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Zu den (Un)Wahrheiten und dem Auto im Kirchendach äußert sich KLAUSENS

klau|s|ens, dein vorschlag steht im raum der welt aller zeit.

mein vorschlag steckt im dach, im kirchendach von limbach-oberfrohna … und geht (fliegt?) nun eigene wege.

was hat die presse aus dir gemacht?

die presse hat vieles aus mir gemacht – es ist sehr lehrreich.

also, nenne es uns!

erst einmal drucke ich den artikel der „chemnitzer morgenpost“ ab:

„Bonner Aktionskünstler fordert Denkmal für den Bruchpiloten nach dem Auto-Flug ins Kirchendach

Von Norbert Fleischer

LIMBACH-OBERFROHNA – Der Stunt von Bruchpilot David E. (23, Morgenpost berichtete): Jetzt inspiriert er sogar schon die deutsche Kunstszene. Der Bonner Publizist Klaus Klausens (50) will dem Hobbyfußballer ein Denkmal setzen, am liebsten den geschrotteten Octavia wieder ins Kirchendach hieven.

Und zwar nach dem Vorbild des Kölner Künstlers H. A. Schult – der hatte in den 1990er-Jahren Autos mit goldenen Flügeln versehen und auf Häuserdächern installiert. Klausens, der sich „irdischer Künstler himmlischer Ereignisse“ nennt, schwebt eine ähnliche Installation für die Kirche vor: „Auf die kaputte Stelle des Daches sollte man Plexiglas setzen, aus dem das Auto herausragt. Das wäre großartig.“

Nicht nur rein künstlerisch sei die Umsetzung ein großer Wurf, sondern auch für die lokale Wirtschaft. „Niemand würde sich entgehen lassen, diese Besonderheit im Dach zu besichtigen“, ist sich Klausens sicher. Und legt nach: „Eine bessere Attraktion für Touristen einerseits und Gläubige andererseits gibt es gar nicht.“

Selbst zum Ziel von Pilgern könne das Kunstwerk werden. Schließlich grenze es ja an ein Wunder, dass David nach seinem irren Flug noch lebe – indem er die Kirchenmauer nur um Zentimeter verfehlt hatte. Klausens: „Vielleicht wird der Ort sogar eine Wallfahrtsstätte.“ Um das kühne Vorhaben in die Tat umzusetzen, wandte sich der Künstler jetzt auch an die Kirche, wartet gespannt auf Antwort.

Auf Antworten warten auch die Ermittler. Noch immer ist unklar, ob David Selbstmord begehen wollte, betrunken war. Obwohl er bereits beim Pfarrer gebeichtet hat, war eine polizeiliche Vernehmung bislang nicht möglich.“ – siehe dazu auch: http://www.klausens.com/pressestimmen.ht…

und dann?

dann erinnere ich an den urtext meiner mail, die ich absandte: http://www.klausens.com/klausens-kuenstlerbriefe.htm und den blog(g)-eintrag dazu. http://klausens.blogg.de/eintrag.php?id=…

und weiter?

also: 1) ich wohne in königswinter, und nicht in bonn.

na und? so kleinlich?

2) „aktionskünstler“ ist nicht meine selbstbezeichnung, sie weckt ja ganz andere vorstellungen über das, was ich tatwirklich betreibe.

man hat dich nun dazu gemacht. so ist die welt. sie kapiert eben nicht, dass du „weltkünstler“ bist, weil sie einfache begriffe braucht, diese welt – noch etwas?

3) ich wollte keine aktion „nach dem vorbild von dem kölner künstler“ (es ist H.A.Schult). ganz anders! ich hob den gegensatz zur aktion von schult hervor. denn ich schrieb ja: „weil es alles hoch symbolisch ist: das auto, die kirche, der himmel, das überleben. viele fragen der zeit sind in einem reell-echt-‚kunstwerk‘ der realen realität erfasst. dazu müssen/mussten andere künstler, wie der kölner H.A.SCHULT dereinst, künstlich und absichtsvoll autos mit flügeln auf die dächer von köln stellen. “ (siehe dazu meinen blog(g)-eintrag vom 27.1.2008, z.b. hier!)

und weiter?

4) es wird der eindruck erweckt, ich wollte das vorhaben erstens selber und zweitens direkt und drittens unmittelbar umsetzen, wozu ich mich auch schon an die kirche wandte. – aber es war ja nur ein vorschlag von mir, eine idee, ein denkansatz, eine bewegung … in die gedanken aller welt. ein impuls. ein aufstand. ein schrei. eine hervorrufung.

ja, und der impuls-ruf-ansatz hat eben so gewirkt, als sei alles schon wie eine konkrete aktion … und als würdest du morgen a la christo anreisen, dort in limbach-oberfrohna, und dann … tja, so funktioniert doch kunst: ideen erobern die welt. – was noch?

dann kam ja noch gestern die epd-meldung, die wiederum einen schritt weiter bedeutete: „Den Plänen des Aktionskünstlers erteilte Stadtkirchenpfarrer Johannes Schubert jedoch eine klare Absage. Es dürfe nicht vergessen werden, dass der schwer verletzte Autofahrer einen ’schrecklichen Unfall‘ erlitten hat.“

epd? evangelischer pressedienst?

ja, ja, die riefen den pfarrer an. aber ich hatte doch ausdrücklich geschrieben: “ Jetzt ist nur noch zu hoffen, dass der betroffene Fahrer bald ganz und gar gesundet, sodass man gar vom ‚Wunder von Limbach-Oberfrohna‘ spricht, was der Berühmtheit des Autos und der Stadt natürlich noch weiterhelfen würde.‘ – denn ich wollte nicht auf kosten des armen mannes eine installation machen. sondern zu seiner gesundung! in der EPD-meldung erscheint dem leser aber alles ganz anders.

verdrehte welt – und dann?

dann kontaktierten mich andere medien (über den verlag, in dem ich publizierte) wegen dem bericht des EPD. die wollten quasi wissen, wann’s denn losgeht. so hatte sich schon alles verselbständigt!

interessant!

ja, ich finde es auch interessant. die wahrheit ist immer auch eine unwahrheit, und ist sie es nicht, wird sie dazu gemacht. „falls wahr wirklich wahr ist, war alles unwahre auch immer wahr.“

… womit sich dein künstlerischer ansatz ja bewahrheitet.

und der wäre?

„nichts ist, wie es ist!“ – so lautet doch eines deiner weltdachbewegenden kirchenautozitate.

ist das so? – da fällt mir spontan ein gedicht ein:

MEDIALE FORSCHUNG

Alles was
Wir sagen
Und schreiben
Ist wahr

Scheinlich!!!

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klaus Klausens oder als Bernd Klausens oder als Willi Klausens, 29.1.2009, Donnerstag, Königswinter-Oberdollendorf

schön. auch doppeldeutig. man könnte nämlich das wort „scheinlich“ auch noch auf banknoten beziehen, um das (auch inhaltlich und wahrheitlich) „bestechliche“ mancher medien zu erfassen.

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Das Auto im Kirchendach möchte KLAUSENS lassen

klau|s|ens, da war doch dieses auto bei chemnitz … das da in kirche gerast ist.

es war in limbach-oberfrohna bei chemnitz – und das auto ist in das dach (!!!) der sogenannten „stadtkirche“ (evangelisch) gerast.

gerast?

vielleicht eher geflogen. es muss wie auf einer rampe in die luft geschossen sein.

und nun?

nun ist das auto wieder aus dem dach raus, der fahrer lebt, ist allerdings verletzt.

wieso ist das auto da raus?

das machen die immer: in deutschland. alles zack, zack, zack.

du möchtest das nicht?

in diesem fall denke ich, das auto sollte im dach bleiben bzw. wieder ins dach zurückkommen.

warum?

weil es alles hoch symbolisch ist: das auto, die kirche, der himmel, das überleben. viele fragen der zeit sind in einem reell-echt-„kunstwerk“ der realen realität erfasst. dazu müssen/mussten andere künstler, wie der kölner H.A.SCHULT dereinst, künstlich und absichtsvoll autos mit flügeln auf die dächer von köln stellen.

und hier?

hier ist das auto schon per se da – und nichts ist inszeniert, es sei denn von gott.

und nun?

nun sollen sie das auto genau da lassen (bzw. wieder hinstecken), wo es war, das ganze mit glas einfassen und zum festen bestandteil der kirche machen.

das ist dein vorschlag?

ja, und den habe ich gestern auch an die kirche in limbach-oberfrohna geschickt. auch an den bürgermeister. zudem an presse, radio, fernsehen in und um chemnitz.

und jetzt?

jetzt „steckt“ dieser klausensische vorschlag in der welt, so wie das auto im kirchendach:

„Sehr geehrte Damen und Herren XXXYYY,

der kuriose und seltsame Unfall, bei dem ein Auto nach oben (wie auf einer Rampe) durch die Luft in das Kirchendach (Stadtkirche) von Limbach-Oberfrohna fuhr, ist zumindest insofern glimpflich abgelaufen, als der Verletzte wohl außer Lebensgefahr ist.

Ich denke, Sie täten gut daran, wenn Sie das Auto im Dach ließen, für immer.

Sie könnten eine Plexiglas- oder Echtglaskonstruktion ersinnen, die über das Dach an der kaputten Stelle aufgesetzt wird, und zudem das Auto entsprechend zum Inneren abisolieren. Das wäre großartig: ein Auto im Dach, und zudem authentisch an der Stelle, an der es ins Dach gelangte.

Niemals mehr werden Sie eine bessere Gelegenheit haben, eine Attraktion für Touristen einerseits und Gläubige andererseits zu bekommen. Niemand wird sich entgehen lassen, in der Nähe von Chemnitz diese Besonderheit im Dach zu sehen.

Also: Lassen Sie das Auto unbedingt im Dach – und die Existenz Ihrer Stadt wird auf Jahrzehnte gesichert sein. Vielleicht wird es sogar eine Wallfahrtsstätte.

Jetzt ist nur noch zu hoffen, dass der betroffene Fahrer bald ganz und gar gesundet, sodass man gar vom „Wunder von Limbach-Oberfrohna“ spricht, was der Berühmtheit des Autos und der Stadt natürlich noch weiterhelfen würde.

Herzlich, Klaus Klausens, irdischer Künstler himmlischer Ereignisse“

wann hast du denn die mails geschrieben?

gestern noch, wieso?

typisch deutsch: direkt zack, zack, zack!

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