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Eine Rezension von lyrikwelt.de bekommt KLAUSENS

klau|s|ens, man hat dich rezensiert?

ja, diese „124 LIVE-Gedichte von der Schnellendlichkeit des Lebensverwesens“.

wer tat es?

die lyrikwelt.de, die tat es. von doris und hans-werner gey. die besprechung selbst kam von marcus neuert.

wo ist der text?

hier, kommt gleich, in diesem blog(g) — mein verleger wies mich darauf hin.

dein verleger?

ja, also UNSER verleger: KUUUK Verlag. er hat mir gesagt, es gäbe da eine besprechung. http://www.kuuuk.com/presseberichte.htm

und du?

ich wusste von nichts, bis mir mein verleger das sagte.

wann tat er das?

gestern.

ist er zuverlässig?

sehr zuverlässig, er hat mich ja darauf hingewiesen.
und du?

ich? ich las die rezension. sie stammt von einem marcus neuert.

„124 LIVE-Gedichte von der Schnellendlichkeit des Lebensverwesens im Weltenleuchten. Gedichte von Walther von der Klausens (2010, KUUUK-Verlag).
Besprechung von Marcus Neuert für die Rezensionen-Welt, November 2010:

Kann man im Zeitalter von SMS und facebook, von Megaevents und ständigem Unterwegssein noch in aller Stille an einem Schreibtisch sitzen und stunden-, ja tagelang am letzten Schliff eines langsam entstehenden Textes arbeiten?
Natürlich kann man. Diese Form der schöpferischen Auseinandersetzung mit Lyrik wird wohl immer ihre Gültigkeit behalten.

Die meisten Autoren werden auch weiterhin genau so und nicht anders vorgehen. Es geht ja auch immer um Genauigkeit, Wahrhaftigkeit. Doch das vorliegende Werk von Walter von der Klausens bemüht sich offenbar um einen ganz anderen Zugang. Es setzt auf die Intuition des Moments. Mit seinen 124 LIVE-Gedichten, die spontan bei allen möglichen sportlichen, kulturellen und soziopolitischen Veranstaltungen oder auch unterwegs auf Reisen entstehen, übers Knie gekrümmt notiert oder gleich ins Netz getwittert werden, dokumentiert der in Königswinter bei Bonn lebende Autor eine dem traditionellen Entstehungsprozess von Lyrik entgegengesetzte Art zu arbeiten, die die Schnelllebigkeit unserer Epoche aufnimmt und sich programmatisch zu eigen macht.

Das LIVE-Dichten erscheint andersherum aber auch als Kontrapunkt zum Schaffen der Bühnenperformer, quasi als slam poetry der Innerlichkeit – spontan entstanden, aber (zunächst einmal) nicht für die unmittelbare Aufführung gedacht. Oder doch? So richtig schlau aus seinem Konzept wird man auch nach Besuch der klausenschen Website nicht, und das scheint auch gewollt zu sein, hält es den Rezipienten doch offen für alle möglichen Unmöglichkeiten, mit denen Klausens im Laufe seines Buches noch aufwartet. Er wird nicht müde, auf seine Kunstworte und -griffe hinzuweisen und changiert damit irritierend zwischen zur Schau gestelltem Größenwahn und abgrundtiefer Eigenironie, die gleichzeitig den gesamten Literaturbetrieb auf originelle Weise karikiert.

Nie weiß man so ganz genau, wie er’s nun tatsächlich meint.“ BITTE HIER WEITERLESEN >>

und nun?

weiterarbeiten, immer weiterarbeiten. der künstler muss zuallererst an sich selber glauben und sein werk äußerst konsequent fortsetzen. da helfen auch die besten rezensionen nichts.

du stehst ja immer genau zwischen der kunst und der literatur … irgendwie.

wir! denn walther von der klausens besteht immer noch aus klau|s|ens und zweitklausens und …

eben: … und … ??? !!! ??? !!!

mir fiel ein neues gedicht ein.

welches denn?

SEHR DEUTSCHES KURZUNDGEDICHT

Und
Du?
Lebst
Du
Auch
Noch?
Jetzt mal literarararararararararararararararararisch
Gesprochen?

Copyright KLAUSENS, 25.11.2010, Donnerstag, LIVE geschrieben, in seinen Blog(g), gegen 11:49 bis 11:54 Uhr, als Reaktion auf eine Rezension von Marcus Neuert und lyrikline.de, ohne die dieses weltwegweisende Gedicht also nie und nimmer möglich gewesen wäre.

ORIGINALVERSION mit Fettdruck und allen Bildern
und allen Links bei KLAUSENS BLOGG (mit 2 G !!!)
KLAU|S|ENS – LOG – W E L T L I N G
http://klausens.blogg.de

HOMEPAGE VON KLAU|S|ENS: http://www.klausens.com

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