Schlagwort-Archive: loeschen

klau|s|ens erdenkt sich – angesichts der publizierten hetze –, wie FACEBOOK wohl funktioniert – www.klausens.com

klau|s|ens, wir reden nicht nur über die flüchtlinge, sondern auch über FACEBOOK, weil es alles durchlässt.

ja, das sind wir nun: wir sind für möglichst wenig zensur … und doch darf es natürlich keine hetze und keinen aufruf zu schlimmsten straftaten geben. ich zitiere aus unserem strafgesetzbuch:

>>§ 130
Volksverhetzung

(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

(2) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1. eine Schrift (§ 11 Absatz 3) verbreitet oder der Öffentlichkeit zugänglich macht oder einer Person unter achtzehn Jahren eine Schrift (§ 11 Absatz 3) anbietet, überlässt oder zugänglich macht, die
a) zum Hass gegen eine in Absatz 1 Nummer 1 bezeichnete Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer in Absatz 1 Nummer 1 bezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung aufstachelt,
b) zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen in Buchstabe a genannte Personen oder Personenmehrheiten auffordert oder
c) die Menschenwürde von in Buchstabe a genannten Personen oder Personenmehrheiten dadurch angreift, dass diese beschimpft, böswillig verächtlich gemacht oder verleumdet werden,
2. einen in Nummer 1 Buchstabe a bis c bezeichneten Inhalt mittels Rundfunk oder Telemedien einer Person unter achtzehn Jahren oder der Öffentlichkeit zugänglich macht oder
3. eine Schrift (§ 11 Absatz 3) des in Nummer 1 Buchstabe a bis c bezeichneten Inhalts herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, bewirbt oder es unternimmt, diese Schrift ein- oder auszuführen, um sie oder aus ihr gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 oder Nummer 2 zu verwenden oder einer anderen Person eine solche Verwendung zu ermöglichen.

(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.

(4) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer öffentlich oder in einer Versammlung den öffentlichen Frieden in einer die Würde der Opfer verletzenden Weise dadurch stört, dass er die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft billigt, verherrlicht oder rechtfertigt.

(5) Absatz 2 Nummer 1 und 3 gilt auch für eine Schrift (§ 11 Absatz 3) des in den Absätzen 3 und 4 bezeichneten Inhalts. Nach Absatz 2 Nummer 2 wird auch bestraft, wer einen in den Absätzen 3 und 4 bezeichneten Inhalt mittels Rundfunk oder Telemedien einer Person unter achtzehn Jahren oder der Öffentlichkeit zugänglich macht.

(6) In den Fällen des Absatzes 2 Nummer 1 und 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, ist der Versuch strafbar.

(7) In den Fällen des Absatzes 2, auch in Verbindung mit Absatz 5, und in den Fällen der Absätze 3 und 4 gilt § 86 Abs. 3 entsprechend.<<

FACEBOOK hat mit deutschen gesetzen nichts am hut. oder: FACEBOOK will auch nicht mit deutschen gesetzen was am hut haben.

FACEBOOK wird aber in deutschland empfangen und bespielt und so weiter. ein deutschlandbüro haben sie ja offenbar auch.

das ist die crux: die nation hier und das weltweite internet dort.

aber die gesetze!

eben: was sehen denn die gesetze da vor? wie ist es denn geregelt? sitz der company USA – aber empfangen in deutschland.

wenn die türkei ihren TWITTER-dienst mal abschalten kann, bezogen aufs land türkei, dann scheint es ja doch variationen dieses themas zu geben. (und auch eingriffsmöglichkeiten.)

ich stelle mir das derzeit so vor: FACEBOOK hat die mitarbeiter und mitarbeiterinnen für allerlei löschungen und sperrungen in den USA, nicht in deutschland.

was passiert da?

da? da sitzen eventuell inder oder man leitet nach indien um. und die gucken dann, was passiert. da sie aber des deutschen nicht 100 % mächtig sind, können sie sich gar nicht mit solchen dingen näher befassen.

was passiert?

man lässt alles durch eine art „scanner“ via software laufen: die fotos und die texte. und dann wird es bestimmte worte geben oder auch nicht geben, wo man eventuell anspringt.

die welt heute ist so unheimlich geworden.

eben: du kannst niemanden ansprechen (außer du bist minister). alles ist anonym. gerade diese instanzen wie FACEBOOK sind anonym.

und plötzlich wird was gelöscht: husch, und du kannst nichts tutn.

oder, wie bei der hetze, es wird etwas nicht gelöscht, und du hattest zuvor was getan: es FACEBOOK gemeldet.

und dann kannst du auch dagegen nicht protestieren.

du wüsstest nicht: wo. du kannst nur selber wiederum an die medien gehen und dich beklagen, dass FACEBOOK bestimmte notwendige löschungen NICHT vornimmt. (da gab es doch einen mann, der das sehr intensiv tat und deshalb berichte in den anderen medien bekam, über seine person und die tatsache, dass FACEBOOK dennoch nichts unternimmt.)

die instanzen aber bleiben anonym – gewaltige mächte, die uns führen.

GOOGLE, FACEBOOK, TWITTER, AMAZON etc. … das ist die moderne des menschen, der sich nur noch über den shitstorm entfalten kann. (wenn überhaupt, denn da wird ja dann auch immer wieder mal gelöscht oder nicht gelöscht.)

hauptsache, du kannst dich an niemanden wenden. hauptsache, du fühlst dich klein und machtlos.

oder scheinbar machtvoll, indem du via FACEBOOK ungeschoren zum hass aufrufst, zur gewalt, ja, auch zu morden und tötungen.

nachher wird es dann eine löschroutine geben, die immer bei bestimmten worten wirksam wird.

und da wird dann gar nicht mehr geprüft. da fällt der beitrag raus, wenn das wort „hass“ nur auftaucht. (die armen inder müssen sich dann mit dem wort „hass“ befassen. machen sie etwas falsch, werden sie vorschnell entlassen. also lassen die lieber die finger davon.)

künstler können dann gar nichts mehr publizieren. denn die müssen ja solche worte als material benutzen.

das bekommen die FACEBOOK-mitarbeiterinnen und mitarbeiter alles gar nicht geregelt. künstler? autoren? die sind sowieso nicht vorgesehen.

vielleicht ist dieser blog-beitrag auch bald gelöscht, obwohl der sich ja gegen völkerhetze, sorry: volksverhetzung, ausspricht, wie man unweigerlich erkennt.

ja, ja, alles kann sein und nicht sein in dieser entmenschten welt. (an den kühlwagen mit den toten flüchtlingen von der autobahn A4 budapest-wien will ich gar nicht erst erinnern.)

hallo, ihr FACEBOOK-zuarbeiter da in indien: hallo! versteht ihr mich? eure software denn? hallo? sollt ihr diesen beitrag löschen? schon was gehört? hallo?

klausens-fate-face-or-facebook-28-8-2015

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

Werbeanzeigen

klau|s|ens ist mehr als wütend über den Kölner Stadt-Anzeiger und das ende der blogplattform von „Stadtmenschen“ – www.klausens.com

klau|s|ens, man stellt mal wieder etwas ab.

wieder ist es eine plattform, auf der (angeblich) „das volk“ frei und herrlich schreiben durfte (gedurft hatte) und sollte (gesollt hatte), hier beim KÖLNER STADT-ANZEIGER. – „Stadtmenschen“ hieß es, so war es, so wurde es abgeschaltet. aus „Stadtmenschen“, dem angeblichen blogportal der leser und leserinnen, wurden „Nicht-mehr-Menschen“.

wieder mal, wieder mal: was denken die sich? wofür halten die sich?

die holen sich menschen, die locken menschen, benutzen die, um ihre zeitung und die website zu pushen … und dann werfen die die menschen einfach wieder weg. – 24.9.2014 war die ganze herrlichkeit vorbei, seit dann durfte man nichts mehr posten dort.

so also ist der KÖLNER STADT-ANZEIGER.

so waren schon andere, aber beim KÖLNER STADT-ANZEIGER sind jetzt auch die beiträge nur noch über PASTE und COPY als STRING F und STRING V zu retten, mühsamst … beitrag für beitrag. (ein schlechter scherz! nein, eine gezielte bosartigkeit!)

wie gemein!

ja, diese zeitung ist – so lernt man aus solchen taten – besonders böse! und wenn man seine beiträge (vor dem löschen) zusammensuchen will, für dieses blöde PASTE und COPY … dann tauchen auch nur 12 nach der „suche“ auf! lächerlich! 12 findet man nur: alles böse und lächerlich!

wir hassen diese medien.

dieser ganze stil ist total inhuman. man kann es nicht oft genug sagen. inhuuuuuuuuuuuuuuuuumaaaaaaaaaaaaaaaaaaan!!!

warum tut der KÖLNER STADT-ANZEIGER das?

ist doch klar: man ist gescheitert. es schrieben zu wenige bwz. es wurden immer weniger.

woher kommt das?

die meinen u. a. wegen des erfolges der sozialen medien. >>Zum anderen muss man sicherlich auch einsehen, dass die grundlegende Idee von Stadtmenschen, mit den Möglichkeiten des Web 2.0 zu spielen und eine Community aufzubauen, die auf Köln und die Region bezogene, aber auch darüberhinausgehende Inhalte erstellt, von der allgemeinen Entwicklung im Bereich Social Media überrollt wurde.<< das schrieb michael krechting vom KStA in einem offenen schreiben an die massen. steht derzeit noch im internet.

und du?

ich meine, dass die stadtmenschen-plattform immer schon extrem bieder und piefig war. das schlimmste und schändlichste war diese vorzensur, die den ganzen geist von dem KÖLNER STADT-ANZEIGER zeigt: die beiträge mussten erst „freigegeben“ werden, aber man bekam auch keine information, dass und wann der beitrag freigegeben war.

wie kleingeistig!

ich denke, wer sich ernsthaft in die welt der neuen medien begeben will, der kann das nicht handhaben wie die leserbriefkiste von tante helma. 

wie recht du hast! wie recht!

der KÖLNER STADT-ANZEIGER hat sich für mich total disqualifiziert, erneut mal wieder. das haus um die von DuMont und Schauberg und Kleingeist ist alles andere als „modern“ und „weltbewegt“, was immer die auch an medien und medienbetrieben kaufen und verkaufen, als mediengigant.

ich finde es so schlimm, dass die beiträge nicht im netz gelassen werden, dass alles gelöscht wird, wie demokratisch ist das denn? … dass man diese beiträge einzeln (!!!) mit copy und paste sich kopieren soll. was denken die sich? für welche demokratie arbeiten die? welche welt soll das sein, die der KÖLNER STADT-ANZEIGER uns vorlebt?

diese zeitung und der konzern, der diese zeitung betreibt, und alle entscheider, die diesen blog eröffnet und dann geschlossen haben, sind sowohl für die art der betreibung des blogs als auch für die art der schließung dreifach und zehnfach zu verachten.

wir haben doch so eine homepage-site, wo wir alle solche schließungen sammeln und kurz dokumentieren.

stimmt: http://www.klausens.com/einige-erinnerungen-an-geschlossene-plattformen-im-internet.htm

da setzen wir das auch alles rein. auch den brief namens >>In eigener Sache
Vermischtes |  21.09.2014 | 17.05 | Michael Krechting<<

ja, denn die löschen ja alles, beim KStA, so wie die blogeinträge  bald komplett löschen. >>Ab dem 30. November 2014 wird ksta.stadtmenschen.de dann gar nicht mehr öffentlich über das Internet erreichbar sein. Die Internetadresse wird ab diesem Zeitpunkt Ende November auf http://www.ksta.de umleiten.<< die menschen werden bei denen nur benutzt. widerlich!

gestern wurde im ZDF mal wieder über die so überaus unständige massentierzucht berichtet: das fand ich (wie stets) ganz schlimm. … aber über die verantwortlichen des KStA kann ich mich auch verdammt viel schon aufregen.

ich hasse diese welt und alle ihre menschen. (freiheit für alle hühner und schweine, UND: böse menschen sollten selber mal in massen gezüchtet werden und dann gezwungen werden, erst den KStA zu lesen und später dann für diese zeitung zu arbeiten. zum schluss werden sie, diese zuchtmenschen, gelöscht … oder mit PASTE und COPY abgelegt.)

klausens-hardcopy-und-klausens-kommentar-stadtmenschen-site-KStA-22-10-2014

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens bringt noch endteil zu urteil das „Recht auf Vergessen“ und das „Recht auf Vergessenwerden“ – www.klausens.com

klau|s|ens, wir haben vorgestern so viel zitiert aus dem EuGH-urteil, was aber auch erwägungen der prozessparteien waren.

ich weiß. und nun?

nun sollten wir noch die endüberlegungen bzw. die endzusammenfassung des gerichtes namens EuGH (= Europäischer Gerichtshof) zitieren.

okay, dann machen wir das noch, dann sind wir insgesamt fein raus.

>>Aus diesen Gründen hat der Gerichtshof (Große Kammer) für Recht erkannt:

1.      Art. 2 Buchst. b und d der Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr ist dahin auszulegen, dass die Tätigkeit einer Suchmaschine, die darin besteht, von Dritten ins Internet gestellte oder dort veröffentlichte Informationen zu finden, automatisch zu indexieren, vorübergehend zu speichern und schließlich den Internetnutzern in einer bestimmten Rangfolge zur Verfügung zu stellen, sofern die Informationen personenbezogene Daten enthalten, als „Verarbeitung personenbezogener Daten“ im Sinne von Art. 2 Buchst. b der Richtlinie 95/46 einzustufen ist und dass der Betreiber dieser Suchmaschinen als für diese Verarbeitung „Verantwortlicher“ im Sinne von Art. 2 Buchst. d der Richtlinie 95/46 anzusehen ist.

2.      Art. 4 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 95/46 ist dahin auszulegen, dass im Sinne dieser Bestimmung eine Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Tätigkeiten einer Niederlassung ausgeführt wird, die der für die Verarbeitung Verantwortliche im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats besitzt, wenn der Suchmaschinenbetreiber in einem Mitgliedstaat für die Förderung des Verkaufs der Werbeflächen der Suchmaschine und diesen Verkauf selbst eine Zweigniederlassung oder Tochtergesellschaft gründet, deren Tätigkeit auf die Einwohner dieses Staates ausgerichtet ist.

3.      Art. 12 Buchst. b und Art. 14 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 95/46 sind dahin auszulegen, dass der Suchmaschinenbetreiber zur Wahrung der in diesen Bestimmungen vorgesehenen Rechte, sofern deren Voraussetzungen erfüllt sind, dazu verpflichtet ist, von der Ergebnisliste, die im Anschluss an eine anhand des Namens einer Person durchgeführte Suche angezeigt wird, Links zu von Dritten veröffentlichten Internetseiten mit Informationen zu dieser Person zu entfernen, auch wenn der Name oder die Informationen auf diesen Internetseiten nicht vorher oder gleichzeitig gelöscht werden und gegebenenfalls auch dann, wenn ihre Veröffentlichung auf den Internetseiten als solche rechtmäßig ist.

4.      Art. 12 Buchst. b und Art. 14 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 95/46 sind dahin auszulegen, dass im Rahmen der Beurteilung der Anwendungsvoraussetzungen dieser Bestimmungen u. a. zu prüfen ist, ob die betroffene Person ein Recht darauf hat, dass die Information über sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr durch eine Ergebnisliste, die im Anschluss an eine anhand ihres Namens durchgeführte Suche angezeigt wird, mit ihrem Namen in Verbindung gebracht wird, wobei die Feststellung eines solchen Rechts nicht voraussetzt, dass der betroffenen Person durch die Einbeziehung der betreffenden Information in die Ergebnisliste ein Schaden entsteht. Da die betroffene Person in Anbetracht ihrer Grundrechte aus den Art. 7 und 8 der Charta verlangen kann, dass die betreffende Information der breiten Öffentlichkeit nicht mehr durch Einbeziehung in eine derartige Ergebnisliste zur Verfügung gestellt wird, überwiegen diese Rechte grundsätzlich nicht nur gegenüber dem wirtschaftlichen Interesse des Suchmaschinenbetreibers, sondern auch gegenüber dem Interesse der breiten Öffentlichkeit am Zugang zu der Information bei einer anhand des Namens der betroffenen Person durchgeführten Suche. Dies wäre jedoch nicht der Fall, wenn sich aus besonderen Gründen – wie der Rolle der betreffenden Person im öffentlichen Leben – ergeben sollte, dass der Eingriff in die Grundrechte dieser Person durch das überwiegende Interesse der breiten Öffentlichkeit daran, über die Einbeziehung in eine derartige Ergebnisliste Zugang zu der betreffenden Information zu haben, gerechtfertigt ist.

Unterschriften<<

klausens-das-recht-auf-vergessen-bild-zwei-18-5-2014

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

 

klau|s|ens liebt das „Recht auf Vergessen“ und das „Recht auf Vergessenwerden“ – www.klausens.com

klau|s|ens, man hat beim EuGH entschieden, in gewisser weise gegen „Google“.

und nun wird das „Recht auf  Vergessen“ bzw. „Recht auf Vergessenwerden“ zum geflügelten wort. es war dieses urteil, das all das erbrachte:

>> URTEIL DES GERICHTSHOFS (Große Kammer) 13. Mai 2014 (Verfahrenssprache: Spanisch)

„Personenbezogene Daten – Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung solcher Daten – Richtlinie 95/46/EG – Art. 2, 4, 12 und 14 – Sachlicher und räumlicher Anwendungsbereich – Internetsuchmaschinen – Verarbeitung von Daten, die in den Seiten einer Website enthalten sind – Suche, Indexierung und Speicherung solcher Daten – Verantwortlichkeit des Suchmaschinenbetreibers – Niederlassung im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats – Umfang der Verpflichtungen des Suchmaschinenbetreibers und der Rechte der betroffenen Person – Charta der Grundrechte der Europäischen Union – Art. 7 und 8“

In der Rechtssache C‑131/12<<

ja, das urteil, ja, das urteil. wie hieß es noch?

was hast du?

ich vergesse so vieles, im alter, du verstehst.

und was machst du?

ich schreibe mir was auf, ich gucke nach, ich schaue bei GOOGLE.

was denn alles?

wo liegt berlin? – auch da schaue ich bei GOOGLE.

wegen des vergessens?

ja, ja, ich kann gar nicht anders. eigentlich vergesse ich alles, selbst meine hausnummer: und dann schaue ich bei GOOGLE. das ist mein neues hirn.

GOOGLE soll aber nun endlich extra mal dieses und jenes vergessen, weil die menschen ein recht haben, dass dieses oder jenes vergessen wird. (sagt ja auch der EuGH.)

gestern habe ich dich, klau|s|ens, noch beschimpft, als „trottel“. du erinnerst?

ja, sicher. das werde ich auch für alle zeit in aller welt dir vorhalten!

siehst du: du bist also gegen das vergessen.

mal bin ich dagegen, mal bin ich dafür: heute so, morgen so.

aber was soll denn nun vergessen werden? und was nicht?

woher soll ich das wissen?! lass mich ja in ruhe mit deinen hinterfotzigen fragen, du klägling.

das ist ja auch eine beleidigung.

ja, ja, aber ist jede zwangsversteigerung auch eine beleidigung?

wie soll ich das wissen?

du hältst dich immer an die gerichte: die sollen dann die arbeit machen. das geht doch nicht!

der text gleitet uns aus den fingern.

ich weiß, ich schwanke wie ein dickes ölfass dahin, durchs leben, durchs vergessen. dann sind da untaten aller art, von denen es keine zu vergessen gibt. die ganze aufarbeitung der NS-zeit ist ein kampf gegen das vergessen. bedenke auch das!

ich zitiere aus position 99 aus dem schwierigen originaltext des EuGH-urteils.

nein, ich!

„Somit ist auf Frage 3 zu antworten, dass Art. 12 Buchst. b und Art. 14 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 95/46 dahin auszulegen sind, dass im Rahmen der Beurteilung der Anwendungsvoraussetzungen dieser Bestimmungen u. a. zu prüfen ist, ob die betroffene Person ein Recht darauf hat, dass die Information über sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr durch eine Ergebnisliste, die im Anschluss an eine anhand ihres Namens durchgeführte Suche angezeigt wird, mit ihrem Namen in Verbindung gebracht wird, wobei die Feststellung eines solchen Rechts nicht voraussetzt, dass der betroffenen Person durch die Einbeziehung der betreffenden Information in die Ergebnisliste ein Schaden entsteht. Da die betroffene Person in Anbetracht ihrer Grundrechte aus den Art. 7 und 8 der Charta verlangen kann, dass die betreffende Information der breiten Öffentlichkeit nicht mehr durch Einbeziehung in eine derartige Ergebnisliste zur Verfügung gestellt wird, überwiegen diese Rechte grundsätzlich nicht nur gegenüber dem wirtschaftlichen Interesse des Suchmaschinenbetreibers, sondern auch gegenüber dem Interesse der breiten Öffentlichkeit am Zugang zu der Information bei einer anhand des Namens der betroffenen Person durchgeführten Suche. Dies wäre jedoch nicht der Fall, wenn sich aus besonderen Gründen – wie der Rolle der betreffenden Person im öffentlichen Leben – ergeben sollte, dass der Eingriff in die Grundrechte dieser Person durch das überwiegende Interesse der breiten Öffentlichkeit daran, über die Einbeziehung in eine derartige Ergebnisliste Zugang zu der betreffenden Information zu haben, gerechtfertigt ist.“

manchmal möchte man alles vergessen, was man einfach nicht kapiert.

du könntest doch dein hirn verklagen, auch mit blick auf das recht zu vergessen, aber jetzt mal umgekehrt: du klagst dein hirn an, weil es einfach nicht kapieren will, was doch so einfach zu verstehen ist.

wir könnten einfach mal einfordern, dass das menschliche hirn und jedwede suchmaschine vor dem gesetz gleich sind, also ebenso behandelt werden … und dass nur das vergessen vergessen werden darf. (aber viel weiter sind wir dann auch nicht.) – ich zitiere position 89 aus dem urteil:

>>Mit Frage 3 möchte das vorlegende Gericht wissen, ob Art. 12 Buchst. b und Art. 14 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 95/46 dahin auszulegen sind, dass die betroffene Person vom Suchmaschinenbetreiber verlangen kann, von der Ergebnisliste, die im Anschluss an eine anhand ihres Namens durchgeführte Suche angezeigt wird, Links zu von Dritten rechtmäßig veröffentlichten Internetseiten mit wahrheitsgemäßen Informationen über sie zu entfernen, weil diese Informationen ihr schaden können oder weil sie möchte, dass sie nach einer gewissen Zeit „vergessen“ werden.<<

und ich position 90:

>>Nach Auffassung von Google Spain, Google Inc., der griechischen, der österreichischen und der polnischen Regierung sowie der Kommission ist diese Frage zu verneinen. Google Spain, Google Inc., die polnische Regierung und die Kommission machen insoweit geltend, Art. 12 Buchst. b und Art. 14 Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 95/46 gewährten den betroffenen Personen nur unter der Voraussetzung Rechte, dass die betreffende Verarbeitung nicht den Bestimmungen der Richtlinie entspreche, oder aus überwiegenden, schutzwürdigen, sich aus ihrer besonderen Situation ergebenden Gründen, und nicht bereits, weil die Verarbeitung ihnen ihrer Auffassung nach schaden könne oder sie möchten, dass die Daten, die Gegenstand der Verarbeitung seien, dem Vergessen anheimfallen. Nach Auffassung der griechischen und der österreichischen Regierung hat sich die betroffene Person an den Herausgeber der Website zu wenden.<<

und ich nun position 91:

>>Herr ::::::::::::::::::::: sowie die spanische und die italienische Regierung vertreten die Auffassung, die betroffene Person könne der Indexierung der sie betreffenden personenbezogenen Daten durch eine Suchmaschine widersprechen, wenn die Verbreitung der Daten mit Hilfe der Suchmaschine ihr schade und ihre Grundrechte auf Schutz personenbezogener Daten und Achtung des Privatlebens, die das „Recht auf Vergessenwerden“ umfassten, gegenüber den berechtigten Interessen des Suchmaschinenbetreibers und dem allgemeinen Interesse an der Informationsfreiheit überwögen.<< (den namen des klägers habe ich gelöscht und durch doppelpunkte ersetzt.)

puh, jetzt haben eine ganze menge zitiert, aber den größten textmengenteil des urteils in diesem blog schlicht vergessen.

… vergessen wollen! aus faulheit! (aber klau|s|ens und zweitklausens sind schon jetzt unvergessen. schon jetzt!)

klausens-das-recht-auf-vergessen-17-5-2014

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

klau|s|ens erzürnt die epidu-löschung von beiträgen, texten und profilen – www.klausens.com

klau|s|ens, das böse internet schlägt wieder zu.

es sind immer wieder diese so „tollen“ plattformen, die erst tausende von leuten herbeirufen, um sie dann wieder „loszulassen“. dann wird alles gelöscht und entfernt. und die armen menschen werden um ihr tun betrogen.

was sollte man tun?

man sollte bei EPIDU werke auf die plattform einstellen, und dann sollten die mitglieder der plattform entscheiden, welches denn dann aus dieser masse bei EPIDU erscheinen möge. das hieß dann in der marketingsprache so: „Der EPIDU Verlag ist der erste WEB 2.0-Verlag in Deutschland. Angefangen haben wir mit der Idee, dass unsere Leser das Verlagsprogramm über unsere Internetplattform EPIDU.de mitbestimmen dürfen.“

hört sich doch toll an.

siehst’e, du fällst auch darauf rein. da geben dann die menschen ihre geschichten, erzählungen und romane rein, laden hoch, machen sich arbeit, schreiben und bewerten,  und hoffen dann auf eine EPIDU-veröffentlichung. dieses lottogewinnprinzip: vielleicht ja ich. vielleicht ja ich. der „american dream“ a la EPIDU aus aachen. – und jetzt ist schon alles vorbei.

wieso?

lies doch deren mail. 22.10.2012. alles wird gelöscht und gelöscht und gelöscht:

„Neue Ausrichtung
Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass wir unseren Verlag völlig neu ausrichten werden. Erste Veränderungen haben wir ja bereits vor einigen Monaten vorgenommen. Darauf werden wir nun aufbauen.
Die Seite, so wie sie derzeit noch existiert, wird vollständig durch eine ganz neu gestaltete Internetseite ersetzt werden. Das bedeutet, alle Texte und Profile, die derzeit noch auf unserer Plattform veröffentlicht sind, werden bis spätestens Mitte des nächsten Monats gelöscht. Bis die neue Seite an den Start geht, macht unsere Online-Präsenz Pause. In dieser Zeit ist unsere Unternehmensseite unter http://www.epidu.com abrufbar.
Im nächsten Jahr lassen wir unseren Verlag dann in ganz neuem Glanz erstrahlen. Doch das ist natürlich noch längst nicht alles:

Neues Konzept im Frühjahr
Auch bei unserem Verlagsprogramm planen wir grundlegende Neuerungen, das heißt, wir werden einen ganz anderen Schwerpunkt setzen als bisher.
Bis dahin bitten wir euch, keine weiteren Romane mehr einzureichen. Die derzeit laufende Bewerbungsphase für unseren Lektorentisch wird nicht mehr fortgeführt. Wir bitten alle Teilnehmer an dieser Stelle um Verständnis und sagen euch ein Herzliches Dankeschön!“

aber das schlimme  ist wieder in herrliche sätze verpackt.

diese art von formulierungen, um ums glück betrogene menschen zu bauchpinseln, das kennen wir doch von überall her. wer die moderne kennen will, muss wissen, wie die lug-und-trug-sprache funktioniert.

was ist der kern?

nix mehr: leser wählen ihre romane und die werden dann veröffentlicht. – im gegenteil: alle profile und texte werden gelöscht. ex und aus. finito. futsch! kaputt! weg!

was gibt es nur für menschen? und was erst für menschen, die via internet andere menschen an sich binden und diese dann foppen und foppen und foppen!!!

das internet ist voll davon: man lockt leute – aber das abservieren und löschen geht dann zack-zack.

nachher sollen diese leute dann aber wieder „auf der ganz neuen plattform“ erscheinen und brav wie die schäflein alles mittun.

wir haben schon so viele löschungen im internet erlebt. man wird müde. und man kann die berichte nicht ertragen, wenn diese plattformen (solange neu) in den tollsten worten angepriesen werden. es erscheint einem wie ein karzinom des bösen.

ich weiß. GESCHLOSSEN wurden u.a.:
– DerWesten (Schreibweise zusammen!)
– peo
– unddu
– ZEIT community
– microsoft SPACES
– TAUSENDREPORTER (stern)
– YAHOO Pulse
– SHORTVIEW
– Rheinische Post OPINIO

http://www.klausens.com/einige-erinnerungen-an-geschlossene-plattformen-im-internet.htm

aber EPIDU will auch noch wiederkommen! ist das nicht die höchste form der dreistigkeit?! 

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com