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klau|s|ens wartet auf den richtigen herbst – www.klausens.com

klau|s|ens, wir sind ganz aufgeregt.

gewiss, denn wir warten auf den herbst.

eigentlich ist er schon da: kastanien und blätter fallen, auch die walnüsse machen schon ticke-ti-tack.

aber es ist so warm noch.

du willst die kälte?

ich will die kälte und die nässe, und auch die dunkelheit. dazu die erkältungskrankheiten.

das willst du?

ich will auch nicht mehr das haus verlassen müssen.

wieso?

weil der herbst dann da ist, die uhren werden auch noch umgestellt.

und dann?

dann versinken wir in dunkelheit und nässe und kälte. (und staus.)

was ist das?

das ist der herbst von seiner schlimmsten seite.

wann kommt der?

angeblich noch diese woche.

und dann?

dann ist der „goldene herbst“ eine mär.

wieso?

weil wir in nässe und kälte und dunkelheit über das leben nachdenken … und über die welt … und über das wetter.

dazu dient der herbst?

der herrgott muss doch wissen, warum er den nassen, kalten, dunklen herbst erfunden hat, zusätzlich zum goldenen.

warum?

ich weiß es nicht. es soll ja auch länder geben, die nur sommer und winter kennen.

dann weiß der herrgott gar nicht, was er warum tut?

aber der herbst weiß es!

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Das Unwetter in Bad Honnef erlebt KLAUSENS

klau|s|ens, du hast das gewitter gestern erlebt?

es war ja kein gewitter, sondern mehr: da gab es hagel und wind, und überall knickten die äste ab, bisweilen auch die bäume. es war ein unwetter.

du wolltest das spiel sehen?

deutschland – argentinien, ja, ja.

und dann?

dann stand ich auf einem parkplatz, und konnte circa 15 bis 20 minuten das auto nicht verlassen. alles war wasser. der wind war heftig. und die straße schien zu einem bach zu werden, einem reißenden.

also richtig doll.

sicher! man zählte zwischen blitz und donner: mal war es eine sekunde, dann wieder drei sekunden, dann zwei sekunden – das gewitter zog einfach nicht weg.

aber dann war es doch vorbei.

irgendwann ist es vorbei, ja, aber dann sind schon die sirenen da.

welche sirenen?

von der feuerwehr und dem THW. die rücken dann aus und sägen und pumpen und machen und tun. wie die heinzelmännchen.

was hast du gesehen?

ein totes eichhörnchen auf der alexander-von-humboldtstraße.

oho.

es kann sein, dass es schon länger tot war. aber es gab viele viele bäume, die ab waren. also „abbe“ bäume. und äste. und ich sah ein kaputtes auto und noch ein kaputtes auto.

wo war das „noch-kaputte“ auto?

das war auf dem parkplatz zur straßenbahnlinie 66, endhaltestelle grafenwerth. da war das.

der baum ist einfach umgefallen.

eben, da machst du nichts. und ich hatte zuvor ebenfalls dort in naher nähe gestanden. der baum hätte auch mich treffen können.

man soll bei unwetter nie an oder unter bäumen parken.

man lernt immer aus solchen erfahrungen heraus.

und das spiel!

das wurde dann eine fußballerische sensation. 4:0 für deutschland gegen agentinien. nur in dem biergarten auf grafenwerth nicht, denn dort hatte man das public viewing nicht umsetzen können, wegen der zweige und baumteile, die sich über tische und stühle ergossen hatten.

das public viewing ist an diesem tag im gewitterunwetter untergegangen?

man kann es so sagen. daraus wurde dann die sternstunde der geschlossenenen gaststätten und lokale. dahin strömten nun die massen.

es bleibt des einen leid allzuoft des anderen freud.

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