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klau|s|ens schrieb am 7.7.2017 den freitagsroman [7.7.17] – www.klausens.com

klau|s|ens, da hast du vorgestern den ganzen tag geschrieben?

und dann habe ich alles vor 24:00 uhr noch an die druckerei geschickt.

an einem tag geschrieben? und vollkommen beendet?

so kann man es sagen. wir warten auf das fertige buch.

die datumsromane sind ja jetzt schon einige.

siehe die buch-roman-folge:

EINTAGESROMAN [8.8.8]
STUNDENROMAN [9.9.9.]
JETZTROMAN [10.10.10]
NUNROMAN [11.11.11]
BALDROMAN [12.12.12]
SCHONROMAN [3.3.13]
HEUTROMAN [4.4.14]
DIENSTAGSROMAN [5.5.15]
DOCHROMAN [6.6.16]
FREITAGSROMAN [7.7.17]

dann wäre es nun das zehnte werk in dieser reihe. 10 datumsromane. über 10 jahre hinweg.

ja, gewiss. (die zeit verrinnt, auch das ist gewiss.)

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klau|s|ens schreibt bei all dem schrecken mal wieder eine seiner petizetten – www.klausens.com

klau|s|ens, schrecken ist doch dauernd. je mehr medien, je mehr schrecken.

ich weiß: von 2.000 jahren gab es schrecken nur, wenn er vor der haustüre geschah oder ein reiter zufällig vorbeikam und vom dem schrecken in der ferne berichtete.

und heute wird ja jeder brennende schuppen von einem smartphone gefilmt und dann gepostet.

was aber ist mit den 90 toten von afghanistan? ganz aktuell. und nimm die vielen und herzvollen bekundungen zu den 22 toten des attentates von manchester versus den wenigen und nüchternen bekundungen zu den 90 toten von kabul.

auch bei der trauer gibt es eine fixierung auf das einem geographisch nähere.

… oder kulturell nähere. bei überschwemmungen in bayern wird über eine vermisste berichtet, bei überschwemmungen in indonesien oder auf den philippinen oder in bangladesch können es hunderte tote sein, ja, tausende, die dann medial über uns „hinwegtröpfeln“, während über die eine vermisste in bayern mit höchster premisse berichtet wird.

oder die dame, die jüngst in aachen vom blitz getroffen wurde, der so heftig war, dass sogar die fahrradkette geschmolzen war.

sag ich doch, sag ich doch: alles schrecken.

aber der schrecken ist relativ, weil wir relativ mit diesem schrecken „bespielt“ werden, von den medien, oder auch nicht.

auf jeden fall schrieben wir wieder eine petizette.

das ist auch so eine art, sich den kopf freizuschreiben, von all dem schrecken und dem irrsinn des daseins.

eine kleine petizette … und schon geht es ein klein bisschen besser.

KEINMUMM
Donnerstag, 1. Juni 2017


Käme der Mai und würde sich als Juni ereignen, müsste niemand mehr vor seinen Türen die Sonne wegschaufeln. Wir aber lagen im Dunst der feuchten Schwüle, wo manche Maus sich nagend am Gemeinwohl zu schaffen machte. Allerorts gab es Abschiebungen. Menschen wurde geschoben, ins Ab…seits. Da konnte schon ein Flugzeug warten. Ja, ja, bis in die Schulen drangen sie vor, diese Häscher, die keiner Biologie sich zugewandt fühlen, weil das Unmenschliche regiert, damit das Menschliche noch weitermachen kann. In Afghanistan mussten wieder mal 90 Existenzen unter einer Autobombe gemein sterben. So paradox zeigte sich die Welt, bis wir alle erbost über unser Dasein waren. Es ließ sich nichts regeln. Die Dinge waren nur noch der Horror, und dennoch kamen die Ausländer in die Inländer, damit es knallte. Dazu noch Ghettos, Gewalttaten und seltsame Gruppierungen auf den Fußballplätzen. Da mussten dann die Heuschrecken noch fliehen, bei solcher Vergeblichkeit. Der Pfiff am Ganzen war der Abpfiff, also der Tag, als der Globus in sich zusammenfiel. Ihm muss die Luft ausgegangen sein. (8:59 Uhr MESZ, 1.6.2017) LINK ZU DEN PETIZETTEN

ja, ja, die petizetten: bei den wahlen NRW, da waren die PROGNOSEN von ARD und ZDF exakt gleich. ich kann mich nicht erinnern, jemals so etwas erlebt zu haben.

schön, schön: aber die wahlergebnisse am ende dann? stimmten die denn?

klausens-foto-exakt-gleiche-wahlprognose-NRW-2017-14-5-2017-LIVE-vom-fernseher

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klau|s|ens schrieb am 5.5.2015 den „Dienstagsroman [5.5.15]“ – www.klausens.com

klau|s|ens, da hast du gestern den ganzen tag geschrieben?

und dann habe ich alles kurz vor 24:00 uhr noch an die druckerei geschickt.

an einem tag geschrieben? und vollkommen beendet?

so kann man es sagen. wir warten auf das fertige buch.

die datumsromane sind ja jetzt schon einige.

siehe die buch-roman-folge:

EINTAGESROMAN [8.8.8]
STUNDENROMAN [9.9.9.]
JETZTROMAN [10.10.10]
NUNROMAN [11.11.11]
BALDROMAN [12.12.12]
SCHONROMAN [3.3.13]
HEUTROMAN [4.4.14]
DIENSTAGSROMAN [5.5.15]

dann wäre es nun das achte werk in dieser reihe.

ja, gewiss. (die zeit verrinnt, auch das ist gewiss.)

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klau|s|ens schreibt gedicht für allerlei komiker und wollende anfangsliteraten – www.klausens.com

klau|s|ens, es geht immer ums „wie“, wenn ich mir so die texte anhöre.

mit dem „wie“ sollen lacher erzeugt werden, absichtlich überdrehte oder seltsame vergleiche. („der seehofer, die plappernde genkartoffel der ingolstädter voralpen.“)

und dein gedicht?

unser gedicht: das nimmt direkt dann auch noch anfangende literaten auf, die gerne bildlich schreiben wollen.

fischen, fischen, fischen und angeln, angeln, angeln.

ja, genau das. und oft stimmen die bezüge gar nicht mal, auch nicht innerhalb der grammatischen idee. das kommt ja auch noch hinzu.

schön, dass das auch mal festgehalten wurde.

die welt ist unendlich, die welt der sprache natürlich auch.

WIE
— Kleine Hilfestellung für allerlei Komiker
und wollende Anfangsliteraten —

Er schoss hinter dem Vorhang hervor
wie ein Projektil, Kaliber 7 Millimeter.
Sie kochte daraufhin erst einmal vor Wut
wie der Reis auf einem Herd in Japan.

Da kaufte er sich endlich seine Frau,
als hätte er mehr als nur einen 100-EURO-Schein dabei.
Sie nahm ihn aber daraufhin zur Brust,
als wäre er ihr einstmals wegadoptierter Heim-Säugling.

Er fischte sich nun ihren Safeschlüssel aus deren Gesäßtasche
wie ein glitschiger Hering aus der Schröder-Ostsee.
Sie aber schälte sich erst einmal aus ihrer Jacke
wie eine Apfelsorte namens „Schaler Merkel“.

Da machte er sich angstvoll in die Hose,
wie wenn es keine Windeln gäbe.
Da pinkelte sie ihm frech ans Bein,
wie wenn man keinen Urin mehr bräuchte.

Er (Atheist) pochte weiterhin auf den Ehevertrag
wie ein Specht. (Der hat doch einen Vogel!)
Doch sie machte ihn mal wieder nass
wie eine Trinkwanne auf der Heide. (Die ist doch belämmert!)

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als KlauKOMIKsERens oder Klau-s-ens oder KlauLITERATsURens, am 11.2.2015, Mittwoch, ca. zwischen 10:50 Uhr MEWZ und 11:02 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf.

klausens-k-werk-11-2-2015-mit-kunstfoto-licht-im-schwarz-5-2-2015-mit-logo

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Den Literaturnobelpreis für einen Lyriker feiert KLAUSENS

klau|s|ens, vergeben!

meinst du „vergebens“?

ich habe „vergeben“ gesagt.

wer denn? was denn?

der literaturnobelpreis, an einen schweden, denn ich nicht kenne oder kannte.

… weil du ungebildet bist.

vielleicht, ja, ja, das wird es sein. aber kann man alles wissen?

man kann aber alles dichten.

auch wir?

auch wir!

werden wir so erfolgreich sein wie dieser tomas tranströmer?

wie meinst du?

ich las, er habe in seinem ganzen leben nur wenig geschrieben. 1997 erschienen „sämtliche gedichte“ auf deutsch bei hanser. da waren es nur 264 seiten.

und jetzt?

jetzt sollen alle (!!!) seine gedichte auf 360 seiten oder so passen.

ist ja wahnsinn. dafür den nobelpreis?

ich denke, da muss jedes gedicht so gut sein, dass man es mit 1000 tonnen platin nicht aufwiegen kann.

und wir schreiben uns die finger wund. unsere gedichte füllen tröge und tanks und altpapiercontainer. sie gehen in die tausende.

wahrscheinlich sind unsere gedichte nicht gut.

wer entscheidet das denn?

der leser oder die leserin oder die leser oder die leserinnen.

und bei tomas tranströmer?

das weiß ja keiner. – aber soll sehr beliebt sein, da in skandinavien.

aha: und wir?

wir sind weniger beliebt und geliebt. aber das kann noch kommen.

mit dem nun folgenden gedicht? meinst du wirklich?

was gefällt dir daran nicht?

der ganze ton. zweitklausens, der ton! und der klang!

VOM AUTOR UNBELIEBT

Meine Worte segeln
Durch die Weltmeere
Des Nichtkennens
In Ermangelung des
Hafens meiner Ödnis
Erschreibe ich nun
Mit bleinassen Augen
Schon mal ein paar
Kleine Seeigelgedichte
Für die Fischbreimäuler
Aller Text-Barsch-Konserven

Copyright Klausens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, am 7.10.2011, Königswinter-Oberdollendorf, Freitag, aus Anlass des Literaturnobelpreises an einen Lyriker (in diesem Fall Tomas Tranströmer).

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Rüdiger Safranski in der Eifel sah KLAUSENS

klau|s|ens, du hast rüdiger safranski gesehen?

ist er nicht einer von denen, die man mal gesehen und gehört und erlebt haben muss?!

doch, doch, ich wollte ja nichts sagen.

er ist (noch) einer von der alten zeit. es scheint so. der gelehrte, der lesende, der sich im stübchen aufhaltende. der schreibende.

was war die alte zeit.

jene, in der die reine bildung etwas mütterliches und wärmendes hatte. da ging es nicht um die revolution … sondern der austausch um und über ideen sollte behaglichkeit schaffen.

… sodass man sich in texten und gedanken wärmen könne?

so in etwa. und das verbreitet safranski auch. alles ist eine geschichte von kaminen und stuben und gängen und wanderungen, dazu briefe und schriften, lesebrillen, nachtische, kammern, ausschweifungen und auszehrungen. so war das alles.

die gute alte zeit.

das biedermeier der literatur war nicht frei von widersprüchen, aber eben doch „heimelnd“. und auch der „sturm und drang“ wird heute in gewisser weise biedermeierlich wahrgenommen.

du magst safranski?

wer mag ihn nicht? er ist rein, hat ein gutes herz, will nichts schlechtes, kennt die welt, weiß vom leben, ist sehr belesen und gebildet … und tut — so hoffe ich — niemandem böses. wer sollte ihn nicht mögen?

aber dennoch bleibt das „betuliche“.

in gewisser weise ja. oder eine dezente umständlichkeit, bisweilen auch eine leichte entfremdung vom leben derer von twitter und facebook. und doch hat er die intelligenz, widersprüche zu durchleuchten, die es damals gab. damals, als schiller und goethe noch lebten. als weimar „unser weimar“ war, und es dennoch von krankheiten und eitelkeiten überfüllt wurde.

die welt ist zwiespältig.

die welt war damals zwiespältig und ist es heute. aber wenn safranski die damalige welt erzählt, denkt man, er sei dabeigewesen.

dabei ist die hälfte fiktion.

genau das: er erzählt uns geschichten, die er sich ausdachte oder zusammenreimte, nach dem studium der quellen, aber wir nehmen alles für rein-wahr, weil wir geschichten so mögen.

dann ist safranski garant für behaglichkeit.

er müsste immer lesen und frei sprechen (denn das tut er: frei sprechen, und das gut!), wenn es ganz kalt und nass ist. die schlimmsten novemberabende seien mit safranski zu füllen, damit es uns gut ergehe … und selbst die auszehrung eines disziplinierten, aber so dürren schiller und das alles mitnehmen-wollende eines trieb-goethe uns nicht nicht verzagen lassen.

safranski war im kloster steinfeld?

ja, gestern. und wir haben LIVE gedichtet, zweitklausens. LIVE. von alledem:

http://www.klausens.com/klausens-und-ruediger-safranski.htm

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
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http://klausens.blogg.de

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klau|s|ens zum plagiatsvorwurf gegen helene hegemann – www.klausens.com

klau|s|ens, der roman ist noch nicht raus, aber die vorwürfe sind schon da.

du meinst helene hegemann: „axolotl roadkill“.

wenn es es denn ist … ja, das buch meine ich.

sie haben erst vom feuilleton gejubelt und geschrien über ein „jahrhundertwerk“ – und man merkt dann doch, was man vom feuilleton zu halten hat. das feuilleton ist eine ho-ho-ha-ha-lachbude für sich.

wird das werk denn schlechter, wenn teile daraus abgekupfert sind?

halt, halt, die dame hat direkt material von anderen genommen. und das in ihr buch gesetzt.

heiner müller hat mit der STASI zusammengearbeitet und gesagt: er brauchte das als material. nur deshalb. STASI-mitmachen als „material“. manchmal wird es ja überaus kritisch.

die autorin hier hat aber texte genommen, als wären es ihre eigenen. so geht es doch nicht.

aber darf man nicht montieren? hat nicht schon john heartfield montiert?

ja, gewiss: es ist ein künstlerisches prinzip. montage. ich erinnere an john dos passos.

diesen autor der U.S.A.? sein dickes romanwerk „manhattan transfer“? 1925 erschienen?

ja, den meine ich. – man muss dann sagen: „ich habe montiert!“ und man soll auch sagen, was man montiert hat … und woher man das montierte denn hat. im urheberrecht gibt es ja ein recht zum zitieren, damit die wissenschaftler überhaupt arbeiten können. aber es heißt immer noch „zitieren“.

dann hat diese dame geklaut, was man nicht klauen soll?

die dame zeigt, dass sich alles auflöst, was sich nicht auflösen darf. alle werte unserer kultur fließen twitternd dahin. alles wird geklaut. alles fliegt dahin. alles ist da. wissen wird frei und vollkommen losgelöst von einer autorenschaft. wissen wird universell und personenlosgelöst.

woher kommt das?

alles ist da, was früher nicht da war, ist jetzt da. sofort. zack-zack. du konntest zwar immer ein buch in der bibliothek leihen und daraus „klauen“. aber dann musstest du es mühsam abschreiben.

und heute?

heute gehst du ins internet, sucht dir einen text da und einen text dort, und machst dann dieses STRING + C und STRING + V und fertig ist der „große text“.

dann könnten wir doch auch so einen text schreiben.

jeder kann so einen text schreiben. aber wir wissen nicht, ob es SO einer würde, wie der von der hegemann. das künstlerische liegt dann in der komposition der montage. aber im prinzip ist das klauen heute so leicht wie nie zuvor.

es lebe die moderne!

die moderne führt eben zu diesen vermehrten klau-fällen, auch in der wissenschaft. sobald die technik da ist und dinge möglich macht, werden es die menschen im guten und im schlechten nutzen. (ich erinnere an das sampling in der musik. ein thema für sich.)

aber du selber heißt doch „klau|s|ens“ … und ich heiße „zweitklausens“. ich lese bei unserem namen „klausens“ ja auch immer KLAU SENSE.

so ist es auch gedacht. KLAU SENSE. klaue sinn!

heißt es, dass du sinn klaust?

ja, das heißt es. und die leute klauen sinn bei mir.

dann bist du ja auch ein plagiator!

ich rufe dazu auf, aber nicht so wie die hegemann es tat (die aber jung ist, ihre jugend wird sie immer entschuldigen).

wie meinst du es denn?

ich meine, dass man immer in einer welt drin lebt, die voller gedanken, ideen, texte, kunstwerke, gestalten und auch ideologien ist … und man wird von diesen dingen ständig behämmert, bedroht, becirct und beeinflusst.

alle klauen voneinander?

der künstler nimmt den input der gesellschaft in sich auf, verarbeitet ihn und stößt dann etwas aus. und auch wenn es unbewusst geschieht, ist doch alle kunst immer auch ein ergebnis der aktuellen und historischen umwelt … und der schon vorliegenden kunst, die ja wieder einflüsse ausübt. das gebräu, das dich umgibt, fließt in deine kunst hinein. man weiß gar nicht, wem die autorenschaft gebührt. der künstler ist der ausstoßer des gebräus, weil irgendein kreator sich eben diesen (oder eben diese) zum ausstoßen der dinge aussuchte.

man müsste nach alaska-kanada in den wald, um sich dessen zu entziehen?

ja, nur so. aber wir alle leben eben in der einflusssphäre unserer welt.

dann bist du für das „klauen“, aber du meinst nicht text, sondern sinn?

ich meine, man klaut, auch wenn man nicht will. die idee, die wir beide heute in königswinter haben, haben zudem andere vielleicht zur gleichen zeit in hawaii oder zeng-gong-fang.

wo ist das denn?

ich weiß es nicht. oder sollte es nicht so einen ort geben können? unsere gedanken machen alles möglich. und seit der möglichkeit zu reisen und seit dem fernsehen und seit dem internet sind diese gedanken von den vielfältigsten einflüssen gespeist.

dann findest du „klauen“ nicht schlimm?

doch: wenn man absichtsvoll die idee eines anderen klaut, um sich selber damit zu schmücken … dann ist es schlimm. aber wenn man sich von den dingen inspirieren lässt und deshalb die essenz der dinge „klaut“, um etwas neues zu machen, dann ist es genauso, wie kunst und literatur funktionieren. material wird neu bearbeitet und verarbeitet. ein ewiger fluss, den niemand stoppen kann und soll.

von dir lernt man immer so viel, klau|s|ens.

danke, zweitklausens, aber manchmal klaue ich auch von dir.

ich dachte, ich klaue von dir?

was du immer denkst?!

wer hat denn jetzt das folgende gedicht geschrieben? du oder ich?

wir-ich! WIRICH !!!! (ein neues wort! aber vielleicht hat es schon jemand vor uns erfunden! die person möge sich dann bitte melden. aber mit quellenangabe und belegstelle.)

wie geht es denn? dein gedicht! lies doch mal!

RECHTEINHABERZWEIFEL

Copyright Klau|s|ens 9.2.2010
Copyright Klau?s?ens 9.2.2010
Copyright Klau(s)ens 9.2.2010
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Copyright Klau=s=ens 9.2.2010
Copyright Klau“s“ens 9.2.2010
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Copyright Klau*s*ens 9.2.2010
Copyright Klau~s~ens 9.2.2010
Copyright Klau!s!ens 9.2.2010

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, 9.2.2010, Dienstag, auf der Autobahn A 3, Höhe Leverkusen-Opladen, von Köln Richtung Düsseldorf, gegen 11:30 Uhr, als der Autor über den Fall Hegemann nachdachte.

seltsames gedicht. (ich lese die überschrift als RECHT-EIN-HAB-ER-ZWEIFEL.) da geht es ja nur ums COPYRIGHT, welches zum bestandteil des gedichtes selbst geworden ist. jetzt verstehe ich auch, warum du das mit dem COPYRIGHT bei deinen texten immer so übertreibst.

ich spiele damit. (außerdem sind es unsere texte.)

du übertreibst es doch!

bitte, bitte, wenn du meinst.

du möchtest auf diesen umstand der autorenschaft überdeutlich hinweisen!

klar, ich lege ja sooooooooo viele texte im internet ab, und ich möchte zumindest nachweisen können, dass ich als erster die idee hatte.

das also doch!

ja, gewiss: der künstler ist ein schwacher mensch. irgendwie doch. man weiß zwar, dass alles material „fliegt“, aber man klammert sich dennnoch an die autorenschaft, weil sich sonst das ego des kulturschaffenden in ein nichts auflösen würde. ich poche also noch darauf, dass die sachen aus mir entsprangen, wenngleich ich weiß, dass mein „ich“ nur eine vision ist. in der realität ist mein „ich“ immer auch das „ich“ der welt um mich herum.

und ich bin ja auch noch dabei!

ja, ja, auch du, zweitklausens, du bist teil meines „ich“. das macht die autorenschaft in unserem fall noch komplexer und noch schwieriger.

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