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klau|s|ens erschafft kunst aus dem ärger über die zeller-hamm-bebauung – www.klausens.com

klau|s|ens, am ende hat der ganze ärger über die, die unsere welt nachhaltig zerschandeln und verschandeln wollen und werden, doch noch etwas gutes.

was soll das sein?

die kunst!

ich sehe keine kunst.

man könnte den verbauten zeller hamm eines tages als kunstwerk auffassen.

aha, ein kunstwerk in der natur also.

„landscape art“, ja, ja, ja.

das muss wunderschön sein!

das ergebnis zuerst einmal nicht, was die da bauen. aber als philosophisches gedachtes … wunderschön.

du meinst: kunst darf nicht nur schön sein, sie muss auch anklagen?

genau das! dann wäre ein zerstörter zeller hamm eine kunst als anklage an den bauwahn.

und dann wären die leute von zell und umgebung helden der kunst!

ja, sicher: es ist eine großartige idee.

dann werden die von bernkastel-kues aber auch so ein kunstwerk haben wollen!

sicher: sollen sie doch. wir reißen die ganze natur hinweg, bauen alles zu und hinüber … und es sind immer kunstwerke, die ganze mosel lang. (auch trier wird für das neue seine römerbauten hergeben und opfern! gern sogar!)

dann ist die mosel nichts mehr für weinliebhaber?

ab sofort eher weniger. die mosel wandelt sich zur „kultur- und kunstmetropole mosel“. (denk auch an die hochautobahnbrücke, die sie ja auch schon bauen! herrlich! alles „landscape art“ vom feinsten!)

und die kunstwerke? wo sind die?

das sind jeweils die total verbauten städte und dörfer und gemeinden. die sind die kunst! und: kein weinberg soll übrigbleiben.

das nenne ich wirklich „kulturwandel“.

man muss sich nur mal „ganz neu aufstellen“.

und die bauherren vom zeller hamm samt gefolgschaft sind da die pioniere?!

genauso ist es!

hurra, hurra, es lebe die kunst! zeller hamm, du meine liebste kunst! beton und zement, wir lieben euch, weinreben, wir hassen euch!

und, klau|s|ens, wir haben auch selber profitiert … von all dem ärger.

wie denn?

wir haben unser kunstwerk geschaffen … eine ganz neue idee von „haus“. (siehe unten!) das ist ja alles durch das alles wegen zell und dem hamm da gekommen!

wir werden den bausündern aller länder ewig dankbar sein. es lebe die kunst! nieder mit der natur! zeller hamm = zeller baukörper! alles ist kunst! natur ist nichts! erst der zement macht den menschen zum menschen!

so höre ich das gerne. schön! (ein weiser mann, dieser künstler klau|s|ens!)

 

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klau|s|ens ärgert sich maßlos über die sinnlose und wohl kurz-geld-interessensorientiert dahergeplante bebauung vom zeller hamm (mosel) – www.klausens.com

klau|s|ens, man begreift die welt nicht und schon lange nicht mehr.

da zappt man munter auf den sender SWR, sieht fröhlich die landesschau rheinland-pfalz – und muss dann voller graus hören, wie dümmliche provinzpolitiker einen weinberg zubauen wollen.

die wollen dann, dass der zeller hamm (so der name des weinbergs), der noch so schön in der moselschleife liegt, später aussieht wie ein stadtteil von köln.

die denken dann: wenn es hier aussieht wie in köln, dann kommen mehr städter.

wie blöde ist das denn?!

denn die kölner kommen ja (in der masse der klugen), weil etwas NICHT so verbaut aussieht wie köln … und die wenigen kölner, die tatsächlich überall köln und seine bausünden woanders kopiert (auf)suchen, sind im suff und der entfremdung verlorene proleten, die dem tourismus eh nix nützen!

du kannst aber davon ausgehen, dass es um schnelles geld geht, und dann wird irgendein schmarrn erzählt.

so ist es immer: ein paar leute profitieren, die stimmen dann dafür und ziehen andere mit.

die dümmlichen provinzpolitiker sind dann schon um den finger gewickelt und plappern alles brav nach, an blöden argumenten, die man eh nicht glauben mag.

arbeitsplätze! pah! ich zerstöre den rest von kulturlandschaft, den ich (überhaupt) noch habe und schaffe so arbeitsplätze, weil hochgradig verelendete und umgepolte kölner kommen, die möchten, dass es auch an der mosel wie in köln aussieht. (und dann noch diejenigen der niederländer, die ähnlich denken. )

quatsch! – die arbeitsplätze werden immer beim bauen geschaffen, anfangs.

deshalb kann und soll man alles zubauen!

ja, nach dieser logik ist zubauen eine wundervolle arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

wenn der eine hamm zugebaut ist, muss aber dann noch ein zweiter daher. zum zubauen. mehr, mehr, mehr zubauen! und noch mehr!

entlang der mosel gibt es so viele und so hässliche „neubaugebiete“, dass man daraus ableiten kann, wie oft dieses prinzip an der mosel schon befolgt wurde.

nun aber möchte man auch die allerschönsten stellen noch bebauen: die letzten weinberge.

ja, und fast alle rufen noch: „toll!“ – hirnlose provinzpolitiker ziehen da mit (… und so mancher wird natürlich auch ganz direkt profitieren. aber das dürfen wir aus rechtlichen günden nicht weiter ausführen.)

in allen gemeinden der welt lassen sich handlanger finden.

zum glück gibt es eine bürgeriniative gegen diesen bauschwachsinn. http://www.bi-zellerhamm.de

und zum glück gibt es eine online-petition gegen diesen schwachsinn:
https://www.openpetition.de/petition/online/keine-zerstoerung-der-kulturlandschaft-mosel-durch-grossferienpark

aber wehe: wenn der ganze widerstand den murks nicht zu stoppen vermag!

sie bauen ja auch brücken über die mosel, um alles schön weiter zu zerstören. dann könnte man am zeller hamm doch auch noch zwei brücken als eine neue bauen?! oder? (eine brücke, die als strich direkt 2 x mal den hamm quert! na?!)

deine ideen sind wundervoll, klau|s|ens. hat man dich schon angerufen? seitens der projektplaner der klötzchenhäuser für den zeller hamm?

nein, aber ich warte sekündlich darauf.

erst wenn alle welt voller klötzchen ist, sind wir wirklich froh.

ich finde hausklötzchen prinzipiell auch viel schöner als diese langweiligen reben. sie (die häuser) sind sauberer, sind zuverlässiger. sind nicht so welk im herbst, die häuser.

die reben ändern ja auch noch ihre farben, im herbst. (wie fies!)

das kann einem bei häusern nicht passieren: die bleiben immer gleich, ob frühling, ob herbst.

ich finde, man sollte auch teilabdeckungen wie in idar-oberstein überlegen – jetzt an der mosel. das ganze flussbett abdecken, mit straßen!

ja sicher, die menschheit lernt ja nicht und nie und lernt auch immer gar nichts. (lang lebe idar-oberstein!)

kein beton ist denen genug!

man sollte auch einen brotaufstrich erfinden, aus beton, damit die kinder schon beim frühstück auf zukünftige bauverschandelungen als vermeintliche verschönerungen geprägt werden.

>>gönn dir eine schnitte mit „betonella“ … zum frühstück … in dem herrlichen ferienpark am und im zeller hamm. die aussicht auf die nächste wand wird wundervoll sein! (baulich alles bestens erschlossen!)<<

„betonella“ muss ich sofort haben! – würde man diesen brotaufstrich in zell an der mosel produzieren, gäbe es auch endlich neue arbeitsplätze!

klausens-kunstwerk-96-dpi-elendige-verbauung-vom-zeller-hamm-und-der-gesamten-mosel-4-10-2014

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