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Den Klaus Wowereit sieht KLAUSENS

klau|s|ens, du hast klaus wowereit getroffen?

ja, denn der war gestern bonn, weil doch wahlen sind, am 30.8., und die SPD hat einen neuen für den OB-posten, den jürgen nimptsch, der die gesamtschule in bonn-beuel leitet … und der muss bekannter werden, weil doch jetzt die OB dieckmann jeder kennt, aber die macht ja nicht weiter … und so …

du brauchst nicht so viel zu erzählen – ich bin ja nicht ganz dumm. das „geschäft“ kennen wir doch. der promi-politiker soll den weniger prominenten politiker im wert anheben. dazu kommt er dann angereist und legt seine hände über den newcomer, der aufsteigen soll. es ist fast wie ein kirchlicher segen.

und gestern kam wowereit. offenbar wirklich nur für jürgen nimptsch und die bonner SPD angeflogen. es war alles sehr kurz.

wie kurz?

nun: er sollte ab 16.45 einen „stadtrundgang“ beginnen, ich sah ihn ab circa 16.50 uhr – und da stand er auf dem bonner markt und gab autogramme.

wie schön!

neben ihm jürgen nimptsch – und beide gaben zusammen autogramme, und sprachen smalltalk mit volk oder SPD-organisiertem volk. – aber der star war doch wowereit.

wir haben es also mit der popkultur zu tun!

wie welt ist theater – und ob es dann popmusik oder hollywood oder bonner politik ist … das ist doch am ende „wurscht“.

und weiter?

dann zogen sie plötzlich los, stürmten in die bonngasse, wo das beethovenhaus ist, aber vorher gingen sie noch in die „ewige lampe“, eine gastronomie in der bonngasse, wo sie offenbar etwas tranken. ob das spontan war, erschloss sich mir nicht. vielleicht hat der wirt die reingerufen. vielleicht war aber der wirt (peter braun) von der SPD informiert worden, mit der bitte, die dann reinzurufen.

spannend. so ist politik. ein drehbuch in einer mischung aus geplant und spontan … und manchmal weiß man nicht, was was ist.

dann zogen sie etwas weiter zum beethovenhaus, und da aber erst zum schuster nebenan, ja, ein schuster, mit schürze, der auch noch vor der tür stand, und da wurden worte gewechselt, vielleicht ist der ja immer für die SPD im einsatz, der schuster (selbst ernannt zu : „schumie“).

weiter?

dann noch ein foto vor dem beethovenhaus – und wieder zurück zum markt. zu der frittenbude „bönnsche imbiss“. dort je eine currywurst für wowereit und nimptsch. dort wieder etwas verteilt, der WDR filmte dort (aber der filmte die ganze zeit, berichtete auch abends in der lokalzeit – wie erhofft und erwünscht), dann weitergehen: diesmal an im freiluftcafé-bereich sitzende noch was verteilen. auch dort small talk.

und dann?

dann auf die bühne, weil sie mussten. sie wurden auf die bühne gerufen.

aha, die bühne. wo vorher die dixieland-band spielte.

ja, da ein kurzes gespräch: nimptsch, wowereit, harder – zu dritt, also der SPD-chef als interviewer.

und dann?

dann hatte die rap-hiphop-band um mari0 „bickmack“ pavelka aus immigranten (nach der dixieland-band „dixie slikers“ kam die) noch die nationalhymne auf hip-rap-hop umgeschrieben, war ganz nett … aber die bedenken ja gar nicht, welche probleme wir selbst mit dieser nationalhymne haben. zerstückeln diese aus sicht von immigranten, wollen uns einen gefallen tun – aber wir sind doch beklommen: es ist die hymne, mit der wir immer probleme haben … und diese deutschausländer ergreifen den text und sagen nun: wir stehen zu deutschland und seiner verfassung. seltsame verkehrung der lage.

also moderner wahlkampf!

sie haben das stück dem wowereit gewidmet. und wowereit ist ja in berlin als freund der künste bekannt. er ist für alles offen, und taucht überall im kulturbetrieb als gast auf. und spricht immer für die immigranten. mehr als gegen sie. das ist auch richtig so. keinen rassismus befürworten! konsequent auf einer linie bleiben! wowereit ist da konsequent. und die immigranten wissen das zu schätzen.

wie war wowereit?

großartig! er spielt diese rolle wirklich gut. er hat eigenschaften von kennedy, clinton und obama. er ist wirklich nett, immer freundlich, zudem äusserst gewandt. als politiker in dieser besetzung wirklich großartig. er könnte die SPD aus den tälern führen. und halbwegs ehrlich kommt er auch noch rüber. ein möglicher 1-A-mann (nach der ära steinmeier, die ja nur kurz sein dürfte).

und nimptsch?

er ist eben nicht wowereit, aber wird sich in seine rolle auch noch einfinden. denn: „einfinden“ – das schaffen alle. dann aber die volksmassen zu erobern – das ist ein weiteres kapitel. ein OB in bonn muss da besondere fähigkeiten haben, weil ja auch viel weltpolitik in bonn auftaucht.

weiter?

dann war wowereit noch kurz neben der bühne, machte ein interview mit radio bonn-rhein-sieg …. und stieg dann in einen roten audi kombi, um wegzufahren.

security?

ich sah zwei bei ihm – und später noch zwei im hintergund. dann werden noch zivile hinzukommen. einer sprach mich an, um mich abzuchecken.

und das war’s?

ja, der wowereit war weg. meine gedichte und mein SERIELLO bleiben.

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gehört das auch zum drehplan der SPD für diesen event? dass da ein dichtkünstler und kunstdichtler sein unwesen treibt?

gute planung hat für so etwas immer raum. auch für kritische menschen. und besserwisser. und stänker und stinker. und chaoten und solcherlei leute. und für künstler natürlich. und weise !!!

d.h., wenn du jetzt publizierst, nützt du nimptsch und der SPD mehr, als dass du schadest?

das ist zu befürchten.

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Seinen Eintrag zu UWE TIMM und HOLGER SCHWAB wiederholt KLAUSENS

klau|s|ens, du kannst doch nicht den beitrag von gestern wortwörtlich wiederholen. das geht doch nicht!

siehst du doch: klau|s|ens = zweitklausens ist ein weltkünstler, der immer neu die wirklichkeit ergründet, mit ihr experimentiert, sie erschließt, sich in ihr suhlt, daraus texte ergießt und alles in allem die welt von den buchstaben auf die füße stellt – außerdem: durch deinen satz und meine antwort hier ist es schon ein wieder ein anderer und damit neuer beitrag. – also, frage mich jetzt wie gestern!

ja, ja, aber das wort „gestern“ müsste ja dann durch „vorgestern“ ersetzt werden.

das stimmt, aber nicht in dem, was ich gerade sagte, sondern nur in dem beitrag von gestern, den wir jetzt gleich wiederholen. also: lieber zweitklausens, frage mich nun wie gestern … und dann denken wir uns danach „gestern“ immer als „vorgestern“. (texte sind wundervoll! großartig! herrlich!)

du willst ein „ewig gestriger“ sein?

nein, nein, genau das eben nicht! nun fang schon an!

klau|s|ens, du hast wieder LIVE gedichtet?

aber ja – und du doch auch. gemäß unserer theorie der LIVE-dichtung: http://www.klausens.com/klausens_live_di…

und was kommt dabei raus?

es sind gedichte, die auf das reagieren, was gerade passiert: schnell, unverbraucht, voller schön-herrlich-wirrster phantasie.

wenn man dich hört, könnte man glauben, du wärst von dir mehr begeistert als von uwe timm.

oh ja, du hast recht. das wäre unfein. uwe timm war toll.

wieso?

er hatte eine heitere gelassene art, zumindest gestern in bonn, im rheinischen landesmuseum.

wer hatte eingeladen?

der „buchladen 46“.

und wer sprach?

es sprach holger schwab von eben diesem buchladen 46.

war er gut?

timm war ganz begeistert. er meinte, es sei sein vielleicht schönstes gespräch gewesen. (er bezog es wohl auf solche lesungsgespräche.)

und?

timm sagte immer: „das stimmt!“, „da haben sie recht!“, „das ist wahr!“, „sie haben alles genau gelesen!“, „das stimmt auch!“ – oder so ähnlich, und so weiter.

so lobte er den holger schwab?

timm schien regelrecht erfreut, dass jemand seine bücher genau liest, alle bücher zu kennen scheint und keine oberflächlichen schnellschüsse macht. berufskritiker lesen ja 500 bücher pro tag!

lesen?

nun ja, querlesen, und so. kritiker sind auch nur menschen.

und? gestern? wie weiter?

also: timm las aus seinem buch „halbschatten“, dann kam das gespräch (mit zusätzlich einer frage aus dem publikum … für mehr war leider keine zeit). dann las timm eine schluss-sequenz, dann das signieren auf der bühne … das war der abend.

wozu braucht man dann deine gedichte?

unsere, zweitklausens, unsere. – außerdem könntest du fragen: „wozu braucht man uwe timm?“

man kann alles fragen und befragen.

dazu sind schriftsteller ja da!

wir oder timm?

ich denke, wir alle. und dann gibt es diese klugen leser wie eben den buchhändler holger schwab, der so vieles auch bemerkte, was selbst „große“ kritiker (sind die denn groß? sind es nicht lebende halbschattenwahrheitsschatullen?) übersehen.

was ist denn dieser „halbschatten“? jenes buch von timm?

ich bringe dir den klappentext des buches – O.K.?

Ein Oratorium auf eine zu allem entschlossene junge Fliegerin und eine ungelebte Liebe. Marga von Etzdorf, eine junge Fliegerin, erschießt sich im Mai 1933 in Aleppo, Syrien, nach einer Bruchlandung. Sie ist 25 Jahre alt. Ihr Grab liegt auf dem Berliner Invalidenfriedhof. Was hat sie hier, zwischen den Toten der preußischen Militärgeschichte, NS-Größen und zivilen Opfern der letzten Kriegstage, zu suchen? Gibt es eine Erklärung für ihren gewaltsamen Tod? Der Stadtführer, der Uwe Timms Erzähler über den Invalidenfriedhof geleitet, weist auf beunruhigende Nachbarschaften hin. Hier liegt nicht nur Scharnhorst, der Held der Befreiungskriege, sondern auch Heydrich, der Organisator der Judenvernichtung, neben namenlosen Opfer aus dem Mai . Die Toten beginnen zu reden, sich zu erklären, zu rechtfertigen. Unter den Stimmen, die zu dem Erzähler sprechen, ist auch der junge Kampfflieger Christian von Dahlem. Auf einem ihrer spektakulären Langstreckenflüge hatte Marga von Etzdorf in Japan Dahlem kennengelernt und mit ihm ein seltsame, zauberhafte Nacht verbracht – eine Nacht des Erzählens. Zusammen in einem Zimmer, aber getrennt durch einen Vorhang, waren die beiden sich fern und gewährten einander doch Nähe. In einem Augenblick innerer Preisgabe erzählen sie sich ihre Leben – und müssen sich am nächsten Morgen trennen. Dieses Oratorium des Schreckens und der Liebe, in dessen Mittelpunkt Marga und von Dahlem stehen – eine unbedingte Liebe und ein Verrat -, beschwört zugleich die Dämonen und Engel der Geschichte und erzählt von Haltungen und Sichtweisen, von denen die deutsche Geschichte geprägt und gezeichnet ist.

aha, da schreibt man jemand friedhöfe zusammen und rekonstruiert etwas aus unserer dunklen vergangenheit.

in etwa.

und du? was rekonstruierst du?

ich habe doch ein SERIELLO gemacht: http://www.klausens.com/seriello-uwe-tim…
und dann noch meine LIVE-gedichte:
http://www.klausens.com/klausens-und-uwe…
eines schon mal hier vorab:

TIMMOLYSE

Zertretenes Gras
Opfert die Kühe
Als Grabsteine
Für Schussfelder
Japans wie ein
Verrat der eisigen
Grenzsoldaten
Schweigen hager
Den grauen Mantel

© Klau|s|ensĦķΩ7 Klau’s’ens=Klausens=Klau(s)ens=Klau|s|ens Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau?s?ens oder Klau(s)ens oder Klau=s=ens, LIVE geschrieben, 6.3.2009, Donnerstag, Rheinisches Landesmuseum Bonn, Lesung Uwe Timm sowie anschließendes Gespräch (von Holger Schwab) mit Uwe Timm, veranstaltet vom “ Buchladen 46 „, http://www.buchladen46.de – Es liest nun Timm aus seinem Buch „Halbschatten“. Es ist circa 20:20 Uhr.

und nun?

nun „heißen wir euch hoffen“.

auf was?

… auf das hochtrabende auffliegen der grauen asche des ewigen untergangs der sturzbächelnden literaturkallographie in der dammnis der wiederkünstlichkeit.

was war das jetzt? timm?

literatur. von mir. – alles ist doch literatur. selbst deine kurzen und stechenden fragen, zweitklausens. selbst die!

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
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LIVE bei und von und zu Uwe Timm dichtet KLAUSENS

klau|s|ens, du hast wieder LIVE gedichtet?

aber ja – und du doch auch. gemäß unserer theorie der LIVE-dichtung: http://www.klausens.com/klausens_live_di…

und was kommt dabei raus?

es sind gedichte, die auf das reagieren, was gerade passiert: schnell, unverbraucht, voller schön-herrlich-wirrster phantasie.

wenn man dich hört, könnte man glauben, du wärst von dir mehr begeistert als von uwe timm.

oh ja, du hast recht. das wäre unfein. uwe timm war toll.

wieso?

er hatte eine heitere gelassene art, zumindest gestern in bonn, im rheinischen landesmuseum.

wer hatte eingeladen?

der „buchladen 46“.

und wer sprach?

es sprach holger schwab von eben diesem buchladen 46.

war er gut?

timm war ganz begeistert. er meinte, es sei sein vielleicht schönstes gespräch gewesen. (er bezog es wohl auf solche lesungsgespräche.)

und?

timm sagte immer: „das stimmt!“, „da haben sie recht!“, „das ist wahr!“, „sie haben alles genau gelesen!“, „das stimmt auch!“ – oder so ähnlich, und so weiter.

so lobte er den holger schwab?

timm schien regelrecht erfreut, dass jemand seine bücher genau liest, alle bücher zu kennen scheint und keine oberflächlichen schnellschüsse macht. berufskritiker lesen ja 500 bücher pro tag!

lesen?

nun ja, querlesen, und so. kritiker sind auch nur menschen.

und? gestern? wie weiter?

also: timm las aus seinem buch „halbschatten“, dann kam das gespräch (mit zusätzlich einer frage aus dem publikum … für mehr war leider keine zeit). dann las timm eine schluss-sequenz, dann das signieren auf der bühne … das war der abend.

wozu braucht man dann deine gedichte?

unsere, zweitklausens, unsere. – außerdem könntest du fragen: „wozu braucht man uwe timm?“

man kann alles fragen und befragen.

dazu sind schriftsteller ja da!

wir oder timm?

ich denke, wir alle. und dann gibt es diese klugen leser wie eben den buchhändler holger schwab, der so vieles auch bemerkte, was selbst „große“ kritiker (sind die denn groß? sind es nicht lebende halbschattenwahrheitsschatullen?) übersehen.

was ist denn dieser „halbschatten“? jenes buch von timm?

ich bringe dir den klappentext des buches – O.K.?

Ein Oratorium auf eine zu allem entschlossene junge Fliegerin und eine ungelebte Liebe. Marga von Etzdorf, eine junge Fliegerin, erschießt sich im Mai 1933 in Aleppo, Syrien, nach einer Bruchlandung. Sie ist 25 Jahre alt. Ihr Grab liegt auf dem Berliner Invalidenfriedhof. Was hat sie hier, zwischen den Toten der preußischen Militärgeschichte, NS-Größen und zivilen Opfern der letzten Kriegstage, zu suchen? Gibt es eine Erklärung für ihren gewaltsamen Tod? Der Stadtführer, der Uwe Timms Erzähler über den Invalidenfriedhof geleitet, weist auf beunruhigende Nachbarschaften hin. Hier liegt nicht nur Scharnhorst, der Held der Befreiungskriege, sondern auch Heydrich, der Organisator der Judenvernichtung, neben namenlosen Opfer aus dem Mai . Die Toten beginnen zu reden, sich zu erklären, zu rechtfertigen. Unter den Stimmen, die zu dem Erzähler sprechen, ist auch der junge Kampfflieger Christian von Dahlem. Auf einem ihrer spektakulären Langstreckenflüge hatte Marga von Etzdorf in Japan Dahlem kennengelernt und mit ihm ein seltsame, zauberhafte Nacht verbracht – eine Nacht des Erzählens. Zusammen in einem Zimmer, aber getrennt durch einen Vorhang, waren die beiden sich fern und gewährten einander doch Nähe. In einem Augenblick innerer Preisgabe erzählen sie sich ihre Leben – und müssen sich am nächsten Morgen trennen. Dieses Oratorium des Schreckens und der Liebe, in dessen Mittelpunkt Marga und von Dahlem stehen – eine unbedingte Liebe und ein Verrat -, beschwört zugleich die Dämonen und Engel der Geschichte und erzählt von Haltungen und Sichtweisen, von denen die deutsche Geschichte geprägt und gezeichnet ist.

aha, da schreibt man jemand friedhöfe zusammen und rekonstruiert etwas aus unserer dunklen vergangenheit.

in etwa.

und du? was rekonstruierst du?

ich habe doch ein SERIELLO gemacht: http://www.klausens.com/seriello-uwe-tim…
und dann noch meine LIVE-gedichte:
http://www.klausens.com/klausens-und-uwe…
eines schon mal hier vorab:

TIMMOLYSE

Zertretenes Gras
Opfert die Kühe
Als Grabsteine
Für Schussfelder
Japans wie ein
Verrat der eisigen
Grenzsoldaten
Schweigen hager
Den grauen Mantel

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und nun?

nun „heißen wir euch hoffen“.

auf was?

… auf das hochtrabende auffliegen der grauen asche des ewigen untergangs der sturzbächelnden literaturkallographie in der dammnis der wiederkünstlichkeit.

was war das jetzt? timm?

literatur. von mir. – alles ist doch literatur. selbst deine kurzen und stechenden fragen, zweitklausens. selbst die!

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Lesung von Jacques Berndorf und Ralf Kramp in ADENAU in Anwesenheit von KLAUSENS

klau|s|ens, du hast zwei gesehen, zusammen?

ich habe zwei krimischriftsteller aus der eifel gesehen, zusammen.

wieso das?

sie lasen zusammen!

wieso das?

weil sie nun auch zusammen bei einem verlag sind, den sogar der eine von den beiden betreibt.

von wem sprechen wir?

wir sprechen von ralf kramp und jacques berndorf.

aha, aha – war ich dabei?

du warst bei der lesung dabei, aber ja, zweitklausens! die war in adenau, in der hocheifel-halle.

in adenau?

ja, in adenau. noch vor dem nürburgring. in der eifel. verstehst du? – wo die motorradfahrer immer so gefährlich und laut durchbrettern.

ich bin doch nicht blöd. aber was wollten wir da?

wir wollten diese beiden erfolgreichen eifel-schriftsteller hören, wie sie lesen, und wie sie aufgenommen werden.

hat es dir gefallen.

aber ja doch! es war schön, es war nett. ich musste auch herzlich und herzhaft lachen, weil manches eben auch lustig war.

es sind schriftsteller zum anfassen?

ich denke, ja – so wirkte es. – und dr. josef zierden …

wer ist das denn?

das ist doch der nette mann aus prüm, der das eifel-literatur-festival organisiert, jahr für jahr, und es wächst und wächst.

aha.

siehst du?!

ich sehe nichts. ich war also dabei, und es war schön und nett, und dann verließen wir adenau.

ich denke, dass ein großer teil der berndorf-auflage, die ja bei dem neuen buch schon über die 100.000 sein soll … dass also ein großer teil der auflage in der eifel selbst verkauft wird.

weil die bücher so heißen?

eben: die eifel findet sich namentlich schon wieder und ist verdammt stolz, so dass sich kaum noch ein eifelaner leisten kann, ohne berndorf-bücher zu sein!

im urlaub?

gerade dann: stelle dir vor, du triffst auf mallorca jemanden aus hamburg-fuhlsbüttel, und der oder die sagen dann: „was, Sie sind aus der eifel, und sie haben keinen eifelkrimi dabei?“

ach, funktioniert so die welt?

ich denke: ja.

das ist aber fein.

für berndorf ist es fein, und für seinen neuen verleger ralf kramp auch.

ich denke, der schreibt auch krimis.

ja, der ist schreiber und verleger in einem. so sind alle glücklich.

und der herr romes?

du meinst den verbandsbürgermeister von adenau?

ja, die in rheinland-pfalz haben doch das konstrukt der verbandsgemeinden.

ich denke, romes war auch glücklich, dass die beiden in adenau waren.

konnte man die halle füllen?

ich denke, die war rappelvoll, weil doch vorne noch leute links und rechts von den lesenden auf der bühne platziert wurden.

dann sind alle glücklich?

ich hoffe doch – manchmal kann das leben so einfach sein.

aber dannn braucht man ja keine literaten, die braucht man doch immer nur, wenn es etwas nachzudenken gilt.

so habe ich die welt noch nicht betrachtet.

du bist ja auch rheinschriftsteller – die ticken sowieso anders.

… und meine gedichte. also MEINE?

eben, deine ewigen LIVE-gedichte. die muss ich auch noch lesen. wo denn?

hier: http://www.klausens.com/klausens_und_jac…

muss das denn sein? ich würde lieber einen krimi lesen. ich finde gedichte sowieso …

das war also der erfolg der lesung, du verrätst mich, also dich selber! – nein, nach adenau darfst du nimmer!

aber irgendow müssen wir uns doch lassen, klau|s|ens. irgendwo!

wir können uns doch in solchen schlichten, märchenhaften berichten wie diesem „lassen“, zweitklausens.

du hast ganz falsche vorstellungen von allem – das wollte ich immer schon mal sagen. du schreibst auch so naiv.

und ich muss noch das blut von dem messer abwischen, mit dem ich …

du willst mich töten? hilfe!!!

… den blut-ketchup-beutel für den – nun bestimmt bald – neuen eifel-film gedanklich schon aufgeschnitten habe.

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