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klau|s|ens hört von den EHEC-sprossen zu königswinter – www.klausens.com

klau|s|ens, es geschah in königswinter.

dort war der mann, der eine kranke frau und eine kranke tochter hat: EHEC.

dieser mann dachte nach, dachte an die sprossen, von denen man hörte, griff in die mülltonnen …. und so kamen die sprossen hervor, und hernach zu den fachprüfern und lebensmittelenthusiasten.

diese wiederum hatten nun erstmals bewiesen, was sie vorher kriminalistisch-logisch schon ermittelt hatten. befallene sprossen müssen EHEC verbreiten.

solche sprossen also mit solchem EHEC.

und zuvor hatten sie allerlei logische verknüpfungen, aber noch keine einzige sprosse gefunden, die mit EHEC auch befallen war, sodass man das hätte nachweisen können.

bis der der mann aus königawinter kam.

das führte gestern zur aufhebung der warnung vor gurken, tomaten und salaten.

aber sie warnen weiterhin vor dem verzehr von sprossen. lies selbst die erklärung, inder sie auch erklären, warum sie so spät auf den trichter kamen, zugleich sich jedoch absichern, dass man nicht weiterhin sage, sie hätten allesamt irgendwie nicht gut gerabeitet.

wie sehr müssen sie dem mann aus königswinter dankbar sein. alle welt schaut auf königswinter!

Gemeinsame Erklärung des BfR, BVL und RKI zum Erkenntnisstand bei EHEC-Infektionsfällen vom 10. Juni 2011. (Robert Koch-Institut = RKI; Bundesinstitut für Risikobewertung = BfR; Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit = BVL)

„16/2011, 10. Juni 2011
Neue Erkenntnisse zum EHEC-Ausbruch

Gemeinsame Pressemitteilung von BfR, BVL und RKI

1. BfR, BVL und RKI kommen gemeinsam zu dem Schluss, dass die bestehende allgemeine Empfehlung, in Norddeutschland auf den Verzehr von Gurken, Tomaten und Blattsalat zu verzichten, nicht mehr aufrecht erhalten werden muss.

2. BfR, BVL und RKI empfehlen, über die üblichen Hygienemaßnahmen hinaus, vorsorglich bis auf weiteres Sprossen nicht roh zu verzehren. Haushalten und Gastronomiebetrieben wird empfohlen, noch vorrätige Sprossen sowie möglicherweise damit in Berührung gekommene Lebensmittel zu vernichten.

3. BfR, BVL und RKI empfehlen weiterhin, dass alle Lebensmittel, die aus einem Betrieb in Niedersachsen stammen, aus dem Verkehr gezogen werden.

4. BfR, BVL und RKI empfehlen, die üblichen Hygieneempfehlungen im Umgang mit Lebensmittel und Patienten streng zu befolgen. Die aktuelle Mitteilung ersetzt den bisherigen Verzehrshinweis von BfR und RKI vor Gurken, Tomaten und Blattsalat.

Erkenntnisstand zu den humanen Erkrankungen

Aktuelle Situation

Auf Grundlage verschiedener Surveillance-Systeme des Robert Koch-Instituts bestätigt sich die Beobachtung, dass die Anzahl neuer EHEC-Infektionen zurückgeht. Zum einen zeigt die Sentinel-Surveillance in betroffenen Krankenhaus-Notaufnahmen, dass die täglich Zahl von Patienten mit blutigem Durchfall – als erstes Indiz einer möglichen EHEC Infektion – ebenso wie der Anteil erkrankter Frauen in den betroffenen Regionen kontinuierlich abnimmt.

Zum anderen haben mathematische Modellierungen des Meldeverzugs ergeben, dass trotz später eintreffender Meldungen ein absteigender Trend sowohl in Bezug auf das Erkrankungsdatum als auch in Bezug auf das Hospitalisierungsdatum zu beobachten ist. Dieser Rückgang könnte auf eine Veränderung im Verzehrverhalten der Bevölkerung hinsichtlich Gurken, Tomaten und Blattsalaten (was indirekt auch den Sprossenverzehr verringert haben dürfte) oder auf ein Versiegen der Infektionsquelle zurückzuführen sein.

Frühere epidemiologische Studien

Seit dem 20.5.2011 untersucht das RKI in Zusammenarbeit mit Gesundheits- und Lebensmittelbehörden des Bundes und der Länder den Ausbruch an hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) in Norddeutschland.

Die Ursache des Ausbruchs konnte durch die epidemiologischen Studien, die aufeinander aufbauten, zunehmend eingegrenzt werden. Die ersten beiden Fall-Kontroll-Studien beschränkten sich aus methodischen Gründen auf jene Expositionen, die in der Lage waren einen Großteil der Fälle zu erklären. Dabei ergaben epidemiologische Analysen, dass betroffene Patienten signifikant häufiger rohe Tomaten, Salatgurken und Blattsalate verzehrt hatten als gesunde Studienteilnehmer.

Ergänzt wurden diese Ergebnisse durch eine Fall-Kontroll-Studie bei Kantinenkunden, die zu dem Ergebnis führte, dass der Verzehr von Lebensmitteln von der Salatbar deutlich mit der Erkrankung assoziiert war.

Da weder durch diese Studien noch durch Hinweise aus dem Bereich der Lebensmittelsicherheit eine Eingrenzung der in Frage kommenden Gemüsesorten möglich war, hat das RKI weitere Studien eingeleitet.

Rezeptbasierte Restaurant Kohortenstudie

Mit der „Rezeptbasierten-Restaurant-Kohortenstudie“ ist es heute erstmals möglich, epidemiologisch die Ursache des Ausbruchs mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Verzehr von Sprossen einzugrenzen. Die „Rezeptbasierten-Restaurant-Kohortenstudie“ konnte erst jetzt durchgeführt werden, weil erst eine ausreichende Zahl von Restaurantkunden bekannt und verfügbar sein mussten, um eine ausreichende statistische Belastbarkeit der Analyse zu gewährleisten.

Um bei der Erfassung des Rohkostverzehrs weniger abhängig vom Erinnerungsvermögen der befragten Patienten und Kontrollpersonen zu sein, hat das RKI mit Hilfe dieser „Rezeptbasierten-Restaurant-Kohortenstudie“ folgenden Ansatz verfolgt. Fünf Gruppen (Reisegruppen, Vereine etc) mit insgesamt 112 Teilnehmern, von denen insgesamt 19 Mitglieder nach einem gemeinschaftlichen Restaurantbesuch erkrankt sind, wurden auf ihren Verzehr im Restaurant hin untersucht.

Dabei wurden die Restaurantbesucher nicht nur befragt, sondern aufgrund der Bestelllisten und Abrechungsdaten wurde ermittelt, welche Menüs die Mitglieder der Reisegruppen bestellt hatten. Zugleich wurde die Küche des betroffenen Restaurants detailliert befragt, wie genau welches Menü zubereitet wurde und welche Mengen welcher Zutat in welchem Menü enthalten waren.

Ergänzend wurden Fotos der Reisegruppen ausgewertet, um zu belegen, welche Lebensmittel und Garnierung sich auf den Tellern befanden. Diese Informationen wurden in einem Kohortenansatz ausgewertet, der es erlaubt, retrospektiv das relative Erkrankungsrisiko für Restaurantkunden zu berechnen. Hierbei ergaben die aktuellen Analysen, dass Kunden, die Sprossen verzehrt hatten, ein 8,6-fach höheres Risiko hatten (95% KI 1.5 – ∞), an blutigem Durchfall oder durch Labornachweis bestätigten EHEC/HUS zu erkranken als Kunden, die dieses Lebensmittel nicht verzehrt hatten. Zudem konnte auf diese Weise auch dargelegt werden, dass von den insgesamt in diese Studie erfassten Fällen 100% Sprossen verzehrt hatten.

Erkenntnisse aus Fall-Kontroll-Studien zum Verzehr von Sprossen

Bereits bei der ersten intensiven Befragung von Hamburger Patienten (20.5./21.5) war eine Vielzahl von tierischen und pflanzlichen Lebensmittel einschließlich Sprossen berücksichtigt worden. Bei dieser explorativen Befragung gaben nur 3 von 12 Patienten an, Sprossen verzehrt zu haben. Die befragten Patienten fielen durch eine besonders bewussteund aufmerksame Ernährungsgewohnheit auf, so dass eine relevante Untererfassung von Sprossen unwahrscheinlich schien.

Es ist eine methodische Forderung und Standardvorgehensweise, möglichst nur solche Expositionen einzuschließen, die potenziell in der Lage sind, epidemiologisch einen großen Teil des Ausbruchsgeschehens zu erklären. Andernfalls erhöht sich bei Einschluss einer zu großen Anzahl von Expositionen die Gefahr fälschlich positiver Zusammenhänge. Daher wurden die Sprossen zunächst nicht weiterverfolgt. Sprossen wurden in späteren ausführlichen Befragungen des RKI berücksichtigt.

Insgesamt gaben 16 (30%) der 54 Patienten, die in den ausführlichen Befragungen zu Sprossenverzehr eine Auskunft geben konnten, an, Sprossen im angenommenen Infektionszeitraum verzehrt zu haben. In einer weiteren, am 29.5.2011 begonnenen, vertiefenden „Rohkost-Fallkontrollstudie“, die zum Ziel hatte, genauer zwischen den pflanzlichen
Lebensmittel differenzieren zu können, wurden 26 an HUS erkrankten Personen aus Lübeck, Bremerhaven und Bremen je 3 nichterkrankte Personen individuell aufgrund ihres Alters, Geschlechts und Wohnortes zugeordnet. Hierbei gaben 6 (25%) von 24 erkrankten Personen an, Sprossen im angenommenen Infektionszeitraum verzehrt zu haben, verglichen mit 7 (9%) von 80 Nichterkrankten, bei denen diese Angaben vorlag.

Dieser Zusammenhang ist zwar in der univariablen Analyse statistisch signifikant (OR=4.35 und 95% KI 1.05-18), jedoch nicht in der multivariablen Analyse, so dass die Aussagekraft dieses Ergebnisses eingeschränkt ist. Wie auch in den vorhergehenden Fall- Kontroll-Studien wurde in dieser Rohkost-Studie der Verzehr weiterer pflanzlicher Lebensmittel, z.B. Tomate, Gurke, oder Blattsalat, häufiger von erkrankten Personen berichtet als von nicht-erkrankten Vergleichspersonen, jedoch war der Zusammenhang in dieser Studie statistisch nicht signifikant. Diese Ergebnisse stehen jedoch insofern in Einklang mit den beiden bereits veröffentlichten Fall-Kontroll-Studien des RKI, als dass die genannten Gemüsesorten häufig gemeinsam verzehrt werden.

Erkenntnisstand zur Lebensmittelkette

Bislang konnte in keinem Lebensmittel aus dem Handel eine Kontamination mit dem EHEC-Erreger O104:H4 festgestellt werden. Eine eindeutige Eintragsquelle des EHEC-Erregers O104:H4 in die Lebensmittelkette konnte trotz intensiver Bemühungen aller beteiligten Behörden in den betroffenen Bundesländern sowie von RKI, BfR und BVL bisher nicht nachgewiesen werden.

Nach jetzigem Kenntnisstand weisen auch die Lieferbeziehungen darauf hin, dass die Verbreitung der EHEC-Infektionen von einem niedersächsischen Gartenbaubetrieb ausgeht und sich mit der geographischen Verteilung vieler Fall-Häufungen deckt.

Zur Unterstützung der Aufklärung des länderübergreifenden Ausbruchgeschehens haben sich Bund und Länder entschieden, eine Task Force am BVL anzusiedeln, in der Experten mehrerer Bundesländer, des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, des Bundesinstituts für Risikobewertung und des Robert Koch-Instituts beteiligt sind und die von Fachexperten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA sowie der Europäischen Kommission unterstützt wird.

Der Auftrag dieser Task Force besteht darin, die epidemiologischen Erkenntnisse über einzelne Ausbruchscluster mit den bei den Lebensmittelaufsichtsbehörden vorhandenen Informationen zu den dazugehörenden Lieferketten länderübergreifend zu analysieren. Cluster sind z.B. Hotels, Restaurants und Kantinen, in denen Menschen gegessen haben und in der Folge erkrankt sind.

Die Vertriebswege von Sprossen aus dem niedersächsischen Gartenbaubetrieb können bislang 26 von 55 Erkrankungshäufungen bzw. Einzelerkrankungen von EHEC O104:H4 in fünf betroffenen Bundesländern erklären. Hierzu hat das Land Niedersachsen umfangreiche Daten aus seiner Lebensmittelüberwachung geliefert. Es kann nach derzeitigem Kenntnisstand nicht ausgeschlossen werden, dass der Eintrag des Ausbruchserregers in den Gartenbaubetrieb durch Personen erfolgt ist.

Auch ein Eintrag über Wasser, Vorlieferanten oder Saatgut ist denkbar. Dieses wird derzeit durch eine Überprüfung der Lieferbeziehungen und durch Labortests untersucht.

Andere Eintragsquellen im Betriebsbereich können derzeit noch nicht ausgeschlossen werden. Die Behörden in Niedersachsen und das BfR haben im betroffenen Betrieb in den letzten Tagen umfangreich Proben gezogen, deren vollständige Untersuchung noch nicht abgeschlossen ist. Auch wenn bisher noch kein Nachweis des Ausbruchserregers bestätigt werden konnte, ist die Indizienkette inzwischen so belastend, dass die Bundesinstitutionen und Länder davon ausgehen müssen, dass der EHEC-Ausbruch hier seinen Ausgang genommen hat.

Bund und Länder werden weitere Untersuchungen und Analysen von Vertriebswegen vornehmen, um zu überprüfen, ob kontaminiertes Saatgut für die Herstellung von Sprossen in anderen Erzeugerbetrieben verwendet wird oder auf den Markt kommt.

Da eine mögliche Quelle des Eintrags auch das verwendete Sprossen-Saatgut sein kann, kommen auch andere sprossenproduzierende Betriebe als mögliche Verteiler von EHEC O104:H4 in Frage. Das Überleben und die Vermehrung von EHEC auf Sprossen begünstigt eine weite Verbreitung des Erregers über die Lieferketten aus den Produktionsbetrieben an den Verbraucher.

Daher raten RKI, BVL und BfR bis zur Abklärung dieser möglichen Kontaminationsquelle vom Verzehr von rohen Sprossen ab.

Die aktuelle Mitteilung ersetzt den bisherigen Verzehrshinweis von RKI und BfR vor Gurken, Tomaten und Blattsalat, da es nach jetzigem Kenntnisstand sehr wahrscheinlich ist, dass Produkte aus dem Gartenbaubetrieb Ausgangspunkt der EHEC-Infektionen sind.

Weitere Informationen:

http://www.bfr.bund.de
http://www.bvl.bund.de
http://www.rki.de“

zweitklausens, das kommt mir alles dennoch so komisch vor.

wieso denn?

ich habe noch nie sprossen gegessen. ich habe ja auch keine leitern im kühlschrank.

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

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Unglaubliches aus der Stadt Königswinter, also der Stadtverwaltung, hört KLAUSENS

klau|s|ens, ein armes mädchen namens anna starb. in bad honnef. der prozess gegen die pflegeeltern läuft. landgericht bonn.

gewiss: aber die rolle des jugendamtes in königswinter ist auch noch lange nicht geklärt. wie trug dieses amt samt dezernat II dazu bei, schuldhaft, und seien es  unterlassungen in der dienst- oder aufsichtspflicht, dass dieses mädchen so sehr und so oft gequält wurde? – bis es starb.

und jetzt?

jetzt kommen andere unglaubliche dinge ans licht der welt.

was denn?

man hat akten manipuliert und in den akten dinge vernichtet. in der stadtverwaltung königswinter.

das waren doch einbrecher?!

nein, es waren mitarbeiter aus der verwaltung selbst. eine mitarbeiterin hat sich wohl schon ende juli / anfang august 2010 offenbart, in einem brief an den bürgermeister. und offenbar ist sie dazu angehalten worden. zum manipulieren und ausdünnen der akte(n).

was ist denn anders?

wenn ich es recht verstehe, wurden aktenvermerke verändert oder gestrichen und mit anderen zusammengefasst. außerdem sollen ganze seiten fehlen. die rede ist von 93 seiten. wohl auch gesprächsprotokolle, u.a. mit den angeklagten pflegeeltern.

das ist ja ein ding!

wir alle schauen nach kairo und überlegen, wie da die täter innerhalb der regierung zeit gewinnen wollen und nun akten und beweise aller art vernichten. aber wir schauen selten in den alltag unserer verwaltungen.

jetzt aber wurde die sache von königswinter publik.

genau das: der bürgermeister peter wirtz war wohl lange schon informiert, über diesen vorgang, seit ende juli oder anfang august 2010. da hat sich die mitarbeiterin offenbart. (formal: 31.7.2011 wohl.) und die frage ist ja, ob er selber an diesen vertuschungen direkt oder indirekt beteiligt war.

aber die haben doch immer wieder betont, sie seien unschuldig. die in königswinter.

gewiss, bei allem um den „fall anna“, haben sie so getan, als wären sie immer sauber und anständig und gut gewesen … und nun … ein voll funktionierendes jugendamt im guten. so tat man ja.

ich denke, die sache ist sehr weitgehend.

gewiss, denn sie bestärkt unser generelles misstrauen in staatliche instanzen. auch in einer demokratie.

eine akte ist also keine akte?

gewiss, so kann man es sagen. eine akte ist ein ding, dass sich ständig verändert und ständig verändert werden kann. insofern sagt eine akte eigentlich nur noch wenig aus.

wenn eine akte ein manipuliertes ding ist, dann ist der wert dieser akte nur noch der, dass man eventuell diese manipulationen nachvollziehen kann.

doch genau das dürfte wohl eher schwer sein, sonst würde man diese akten ja nicht verändern. verändern macht nur sinn, wenn man die berechtigte hoffnung hat, dass dieses verändern nicht bemerkbar ist.

der leiter des jugendamtes in königswinter hatte der mitarbeiterin wohl gesagt, sie solle die akte „durchgehen“.

und die mitarbeiterin berichtet in jenem schreiben offenbar auch darüber, dass es eine gängige redewendung sei … und man dann wisse, was man zu tun habe.

in welcher welt leben wir eigentlich?

in genau dieser unperfekten und erschütternden welt. dieses „reine und heile königswinter“ ist bezogen auf die stadtverwaltung mit allen seltsamen wassern und wässern beträufelt.

wem dürfen wir trauen?

niemandem. aber auch jetzt gilt: der vorgang der aktenvernichtung/-veränderung in königswinter muss bedingungslos aufgeklärt werden. vor allem die rolle von dezernatsleiter holger jung und bürgermeister peter wirtz. (das jugendamt in königswinter wurde ja erst am 1.1.2008 errichtet, also begonnen.)

gewiss, gewiss, aber die haben doch gestern noch in einer schnell anberaumten pressekonferenz gesagt, die mitarbeiterin sei abgemahnt worden, und haben wieder jede eigene beteiligung oder schuld abgestritten.

ich denke, die sache ist so skandalös und sie stinkt so gewaltig, dass sich die verantwortlichen ganz warm anziehen müssen. (oder besseres sprachbild: … ganz doll pudern müssen!)

es soll schon erste rücktrittsforderungen geben, auch an den bürgermeister.

da er den brief der mitarbeiterin kannte, die ihn ja offenbar im august 2010 schon schriftlich über diesen akten-veränderungs-vorgang informiert hat … ja, allein deshalb. allein deshalb. aber stelle dir vor, er wäre selber in alle diese vertuschungsvorgänge verstrickt. als oberster verwalter in engem kontakt zu seinem jugendamtsleiter.

die reine gute welt gibt es eben nicht!

aber man darf es der unreinheit nie leicht machen. (sag mal, wie stehen eigentlich die dinge um die eschfonds zu troisdorf-sieglar und die kölner messehallen?)

und welche wahren hintergedanken gab es bei den beteiligten hinsichtlich der (nun offenbar ad acta) gelegten pläne für ein neues rathaus in königswinter?

„ad acta“ – auch dieses wort bekommt für mich nun einen ganz neuen klang.

AD ACTA

Lass es
Uns so
Drehen
Dass
Kein
Wort
Bleibt
Auf
Dem Anderen
______Falls

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder KlauAKTEsAKTEens oder Klau§s§ens, am 13.2.2011, Sonntag, in Königswinter-Oberdollendorf.

ach so: anbei noch die presseerklärung der stadt königswinter (der bürgermeister) … vom samstag, 12.2.2011, im wortlaut:

„Stellungnahme der Stadt Königswinter zum Vorwurf der Aktenmanipulation im Fall Anna

Am 23.07.2010 erfuhr das Jugendamt von Annas Tod. Nachdem am 24.07.2010 erste Vermutungen vorlagen, dass es sich möglicherweise um ein Gewaltverbrechen handelt, traf sich der Bürgermeister am Morgen des 25.07.2010 mit Mitarbeitern des Jugendamtes. Dort wurde alles in die Wege geleitet, um den Fall lückenlos aufzuklären und die Staatsanwaltschaft in ihren Ermittlungen zu unterstützen. Obwohl noch kein Verfahren gegen die Stadt eingeleitet war, übergab die Stadt am 26.07.2010 alle Akten an die Staatsanwaltschaft. Am 29.07.2010 wurde die zuständige Jugendamtsmitarbeiterin als Zeugin vernommen. Am 30.07.2010 informierte die Jugendamtsmitarbeiterin die Stadt darüber, dass sie Teile der Akten geändert habe, in dem sie u.a. handschriftliche Notizen abgetippt und zusammengefasst habe. Dies begründete sie mit ihrem psychischen Ausnahmezustand nach Annas Tod. Hieraufhin erfolgte seitens der Stadt am gleichen Tag eine unverzügliche Information an die Staatsanwaltschaft. Alle rekonstruierten Unterlagen übergab die Stadt am Nachmittag des 30.07.2010 der Staatsanwaltschaft. Intern wurden umfassende dienst- und arbeitsrechtliche Maßnahmen durchgeführt. Die Stadt wird die Aufklärung im Rahmen des gerichtlichen Verfahrens abwarten und ggf. weitere notwendige Konsequenzen hieraus ziehen. Eine Anweisung seitens der Behördenleitung zur Veränderung der Akten gab es nicht. Im Kreise aller Fraktionsvorsitzenden wurde die Angelegenheit heute erörtert. Es wurde beschlossen im nicht-öffentlichen Teil der nächsten Sitzung des Haupt-, Personal- und Finanzaus-schusses am 28.02.2011 weiter darüber zu berichten.“

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