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klau|s|ens hat die super werbeidee für autoren und autorinnen – www.klausens.com

klau|s|ens, schon wieder eine idee?

ja, zweitklausens, es ist eine meiner tausenden von ideen.

welche denn nun?

ich stelle mir vor, dass ich eine geschichte schreibe.

über wen?

über einen autor oder eine autorin.

was ist mit denen?

die wollen endlich auch mal 100.000 bücher verkaufen. die wollen auch mal die kachelmann-absahne machen.

dann müssten sie sich anklagen lassen.

gewiss, man braucht öffentlichkeit. ein prozess ist öffentlichkeit, aber auch nur dann, wenn ein prominenter beteiligt ist.

was aber, wenn jemand nicht prominent schon ist?

genau. hier dachte ich nach. dann kam ich auf eine person, die sich jeden tag in ein café setzt.

das ist aber nicht viel! eine stunde sitzen!

warte, warte! die person betritt tag für tag ein (anderes) café, setzt sich dort genau eine stunde hin, trinkt ein getränk, redet kein wort, macht nichts, sitzt, sitzt und guckt, schweigt, ist eine stunde da.

und was noch?

dabei legt die person ihr buch auf den tisch. also von beginn an liegt immer das buch da.

das buch?

ja, die person hat ein buch geschrieben und hofft auf den kachelmanneffekt.

dann ist das buch aber hoffentlich besser und gehaltvoller … als diese selbstrechtfertigung und generaljustizanklage des herrn kachelmann.

höre doch mal mit kachelmann auf: der verdient sein geld doch!

und diese person nun bei dir? diese autorenperson oder schriftstellerperson?

die sitzt nun tag um tag in einem anderen café. immer eine stunde, immer wortlos, immer mit dem eigenen buch auf dem tisch.

was wird passieren?

im ersten jahr noch nicht viel, aber im zweiten könnte es schon beginnen.

was denn?

man wird auf die person und das buch aufmerksam.

wieso?

alle menschen gucken doch, wenn auf einem ansonsten leeren tisch ein buch liegt. auch die kellner und kellnerinnen gucken sofort auf das buch, wenn sie die eine tasse kaffee bringen und dann abkassieren, später.

so also stellst du dir das vor?

ja: denn es werden menschen fragen stellen: „ach, was ist das denn für ein buch?“ ODER: „haben sie es schon gelesen? würden sie es empfehlen?“

ach ja, und die person sagt dann nichts. sie redet gar nicht. sie ist stumm und guckt.

genau: sie sitzt da und schweigt, auch zu ihrem buch. immer eine stunde. wie buddha.

und dann?

dann verlässt sie das café, bis sie in einem anderen café auftaucht: tag für tag.

dann sagen die leute: „hey, was ist das denn für jemand? was ist das denn für eine?“

… und dann wollen sie wissen, um welches buch es geht.

genau so: nach und nach wird diese person berühmt.

… und das buch wird auch berühmt.

toll. dafür muss man nur einige jahre jeden tag in ein anderes café gehen!

genau das. und man muss einige tassen kaffee trinken, oder kakao, oder tee. oder ein mineralwasser schlucken. und dann eine stunde sitzen, wovon man ja noch keine poposchmerzen bekommt.

super, was du dir ausdenkst.

ich weiß: nach 10 jahren ist man so berühmt, dass man zehn mal so viele bücher verkauft wie der herr kachelmann.

und das ganz ohne prozess!

eben. meine werbeidee ist der beste weg für autorinnen und autoren.

jetzt weiß ich auch, warum so viele menschen in den cafés sitzen.

warum?

sie wollen ihr buch vermarkten.

aber ich sehe doch bislang nie bücher auf den tischen der cafés, wenn dort personen sitzen!

das stimmt. aber die leute ohne bücher wollen schon mal das marketing beginnen, bevor sie dann ein buch schreiben, wie sie im café saßen, um ein noch nicht geschriebenes buch zu vermarkten.

und dann?

dann kauft kein schwein das buch, wenn es mal fertig werden sollte, weil es dann zu viele bücher mit ähnlichem inhalt gibt.

aber das ist eine andere geschichte, zweitklausens.

ich weiß, klau|s|ens. – sitzt du denn jetzt immer im café oder nicht?

mit oder ohne buch?

du könntest dich doch von herrn kachelmann adoptieren lassen! das wäre doch mal was!

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Werbeanzeigen

klau|s|ens hasst pop-up-fenster – und die produkte samt firmen dazu – www.klausens.com

klau|s|ens, man will uns ärgern und quälen.

gewiss: pop-up-fenster. und es gibt auch welche, die der browser nicht mehr unterdrücken kann.

pop-up-fenster sind böse und fies und gemein und ärgerlich.

und sie erzeugen hass.

hass auf die pop-up-fenster.

aber auch hass auf die firma, die diese verkauft hat, also das internet-unternehmen.

und auch hass auf das produkt.

ja, und auch auf hass auf die firma, die dieses produkt herstellt und es in eine pop-up-fenster-werbung gibt.

damit ist alles nur negativ.

die „verbraucher“ ärgern sich über alle maßen … und auf bzw. an den beteiligten firmen und produkten bleibt nur hass und abscheu und widerwillen hängen.

du vergisst das tiefenpsychologische.

auch das wird in diesem fall kaum anderes erbringen: ich kann es mir einfach nicht vorstellen, weil diese pop-up-fenster so viel an aggression in mir hervorrufen, dass ich den produkten nicht mehr positiv gegenübertreten kann.

du ärgerst dich ja auch über die werbefilmchen, die man sich nun auf den videoplattformen ansehen muss.

auch das ist der große extra-geld-mach-zeitgeist, der aber nur hass hervorruft.

die pop-up-fenster gehören also in diese kategorie.

gewiss. man spricht immer von terroristen und gewalttätern, die hass säen und ernten. aber wer spricht von den pop-up-fenstern und den verantwortlichen?

die welt ist voller seltsamer erscheinungen.

pop-up-fenster gehören mit sicherheit dazu. und ihr schaden ist so groß! warum sieht es keiner?

wie? sieht es keiner? ich kann an dem pop-up-fenster doch gar nicht vorbeisehen.

aber an dem schaden? kannst du an dem auch vorbeisehen?

die werbeindustrie wird mit den pop-up-fenstern ganz gut verdienen.

aber am ende werden die „up-gepoppten“ produkte doch gar nicht gekauft! ganz im gegenteil!

aber dann hat die werbeindustrie doch schon ihr geld verdient. du musst schneller sein als der hass und noch vor dem hass verdienen. das ist die kunst!

schneller als der hass? ich hasse diese pop-up-fenster schon immer. und die produkte erst recht.

dabei wärest du so viel liebevoller und glücklicher, würdest du dich nicht länger verweigern, sondern: kaufen, kaufen, kaufen.

pop-up-fenster säen hass und gewalt. wer den terrorismus ablehnt, und gewalt, der muss pop-up-fenster schon lange ablehnen.

pop-up-fenster sind vorläufer und brutstätten des terrorismus. die, die sie schaffen, sind also zur rechenschaft zu ziehen.

es gibt „geistige brandstifter“ und „pop-up-brandstifter“.

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Neues Guerillamarketing (oder wie man es hier richtig nennt) mit Sattelbezügen für Fahrräder beobachtet KLAUSENS

klau|s|ens, du hast wieder etwas beobachtet oder entdeckt?

nein, ganz anders: ich habe mal wieder etwas verpasst.

du, der weltdichter? der weltkünstler? der weltschreiber? du? du kennst doch die welt in allen winkelzügen! du hast etwas verpasst?

die welt dreht sich schneller, als man „pups“ sagen kann.

willst du denn „pups“ sagen?

ich will nur sagen, dass mir gestern mal wieder etwas auffiel.

was denn?

sie haben den sattel als werbeträger entdeckt.

den sattel vom fahrrad?

ja, du gehst irgendwo rein … dann kommst du wieder raus … und dann ist auf deinem sattel werbung.

sie sprühen?

nein, sie haben sattelbezüge. und die haben sie über deinen sattel gezogen.

das ist doch schön. dann bleibt der trocken! bei regen!

genau ist die idee: der sattel bleibt trocken … und du bist positiv gestimmt. eine geniale idee.

wie kamst du darauf?

gestern war alles orange.

und dann?

ich dachte: was machen denn die holländer in bonn? und ich dachte: haben wir kirchentag in bonn?

und? was war?

es war diese marketingsaktionsform. passt hier der name „guerillamarketing“? vielleicht! – auf jeden fall waren viele fahrräder mit einem orangen sattelbezug überzogen worden.

was passierte dann?

ich sah und dachte … und es waren nur frauenfahrräder, also die, ohne diese querstange oben.

und dann?

dann wusste ich schon: es hat etwas besonderes in sich. und siehe da: sie warben für ein wachs für haarentfernung. das war’s. und das haben sie dann allen frauen zack, zack auf die fahrräder gestülpt, während diese in der uni bonn waren und vor sich hin lernten.

dann war draußen alles orange?

genau das. und da wusste ich. es gibt eine neue werbeform. aber ich kannte diese noch nicht.

was tatest du nun?

nun nahm ich alle fahrräder, die da so standen, in augenschein.

was ergab sich?

es gibt viele, viele fahrräder, die einen sattelbezug haben oder einen sattelschonbezug über dem eigentlichen sattel, der dann mit werbung bedruckt ist.

was folgerst du?

es ist eine neu werbemasche: tausende von „promotern“ oder „promoterinnen“ ziehen (geheim?) über und durch die universitäten deustchlands oder der welt, suchen fahrräder, also: suchen fahrräder noch ohne sattelschonbezug, und stülpen dann bei tag und ohne nebel ihre werbung drüber.

so ist das also!

die welt hat immer neue ideen – und selbst hochkünstler wie wir verschlafen jetzt schon mehr als die hälfte. so flink ist alles.

und wenn die fahrräder dann alle voll sattelschonern sind?

dann wird es langweilig, und die werbung wendet sich etwas anderem zu.

man könnte doch studenten, die in der vorlesung vor sich hinnicken, eine bedruckte schlafmütze noch überstülpen!

ob das so gut ankommt?! – das „marketing“ ist voller ersprießlicher und unersprießlicher ideen. wenn man den namen „guerillamarketing“ konsequent nimmt, dann müsste man bedruckte gewehre ans volk verteilen.

du spaßvogel! ich sah den bericht über einen gefakten you-tube-spot, wo junge leute scheinbar übers wasser laufen.

und was der hintergund?

das war genau diese moderneste art von marketing: keiner weiß es genau. eigentlich steckt wohl eine sportschuhfirma dahinter. es geht letztlich nur um die sportschuhe. aber es wird nirgendwo gesagt. dann wird dieses fakevideo in anlehnung an die wunder von jesus gedreht und ins internet gestellt.

und wir klicken uns dumm und dämlich. weil doch keiner über wasser laufen kann. aber im video tun sie genau das. mit sportschuhen zudem.

ja, aber der name der turnschuhe spricht sich schleichend herum. das ist mehr guerilla als diese sattelschoner, die ja so offensichtlich bedruckt sind.

es gibt ja auch die leute, die extra mit farbe auf die bürgersteige sprühen, die polizeianzeige erwarten … und dann wird durch den zeitungsbericht über die verschandelte stadt die öffentlichkeit auf das produkt aufmerksam.

ob das so weise ist? wenn ein produkt einmal mit einer straftat in verbindung gebracht wird?

was ist denn mit den flashmobs bei mcdonalds? wenn plötzlich 1000 leute gleichzeitig einen hamburger bestellen?

ich verstehe. du denkst nun: das sind gar keine echten flashmobs, von irgendeiner rebellischen basis, sondern es sind von der werbeindustrie inszenierte flashmobs, die letztlich nur eine werbung für mcdonalds sind.

denken muss man alles. alles scheint möglich. selbst autos, die dann millionenfach zurückgerufen werden müssen.

ach so: du denkst noch weiter: eine geplante rückrufakion, um so auf die marke aufmerksam zu machen.

ich weiß: das ist sehr schräg gedacht. aber kreativität ist genau das: total schräg denken. ohne denkverbote.

eigentlich müsste man dich als guerillamarketingexperten einstellen bzw. teuerst bezahlen.

„eigentlich“ ist auch so ein wort, welches wahrscheinlich guerillamarketingleute auf dem markt der wörterbücher durchgedrückt haben.

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
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