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klau|s|ens hasst zumeist aber dann doch die zunehmende video-massenüberwachung – www.klausens.com

klau|s|ens, sie haben massig aufgerüstet, mit den kameras.

in köln?

da natürlich zuerst, aber auch in anderen großen städten.

es passt mir nicht. das gefilme.

mir auch nicht: man ist nicht mehr frei.

die kameras geben dir doch angeblich sicherheit.

mag sein: aber man ist nicht mehr frei.

wie meinst du das?

sie haben in köln gezeigt, dass sie verdächtige menschen ranzoomen.

wer war verdächtig?

das war ein probepolizist, der einfach nur so stand. für die medien. vorführeffekt.

das machte ihn verdächtig?

ja, wenn du dich also vor dem kölner hauptbahnhof (oder dem münchener oder dem hamburger oder wo immer) verabredest, und du steht dann einfach so da, dann bist du verdächtig … oder wenn du auch nur so dastehst, ohne verabredung, und die welt beobachtest.

was passiert?

man zoomt dich ran und macht zur sicherheit vielleicht sogar mal ein erstes glanzfoto von dir.

wie schön!

wenn du öfter vor einem bahnhof „nur so“ stehst, dann wirst du öfter verdächtig und noch öfter fotografiert.

dann soll man also besser immer hastig eilen?

ja, der hastig eilende (wenn es nicht zu hastig ist), der ist normal, aber wer einfach so steht und guckt: der macht sich verdächtig.

wo soll das noch enden?

es wird noch mehr solcher kameras geben, mehr und mehr und mehr.

wie in großbritannien?

vielleicht noch mehr: das schöne ist ja, dass man so viel bilder gar nicht gucken kann.

ich?

oder der polizist?

ja, der guck-polizist: der kann so viele bilder nicht gucken. das menschliche auge schafft auch nur dieses und das.

man hat also immer mehr kameras … und dann sowieso zu wenig gucker an den bildschirmen und monitoren.

davon gehe ich aus. es ist ja auch mal schön, wenn man über einen platz geht und denkt: „hier bekommst du jetzt keinen auf den schädel, weil die hier 16 oder 32 oder 64 kameras haben.“

also ist es doch mal schön!

ja, mal, also maaaaaal … aber wennn ich auf jedem platz und auf jeder straße denke: halt, die wird wahrscheinlich überwacht … – na, wie benimmst du dich? – … dann führt das zur totalen selbstzensur.

dann wirst du wie ein angepasstes nordkoreamännlein. du gehst wie ein erdmännchen nur noch herum.

ja, in diesen ländern weiß man doch, wie es funktioniert. jeder verhält sich angepasst und gibt den journalisten nur norm-antworten. man will ja keine gefahr heraufbeschwören.

und so wird es in den „freien staaten“ nun auch?

ja, denke ich: die freien und die unfreien staaten gleichen sich jetzt formal schon mal an. und der „freie mensch“ traut sich nachher nicht mal mehr in einem nachtclub oder vor der pommesbude noch „pups“ zu sagen. – zu hause erst recht nicht.

überall kameras: öffentliche und private … und dann noch die smartphones.

du kannst ja auch nicht mehr durch den wald laufen, ohne fürchten zu müssen, die „jäger“ haben eine „wildbeobachtungskamera“ aufgestellt.

was also soll das alles?

das musst du die von sich selbst besoffenen politiker fragen, in ihrer AfD-übertrumpfungs-forder-dauer-blöd-runde.

aber manchmal beruhigt so eine kamera ja doch. oder dieser notfallknopf, den man in berlin eingeführt hat.

besser ist die gesellschaft, die so ein zeug nicht nötig hat. aber wir haben uns ja alle selber verludert: geld, shopping, nur noch expansion, naturausbeutung … und die auflösung aller bande und strukturen.

es zählt der nackte, kapitalistische mensch als mensch, der geld hat, … oder geld einbringt.

das ist ein grundproblem: die mord-attentäter sind böse … aber wir sind auch nicht gerade gut … oder so furchtbar toll. wir westler! – wer uns beobachtet, denkt: und das soll nun das herrliche leben sein? dieser abgefuckte westliche lebensstil? mit all den videokameras?

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klau|s|ens möchte nach dem ecclestone-freigeld den nun totalen rechtefreikauf und -verkauf in deutschland – www.klausens.com

klau|s|ens, ich finde, es soll in deutschland nun immer so sein.

ich denke auch: man nehme geld in die hand … und dann sind die verfahren beendet.

die bananen und die republiken werden sich dann gemeinsam freuen.

so würde ich meinen.

ich übertrage das prinzip.

bitte, mach!

ich beraube eine alte oma und stehle ihr dabei die handtasche.

wie schrecklich!

dann nehme ich das geld aus dem portemonnaie in der tasche der alten dame.

aber du wirst gefasst!

richtig, ich werde 10 straßen weiter gefasst. erst ein passant, der mich griff, dann ein polizist.

was machst du dann?

ich nehme das geld, was ich gerade geraubt habe, und gebe davon 50 % an den polizisten, der mich gefasst hat.

wozu führt das?

a) sofortige freilassung b) kein verfahren c) ewiges glück.

das wäre also der „totale rechtefreikauf“?

ich fordere den „totalen und absoluten rechtefreikauf und -verkauf“ in deutschland. jederzeit.

nimm mal den bankräuber.

ja, auch der: er holt sich 70.000 euro in der kreissparkasse. schon beim verlassen des gebäudes nach dem raub gibt er dem erstbesten passanten 35.000 euro und ruft dabei laut: „rechtefreikauf!“

ja, das ist schön!

in diesem moment ist er weiterhin nicht vorbestraft und darf seinem tagewerk weiter ungestört nachgehen.

… hat aber 35.000 euro mehr. (die hälfte von 70.000.)

genau das. ich finde diese idee gut. sie dient dem rechtsfrieden und der harmonie.

ja, das würde ich meinen: der rechtefreikauf ist das schönste und größte, was es auf der welt gibt.

wir danken münchen, wir danken der justiz, wir danken herrn ecclestone.

sonst hätten wir das nie so begriffen, nie so verinnerlicht.

wir danken den bananen und wir danken den republiken.

wir loben und preisen die demokratie. und wir verbeugen uns vor dem rechtsstaat.

ich zerstöre den rechtsstaat, werfe ihm aber 1 milliarde vor die füße …

… und dann gehört ganz deutschland dir. (und bayern noch dazu.) tolle sache.

der rechtefreikauf ist die beste idee, die uns allen passieren konnte. (sag mal, hast du mal gerade was kleingeld? ich wollte mir ’ne limo klauen.)

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klau|s|ens zeigt neue spieloptionen für die neue OLG-münchen-platzvergabe – www.klausens.com

klau|s|ens, alles neu macht der mai.

nun also der 6. mai. und zuvor ist alles nun doch anders.

jetzt bekommen die, die einen platz schon hatten, vielleicht keinen mehr. (andere aber dann doch. nur wie? wie?)

und die, die ein hotelzimmer anmieteten, brauchen vielleicht keines mehr.

aber die angehörigen, die ihre urlaube und anreisen planten, die haben nun probleme sehr.

wir harren der dinge: man befürchtet ja immer, dass da in münchen alles mehr und mehr verschlimmbessert wird.

ich habe mal die sitze anders positioniert.

wieso?

ich denke man muss alles ausloten, alle möglichkeiten, den gerichtssaal mit sitzen „zu bespielen“.

am ende müssen sie die sitzung alle 10 minuten unterbrechen, weil so viele menschen in dem saal sind, dass man die leistungsfähigkeit der lüftung nicht bedachte. (da müssen die menschen atem holen gehen.)

auch, weil die atmosphäre so vergiftet ist.

klausens-zeigt-neue-sitzverteilung-im-gerichtssaal-olg-muenchen-16-4-2013

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klau|s|ens hasst das windhund-prinzip-system der OLG-münchen-platzvergabe – www.klausens.com

klau|s|ens, ist nicht alles gesagt?

doch, fast alles.

und hat nicht das bundesverfassungsgericht eingegriffen? durch sein urteil? ich zitiere:

# Das Oberlandesgericht München muss beim NSU-Prozess eine angemessene Zahl von Sitzplätzen an türkische und griechische Journalisten vergeben. Das entschied das Bundesverfassungsgericht am 12. April 2013. Damit hatte ein Eilantrag der türkischen Tageszeitung „Sabah“ Erfolg. Gerade die Vertreter türkischer Medien hätten ein besonderes Interesse an einer eigenständigen Berichterstattung über den Prozess, „da zahlreiche Opfer der angeklagten Taten türkischer Herkunft sind“, hieß es zur Begründung des Beschlusses (Az. 1 BvR 990/13). # (zitiert nach 3sat/dpa)

# Wie die Platzvergabe im einzelnen geschehen soll, ließen die Verfassungsrichter allerdings offen. Sie weisen den Vorsitzenden Richter an, „nach einem von ihm (…) festzulegenden Verfahren eine angemessene Zahl von Sitzplätzen an Vertreter von ausländischen Medien mit besonderem Bezug zu den Opfern der angeklagten Straftaten zu vergeben.“ Möglich wäre, ein Zusatzkontingent von nicht weniger als drei Plätzen zu eröffnen, in dem nach dem Prioritätsprinzip oder etwa nach dem Losverfahren Plätze vergeben werden. „Es bleibt dem Vorsitzenden aber auch unbenommen, anstelle dessen die Sitzplatzvergabe oder die Akkreditierung insgesamt nach anderen Regeln zu gestalten“, heißt es in dem Beschluss. # (zitiert nach 3sat/dpa)

ja, ja, aber das ist ja nach-schadensregulierung. der schaden ist ja schon da.

so ist das eben in münchen. da ist der schaden schnell da, bei der seltsamen oberstaatlichkeits-frei-justiz sehr gerne.

ich erinnere an unseren blog-eintrag: klau|s|ens zur „sammelzone“ beim john-demjanjuk-prozess in münchen, das war am 3.12.2009. die hatten damals doch tatsächlich ein schild aufgestellt: „Demjanjuk Sammelzone“.

ach ja, münchen. ach ja, die justiz in münchen.

es ist in den vergangenen tagen alles gesagt worden. zu der platzvergabe zum NSU-prozess. alles.

ich wollte aber zu der windhundsache noch was sagen.

der erste kommt (dran). so funktioniert es.

ich finde das prinzip ganz schrecklich. es wird ja oft angewandt, beim ticketverkauf ist es üblich. es ist ein ganz schreckliches prinzip. nicht nur in münchen, sondern immer, wenn es um „plätze“ geht.

gewiss, es fördert die konkurrenz. das hauen und stechen: alle eilen, und manchmal sitzen die leute stundenlang vor einer kasse, sie schlafen sogar vor einer kasse, um an die karten zu kommen.

dann stellen sie fest, dass bestimmte leute solche karten auch ohne warten bekamen. leute vom schlage eines boris becker. die brauchen keinen schlafsack. das ungerechte system der schnelligkeit wird immer auch noch konterkariert durch das geld-prinzip und durch das „ich-bin-wer“-prinzip.

es ist alles furchtbar ungerecht … und furchtbar anstrengend. (die armen windhunde!)

in zeiten des internets sogar doppelt ungerecht.

wieso?

weil schnelligkeit nicht vom eigenen tun abhängt, sondern vom netz.

was meint das?

habe ich eine langsame internetverbindung, ist mein wunsch nach einem platz viel später erst da … als wenn ich eine schnellere hätte. man sagt also: alle haben die gleichen chancen. – durch die ungleichheit des internets ist aber alles von vorneherein obsolet. das scheingleiche ist schon per se ungleich.

aber in münchen war das doch nicht das thema.

das wäre zu überprüfen. ein kern des versagens war, dass man die infomail seitens des gerichtes in unterschiedlichen zeitabständen rausschickte, sodass nicht einmal alle medienvertreter zeitgleich informiert waren. gewiss. das war menschliches versagen. (aber das war nur ein teil der wahrheit.)

eben. aber selbst, wenn das gericht da keinen zeitfehler selber gemacht hätte: das „system internet“ ist bezogen auf das windhund-prinzip per se total ungerecht.

das leben ist per se auch total ungerecht.

ja, ja, aber man sollte die dinge doch abfedern, wann immer es möglich ist. es kann nicht sein, dass leute mit einer langsamen internetverbindung (wofür sie meist nichts können!) nun bestraft werden, indem ihre mails per se überall später eintreffen.

in münchen ist auch das möglich. ach ja: münchen und seine justiz!

ja, die justiz in münchen, die scheint etwas „ganz besonderes“ zu sein. außerdem schwimmt sie im formalismus, im unflexiblen und in der nichtvorhersehung von möglichen problemen. urdeutsch geradezu. 

sie sollten das schild „sammelzone“ auch dieses mal wieder aufstellen, die tollen justizleute aus münchen. „sammelzone für ausländer“, na, wie fändest du das?!

rassistisch fände ich das. aber münchen ist alles zuzutrauen. – ich hasse das windhundprinzip. hatte ich das schon gesagt?

unabhängig vom NSU-prozess. das windhund-prinzip-system ist im kern schon ungerecht und gemein und durch und durch kapitalistisch.

wer zuerst kommt, … (und sich durchboxt). das ist durch und durch unmenschlich. (aber so tickt die welt!)

klausens-zeigt-3-sitze-im-gerichtssaal-OLG-muenchen-13-4-2013

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LIVE zur Trauerfeier für Bernd Eichinger schreibt KLAUSENS

AN BERND / ANBERND

Sie besprenkeln Dich
Als einen in der Urne
Erinnern sie an Deine
Taufe sprechen von
Johannes und doch
Ist dieser Film vom
Leben immer eine
Ansammlung von
Bildern im Totsein
Des Vergehenwerdens

Klau|s|ens in allen Schraibwaisen und Schreibweisen, LIVE geschrieben zur Trauerfeier von Bernd Eichinger, am Fernsehen, gegen 11:19 Uhr, am 7.2.2011, Montag.

http://www.klausens.com/abschied-von-bernd-eichinger.htm

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Zur „Sammelzone“ beim John-Demjanjuk-Prozess in München

klau|s|ens, der demjanjuk-prozess macht derzeit pause, wegen erkrankung des angeklagten.

das mag sein.

er geht erst am 21.12. wohl weiter.

das mag sein.

was willst du dann heute?

zweitklausens, ich will auf dieses schild hinweisen. siehe unten.

warum?

weil in diesem schild der deutsche geist oder ungeist kristallisiert ist.

inwiefern?

schau doch: es geht um die shoah … und es kommen sogar in persona überlebende opfer des NS-schreckenssystems … oder zumindest die kinder und / oder andere anverwandte der opfer … und …

und ja?

dann stellen die so ein schild auf … im landgericht.

ich dachte, das schild wäre eine kunstaktion.

dachtest du?

ja.

also: ich denke, das schild zeigt den ungeist der justizverwaltung in bayern, zumindest den der verantwortlichen für den prozess oder die abwicklung des  prozesses.

„sammelzone“ … das hört sich ja schrecklich an.

genau, und dann noch bei so einem prozess.

wie unsensibel kann man denn sein?

genau – geht es noch schlimmer und noch mehr? dann noch die farbwahl!

man denkt, jetzt steht da noch ein zug … und dann werden menschen in diesen hineingeschlagen.

ja, das war auch mein erster gedanke.

und so ein schild gibt es in münchen im landgericht.

ja, man kann es kaum glauben … für manche erkenntnisse braucht man gar nicht tagelang einen prozess zu beobachten oder 1000 bücher lesen.

für manche erkenntnisse reicht schon ein schild.

wir haben es aufmerksam beobachtet.

und die journalisten und journalistinnen vor ort mögen diesem schild alle einen extra artikel oder beitrag oder kommentar widmen.

schande über solche justiz-verantwortliche.

das nimmt einem allen glauben an den rechtsstaat.

ich meine: wer solche schilder herstellt oder bastelt oder aufstellt, möge mit freiheitsstrafe nicht unter 1933 jahre(n) bestraft werden.

ja, über das „sammelzonenschildaufstellungsverhinderungsgesetz“.

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Zur Münchener Enge beim Demjanjuk-Prozess schreibt KLAUSENS

klau|s|ens, der auftakt des demjanjuk-prozesses in münchen muss für presse und besucher „der horror“ gewesen sein. (man entschuldige das wort in diesem zusammenhang!)

wegen der thematik?

das sowieso – aber allein schon die organisation.

was war denn?

die waren engst eingepfercht und kamen gar nicht rein. manche sollen 4 stunden draußen gestanden haben, eng, ohne platz, angstvoll.

das war in münchen?

sicher, und es waren auch noch nachkommen der opfer dabei, angehörige, die als nebenkläger auftreten.

das ist ja vollkommen unwürdig!

eben: man hat bayern oft seltsam in sinn: obrigkeitsstaatlich, eng, autoritär, schwarz, rechts, polizeibesessen.

und so scheint es jetzt wahr zu werden.

genau: denn das landgericht steht zwar in münchen, aber die justizverwaltung gehört ja zum land.

dann hat bayern aller welt gezeigt, wie die deutschen sind.

ja, die deutschen sind unfähig, weil sie unflexibel sind. sie können nicht mit einer besonderen situation umgehen.

welche denn?

dass es 300 voranmeldungen gab, allein von der presse – ich weiß gar nicht, ob die alle akkreditiert wurden.

und?

der gerichtssaal ist viel kleiner.

ist das so?

sicher – und dann gibt es ja noch 25 nebenkläger, da sind nicht nur die anwälte da, sondern auch die nebenkläger selbst.

und die mussten alle dann eingeklemmt anstehen?

aber ja – ich habe davon gehört und gesehen: ich finde das unglaublich.

so zeigt sich deutschland in aller welt?

aber ja: man hat fast den eindruck, hier war ein theaterregisseur wie schlingensief aktiv: er wollte einfach noch einen resthauch von angst und panik vermitteln, um noch einen resthauch des schreckens an die wartenden da, vor dem prozess, weiterzugeben.

was du immer denkst!

ich denke immer schräg und quer und geradeaus. dennoch: bayern hat sich total disqualifiziert.

vielleicht haben sie es auch extra gemacht, damit nicht alle von den wohlorganisierten deutschen reden … und von der todesmaschinerie, die nur so in deutschland durchgeführt werden konnte: sauber, geplant, ordentlich, minutiös. – widerlich!

ach, wenn es doch nur etwas davon stimmte. im kern ist es ein versagender obrigkeitsstaatlicher, dümmlicher apparat, der immer dann versagt, wenn dieser apparat neu gefordert wird. man erinnert sich voller wut an alle diktaturen der welt. sie funbktionieren, aber immer falsch, und immer gegen die menschen.

eine schande war das gestern jedenfalls.

eine große schande – und man kann es keinem journalisten verwehren, dazu die entsprechenden worte über das „deutsche wesen“ zu finden.

wobei es sich doch gestern so ineffizient zeigte. vielleicht müsste man sich auch darüber freuen, angesichts unserer grausam-perfekten geschichtsperformance.

wenn aber selbst alte menschen, KZ-überlebende, durch das eingepferchtsein in münchen am landgericht verhöhnt werden? kann das noch irgendwie gut sein?

nein, nein: schande über bayern und seinen justizapparat.

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