“ sich die medien um das wasser und den menschen und die katastrophe und die natur.

aber nichts ändert sich.

doch, sie bauen die deiche etwas höher, da und dort.

aber ist das die lösung?

je mehr wir alles zersiedeln und die böden mit gebäuden und parkplätzen und tiefgaragen versiegeln, desto schlimmer wird es.

am rhein haben alle neuen häuser so schöne extra-wände gegen das hochwasser.

aber das ist es doch! dann wird der rhein zur rinne oder gar röhre, nichts kann mehr versickern, das wasser kann nur noch längs dem beton entlangschießen. gefahr droht! mehr und mehr gefahr!

aber sie machen es trotzdem.

alle wollen schön wohnen, die wohnungspreise steigen rasant: nun kann man noch viele reiche am rheinufer unterbringen.

stichwort: sumpfweg, diese unnötige und schreckliche bebauung in königswinter nähe hauptstraße.

ach ja: sumpfweg und die interessen des kapitals. und dann stadtratsmitglieder, die das schön mitmachen. ach ja: königswinter.

sie bauen jenseits und längs des rheins.

wo?

überall – da wo villen standen, werden die ex-parks und ex-gärten davon bebaut und zugebaut. nicht nur direkt am wasser.

beispiel?

ich nehme nur mal ein ganz kleines beispiel, von einem eher kleinen haus, was aber genau so schlimm ist.

wo?

römlinghovener straße in königswinter-oberdollendorf.

was ist da?

da ist eine kleine villa, ich schätze 30er jahre. mir gefiel sie sehr gut.

und nun?

nun kommen eigentumswohnungen in den ex-garten der eher kleineren villa. siehe doch die fotocollage.

da wird also vorne die historische mauer bzw. einfassung wohl abgerissen (ist nämlich schon viel von weg), und dann kommen diese klötzchen in den garten?

es ist eher ein riegel. aber der garten muss dafür weg.

und so siehst du es immer wieder?

oh ja, oh ja. ich nenne nur das stichwort lemmerz-park: da musste die eher flache villa des unternehmers weichen. abriss! danach hat man alles total bebaut und verbaut. das ganze grün mit klötzchen zersiedelt.

so findet man es oft am rhein, auch in bonn.

gewiss: das kapital schreit und die ministerialräte wollen doch auch schön wohnen.

und nun?

nun lesen wir weiter artikel mit hochwasserwarnungen und sehen die berichte im fernsehen.

und?

wir wissen, dass alles noch schlimmer werden wird. gerade auch hier am rhein, tendenziell aber überall.

weil alles verbaut und durchgebaut werden soll und wird.

ja, der mensch kann mit „natur“ nichts anfangen. er flüchtet sich dann in die idee der „kulturlandschaft“.

waren das nich mal äcker und weinberge und so etwas? obstplantagen? gebüsche? wiesen? alles dieses?

ja, aber heutzutage meint kulturlandschaft, dass alles und jedes bebaut ist, bis die hochwässer mehr und mehr triumphieren. – danach ist „wasser“ die kulturlandschaft der moderne. überall wasser.

klausens-fotos-collage-zersiedelung-koenigswinter-oberdollendorf-hier-roemlinghovener-str-am-2-6-2013

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klau|s|ens beendet offiziell die documenta-13 am 17.9.2012 – www.klausens.com

klau|s|ens, du beendest die documenta?

aber ja, zweitklausens. aber ja!

die documenta ist doch am 16.9.2012 zuende gegangen.

denkst du: aber sie geht erst dann zuende, wenn ich sie beende.

wann beendest du sie denn, klau|s|ens?

heute, am 17.9.2012.

dann wäre die documenta also offiziell am 17.9.2012 zuende geangen, aber inoffiziell am 16.9.2012?

so kompliziert … oder auch so einfach kann die welt bisweilen sein.

das wusste ich nicht.

jetzt weißt du es, zweitklausens. die freiheit der kunst ist bisweilen so groß, dass der künstler entscheidet, wann die documenta zuende ist.

dieser vorgang wird vielleicht in die weltgeschichte eingehen. (ich denke auch immer an http://www.klausens.com/documenta.htm)

dazu sind künstler da, zweitklausens. bisweilen sind sie nur dazu da.

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