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klau|s|ens zeichnet was zu ehren (von dem festakt) für 25 jahre montagsdemo leipzig – www.klausens.com

klau|s|ens, 70.000 waren das. 70.000 tausend.

eben: und schon war’s geschehen. heute vor 25 jahren. 70.000 tausend sagten letztlich eher „nein“ als „ja“.

du meinst, dann kam auch dieser mauerfall?!

der kam ja, der kam ja. aber im november 1989.

alles lief so ungedacht und verdammt gewaltlos ab.

vielleicht sollte man deshalb den festakt und alle historischen bilder heute mal kostenlos nach china senden.

und nach hongkong.

an alle beide. (aber hongkong gehört ja formal nun auch zu china.)

aber die wollen nicht zurücktreten.

wollten denn honecker und co. zurücktreten?

wir denken auch an den großen pfarrer christian führer.

ja, leider ist er mittlerweile verstorben. aber (an) solche personen denkt man immer mit, wenn es um die großen demonstrationen von 1989 geht.

denn immer war ja etwas davor, zeitlich gesehen.

und oft dauert es jahre und jahre an beharrung … bis dann alles  (endlich! endlich!) mal zusammenbricht.

das denkt sich die krankheit ebola vielleicht auch.

an die wollen aber heute nicht erinnern. die sitzt ja aktuell auch in leipzig. jeder und jede bekommt ihren eigenen festakt. oder schreikrampf. je nachdem, wie es ausgeht.

und heute bekommt die demo vom 9.10.1989 mal eine zeichnung von uns. (das könnte der entwurf für ein denkmal sein.)

„MONTAG UND DIENSTAG FEIERN DIE EINHEIT DER DEMO“.

klausens-96-dpi-zeichnung-kunstwerk-9-10-2014-montag-und-dienstag-feiern-die-einheit-der-demo

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Zum Nur-Noch-Wahlverein CDU äußert sich KLAUSENS

klau|s|ens, die CDU ändert nach und nach alles ab.

das finde ich gut: ich mag die kernenergie nicht …. und ich bin für mindestlöhne! wenn die CDU das kapiert: bitte! gern!

wirst du sie wählen?

die CDU?

ja.

ich weiß nicht. man will sich ja zuhause fühlen, in einer partei.

das war früher so.

du hast recht: eine partei ist heute ein opportunistischer verein.

die CDU allemal.

das ist nicht mehr das gefühl: da gehöre ich hin.

viele jäger fühlten sich bei der CDU wohl.

das stimmt: das jägermilieu und das CDU-milieu … das passte.

oder rechte menschen, die immer nur sicherheit und sicherheit und sicherheit wollen.

und bewachte wohnviertel!

innere sicherheits-prediger … die fühlten sich in der CDU auch wohl.

es gab viele menschen, die waren bei der CDU, weil es einfach ihren sozialen rahmen abdeckte.

die CDU war eine heimat. auch die kirche, die katholische, die war der CDU eine heimat – und umgekehrt. alles hat mit kultur zu tun, mit traditionen, mit gefühlen.

aber alles das verschwindet.

die CDU hat heute strichlisten.

ich weiß:
minimallohn: ja / nein
AKW: ja /nein
embryo-gen-versuche: ja / nein
NPD-verbot: ja / nein
usw. ANKREUZEN / ABKREUZEN / WEGKREUZEN

und dann?

dann guckt man sich an, wie die gesellschaft tickt.

aha.

wenn die gesellschaft sich ändert, ändert sich auch die CDU.

dann ist die CDU opportunistisch?

ja, es gibt keine echte überzeugung, kein gesamtpaket, kein programm im eigentlichen, keine vision von welt … sondern nur eine anversammlung von praktikabilitäten.

das ist aber eine sache für sich.

so ändert sich die politik. du bist nicht in einer partei, sondern in einem wahlverein.

der wahlverein führt listen und ändert dauert seine auffassungen.

der wahlverein guckt sich die menschen an und macht, was diese wohl mögen würden, also die masse.

denn nur die masse garantiert den wahlerfolg.

wahlerfolg heißt ja nicht 52 %, sondern nur „stärkste partei“.

eben: mehr ist nicht drin.

das muss man aber verteidigen, wenn man den bundeskanzler oder die -kanzlerin stellen will.

das will die CDU.

das will zuerst frau merkel, aber auch leute wie röttgen oder „unsere“ arbeitsministerin, die eines tages der merkel mal nachfolgen wollen.

dann ist eine partei also keine partei mehr?

nein, eine partei ist keine „heimat“, auch die SPD nicht. bei der SPD findet man kaum noch arbeiterschweiß. auch die FDP betont die „soziale marktwirtschaft“, meint aber die „freie und ungehemmte marktwirtschaft“, und selbst da muss sie sich der forderung nach regulierung der banken beugen. alle parteien beugen sich den anforderungen der praxis.

keine partei ist noch partei.

genau das: und die alten parteimitglieder leiden.

die guten, alten zeiten sind vorbei.

die sprecher der JUNGEN UNION sehen immer noch wie söhne aus mittelreichen elternhäusern samt JURA-studium oder BWL-studium aus. diese gesichter bleiben uns noch etwas erhalten.

insgesamt ist alles nur auf den erfolg ausgerichtet.

die partei ist wie ein unternehmen. die wählerstimmen sind das kapital, mit dem man die karriere und den parteiapparat und alles andere am laufen hält. (ideologie stört da.)

das alles lernen wir von der CDU.

bei der CDU ist alles ganz rabiat. sie sollte sich nicht mehr christlich nennen, das ist falsch.

was denn?

wenn sie klug ist, nennt sie sich humanistisch, oder humanoistisch, ja, ja, humano… oder humanorientiert, dann hat sie alle optionen offen und kann jeden tag das machen, was sie für vernünftig hält.

ist die CDU denn human?

wir wissen es nicht, aber sie hat viele alte zöpfe abgeschnitten. sie ist ein wahlverein, der mit dem wahlverein der SPD in konkurrenz steht.

und ideologien? alles das? religionen?

das ist alles murks von gestern. heute zählt nur der pragmatismus des erfolges. das geht zack-zack.

und dann?

dann kann eines tages eine neue piratenpartei auf 25 % kommen und 5 jahre später bei unter 2 % wieder gelandet sein. politik ist ein einziges auf und ab.

alles wird unberechenbar.

aber alle ziehen mit, zumindest bei der CDU in leipzig auf dem parteitag.

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Die „Leipziger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums“ bei ver.di bzw. beim VS unterschreibt KLAUSENS

klau|s|ens, gestern hast du noch geklagt, was du alles unt

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erzeichnen müsstest, für eine vermeintlich bessere welt … und jetzt hast du aber doch zeit gefunden, für diese leipziger erklärung.

das tat ich schon vor ein paar tagen: die „leipziger erklärung“ unterschreiben.

na und?

manche sachen sind eben wichtig.

das urheberrecht?

ja, aber auch irgendwie nein. (versteh‘ mich nicht falsch!)

wieso nein?

weil alle gedanken sich gegenseitig befruchten. alles denken ist die copy der copy der copy, davon wieder ausschnitte, dann puzzle, und wiederum neueinfügungen, neuverknüpfungen, usw. usf. – das ist der lauf der dinge. mensch zu mensch zu mensch, hirn zu hirn zu hirn, geist zu geist zu geist, und dass jetzt hyperglobal und ultraschnell.

alles denken ist nicht „ego“?

niemals: das ego schwebt in einem raum der communitas, und beides ist in einem prozess des gebens und nehmens verbunden. das ego des künstlers ist eben in der lage, diese strömungen besonders aktiv und darstellend aufzunehmen. das ist der kern. auch schriftsteller und musiker und filmemacher … und schauspieler … und wie sie alle heißen. sie bringen das eher besser nach vorn, was anderen leuten vielleicht genauso im kopf herumgeistert, oder aber ähnlich.

und das alles geht nur mit kopieren?

das kopieren und klauen der gedanken ist unvermeidlich: wenn du hundert mal eine margarine-werbung gesehen hast, wirst du automatisch bilder dieser werbung mit dir und deinem leben und deiner kunst herumtragen.

dann ist also alles an der kunst lug und betrug?

nein, denn nicht alle menschen bringen das auch in einer künstlerischen form hervor, die anspricht. diese besonderheit des künstlers ist seine „leistung“. er formt, das was er (er)lebt, besonders aus. nicht mehr, nicht weniger. und der künstler lebt von den einflüssen, denen er sich aussetzt oder denen er ausgesetzt ist.

dann kann man das urheberrecht doch aufheben. lasst alle diese mädchen wie die hegemann doch weiter diese plagiatsromane mit axolotl und co. dahinschreiben!

das ist nun das andere problem: sobald ich die grenzen ganz und gar aufhebe, entwerte ich das „ich“ noch mehr, als es schon entwertet ist, durch die moderne. deshalb brauche ich schutzwälle, bis dann (sehr bald?) die sturmflut doch noch alles überschwemmt.

du kämpfst also um das „ich“ von autoren/-innen, künstlern/-innen, musiker-/innen und allen diesen leuten? zugleich siehst du das unmögliche?

in gewisser weise ja: es ist der schrei, dass man nicht alles über bord werfen darf, weil sich dann alles noch schneller auflöst. ein hilfeschrei ist diese „leipziger erklärung“.

aber?

es löst sich alles schneller auf: nie waren die möglichkeiten des kopierens und übernehmens und vermischens so gut wie heute. ich erinnere nur an den aktuellen prozess gegen bushido, der in gleich mehreren fällen wohl nachweislich von einer französischen band geklaut hat.

ist klauen denn nicht gleich klauen?

wenn ich künstlerisch etwas nehme, um es zu verfremden, um es neu zu verarbeiten, um dann daraus etwas wirklich neues zu machen, ist es etwas anderes, als … wenn ich etwas 1 zu 1 von einer anderen person stehlend übernehme, weil die welt hernach denken soll, es sei von mir.

das mit dem urheberrecht ist also sehr komplex?

überaus. wie sollte john heartfield seine berühmten collagen gemacht haben, aus zeitungen, wenn er nicht das material anderer übernommen hätte?! bei einfachen papier-collagen fangen die probleme des urheberrechts doch schon an.

und dennoch hast du die „leipziger erklärung“ unterschrieben?

ja, denn ich muss ja auch mich und meine (auch finanzielle) existenz schützen. einerseits sage ich „KLAU SENSE!“ (mein also auch dein name lautet ja: klau|s|ens alias klausens alias zweitklausens alias noch x andere variationen), andererseits aber sage ich aber nicht: klaut künstlerische werke! denn: das eine ist nicht das andere.

du weißt aber, dass alles wissen kreist und kreist und kreist (und kreißt mit „ß“!) — so auch die kreativität.

eben: und mit den neuen medien kreist und kreißt ja noch mehr. radio und fernsehen waren ja ein scherz gegen das internet samt der mobilen geräte. alle gedanken gehen blitzschnell über die gesamte welt hinweg. unser beitrag hier wird auch in kurzfom per TWITTER erscheinen. das geht RUCK ZUCK, BUMM BOMM.

dann hast du die „leipziger erklärung“ unterschrieben, als konservativer, bist aber zugleich ein neuerer?

genau: zwischen diesen beiden bewegungen bin ich hin und hergerissen. zwischen der wahrhaftigkeit und der ehrlichkeit. denn: klauen ist ja unvermeidlich! gedanken, wissen, ideen: sie schwirren durch die welt. und so soll es auch sein! – aber wenn alles samt kompletter texte geklaut werden DARF, und das auch GUT IST, und man es nicht einmal vermerkt, dann löst sich jedes künstlerische ICH auf, und der künstler kann nicht mehr leben. (auch finanziell nicht.) man müsste dann also ganz neu denken. ich rufe trotz meines (konservativen) unterzeichens also dazu auf, alles mal ganz neu und revolutionär zu denken.

wer hat denn nun die leipziger erklärung unterzeichnet?

also auf der homepage-seite von VER.DI, genauer dem verband deutscher schriftsteller (VS) in VER.DI, gab es bis heute (soeben) diese nun folgenden eintragungen und unterzeichner: 351 stück – wohl zusätzlich zu den erstunterzeichnern.

„Leipziger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums
Schriftstellerinnen und Schriftsteller
fordern uneingeschränkte Beachtung des Urheberrechts

Leipzig, 15. März 2010: Wenn ein Plagiat als preiswürdig erachtet wird, wenn geistiger Diebstahl und Verfälschungen als Kunst hingenommen werden, demonstriert diese Einstellung eine fahrlässige Akzeptanz von Rechtsverstößen im etablierten Literaturbetrieb.

Jedes literarische Werk ist ein originäres Kunstwerk. Das gilt für alle Arten von Techniken der Texterstellung, auch für literarische Collagen. Die Möglichkeiten neuer Medien, auch die des Internets, ändern nichts an der Tatsache, dass der Schutz geistigen Eigentums, die Wahrung der Rechte von Urheberinnen und Urhebern, nach wie vor uneingeschränkt Geltung und Priorität genießen.

Künstlerische Kreativität kann langfristig in einer Gesellschaft nur gedeihen, wenn Übersetzerinnen, Schriftsteller, wenn alle künstlerischen Wortschöpfer sich grundsätzlich und gänzlich darauf verlassen können, dass ihr Urheberrecht an ihren Werken geachtet wird.

Missachtung, Aushöhlung und sträfliche Verletzung des Urheberrechts führt zur Entwertung, Aufgabe und schließlich zum Verlust jedweder eigenständigen intellektuellen und künstlerischen Leistung.

Kopieren ohne Einwilligung und Nennung des geistigen Schöpfers wird in der jüngeren Generation, auch auf Grund von Unkenntnis über den Wert kreativer Leistungen, gelegentlich als Kavaliersdelikt angesehen. Es ist aber eindeutig sträflich – ebenso wie die Unterstützung eines solchen »Kunstverständnisses«. Wer die Verletzung der Urheberrechte, u. a. in Form von Plagiaten, als Originalität begreift, gefährdet letztendlich die geistige und materielle Basis allen kreativen Schaffens.

Der Verband deutscher Schriftsteller fordert alle Beteiligten im Literaturbetrieb – insbesondere Verlage, Lektoren, Literaturkritiker, Juroren – auf, geistigen Diebstahl eindeutig zu verurteilen.

Nur so schützen wir den Wert der Wortkunst und die künstlerische Freiheit aller Autorinnen und Autoren.“

Erstunterzeichnerinnen
Erstunterzeichner

Claire Bayer
Hans Peter Bleuel
Horst Bosetzky
Anna Dünnebier
Uwe Friesel
Günter Grass
Günter Kunert
Dieter Lattmann
Sybille Lewitscharoff
Jürgen Lodemann
Erich Loest
Regine Möbius
Gerlinde Schermer-Rauwolf
Hinrich Schmidt-Henkel
Friedrich Schorlemmer
Christa Schuenke
Imre Török
Christa Wolf

Weitere 351 Unterzeichnerinnen/Unterzeichner …

… aus Deutschland, Österreich, Schweden, der Schweiz und den USA:

Jörg Aberger, Barbara Ahrens, Susanne Alge, Barbara Arndt, Sabina Altermatt, Thekla Altmann, Andrea Alvermann, Jutta Arzdorf, Vougar Aslanov, Mischa Bach, Andrea Bakovic, Tilo Ballien, Burkhard Baltzer, Evelyn Barenbrügge, Eva Baronsky, Andrea Bartel, Kaya Batz, Petra A. Bauer, Beate Baum, Margot S. Baumann, Günter Baumer, Elisabeth Baumhöfer, Stephan R. Bellem, Klaus Behringer, Katryn Berlinger, Sandra Beyer, Burkhard P. Bierschenck, Raoul Biltgen, Fiolka Birgit, Steffen Birnbaum, Verena Blecher, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Ariane Blessing, Ulrike Bliefert, Susanne Bloos, Hans-Ulrich Brandt, Gabriele Brang, Jörg Braunsdorf, Charlotte Brinkmann, Dr. Petra Busch, Miriam Buschatz, Oliver Buslau, Monika Buttler, Yvonne Orrego Cárdenas, Anne Chaplet, Manfred Chobot, F. M. Christians, Dietmar Damwerth, Giuseppe de Siati, Volker W. Degener, Antje Dertinger, Monika Detering, Michaela Didyk, Christiane Dieckerhoff, Petra Dohle, Hans-Jörg Dost, Dr. Barbara Draxler, Erwin Draxler, Klaus Ebner, Ann Eckert, Ann Eckert, Angela Egli, Jan Eik, Elisabeth Eril, Tomas Escher, Angela Eßer, Daniel Eßer, Birgit Fabich, Sabine Faltmann, Wolfgang Fehse, Anja Feldhorst, Michael Fischer, Elke Fleing, Gabriele Flessenkemper, Romy Fölck, Ekkes Frank, Margarete Franz, Dr. Jörg Friedrich, Anja Frisch, Ulrich Frohriep, Ruth Fruchtman, Lucas Fuhr, Rebecca Gablé, Petra Gabriel, Anne Gallinat, Petra Ganglbauer, Sigrid Gauch, Ines Geipel, Heike Gellert, Indes Gerstmann, Silvia Gillardon, Susanne Giristmann, Brigitte Glaser, Annegret Glock, Alexander Goeb, Peter H. Gogolin, Christian Gomille, Franziska Götsch, Andreas Götz, Jan Groh, Ester Grund, Nora Günther, Gabriele Haas-Rupp, Gisbert Haefs, Thomas J. Hauck, Lutz O. Heinrich, Stefan Helbig, Sonja Helm, Manfred Helmecke, Monika Helmecke, Barbara Henkel, Bettina Hennig, Peter Henri, Fran Henz, Jutta Herrmann, Gabriele Hesse, Sandra Hesse, Tobias Hierl, Almuth Heuner, Martin Höfer, Michael Höfler, Sabine Höhn, Hannes Hofbauer, Nikki G. House, Adi Hübel, Sigrid Hunold-Reime, Dorothea Iser, Andreas Izquierdo, Astrid Ann Jabusch, Jürgen Jankofsky, Micaela Jary, Nils Jensen, Constanze John, Michael Jordan, Christoph Jung, Reinhard Junge, Wolf Käfer, Iris Kammerer, Andrea Karimé, Dr. Eva Karnofsky, Thomas Kastura, Sabine Kebir, Ruth Keen, Jürgen Kehrer, Simone Keil, Stefanie Kemper, Donata Kinzelbach, Hannes Kirmse, Tobias Kiwitt, Thomas Klaus, Klaus Klausens, Stefanie Klawitter, Katrin Kleemann, Klarissa Klein, Dr. Anette Kleszcz-Wagner, Sabine Klewe, Gisa Klönne, Peter Klusen, Maria Knissel, Daniela Knor, Regine Kölpin, Johann-Günther König, Johanna König, Roman Konzack, Anja Kootz, Anne-Kathrin Koppetsch, Hermann-Anders Korte, Claudia Kramatschek, Ralf Kramp, Peter J. Kraus, Angela Kreuz, Manfred Kriegel, Jeanine Krock, Alexander Kröger, Barbara Krohn, Erika Kronabitter, Julia Krumme, Ulrike A. Kucera, Christoph Kuhn, Gunnar Kunz, Ulrich L., Ludwig Laher, April Elizabeth Lamm, Ralf G. Landmesser, Siegfried Langer, Gundula Lasch, Mara Laue, Ulla Lessmann, Alf Leue, Fritz Leverenz, Tom Liehr, Mila Lippke, Eva Lirot, Monika Littau, Sandra Lüpkes, Heinz Lunzer, Eva Maaser, Matthias Mala, Wolfram Männel, Christian Noel Marin, Mike Markart, Gabriele Matzantke, Martin Meißner, Andreas Menzel, Detlef Michelers, Edda Minck, Anna Mitgutsch, Uli Moll, Julia Möbius, G. Mohr, Peter Mosler, Ingeborg Mues, Hilke Müller, Roland Müller, Hans Müncheberg, Olav Münzberg, Sabina Naber, Norbert Niemann, Heinrich-Stefan Noelke, Regina Nössler, Gisela Notz, Gregor Nowak, Sibylle Nowak, Doris Nußbaumer, Karina Odenthal, Bärbel Oftring, Birgit Ohlsen, Dr. Thomas Orthmann, Irmgard Maria Ostermann, Ronya Othmann, Mirko Perschke, Barbara Peters, Annette Petersen, Alexander Pfeiffer, Dietger Pforte, Karin Pickl, Evelyn Pilz-Günther, Jonas Plöttner, Dieter Polz, Traian Pop, H. Poppe, Ursula Posse-Kleimann, Uwe Post, Günther H. W. Preuße, Sabine Prilop, Claudia Puhlfürst, Horst-Dieter Radke, Heidi Ramlow, Lutz Rathenow, Jacqueline Raussetz, Petra Reategui, Heidi Rehn, Peter Reuter, Werner Richter, Traudel Ridder, Hartmut Rißmann, Simon Ritzkowsky, Jutta Rosenkranz, Claudia Rossbacher, Uli Rothfuss, Petra Rudolf, Ulrike Rudolph, Eugen Ruge, Gerhard Ruiss, Hans-Jürgen Rusch, Can Safiye, Till Sailer, Waltraud Schade, Sabine Schäfers, Erich Schanda, Regina Scheer, Annette Schelb, Dr. Dagmar Scherf, Dieter Scherr, Petra Schier, Ulf Schiewe, Wolfgang Schimmel, André Schinkel, Regina Schleheck, Marion Schmid, Barbara Schmidt, Ute Schmidt, Ursula Schmiedgen, Ronya Schmidt, Gerald Schmitt, Karl-Hermann Schneider, Rainer Schneider, Martina K. Schneiders, Wilfried F. Schöller, Helmuth Schönauer, Sylvia Schopf, Karl-Heinz Schreiber, Peer Schröder, Gesine Schulz, Christiane Schwarze, Leonhard Michael Seidl, Katja Selig, Gerda Sengstbratl, Shirley Michaela Seul, Heide Simon, Hermann Spix, Klaus Staeck, Robert Stauffer, Franziska Steinhauer, Elisabeth Steinweg-Fleckner, Ursula Sternberg, Friedeborg Stisser, Armin Strohmeyr, Sigrid Strohschneider-Laue, Volly Tanner, Heiko Tessmann, Helga Thiel-Ballien, Thomas Thiemeyer, Axel Thormählen, Sylvia Treudl, Franziska van Haaren, Benedikt Viertelhaus, Birte Vogel, Sabine Völkel, Dirk von Kügelgen, Johann Voß, Corinna Waffender, Netka Wakounig, Markus Walther, Michael Weber, Rainer Wedler, Renate Welsh, Ellen Widmaier, Johannes Wiegel, Jutta Wilke, Brigitta Willer, Stefan Winges, Maria Winkler, Carmen Winter, Christa Winter, Otto Winzen, Elvira Wischniewski, Prof. Dr. Gerald Wolf, Bernd Wolff, Susanne Wolff, Jens Wonneberger, Charlotte Worgitzky, Heike Wulf, Günther Zäuner, Anne Zeisig, Barbara Zeizinger, O. P. Zier, Peter Zingler, Alfred Zirwes, Katja Zucchetti, Jan Zweyer

du unterschreibst (als klaus klausens), weisst aber dennoch, dass etwas doch hakt?
an der sache?

ja, man müsste das alles viel offener und freier diskutieren. die „leipziger erklärung“ ist im kern konservativ, weil sie die veränderung von medien, hirn und welt und mensch nicht wirklich aufgreift, sondern weil sie verhindern möchte, dass die dampfwebstühle in manchester siegen. eine echte auseinandersetzung mit der revolution der medien ist nicht vorgesehen.

oho! du neudenker. du aber willst diese echte auseinandersetzung nun? da bin ich ja mal gespannt. und das bild unten? was sollen diese violetten dinger darauf?

das ist ein kunstwerk von mir: es heißt „leipziger erklärung“.

aha, aber im kern wolltest du nur vermeiden, dass der VS dich wegen verletzung des urheberrechtes verklagt, wenn du seine homepage-seite am 29.3.2010 aus dem internet klaust – und deshalb hast du es künstlerisch ein bisschen verfremdet. ich verstehe dich sehr wohl! eigentlich verstehe ich die welt!

hier klicken für die homepage leipziger erklärung des VS

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Eine alte Quittung findet KLAUSENS

klau|s|ens, was soll die alte quittung?

ich habe sie in meinen unterlagen gefunden.

und nun?

nun weiß ich, dass ich an jenem tag in leipzig war.

ist das interessant?

das können wir jetzt noch nicht wissen. die quittung ist von 1992.

also von „nach der wende“.

das stimmt.

sie ist aber noch in DM. – und die postleitzahl hat noch 4 stellen.

auch das ist korrekt!

na also: und offenbar wolltest du bücher kaufen, an jenem tag im november.

das ist alles richtig. so erfährt man doch einiges über sein leben.

das meine ich auch! 128,10 DM ist ja eine stattliche summe. du scheinst viel geld für bücher zu haben.

vielleicht waren es ja nur reiseführer von und um leipzig.

vielleicht! vielleicht! – das nutzt uns nichts. ohne klarheit wird das alles nichts.

ich weiß noch, dass ich in leipzig war.

wie schön – aber du weißt nicht mehr, was du gekauft hast, in der buchhandlung.

ist das denn wichtig?

wenn es nicht wichtig ist, brauchen wir es auch nicht zu erwähnen.

eben!

du hast aber diese quittung erwähnt und sie uns sogar gescannt.

mir ging es nur um das verbleichen des vergangenen, um das erlöschen der erinnerung, bei gleichzeitigem bewahren der dokumentation.

und dir fällt wirklich nicht ein, was du gekauft hast?

nein, nicht wirklich. würde man man alle meine bücher nun checken und schauen, welche diese summe ergeben …. dann wüsste man vielleicht, was ich dereinst in leipzig kaufte. die einzelnen preise sind ja aufgelistet, in der quittung.

ich finde es schon toll, dass du überhaupt einmal da warst.

es waren wohl mehrere male, denke ich. aber das wäre ein neues kapitel, welches wir nicht aufschlagen wollen.

uns reicht schon eine quittung, die gut 17 jahre auf dem buckel hat, noch in DM verfasst wurde … uns aber über die bücher im unklaren lässt.

eine „gute alte quittung“ eben. heute sieht das auch schon wieder anders aus.

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CLEMENS MEYER bei Klausens, sowie Heribert Prantl, Florian Havemann und Michael Kumpfmüller

klau|s|ens, noch mehr kunst? wieder eine neue kunst? kunst als inflation? wo soll das mit dir hinführen?

zweitklausens, man tut das wozu man berufen ist. erst war es: KLAUSENS ERFINDET „LIVE-KUNST DES LIVE-STREAMING“ und dann war es KLAUSENS ERFINDET „LIVE-VIDEO-KUNST“.

und was folgt?

ich dachte: der ruhm!!!??? – zuminest für heribert prantl, florian havemann, michael kumpfmüller und clemens meyer, allesamt am sonntag auf dem blauen sofa in leipzig bei der buchmesse.

du also „machst literatur“?

… und vor allem: ich mache literatur zur kunst! auf alle schnell(l)ebige internet-ewigkeit!

Klausens – CLEMENS MEYER ALS LIVE-VIDEO-KUNST – Kl… – MyVideo

ALBERT OSTERMAIER als LIVE-KUNST von KLAUSENS

klau|s|ens, wen hast du gestern LIVE gestreamt und dann zu einem LIVE-kunstwerk verarbeitet?

gestern? von der buchmesse? leipzig? von dem blauen sofa dort?

ja, das meine ich!

ich meine dazu jutta ditfurth und günter kunert und albert ostermaier.

wie du das nur machst?!

ich überlege mir jeden tag erneut: wie macht er das? dieser tausendsassa der live-kunst und des live-dichtens?!

und? – hast du schon eine antwort gefunden?!

es muss etwas mit seiner technik zu tun haben! mit allen seinen tricks und kniffs!

und die wären?

z.b. diese:
KLAUSENS erfindet „LIVE-KUNST des LIVE-Streaming“
und
KLAUSENS trifft (auf) LITERATEN und LITERATINNEN

muss es nicht „… des LIVE-Streamings“ heißen? mit „s“?

du zerstörst mit deiner profanität und kleingeistigkeit beständig seinen genius, zweitklausens! – hat dir das schon mal jemand gesagt?

nein!

könnte das fehlende „s“ nicht mit der ästhetik des klanges zu tun haben? – oder mit einem weiteren trick: die grammatik- und rechtschreibepedanten auf seinen blog(g) zu locken? – meinst du nicht, dass dieser KLAUSENS beständig nachdenkt?

ach: du bist gar nicht du! so ist das! und er ist nicht er! und sie ist nicht sie!

sagen das nicht genau meine kunstwerke hier, also seine kunstwerke?!