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klau|s|ens vergleicht das alte frühstück der zeitungsstarrer mit dem modernen der handystarrer – www.klausens.com

klau|s|ens, die dinge sind immer wieder anders, aber irgendwie dann doch gleich.

wie kommst du darauf?

ich ging an einem café vorbei, ein junger mann, eine junge frau, beide saßen am fenster.

und was taten sie?

der mann schaute in sein smartphone und nahm den finger, um immer weiter hoch- bzw. runterzuscrollen. er hat wohl die 1000 belanglosigkeiten auf facebook „gescrollt“. dann wird er ab und an was „geliket“ haben. das schien (gefühlt) schon stunden anzudauern.

und die frau?

die saß ihm gegenüber, tat aber dasselbe.

da saßen also mann und frau sich im café gegenüber, und beide haben nur in ihr ding gestarrt?

ja, sicher, und immer dieser zeigefinger, der diese endlose textmasse der unwichtigen „nachrichten“ = posts runterscrollt und runterscrollt.

dann wäre „scrollen“ die neue form der liebe?

ich weiß ja nicht, ob es ein liebespaar war. aber auf jeden fall menschen, die nicht so gerne sprechen … und lieber scrollen.

information um information, vieles ist reiner müll.

ich weiß, ich weiß: besonders schön sind die immer wieder geänderten profilotos bei FACEBOOK. – wenn man einem nichts mehr einfällt, ändert man das profilfoto. und man kann millionen dinge „teilen“, also müll noch mehr vermüllen.

und alle anderen dürfen scrollen, scrollen, scrollen.

früher hieß es immer: die haben eine seltsame ehe. beim frühstück verschanzen die sich hinter ihren zeitungen und reden kein wort.

das ist heute anders?

heute verschanzen sich die jungen (aber vielleicht auch schon viele ältere) ehepaare jeweils hinter ihrem smartphone oder tablet, beim frühstück.

und was ist daran anders?

sage ich ja: im kern ist dasselbe, nur: einmal ist es die zeitung, einmal das dings.

und von der form?

bei der zeitung starren jeweils beide nach vorne in die zeitung, auf das papier. und sie haben zwei arme nötig, wenn die zeitung in der luft entfaltet ist.

und beim smartphone oder tablet?

da muss ein arm samt zeigefinger immer direkt kontakt zum display haben, um dann diesen endlosen murks=müll runterzuscrollen.

dann wäre das also die „neue welt“, von der manche früher träumten???

ja, ja, ein problem ist nur: solche smartphone-starr-ehepaare sind beide irgendwann in ärztlicher behandlung, weil der zeigefinger schmerzen verursacht. (dieses problem hatten die zeitungstarrer ja nicht. diese überbelastung des zeigefingers.)

und welche ehen sind am ende die besseren? welche halten länger? oder ist es sowieso mit allem schon de facto längst aus, wenn nur noch beim frühstück gelesen und gescrollt wird?klausens k-werk kunstwerk zeitungsstarrer und handystarrer 28-10-2017

 

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klau|s|ens erfindet für autorinnen und autoren zusätzlich zur lesung die „zeigung“ – www.klausens.com

klau|s|ens, was hast du dir denn jetzt wieder ausgedacht?

ich gehe von folgendem aus: man muss sich ja überall anbieten und verkaufen, promotion machen und sich zeigen. alles das. so funktioniert das miese geschäft der literatur und der anderen bücher.

so funktioniert die welt an sich und insgesamt. auch der fliesenleger muss sein auto mit schriftzügen bedrucken und dann dauernd herumfahren.

oder der bioladen bedruckt einen autoanhänger, parkt den irgendwo … damit alle sich das einprägen: sehet. dort ist ein bioladen.

bioladen und autoteile bilden eben eine harmonie … bis hin zum autoanhänger. bio wird auto und auto wird bio. – du siehst die welt immer gerade. die welt ist aber verwirrt und voller wiedersprüche, die letztlich doch zusammengehen, irgendwie.

das weiß ich doch, zweitklausens! das weiß ich doch!

wofür lebst du dann?

um alles das an irrsinn aufzuschreiben.

schön, aber warum musst du immerzu auch noch ideen haben?

ohne ideen wäre mein leben arm und leer. eigentlich ernähre und nähre ich mich von ideen.

fein, fein, welche denn diesmal?

ich war doch schon dabei: man muss sich zeigen und immerzu trommeln. dazu dienen bei autorinnen und autoren gerne die lesungen.

gewiss, aber das ist eine ganz schöne mühe, das alles zu organisieren.

sicher, aber bei den großen läuft das wie eine geölte maschine über den verlag.

und bei den nicht so großen?

da muss man ackern und tun, ja, ackern und tun.

nun aber hast du einen neuen vorschlag?

ja, ich denke nun an zusätzliche „zeigungen“. (zusätzlich zu lesungen.)

zeugungen? mit „eu“?

nein, zeigungen mit „ei“.

was soll man zeigen?

na, seine bücher!

wozu?

das kann man dann posten und in einen veranstaltungsplan oder terminkalender reinsetzen, auf der homepage zum beispiel.

was würde man schreiben?

„14.9.2014, 15:00 Uhr, Bad Berleburg, Wildackerstr., 15:00 Uhr, Zeigung, an 5 Personen.“ (GEMEINT IST IMMER DEIN AKTUELLES ODER LETZTES BUCH. ALSO BEI DIR Z.B. DER „HEUTROMAN [4.4.14]“.)

wer soll das sein? diese 5 personen?

na, du weißt, du wirst morgen 5 personen treffen, vielleicht freunde, vielleicht familie, vielleicht vereinsmitglieder … egal … du weißt, wann und wo du sie triffst — und dann trägst du das in deinen kalender unter >>lesungen<< ein.

aber es ist doch keine lesung, sondern nur eine zeigung. (außerdem treffe ich die 5 leute aus anderen gründen. eine geburtstagsfeier vielleicht.)

ja, wie ich schon sagte: du zeigst dein buch. du brauchst gar nicht mehr drin zu lesen. die >>zeigung<< wäre eine sonderkategorie von >>lesung<<.

toll, was soll das bringen?

5 personen haben dann dein buch in der hand gehalten, es gesehen, evtl. mal drin geblättert.

und dann?

dann kann ich das in die öffentlichkeit posten, verstehst du? meist vorher, eventuell aber auch noch nachher.

wozu ist das gut?

… dass etwas um dich und deine bücher passiert, auch wenn es keine lesung gibt. auch wenn kein schwein deine bücher kauft. – du kannst es auch auf FACEBOOK mitteilen, alles das.

eine zeigung?

jaha, das ist doch die idee: durch die „zeigung“ werden die autorinnen und autoren viel präsenter und tauchen viel öfter im mediengewusel auf.

aber sie zeigen nur das buch! mehr nicht!

sicher, sie zeigen nur das buch oder zeigen es herum. (aber du darfst dich auch gerne zusätzlich nackt abseilen, zusätzlich, das würde dann den gesamteindruck der zeigung noch mehr verbessern, evtl. auch verschlechtern, je nachdem.)

und wenn ich mich nicht gerne abseile?

dann springst du mit deinen büchern (im arm) von einer klippe ins meer. wäre doch toll!

aber dann werden doch die bücher nass.

ist doch egal: es geht zuletzt und zuerst um die „zeigung“, ob nass oder trocken, ob angezogen oder nackt: hauptsache, du hast etwas, um es der welt mitzuteilen. autoren müssen immer präsent sein, immer öffentlich, immer aktiv. die >>zeigung<< ist da eine geniale idee.

ich will aber dafür morgen nicht nach bad berleburg reisen.

das war doch nur ein beispiel. du kannst auch in einem supermarkt  um die ecke jemand(en) am arm festhalten und dann sagen: „tschuldigung, dürfte ich Ihnen mal was zeigen?!“ … und dann zeigst du einfach mal dein buch.

mensch, so einfach kann es auch sein? – super, die idee!

sage ich doch: die zeigung wird die welt der autorinnen und autoren revolutionieren.

aber: nachher redet keiner mehr von klau|s|ens und zweitklausens als weltautoren, sondern nur noch als „erfinder der zeigung“. willst du das?

da habe ich noch nicht drüber nachgedacht.

dann tu das mal endlich!

wir machen ja immerhin auch noch ein paar kunstwerke wie das untige „gebildnis“.

das wird ja auch hier im blog gezeigt!

stimmt, dann wäre jeder blog-eintrag auch eine art von zeigung. (HALT! der begriff „zeigung“ sollte als fachbegriff ausschließlich  für bücher und die autoren in die weltgeschichte eingehen, bedenke auch das!)

ganz wie du meinst. (sollen wir heute noch eine zeigung machen? oder hast du genauso wenig lust wie ich?)

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klau|s|ens gibt den USA immer weiter und weiter stoff zum lesen – www.klausens.com

klau|s|ens, die brauchen noch daten.

ich weiß, ich weiß. ich habe aber schon so oft „guantánamo“ in diesem blog geschrieben, dass ich dem US-geheimdienst NSA schon massig was geliefert habe.

das brauchst du gar nicht.

nicht?

nein, denn die US-mitarbeiter der NSA lesen alles. ALLES!

alles?

ja, die speichern so gut wie alles runter. da wird dein blog wohl auch dabei sein.

zweitklausens, ich dachte: nur FACEBOOK und GOOGLE?

wenn die diese daten schaffen, dann schaffen die auch noch viel, viel mehr.

dann haben die billiarden und trilliarden und quadrilliarden von worten und wörtern? und von sätzen? aussagen? meinungen? gedanken?

gewiss: und dann wird analysiert und untersucht. dann gibt es algorithmen. alles klappt prima, klau|s|ens. die computer surren, die techniker surren mit.

und wir beide als ein KLAUSENS? was ist mit uns, zweitklausens?

wir beide sind in den USA bestens bekannt … so wie millionen anderer menschen übrigens auch.

wer ist verdächtig?

wenn jemand schreibt: „ich habe hunger.“, dann ist diese person schon verdächtig und wird von der NSA-geheimdienstsoße der amerikaner doppelt genau beleuchtet.

dann schreibe ich jetzt: „ich habe hunger!“ (als akt des aufstandes und der rebellion! pah!)

aber du hattest doch früher schon so oft „guantánamo“ geschrieben, schon einige male. den blog(g) gibt es ja schon jahre nun. du wirst sowieso durchleuchtet und beguckt.

ich schreibe auch mails und SMS.

die lesen die amerikaner auch alle, zumindest deren computer.

und die deutschen?

die wohl auch. da gibt es noch keinen edward snowden, der alles enthüllt(e). aber überall, wo daten sind, gibt es ein interesse an diesen daten. (wir wissen in deutschland ja vom abhören der telefone durch den deutschen staat.)

dann will jeder geheimdienst alle möglichen daten?

das wäre die grundthese. – die frage ist, wie gut der geheimdienst ist: welche technik hat er? welches personal? wie viel geld stellt er bereit?

hat dieser abgesprungene enthüller, der herr snowden (derzeit wohl in hongkong im untergrund), nicht etwa um die 200.000 dollar pro jahr verdient, als angestellter computerdatenschnüffler?

ach so: man kann also auch gutes geld verdienen, in diesem tun. dann ist doch alles bestens! lang lebe(n) die USA!

aber ist das noch die „freie welt“, die die amerikaner wieder und wieder verkünden. die „freiheit“? ist es die noch?

nein, aber weil du das jetzt geschrieben hast, wird jetzt auch deine mögliche einreise in die USA deutlich erschwert.

wieso denn?

weil die doch alles mitlesen: jede mail, jeden blog, auch jede noch so belanglose SMS.

eigentlich lesen alle alles mit.

wenn du davon ausgehst, bist du auf der sicheren seite.

und das bedeutet?

raus aus dem internet und den handys … und nur noch in öffentlichen parks sprechen … dabei laute musik vom kofferradio einstellen.

so wird unser leben sein?

ja, wenn du überleben willst: nur noch im park und nur noch bei kofferradio reden.

jetzt hast du die überwachungskameras vergessen!

gucken die amis denn auch in die überwachungskameras?

was hast du immer mit den amis? – alle staaten, alle regierungen, alle unternehmen, alle systeme und organismen mit einiger macht … sie wollen alles wissen, sie wollen alles speichern, sie wollen alles analysieren, alles sehen … und das universalspitzeltum jeder gegen jeden ist quasi die „moderne“ des 21. jahrhunderts schlechthin.

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Sein erstes eigenes E-BOOK im ePUB-Format macht KLAUSENS

klau|s|ens, was willst du mit e-books oder ebooks oder e-büchern oder ebüchern?

ich will sie selber erstellen!

wieso?

das gibt mir macht.

welche denn?

man liest heutzutage e-books, ganz einfach. der trend! du verstehst! wer den trend beherrscht, hat die macht.

und wie?

indem du bücher umwandelst, deren daten du elektronisch hast. du brauchst also den text und die cover in digitalisierter form. und noch software und arbeitszeit.

das hast du?

jeder mensch kann ein buch schreiben, im computer, und dann hat er auch die daten.

und der nächste schritt?

diese daten müssen umgewandelt werden, in ein e-book-format.

du meinst PDF?

PDF ist kein eigentliches e-book-format. aber ein/e PDF ist auch so eine art e-format. ja, ja. quasi: das ur-e-book. von ADOBE entwickelt einstmals.

du meinst aber nun ein anderes format?

ich meine epub oder EPUB oder ePUB … wie auch immer das geschrieben wird. in diesen tagen geht man ja an den schreibweisen und schraibwaisen kaputt.

bei unserem namen doch auch!

das ist ein anderes thema. aber „epub“ ist ein format, welches sich sehr durchgesetzt hat.

zum beispiel?

wenn du auf dem apple iPOD bücher haben und lesen willst, elektronisch, dann lädst du dir diese bücher auch im ePUB-format runter. oder du kaufst bücher bei libri. dann sind diese auch im epub-format. das meiste scheint im epub-format nun vorzuliegen. auf allen e-book-plattformen.

aha: ein standard also.

genau: der derzeit führende standard. (kann sich ja alles ändern!)

und was ist das schöne an e-books?

gib dich doch nicht immer so konservativ! also: e-books kann man allesamt speichern … auf ein lesegerät. (kostet wieder geld, leider. ist aber trend. muss man dann haben.)

und?

du kannst dann 1000 bücher speichern, aber du nimmst nur ein lesegerät mit. (wie mit dem mp3-player: 1000 songs, aber nur ein kleines gerät.)

ach so: ich habe weniger gewicht.

viel weniger gewicht! die dinger haben also auch vorteile. man muss nicht immer konservativ sein, sondern offen.

das bedeutet?

mal ist papier besser und schöner, aber manchmal auch das e-book.

beispiel?

du bist rechtsanwalt und willst nicht 100 kg gesetzestexte tragen. du fährst in urlaub und willst die 20 kg gepäck nicht mit büchern „vollmachen“. es gäbe noch andere beispiele.

hat das e-book noch einen vorteil?

du kannst den text nach stichwörtern durchsuchen. das ist doch praktisch. sehr praktisch. und noch etwas!

ja?

du kannst den text vergrößern und verkleinern. das lay-out ist also nicht statisch, sondern flexibel. das finde ich beizeiten auch ganz schön.

beizeiten.

sei doch nicht immer so konservativ. sei offen.

nun gut: du hast jetzt gestern dein erstes eigenes e-book im ePUB-format erstellt. und? wie war es?

es war zumindest so, dass ich den text lesen konnte. auch konnte ich vergrößern und verkleinern.

aber?

ich hatte noch kein inhaltsverzeichnis, zum hin- und herspringen. der titel wirkte verzerrt. also: es war ein e-book, aber es war noch kein gutes. verstehst du?

ich verstehe. ich habe dein erstes eigenes e-book, was du für die geschichtsschreibung am 27.8.2010 erstellt hast, heute, am 28.8.2010, mal auf einer speziellen homepage checken lassen.

schön. sehr nett. und? was war?

das resultat ist ernüchternd, um nicht zu sagen niederschmetternd: NOT VALID. das heißt: du hast zwar ein epub-e-book erstellt … aber nach allen regeln der branche ist es nicht funktionsfähig. das tut mir leid.

wieso denn? man muss offen sein – auch für die kleinen niederlagen. am trend ändert das alles nichts.

du hast recht: tschernobyl war auch „eine kleine niederlage“ … und diese manager sind sich nicht zu blöde, im jahr 2010 noch offensiv und dreist die lange weiternutzung der kernkraft zu fordern.

man könnte mal versuchen, manager in e-manager umzuwandeln, mit einer software, die dann aus jedem manager automatisch einen „nicht-validen manager“ macht.

schöne idee. übrigens dieser bierhoff gehört ja auch zu den unterzeichnern. nicht nur die bekannten wie ackermann, clement und konsorten.

schon wieder ein anderes thema: bierhoff = fußball. der fußball (gähn!) scheint ja nach dem wiederbeginn der bundesliga wieder „voll valide“ zu sein.

es ist endlos. wir kommen einfach nicht weiter. die dinge des lebens überrollen uns.

aber in den e-büchern werden sie gespeichert. das führt zu einem scheinbaren verschwinden der probleme. du musst offener mit den dingen umgehen.

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Die anonymen Stellenanzeigen samt Chiffre macht KLAUSENS zum Tagesgespräch

klau|s|ens, sie reden gerade im radio, auf WDR 5: was wäre, wenn bewerbungen anonym eingingen? also ohne name und geschlecht?

das wäre anders – aber es ändert ja nichts daran: man will den menschen auch sehen.

wieso?

was nutzt mir der beste lebenslauf, wenn ich den menschen nicht mag? was nutzt mir ein eitler widerling? dieses element wird man nie abschaffen können.

bist du also dagegen?

nein, nein, ich finde die idee dennoch gut.

weshalb?

weil dann bestimmte leute die chance haben, zu einem bewerbungsgespräch eingeladen zu werden, die ansonsten vielleicht schon wegen eines ausländischen namens nicht eingeladen würden.

dann verändern sich die dinge?

die dinge verändern sich immer, wenn sich die voraussetzungen ändern. das ist wie bei der größe-regelung für stewardessen und models. sobald ich diese formale grenze wegließe, würden sich auch andere bewerben. – solange es diese grenze aber gibt, schließe ich viele menschen aus.

du hast eben an WDR 5 geschrieben?

ich wollte etwas anderes zum „tagesgespräch“ erheben.

nicht die anonymen bewerbungen?

nein, mich interessieren mehr noch die anonymen und nichtanonymen stellenanzeigen.

wieso?

weil man da schindluder treiben kann.

inwiefern?

ich gebe eine stellenanzeige auf.

und?

ich suche aber keinen!!

das ist aber fies!

sicher, aber herrlich.

wieso denn?

ich bekomme bewerbungen.

und? was machst du?

ich lese und studiere diese. das ist herrlich.

wieso?

ich bekomme informationen über den arbeitsmarkt. suche ich einen „dreher“, dann weiß ich, wer sich verändern will oder arbeitslos ist.

und bei einem „key-account-manager“?

das ist es genauso. ich lerne und lerne. ich weiß viel … und niemand ahnt, dass ich es weiß.

wieso?

weil ich die stellenanzeige als chiffre aufgebe.

das machst du?

als idee! alles als idee! ich bin künstler und schriftsteller: da muss ich nicht alles machen. ich kann mir auch vieles denken.

und wenn du eine „buchhalterin“ suchst?

da gilt dasselbe. ich kann bundesweit anzeigen aufgeben, und dann bekomme ich bundesweit diese bewerbungen zurück. oder reaginal. je nachdem. zudem habe ich noch komplette lebensläufe, fotos und mappen. ich bin also reich an informationen.

du könntest also nur noch stellenanzeigen aufgeben, und dann weißt du alles über deutschland?

wenn ich genügend geld für stellenanzeigen habe: ja.

dann weißt du, wer arbeitslos ist oder wer wechseln möchte? was die verdienen wollen? was die alles gemacht haben?

ich habe informationen und kann so mein eigenes geschäft besser steuern … oder ich kann diese informationen sammeln und dann verkaufen.

du bist ein filou.

das bin ich. so ich muss noch schnell speichern, damit der beitrag noch parallel zur sendung des WDR erscheint.

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VORLESUNGSWIRKEN – Copyright bei www.klausens.com

oh, klau|s|ens, was soll das?

es sind doch nur meine spiele.

welche spiele?

die spiele des LIVE-dichtens.

inwiefern?

ich schreibe gerne gedichte LIVE, während andere dinge passieren.

was ist denn passiert?

das WDR-tagesgespräch.

wozu?

zum thema vorlesen.

und du hast LIVE gedichtet?

ja, man muss schnell agieren und dann sofort die dinge ins internet setzen, und das habe ich LIVE zur sendung geschafft.

(alles vollkommen sinnloser stress!) dennoch: herrlich!

ich sage ja: das leben ist ein spiel. die dichtkunst ist ein spiel. und wir spielen mit. LIVE, LIVE, LIVE.

VORLESUNGSWIRKEN

Fliegen die Worte
Aus dem Mund
Machen sie den
Gaumen wund

Flattern Worte
Durch die Ohren
Werden sie vom
Hirn vergoren

Dem WDR 5 Tagesgespräch gewidmet und LIVE während eben dieser Sendung zum VORLESEN im Internet abgesetzt

KLAUSENS Gedichte http://www.klausens.com/gedichte.htm

Klau|s|ens ist als Dichtschreibkunstmaleurpoetenrebell Weltling und Hinterweltling in einer Person: http://www.klausens.com

„Leselust

Lassen Sie sich gerne vorlesen oder lesen gerne selbst vor?

Es ist wieder so weit – die zehnte Litcologne hat begonnen, mit über 170 Veranstaltungen und wie immer enorm großem Publikumsinteresse. Parallel dazu beginnt morgen abend wieder der große WDR 5 Literaturmarathon – die 24 Stunden lange Non-Stop-Lesung mit vielen Prominenten, die Sie ab 22 Uhr live im Funkhaus in Köln, im Radio und online verfolgen können. Wir wollen mit Ihnen heute über das Lesen und das Vorlesen reden.

Was fasziniert so sehr daran, vorgelesen zu bekommen? Warum erfreuen sich Hörbücher Ihrer Meinung nach wachsender Beliebtheit? Lassen Sie sich gerne vorlesen oder lesen selbst gerne vor? Welche Rolle spielt für Sie dabei die Stimme des Vorlesers oder der Vorleserin? Welche Erinnerungen kommen bei Ihnen hoch, wenn Sie ans Vorlesen denken?

Studiogast: Christoph Pragua, WDR-Regisseur“

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LIVE zur ersten Lesung vom Ingeborg-Bachmann-Preis bei Lorenz Langenegger

holla, klau|s|ens, du dichtest?

ich dichte LIVE zu lorenz langenegger.

wer ist das?

ein autor, er liest gerade.

und dann?

dann setze ich das in meinen blog(g). alles muss schnell gehen.

und dann?

dann habe ich LIVE gedichtet … und alle sind glücklich.

du hast einfach seine versatzstücke benutzt?

ja, einfach das – ganz einfach.

AUF

einer der friedhofsbänke

tagsüber von müttern

alles recht auf diesen bänken

sandkasten oder auf dem kletterturm

teilen karten aus

darüber kann victor nur spekulieren

keine anderen bänke übrig

mit den toten

die da liegen

eine makabere vorliebe

im bett liegengeblieben

am kindergarten vorbei

überquert die hauptstraße

das friedhofstor erreicht

nichts anderes übrig als

um den friedhof

schlechte alternative

zu den blumenwiesen

erwarten

Copyright Klau|s|ens, in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, am 25.6.2009, u.a. als Klau/s/ens oder KlauLESUNGsLESUNGens oder Klau=s=ens, Donnerstag, LIVE zum / am Fernsehen, 3sat, erste Lesung des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbes in Klagenfurt, erste Sätze. Es liest Lorenz Langenegger.

und die jury?

dieses jahr? also:

Burkhard Spinnen (Münster) Spinnen wurde 1956 in Mönchengladbach geboren und lebt in Münster. Studium der Germanistik, Publizistik und Soziologie. Seit 1995 freier Schriftsteller.

Meike Feßmann (Berlin) Meike Feßmann wurde 1961 in München geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften in München und Berlin.

Karin Fleischanderl (?) Karin Fleischanderl wurde 1960 in Steyr/Oberösterreich geboren, absolvierte 1979 die Matura am BG Steyr und studierte von 1979 bis 1985 am Dolmetschinstitut Wien (Übersetzerausbildung, Italienisch und Englisch).

Paul Jandl (Wien) Paul Jandl wurde 1962 in Wien geboren und studierte Germanistik und Philosophie. Seit Ende der achtziger Jahre arbeitet Jandl als freier Kritiker und Kulturjournalist bei österreichischen und deutschen Printmedien.

Hildegard E. Keller (Bloomington/Zürich) Hildegard Elisabeth Keller lebt in Bloomington USA und in Zürich. – Studium der Germanistik, Hispanistik und Soziologie. Sie lehrt Deutsche Literatur an der Indiana University Bloomington und der Universität Zürich.

Ijoma Alexander Mangold (?), geboren 1971 in Heidelberg, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und Bologna.

Alain Claude Sulzer (Basel) Alain Claude Sulzer wurde 1953 in Basel geboren, wo er auch lebt. Seit 1983 nebst Übersetzungen aus dem Französischen Veröffentlichung von acht Büchern, Romanen und Erzählungen.

Clarissa Stadler (Moderatorin)

schön, das hast du von der homepage zu dem wettbewerb? – dann ist ja alles im lot.

sicher: die literatur übertrifft sich an sich selbst.

bist du glücklich?

es kommt ganz langsam, aber jedes getragene wort mehr erhöht bei mir die unfehlbarkeit der gerinnung meiner tage.

kein dokugedicht bzw. doku-gedicht?

ach nein, das hatten wir doch schon: es würde mich wohl langweilen, alles nochmals machen zu müssen: http://www.klausens.com/dokugedicht_bach…

huch, er ist schon fertig!

das wäre auch ein gedicht:

HUCH

Er ist schon fertig
Mit dem Lesen
Mit dem Lesen
Seiner Nerven
Die sich ganz
Begonnen geben

Copyright: Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, am 25.6.2009, LIVE am Fernsehen, und Langenegger ist schon fertig, seit circa 10:36 Uhr, und das Gedicht ist von 10:38 Uhr.

wichtig ist nur, dass wir den blog(g) absetzen, solange die jury noch mit lorenz langenegger zugange ist.

wieso?

es ist doch alles nur ein spiel.

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