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Bemerkungen zu René Obermann im „Nordbahnhof“ Krefeld von KLAUSENS

klau|s|ens, du hast einen besonderen bezug zur TELEKOM. erst dr. eick, und heute rené obermann.

eick sah ich in köln, obermann in krefeld.

wieso krefeld?

obermann kommt aus krefeld bzw. ging er da zur schule. arndt-gymnasium.

aha – und deshalb darf er nach krefeld.

anders: er gilt nun als prominenter, und deshalb will krefeld sich mit ihm schmücken.

wie ging das vor sich?

im krefelder „nordbahnhof“, einer brausenden gastronomie von victor furth, gibt es alljährlich eine talk-show, „zug um zug“, eine regionaltalkshow. nur für bestimmte gäste … denn es ist rappelvoll und ausverkauft.

da trat obermann auf?

ja, es war der 1.11.2008, und er war mit maybritt illner gekommen, als paar.

wer noch?

der präsident des landgerichts duisburg, dr. hubert just. (alle bei bei der talkshow „zug um zug“ im nordbahnhof – „von krefeldern, mit krefeldern und für krefelder“.) dann moltke-abiturientin martina kömpel: macht karriere als fernsehköchin. bernward dörner, dr. habil., historiker, berlin, basketball-bundestrainer dirk bauermann, NRW-finanzminister helmut linssen. moderiert wurde alles von vera int-veen und dem kabarettisten jochen butz.

und obermann?

er war einer von vielen, durfte aber vor der pause noch nach oben.

und dann?

dann redete er die worthülsen, die wir alle so mögen: alles, was man immer wieder hört: neu aufstellen, straffen, verdichten, verdünnen, reformieren, umbauen, positionieren, alles das. ein worthülsenfeuer höchster uninteressanz. (dabei geht es ja um die schicksale von tausenden von menschen, z.b. der mitarbeiter und -innen, die nun ausgegliedert werden, deren löhne gekürzt werden, die beim mailen und telefonieren bespitzelt werden, zumindest wurden, und abgehört, alles das.)

was war das besondere?

während dr. eick in köln kalt und abgebrüht sprach, machte es obermann ganz anders: mit jungenhafter fröhlichkeit warb er lieblich grinsend immer wieder um verständnis und versuchte so, das publikum auf die sympathielinie zu diesem grobklobigen TELEKOM-konzern zu ziehen. (auf englisch würde man das wort „rotten“ verwenden wollen. dieser konzern ist „rotten“ – das liegt einem nach den ereignissen und enthüllungen der letzten jahre auf der zunge.)

was dachtest du?

ich dachte, man müsse sich wirklich wieder mit den alten büchern wie „das kapital“ von marx befassen und diese ganze bande von managern kräftig durcheinanderwirbeln.

wieso die TELEKOM?

… weil dieser konzern sich schon so viel hat zu schulden kommen lassen, dass man schlicht sprachlos ist.

und doch sprach er (obermann) … und doch kam er mit maybritt?

wahrscheinlich um mehr sympathien erobern zu können.

und du?

ich erlebte dann, wie beide schon in der pause die veranstaltung verließen, still hinten an der theke vorbei … und schon waren sie wieder weg, auf, davon. – krefeld ohne seinen manager und dessen medienfreundin.

und du?

ich schrieb ein gedicht.

welches?

z.B. dieses:

SICHERHEITSBEWUSSTSEIN

Er sagt mit vollem
Bewusstsein man
Habe hohe Standards
Wahrscheinlich des
Unbewussten wie
Uns nun bewusst wird

Copyright Klau|s|ens, in allen Schraibwaisen und -weisen, u.a. als Klausens und Klau/s/ens und Klau(s)ens, LIVE geschrieben, am Samstag, 1.11.2008, „Nordbahnhof“, Krefeld, bei der Talkshow „Zug um Zug“, hier: bei dem Gespräch von Jochen Butz mit René Obermann. (Zur Theorie des LIVE-Dichtens von Klausens siehe:
http://www.klausens.com/klausens_live_di…)

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

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