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klau|s|ens schreibt das weltheidigedicht – www.klausens.com

klau|s|ens, das weltheidigedicht ist da?

aber, ja, zweitklausens, es lag doch in der luft. ohne heidi geht nichts, ohne heidi geht es nicht!

klau|s|ens, auch ich kann mir eine zeit ohne heidi nicht mehr vorstellen. diese heidi aber auch!

WELTHEIDIGEDICHT

— Reihungsgedicht —

Was tust du gerade, Heidi?

Ich verschlinge deinen Account, deine Accounts, alles, immer, nur. Instagram, kein Gramm zu viel.

Du drehst dich.

Heidi, hast du getanzt, wieder mal? Wo sind die Aufnahmen?

Ach dreh dich doch noch mal, bitte, Heidi, tu’s doch.

Darf ich dein Foto von hinten sehen, das Dein von der Seite, das Du von oben? Deine Gestalt? Dich? Dein Körper? Deine Figur? Deine Strahlung? Dein Wesen?

Oh, Heidi!

Heidi, ich brauche wieder mal ein Video von dir. Dringend. Heidi!

Bist du am Strand von Berlin? Unterm Pflaster? Ich weiß, deine Sendung läuft noch. Aber filmt ihr gerade, oder seid ihr schon durch, bis zur LIVE-Sendung, bis zum Finale? Heidi, ich sehe dich doch.

Die mit dem GNTM. Heidi. Diese deine Sendung „by Heidi Klum“. Die ist noch dran. Ja, ich sehe sie immer wieder, auch alle Wiederholungen, dann meine Video-Aufnahmen, aber nur wegen dir. Nicht wegen deiner Models. Du bist es! Dich will ich schauen! Angucken!

Heidi! Heidi! Heidi! Das Zentrum! Das Licht der Welt! Heidi of the World.

Natürlich möchte ich alles wissen, was du isst, was du denkst, wen du triffst. Wann du mit wem telefonierst. Deine Chats würde ich lesen wollen, alle Chats.

Heidi, liegst du noch im Bett? Wie lange schläfst du? Ich muss es erfahren! Ich wäre gerne neben dir, nein über dir. Nimm mich als deinen Engel. Heidi!

Heidi, wart ihr denn schon mit den Hunden draußen? Was machen die Kinder? Berlin kann so grau sein, ich weiß. In diesen Apriltagen mit Sturm und Schnee und Graupel.

Aber du bist immer anders, du fliegst über dem Wetter. Du bist so agil, so mobil. So wunderbar!

Ach, Heidi, du bis ein toppes Model, auch ein hippes, vielleicht mein wuppes Girl. Unsere Wupp-Heidi! Du wuppst alle und alles! Du bist geronnene Herrlichkeit!

Wie machst du das nur mit deinen bald 50 Jahren? 47! Ja, ja, ja. Und doch eine Elfe! Wie nur?

Heidi, hast du eben was gepostet? Ich war auf Klo, tschuldigung. Dabei bin ich dauernd auf „on“, immer „online“. Aber manchmal muss ich eben doch! Sorry! Aber ich bin schon wieder am Scrollen. Ehrlich, ich schaue alles an, alles, von dir. Und ich werde mein Smartphone nun auch mit ins Bad nehmen, gleich dann, ich verspreche es.

Nie mehr „out“ und „off“ sein, immer bei und mit Heidi sein! Die Strahlkranzheidi! Die Weltheidi! Die Berlinheidi! Die Meinheidi! Die Unsheidi! Die Universalheidi! Die Mariaheidi!

Gleich hole ich mir das Magazin, wo du wieder mal auf dem Cover bist. Heidi, wie schön du auf dem Cover bist. Ich werde zum Kiosk eilen. Ja, mit Maske, für dich mit Maske. Ich muss dich auf dem Cover haben. Du da, aber ohne Maske, so hoffe ich. Du kennst keine Masken, nur die reine Wahrheit. Die Holdheidi!

Oh, Heidi, ich möchte dich husten hören. Ja, dein Husten muss die Welt kennen. Wir müssen alles erfahren. Wie du hustest, wie du dich räusperst, wie du zischst! Niesen! Heidi! Du Schlange! Das meine ich doch nur positiv. Wie du dich wegdrehst?! Super!

Was war mit dem Wurstbrötchen gestern? Das kann doch nur ein Scherz gewesen sein, oder? Ich sehe dich sonst immer mit Salat! Heidi ist Salat! grün, frisch, frei. Meine Heidi ist sauber und gesund. Du bist keine Wurst! Oh nein, iss doch mal wieder etwas Obst. Frucht. Früchte. Früchtchen.

Die fruchtige Heidi! Wie süß! Wie stark! Wie wunderbar!

Heidi, dreh dich noch mal.

Heidi, ich suche neueste Fotos von dir. Wo bist du?

Heidi, bist du mit deinem Musiker unterwegs? Musste der denn sein? Ich hätte dich so gerne für mich gehabt. Heidi nur für Deutschland … Heidi für die USA. Heidi für alle. Aber der Musiker, den hättest du uns doch ersparen können.

Aber ich will dich nicht kritisieren. Für mich bis du unfehlbar, groß, großartig.

Heidi, denkst du auch an mich? Du denkst doch immer an deine Fans. Danke. Da ist ja wieder ein neues Foto. Ein Bild! Ein Bild von dir.

Heidi, wann springst du denn mal wieder am Drahtseil vom Hochhaus? Wir wollen dich auch in Action sehen. Du bist so mobil, so trainiert. Du kannst alles so gut. Alles! Jede Herausforderung ist zu klein für dich.

Ach, Heidi, du hast seit 5 Minuten nichts gepostet. Ich bin ganz traurig.

Heidi, du trifft immer so tolle Fotografen. Könnte man doch nur einmal selber vor solchen Fotografen stehen. Und vor dir! Mit dir reden, du, Heidi, du bist mein Du und mein Ich. Heidi! Denkst du denn mal an mich? Eine Minute? Zwei?

Heidi, ich bewundere dich für deine vielen spannenden Interviews. Alles hat Gehalt, alles macht Sinn. Du bist nie überrascht, immer voller Reaktion. So spontan. Heidi, du bist doch unser Ein, unser Alles. Wie du redest, was du redest. Ich bin dahin!

Heidi, hast du dich schon abgeschminkt? Wirst du zu Bette gehen? Allein? Mit deinem Musiker? Heidi, Hauptsache du hast einen erfüllten Tag. Ich weiß: Deine Tage sind immer erfüllt. Küsse deine Kinder, streichle deine Hunde.

Du bist so öffentlich und doch privat. Wie schaffst du das? Ich denke immer, du gehörst mir allein.

Heidi, ich sehe dein nächstes Foto. Wie schön! Du auf dem Stuhl, ganz lässig. Ja, so soll es sein.

Heidi, es kam kein Video mehr. Du hattest dich im Bikini tanzend gedreht, dieses Video, von dem die Welt spricht, immer noch. Aber wo ist dein nächstes Video?

Heidi, ich checke alle News, alle Nachrichten, jeden Twitter-Post, alle Facebook-Dinge: Es kommt nichts! Du musst doch irgendwohin ausgehen, ja, auch bei Corona. Eine Heidi kann immer wohin! Aber ich lese nichts. Warum postest du nicht? Poste doch! Irgendwas!

Sind deine Fotografen eingeschlafen? Die Filmleute? Selbst die Paparazzi bringen nichts.

Heidi, ich träume von dir. Wann fährst du ins Studio? Was macht der Dreh? Wo ist das Shooting. ich liebe das Wort „Shooting“, oder kurz „Shoot“. Auch „to shoot“, ja, ja, shooten ist alles. Wir müssen shooten. Anders geht es nicht. Dreh, Shoot, Dreh. Dreh dich!

Heidi, das geht schon Jahre so, Jahrzehnte. Wer hätte das gedacht. Du aus Bergisch-Gladbach, aber die ganze Welt liegt dir zu Füßen. Ich bin dein Teppich. Ich bin der Sand unter deinen Zehnägeln. Du im Meer, am Meer. Du räkelst dich so schön. Tu’s doch!

Ach, könntest du doch mal wieder auf den Malediven sein … oder Bora Bora wäre ganz nett. Vielleicht auch Sansibar. Immer Los Angeles. Du, Heidi, nur du. Sand, blau, Meer, tolle Aufnahmen. Selfies, Selfies, Selfies.

Heidi und das Team, das sie umschwärmt. Fotos, Videos, News, Heidi, wann kommt denn wieder was? Die Stetsheidi!

Heidi, ich starre seit 7 Minuten aufs Display, aber nichts Neues kam.

Heidi, nur eine kann Germany’s Topmodel werden, ich weiß. Aber du bist es doch schon. Wer soll dir nachfolgen? Wer? Wer denn? Wie denn? Nur eine kann Göttin der Welt sein! Du!

Heidi, wenn du immer Witze machst, wenn du so unbeherrschst lachst, ach, Heidi, dass ist nur super. Du bist bisweilen frech, aber so nett frech! Und wenn du kein Foto mehr hast, für ein Mädel, wenn eine weg muss, raus, gehen, abserviert … wenn alle weinen, dann bin ich so stolz auf dich, wie du diese schwere Aufgabe immer meisterst. Ruhig, klar, schön. Ohne Bosheit. Allroundheidi!

Heidi, wann triffst du wieder wen? Wo? Ich muss lesen, sehen, hören.

Youtoube doch was!

Heidi, ich muss deine Stimme hören, neu. Ich kann nicht immer diese Wiederholungen sehen. Und meine Videos. Ich brauche neues Material!

Heidi, du musst doch auch mal wieder auf den Laufsteg. Oder mit den Hunden über den Kuhdamm gehen. Heidi, das muss doch möglich sein. Raus, raus, raus. Bilder her! Material! Noch mehr Material! Vielleicht kaufst du ja mal Pralinen. Könnte man doch filmen! Oder du und ein Losverkäufer vor dem KaDeWe. Wäre doch eine Idee.

Heidi, ich sehe mich so nach dir, mehr noch nach Neuigkeiten. Ein kleines Video? Du beim Eis essen? Wäre das nicht möglich? Oder wenn du vor einem Fahrkatrenautomaten stehst, aber keine kaufst, weil du nie öffentliche Verkehrsmittel nutzt? Oder doch? Das wäre wieder ein Post.

Aber wir haben ja diese Covid-Corona-Party. Da müssen wir alle etwas zurückhaltender agieren. Ich weiß.

Dennoch müsste von die doch wieder ein Post drin sein. Jetzt!

Heidi auf dem Mond. Das wäre doch schön. Die Mondheidi!

10 Minuten kein Post? Heidi, ich werde ganz kribbelig. Was tust du mir an?

Heidi, überleg‘ dir bitte schnell wieder was. Du postest immer, du hast immer wieder Ideen. Oder Heidi beim Renovieren. Das wäre doch auch mal schön.

Du auf der Leiter mit der Bohrmaschine. Einfach so. Ganz natürlich. In einer Altbauwohnung.

Heidi, bitte!

Heidi, komm!

Heidi, ich muss dich sehen! Dich hören! Ich brauche Stoff! Jetzt! Allerweltheidi!

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Heidi, du wackelst!

Copyright, KLAUSENS, am 8-4-2021, Donnerstag, 8:45 bis 9:17 Uhr MESZ, KöWi. Und am Donnerstag gegen 21:45 Uhr MESZ. Und am Freitag, 9.4.2021, gegen 8:35 Uhr bis 8:54 Uhr MESZ. Und am Sonntag, 11.4.2021, gegen 9:32 Uhr MESZ.

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klau|s|ens schreibt ein reihungsgedicht über meldungen zu prominenten im fernsehen – www.klausens.com

klau|s|ens, ein reihungsgedicht?

Die spannendsten Promi-Beiträge aus dem Frühstücksfernsehen (oder doch erst am Nachmittag?)

– Reihungsgedicht über Leute, die jeder keine gar nicht doch etwas nun ja kennt –

Helen Klotz will das Ferienhaus in Amarillo gänzlich umgestalten.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Werner Käsdörfer will ab sofort auch mal 30-Kilometer-Touren auf dem Skateboard machen.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Jutta Koslowski wird nun auch eine Restaurantkette für Hunde eröffnen. In Linz.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

James Spice will seine neue Modelinie „Fashion“ nennen. Die für Haarbänder.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Ilse Spinker hat eine neue Waschmaschine. Extra für die Gardinen der 430-m²-Villa.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

René Radt spielt mit seinen drei Söhnen zu viert Tischtennis. Gerne mit einem Basketball.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Liselotte Spack wird sich einen neues Cabrio kaufen. Eins ohne Verdeck. Aber mit Lenkrad.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Will Brammerstkerl will seine Fitness-Studio-Besuche auf 12 mal die Woche beschränken.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Katja Glörs hat einen Babybauch. Oder 14 Kilo zu viel. Eins von beiden. Wir sind gespannt.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Gunter Nessdorf will zum 8. Mal heiraten. Es soll diesmal allerdings ein Waschbär sein.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Taly Breddschuh frisiert ihrer 2-jährigen Tochter Pipps auch mal selber die Haare. Ihr Geheimrezept: als Shampoo Honig nehmen.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Winster Horshaar küsste gestern seine erste eigene Freundin. Es geschah unter einer Eiche in Berlin-Wilmersdorf.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Hildemarie Winkler sucht nach 34 Jahren ihren Ex-Freund, der nach Gelnhausen ausgewandert sein soll.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Prinz Prinzo baut nur aus Lego einen Freizeitpark mit 10 Achterbahnen. Und das im Schloss Salesdude.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Radia von Kiselgind will nur noch Filme mit Goldfischen drehen.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Brett Tolz will keine Nacktfilme mehr drehen. Er sei jetzt reifer geworden.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Cindy Allerton will in 4 Wochen 4 Kilo abtrainieren. Auf dem Joggomat.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Gernhardt Gringen liebt Reisen nach Thailand. Mehr als in die Wüste.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Jana Kehlnagel will ihre Autobiographie „Meine Männer. Mein Leben“ nennen.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Gandolf Zeck liebt Paparazzis am meisten dann, wenn sie nachts schlafen.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Irene Schied kann’s nicht lassen. Sie will mit 92 wieder in einer Boulevardkomödie mitspielen.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Jim Paine hat sich seinen Kindheitstraum erfüllt und eine Bienenzucht begonnen.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Jenny Freeze träumt von einem 3-monatigen Alaska-Aufenthalt. Und das bereits seit 13 Jahren.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Hein Lingwühler vermisst das Krabbenfischen vor Gildersbrand. Mit seinem Vater.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Gitta Pächrowski trägt auch nach 56 Jahren noch den Verlobungsring von ihrem Ditzi an der Kette um den Hals.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Peter Gerstol hat ein neues Hobby. Katzen und Kakteen fotografieren, und das immer zusammen auf einem Bild.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Wilda Schrammlow hätte gerne mal mit Harald Juhnke zusammen gespielt.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Herbert Stenz-Statz sieht seinem 10-jährigen Sängerjubiläum mit einem Kribbeln entgegen.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Palia Bröse gesteht nach der Babypause: „Ich passe nur noch in Wickelkleider.“

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Hess Trinz muss einräumen: „Ohne meine Minna schmeckt mir kein Schnitzel.“

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Walza Friend will ihre 7. CD in Moskau aufnehmen. Wegen der Atmosphäre.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Sperm Wilfänger hat genug von Frauengeschichten. Ihn plagen Phantasien von einem Leben als Mönch.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

Rita Reisel könnte sich eine Hochzeit vorstellen. Aber nur mit dem Richtigen.

– Ach, wie süß. Ach, wie fein. Die Dinge können kaum aufregender sein.

KLAUSENS, 18.2.2021, Donnerstag, 9:02 Uhr bis 9:20 Uhr MEWZ + Mini-Änderung am 25-2-2021, Donnerstag, gegen 9:03 Uhr MEWZ.

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klau|s|ens fasst den haushalte-personen-streit zu weihnachten als erlaubte IM GEDICHT zusammen – www.klausens.com

klaus|s|ens, wer darf denn nun wie weihnachten feiern? ist dir das schon klargeworden?

steck mich nicht an!

sorry, aber man wird doch mal fragen dürfen?!

dazu musst du mir nichts ins gesicht spucken, auch wenn wir 1 HAUSHALT sind.

nun gut, dann ziehe ich eine maske auf. aber fragen wird man doch mal können!

der streit der bundesländer ist unendlich. wir haben ihn hier mal kurz zusammengefasst. das müsste dann reichen.

DER COVIDE BUNDESLÄNDERSTREIT
[ Bist du mein Virus oder bin es selber nicht? ]

–Ich plädiere für 2 Haushalte und 9 Personen.
–Meiner Meinung nach sollten wir es bei 14 Haushalten und 1 Person belassen.
–Es können, so denke ich, nur 7 Haushalte und 7 Personen sein.
–Wären es 9 Haushalte mit 13 Personen, stünden wir besser da.
–Die Krankenhäuser explodieren vor schweren Fällen: also 1 Haushalt und keine Person.
–Könnte man nicht 6 Haushalte, 9 Personen und 2 Hunde umsetzen?
–Aus meiner Sicht blieben uns nur 4 Haushalte ersten Grades mit unter 20 Personen.
–Ich stelle es mir ganz einfach vor: 1 Person, 1 Haushalt, 1 mal Glückseligkeit.
–Für uns im Süden kann nur die Formel 2 Personen mal X Haushalte geteilt durch eine Infizierung sein.
–Wenn man es auf auf 8 x 8 Haushalte geteilt durch 2 x 2 Personen bringen könnte, wäre es auch ganz in Ordnung.
–Eine Patchworkfamilie alias 1 Haushalt plus 1 Gast, so kann es klappen.
–2 Haushalte, 1 Arzt und 1 Mann vom Pizzaschnelldienst, so würde ich es wünschen.
–1 Oma, 2 Opas, 3 Enkel, keine Mutter, und dann 7 Haushalte samt 1 Freundin: nur so!
–Ich halte es mit Einstein: Bringe die 2 auf die 1 und glaube keins.
–Bei all dem Streit wären 3 Haushalte mit 4 Personen und 5 Wellensittichen optimal.
–Oder so: kein Haushalt, keine Person, aber 1 Tannenbaum. Das wäre covid-gerecht, auch sars-zugewandt … und der Lage jedwedig und „jottwede“ angemessen.
[Frau Merkel: Den Baum könnte man zur Not eventuell auch mal weglassen, dieses Jahr. Aber Achtung: Wir sind schon in Not. Intensivbetten kann man zudem nicht einfach mal als Geschenk kaufen. UND: Finden Sie mal so ein Bett in Kleinstickerstein am Klehm oder in Gürre an der Görre! Also auf dem Land!]

Copyright KLAU|S|ENS in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, 10:29 Uhr MEWZ bis 10:43 Uhr MEWZ, 28-11-2020, Königswinter

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klau|s|ens findet obst und gemüse wow – www.klausens.com

klau|s|ens, „wow“ sagst du aber nun oft.

ja, das hat sich durchgesetzt, das wow (manche sprechen es etwas unrichtig wie WAU).

und nun?

nun wollte ich noch das gedicht „wegposten“.

was meint „wegposten“?

dann habe ich es aus dem sinn. was weggepostet ist, verlässt den kopf. so, als würde man es in ein archiv ablegen. freiheit!

nun gut. ich höre und lese!

OBST UND GEMÜSE SIND WOW

Wenn mein Auto rumgurkt,
Tomatet mein Fahrrad im Kreis.
JEDOCH:
Wenn mein Blutdruck apfelt,
Banant mein Hirn.
UND:
Wenn du mich liebkost,
Aprikose ich deine Orangenhaut.

KLAUSENS, am 11.5.2019 in Königswinter-Oberdollendorf, gegen 14:55 Uhr MESZ + kleine Änderung am 29-6-2019 gegen 10:33 Uhr MESZ.

und als kontrast noch ein bild mit metallstreifen, die ich aus einer steckdose ausgebaut habe.

wow!

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klau|s|ens schreibt gedicht zur redewendung „ins leben treten“ – www.klausens.com

klau|s|ens, so seltsam können die dinge sein.

man denkt an eine redewendung, hier „ins leben treten“. (wurde sie gerade gesagt? oder warum?)

man sieht aus dem bundestag am fernseher die gedenkstunde anlässlich des jahrestages der befreiung des KZ in auschwitz. (27.1. war die befreiung, die bundestag-gedenkstunde dieses mal etwas später.)

dann bringt man im hirn dinge zusammen und es entsteht ein gedicht.

dieses gedicht entsteht ja auch LIVE zu dem, was frau lasker-wallfisch sagt. (und was sie sagte, war stark, fest, berührend, erschütternd.)

und hier posten wir es in den blog: das unsrige gedicht.

REDEWENDUNG NEU ERFASST

Sie trat in mein Leben

Da spritzte Erde hoch
Und ein Bluterguss
Schrie dass die Herzen
Sich zu Kohlköpfen
Verschrumpften bis alle
Liebe sich ausdörren
Zu wollen schien keine

Sonne nimmermehr

31.1.2018, Mittwoch, gegen 13:40 Uhr MEWZ, KLAUSENS, im Fernsehen gerade die Rede von Frau Anita Lasker-Wallfisch, Überlebende des KZ Auschwitz und des NS-Völkermordes, im Bundestag. Anlass: Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz.

in welcher zeit leben wir heute? was passiert nicht alles? wie rechts und geschichtsvergessen wollen manche politiker europa noch haben? und warum fängt jeder ärger wieder von vorne an? warum ist nichts jemals vorbei? warum weint man über polen, tschechien, ungarn, die türkei und weitere länder? warum blüht der rassismus wieder auf?  warum verdörrt die demokratie? und was will der mann in china? offenbar nun auf lebenszeit? wozu existiert ein herr trump?

sowohl deine fragen als auch unsere gedichte werden die welt nicht ändern.

auch eine erkenntnis! aber: was wiederum bringt uns diese? (und was bringt uns allen eigentlich diese gern so feindselige welt?)

vielleicht verbietet polen eines tages per gesetz auch solche gedichte?! zuzutrauen wäre es den herrschenden da.

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klau|s|ens schreibt gedicht zum sterben und überleben et al. – www.klausens.com

klau|s|ens, weihnachten geht es um die geburt.

im dezember sterben aber auch so einige.

du schriebst ein gedicht?

ja, weil doch ein überlebender von auschwitz verstorben ist, 98-jährig.

kazimierz piechowski, so sein name.

eben, einer der wenigen, die dem horror entfliehen konnten.

und nun ist also ein „überlebender“ gestorben.

das ist das seltsame: du kannst überleben, aber dann ist es eine verzögerung des todes, der ja letztendlich irgendwann dann doch noch kommt.

ausschwitz zu überleben ist eines. aber dann (nach solchem leid, solchen erfahrungen) 98 jahre zu werden, das ist das andere.

unsere existenz bleibt absurd, den einen ergeht es besser, den anderen schlechter.

und früher tod und später tod: wer wollte das irgendwie bewerten? (dazu noch die todesstrafe, von den menschen ja auch noch erfunden.)

DENEN GEWEIHT

Ach, ein langsam Sterbender

Möchte

Endlich den Tod erleben

Und ein Auschwitz-Überlebender

Ist nun

98-jährig verstorben

Nur Jesus ist putzmunter

Wiederauferstanden

Von den Toten

Lebendige wollen Todgeweihte

Exekutieren

Kann man ja alles

Motto: Morgens noch

Abkratzen

Was sich aus dem Schnee nächstens ergab

Copyright KLAUSENS in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u. a. als Klau/s/ens oder Klau*s*ens oder Klau+s+ens, am 16.12.2017 gegen 14:55 Uhr bis 15 Uhr, sowie kleine Korrekturen am 18.12.2017 gegen 11:28 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf. (Die Zeichnung hierunter entstand am 15.12.2017 und heißt „Überwinterzeit“.)

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klau|s|ens dichtet draußen vor der GRIMMWELT zu kassel – www.klausens.com

klau|s|ens, ein schöner tag, ein schöner blick.

eben: man muss nicht überall hineingehen, draußen ist es auch ganz schön.

weinbergstraße. kassel.

da sitzt man auf der wiese. (rückseite des museums, von hier oben blick ins bebaute tal.)

und dann hast du gedichtet.

wir, zweitklausens, wir dichten doch immer zusammen.

FÜR JACOB UND WILHELM

Ich wollte mal
Vor derer Grimms
Museum sitzen
Und was mit
Sprache schreiben

Nicht bloß mit
Dem Kuli du
Blödkäppchen

Oder einem Füller
Aus dem Gold
Fließt nach meinen
Drei Wünschen
An die Nichtwahrheit

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u. a. als Klau/s/ens oder KlausJACOBsGRIMMens oder KlauWILHELMsGRIMMens, am 16.8.2017, Mittwoch, gegen 12:47 Uhr MESZ, Kassel, Weinbergstraße, hinter dem Museum GRIMMWELT, Biergarten mit „fritz-bude“ mit Fernblick

weißt du, klau|s|ens, was mir noch auffiel?

was?

es nennt sich GRIMMWELT als 1 wort, aber draußen steht es an der fassade in 2 worten bzw. 3

GRIMM
WELT
KASSEL

so etwas macht mich auch immer ganz kirre: GRIMM WELT = GRIMMWELT. alles stimmt, nichts ist richtig.

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klau|s|ens schreibt NRW-wahlgedicht über einen ewigen NRW-wahlkampfklassiker ewiger NRW-langweile – www.klausens.com

klau|s|ens, immer wieder kommen sie mit schule, mit gymnasium, mit unterrichtsausfall, mit inklusion, mit bildungssystem … die parteien.

man kann die uhr danach stellen: sind landtagswahlen in NRW, dann ist „schule“ immer ein klassikerund eine der 3 großen wahlkampfthemensäulen.

man muss vermuten, dass aus den schichten der ewig besorgten bürgereltern die meisten zur wahlurne gehen.

ja muss man: die arbeiterklasse, wenn es sie noch gibt, bleibt zu großen teilen von den urnen wohl weg, hartz-IV-ler erst recht – aber die klein- und großbürger samt aller steuerberater und ingenieure, die gehen brav zur wahl.

in dieser schicht wird alles ausgefochten, mit schule reißt man ganze millionen stimmen anscheinend auf seine seite.

und deshalb ist G8 und G9 dieses mal einer der großen klassiker im kanon bildung.

sie schaffen ab, machen eine rolle zurück, sie wollen es wieder haben, rolle zurück, sie schaffen es ab. rolle vor, G9, rolle zurück, G8, rolle hin und her: G8 und G9 zugleich. (oh wie wichtig, oh wie wichtig!)

dazu können tausende von professoren und von sonstigen beamten besorgte leserbriefe schreiben, die philologenverbände treiben die lehrergewerkschaft in ergussduelle von text und wort.

nie war bildung so ein wahlkampfrenner wie dieses mal … und das mal davor … und das mal davor … und das mal davor von davor.

unser gedicht lautet so:

EWIG THEMATISCH LANGWEILENDES BÜRGERLICHES
NRW-WAHLKAMPF-STIMM-ZIEH-GEDICHT
[Ein Beitrag zur ausgebreiteten Ständepolitik]

G8 oder G9
G9 oder G8
G8 + G9

FRIEDE FREUDE EIERKUCHEN

G8 als G9
Ghoch8 als Ghoch9
G8 = 9hoch89 x G

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als Klau/s/ens oder KlauG8sG9ens oder KlauWAHLsKAMPFens, am 5.5.2017, Freitag, Königswinter-Oberdollendorf, im Auto, auf der B 59, gegen 9:00 Uhr MESZ und 9:30 bis 9:32 Uhr MESZ, Bonn, Parkhaus Stiftsgarage, Deck 5

danke, klausens, dass du uns diese komplizierten dinge in ein so einfaches und überschaubares gedicht brachtest.

ich wähle übrigens tycho brahe oder einstein – hatte ich das schon gesagt, zweitklausens?

und ich werde G10 wählen, klau|s|ens: mal gucken, was so alles auf dem stimmzettel steht.

klausens-THE-DACH-6-5-2017

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klau|s|ens und sein realgedicht aus der tödlichen zigarettenreklame – www.klausens.com

klau|s|ens, mal wieder eines deiner realgedichte?

es sind unsere realgedichte, zweitklausens. vergiss das nicht: immer wir beide zusammen sind die schöpfer solcher texte.

aber dieses realgedicht hat mit dem rauchen zu tun.

gewiss, man kann an so einem realgedicht gar nicht vorbeigehen, weil sich alles selber gegen sich verkehrt beziehungsweise auch alles noch zusätzlich überhöht wird, je nach interpretation.

ach ja?

die texte verdrehen sich zueinander, weil ja bei jeder tabakwerbung warnsätze drunterstehen müssen, auch an der reklamewand auf der giebelseite eines hauses.

lass sehen.

hier:

TEXTTÖTUNGSGENUSSSEKUNDE
— Realgedicht —
SCHIETWETTER?
ENJOY THE MOMENT
PALL MALL
Rauchen kann tödlich sein

Copyright nicht für den Text, sondern für die Erklärung des Textes zum Realgedicht und die Überschrift: Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u. a. als Klau/s/ens oder Klau-s-ens oder KlauRAUCHsENens, am 17.3.2017, Bonn-Beuel, gegen 12:02 Uhr MESZ. Und auch am 22.4.2017, Samstag, gegen 8:56 Uhr MESZ, Königswinter-Oberdollendorf.

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klau|s|ens ängstigt der kein-establishment-und-doch-establishment volks-nur-ausnutz-präsident donald trump – www.klausens.com

klau|s|ens, wie fandest du den doppel-bibel-clou?

geschickt, der nächste muss schon 3 bibeln stapeln, um dergestalt unvergesslich zu werden.

und die rede? wie fandest du die?

erschreckend: dieses „volk“! alle demagogen benutzen „das volk“, ohne zu sagen, was oder wen sie meinen.

die vergessenen!

ich bitte dich: wie viele latinos sind, als ein beispiel, vergessen … in den USA? – du glaubst doch nicht, dass er diese meint.

er ist so voller widersprüche, immer: nichts passt, nichts stimmt.

aber er hat hohle und hehre worte von diesem tollen amerika/america.

das ist die vision: alle politiker hauen so eine vision durch die landschaft.

im amerika musst du das haben: also nun „america first“ versus „yes we can“.

und dann hat obama zum schluss seiner amtszeit noch gesagt: „yes we did!“ (das müssen dann die historiker klären, in jahren, die noch kommen. mit viel zeitlichem abstand. sofern noch jahre kommen. – jetzt weiß man nicht so recht.)

aber trump hat sein (bald wieder ach so) tolles amerika verdammt runtergeredet.

es war beschämend, für alle, die auf der tribüne und sonstwo zugucken mussten.

„das establishment“ kann einen gewiss verdammt nerven.

gewiss, aber trump ist ja nicht gegen das establishment, sondern nur gegen DAS establishment der politikerkaste, die ihm immer suspekt ist.

und nun kommt das kaufmanns-, shopping-, kapital-, deal-establishment neu an die macht.

es sind die einen, und nun die anderen. die einen hatten etwas mehr ahnung als die anderen. aber alle sind vom volk weit weg. in den USA ist das volk immer nutzmasse.

nur wenige politiker sind redlich … und für das volk.

viele sind teil der amerikanischen politikmaschine, die ihre eigenen gesetze (und zwänge) mitbringt.

aber trump beruft sich nun auf das volk. er gibt dem volk seine herrschaft zurück! so sagt er. (also hatte es, das ominöse „volk“, vorher keine herrschaft … nun aber kommt der egomane, und so hat das volk „herrschaft“, wie kurios und absurd dahingedacht!)

das ist wieder dieser pathos. du kannst ja mal „das volk“ in den ganzen firmen, hotels und immobilienblasen des herrn trump fragen, welchen status „das volk“ bei den geschäften dieses kapitalisten hat: keinen! – das volk ist nur masse zur kapitalvermehrung. und als präsident wird er es kaum anders sehen, der herr trump. (aber anders sagen wird er es, sagen!)

wir haben viel schlimmes hören müssen. nationalismus, abschottung, und dieses ewige berufen auf „das volk“.

„das volk“ ist der ur-slogan jedes guten populisten, und das schöne oder auch dumme ist: „das volk“ findet solche lügereien zu einigen teilen dann auch noch „gut“ … und wählt (vom charme des populisten betört) so einen menschen, der ja in unserer sicht so verdammt unberechenbar ist.

da sind mir politiker aus der klassischen „kaste“ lieber, wenn sie zumindest mal berechenbar sind, als solche, die nicht berechenbar sind, wenngleich „das volk“ bei beiden varianten eigentlich keine echte bedeutung findet.

vielleicht redet herr trump nur für die proleten ohne job, die in detroit wohnen, solange sie nicht „fremden rassen“ angehören.

aber die ganze USA ist doch voller rassen. das ist doch ein (schöner) baustein dieses landes. wer keine anderen nationalitäten als „amerikanisch“ (was ist das denn? die indianer auch?) haben will, muss die kinoindustrie, die sportindustrie, die musikindustrie etc. … alles solches … direkt mal schließen. und wir können ja auch mal genau hingucken, wer alles in new york die gelben taxis fährt.

trump ist unausgereift, voller widersprüche, hat keine tiefe, bleibt bei seinen schönen ober-flach-sprüchen hängen … und grenzt dauernd aus, selbst noch alle präsidenten vor ihm grenzt er aus.

und er präsentiert sich nun als der neue „deus ex machina“. wir denken an berlusconi, wir denken an den herrscher von nordkorea, wir denken an die führer von gambia (ex-führer!), von ungarn, von der türkei … und … und … es ist immer wieder daselbe muster.

viele worte: aber der kern ist nur, dass man macht haben und macht ausüben will, so unabhängig und so ungestört wie möglich. ein spiel für das EGO.

… und narzissmus und eitelkeit und allerlei sonstige psychische beladungen kommen hinzu.

wir schrieben gestern LIVE am fernseher ein gedicht, parallel zu eben jener beängstigenden inauguration-rede von trump (red ist die partei-farbe der republikaner, und: seine krawatte war ja gestern auch höchst aggressiv-rot):

BUILT UP IN RULES, AMERICAN NATIONAL BLUES AND REDS

America first
You blessy blures

Our borders are us
And we keep the

Hour as ours for
The never lets you

Down on the winner
Side its all to

Bring back dreams
To the roads of

New miracledaddyclaim

Copyright Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, u.a. als KlauDONALDsTRUMPens oder KlauAMERICAsAMERICAens oder KlauFIRSTsFIRSTens, LIVE zur Inauguration-Rede des Donald Trump am 20.1.2017, Freitag, 18:11 Uhr bis 18:13 Uhr MEWZ, Königswinter-Oberdollendorf. („new miracledaddyclaim“ ist ein Kunstwort von Klausens. Siehe zu solchen Wortschöpfungen auch: LINK. )

danke, klau|s|ens, für den „new miracledaddyclaim“, das trifft es, was trump uns vorspielt. schauspieler sind in den USA ja auch in der politik hoch angesehen.

aber das gedicht ist doch von uns beiden, zweitklausens. bedanke dich lieber bei herrn trump, dem unberechenbaren mann mit den vielen gesichtern.

1000-pix-klausens-foto-und-kunstwerk-trump-unkittelbar-vor-dem-doppelbibeleid-20-1-2017-und-21-1-2017

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